Blasphemie
Zum Karfreitag eine nackte Frau am Kreuz
Christen sind jene Menschen, die man jederzeit dumm hinstellen kann, wobei dann ihre einzige Reaktion darin besteht, noch dümmer aus der Wäsche zu gucken. Von Dr. Alfons Adam.
(kreuz.net) Mir ist eine Information zugekommen, daß am Karfreitag, dem 14. April 2006, um 19.00 Uhr in Salzburg – wieder einmal – eine ganz krasse Verhöhnung unseres Glaubens geplant ist.

Eine nackte Frau am Kreuz soll in einer Art Prozession von der Franziskanerkirche zum Nonntal begleitet werden.

Die Rede ist auch von einem stark rhythmisierten sogenanntes Stationendrama, das mit einem choreographischen Szenario mit anschließender Kreuzigungsfeier daherkommt. Dabei kreuzen offenbar auch Heilsprediger, Heilsfinder, Wunderheiler und Siegheiler auf.

Praktisch sieht das offenbar so aus, daß ein Trommel-Rhythmus die Gesellschaft vorantreiben und ein Sprecher dabei das kommende Reich verkünden wird.

Wieder einmal wird die Verhöhnung des christlichen Glaubens mit dem üblichen Künstlerkauderwelsch kaschiert. Und weil wir Christen nicht wirklich etwas dagegen unternehmen, werden die Gemeinheiten immer schlimmer.

Ich habe bei der Staatsanwaltschaft Salzburg Strafanzeige wegen des Versuches der Herabwürdigung religiöser Lehren nach Paragraph 188 des Österreichischen Strafgesetzbuches erstattet.

Bei dieser Gesetzbestimmung kommt es darauf an, daß eine Person oder Sache, die den Gegenstand religiöser Verehrung bildet, auf eine Art und Weise herabgewürdigt und verspottet wird, die geeignet ist, berechtigtes Ärgernis zu erregen.

Bis jetzt wurden solche Strafanzeigen in Österreich mit Regelmäßigkeit nicht behandelt. Begründung: Es gäbe kein berechtigtes Ärgernis.

Es liegt daher an uns, der Staatsanwaltschaft zu beweisen, daß von Ärgernis sehr wohl zu sprechen ist. Es sollten darum weitere Strafanzeigen erstattet werden.

Auch an die Staatsanwaltschaft gerichtete Protestschreiben und Unterschriftenlisten sind hilfreich.

Ich selber bin ab sofort wegen einer Osterpilgerreise nicht erreichbar. Meine Kanzlei ist jedoch durchgehend besetzt.

Wir sollten uns die Osterfreude trotz solcher Vorkommnisse nicht verderben lassen.

Dr. Alfons Adam ist Rechtsanwalt in Neulengbach bei St. Pölten und Präsident der Bewegung für Menschenrecht auf Leben ‘Pro Vita’.
      
87 Lesermeinungen
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#87   Josefus   21:48:33 | Freitag, 23. Juni 2006
Wieso?
Wieso hängt diese nackte Frau immer noch am Kreuz?
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#86   GerdEric   11:24:53 | Mittwoch, 26. April 2006
@ Christin
Zuerst kamen sie, die Ungeborenen zu töten.
*Ich sagte nichts, ich war nicht ungeboren.*
Dann kamen sie, die Kranken zu töten.
* Ich sagte nichts, ich war nicht krank.*
*
*
*
Dann kamen sie, die Christen zu töten.
* Ich sagte nichts, ich war kein Christ.*
Wenn sie kommen, um mich zu töten, wird dann noch jemand da sein,
der für mich spricht?
( frei nach Martin Niemöller )
Kann man auch fortsetzen:
Sie kamen, die Schwulen abzuholen,
ich sagte nichts, ich bin nicht schwul,
sie kamen die Kommunisten abzuholen,
ich sagte nichts, ich bin kein Kommunist,
sie kamen die liberalen Katholiken abzuholen,
ich sagte nichts, ich bin kein Katholik…
Liebe Christin,
lies dir die Beiträge der Hardcore Katholiken durch,
die auch zum Teil Faschisten wie Franco „loben“…
und noch gute Worte für Hitlers willige Helfer.
PS.: Auch Niemöller hatte sein Päcklein zu tragen,
hat er doch Hitler gewählt!
wie zuviele Christen auch,
auch Katholiken.
Ausserdem meinte ich die wunderschönen Gemälde und auch die schönen Verzierungen in alten Bibeln.
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#85   Christin   00:12:10 | Mittwoch, 26. April 2006
und sage niemand, es könnte nicht so kommen !
…und sage niemand, es könnte nicht so kommen !
Zuerst kamen sie, die Ungeborenen zu töten.
*Ich sagte nichts, ich war nicht ungeboren.*
Dann kamen sie, die Kranken zu töten.
* Ich sagte nichts, ich war nicht krank.*
Dann kamen sie, die Alten zu töten.
* Ich sagte nichts, ich war nicht alt.*
Dann kamen sie, die politisch Aktiven zu töten.
* Ich sagte nichts, ich war nicht politisch aktiv.*
Dann kamen sie, die Christen zu töten.
* Ich sagte nichts, ich war kein Christ.*
Wenn sie kommen, um mich zu töten, wird dann noch jemand da sein,
der für mich spricht?
( frei nach Martin Niemöller )
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#84   GerdEric   08:43:53 | Dienstag, 25. April 2006
@ Christin
Christin: Früher wären solche Aufführungen verboten gewesen.
Wann früher,
welche Aufführungen…?
Wenn ich mir so manche Kunstwerke in dieser oder jener kirchlichen Einrichtuing ansehe…
weiss ich nicht,
was du meinst.
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#83   Christin   23:56:29 | Montag, 24. April 2006
Für die Rechte der Frau an der Würde des „Kreuztragens“ teilzuhaben:?
Früher wären solche Aufführungen verboten gewesen.
heute ist eben alles erlaubt was möglich ist und die Kreuzigung wird ausgeschlachtet,Hautsache es bringt was ein,Hauptsache pervers,ohne die INtimssphäre zu achten.Wo wird DAS alles noch hinführen?
Eigentlich ist es traurig hier tatenlos mitansehen zu müssen,wie die Würde meines heiligen Glaubens so ausgeschlachtet wird.Ich weiß nicht was Gott dazu sagen würde?Mein Herz ist wie von einer Schlange gebissen,gelähmt und ich weiß nicht mehr weiter…
Ich fühl mich derzeit wie eine Frau am Kreuz aber nicht nur wie eine Darstellerin die nur spielt…
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#82   GerdEric   23:19:30 | Montag, 24. April 2006
Da räkelt sich eine Nackte…
da ist nichts blasphemisch,
blasphemisch wird es erst dadurch,
dass nun jedes Kreuz als eideutiges Zeichen der christlichen Gottheit verstanden wird,
das ist Blasphemie!
oder hast du Zuhause alles Fensterkreuze rausgerissen?
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#81   expedit   18:36:29 | Montag, 24. April 2006
Dieses Bild muss bei kreuz.net weg!
Gott lässt seiner nicht spotten!
Damit meine ich primär die betreffenden Akteure des skandalösen Vorgangs!
Aber Sie haben das doch nicht nötig!
Sie müssen nicht noch obendrein zu Ihrem Text auch noch die nackten Tatsachen per Bild präsentieren!
Jesus Christus hätte garantiert nicht so gehandelt!
Also, geben Sie sich doch einen Ruck und entfernen Sie bitte dieses Bild!
Vergelt’s Gott!
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#80   Josefus   21:39:55 | Mittwoch, 19. April 2006
keine Reaktion von kreuz.net – sehr bedauerlich
Bei aller Symphatie für kreuz.net finde ich sollte dieses skandalöse blasphemische Aufmacherbild endlich aus ihren Nachrichtenseiten verschwinden. Bitte! Dies wird doch technisch kein Problem sein. Danke?
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#79   Jörg Guttenberger, Köln   14:24:38 | Montag, 17. April 2006
Methusalix
O. K., Herr Methusalix, es gibt eine Reihe von Eigennamen, die mit eigenlich dem Femininum zugeordneten Silben änden, so auch Porsenna, sogar maskuline Substantive mit femininer Endung, so z. B. agricola, poeta usw… Vercingetorix ist aus Cäesar „de bello gallico“ bekannt.
Die Ändung „ix“ dient aber auch zur Feminisierung ursprünglich maskuliner Vokabeln, so z. b. coadjutor – coadjutrix. Ich bitte Sie höflich um Entschuldigung für die nicht zutreffende Feminisierung Ihres Namens, aber auf den ersten Blick läßt die Endung zunächst an eine Dame denken, wie Sie fairerweise zugeben müssen.
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#78   methusalix †   03:06:14 | Montag, 17. April 2006
Also Herr Guttenberger,
nochmal ganz langsam zum mitdenken: ja, ich bin ein Mann. Den Namen Methusalix verwende ich in Anlehnung an die Comics von Albert Uderzo und Rene Goscinny, in denen verschiedene Personen männlichen Geschlechts auftreten, deren Namen alle mit _ix enden, wiederum in Anlehnung an den grossen Führer der Gallier, Vercingetorix. Beispiele für die, die diese Comics nicht kennen: Majestix ist der Dorfhäuptling, Troubadix der Barde, Obelix seines Zeichens Lieferant von Hinkelsteinen (=Menhire) und Miraculix der Druide. Der Held und Protagonist der Reihe ist Asterix.
Jetzt hoffe ich auch alle mit weniger Kenntnissen über diese Namensfindung befriedigt zu haben und wünsche noch ein gesegnetes Rest-Osternfest.
P.S. gute Quelle zu den Figuren und Geschichten: Wikipedia!
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#77   Jörg Guttenberger, Köln   21:56:16 | Sonntag, 16. April 2006
Sozialkatholisch
Was soll das ?
