Demographie
Keine Kinder = keine Renten
Lange wurde die Katholische Kirche wegen ihrer Ansichten zu Pille und Kinderverhütung verlacht. Jetzt ist die Zeit gekommen, sich bei der Kirche zu entschuldigen.
(kreuz.net) Die Generation der 30- bis 50-Jährigen ist angeklagt, zu wenig Kinder bekommen zu haben. Sie wird dafür zahlen müssen.

Diese Feststellung stammt nicht aus dem Vatikan, sondern vom deutschen Professor und Rentenexperten Bernd Raffelhüschen.

Der Kindermangel in Deutschland hat verheerende Folgen. Eine davon: die Rentenmisere.

Rentenexperte Raffelhüschen glaubt, daß Einschnitte bei der Altersvorsorge in der von ihm gebrandmarkten kinderlosen Generation unausweichlich sind.

In der ‘Sächsischen Zeitung’ lobte Raffelhüschen den Rentenbericht der Bundesregierung. Dieser sei deutlich realistischer als die Prognosen vor 10 oder 15 Jahren.

„Daß es nicht so weiter gehen konnte wie bisher, war allen klar.“

Die Verhütungs- uns Abtreibungsdeutschen werden sich damit abfinden müssen, daß die Rentenbeiträge langfristig „auf 23 oder 24 Prozent klettern“.

Nominal bleibt die Rentenhöhe konstant. Doch der Realwert der Renten wird durch die Teuerungsrate konstant absinken.
Die gute Nachricht:
Der Unterhalt für ein Kind ist teurer als die private Altersvorsorge. Es gibt also für die Deutschen keinen Grund, sich nicht auch weiterhin zu Tode zu verhüten.


Im Jahr 2035 sei die Grundsicherung nach der gegenwärtigen Rechtslage noch bei einem Niveau von circa 38 bis 39 Prozent der Bruttolöhne garantiert.

Das ist deutlich weniger als das heutige Rentenniveau, das bei 50 Prozent der Bruttolöhne liegt.

Die Rentenkürzung betrifft also jene Deutsche, die ab Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhundert geboren wurden.

Zur Erinnerung. Im Jahr 1968 publizierte Papst Paul VI. seine damals stark bekämpfte Enzyklika ‘Humanae Vitae’, in der er die damals auch von liberalen Bischöfen und Theologen gerechtfertigte künstliche Empfängnisverhütung verwarf.

Die künstliche Empfängnisverhütung und die daraus resultierende Kinderfeindlichkeit ist eine der Hauptschuldigen für die gegenwärtige Misere.

Im Klartext: Die Generation der heute 30- bis 50-Jährigen wird für ihre Verhütungsmentalität zahlen müssen. Rentenexperte Raffelhüschen:

„Das ist gerechtfertigt, denn das ist die Generation, die keine Kinder in die Welt gesetzt hat.“

Ein Deutscher, der ab 1955 geboren wurde, wird im Alter nur eine Grundversicherung bekommen. Ansonsten wird er für seine alten Tage selber vorsorgen müssen.

In den Worten von Raffelhüschen: „Den Jammerlappen meiner Generation kann man nur sagen: ‘Bitte, das habt ihr so gewollt’.“

Die gute Nachricht: Der Unterhalt für ein Kind ist teurer als die private Altersvorsorge. Es gibt also für die Deutschen keinen Grund, sich nicht auch weiterhin zu Tode zu verhüten.

Bis dieses Werk vollbracht ist, schlägt Raffelhüschen vor, die staatliche Rentenversicherung zu verkleinern. Das ist auch die Meinung der Rürup-Kommission.
      
