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Montag, 10. April 2006 18:38
„Auch lehramtstreue Bischöfe können Skandale nicht verhindern, wenn sie passiv bleiben und nicht sicherstellen, daß ihre Priester die moralischen Gebote befolgen“. Von Dr. Gerard J. M. van den Aardweg, Psychologe und Fachmann in Fragen der Homosexualität.
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Sonntag, 16. April 2006 23:29
hallomal: die homounterwanderung im klerus
ja was sie da so alles zusammenschreiben, kann man ja auch nur schreiben, weil es das Internet gibt, ansonsten würde man mit solchen mitteralterlichen Vorstellung über Sexualität kein Podium finden. Wenn Gott für die Sexualität zuständig ist und nicht wir als von Gott erschaffene Wesen, dann gäbe es eben nur Heterosexulle und dieses Konzept geht ja auch schon seit tausenden von Jahren nicht, auf sonst gäbe es keine Kriege, vor allem Religionskriege und wenn man halt nicht mehr weiter weiss, dann kommt eben der Mensch dran und wird wegen seiner sexuellen Veranlagung verurteilt.
Es gibt Engel und Satane und zu was rechnen sie sich eigentlich mit ihrem weltfremden Gewäsche??
Wir Menschen leben und fehlen und darum leben wir auch um uns zu finden und im Guten zu sein mit Gott und der Welt, Begierden usw. nach Buddhismus sind in allen und SIE sind ein schreckliches Beispiel des Hasses.
Ich hoffe nur es wird ihnen vergeben.
Lassen sie doch die Menschen mit ihren Nöten in Ruhe sie wissen genau, daß sie nicht fehlerlos sind.
hallomal
Samstag, 15. April 2006 22:06
mensch: Was die Kirche meint ist mir wurscht…
…aber wie die Kirche Meinungsmache gegen Homosexuelle betreibt ist einfach für einen freiheitsliebenden und aufrechten Menschen nicht hinnehmbar.
Aber was rede ich mir eigentlich hier den Mund fusselig? Eigentlich schade um meine Zeit.
Und das am Samstag abend…
Donnerstag, 13. April 2006 08:53
Gerhard: Der Splitter im eigenen Auge
Dem Verfasser dieses Beitrags scheint ebensowenig wie vielen Lesern in diesem Forum Eines nicht klar zu sein:
Die Freuden und Leiden im Umgang mit der eigenen Sexualität sind für homo- wie für heterosexuelle Menschen die gleichen! Dasselbe gilt auch für den Umgang mit einem zölibatären Leben: keiner bringt hier die besseren oder die schlechteren Voraussetzungen mit!
Bevor jemand den Splitter aus dem Auge seines Bruders zu entfernen versucht, sollte er sich des Balkens in seinem eigenen Auge bewußt werden!
Mittwoch, 12. April 2006 19:18
Lohengrin: typisch Kreuz.net
Der Artikel ist wie die Kirche selbst: verlogen und falsch! Voller unbewiesener Postulate, lachhafter Vermutungen und doktrinär widersprüchlich. Kurzum: Ein törichter Mist!
Mittwoch, 12. April 2006 17:34
Loc Fethyr: @ Benedikt
Ich habe ja in keinster Weise die Kirche kritisiert, sondern lediglich die Kommentare einiger Glaubensanhänger. Darüberhinaus kritisiere Ich sehr wohl die Auslegung des Islam, der den Menschen stark einschränkt oder, in einem anderen Fall, den Djihad ausruft. Genauso kritisiere ich die Hardcore-Protstanten in den USA und die katholizistischen Auswüchse eniger User. Das ist Meinungsfreiheit. Denn so schränke ich andere nicht ein, sondern teile Ihnen meinen Standpunkt mit. Ich freue mich aber, in Ihnen einen diskutablen User gefunden zu haben.
Mittwoch, 12. April 2006 16:52
Benedikt: @ Loc Fethyr
Eine Krankheit ist Homosexualität in der Tat nicht. Aber was nach Meinung der Kirche Sünde ist, das überlassen Sie mal hübsch dem Lehramt. Wenn Sie nicht katholisch sind, kann Ihnen diese Auffassung auch egal sein. Im Islam ist das Verspeisen von Schwein eine Sünde. Interessiert Sie das auch?