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#76   Sozialkatholisch   15:49:46 | Sonntag, 16. April 2006
@ Jörg Guttenberger, Köln:
Ob Herr oder Frau Methusalix ist mir egal. Wenn einer sich hier im Forum als männlich tituliert werden möchte, dann hat man das zu respektieren. Das kann nur durch Herrn Methusalix selber beendet werden. Ansonsten gilt Herr Methusalix, trotz allen Meinungsverschiedenheitren---„Frohe Ostern“
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#75   Jörg Guttenberger, Köln   15:06:06 | Sonntag, 16. April 2006
Methusalix
Ihr Name „Methusalix“ statt Methsalem läßt eindeutig auf weibliche Autorenschaft schließen. Wenn Sie Latein könnten, wüßten Sie das. Im Übrigen haben Sie die Anrede „Frau Methusalix“ bisher widerstandslos hingenommen. „Qui tacet…“
Der Marsch der 68er durch die Institutionen begann wenige Jahre später, so daß die Truppe nun schon seit über 30 Jahren Zeit für Ihr zerstörerisches Werk hatten. Mit der Regierungsübernahme hatte die Truppe ihr Ziel erreicht.
Demokratismus ist von den 68ern erfundene ideologische Ausgabe der Demokratie, hat also mit der kath. Kirche nichts zu tuen. Sie kennen die Entwicklung Ihrer eigenen gestigen Heimat nicht! Was wissen Sie überhaupt?
Im Übrigen fällt Ihr zunehmend heftig werdender Ton im Zusammenhang mit spürbarem Schwund sachlicher Argumente auf.
Sie schreiben, wie jemand, der die Zeit vor 1968 nicht persönlich kennt, sondern nur aus den blutrünstigen Schilderungen heutiger geistigen Halbstarkenschaft.
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#74   methusalix †   00:27:15 | Sonntag, 16. April 2006
zweiter Teil für J. Guttenberger
Sie besetzten die Ämter Äusseres (einen besseren Aussenminister als den Polizistenklopper Fischer hatten wir seit Genschmans letzten Tagen nicht mehr! Das zeigt auch sein durchgehend sehr hohes Ansehen im Ausland.), Umweltschutz und Verbraucherministerium. Sie blieben sieben Jahre an der Macht, bis sie abgewählt wurden.
Wenn wir zusammenrechnen waren von den achtundreissig Jahren seit 1968 die 68er genau sieben Jahre in absolut untergeordneten Positionen an der Macht. Und dann sollen die an der Perspektivlosigkeit der Jugen Schuld sein? Lassen Sie sich etwas besseres einfallen, als solchen Unsinn zu verzapfen!
Sehen Sie das nicht, Frau Methusalix?
Als ich meiner Frau das vorgelesen habe, hat sie schallend gelacht!
Sehen Sie denn nicht, daß vor 1968 und zunächst auch danach, alles bergauf gegangen ist und das mit zunehmendem Einfluß der 68er
Habe ich Ihnen gerade vorgerechnet, also welcher Einfluss?
Im übrigen bin ich gar kein Anhänger eines Obrigkeitstaates, sondern eines demokratischen Rechtsstaates. Die 68er wollten aber, und das ist ihnen glücklicherweise nicht gelungen, Demokratie durch Demokratismus ersetzen.
Demokratismus??? was für eine putzige Wortschöpfung. Irgendwie klingt das wie „katholische Demokratie“, die gibt’s auch nicht.
Aus Ihren Ausführungen entnehme ich, daß Sie die Zeit vor 1968 nicht bewußt miterlebt haben.
Sie entnehmen falsch, wie so oft.
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#73   domenicus †   10:37:35 | Samstag, 15. April 2006
wen wunderts?
Schröder war selbst 68er, und seine Regierung hat keinerlei Probleme gelöst, sondern die Dinge laufen lassen.
Bei der Opposition…
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#72   Beobachterin   10:05:52 | Samstag, 15. April 2006
@methusalix
Sie schreiben ein paar Dinge, die unglaublich sind:
Die Adenauer-Republik war deshalb verlogen, weil es allgemein üblich war mit zweierlei Mass zu messen.
Ich will mich gar nicht auf Einzelheiten einlassen, aber: Wer heilt, hat recht. Die Bundesrepublik und die DDR hatten nach dem Krieg exakt die gleichen Startchancen. Und wer hat daraus mehr gemacht?
Na also.
Sie meine doch nicht etwa die ach so bösen antiautoritären Kinderläden? In denen die Kinder nicht geprügelt wurden, wie bei der deutschen Normalfamilie?
Ja. In der deutschen Normalfamilie ließ man nicht die Kleinen am Hosenlatz der Erwachsenen spielen, wie es Dany aus dem Kinderladen gemacht hat. Mit dem Erfolg dieser Spielereien müssen wir uns heute herumschlagen.
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#71   Jörg Guttenberger, Köln   02:29:10 | Samstag, 15. April 2006
Methusalix
Wir kommen vom ursprünglichen Thema der Rubrik ab.
Von Ihren Ausführungen stimmt nur die Kanzlerfolge. Dithfurth habe ich nie erwähnt, die Meinung, die Sozialisten hätten den 1. Weltkrieg verursacht geht genauso an der Wirklichkeit vorbei, wie die 68er Ideologie. Die Ablehnung des Ermächtigungsgesetzes bleibt das Verdienst der SPD, deren jetzige Wirklichkeitsfremde sich jedoch in Berlin durch Koaltion mit der SED-Nachfolge zeigt, also Blindheit auf dem linken Auge!
Schröder war selbst 68er, und seine Regierung hat keinerlei Probleme gelöst, sondern die Dinge laufen lassen. Im Übrigen haben Ideologien noch nie Probleme ernsthaft gelöst. Nachdem schon 2 Ideologien den Karren in den Sand gefahren haben, muß man den 68ern völlige Unbelehrbarkeit vorwerfen.
Im Übrigen schimpfen Sie mehr, als zu argmentieren. „Durch Heftigkeit ersetzt der Irrende, was ihm an Wahrheit und An Kräften mangelt“ (Goethe im Thasso).
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#70   methusalix †   18:53:40 | Freitag, 14. April 2006
@Jög Guttenberger
Jörg Guttenberger, Köln: Methusalix
Natürlch weiß ich, wer für die Perspektivelosigkeit der Jugend verantwortlich ist: wer anders, als die 68er? In Ihrer kompletten Realitätsblindheit kommen Sie mir vor, wie der Mann, den Hoimar von Ditfurth in seiner Lebensbilanz beschrieben hat. Als Ende der sechziger Jahre mit Willy Brandt die erste sozialliberale Regierung ins Amt gewählt worden war, rief der voller Entsetzen aus: „Jetzt werden die Sozis Deutschland zum dritten mal ruinieren!“. Auf Ditfurths Nachfrage kam die Erklärung, dass die Sozialisten ja Schuld am ersten Weltkrieg und den nachfolgenden Wirrnissen gehabt hätten und dass sie ja auch nach dem zweiten Weltkrieg an Deutschlands Untergang Schuld tragen.
Wir wollen doch einmal bilanzieren, wer in Deutschland die Regierungsgewalt nach 1968 ausübte.
Da waren zunächst Willy Brandt und Walter Scheel von 1969 bis 1972, nachdem in den zwanzig Jahren zuvor ausschliesslich schwarzkonservative Kanzler die Richtlinien der Politik bestimmt hatten. Von 1972 bis 1982 waren nacheinander Willy Brandt und Helmut Schmidt Bundeskanzler. Ab 1982 wurde Deutschland sechzehn lange Jahre von einem schwarzen Kanzler regiert (Sie erinnern sich sicher an den unvergesslichen Helmut Kohl!). Danach regierten zum alleresrsten mal die von Ihnen so geschmähten 68er als absoluter Juniorpartner mit.
Rest von der Limitierung gefressen. Folgt später, wenn Sie Lust haben.
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#69   Jörg Guttenberger, Köln   00:44:41 | Freitag, 14. April 2006
Methusalix
Natürlch weiß ich, wer für die Perspektivelosigkeit der Jugend verantwortlich ist: wer anders, als die 68er? Je länger 68er Verantwortung tragen, desto unlösbarer werden die Probleme. Sehen Sie das nicht, Frau Methusalix? Sehen Sie denn nicht, daß vor 1968 und zunächst auch danach, alles bergauf gegangen ist und das mit zunehmendem Einfluß der 68er die Probleme immer unlösbarer wurden?
Im übrigen bin ich gar kein Anhänger eines Obrigkeitstaates, sondern eines demokratischen Rechtsstaates. Die 68er wollten aber, und das ist ihnen glücklicherweise nicht gelungen, Demokratie durch Demokratismus ersetzen.
Aus Ihren Ausführungen entnehme ich, daß Sie die Zeit vor 1968 nicht bewußt miterlebt haben.
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#68   methusalix †   18:44:14 | Donnerstag, 13. April 2006
Ich weiss, Herr Guttenberger,
Sie sehnen sich, als konservativer Katholik, nach Zucht und Ordnung und dass einem gesagt wird, was Sache ist, kurz, nach dem Adenauerschen Obrigkeitsstaat, der in Deutschland so geliebt wird.
Die Zeiten sind vorbei! Spätetstens seit dem dritten Oktober 1990, im Westen schon seit 1968.
Aber Sie habe an der Sache vorbei argumentiert. Ich habe mit Perspektivlosigkeit nicht gemeint, dass sich für die Kinder und die Jugend eine vollkommen neue und freie Welt aufgetan hat, die sie natürlich bewältigen mussten (Unser tägliches Leben und die wirtschaftlichen Erfolge dieses Landes zeigen mir, dass die 68er und ihre Kinder das ganz prima hingekriegt haben, wenn auch nicht so, wie einige ewiggestrige Kirchenbeamte und deren Anhänger sich dies vorgestellt haben.), sondern ich habe die extreme Aussichtslosigkeit der Jugend in beruflicher, also schlicht existenzieller Hinsicht, gemeint. Wenn ganze Hauptschulklassen geschlossen in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, anstatt zur Lehre und in die Berufschule zu gehen, dann sind daran bestimmt nicht diese Jugendlichen schuld.
Wer diese Perspektivlosigkeit verursacht hat dürfen Sie raten; dreimal!
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#67   Jörg Guttenberger, Köln   22:37:27 | Mittwoch, 12. April 2006
Methusalix
Es war doch gerade die 68er Ideologie, die den Kindern durch unbegrenzte freie Beliebigkeit jede Perspektive genommen hat! Kohl hat lediglich versäumt, hier das Ruder wieder herumzureißen.