128 Lesermeinungen
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#128   Laurentius2   19:13:19 | Samstag, 22. April 2006
Wie gesagt …
… wir warten auf die 28.000 Namen von der Rosenzweig-Datei. Vor allem auf die „katholischen“ Spitzel.
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#127   Sulpicius   19:12:52 | Samstag, 22. April 2006
O wei…
Carlos auf Lehramt
Die armen Kinder…
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#126   surprise   18:58:28 | Samstag, 22. April 2006
Würden wir…
…dieses Forum und seine Diskutanten nach seinen Rechtschreibfehlern beurteilen (die ja bekanntlich Flüchtigkeitsfehler sind), so könnten wir dieses Forum hier dicht machen. Die Argumentation mit Hilfe von Fehlern in der Schrift anderer ist immer das Mittel, dass ausgekramt wird, wenn man definitiv nicht mehr weiter weiß und zeugt von einem Niveau unterster Stufe – aber bitte, wenn Sie wollen! Im Übrigen darf ich Sie enttäuschen: Carlos kommt aus Frankfurt am Main, Rotwang aus Essen, Domenicus aus Bonn und meine Wenigkeit aus Münster. Carlos und Rotwang studieren (Carlos auf Lehramt), Domenicus arbeitet in der Stadtverwaltung und ich bin Hausfrau. Leider entsprechen wir also nicht dem Klischee, dass Sie uns nun aufzwängen wollen. Überlegen Sie sich also eine andere Argumentation. Wir warten schon geduldig auf Ihren kommenden Sermon.
Mit Grüßen, eine Christin.
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#125   Laurentius2   18:47:49 | Samstag, 22. April 2006
Ein Satz, drei Rechtschreibfehler …
… – kein Wunder, wenn man da nach 89 nirgendwo übernommen wurde und jetzt frustriert durchs Internet vagabundiert.
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#124   carlos_peron   18:25:03 | Samstag, 22. April 2006
Echt krass…
…was man alles mit Dekontexualisierung und falschem zitieren erreichen kann – aber in der populistischen Debatte ist jedes Mittel recht, nicht wahr?
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#123   Laurentius2   18:18:35 | Samstag, 22. April 2006
Echt krass …
… was für intellektuelle Tiefflieger hier herumkreisen, um offenbar noch dümmere Leute vor die Flinte zu bekommen: wer immer mithilft, das gegenwärtige Regime des Elends zu verlängern, ist ein Todfeind … ober er nun Talar trägt oder … Uniform.
Schert Euch fort in Eure DDR-Nostalgie- Foren und seid froh, daß wir Christen „friedliche Revolutionen“ machen !
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#122   domenicus †   16:08:35 | Mittwoch, 19. April 2006
Wenn es…
…schon bei einem solch’ kleinem Zitat an Verständnis und Rezeptionsfähigkeit hapert…
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#121   Laurentius2   15:58:01 | Mittwoch, 19. April 2006
Danke für das Zitat Ihrer Ersatz-Ikone
Daß wir Katholiken als Todfeinde definiert wurden, wußten wir aber auch schon vorher. Ihr habt unsere Priester und überzeugte Christen hunderttausendfach nach Sibirien geschickt… Genau wegen solcher Leute, wie dieser Furie …
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#120   domenicus †   15:46:11 | Mittwoch, 19. April 2006
Zitat von Rosa Luxemburg:
Und hier ist die Antwort auf alle Angriffe der Geistlichkeit: Die Sozialdemokratie kämpft in keiner Weise gegen religiöse Überzeugungen. Im Gegenteil, sie verlangt völlige Gewissensfreiheit für jedes Individuum und die größtmöglichste Toleranz für jeden Glauben und jede Weltanschauung. Wenn aber Priester die Kanzel als Mittel des politischen Kampfes gegen die Arbeiterschaft benutzen, muß der Arbeiter gegen die Feinde seiner Rechte und seiner Befreiung kämpfen. Denn wer immer die Ausbeuter verteidigt, wer immer mithilft, das gegenwärtige Regime des Elends zu verlängern, ist ein Todfeind des Proletariats, ob er nun den Talar oder die Uniform der Polizei trägt
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#119   Laurentius2   13:56:11 | Mittwoch, 19. April 2006
@Rosalinde
Es tut mir immer wieder leid zu sehen, wie fanatisch unsere lieben Sozis an ihre Ersatz-Ikonen glauben.
Wie gesagt, die Luxemburgische „Freiheit“ galt nur für Sozis nicht bspw. für Christen …
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#118   Rosalinde   12:19:07 | Dienstag, 18. April 2006
@Laurentius
Na, da bin ich aber froh, daß Sie mich aufklären wollen.
So wie sie ihre Statements in undifferenzierter Form absondern, bleibt mir allerdings nur anzunehmen, daß Ihnen jegliche Bildung abgeht. Da bevorzuge ich doch meine schmalspur- aber immerhin akademische politische Bildung.
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#117   Laurentius2   09:22:10 | Dienstag, 18. April 2006
@Rosalinde Luxemburg
Wie tun mir diese Legendengläubigen leid, man müßte sie mal richtig „aufklären“.
Unter Freiheit in dem von Ihnen verkürzt zitierten Sinne – typisch schmalspurakademisch – verstand Luxemburg nur diejenige innerhalb ihrer Partei bzw. Bewegung ! Weh uns allen, wenn diese Furie an die Macht gekommen wäre …
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#116   Jörg Guttenberger, Köln   00:49:49 | Dienstag, 18. April 2006
Methusalix
Wieso ist die Kirche au dem rechten Auge blind, wenn Sie Pinochet, Franco nd Stalin nicht kanonsiert, Herr Methsalix?
Zu dem in 1956 verstorbenen Kardinal Innitzer, Erzbischof von Wien, wäre der mögliche Straftatbestand des Verunglimpfens des Andenkens Verstorbener zu beachten, wenn Herr Methusalix keine eindeutig bewiesenen Tatsachen liefert. Hier ist Stellungnahme von Herrn Turk gefragt, der sich ausweislich früherer Stellungnahmen in der österreichischen Kirchengeschichte gut auskennt. In Köln ist zu diesem Thema zu wenig bekannt, zumal 50 Jahre nach den Tod des Angegriffenen.
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#115   methusalix †   19:46:29 | Montag, 17. April 2006
Wenn wir schon bei Vorwürfen sind,
ich sei auf dem linken Auge blind und die blutrünstigen Despoten wie Stalin, Pinochet und Franco seien von der Kirche keineswegs kanonisiert, so ist dazu eigentlich nur zu bemerken, dass die Kirche eben auf dem rechten Auge blind ist ind sich oft genug mit den mörderischen Faschisten ins Bett gelegt hat, sei es, um an deren Macht teilzuhaben (Franco in Spanien), oder aus hysterischer Angst vor allem was angeblich links ist (Innitzer war so ein Typ).
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#114   Rosalinde   18:59:42 | Montag, 17. April 2006
@sulpicius
Hitler mit Rosa Luxemburg zu verwechseln ist ähnlich lustig, wie Methusalix mit Kleopatra.
Schade, daß sie ausser Geschimpfe über emanziperte Sozialistinnen keine Ahnung von der Frau haben, deren Leitspruch „Die Freiheit ist immer die Freiheit der anderen“ war. Gerade Rosa Luxemburg hat den Gang der Revolution 1917 abgelehnt, weil der eben dieser von ihr emporgehaltenen Freiheit widersprach.
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#113   Sulpicius   17:28:28 | Montag, 17. April 2006
Sagen Sie mal,…
Frau Methusalix, sind Sie eine kinderlose Emanze, die hier monatelang ellenlange Postings abliefern kann, die von Kommunisten- und Sozialisten-Apologien nur so strotzen??? Wenn Sie nichts anderes zu tun haben, kann ich Ihnen gerne einen angemessenen Job besorgen…
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#112   Laurentius2   16:15:19 | Montag, 17. April 2006
Sie haben nur Hitler …
… an dem sie sich hochziehen können, um ihre Helden wie Stalin, Luxemburg oder Lenin in hellem Licht aufscheinen zu lassen. Aus christlicher Nächstenliebe heraus müssen wir ihnen sagen: Bekehrt Euch vom National- wie Internationalsozialismus ! Seht, was dieser verdammte Sozialismus alles angerichtet hat ! Bekehrt Euch zu Christus und seiner Kirche oder sucht wenigstens im Stillen einen Weg zu Gott! Wir beten für Euch !
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#111   Jörg Guttenberger, Köln   14:09:03 | Montag, 17. April 2006
Methsalix
Weder Videla noch Pinochet oder Franco sind von der Kirche kanonisiert, Ihre Ausführungen, Herr Methusalix, erinnern mich eher an Dienstmädchengeschwätz.
Wollen Sie etwa die Massenmorde Stalins abstreiten? Sobald die Linken Dreck am Stecken haben, schweigt des 68ers Höflichkeit!
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#110   methusalix †   12:01:34 | Montag, 17. April 2006
nochmal zur geschichtlichen Wahrheit:
Da haben Sie ganz sicher recht Herr Guttenberger! Alles was einem selbst nicht in den Kram passt, ist von den bösen linken Geheimdiensten gefälscht worden. Wenn das wirklich wahr wäre, dann ist Josef Wissarionowitsch Dschugaschwili ein mild- und wundertätiger Heiliger gewesen. Selbiges gilt selbverständlich auch für die Aussage von Laurentius2: wer oder was sollte einen rechtsreaktionären Spitzel davon abhalten Lügen auf einer katholischen Seite zu verbreiten. Zum Beispiel Lügen über einen ach so unschuldigen Präsidenten Videla, über den heiligen Augusto Pinochet und über den entsetzlichen Despoten, nein falsch, über den Menschenfreund und Wohltäter Francisco Franco, der nur für das Fortkommen der heiligen Kirche hunderttausende ermorden liess.
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#109   Laurentius2   19:00:58 | Sonntag, 16. April 2006
nochmal zu Stasipostern:
Es gibt über 28.000 Namen auf der sog. Rosenzweig-Datei von kommunistischen Stasispitzeln, darunter mit Sicherheit auch wenigstens einige hundert im Bereich des Erzfeindes, nämlich der katholischen Kirche.
Es widerspräche jeder normalen Wahrscheinlichkeit, wenn nicht wenigstens einige Dutzend von diesen Info-Ratten immer noch durch die katholische Publizistik oder katholische Internet-Foren vagabundieren würden, um ihren epochalen Frust zu kompensieren. Ein entsprechender Datenabgleich wäre sehr interessant …
Tja, ist wohl nichts draus geworden aus dem ehemals von Christen bewohnten Häuschen nach dem erhofften Einmarsch, was ? Es ist vorbei, Leute, bekehrt Euch oder fahrt zur Hölle !
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#108   Jörg Guttenberger, Köln   15:22:05 | Sonntag, 16. April 2006
Methusalix zu Filbinger
Den ehemaligen Bundespräsidenten Heinrich Lübke haben die SED-Leute der Beteiligung am Bau von KZs bezichtigt und das mit Unterschriften entsprechender Dokumente nachgewiesen. Nach seinem Tode haben sie die Fälschung der zur Beweisführung benutzen Dokumente zugegeben. Bei Filbinger dürfte es ähnlich sein.
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#107   methusalix †   11:40:30 | Sonntag, 16. April 2006