Die Rentenkassen sind ein anderes Thema.
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#66   methusalix †   17:56:16 | Mittwoch, 12. April 2006
@jörg guttenberger
Bei der Kindererziehung ist man vom Extrem der Prügelstrafe in das andere Extrem der Erziehung zur grenzenlosen freien Beliebigkeit gefallen. Das Ergebnis haben wir heute durch die Gewalt auf den Straßen und der weitgehend leistungsfeindlichen Einstellung der veröffentlichten Meinung.
Dabei bin ich entschieden anderer Meinung!
Die vollkommene Perspektivlosigkeit unserer Kinder und der Jugendlichen ist die Ursache für dies. Ausgelöst durch die Regierung Kohl, die sechzehn Jahre nichts gegen die wildwuchernde Ellenbogengesellschaft unternommen hat und dann noch, anstatt die Kosten der Wiedervereinigung auf alle Schultern zu verteilen und sie aus Steuermitteln zu finanzieren, unsere Renten dafür verfrühstückt hat.
Wenn Kohl hier nicht seine Lieblingsklientel extrem geschont hätte, wäre unser „Rentenproblem“ nicht so gross, dass auch die massive Vermehrung der Arbeitslosen, die ja in koservativen Kreisen immer wieder zur Lösung gefordert wird (mehr Geburten!!!), es nicht mehr lösen kann.
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#65   Jörg Guttenberger, Köln   13:07:06 | Mittwoch, 12. April 2006
Methusalix: 1968
Bei den damaligen Demos der 68er war Gewalt völlig normal. Die Terroristenszene ist ebenfalls ein Kind der 68er. Denken Sie z. B. an die Baader-Meinhoff-Bande.
Bei der Kindererziehung ist man vom Extrem der Prügelstrafe in das andere Extrem der Erziehung zur grenzenlosen freien Beliebigkeit gefallen. Das Ergebnis haben wir heute durch die Gewalt auf den Straßen und der weitgehend leistungsfeindlichen Einstellung der veröffentlichten Meinung.
Was ist eine Ideologie, und das gilt auch für die von 1968, anderes, als eine Denkhilfe für Gehirnprothesenträger?
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#64   rudolfsohn   09:18:42 | Mittwoch, 12. April 2006
an Augustinus
Doch, lieber Augustinus, die Erfolgsmeldung ist bereits unter den neuesten kreuzmeldungen nachzulesen.
Dort habe ich meiner Freude über den „Rückzug der Sudelfraktionen“ bereits Ausdruck verliehen, denn auch die Werbung zum antivatikanischen Hetz-„Komik“-Film „Popetown“ wurde zurückgezogen.
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#63   Augustinus   08:55:51 | Mittwoch, 12. April 2006
Karfreitagsprovokation abgesagt
„Die Performance „ER-Lösung? Eine Glaubensprozession“ wird deshalb zum ursprünglich geplanten Zeitpunkt, 14. April 2006, 19.00 Uhr nicht stattfinden.“ schrieb gestern die ARGEkultur auf ihrer Homepage www.argekultur.at/…m/presse/060411.aspx
Von der ÖVP Salzburg wurde dies als Sieg der Vernunft www.oevp-sbg.at/index.php?id=843&tx_oevp… bezeichnet, wohl gerade deshalb, weil sich die Politiker in der Sache sehr ins Zeug gelegt haben.
Ich vermute, die Erzdiözese Salzburg hat im Bereich der konstrukitven Abwehr von Glaubensverhöhnung Pionierarbeit geleistet. Die Bevölkerung hat sehr wach reagiert, viel wurde gebetet und protestiert. Erzbischof Kothgasser hat die richtigen Worte gefunden, nähmlich diejenigen, die zur möglichen Anwendung des Glaubensverhöhnungsparagraphen notwendig sind.
Leider berichtet Kreuz.net nicht vom Erfolg, was ich nicht ganz verstehe. Es soll auch kein Siegesrausch aufkommen, hier galt es nur, das Allerheiligste zu verteidigen. Aber es ist wichtig, gut erstrittene Ergebnisse der gläubigen christlichen Bevölkerung anuzerkennen.
LG Augustinus
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#62   methusalix †   00:51:17 | Mittwoch, 12. April 2006
@jörg guttenberger
Jörg Guttenberger, Köln: Methusalix: Adenauer-Republik – 68erAls Jahrgang 1942 habe ich die gesamte Adenauer-Zeit noch miterlebt!----Bei den 68ern waren die Methoden schlimmer, als die Ziele selbst (Stichwort: Gewaltanwendung!).
Sie meine doch nicht etwa die ach so bösen antiautoritären Kinderläden? In denen die Kinder nicht geprügelt wurden, wie bei der deutschen Normalfamilie?
Oder meinen Sie mit Gewaltanwendung die „Prügel-Perser“ die auf Demonstranten mit Dachlatten eingedroschen haben? Oder meinen Sie Karl-Heinz Kurras, der mit seinem Todesschuss auf Benno Ohnesorg die Sache erst richtig angezündet hat? Oder etwa gar unseren allseits geschätzten Ex-Aussenminister, der sich mit Polizisten gekloppt haben soll????
Geben Sie’s zu, das einzige was Sie aufregt ist, dass die 68er sich nicht mehr alles gefallen liessen, was ihnen von oben diktitiert wurde. Ich weiss, für den obrigkeitshörigen deutschen Spiessbürger eine Katastrophe, aber für jeden, der in Freiheit und Demokratie leben will, eigentlich der Normalzustand.
P. S. Welches Geschlecht würden Sie Gutemine zuordnen? Auch das Doppel-X-Chromosom?
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#61   Jörg Guttenberger, Köln   21:30:11 | Dienstag, 11. April 2006
Methusalix: Adenauer-Republik – 68er
Als Jahrgang 1942 habe ich die gesamte Adenauer-Zeit noch miterlebt!
Auch andere Ideologien, die über die man zum Teil hier nicht gerne spricht, haben ihre Ziele ehrlich genannt, schrecken aber bei der Durchführung vor keiner Unwahrheit und Verbrechen zurück, wie gesagt: zur Durchsetzung darf auch gelogen werden, denn letzte Wirklichkeit sind die Ziele der Ideologie! Bei den 68ern waren die Methoden schlimmer, als die Ziele selbst (Stichwort: Gewaltanwendung!).
Sie werde mir zustimmen müssen, Frau Methusalix: Nachdem bereits 2 Ideologien den Karren in den Sand gefahren haben, kann nur notorische geistige Trägheit Grund mangelnder ideologischer Resistenz sein.
Daß unsere Probleme umso unlösbarer werden, je länger die 68er das Sagen haben, hat sich wohl noch nicht überall herumgesprochen! Als Lektüre: Karl Steinbuch, insbesondere „Kurskorrektur“.
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#60   methusalix †   20:27:47 | Dienstag, 11. April 2006
@jörg guttenberger
Jörg Guttenberger, Köln:…
Verlogen war also nicht die Adenauer-Republik, sondern es sind die 68er!
Die Adenauer-Republik war deshalb verlogen, weil es allgemein üblich war mit zweierlei Mass zu messen. Die Doppelmoral, die damals, vor allem von den mächtigen Konservativen, die an der Regierung waren, an den Tag gelegt wurde, schrie zum Himmel. Da wurden keinerlei Wahrheiten mittgeteilt, sondern es wurde ausschliesslich auf den eigenen, persönlichen Vorteil geschielt, den Machterhalt, koste es was es wolle.
Wenn Sie sich näher informieren wollen lesen Sie das Buch von Ursula Neumann, das im Kreuz-Verlag erschienen ist: „Ohne Jeans und Pille“. Es ist für Menschen, die das damals nicht selbst erlebt haben, ein ganz besonderer Augenöffner. Aber ich muss Sie warnen, das Buch ist sehr gut recherchiert und jede, absolut jede, Aussage darin ist mit den Quellen der Dokumente präzise belegt. Ich habe die Quellen selbst nachgeprüft, so unglaublich mies erschienen mir einige der Fälle. Also Vorsicht.
Ihre Bemerkung oben, dass die 68er verlogen waren, ist einfach falsch! Die haben immer genau gesagt, was sie wollten und es dann getan. Dass Ihnen und anderen Konservativen das nicht in den Kram passt, ist nicht verwunderlich, haben die 68er doch genau die Machtstrukturen weggefegt, auf denen es für die Mächtigen so bequem zu liegen war, dass Sie ihre Macht auf Teufel-komm-raus missbrauchten. Siehe Spiegel-Affäre!
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#59   Yersinia   18:27:41 | Dienstag, 11. April 2006
was sagt die Redaktion
zur „Reaktion“?
www.argekultur.at/…m/presse/060409.aspx
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#58   gunther maria michel   14:06:45 | Dienstag, 11. April 2006
Grüß Gott, Josefus,
zu Recht beanstanden Sie das blasphemische Foto. Die Redaktion von kreuz.net zeigt sich aber gegen solche Kritik, die ja nicht zum ersten Mal erhoben wird, intransigent wie ein Rhinozerus. Keine Spur von Taktgefühl und ein beklagenswerter Mangel an Schamgefühl. Darin ist kreuz.net geradezu unkatholisch.
Eine Sache ist es, Böses aufzuweisen und zu bekämpfen, eine andere ist es, Böses weiterzutragen und zu vervielfältigen, wie es die kreuz.net Artikel nicht selten tun.
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#57   Josefus   11:39:20 | Dienstag, 11. April 2006
Lendenschurz + Vorwurf an kreuz.net
Nach den Visionen der seligen Anna Katharina Emmerich wurde der Heiland zwar bei seiner Folter kurzzeitig entblößt, trug aber bei seiner Kreuzigung einen Lendenschurz.
Bzgl. des schamlosen und blasphemischen Aufmacherbildes von kreuz.net möchte ich noch wie folgt argumentieren: Wäre es sinnvoll, Menchen, die das 5.Gebot nicht einsehen, die Grausamkeit des Verstoßes gegen das 5. Gebot zu zeigen, indem man unschuldig einen Menschen umbringt und seinen qualvollen Tod dokumentiert? Genausowenig kann es sinnvoll sein, Verstöße gegen Schamlosigkeit und gegen Blasphemie dadurch zu untermauern, indem man selber solche schamlose und blasphemische Bilder zeigt?
Anders ist es bei Abtreibungsbildern. Hier ist nicht die Verbreitung des Bildes in sich schamlos, sondern geschieht zur Dokumentation einer absolut grausamen Tat und um Menschen davor abzuschrecken und Mitleid mit einem unschuldigen Geschöpf zu wecken. Das Verbrechen kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Absolut verwerflich und hirnrissig wäre es jedoch, solche Bilder willlentlich zu produzieren, etwa ein Ungeborenes zu opfern, um durch solche Bilder die Grausamkeit der Abtreibung zu unterstreichen. Ziel des von ihnen zwar nicht selbst produzierten aber veröffentlichen Bildes ist aber doch gerade seine Veröffentlichung, denn die Blasphemie (+ die Verbreitung von Schamlosigkeit) geschieht doch gerade (aufs Neue) durch seine Veröffentlichung.
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#56   Jörg Guttenberger, Köln   01:46:25 | Dienstag, 11. April 2006
Methusalix
Wieso war die Adenauer-Republik verlogen? Es sind doch gerade die Ideologien, so auch die von 1968, die keine Wahrheiten mitteilen, sondern ausschließlich Wirkung erzielen wollen. Letzte Wirklichkeit sind für die 68er ihre eigenen Wünsche! Hierzu ist jedes Mittel und jede Lüge recht.
Verlogen war also nicht die Adenauer-Republik, sondern es sind die 68er!
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#55   methusalix †   00:33:07 | Dienstag, 11. April 2006
@hrodgar
Diese ganze Katastrophe mit dem seelischen und psychischen Unrat, der durch ecclesiogene Neurosen entsteht, tritt vor allem dort auf, wo sich ein sehr fester und gehorsamer Glaube mit einer bestimmten Machtkonstellation paart. Dies kann bei manchen Menschen zu einem Unterlegenheitsgefühl bis hin zum Minderwertigkeitskomplex führen, der dann wiederum durch Allmachtsfantasien ausgeglichen werden soll. Dies ist ein Merkmal, das auf sektenähnliche Züge hinweist. Diese Züge sind von der Religion weitgehend unabhängig. Besonders schlimm ist das im Islam. Gut beschrieben wird die Entstehung dieses Minderwertigkeitskomplexes bei Bernard Lewis: Der Untergang des Morgenlandes – Warum die islamische Welt ihre Vormacht verlor. Gustav Lübbe Verlag Bergisch Gladbach 2002.
Die katholischen Fundamentalisten in diesem Forum sind in einer ähnlichen Situation: Einerseits müssen sie an bestimmten Glaubenswahrheiten festhalten, alleine um ihre Selbstachtung nicht zu verlieren, andererseits sind gerade diese Glaubenswahrheiten seit 1968 immer weniger durchzusetzen. In der verlogenen Adenauerrepublik gab es noch den Kuppeleiparagrafen und natürlich den 175er. Schwangerschaftsabbruch war nur für Reiche und in Holland möglich. Verhütungsmittel, vor allem sichere, waren nicht erhältlich. Die „68er“ haben diese Gläubigen aus ihrem „Paradies“ vertrieben. Deswegen der unbändige Hass auf alles, was nicht ihren Moralvorstellungen entspricht.
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#54   Jörg Guttenberger, Köln   22:45:41 | Montag, 10. April 2006
Karfreitag…
„Wer auf Gott vertraut/ und wenn’s not tut um sich haut,/ der hat auf keinen Sand gebaut!“
Sind denn in Salzburg keine faulen Tomaten zu haben? Jesus Christus selber hat es uns doch vorgemacht: er hat die Händler aus dem Vorhof des Tempels hinausgeprügelt! Ein Verstoß gegen die Rechtsordnung verbietet sich von selbst, es sollte also unbedingt vorher Rechtsberatung eingeholt werden.
„Nicht wer ‘Herr, Herr’ zu mir sagt, sondern wer den Willen meines Vaters tut…“! Mit markigen erzbischöflichen Worten ist nichts getan, wenn keine markigen Taten folgen!
Im Rahmen unserer femininen Theologie wird die 2. Zeile obigen Sprichwortes „und wenn’s not tut um sich haut“ schamhaft verschwiegen. Eine schwächelnde Kirche überzeugt nicht. So ist Minuswachstum der Gläubigenschar verständlich.
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#53   Sozialkatholisch   17:57:52 | Montag, 10. April 2006
@ centesimus annus
Kleine Hunde kläffen oft nur des Kläffens wegen. Wenn sie wüssten was ich auf meinen nichtvorhandenen Dachboden alles liegen habe.
Manchem Verurteilten ist die letzte Blöße nicht genommen worden und manche wurden gänzlich nackt gekreuzigt. Manche wurden angenagelt, manche gebunden und wieder andere beides. Es gibt Erzählungen das Verurteilte nach dem Abzug der Soldaten von ihren Verwandten lebend vom Kreuz genommen wurden, (bei unserem Herrn laut Bibel nicht der Fall) deshalb ist eine Mehrfachkreuzigung durchaus möglich gewesen.
Die Kreuzigung, als eine der grausamsten Hinrichtungsarten, wurde immerhin von einem christlichen Kaiser innerhalb des röm. Reiches verboten. Wenn sie wirklich glauben das alle zur Kreuzigung Verurteilten gleich behandelt wurden sind sie entweder noch sehr jung oder haben selber noch nicht nachgedacht. Oder glauben sie das in den Gefängnissen in Deutschland wo Gleichbehandlung vorgeschrieben wird alle gleich behandelt werden? Von meinen Vorstellungen über die Kreuzigung haben sie noch nicht einmal ansatzweise eine Ahnung.
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#52   centesimus annus   13:39:42 | Montag, 10. April 2006
human kreuzigen
@sozialkatholisch:Ich weiß nicht ob jede Kreuzigung nackt durchgeführt wurden, denke aber das [sic!]die röm. Soldaten die Kreuzigungsopfer mehr oder weniger respektvoll behandelten.
ad nackt gekreuzigt: Mir ist trotz intensivster beschäftigung mit dem Thema keine einzige historische Quelle bekannt, die behauptet, dass Menschen bekleidet gekreuzigt worden wären. Sollten Sie eine solche kennen oder gar (auf ihrem Dachboden) besitzen, wäre ich für eine Überlassung derselben zur wissenschaftlichen Bearbeitung äußerst dankbar.
ad humane Behandlung: Kann mir lebhaft vorstellen, mit welch großer Sorgfalt die römischen Henker um das gesundheitliche Wohl der Delinquenten besorgt waren. Stellen Sie sich doch vor, der Henker, kurz bevor er einen Nagel in den Unterarm schlägt: „Vorsicht, jetzt tuts gleich ein bisserl weh“ Oder: „Was wollen’s denn zur Kreuzigung anziehen, damit sie fesch ausschauen? Vielleicht ein buntes hullahulla-baströckchen? oder ein tief ausgeschnittenes Negligé? Sie wollen doch sicher gut ausschauen, schließlich wird man ja nur einmal im Leben gekreuzigt.“ Also das ist ja absurd, sich soetwas vorzustellen. Davon mal abgesehen, waren die meisten der in Palästina stationierten römischen Soldaten syrischer Herkunft und die waren nicht gerade für Philosemitismus bekannt …
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#51   Claudia   12:44:38 | Montag, 10. April 2006
Wow!!
Ich kann nur sagen heißen Bild.
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#50   Paula   09:48:37 | Montag, 10. April 2006
@Athanasus
Sie wissen auch, daß nicht nur frauliche Oberkörper viel mehr Gefühle hervorruft als der männliche Oberkörper
Schwachsinn…
und sie als mann können das wissen? mal zur klarstellung, ein männlicher oberkörper ist genauso erotisch wie der einer frau. wenn er gut gebaut ist ;-)
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#49   Hrodgar   09:34:31 | Montag, 10. April 2006
@ Methusalix
Ich hoffe, daß es so ist wie Sie sagen.
Doch frage ich mich, was mit einer Lehre nicht stimmt, wenn sie in der Lage ist, eine solch große Anzahl verletzter Seelen und Menschen in Unfrieden hervorzubringen.
Das ist nicht nur hier so. Ich war schon auf vielen Foren und diskutiere Aug’ in Aug’ recht viel.
Dabei fiel mir auf, daß, je mehr die Menschen sich dem Kern des Kirchlichen Glaubens zuwandten, um so mehr zeigten sie Spuren seelischer Verletzungen übelster Art.
Versöhnte Christen sind meist die, die vom Christentum garkeine Ahnung haben und eigentlich ein heidnisches Wertesystem mit christlichen Anstrich leben.
Und da beginnt die Sache für mich fragwürdig zu werden. Warum soll ich einer Lehre anhangen, die sich bei so vielen als Pathogen erweist?
Warum soll ich einer Kirche glauben, deren Regelsystem bei konsequenter Anwendung in die Unfreiheit führt, nur weil es einige resistente Christen gibt, die sich die kirchliche Lehre weit genug vom Halse halten können um weiterhin im Frieden mit sich und der Welt zu leben und zu lieben?
Sind diese der Sache nach eigentlich Christen?
Ich war sehr tief in der Kirche engagiert. Und habe mich immer gefragt, warum es so viele unversöhnte und seelisch Verletzte dort gibt wo ich es doch nicht bin. Bis ich mir eingestanden habe, daß ich eigentlich schon längst den Absprung geschafft habe und mitten in der Naturreligion angekommen bin.
Zuerst erschrocken darüber, habe ich darin aber bald den Grund für meinen Seelenfrieden erkannt.
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#48   methusalix †   23:00:58 | Sonntag, 9. April 2006
@Hordgar et deusex machina
Bitte glauben Sie mir, das Gegeifer mit Schaum vorm Mund ist nicht der normale, gläubige Katholik, der seiner Sonntagspflicht nachgeht und seine Familie und Nachbarn liebt (sie wssen ja, „Liebe deinen Nächsten…“).