@laurentius2 und alle anderen Blinden
Die unsäglichen Postings stehen also in der Tradition des zweiten deutschen Terror-Geheimdienstes. Ich spucke aus vor diesem Geist !
Das Gegeifer, wird Ihnen nichts nützen Laurentius2. Die Wahrheit ist stärker als Ihre Lügen. Filbinger ist über die Todesurteile gestürzt an denen er beteiligt war und endgültig weg vom Fenster, so wie alle Ihre Faschistenfreunde; Franco, Salazar, Pinochet & Co. Es ist vorbei, endgültig!
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#106   Laurentius2   07:15:55 | Sonntag, 16. April 2006
für meine lieben Glaubensgenossen und alle Nichtmarxisten oder Stasiposter
www.hans-filbinger.de www.hans-filbinger.de/
Auf der einen Seite das dumpfe Kampfblatt der 68er, der Papstverleumder, die Stasi und ein nachplapperndes 68er Fußvolk, das sich in ein katholisches Forum mogelt –-------------------------- auf der anderen Seite Wissneschaftler wie Professor Gillessen oder der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg a.D. Erwin Teufel: „…FILBINGER … IST … DAS OPFER EINER kAMPAGNE GEWORDEN. SEIT DER WIEDERVEREINIGUNG WISSEN WIR, IN WELCHEM MASSE DIE STASI DER DDR MITVERANTWORTLICH WAR FÜR DIESE KAMPAGNE.“
Die unsäglichen Postings stehen also in der Tradition des zweiten deutschen Terror-Geheimdienstes. Ich spucke aus vor diesem Geist !
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#105   methusalix †   00:33:58 | Sonntag, 16. April 2006
Hans Filbinger, der „furchtbare Jurist“
Für die Ahnungslosen hab’ ich’s mal ergoogelt:
Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Hans Filbinger trat zurück nachdem bekannt geworden war, dass er während der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs an Todesurteilen mitgewirkt hatte.
Zahlreiche Veröffentlichungen über seine Tätigkeit als Marinerichter und seine Mitwirkung während der letzten Kriegsmonate als Beisitzer oder Ankläger an Verfahren, die mit Todesurteilen endeten. Von dem Schriftsteller Rolf Hochhuth wurde Filbinger in der Wochenzeitung „Die Zeit“ als „furchtbarer Jurist“ bezeichnet.
Zwei Schwestern des im Frühjahr 1945 hingerichteten Deserteurs Walter Gröger übten heftige Kritik. „Wir sehen Filbinger als Mörder unseres Bruders an“, sagten Eva-Maria Mäschke und Ursula Galke der „Sächsischen Zeitung“. Filbinger war als Ankläger im Januar 1945 an dem Todesurteil beteiligt und nahm auch an der Hinrichtung Grögers teil.
Seinen Absturz in das politische Nichts hat er nie überwunden.
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#104   Laurentius2   15:46:34 | Samstag, 15. April 2006
@domenicus
So , jetzt aber konkret werden, was hat denn der ehem. Ministerpräsident Filbinger bitte verbrochen ?
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#103   domenicus †   14:09:15 | Samstag, 15. April 2006
indem Sie
den angeblich so hervorragenden ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten hier in einem katholischen Forum glorifizieren scheiden Sie für jeden glaubwürdigen, rationalen, gesitteten und ehrhaften Diskutanten als Dialogpartner endgültig aus.
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#102   Laurentius2   13:56:25 | Samstag, 15. April 2006
@methusalix
In puncto Nazi-Juristen haben Sie vielleicht recht, das gleiche gilt übrigens für all die vielen staatstragenden Kommunisten, die dafür gesorgt haben, daß Katholiken (zumindest die römischen ! , Herr Methusalix!) in der DDR verfolgt wurden. Der Liberal-Sozialismus hat ihnen fette Renten beschert, während Leute, die mehr als 10 Jahre im Knast saßen, weil sie Lenin-Denkmale beschmiert haben, arme Schlucker sind !!!) …
Indem Sie mir aber unterstellen, ich ergriffe nur gegen Kommunisten , aber für Nazis Partei (schon mal was vom anti-totalitärem Grundkonsens gehört ? – Nein, Sie sind offenbar nur (!) ANTIFASCHIST)…
indem Sie den hervorragenden ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten hier in einem katholischen Forum verleumden …
scheiden Sie für mich als Dialogpartner endgültig aus.
Schämen Sie sich !
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#101   Jörg Guttenberger, Köln   02:47:10 | Samstag, 15. April 2006
Methusalix: Entnazifizierung
Sie müssen aber zugeben, daß den SED-Schergen ebenfalls kaum etwas passiert!
Sie streiten nicht rundweg ab, eine Kommunistenfreundin zu sein. Das spricht schon für sich. Für die Mauertoten scheinen Sie nicht allzuviel Mitleid zu empfinden!
Da Sie die 68er an anderer Stelle so nachdrücklich verteidigen: welche Zukunftsperspektive eröffnet diese Ideologie der Jugend nach Ihrer Aufassung? Der „Marsch durch die Instittionen“ ist den 68ern voll gelungen, und je mehr 68er in Schlüsselstellungen kamen, umso mehr wuchsen Arbeitslosigkeit und sonstige Probleme. Auch die mit der Freigabe der Abtreibung verbundene Massenabschlachtung Ungeborener ist eindeutig auf dem Mist der 68er gewachsen!
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#100   methusalix †   22:51:42 | Freitag, 14. April 2006
@laurentius2
Laurentius2: @Methusalix
Würden Sie bei der viel rigoroseren Entnazifizierung nach 1945 auch von einer Nazi-Hatz sprechen ? … Ja, da haben Sie recht! Wenn ich die „rigorose“ Entnazifizierung recht erinnere hat es vor allem die kleinen Mitläufer erwischt, neben den ganz grossen natürlich, die gehängt wurden. Aber denken Sie doch daran, dass nicht ein einziger Nazirichter in der BRD verfolgt wurde, dass aber die Kriegsgerichtsurteile gegen angeblich Fahnenflüchtige eisern aufrecht erhalten wurden, genauso wie Schandurteile gegen kommunistische und sozialistische Widerstandskämpfer! Ein klassicher Fall ist ja der frühere Ministerpräsident Baden Württembergs, der „furchtbare Jurist“ Filbinger. Insofern bin ich schon der Meinung, dass es da, ebenso wie bei den diversen Kommunistenjagden, sei es nun durch die heilige Kirche oder Senator MacCarthy, oft die falschen erwischt hat. So wie das bei Hexenjagden eben der Fall ist.
Nein, Methusalix, Sie outen sich mehr und mehr als Kommunistenfreund…
Nicht unbedingt als Kommunistenfreund, aber doch als Freund und Unterstützer von unschuldig verfolgten und zwar allen unschuldig verfolgten, wobei ich mir im klaren darüber bin, dass für Sie ein Kommunist immer schuldig und ein Nazi…aber lassen wir das, es führt zu nichts.
Unglaublich. Nein, freiheits- und demokratieliebend! (Beinhaltet automatisch den zentralen Befehl Jesu!)
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#99   Laurentius2   20:13:53 | Freitag, 14. April 2006
@Methusalix
Würden Sie bei der viel rigoroseren Entnazifizierung nach 1945 auch von einer Nazi-Hatz sprechen ? Mit der Verwendung des Begriffs „Hatz“ signalisiert man ja wohl ganz unzweideutig eine gewisse Sympathie mit den Gehetzten „Opfern“ …
Nein, Methusalix, Sie outen sich mehr und mehr als Kommunistenfreund (s. auch „schmutzige Gelder der CIA“ in bezug auf die vom Vatikan dirigierten Hilfsgelder für die polnische Widerstandsbewegung) …
Unglaublich.
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#98   Jörg Guttenberger, Köln   18:56:20 | Freitag, 14. April 2006
Methusalix
Das alleine Kardinal Meisner zur Finanzierung von Solidarnosz bereit war, bezieht sich, aus dem Zusammenhang ersichtllich, auf die deutschen Bischöfe. Ich bin sicher, Ihnen zustimmend, daß gerade aus Amerika ebenfalls kirchliche und staatliche Gelder geflossen sind.
Der Fall der Mauer entspricht wohl nicht Ihren Wünschen? Dabei ist jedem Ökonomen klar, Zentralverwaltungswirtschaft ohne nennenswertes Privateigentum funktioniert auf Dauer nicht. Sie wissen selbst, daß das System zuletzt nur noch von westlichen Krediten gelebt hat. Freiheit ist unteilbar. Freie Wirtschaft zieht Forderung nach politischer und religiöser Freiheit nach sich.
Daß es Papst Johannes Paul II nicht um persönliche Macht ging, ist jedem klar, der seine näheren (geistlichen) Lebensumstände auch nur ein wenig kennt! Schließlich hat er mit Beseitigung kommunistischer Knechtschaft der ganzen Welt einen unschätzbaren Dienst erwiesen. Oder sehen Sie das anders?
Die Befreiungstheologie fußt ebenfalls auf dem Marxismus und ist daher zur Problemlösung untauglich. Wer sollte das besser beurteilen könen, als JPII, der ausreichend lange unter ideologischer Knute gelebt hat?
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#97   methusalix †   11:12:01 | Freitag, 14. April 2006
Ganz herzlich danke ich Ihnen Jörg Guttenberger, für die postwendende Bestätigung meiner Beiträge!
Jörg Guttenberger, Köln: Methuwsalix: Papst Johannes Paul II.
…konnte er die fast übermenschliche Kraft zur Entmachtung der kommunistischen Ideologie gewinnen, …
Wie erzählt wird, war alleine Kardinal Meisner als Freund des Papstes bereit, Solidarnosz zu finanzieren…
Was anderes als blanke Machtspielchen sind die „übermenschliche Kraft“, die der letzte Papst eingesetzt hat?
Und, nebenbei bemerkt, das Erzbistum Köln ist zwar, dank der Kirchensteuerregelung in Deutschland, die absolut reichste Diözese der Welt. Zur Finanzierung von Solidarnosz hätten aber nicht einemal alle zusammengefassten Gelder der Diözese, bis hin zum letzten Gehaltscheck des jüngsten Kaplans, ausgereicht. Da mussten schon erkleckliche Summen an schmutzigem Geld der CIA dran glauben, bis das erledigt war.
Ein, für den Vatikan erfreulicher, Nebeneffekt war bei der ganzen Kommunistenhatz, dass man mit den Kanonen, die auf die Roten gerichtet wurden, auch noch gleich die unliebsame Theologie der Befreiung niederkartätscht hat. (Und damit den Evangelikalen Tür und Tor bei der bitter enttäuschten Bevölkerung geöffnet hat.)
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#96   Jörg Guttenberger, Köln   01:20:57 | Freitag, 14. April 2006
Methuwsalix: Papst Johannes Paul II.
Bei Betrachtung aus der 68er Perspektive kommt man zwangsläufig zu Ihrer Meinung über den letzten Papst!
Wer über ihn gelesen hat, weiß, er war kein Machtmensch, sondern Charismatiker, wie seine Austrahlung gerade auf die Jugend bestätigt. Nur durch seine Ganzhingabe durch die Mutter des Herrn an den Herrn selbst (totus tuus) konnte er die fast übermenschliche Kraft zur Entmachtung der kommunistischen Ideologie gewinnen, die Ihnen sicher unsympatischen Herren Reagen und Bush sen. haben kräftig Schützenhilfe geleistet und Herr Gorbatschow hatte die vom Papst erbetete notwendige Einsicht. Wie erzählt wird, war alleine Kardinal Meisner als Freund des Papstes bereit, Solidarnosz zu finanzieren und ist deswegen zum Oberhaupt der reichsten Eparchie Deutschlands oder sogar der Welt bestellt worden.