Was sich hier an homophoben, stockkonservativen und erzreaktionären und misogynen katholischen Fundamentalisten rumtreibt ist, Dank sei Gott, nicht so häufig in freier Wildbahn anzutreffen.
Die fröhlichen Bilder vom Weltjugendtag voriges Jahr in Köln entsprechen eher dem gros der katholischen Kirche.
Für die meisten Mitdiskutanten hier, war das ja beinahe eine grosse Ketzerei, weil angeblich nicht die richtige Liturgie heruntergebetet wurde und mit der Austeilung der hl. Kommunion stimmte auch was nicht u. s. w. u. s. f…
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#47   Hrodgar   21:39:36 | Sonntag, 9. April 2006
@ deusexmachina
ergenebster Dank…
Ja, es gibt noch Christen, die zuhören können und wollen.
Gäbe es mehr davon, wäre das Christentum weitaus überzeugender.
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#46   deusexmachina   03:15:40 | Sonntag, 9. April 2006
@rudolfsohn
a) Sie wollen erklären, was ein Frauenleib mit „Homos“ zu tun hätte?
b) Wie kommen Sie darauf, bei mir eine „Homowelt“ zu verorten bzw. mich als „Kampfhomo“ zu titulieren? Sind Sie irgendwie homoerotisch fixiert?
c) Für Jesu Botschaft und Lehre war das Geschlecht nicht relevant. Die Anzahl – nach Lehre der Kirche – hingegen schon.
d) Mag sein, dass Sie erotoman sind, und doch sehe ich keine Notwendigkeit, etwas so Aberwitziges bzw. Schwachsinniges wie eine Kopulation am Kreuz darstellen zu wollen. Das nenne ich eine kranke Phantasie…
e) Jesus ist keineswegs „laut mir“, sondern laut Bibel für ALLE Menschen gestorben – auch für Homosexuelle und sogar für homophobe Dünnbrettbohrer mit Neigung zu abartigen Phantasien.
@Hrodgar & sozialkatholisch
Das nenne ich ‘mal einen Diskurs, wie er sein sollte und viel zu selten – erst recht hier – ist. Chapeau!
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#45   Hrodgar   23:46:42 | Samstag, 8. April 2006
@ Sozialkatholisch
Auch wenn ich sie kränke, ihr Gott ist für mich ein Götze der…
Ja, ich weiß. Sie kränken mich damit nicht. Ich bin hier in Christlichem Gebiet und kannte Ihre „Urteile“ über die Götter bevor ich hier her kam.
Traurig macht es mich schon… Um Euretwillen.
Denn wie Schreiben Sie so schön:
Wenn ihnen als Heide das Gesetz Gottes nicht konkret vor Augen steht und sie in ihrer Naturreligion das Wesen Gottes erkennen, dann ist das ein Schatz den sie sich unbedingt bewahren sollten.
Ja, es ist das Wesen der Naturreligion, das Wesen der Götter im Herzen zu haben und daraus in jeder Lage ziehen zu müssen/können, was zu tun ist.
Ja, es ist ein Schatz, nicht zu bezahlen mit Gold!
Ich freue mich, daß Sie es erkannt haben.
Ich habe in ihren Beiträgen viel Gutes gesehen und von ihnen einiges lernen können
Zu viel der Ehre…
Noch was:
Jeder Glauben kann dämonisieren. Und zwar dann, wenn ein Mensch aus seinem Glauben ableitet, er habe die einzige Wahrheit gefunden und habe das Recht oder gar die Pflicht, andere zu zwingen, diesen Glauben anzunehmen.
Dann schlagen die Dämonen der Machtgeilheit zu. Gefolgt von Egoismus, Hochmut und letztlich der Gewalt gegen die eigene Sippe.
Ich denke, je mehr eine Religion sich als alleinseligmachend einstuft, um so dichter folgen die Dämonen.
Die Islamisten sind ein beredtes Beispiel dafür.
Wodan gab uns bislang die Weisheit, nicht in dieser Art schuldig zu werden.
Möge es so bleiben.
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#44   GerdEric   21:10:46 | Samstag, 8. April 2006
@ Katholika
Zustimmung.
Im Grunde sehe ich in Jesus die Zusammenfassung der leidenden Menschen,
die seinem G’TT anhängen,
und deshalb in Regimen verfolgt werden,
die seinen G’TT hassen.
Wie schon zu Zeiten des Jesus,
der mit Tausenden Juden gekreuzigt wurde,
aber schon die Verfolgung in Babylon,
aber 2000 weitere Jahre
und dann
der Schlusspunkt.
Und es macht mich traurig,
dass in diesem Forum,
offenbar Braune Gesellen,
die Tatsachen des Naziterrors verdrehen,
verharmlosen und versuchen lächerlich zu machen.
Wenn ein Martin Hohmann noch versuchte zu relativieren,
wird hier,
bei den Brauenen Gesellen,
versucht,
das ganze als „Ente“ dar zu stellen.
Eine Site, die sich als katholisch darstellt,
sollte sich nicht für Braunes Gedankenschlecht,
oder deren Schreiber,
missbrauchen lassen.
MfG
GerdEric
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#43   Sozialkatholisch   20:23:10 | Samstag, 8. April 2006
@ Hrodgar
Die Anspielung auf das Kreuzesopfer ist für mich klar gegeben. Ich habe in den 90gern mal einen Kursus über christliche Symbole in der Werbung mitgemacht und es war erstaunlich was man da alles sieht wenn man sich Werbungen mit mehreren Leuten bewusst ansieht. Da unsere Gesellschaft wenigstens noch ein wenig christlich geprägt ist, zielen die Werbepsychologen gezielt darauf ab. Wenn es den Leuten nur auf Hinrichtungsmethoden ankommt, wo bleibt dann die Giftspritze, der Galgen, das Erschießen und der elektrische Stuhl. Ich freue mich das sie verstanden haben was ich mit dem lächerlich machen des Glaubens anderer meinte, obwohl mein Wissen über die Edda und anderes in ihrem Glauben gering ist. Auch wenn ich sie kränke, ihr Gott ist für mich ein Götze der sogar zur Dämonisierung seiner Anhänger führen kann… Wenn ihnen als Heide das Gesetz Gottes nicht konkret vor Augen steht und sie in ihrer Naturreligion das Wesen Gottes erkennen, dann ist das ein Schatz den sie sich unbedingt bewahren sollten. Ich habe in ihren Beiträgen viel Gutes gesehen und von ihnen einiges lernen können.
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#42   Hrodgar   18:54:31 | Samstag, 8. April 2006
@ Sozialkatholisch, vielen Dank für Ihre Antwort
Über „respektvollen Umgang“ mit zu kreuzigenden haben wir und privat ausgetauscht. Warum ausgerechnet für Jesus eine Ausnahme gemacht werden sollte und ma ihn mit „Lendenschurz“ hätte Kreuzigen sollen, weiß ich nicht.
Zu Ihren weiteren Punkten:
Die Darstellung der Frau am Kreuz war nicht irgendetwas, sondern ist eine klare Anspielung auf das Kreuzesopfer unseres Herrn.
Ich sehe es eher als eine Anspielung auf die Tausenden anderen Menschen (gut, meist Männer), die von den Römischen Tyrannen gekreuzigt wurden. Ein Verknüpfen des Todes Ihres Herrn mit all den anderen oft unschuldigen Opfern. In der Art: Ja, er war wirklich einer von uns!. Ich meine, besser kann man nicht darauf hinweisen, daß es nicht nur Jesus war, der so starb und deutlicher kann man nicht darstellen, daß Jesus eben an dieser Stelle ganz Mensch und einer der Seinen war.
Etwa vergleichbar als wenn ich ihren Gott Odin in Frauenkleider mit einem rosaroten Hämmerchen darstellen würde.
1) Hammer gehört zu Donar *zwinker*
2) Odin (Wodan) tritt in der Edda höchstselbst in Frauenkleidern auf, und besiegt so einen Riesen (= Chaosmacht!)
Aber ich weiß, was Sie meinen. Etwa so, wie wenn man mir sage, Odin wäre ein Dämonischer Götze. Oder nur ne Holzfigur…
Ich weiß, manchmal ist es schwer. Und gerade Künstler sind manchmal etwas durchgeknallt.
Aber bei mir als Außenstehendem kam das erst mal so rüber, wie ich es beschrieb. Und das ist doch eigentlich eher Positiv, oder?
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#41   Josefus   10:43:16 | Samstag, 8. April 2006
kreuz.net Skandal
Ich finde es auch einen Skandal, dass kreuz.net ein solches Bild als Aufmacher wählt.
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#40   Rodolfo Panetta   10:40:52 | Samstag, 8. April 2006
Verantwortliche Politiker abwählen!
Jedes Land hat die Politiker, die es verdient. Die Justiz deckt jene Zustände, die von der Politik gewollt sind. Wie viele Katholiken wählen noch heute die Politiker, welche die christliche Kultur untergraben, oftmals im Namen des „hohen C“?
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#39   Sozialkatholisch   10:20:15 | Samstag, 8. April 2006
@ Hrodgar
Ich weiß nicht ob jede Kreuzigung nackt durchgeführt wurden, denke aber das die röm. Soldaten die Kreuzigungsopfer mehr oder weniger respektvoll behandelten. Ob die Alpträume ihrer Kinder nur vom Anblick des Kruzifixes kommen wage ich zu bezweifeln. Fernsehen, Kino, Klassenkameraden und/oder allgemeine Stimmungen in der Bevölkerung haben das ihre bestimmt auch dabei getan. Die Darstellung der Frau am Kreuz war nicht irgendetwas, sondern ist eine klare Anspielung auf das Kreuzesopfer unseres Herrn. Etwa vergleichbar als wenn ich ihren Gott Odin in Frauenkleider mit einem rosaroten Hämmerchen darstellen würde.
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#38   methusalix †   10:11:29 | Samstag, 8. April 2006
Sind Sie sicher rudolfsohn, dass Sie noch alle Sinne beieinander haben?
Und bis zwei zählen können?
rudolfsohn: deusexmachina und seine antichristliche homoweltNach dieser widerlichen Logik stünde dann ja auch folgender Darstellung nichts mehr im Wege: Statt der nackten Frau hänge man zwei kopulierende Homos ans Kreuz, den auch hier träfe die perverse „Argumentation“ dieses Verbalpitbulls ja ebenfalls zu.
Wenn der einzelne Corpus am Kruzifix von Ihnen durch zwei ersetzt wird, massen Sie sich dann auch an, die heilige Dreieinigkeit plötzlich durch ein „heiliges Sextett“ zu ersetzen?
Ausserdem: das Argument war die Ebenbildlichkeit Gottes darzustellen und das sollten nicht einmal Misogyne wie Sie in Frage stellen, ohne dabei die Identität der Kirche in Frage zu stellen und dabei die Frauen einfach zu vergessen.
Aber dass erzreaktionöre Konservative das beinahe schon zur Pflicht gemacht haben ist ja allseits bekannt.
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#37   Hrodgar   10:05:10 | Samstag, 8. April 2006
Eigenartige reaktionen…
Ich verstehe nicht die Aufregung um diese Sache.
1) Kreuzigungen wurden eigentlich immer nackt durchgeführt um das Opfer noch mehr zu demütigen. Aus Jesus hatte garantiert garnichts an dabei…das gehörte zum Programm einer solchen Hinrichtung.
2) Was ist wohl abstoßender? Eine Hinrichtungsszene zur allgemeinen Augenweide im Tempel aufbauen oder eine nackte Frau?
Zur Info: Die ersten christen, die noch Kreuzigungen miterlebt haben und wußten was das ist, die haben kein „Kruzifix“ aufgebaut oder dargestellt. Das wäre denen so absurd vorgekommen, wie wenn Juden ein Modell einer Gaskammer im Wohnzimmer hätten! Einfach ein Spott getrieben mit den Opfern!
Die hatten den Fisch als Zeichen.
Die erste Kreuzesdarstellung zeigte einen Gekreuzigten mit Eselskopf und diente der Verspottung der Christen.
Ich empfinde es ehrlich gesagt als eine Zumutung, überall diese Schandpfäle rumstehen zu lassen. Meine Kinder hatten schon Alpträume von diesen jugendgefährdenden Gewaltdarstellungen!
Am groteskesten sind dann die Darstellungen mit einem aufrechtstehenden, segnenden Heiland am Kreuz. Als wäre das ein Späßchen. Die tausenden Opfer dieser grausamsten Hinrichtung neben dem Scheiterhaufen werden damit aufs ärgste verhöhnt.
Und da sagt keiner was. Aber wehe eine nackte Frau kommt ins Spiel…
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#36   Sozialkatholisch   09:53:53 | Samstag, 8. April 2006
Karfreitag-Blasphemie
Das in den Staub treten der christlichen Werte, was heutzutage immer offensichtlicher wird, ist eindeutig vom Bösen inspiriert. Ich bin überzeugt das wir die Spitze des Eisberges noch nicht erreicht haben und halte passiven Widerstand für das einzig richtige. Ich bin froh das ich kein fanatischer Moslem bin der jetzt dämonisiert auf die Strasse rennen würde um die Frevler zu steinigen. Wir Christen sollten uns des Gebetes: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“ was unser menschgewordener Gott gebetet hat, immer wieder vor Augen halten.
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#35   rudolfsohn   09:44:14 | Samstag, 8. April 2006
deusexmachina und seine antichristliche homowelt
Nach dieser widerlichen Logik stünde dann ja auch folgender Darstellung nichts mehr im Wege: Statt der nackten Frau hänge man zwei kopulierende Homos ans Kreuz, den auch hier träfe die perverse „Argumentation“ dieses Verbalpitbulls ja ebenfalls zu. Denn laut Kampfhomo deusexmachina ist Jesus ja auch für die Homosexuellen gestorben. Warum also keine solchen Kruzifixe mit Homopärchen, die die Schwulenhorden dann ja anlässlich der Christopher-Street-Days und der Loveparades gröhlend und johlend vor den Bahnhofsklos aufrichten könnten?!
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#34   deusexmachina   07:58:38 | Samstag, 8. April 2006
@BossCo
Und jetzt erklären Sie mir bitte ruhig und sachlich, worin genau die Beleidigung besteht, wenn man die EINE Variante des Ebenbildes Gottes ausnahmsweise durch die ANDERE ersetzt – und zwar, so, wie es ausschaut, durch ein explizit schön anzusehendes Exemplar, das dem Ebenbildcharakter durchaus Ehre macht.
Zum Mitschreiben, für ganz Dumme. Was exakt ist das Beleidigende am Körper einer Frau? Was ist so unerhört daran, nach x-tausenden von Bildern eines gekreuzigten Mannes einmal das einer gekreuzigten Frau zu zeigen, das in Erinnerung ruft, dass Jesus für ALLE gestorben ist?
Vielleicht hilft aber auch die Beantwortung folgender Frage dabei, mich besser verstehen zu lassen: Wie stünden Sie dazu, wenn man eine Kopie des berühmten Gemäldes „die Erschaffung Adams“ anfertigte und dort den Herrn mit dem wallenden Bart durch eine ältliche Schwarze ersetze?
Danke im Voraus für Ihre Mühe.
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#33   BossCo139   07:03:51 | Samstag, 8. April 2006
Karfreitag-Blasphemie
Man verhöhnt uns Christen, weil es sich erwiesen hat, daß wir uns das größtennteils unwidersprochen gefallen lassen. Und das ist genau deshalb, weil es dem hierzulande lasch gehandhabten „Christentum“, besser Pseudo-Christentum“ an Glaubwürdigkeit fehlt. Wenn dem Salz die Salzkraft fehlt, sollte man es wegtun. fehlt, sollte man es
(Wir, die wir es ernst meinen mit dem Glauben an den Dreieinigen GOTT, sollten beweisen, daß dieses eine irrige Auffassung ist!
Was wäre es für ein Aufriß, hätte man den Islam derartig infam verspottet. Alle, aber auch alle würden sich aufregen.)
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#32   Barke   23:25:39 | Freitag, 7. April 2006
Karfreitag-Blasphemie
Als unser Herr Jesus vor 2000 Jahren am Kreuz für uns
litt,wurde er von vielen verspottet und verhöhnt.
Bis heute hat sich in unserer finsteren Welt nichts ge-
ändert.Das Licht,das in unsere Welt kam,wird von der
Finsternis abgelehnt.
Für die,die unseren Herrn mit einer nackten Frau am Kreuz verspotten,kann ich nur sagen:„Vater vergib Ihnen,denn sie wissen nicht was sie tun“.
Mit freundlichen Grüssen
Barke
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#31   deusexmachina   23:23:46 | Freitag, 7. April 2006
Denken Sie ‘mal für einen Moment nach
Richtig ist: Jesus war ein Mann.
Richtig ist auch: Die Frau wurde (und wird z.T. noch heute) von der kath. Kirche wie ein Mensch 2. Ranges behandelt (gerne mit Verweis auf das vorgenannte Faktum)
Und jetzt der Teil zum Mitdenken:
Gott, das wird wohl niemand bestreiten können, ist KEIN Mann. Auch keine Frau. Gott ist Gott, menschenähnlich (von der Gestalt her, nach der wir ja immerhin geformt sein sollen, und zwar Mann WIE Frau), aber kein Mensch. Dass Jesus nun einmal ein Mann war – nun ja, für ein Geschlecht musste der Vater sich entscheiden, wollte er sein Kind nicht mit dem problematischen Stigma des Zwittertums belasten. Aber Jesus ist für Mann WIE FRAU gestorben. Ohne Unterschied. Er hätte genausogut eine Frau sein KÖNNEN, das hätte NICHTS an seiner Lehre geändert (vermutlich an deren Akzeptanz, nun ja…).
Die Darstellung der Frau am Kreuz ist natürlich provokant, weil ungewöhnlich. Wer sie aber als Verunglimpfung versteht, versteht seinen eigenen Gott nicht, tut so, als sei das Wesensmerkmal „Mann“ theologisch essenziell für den Christus, dabei war das nur die beinahe beliebige Außenhülle seiner selbst.
Es ist eigentlich ziemlich peinlich, wenn man sich daran so reibt.
Was übrigens die Nacktheit angeht: Ich habe auch schon völlig nackte (alte) Jesusdarstellungen gesehen, so what? Bei Michelangelos „David“ juckt’s auch niemanden.
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#30   Katholika   22:56:26 | Freitag, 7. April 2006
@GerdEric
Natürlich wurden viele andere Menschen gekreuzigt. Das stellt niemand ernsthaft in Abrede.
Aber die unten gezeigte Dame am Kreuz sieht nicht gerade leidend aus. Sie sieht er aus wie ein Fotomodell, an dem sich Männer aufgeilen werden. Die Dame hängt ganz erhobenen Hauptes und posiert. Sollten die vielen gekreuzigten Menschen (nicht nur Jesus Christus) mit solch einer geltungssüchtigen Tussi in einem Atemzug genannt werden? Nein! Hier wird nicht einfach religiöses Empfinden veräppelt, sondern eine höchst grauenvolle Hinrichtungsart banalisiert. Damit wird das Andenken vieler hingerichter Menschen besudelt.
Weshalb macht man sich über Menschen lustig, die gekreuzigt wurden? Künstlerische Darbietungen am Scheiterhaufen, Streckbank, Galgen, Giftspritze u.v.m. werden nicht geboten, aber die Kreuzigungs-„Events“ sehr wohl.
Hier sind einige, die machen sich zwar zurecht über die Verunehrung Jesus Christi Gedanken, aber schrecklicher ist die Verharmlosung und Veralberung einer durch und durch grauenhaften Folter-und Tötungsmethode.
Mein religiöses Empfinden ist weniger gekränkt, als meine Würde als Frau und Mensch im Allgemeinen. Schade, dass es immer noch Frauen gibt, die sich prostituieren, auf die eine, oder andere Art und Weise. Schade, dass Männer immer wieder zu Freiern und Zuhältern werden, auch wenn sie es in diesem Fall im Namen der Kunst tun.