Als der von Ihnen unterstellte reine Machtmensch wäre der Papst kläglich gescheitert.
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#95   Stefan68   20:07:23 | Donnerstag, 13. April 2006
Wer kennt das Spiel „Stille Post“
Der erste flüstert „Keine Kinder gleich keine renten“ und am Ende kommt „CIC“ raus?
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#94   methusalix †   18:34:35 | Donnerstag, 13. April 2006
So einen Unsinn,
Laurentius2: @YersiniaLiebe Anhängerin der eindeutig häretischen „feministischen Theologie“, der letzten Trumpfkarte der pseudo-katholischen Modernisten,
etc. pp.
kann auch nur ein katholischer Mann schreiben.
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#93   Benedikt   11:12:02 | Donnerstag, 13. April 2006
@ Jörg Guttenberger
Das Recht muss mit dem Gesetz nicht in allen Punkten übereinstimmen. Auf dieser Basis fanden zB die Mauerschützenprozesse statt, die objektiv gesehen eben Unrecht waren.
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#92   Laurentius2   09:35:57 | Donnerstag, 13. April 2006
@Yersinia
Liebe Anhängerin der eindeutig häretischen „feministischen Theologie“, der letzten Trumpfkarte der pseudo-katholischen Modernisten,
wenn Sie bei der Geißelung des Massenmords an Unschuldigen von „Moralisieren“ reden, was ist die Geißelung des Holocaust ? Etwa „Moralisierung“ ?
Nein, das päpstliche Lehramt hat eindeutig entschieden, daß die künstliche Verhütung grundsätzlich (!) Sünde ist. Die moderne medizinische Forschung mit ihrer Entdeckung der abtreibenden Nebenwirkung der Pille hat mal wieder der katholischen Wahrheit beigepflichtet, ohne daß dies von den romfeindlichen und weltverliebten deutschen Bischöfen aktzeptiert geschweige denn an die Gläubigen weitergegeben würde …
Sie sind im Mainstream – Rom ist in der Wahrheit !
Hören Sie doch auf von wegen kinderfeindliches Umfeld, kaum ein Land gibt soviel Geld für Familienförderung aus, auch wenn die Familiengründung selbstverständlich das Risiko des sozialen Abstiegs bedeutet – RELATIV GESEHEN – UND DAS IST DES PUDELS KERN : Was ist Ihnen wichtiger, Yersinia ??? Einer armen bundesdeutschen Familie geht es doch immer noch besser als den meisten Lifestyle-Singles im Rest der Welt, also bloß Mut, liebe Glaubensgenossin(?)!
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#91   methusalix †   01:10:11 | Donnerstag, 13. April 2006
@jörg guttenberger
Mit Verlaub, ich habe den letzten Papst nicht mit Molotow und Ribbentrop (als Person) verglichen! Sie haben völlig Recht, das ginge wirklich vollkommen an der Realität vorbei. Was ich getan habe ist den Willen zu einer reinen Machtpolitik zur absoluten Durchsetzung eigener Interessen zu vergleichen. Dass der letzte Papst ein mit allen Wassern gewaschener Machtpolitiker war, der seinen Willen durchgesetzt hat, koste es was es wolle, das werden Sie doch hoffentlich nicht auch noch in Abrede stellen wollen. Oder etwa doch? Das ginge nämlich auch vollkommen an der Realität vorbei.
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#90   Jörg Guttenberger, Köln   22:54:16 | Mittwoch, 12. April 2006
Methusaslix: CIC
Recht und Gesetz gilt unabhängig davon, ob der Gesetzgeber demokratisch legitimiert ist. Die Gesetzgebung im seinerzeitigen Ostblock hat unabhängig von ihrer demokratischen Legitimation Recht gesetzt, obwohl es sich bei dem dortigen Recht – im Gegensatz zum Kirchenrecht – zum Teil um gesetzlich fixiertes Unrecht gehandelt hat.
In der römisch-katholischen Kirche ist der Papst oberster Gesetzgeber, der von niemandem gerichtet wird. Daß der Papst bei der Wahl des derzeitigen Erzbischofs von Köln das Wahlrecht während der Wahl geändert hat, ist damit zumindest formal in Ordnungund war notwendig, weil keiner der 3 Kandidaten auf die nach unserer hiesigen Wahlordnung notwendige Mehrheit kam. Es handelte sich aber hier nur um Anpassung an andere Bistümer.
Ihr Vergleich des Papstes mit Ribbentrop usw. geht völlig an der Wirklichkeit vorbei und ist eine ungeheuere Respektlosigkeit.
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#89   methusalix †   18:02:10 | Mittwoch, 12. April 2006
@jörg guttenberger
Die Wirkung eines Regelwerkes haben Sie vollkommen richtig beschrieben. Ich habe aber eher die Legitimation des CIC angezweifelt, ganz einfach aus dem Grund, dass eine einzelne Person die Regeln nach vollkommener Beliebigkeit und ohne jede Kontrolle oder Rechenschaft jederzeit ändern kann.
Beispiel: Als die Neubesetzung des Kölner Bischofsthrons anstand und die Wahl nicht sofort auf den dem damaligen Papst genehmen Meisner fiel, änderte er während des Wahlverfahrens die Regeln, um Meisner durchzudrücken. Einerseits ein „demokratisches Mäntelchen“, eine Scheinwahl, andererseits exzellente Machtpolitik, von der sich sogar noch ein Wjatscheslaw Molotow und Joachim von Ribbentrop hätten eine Scheibe abschneiden können.
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#88   Jörg Guttenberger, Köln   01:58:44 | Mittwoch, 12. April 2006
Methusalix: CIC
Auch Vereinssatzungen sind geltendes Recht und werden bei vor Gericht ausgetragenen Steitigkeiten über Angelgenheiten des betreffenden Vereins genauso hinzugezogen, wie das bürgerliche Recht, wenn es sich hier auch gegenüber dem BGB um nachgeordnetes Recht handelt. Soweit das BGB oder ein übergeordnetes Recht (z. B. GG) zwingendes Recht setzt, ist eine dem entgegengesetzte Vereinssatzung also ungültig.
Genauso, wie im Staat das Parlament, so ist in der Kirche der Papst und im Verein die Mitgliederversammlung höchste rechtliche Autorität und kann geltendes Recht jederzeit ändern!
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#87   methusalix †   00:55:31 | Mittwoch, 12. April 2006
Beim C. I. C. kann man nicht im eigentlichen Sinn von „Recht“ sprechen.
Es ist ein Kanon von Vorschriften und Gesetzen, die vom Papst nach Belieben und ohne jede Kontrolle geändert werden können. Damit fehlt ihm, im engeren Sinne des Rechts, die eigentliche Legitiamtion.
Es ist wohl eher mit einer Satzung einer Partei oder eines Vereins zu vergleichen.
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#86   Jörg Guttenberger, Köln   14:51:24 | Dienstag, 11. April 2006
Methusalix: Kirchenrecht
Das Kirchenrecht in seiner Gesamtheit für ungerecht erklären, schießt wohl deutlich über das Ziel hinaus. Aber es enthielt in Sachen Ehe und Ehescheidung wohl einige inzwischen beseitigte Härten, wie den von mir genannten Punkt der Exkommunikation wegen Ehescheidung.
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#85   Benedikt   11:52:10 | Dienstag, 11. April 2006
@ methusalix
Ich halte das katholische Kirchenrecht für ungerecht bis dort hinaus und finde es gut, dass Sie es auch als unmenschlich erkannt haben.
Da Sie das so generell sagen können, gehe ich davon aus, dass Sie wenigstens einen Doktor im kanonischen Recht haben?
Im übrigen müssen Sie sich dem Kirchenrecht ja nicht unterwerfen. Diese Wahlmöglichkeit haben Sie bei gewissen staatlichen Gesetzen nicht.
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#84   Yersinia   09:59:25 | Dienstag, 11. April 2006
dass wir in Europa Nachwuchs brauchen
ist Konsens – bloß wie soll eine Athmosphäre für mehr Nachwuchs entstehen können? durch Moralisieren und Anklagen, vor allem betrieben von Leuten, die selber weder Kinder haben noch in prekären Lebensverhältnissen stehen, wird eher nichts erreicht;
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#83   Laurentius2   08:53:20 | Dienstag, 11. April 2006
@ ökonomische Argumente
Zu den wirtschaftspolitischen Argumenten, die hier genannt werden fällt mir die zur Zeit wohl treffendste wirtschaftspolitische Aussage ein:
KEIN WACHSTUM OHNE NACHWUCHS !
Wo habe ich das nur gelesen ? Weiß jemand, wer das so schön auf den Punkt gebracht hat ? Es war irgendein guter evangelischer oder katholischer Publizist, glaub ich …
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#82   Yersinia   08:51:58 | Dienstag, 11. April 2006
no @stefan, die Reissleine gezogen?
auf meine Sätze kann durchaus mit Argumenten begegnet werden;
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#81   methusalix †   01:06:28 | Dienstag, 11. April 2006
@benedikt78 und j. guttenberger
Benedikt78: Was soll das jetzt?
Das ist wieder mal eine tolle Unterstellung.--- Lassen sie diese dauernden Unterstellungen und bleiben Sie mal sachlich!
Sagen sie mal Bendikt78, auf welchem Planeten leben Sie denn? Nur weil Sie es nicht wahrhaben wollen, gibt es das nicht? In Baden Württemberg gibt es dazu Informationen:
Die Polizei greife bei häuslicher Gewalt zum Schutz der Opfer konsequent durch. Dies belege die Anzahl der Platzverweise, die von Jahr zu Jahr zunehme (2002: 1.738, 2003: 2.129, 2004: 2.559),… (Quelle: www.baden-wuerttemberg.de/…eldungen/117253.html?referer=85683)
Also legen Sie bitte Ihre schwarze katholische Brille ab und werden Sie sachlich!
Jörg Guttenberger, Köln: Methusalix: prügelnde Ehemänner
Es stimmt leider, Scheidung hat im früheren, reformbedürftigen Eherecht zur Exkommunikation geführt, wie mir ein Priester glaubhaft versichert hat. Glücklicherweise wurde das Kirchenrecht hier inzwischen vermenschlicht.
Ich halte das katholische Kirchenrecht für ungerecht bis dort hinaus und finde es gut, dass Sie es auch als unmenschlich erkannt haben.
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#80   Stefan68   22:15:55 | Montag, 10. April 2006
@Yersinia
Sachlichkeit ist wohl nicht gerade Ihre Stärke, Vermutungen und sinnlose Behauptungen wohl schon eher. Ich verabschiede mich dann mal aus diesem Forum, da es zusehr in Beleidugungen und unsachlichen Behauptungen und Vermurungen ausartet.
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#79   Yersinia   21:34:37 | Montag, 10. April 2006
@stefan: was ist dein Metier?
würdest du wirklich „familienpolitische Stellungnahmen“ abgeben, würdest du auf Vermutungen bzgl Gewalt in Familien wohl nicht angewiesen sein;
und die Mähr von der „Selbstverwirklichung“ begegnet einem auch immer nur von kinderlosen Klerikalen; ich kenne keine einzige Frau, die wegen „Selbstverwirklichung“ Kinder und Familie aufgäbe – aber durchaus Männer, die Frau und Kinder wegen einer anderen verlassen; nb: verwirklicht sich ein Priester nicht selbst? – für die allermeisten Menschen geht es schlicht um die Bewältigung des täglichen Lebens mit Beruf, Kindern und Partnerschaft – alles andere sind Unterstellungen und ein wesentlicher Grund, dass kirchliche Aussagen als nicht relevant erlebt werden;
btw: ich habe 25 Kinder! glaubst du mir nicht? recht hast du? in Internetforen kann man praktisch alles behaupten;
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#78   Stefan68   21:01:16 | Montag, 10. April 2006
@Guttenberger
Sicher fördern prügelnde Ehemänner nich gerade den Nachwuchs, aber die Anzahl derer dürfte wohl so gering sein, dass wir wohl desswegen nicht vor einer Kinderlosen Gesellschaft stehen. Dann müste ja fast jeder 2-3 Ehamann seine Frau verprüglen. Und das Phänomen „Prügelnder Ehemann“ ist ja nicht erst in den letzten 20 Jahren entstanden. Ich schätze Ihre Beiträge, aber diese Diskussion, ist glaube ich hier fehl am Platz.
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#77   Jörg Guttenberger, Köln   20:27:16 | Montag, 10. April 2006
Stefan68
Sie haben recht, aber die prügelnden Ehemänner gehören nun einmal mit zu den kinderverhinderern!
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#76   Stefan68   17:54:27 | Montag, 10. April 2006
Ist schon Interessant
Das Thema: Keine Kinder = keine Rentenist nun angelangt bei schlagenden Ehemännern ???
Sollte wir nicht lieber beim Thema bleiben?
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#75   Jörg Guttenberger, Köln   17:16:22 | Montag, 10. April 2006
Methusalix: prügelnde Ehemänner
Prüelnde ehemänner gibt es leider, das stimmt. Ebenso, vielleicht anzahlmäßig weniger, gibt es Frauen, die ihre Ehemänner schikanieren. Solche Fälle haben schon im Rahmen des Verschuldensprinzps Ehescheidung ermöglicht.
Es stimmt leider, Scheidung hat im früheren, reformbedürftigen Eherecht zur Exkommunikation geführt, wie mir ein Priester glaubhaft versichert hat. Glücklicherweise wurde das Kirchenrecht hier inzwischen vermenschlicht.
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#74   diekritischhinterfragende   16:19:09 | Montag, 10. April 2006
Mehr Kinder (im Mom.) = noch weniger Rente
Habt ihr euch mal umgesehen? Die Jugend Deutschlands kostet uns im Moment mehr als sie einbringt!
Die ganzen Kinder die eure Rente sichern sollen, brauchen erstmal Arbeitsplätze um die Steuern abdrücken zu können.
Wir haben jetzt schon viel zu viele fähige Arbeitskräfte, aber zu wenig Gelegenheit sie einzusetzen!
Da liegen uns fast 5Mio. Arbeitsbereite Menschen auf der Tasche und ihr wollt mehr Kinder?
Ich will keines dieser Kinder sein!
Noch bin ich in der Ausbildung, aber ich weiß, dass ich in diesem Deutschland keine Chance hab, egal welche Bildung ich vorweisen kann! Und wenn ihr glaubt das es in Zukunft besser wird, habt ihr recht! In ein paar hundert Jahren lassen die Japaner und danach die Afrikaner sicher billig in Deutschland produzieren! Dann gehts irgendwann wieder bergauf!
Das bringt den Kindern der nächsten fünf Generationen aber leider nicht viel. Wir sollten lieber froh sein, wenn wir nicht unbedingt mehr perspektivlose, zukünftig teure Arbeitslose, in die Welt setzen, als für die Erhaltung der deutschen ?Kultur? nötig ist.
Ich bitte um weitere Stellungnahmen!
Liebe Grüße an alle!
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#73   Claudia   12:01:33 | Montag, 10. April 2006
Drüber nachgedacht!
Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, warum es weniger Kinder in der BRD gibt. Wenn eine Frau sich entscheiden sollte ein Kind in die Welt zu setzen ist sie auf dem Arbeitsmarkt so gut wie nichts mehr wert. Also lieber Karriere als Kinder…
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#72   Benedikt78   11:33:43 | Montag, 10. April 2006
Was soll das jetzt?
Aus männlicher Sicht sicher richtig, Aber für Frauen erstmals die Möglichkeit eine gescheiterte, katastrophale Ehe zu verlassen. Denken Sie nur an die vielen prügelnden Ehemänner, an die die Frauen nach katholischer Morallehre solange gebunden waren, bis diese sie totgeschlagen haben.
Das ist wieder mal eine tolle Unterstellung. Nun, ich habe noch nie eine Frau geschlagen. In meiner Familie ist mir so ein Fall ebenfalls nicht bekannt.
So wie Sie schreiben, sollte man meinen, dass jede katholische Frau im Namen der Kirche zu Tode geprügelt wird. Lassen sie diese dauernden Unterstellungen und bleiben Sie mal sachlich!
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#71   rudolfsohn   09:29:14 | Montag, 10. April 2006
Abk. KAB
KAB steht für Katholische ArbeitnehmerBewegung
Danke, krzyscek!
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#70   methusalix †   09:02:49 | Montag, 10. April 2006
@jörg guttenberger
Die Abschaffung des Verschuldensprinzips hat sich verhehrend ausgewirkt.
Aus männlicher Sicht sicher richtig, Aber für Frauen erstmals die Möglichkeit eine gescheiterte, katastrophale Ehe zu verlassen. Denken Sie nur an die vielen prügelnden Ehemänner, an die die Frauen nach katholischer Morallehre solange gebunden waren, bis diese sie totgeschlagen haben.
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#69   Jörg Guttenberger, Köln   01:32:36 | Montag, 10. April 2006
Methusalix
Herzlichen Dank für Ihre wichtigen Hinweise!
Sie haben leider recht. In der Privatwirtschaft müssen gerade Miglieder von Vorständen von Aktiengesellschaften de facto mit täglicher Kündigung rechnen, wobei ihnen ihre Bezüge bis zum Ablauf ihres in der RRegel 5-Jahresvertrages garantiert sind. Bei leitenden Angestellten wird die Luft mit zunehmendem Aufstieg in der Unternehmenshierarchie dünner. Tarifanbgestellte sind z. Zt. noch ziemlich sicher, und aus dieser Sicherheit heraus wären in der Vergangenheit bei qulifizierteren Mitarbeitern durchaus mehr Kinder möglich gewesen. Dasselbe gilt für gehobene Beamte auch beute noch.
Sie weisen völlig zu recht auf das Scheidungsproblem hin! Zu den zerbrochenen menschlichen Existenzen kommt noch die wirtschaftliche Katastrophe hinzu! Die Abschaffung des Verschuldensprinzips hat sich verhehrend ausgewirkt.
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#68   methusalix †   23:16:25 | Sonntag, 9. April 2006
@Jög Guttenberger
Jörg Guttenberger, Köln: Kinder und ArbeitslosigkeitIn der bisherigen zum Teil hochinteressanten Auseinandersetzung wird übersehen, daß durch steigende Geburtenziffern die Nachfrage nach Sachgütern und Diensleistungen steigt, so daß alleine dieser erhöhte Bedarf zu mehr Arbeitsplätzen führt!
Wovon, um Himmels willen, sollen die Arbeitnehmer denn die Mehrausgaben, die Kinder notwendigerweise mit sich bringen, bezahlen? Die Einkommen aus abhängiger Beschäftigung sind in den letzten zehn Jahren in Deutschland um rund sechs Prozent gefallen (in Frankreich um ca. 24% gestiegen). Die Kosten für Wohnung werden täglich höher (denken Sie nur an die steigenden Energiekosten für Heizöl etc.).
Ganz abgesehen von fünf Millionen Arbeitslosen. Die leben von der Hand in den Mund und die letzten Tarifrunden haben bewiesen dass alle Arbeitgeber, gleich ob öffentlich oder nicht nur ein Ziel haben: Löhne runter!
Also wie soll das funktionieren? Die, zumindest teilweise Abschaffung des Kündigungsschutzes, der von den Arbeitgebern hartnäckig gefordert wird, ist das allerbeste Geburtenraten-Senkungsprogramm das man sich vorstellen kann. Ein Arbeitnehmer, der weiss, dass er jederzeit gekündigt werden kann, um die Umsatzrendite zu erhöhen, wird sich nicht entschliessen mit seiner arbeitslosen Frau drei Kinder in diese wunderschöne kapitalistische Welt zu setzen.
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#67   Krzyszek   22:04:21 | Sonntag, 9. April 2006
Abkürzung
KAB steht für Katholische ArbeitnehmerBewegung.
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#66   rudolfsohn   21:39:55 | Sonntag, 9. April 2006
an Stefan68, Johanna, Jörg G.
Danke für Ihre sehr konstruktiven Beiträge, die von christlicher bzw. ethischer Vernunft zeugen – erfrischend frei vondem ewiggestrigen 68er-Mief.
Lieber Stefan, was bitte bedeutet die Abkürzung KAB?
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#65   Stefan68   19:09:37 | Sonntag, 9. April 2006
@Johanna
Sie reden ,glaub ich, so manchem aus der Seele. Wir Reden von Kindern wie von einem Sachgut. Noch bis in die 70er Jahre war die Zwei/Drei-Kind Familie eigntlich selbstverständlich. Ich sagte ja bereits, unsere Gesellschaft ist krank. Ich kann hier nur ein berühmtes Zitat nennen:Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluß vergiftet und der letzte Fisch gefangen ist, werdet Ihr herausfinden, daß man Geld nicht essen kann… Wir sollten erkennen, dass der mensch das wichtigste Gut ist und unserer Kinder unsere Zukunft, nicht nur in finanzieller Hinsicht.
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#64   Johanna   18:40:24 | Sonntag, 9. April 2006
Kinder als Mittel zum Zweck??
Das scheint ja das heisseste Thema überhaupt zu sein: Seitdem klar wurde, dass die Überalterung ein grosses gesellschaftliches und wirtschaftliches Problem werden wird, ruft alles nach mehr Kindern. Bedenklich finde ich allerdings, dass as nichts mit neu erwachter Kinderfreundlichkeit oder mehr Familiensinn zu tun hat, sondern,- wieder mal,- nur mit wirtschaftlichen Überlegungen. Kaum jemand redet in diesem Zusammenhang ernsthaft über eine Aufwertung der Hausfrauen und Mütter, niemand denkt über eine Änderung des Scheidungsgesetzes nach, das vielen Männern Familiengründung und Vaterschaft als Existenzbedrohung erscheinen lassen muss, wenn eine sich selbst verwirklichende Ehefrau die Koffer packt, niemand ist bereit sofort und ernsthaft Steuererleichterungen für Familien mit Kindern auf den Weg zu bringen und im Bildungsangebot der Schulen hat schon lange nichts mehr Platz, was junge Menschen für Haushalt und Kindererziehung qualifizieren könnte. Die Gründe für Kinderarmut liegen nicht nur bei der Pille, schliesslich erlaubt auch die Kirche Familienplanung, allerdings eine natürliche. Sie liegt auch nicht primär in der Zahl abgetriebener Kinder, so schlimm diese Zahlen auch sein mögen. Es gibt zu wenig Kinder, weil sich die Werte unserer westlichen Gesellschaft grundlegend geändert haben und es uns einfach zu gut geht: So gut, dass viele Konsum und Wohlstand nicht mehr gegen eine unbequeme, verpflichtende, teuere Elternschaft eintauschen wollen.