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#29   diakonos   22:18:27 | Freitag, 7. April 2006
Stellungnahme von Erzbischof Kothgasser
Leider war die Konkurrenz wieder mal schneller – klick www.kath.net/detail.php?id=13325 – mit der Meldung, dass der zuständige Erzbischof zu dieser „Kultur“-Veranstaltung nicht schweigt.
Aber so eine Meldung passt ja nicht ins Klischee von krez.net, denn da muss man ja ds Vorurteil warm halten, dass „V2-Bischöfe“ generell immer und überall „untätig“ sind.
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#28   Antonia-Maria   22:12:24 | Freitag, 7. April 2006
…und der Klerus tut nichts dagegen
Der Erzbischof von Salzburg Alois Kothgasser kritisiert auf Kath.net diese „Karfreitagsprozession“ als „Pervertierung religiöser Inhalte“, die sogar mit hohen Subventionen aus Steuergeldern unterstützt wird.
Mir ist es ein Rätsel, dass nicht die gesamte Kirche massiv gegen eine solche Verhöhnung des christlichen Glaubens vorgeht, hier reicht keine Kritik, hier muss der Klerus endlich Farbe bekennen und als Kirche Strafanzeige erstatten. Wie lange will die Kirche eigentlich noch zu den Verunglimpfungen schweigen? Ist der Glaube bei unserem Klerus schon so lau, dass er nicht mehr den nötigen Bekennermut besitzt? Oder schweigt die Kirche aus Angst, dass die Kirchensteuern abgeschafft werden?
Keine andere Religion würde sich diese Verhöhnung gefallen lassen. Die Verantwortlichen würden es auch gar nicht wagen, in dieser Form den Islam zu verhöhnen, denn dann müßten sie Angst um ihr Leben haben.
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#27   GerdEric   21:43:59 | Freitag, 7. April 2006
Kreuzigung?
Jesus war ja nicht der einzige,
der gekreuzigt wurde…
da haben Tausende qualvoll ihr Leben verloren,
für ihren Glauben,
grade unter den Juden.
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#26   methusalix †   19:13:20 | Freitag, 7. April 2006
Eines muss man den Kirchenbeamten zugute halten:
wenn sie eine Frau öffentlich verbrennen liessen, war diese Frau nie nackt! Das hätte ja die jugendlichen Zuschauer verderben können. Im Gegensatz zu den roten Horden, die von unserem sehr geschätzten Mitdiskutanten Athanasius aufs Tapet gebracht wurden:
Wissen Sie wer auch nackte Weiber kreuzigten? Die Frauenbataillons der Sowjetarmee. (Litauische Frauen und Rumäninnen wurden gekreuzigten.)
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#25   apex   18:33:24 | Freitag, 7. April 2006
@ Sirillo & centesimus annus
und wo steht in der Gesetzgebung einer Gesellschaft, dass man sich religiöser Symbole (wie das Kreuz) bedienen soll, um eine „Allegorie“ darzustellen, die weder für die Gesellschaft noch für ihre Gesetzgebung eine Bedeutung hat?
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#24   centesimus annus   17:01:40 | Freitag, 7. April 2006
@Sirilio
berechtigte Frage, vermutlich steht das in irgendeiner Privatoffenbarung einer stigmatisierten, geweihten Jungfrau aus dem Bekanntenkreis von Mel Gibsons Sekte …
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#23   Sirilo   16:40:52 | Freitag, 7. April 2006
@Petrus II
Wo steht bitte in den Evangelien die Geschichte von dem Mann, der Jesus auf dem Kreuzweg eine Unterleibsbinde gereicht hat?
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#22   centesimus annus   16:31:34 | Freitag, 7. April 2006
@gehirngewaschene
glücklich die, bei denen es etwas zu waschen gibt … was offensichtlich nicht unbedingt auf alle, die hier Meinungen kundtun oder Artikel verfassen zutreffen muss.
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#21   Karl Murx   16:21:17 | Freitag, 7. April 2006
Man kann eigentlich nur noch an den Greuel der Wüstung denken
Dabei wird das Strafgericht nicht mehr fern sein. Der Hochmut kommt vor dem Fall. Man fühlt sich an Belsazzar erinnert, der aus den heiligen Gefäßen des Tempels zechen wollte.
Gewogen und zu leicht befunden!
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#20   Beobachterin   15:56:33 | Freitag, 7. April 2006
öffentliches Ärgernis
Man muß schon dieses Bild zeigen, um deutlich zu machen, worum es hier geht.
Die Sache mit dem „öffentlichen Ärgernis“ ist Bauernfängerei. Solange es bei dem Protest bei Reden bleibt, ist das Ärgernis nicht glaubhaft genug. Wollte man zu Taten schreiten, so würde der dann (gewalt)-tätige vor Gericht verurteilt. Gewalt kann aber nie eine Lösung sein.
Also gibt es de jure und de facto keinen Schutz vor Verunglimpfung. Soweit sind wir gekommen – in einer Gesellschaft, die die Rechte und die sogenannten „Rechte“ jeder nur erdenklichen Minderheiten schützen will und für die Diskriminierung das Nonplusultra aller böser Taten darstellt.
Christen dagegen werden ohne Bedenken diskriminiert, beleidigt, beschimpft, verhöhnt.
Mittäter sind diejenigen Gehirngewaschenen, die so einem erbärmlichen Schauspiel ein Forum zur Selbstdarstellung bieten.
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#19   Marcel   15:35:26 | Freitag, 7. April 2006
Der fliegende Holländer
centesimus: Die Kollegen Athanasius und Isidor mögen mir verzeihen, falls sie durch ihre Postings eigentlich doch nur die Deutschkenntnisse des Autors parodieren hätten wollen. (Frage: Braucht man für ein Jusstudium keine Matura mehr?)
Beispielsweise ein Franzose braucht fürs Studieren in seinem Land keine deutsche Matura. Er könnte trotzdem über das weltweit vernetzte Internet auf einem z.B. mehrheitlich gällischsprachigen Internet-Forum, das z.B. auf einem Server in Schottland läuft, teilnehmen, zusammen mit z.B. Ostfriesen und Appenzellern.
Wer übrigens über gute Deutschkenntnisse verfügt, wird nicht pidgin-englische Krücken wie „Postings“ benutzen, sondern sich natürlich vollständig in – nun – deutsch ausdrücken. Dazu müßte er nicht einmal durch einen neu downgeloadeten Update-Patch mehr Performance aus seinem Mainboard getunt haben, weil das ja auch ganz cool und easy mit dem flashigen Keyboard geht.
:)
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#18   centesimus annus   15:27:14 | Freitag, 7. April 2006
Fischer
@Petrus II:
Mach dir nichts draus, tröste dich – dein Nachfolger im Vatikan ist genauso wie du.
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#17   PetrusII   15:15:57 | Freitag, 7. April 2006
@centesimus annus
Lieber centesimus annus! Weusch des isch halt so. I bin halt keu studierter wie Du! I bin halt blos a gleuner Fischer. I ka des halt net so wie Du. Verzei mr bittschön.
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#16   Marcel   14:33:36 | Freitag, 7. April 2006
Muß nicht sein
Karl M. schrieb: Mußte man dieses Bild zeigen?
Ich denke, das geht zu weit!
Schließe mich dem Ausruf an.
Wo ist der Report-Knopf „Redaktion benachrichtigen“ für redaktionelle Bilder? ;-) Ansonsten reagiert die Redaktion nicht.
Notnagel bis dahin… Firefox/Tools/Options/Content/„Load Images“/„Site ‘www.kreuz.net’: block“
Nun sieht zwar Kreuznet reichlich nackt aus, aber besser als die erbsündige Eva da.
P.S. Wer eine nette Firefox-Extension addons.mozilla.org/…refox/extensions/für selektivere Bilderblockierung weiß, bitte melden. Danke.
P.P.S. Inhaltlich trifft der textuelle Teil des Artikels natürlich wie so oft ins schwarze! Danke dafür, werte Kreuznet-Redaktion.
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#15   centesimus annus   14:31:15 | Freitag, 7. April 2006
staunend sitze ich vor kreuz.net
Nachtrag: @Athanasius: Petrus II hat soeben den Wettbewerb gewonnen!
Zum Artikel noch: Die Kollegen Athanasius und Isidor mögen mir verzeihen, falls sie durch ihre Postings eigentlich doch nur die Deutschkenntnisse des Autors parodieren hätten wollen. (Frage: Braucht man für ein Jusstudium keine Matura mehr?)
Ich erlaube mir zu zitieren (oder copy-pasten, wie das auf neudeutsch heißt): einem stark rhythmisierten sogenanntes Stationendrama, Praktisch sieht das offenbar so aus, daß, Gesetzbestimmung (und das von einem Juristen!), Es gäbe kein berechtigtes Ärgernis (Anm. falsche Zeitform des Konjunktivs!).
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#14   sttn   14:27:54 | Freitag, 7. April 2006
An was glaubt man?
Last diese dummen Menschen doch das machen, die die so was notwendig haben sind doch schon gestraft genug, man soll sie nun nicht noch mit Aufmerksamkeit belohnen.
Ich glaube an Gott und weiß das er es richten wird, es ist nicht unsere Aufgabe Gottes Richter zu sein.
Was wir tun sollen: Man soll mit den Organisatoren freundlich reden und darauf aufmerksam machen das es nicht OK ist. Mehr ist nicht angebracht.
@Athanasius
Die Muslime stellen das Kreuz sicher nicht so dar, da sie Berührungsängste vor allem Nackten haben. Aber das ist auch der einzige Grund warum sie es nicht so machen würden. Sonst lassen viele Muslime keine Gelegenheit verstreichen auf den christlichen Glauben (bzw. Christen auch selber) zu verhöhnen und in den Dreck zu ziehen.
Mal doch kein falsches Bild – erkundige Dich bitte besser.
@paula
Es kommt darauf an was man darstellen möchte, was die Hintergründe dazu sind. Die Veranstalter wollen Aufmerksamkeit erregen und so geht das am einfachsten.
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#13   centesimus annus   14:24:01 | Freitag, 7. April 2006
ich glaubs nicht …
… was hier alles als Lesermeinung gepostet wird.