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#63   Stefan68   18:12:41 | Sonntag, 9. April 2006
keine Kinder
Ja ich habe Kinder und zwar 4 an der Zahl. Es tut mir leid, wenn sie mich jetzt nicht als Kinderlos entpuppen konnten. Aussserdem vestehe ich Ihre Kretik nicht, läßt aber, vermuten, dass sie da irgendetwas verwechseln. Im Vergleich vieler anderer hier im Forum arbeite ich in politisch unabhängigen Gremien mit, die an einer Lösung des Problems arbeiten und diese auch den Fachbereichen der Bundesregierung unterbreiten.
@Guttenberger:Man kann nur sagen sie haben völlig recht, was sie sagen. Das Rentenproblem ist, wenn es nur von den Einzahlenden Arbeitnehmern finanziert wird nie mehr ganz in den Griff zu bekommen, auch nicht durch mehr Kinder. Daher fordert die KAB auch eine völlige umstrukturierung des Sozialsystems.
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#62   Jörg Guttenberger, Köln   16:31:07 | Sonntag, 9. April 2006
Yersenia: Nachfrage nach Sachgütern…
Ihrer Auffassung ist zuzustmmen. Zunächst steigt das verfügbare Einkommen mit Kindern nicht, sondern sinkt sogar nach Ablauf des Mutterschutzes, wenn die Mutter auf weitere Erwerbstätigkeit verzichtet. Aber: ein Teil der Einkünfte geht wird zumindest anfänglich nicht mehr durch Auslandsreisen verbraucht, sondern wird im Inland nachfrage- und inlandeinkommensteigernd ausgegeben, so daß mit mehr Arbeitsplätzen zu rechnen ist. Langfristig beleben die Neugeborenen als Jugendliche und Erwachsene selber den Nachfragemarkt.
Unser Rentensystem bleibt aber laut Heubeck auf Dauer unfinanzierbar.
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#61   Stefan68   15:33:24 | Sonntag, 9. April 2006
@Yersinia
wenn jemend meinen Beitrag ohne jegliche Begründung, und nur mit Vedrehung als geistlos bezeichnet, also auch damit auch benotet, dann erlaube ich mir dessen „geistlose“ Argumente, die auch noch völlig verdreht sind, durchaus mal mit einer Schulnote zu belegen. Damit möchte ich diese Diskussion abschließen.
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#60   Benedikt   15:25:07 | Sonntag, 9. April 2006
@ Gallowglas
Was, du meinst die katholische Kirche bekommt noch mehr Macht ? Na Mahlzeit …
Noli timere.
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#59   Yersinia   15:02:39 | Sonntag, 9. April 2006
„Nachfrage nach Sachgütern und Diensleistungen steigt“
ja, das ist anzunehmen, aber keineswegs, dass damit auch schon das Sozialsystem gesichert wäre; mehr Sachgüter bedeuten nicht unbedingt mehr Arbeitsplätze; steigt die Kaufkraft wirklich so, dass die (theoretisch) steigende Nachfrage auch bezahlt werden kann – oder ist nicht vielmehr Verzicht (und damit sinkende Nachfrage) angesagt? – zumal bei mehr Kindern das disponable Familieneinkommen normalerweise etwas wirtschaftlicher eingesetzt werden muß; – abgesehen davon wird die Frage nicht beantwortet, wie die jetzigen Menschen Kinder bekommen sollen? ein quasi blitzartiges Umschwenken, eine völlige Neuorientierung des Lebens von breiten Bevölkerungsschichten innerhalb der nächsten fünf Jahre, die grundsätzliche Inkaufnahme von Arbeitslosigkeit statt eines Einkommens durch Arbeit ist nicht realistisch; btw: immer wieder die Frage: wer im Forum hat Kinder (und ist nicht mit besonderem materiellen Wohlstand gesegnet)?
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#58   Jörg Guttenberger, Köln   14:53:54 | Sonntag, 9. April 2006
Kinder und Arbeitslosigkeit
In der bisherigen zum Teil hochinteressanten Auseinandersetzung wird übersehen, daß durch steigende Geburtenziffern die Nachfrage nach Sachgütern und Diensleistungen steigt, so daß alleine dieser erhöhte Bedarf zu mehr Arbeitsplätzen führt! Die erhöhte Zahl der Arbeitnehmer führt zu mehr Einzahlungen in die gesetzlichen Sozialsysteme und würde den Fehlbetrag in der gesetzlichen Rentenversicherung sofort mindern.
Prof. Dr. Georg Heubeck, wohl der ausgewiesenste Fachmann auf dem Gebiet der Altersversorgung, ist schon vor 1960 vergeblich bei der Bundesregierung mit dem Hinweis vorstellig geworden, daß unser System auf Dauer nicht finanzierbar ist. Damals hat aber noch niemand an unsere heutigen kinderarmutsbedingten Probleme gedacht.
Sicher sänke die Zahl der Arbeitslosen bei nur einem Ernährer je Familie. So sehr die dadurch für die Familie frei werdende Mutter zu begrüßen ist, die von den 68ern völlig zu unrecht als Heimchen am Herd verunglimpft wurde, die aber wesentlich eine heute so gut wie völlig verlorene geistige Substanz durch gesunde Familien garantiert hat, sänke durch eine solchen Umschichtung unser Wohlstand beträchtlich, denn erst durch die Doppelverdienerei können wir uns heute fast jeden Luxus leisten. Aber wer verzichtet schon gerne auf Wohlstand?
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#57   Yersinia   13:46:18 | Sonntag, 9. April 2006
@Stefan (Schulmeister?) – wie kommst du eigentlich dazu, Zensuren zu verteilen?
und hältst du andere Leute wirklich für so dumm, bei erwähnten Teilaspekten nicht eh deine Weisheiten mitzudenken? geh, mach dir die Mühe, lies mein Posting nochmals; niemand sagt, dass wir keine Kinder bräuchten – allerdings hängt die Sicherung eines auf Erwerbseinkommen basierenden Sozialsystems wirklich von den einzahlenden Menschen ab – und wie du sicher lesen kannst: ich habe die Problematik mangelnder materieller Sicherheit bzw unsicherer Einkommensmöglichkeiten in unserer westeuropäischen Gesellschaft aufgeworfen; und es wäre entlarvend, mit Hinweis auf arme Länder zu argumentieren, dass diese ja Kinder haben; neben völlig unterschiedlichen Verhältnisse bzw Funktion der Kinder wird doch niemand wollen, dass Eltern in Europa so arm sein sollen?- noch eine Frage: hast du Kinder?
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#56   Stefan68   12:40:59 | Sonntag, 9. April 2006
@Krzyszek:
Sie machen sich wirklich Gedanken und das finde ich gut.
Sie haben mit den Punkten genau die Situation getroffen.
Der Staat und die Wirtschaft müssen eben die Voraussetzungen schaffen, dass man wieder wie früher Kinder erziehen kann, dass es eben wie früher –- und das ist gar nicht mal so lange her –- wieder möglich sein kann, dass ein Elternteil Familienarbeit leisten kann, ohne dafür finazniell bestarft zu werden. Die KAB hat hierfür sogar bereits finanzierbare Modelle erstellt, die sogar durchführbar wären, nur müsste mann dann unser komplettes Sozialsystem durchwälzen. Dafür sind Politiker einfach noch zu feige. Da diese nur an Ihrer eigenen Karriere basteln (Man nehme als beispiel hierfür einen G. Schröder).
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#55   Krzyszek   12:23:22 | Sonntag, 9. April 2006
Preisfrage
Also, in der Theorie klingt das ja alles ganz schön mit dem Kinderwunsch. Aber wie sieht denn die Praxis aus für junge Familien?
Beispiel 1: Kollegin, 1 Kind, arbeitet Teilzeit am Wochenende, wenn der Mann sich um den Nachwuchs kümmern kann. Mann hat Studium beendet, findet aber keine Anstellung, hat erst für’n Praktikantenlohn „gejobbt“, macht jetzt Zusatzstudium. Halbes Gehalt reicht aber wohl kaum für eine 3-köpfige Familie.
Beispiel 2: Kollegin, 1 Kind, arbeitet Vollzeit, Mann auch. Sie möchte sich beruflich verändern, bekommt aber keine Chance: „Was, Sie haben ein Kind? Wer kümmert sich denn, wenn es mal krank ist?“ Kind ist in 5 Jahren selten krank gewesen, Oma springt zur Not ein. Kollegin bekommt den neun Job trotzdem nicht.
Preisfrage: Wie groß ist die Chance, dass die Kinder dieser Kollegen noch Geschwister bekommen?
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#54   Stefan68   12:22:25 | Sonntag, 9. April 2006
@Gallowglas
Also wenn so so einen Schwachsinn in meinem Geschitsunterricht der gymnasialen Oberstufe losgelassen hätten, hätte ich ihnen glatte 0 Punkte gegeben. Ich glaube sie müssten nocheinmaö etwas nachsitzen. Wir hatten früher eine hohe Kindersterblichkeit, aber kinder waren seit menschen gedenken im Prinzip das Rentensystem überhaupt, desshalb war es für jeden so erstrebenswert wie nur möglich soviele Kinder wie möglich zu haben, oft sogar mehr als man durchfütten konnte. Also in Geschichte und Sozialkunde muss „er“ wohl noch etwas nachsitzen.
…„merkt er nun wie geistlos“ und unüberlegt seine Argumente sind?
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#53   Gallowglas   12:11:08 | Sonntag, 9. April 2006
@stefan68
Na, nu werd mir mal ned patzig, nur weil ich dein Post als Nullnummer entlarvt habe …
Zum Rentensystem : Es kommt drauf an … meistens hatten die Menschen sowieso keine Chance ein entsprechendes Alter zu erreichen …
Ansonsten ist es eine Frage des Kulturkreises, den man betrachtet. Bei manchen wurden die Alten von ihren Kindern durchgefüttert, bei anderen wurden sie sich selbst überlassen, ausgesetzt oder gleich umgebracht, damit sie die Gesellschaft nicht belasten …
Das System, daß wir jetzt haben, ist eine recht neue Erfindung, die notwendig wurde, weil die Lebenserwartung immer weiter gestiegen ist.
Doch wie bereits erwähnt kann es nur funktionieren, wenn es Arbeit gibt … viele Kinder bringen absolut nichts, wenn Millionen Menschen, anstatt in das Rentensystem einzuzahlen, dem Staat noch zusätzlich auf der Tasche liegen müssen, weil sie keinen Job finden.
Eine stark steigende Geburtenrate wären also in der jetzigen Situation nahezu das schlimmste, was passieren kann, das würde das soziale System nur um so schneller ausbluten …
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#52   Stefan68   11:52:05 | Sonntag, 9. April 2006
@Gallowglas
„er“ wisse, „er“ verdrehe ein Argument, und meint, „er“ habe damit ein Gegenargument. Dann erkläre „er“ mir doch mal, das Rentensystem seit anbeginn der Menscheit und dann erkläere „er“ mir mal das Rentensystem der letzten 150 Jahre –--- natürlich nur dann, wenn „er“ im Geschichtsunterricht aufgepasst hat. Falls „er“ das nicht kann, sollte „er“ sich mit seinen nichtsagenden nachgeplapperten Kommentaren lieber zurückhalten
…„merkt er was?“
Ich glaube „er“ sollte sich lieber in Foren äußern, in denen „er“ mithalten kann
Ich hoffe er hat Verstandnis dafür, wenn ich mich nun auf weitere Nachplappereien seinernicht mehr eingehe.
Ich wünsche noch einen gesegnetet Palmsonntag
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#51   Gallowglas   11:33:29 | Sonntag, 9. April 2006
@stefan68