@Isidor: es ist ja schön, wenn man die Erfahrung älterer Menschen mitgeteilt bekommt, um aus der Vergangenheit etwas für die Zukunft zu lernen. Aber: Wem wollen Sie mit Ihrem „Früher hätt’s dees niit gebm“ noch etwas Neues erzählen? Zudem paart sich in ihrem Posting eine gewisse bewusst altertümelnde Diktion mit Rechtschreibfehlern, mit denen es früher in der Schule sicher einiges mit dem Rohrstock über die Finger gegeben hätte. Ich will Sie nicht hoffieren, denn sie kommen mir als zu hoffärtig rüber …
@Athanasius: Trotz des Gefahrs der Schulmeisterlichwirkung erlaubert ich die Frage, teilnehmen am Wettbewerb wieviele Grammatikfehler pro Satz ins Internet bringen oder einfach Herkunft aus opus-dei- oder legio-mariä-Land? Sogahr die Muh-släms wo für Frauenverachten bekannt sind behandlen diese selbigen mit mehr Respekt wie Sie in ihrem Pfosting – Weiber ist deutsche sprache sogar für isidor schon zu altertümelnd. Wenn die Fehler in den neuen Medien sind, werden sie davon nicht richtiger. Das gelten auch für diese, wo die Kirche vor dem Konzil gemacht hat. Für den Ritus, den Sie meinen, würde ich das Wort „überliefert“ nicht verwenden, man spricht von „überwutzelt“.
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#12   PetrusII   14:24:00 | Freitag, 7. April 2006
Nackte Frau am Kreuz
Ich kann nur dazu sagen bzw. aufrufen. An alle Gläubigen in Salzburg. Rettet die Ehre unseres Heilandes. Besorgen Sie sich eine Riesenkinoleinwand, und lassen neben diesem Höllenspektakel den Film: Die Passion Christi, von Mel Gibson, laufen. Wenn ich manche Äußerungen über unseren Herrn am Kreuz höre, dass es doch anfürsich schön ist, einen nackten Frauenkörper so darzustellen. Pfui! Unser Herr war schon auf dem Weg vom Ölberg total entstellt und misshandelt. Die Geiselung, bei welcher JESUS unbekleidet war so schlimm, dass von seinem hl. Körper nur noch die Fetzen hingen, und so seine Blösse bedeckten. Fleisch wurde aus SEINEM Körper gerissen. Die Dornenkrone in seine Kopfhaut gestoßen, so dass die Augen unter Blut standen. Der Kreuzweg wieder eine einzige Mißhandlung. Am Kreuz auseinandergezogen. Wäre nicht ein Mann gekommen der IHM eine Unterleibsbinde gereicht hätte, wäre ER nackt gekreuzigt worden.
Und finden Sie es noch schön eine nackte Frau an einem Kreuz zu sehen?
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#11   rudolfsohn   14:20:14 | Freitag, 7. April 2006
Widerliche Blasphemie und christlicher Widerstand
Ihnen, lieber Herr Dr. Adam, wünsche ich im Namen zahlloser Mitchristen Gottes Segen in Ihrem Eintreten für katholische Grundsätze in einem hochblasphemischen Shandalfall ohnegleichen, der nicht nur Katholiken, sondern auch aufrichtige Christen der anderen Konfessionen anwidern und empören wird. Ich werde die Unterschriftenaktionen unterstützen und mich auch an anderen Massnahmen beteiligen, über die Sie uns bitte auf dem laufenden halten mögen.
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#10   RexRegis   14:08:07 | Freitag, 7. April 2006
verboten
Werbung ist für Rechtsanwälte verboten, die Kammer wird sich darüber sehr freuen …
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#9   Botschafter   13:54:59 | Freitag, 7. April 2006
Verhöhnung Jesus Tod
Das ist die Endstufe der Verhöhnug Jesu Erlösertod am Kreuz! Es sind schwarze Messen, Zeremonien etc. und nichts anderes.
Dass es Leute gibt, die noch positive Worte finden, wundert mich in dieser teuflischen Zeit überhaupt nicht.
Jene die behaupten Satan existiere nicht, erkennen ihn hier an seinem Werk.
Bitten wir Jesus um Verzeihung für diese Sakrilegien und exkommunizieren endlich die Bischöfe, die solches zulassen.
Ich bitte die Geistlichen, die Einfluss haben, bei der Glaubenskongregation und direkt beim heiligen Vater vorstellig zu werden.
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#8   Athanasius   13:54:12 | Freitag, 7. April 2006
@Paula (2)
hängt auch halbnackt am kreuz und keiner sagt was. aber hängt da mal ne frau dann ist das geschrei wieder groß.
Welch ein Unsinn. Sie wissen auch, daß nicht nur frauliche Oberkörper viel mehr Gefühle hervorruft als der männliche Oberkörper, aber vor allem ist es Unsinn. Wenn Michael Jackson oder Pol Pot daran „gehängt“ abgebildet sein würde, wäre es auch Blasphemie. Genauso.
Sie verfehlen völlig worum es hier geht und was u.a. ich meine. Vielleicht haben Sie schon jedes Gefühl vom Heiligen und vom Heiligen Kreuz verloren, daß Sie einer Entweihung gefühllos gegenüber stehen?
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#7   AthanasiusII   13:50:32 | Freitag, 7. April 2006
@Paula
Ich bin selber Jugendlicher, und, daß die Hl. Messe die „Jugend nicht mehr erreicht“, liegt daran, daß die Hl. Messe verbannt wurde, bespottet, zu einem sekulären Fest, zu einer sinnlosen Versammlung geworden ist. Die Hl. Messe im überlieferten Ritus bietet aber den ganzen Glauben und ist Quelle zweitausendjähriger Kunst- Musiktradition. Lösung von „Strenge“ wird von mir, und sogar von meinen Altersgenossen (die nicht länger glauben, ihren eigenen „Jugendpastor“ aber unglaubwürdig und kindisch finden), als Schwäche und Zeichen der Inauthentizität angesehen.
Daß die Jugend die Kirche verlässt liegt daran, daß ihre Eltern sie nicht länger katholisch erziehen, die „katholischen“ Schulen den Glauben aktiv verderben und fast die gesamte Kirchenprovinzen Westeuropas, aber auch Asien, Wahrheiten des katholischen Glaubens herunterspielen. Ohne Glaube ist auch die Messe nicht gutbesucht. Das ist wahr. Aber Unglaube und die Welt in die Liturgie hineinzubringen, oder sie „lockerer“ zu machen, wie bereits vierzig Jahre geschieht, hat wohl nichts beigetragen. Modernisierung der Weise auf der „die Botschaft“ verbreitet wird ja: Internet, Fernsehen, Radio, das alles soll benutzt werden. Aber der Inhalt kann und darf nicht geändert werden. Vor allem nicht in der Liturgie die Ausdruck von Glaube (oder auch Unglaube, wie im Fall der Handy-‘Messe’).
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#6   Paula   13:50:22 | Freitag, 7. April 2006
jesus
hängt auch halbnackt am kreuz und keiner sagt was. aber hängt da mal ne frau dann ist das geschrei wieder groß.
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#5   Athanasius   13:42:27 | Freitag, 7. April 2006
Trotz…
…des Gefahrs des Islamismus, muss man den Muslems eins zu gute halten: die würden das Kreuz nie só abbilden oder blasphemieren, wie die abtrünnige Modernistische Kirche es macht.
Dieses Bild ist blasphemisch – da gibt es keine Diskussion. Wo der göttliche Mashiach hing, hängt in der Konzilskirche ein nacktes Weib.
Wissen Sie wer auch nackte Weiber kreuzigten? Die Frauenbataillons der Sowjetarmee. (Litauische Frauen und Rumäninnen wurden gekreuzigten.) In der Modernistischen Kirche und den abtrünnigen Klöstern dieser, findet man es aber. Wie in der Klöstern von Paris 1789, als diese (die Klosterschwesterm) mit dem abtrünnigen Erzbischof von Paris im Notre-Dame assen, tranken und die Unkeuschheit betrieben, währenddessen im Hauptschiff die „Intellektuellen“ eine Prostitutierte in einem Käfig als „Ratio“ anbeteten. Ratio der „Aufklärung“ ist aber nicht die Logik oder die Vernunft, sondern die Anbetung des Menschen, seiner Triebe und deren völlige ‘Freiheit’.
Also die Franzosen können sagen: ‘Nous l’avons déjà vus.’ Aber im katholischen Österreich noch nicht.
Zeichen der apostasía.
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#4   Paula   13:37:27 | Freitag, 7. April 2006
@Isildor
hast du vielleicht mal daran gedacht, dass es (wie ich es ja auch erlebt habe) so ist, dass die messe und der glaube die jugend nicht mehr erreicht und deswegen eine gewisse modernisierung nötig ist? ich meine jetzt nicht so ein spinnkram wie handy in der kirche und pop musik während der messe. aber eine gewisse lösung von der strenge.
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#3   Isidor   12:32:26 | Freitag, 7. April 2006
Muslime werden von den Bischöfen „hoffiert“ die „Eigenen“ jedoch verhöhnt
Das alles wäre vor fast 40 Jahren undenkbar gewesen. Auch sind die Zustände heuer in Salzburg im Franziskanerkloster nicht mehr die gleichen bis zum Weggang des vorherigen Guardians A.D. 2004. Dieser hatte Bezug und Ausrichtung zum Tabernakel. Es wäre undenkbar gewesen zu seiner Zeit solch eine Häresie vor der Franziskanerkirche zu beginnen. Der jetzige Guardian scheint offensichtlich wieder alles laufen zu lassen – Lob dem Modernismus, der die Franziskaner-Kirche leergefegt hat. Selbst Jugendliche wenden sich seit der Zeit des neuen Dirigates immer mehr ab. Show brauchen wir nicht. Betet für diesen abgefallenen Kleurs der sich nicht wehrt und den Muslimen die Wege bereitet!
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#2   Paula   12:19:43 | Freitag, 7. April 2006
ich weiß
gar nicht was an dem Bild so schlimm sein soll. die fernsehwerbung ist da doch weigehend schlimmer…
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#1   Karl Murx   12:14:22 | Freitag, 7. April 2006
Mußte man dieses Bild zeigen?
Ich denke, das geht zu weit!
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