Das war ja was ganz speziel geistvolles :-))))))
Sie sollten in die Politik gehen, dort dreht man sich auch um die eigene Achse…
Du siehst also ein, daß deine Aussagen vollkommen sinnfrei waren ?
Gut …
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#50   Stefan68   11:10:42 | Sonntag, 9. April 2006
@private-notes
Sie argumentieren zumindest sachlich und besonnen, daher ein Lob. Es gibt bereits eine Studie der Bundesregierung. Diese Studie besagt, dass bereits in 10 Jahren Ein Facharbeitermangel bestehen wird, nicht weil sich niemand ausbilden lässt, sonder weil die Bevölkerung schrumpft. Das Problem ist, dass viele „das Heute“ sehen, die hohe Arbeitslosigkeit und dann denken, dass wäre in 10 Jahren noch genauso. Natürlich wird es in 10 Jahren und auch in 30 Jahren noch Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger geben, der Grund wird aber ein anderer sein wie Heute. Die Arbeit und Die Zahl der Arbeitsplätze ist in den letzten 30 Jahren eigentlich konstant geblieben. Der Unterschied ist lediglich der: Vor 30 Jahren ging i. d, R. ein Elternteil arbeiten heute müssen beide arbeiten gehen, so wer nun rechnen kann, der rechne…
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#49   private-notes   10:48:59 | Sonntag, 9. April 2006
Kinder, Kinder
Augenscheinlich gibt es (zumindest in Österreich) viel zu wenig Arbeit für die Menschen, die hier leben. Glaubt hier irgendjemand, dass wie durch ein geniales Wirtschaftswunder in Zukunft die Arbeitsstellen aus dem Boden schießen? Die gut dotierten Jobs sind rar gesäht – entweder arbeiten heute junge Eltern gar nichts oder in Billigjobs oder gar in mehreren Halbtagsjobs, weil die Industrie kein Geld in die Arbeiter und Angestellten investeieren will, um die Bilanz gut zu halten.
Es wäre eine Studie interessant wieviele der jetzt gezeugten Kinder in – sagen wir mal – zwanzig Jahren als Sozialfälle dahinvegetieren.
Der Generationvertrag basiert darauf, dass die Leute Geld verdienen und nicht einfach nur da sind.
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#48   Stefan68   10:27:04 | Sonntag, 9. April 2006
@Gallowglas
Das war ja was ganz speziel geistvolles :-))))))
Sie sollten in die Politik gehen, dort dreht man sich auch um die eigene Achse…
…„merkt er was ?“
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#47   Gallowglas   09:35:36 | Sonntag, 9. April 2006
@stefan68
Menschen, die keine Kinder bekommen wollen gibt es schon seit Anbeginn der Menschheit, jetzt wo die Rentenkassen leer sind möchte man mit dieser Argumentation dagegen vorgehen ?
Man sollte lieber sachlich argumentieren und hier keine persönlichen Feindschaften mit einer Lebensform austragen, sonst artet das Ganze eher in Lächerlichkeiten aus. Außerdem ist das kinderlose Leben eine freie Wahl.
… merkt er was ?
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#46   BossCo139   09:28:52 | Sonntag, 9. April 2006
Kinder und Renten
Hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt:
Wer für mehr Kinder plädiert, sollte erst einmal mehr Arbeitsplätze herschaffen. Kinder ohne ausreichende Bildung, Lehrstellen und Arbeitsplätze sind lediglich die Sozial-Hilfe-Empfänger von morgen.
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#45   Stefan68   09:08:08 | Sonntag, 9. April 2006
@Frau Bussmann
Wissen Sie, ich bin vielleicht auch kein Freund des Zölibats, aber was hat das denn mit diesem Thema zu tun? Den Zölibat gibt es nun, wenn ich richtig liege schon seit etwa 900 Jahren. Jetzt wo die Rentenkassen leer sind möchte man mit dieser Argumentation gegen den Zölibat vorgehen? Man sollte lieber sachlich argumentieren und hier keine persönlichen Feindschaften mit einer Lebensform austragen, sonst artet das Ganze eher in Lächerlichkeiten aus. Außerdem ist das Priesterlich leben in der römisch kathiolischen kirche eine freie Wahl.
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#44   Laurentius2   08:55:56 | Sonntag, 9. April 2006
@Frau Bussmann
Lassen Sie uns doch einfach in Ruhe mit Ihrer anti-kirchlichen Polemik.
Der ganz normale Priester arbeitet bis 70 oder 75 und fällt der Rentenversicherung mit Sicherheit weniger zur Last als die sich selbst verwirklichende „none-or-one-kid“-Mutter.
Nein, in aller Liebe: Die Beschimpfung der Priester kann doch nicht Ihr Ernst sein, wenn Sie katholisch sind, oder ?
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#43   Stefan68   08:48:48 | Sonntag, 9. April 2006
An alle die noch am Träumen sind…
„wenn das Wahrheitwürde…“
Fragen sie doch mal einen Bundespolitiker, oder schauen bzw. lesen Sie doch einfachmal Nachrichten. Dort redet man bereits über diese Wahrheit
Genau das ist das, was ich mit krankheit meine. Ich sage nur, „Weg mit Atomkraft, bei uns kommt der Strom aus der Steckdose“
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#42   Brigitte Bussmann   08:38:56 | Sonntag, 9. April 2006
Keine Kinder – keine Renten
wenn das Wahrheit würde, dann wären die meisten katholischen Priester und auch die Bischöfe arm dran.
Dann wären die Laien wieder mal gefragt, diese Herren im Alter mit ihrem Geld durch zu bringen.
Wieder einmal ein Beweis für den Unsinn der Zölibatsverpflichtung.
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#41   Stefan68   08:18:32 | Sonntag, 9. April 2006
@ Loc Fethyr @Yersinia
„Abgesehen davon die rente weniger mit Kindern als mit Arbeit zu tun hat…“
„aber für das Sozialsystem ist die Anzahl der Beitrgszahler und die Höhe der Beitragszahlungen relevant „
Also das ist ja wohl jetzt die klügste Aussage, die ich hier bis jetzt gelesen habe. Ich will ihnen mal mit einer Frage beantworten, was Rente mit Kindern zu tun hat. Wer wird denn in so etwa in 25-30 Jahren die Arbeit die unsere Rentenbeiträge sichert noch. Leisten. In diesem Zusammenhang schon mal etwas von „Generationenvetrag“ gehört?
Oder gehören Sie auch zu den gutgläubigen die meinen Ihre monatlichen Beiträge würden von der gesetzlichen Rentenversicherung kapitalbringend angelegt? Bei Ihnen kann ich auch nur rufen AUFWACHEN…
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#40   Yersinia   08:11:43 | Sonntag, 9. April 2006
keine Arbeitsplätze – keine Renten
so schauts aus; volkswirtschaftlich spielt der Nachwuchs natürlich eine Rolle – aber für das Sozialsystem ist die Anzahl der Beitrgszahler und die Höhe der Beitragszahlungen relevant – die Anzahl der Kinder nicht; und was soll’s, wenn Arbeitslosigkeit und Unplanbarkeit drohen, wenn Flexibilität das Gebot der Stunde ist, wenn prekäre Arbeitsverhälntisse langsam, aber sicher zum Normalfall werden, tun sich Menschen halt schwer, ihren vorhandenen(!) Kinderwunsch auch zu realisieren;
das Argument, dass in armen Ländern die Menschen mehr Kinder haben, ist gelinde gesagt zynisch – und entlarvend: bedeutet es doch erst recht, dass man im reichen Europa durch Kinder der Armut verfällt;
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#39   Stefan68   07:29:35 | Sonntag, 9. April 2006
@methusalix
Ja, da kann man eigentlich nur zustimmen. Ich selbst bin Vater von 4 Kindern. Was meine Frau leistet, das leiste nichteinmal ich, mit meiner Arbeit. Ich werde dafür bezahlt, meine Frau bekommt eigentlich nichts dafür. Später vielleicht mal einen mickrige Witwenrente. Wenn ich die Diskussionen der Politiker mit anhöre, egal ob christlich oder nicht, dann Frage ich mich manchmal in welcher Welt leben die denn überhaupt. „Deutschland soll Familienfreundlicher werden“ und das mit einem Mehrwertsteuersatz von 19% –---- Hallo Frau Merkel aufwachen, das geht doch voll nach hinten los!!! Die Zeche zahlen doch wieder Familien. Die, die keine Kinder haben können sich genau so viel leisten wie sonst auch, aber für Familien mit Kinder wünschen ist das eine ganze Menge Geld !!!! Ich kann nur sagen, erziehen wir unsere Kinder so, dass sie das, wenn sie erwachsen sind, so nicht mehr mitmachen.
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#38   Loc Fethyr   07:18:40 | Sonntag, 9. April 2006
Täglich erfährt man
bei kreuz.net neue diskriminierende, verachtende oder schlichtweg abstruse Theorien. So auch mit diesem Bericht, der auf bemitleidenswerte Art versucht, die Antiverhütungs- und pillenhaltung der kath. Kirche zu rechtfertigen. Dabei ist es aber völlig unangebracht, Kinder als „Zahlungsmittel“ für die Rente anzusehen. Abgesehen davon die rente weniger mit Kindern als mit Arbeit zu tun hat, wirkt die kath. Kirche durch diese Behauptung wesentlich „menschenverachtender“ als jede von ihr so angeprangerte Abtreibung.
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#37   deusexmachina   05:20:56 | Sonntag, 9. April 2006
Trennen
Unstrittig ist, dass die Entwicklung der Bevölkerungspyramide eine Hrausforderung darsteltt, und zwar an die Politik. Denn Aufgabe des Staates ist es, für das Wohl seiner Bürger zu sorgen. Wenn diese Bürger mehrheitlich keine oder weniger Kinder bekommen wollen, ist das – sofern es sich dabei tatsächlich um das WOLLEN und nicht etwa um einen aus der Not geborenen Verzicht handelt – zu respektieren, da muss man eben Wege suchen, wie dem Rechnung zu tragen ist.
Völlig schleierhaft ist mir, warum sich da – wie im Artikel suggeriert – die Kirche auf die Brust schlagen sollte oder inwiefern sie „Recht gehabt“ hätte. Die Kirche plädiert aus theologischen Gründen gegen die Abtreibung; bevölkerungspolitische und staatspraktische Gründe gehören nicht in ihr Ressort, wurden auch in der Vergangenheit allenfalls als „und übrigens…!“-Hilfsargument bemüht, wenn man sich ‘mal nicht so ganz auf die theologischen Argumente verlassen wollte.
Faszinierend allerdings, wie Rudolfsohn seine Darmfixiertheit sogar in thematisch vollkommen unzusammenhängende Bereiche einzuschleppen vermag.
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#36   Antonia-Maria   01:07:01 | Sonntag, 9. April 2006
@Horst Eckner
Diese herabwürdigenden Ausdrücke wollen Sie doch wohl jetzt nicht auch noch den Christen unterstellen, oder?
Wenn Sie glauben, dass das das Vokabular von Christen ist, sind Sie wohl noch nie einem begegnet.
Für mich ist diese Diskussion einfach nur sinnlos, zumal sie mit dem Artikel nichts mehr zu tun hat.
Sie scheinen ja die röm. kath. Kirche abgrundtief zu hassen.
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#35   methusalix †   23:57:54 | Samstag, 8. April 2006
@Stefan68
Stefan68: Fortsetzung: Wir sind eine kranke Gesellschaft

Zusammenfassung: Wir sind keine Kinderfeindliche Gesellschaft, wir sind eine Familienfeindliche Gesellschaft.
Wenn es nur das wäre, könnten wir das Problem ja lösen. Schlimmer ist, dass wir eine konservative und frauenfeindliche Gesellschaft sind, die jede Frau, die auch nur ein Kind austrägt und grosszieht gnadenlos ausbeutet. Aktuelle Berechnungen der Sozialforscher zeigen, dass Eltern für jedes Kind in Deutschland netto € 77.000 an den Staat abführen müssen. Zusätzlich zu allen persönlichen Investitionen.
Solange unsere Gesellschaft den Wert von Kindern nicht anerkennt und diesen Wert direkt an die Mütter auszahlt, werden die Geburtenraten nicht zunehmen. Frankreich hat es geschafft umzusteuern. Dort sind die Geburtenraten höher als bei uns und nehmen weiter zu. Italien, Spanien und Tschechien haben noch niedrigere Geburtenraten als wir in Deutschland und sind, ebenso wie wir, nicht bereit etwas zu tun. Die erwischt es noch vor uns. (Auch so eine Falschmeldung der Erzreatkionäre: Deutschland hat angeblich die niedrigste Geburtenrate der Welt. Das ist falsch!)
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#34   Horst Eckner †   23:44:16 | Samstag, 8. April 2006
@Antonia
Tja, als kreuz.net-Leser lernt man fast täglich eine neue Beschimpfung für Homosexuelle, Laien, die eine von kreuz.net abweichende Meinung äußern, Priester, die eine von kreuz.net abweichende Meinung äußern, Bischöfe, die eine von kreuz.net abweichende Meinung äußern, Juden, Protestanten, Orthodoxe oder überhaupt das ganze akatholische Untermenschengesocks.
Mein Wortschatz hat sich jedenfalls seit der täglichen Lektüre von kreuz.net um zahlreiche verachtende, diskreditierende und herabwürdigende Ausdrücke vermehrt. Toll, was man bei Christen so alles lernen kann.
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#33   Bernardin †   23:42:42 | Samstag, 8. April 2006
Keine Kinder – keine Rente?
Es wäre zum LACHEN, wenn es nicht so traurig wäre. Interessant, wie hier diskutiert wird! Also, schlicht und einfach: DIE RENTEN HABEN MIT A R B E I T ZU TUN! Kinder sind in GOTTES NAMEN alles andere als ein Zahlungsmittel! Wenn keine Arbeit oder zu wenig Arbeit, dann sind Kinder nie und nimmer das Allhelmittel für die Rentenkassen!
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#32   rudolfsohn   23:09:42 | Samstag, 8. April 2006
anStefan68
Sehr gute, gehaltvolle Beiträge. Weiter so!
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#31   Antonia-Maria   22:33:13 | Samstag, 8. April 2006
@Horst Eckner
Gott verurteilt die Sünde und nicht den Sünder. Darum gibt es ja auch so etwas wie die Beichte.
Sie scheinen die Gerechtigkeit Gottes mit der menschlichen Gerechtigkeit gleichzusetzten.
(Mich erstaunt übrigens immer wieder Ihr Wortschatz.)
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#30   Stefan68   22:24:02 | Samstag, 8. April 2006
@Sirilo
Weil sie vielleicht ohne Verhütung aus versehen Schwanger weerden könnten…oder so?
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#29   Horst Eckner †   22:22:51 | Samstag, 8. April 2006
@Elendester:
Mal überlegen, was sagte Jesus Christus zum Zöllner:
„Du schwule sodomitische Drecksau gehört mit deinen perversen Neigungen gleich verbrannt, du Wichser, gehorch endlich Gott, los, ab mit dir auf die Knie, du Arschloch, denn Gott liebt dich!“
oder
„Heute will ich in deinem Haus zu Gast sein.“?
Na, wer weiß die Antwort?
@Antonia:
Gott hat durch das Kreuz sehr genau gezeigt, dass seine Menschenfreundlichkeit NICHT durch seine Gerechtigkeit beschränkt wird. Vgl. auch das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg, die alle gleich belohnt werden, egal ob sie 1 oder 12 Stunden gearbeitet haben.
Also: Güte und Gerechtigkeit gegeneinander aufwiegen, diesen Deal gibts im Christentum nicht; stattdessen muss der, der so denkt, sein Verständnis von Gerechtigkeit ändern.
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