Wegen mir können Sie ja die Auffassungen kritisieren, mit Verhetzung hat allein die Feststellung/ Behauptung, dass HS Sünde ist gar nichts zu tun. Davon unabhängig stimme ich Ihnen dabei zu, dass einige Beiträge durchaus einen Charakter haben, der mit dem Katechismus der Kirche (wonach Homosexuellen mit Anstand und Takt zu begegnen ist) durchaus nicht übereinstimmt.
Mittwoch, 12. April 2006 16:15
Loc Fethyr: Die ewig gestrigen
haben anscheinend nach wie vor nichts, aber wirklich gar nichts dazugelernt. Wenn ich lese, wie einige User hier Homosexualität immernoch als Krankheit oder Sünde auffassen…das ist keine Meinung mehr, sondern grenzt an Verhetzung.
Mittwoch, 12. April 2006 12:30
kober: Homo-Unterwanderung
Na weiter so Leute. Bald wird der Verfassungsschutz und die Staatanwaltschaft nicht mehr umhinkommen, die Verfasser einiger Kommentare zu diesem Thema zur Verantwortung zu ziehen.
Dienstag, 11. April 2006 18:28
Maledica: Verharren in der Sünde
Natürlich nicht. Aber es ist doch wohl ein Unterschied, ob ich mir einer Sünde bewusst bin, beichten gehe und danach weitermache wie bisher, oder? Das ist doch verstocktes Verharren in der Sünde.
Zu einer gültigen Beichte gehört immer auch der Vorsatz der Unterlassung. Wenngleich auch in vergangenen Jahrhunderten etliche Kirchenfürsten und andere Geistliche ein moralisch verwerfliches Leben geführt haben, so will ich diesen aber nicht unterstellen,sie hätten den guten Vorsatz nicht gehabt. In der Tat sind solche Verhaltensweisen schon schändlich genug! Doch heute kommt noch erschwerend hinzu, daß die Sünde nicht mehr als solches genannt wird, Professoren zu unkatholischem Leben animieren, die Seminaristen, welche homosexuelle Unzucht treiben noch gefördert werden, während diejenigen, welche sich um ein tugendhaftes Leben bemühen aufs schärfste sanktioniert werden.
Paul VI hatte ja schon bemerkt, daß der Rauch Satans in die Kirche eingedrungen ist.
Eigentlich müßte es heißen Mainz und Gomorrha…
Dienstag, 11. April 2006 18:17
Benedikt: @ Maledica
OK, damit kann ich schon mehr anfangen. In der Tat ist es nicht hinnehmbar, wenn(!) ein Seminar praktisch eine homosexuelle (oder auch heterosexuelle – aber Frauen sind in Seminarien Mangelware…) Subkultur herrscht. Dies ist – ganz abgesehen von moraltheologischen Erwägungen schlicht und einfach ungünstig für die geistigen Studien.

Tatsache, daß seit über 40 Jahren das Konzept mit dem Liberalismus nicht aufgegangen ist.

Richtig, ähnlich wie mit den Jugendgottesdiensten, die ja bislang auch höchstens die Kirchen geleert haben.
Hinterfragen tut das trotzdem keiner…da kann man gegen die Wand rennen.

Häretiker als Professoren entläßt

Da bin ich Ihrer Meinung.

Waren Sie schon mal beichten? Hat sie das von weiteren Sünden abgehalten oder fallen Sie jetzt nie mehr in Sünde!?

Natürlich nicht. Aber es ist doch wohl ein Unterschied, ob ich mir einer Sünde bewusst bin, beichten gehe und danach weitermache wie bisher, oder? Das ist doch verstocktes Verharren in der Sünde.
Dienstag, 11. April 2006 17:39
Maledica: @Benedikt
Kardinal Lehmann ist nicht mein Erzfeind, sondern immerhin der legitime Inhaber des Hl. Stuhls von Mainz- leider! Lehmann ist nicht Alleinig für die Misere im Bistum verantwortlich, wenngleich er als Oberhirte die letzte Entscheidungsgewalt innehat. Durch das modernistisch unterwanderte Ordinariat, den Klerus und den Regens, welcher für den Priesternachwuchs zuständig ist, wird der Zersetzungsprozeß seit über 40 Jahren weiter vorangetrieben. Mag sein, daß ich mit Weihekriterium Homosexualität übertrieben habe, aber warum können sich gerade in Mainz die Homosexuellen ungestrafrt tummeln und Regens und Bischof schauen zu!!?? Traditionell katholische Anwandlungen werden Sanktioniert, im Keim erstickt oder denjenigen wird eine psychische Unreife attestiert. Aber dafür setzt man einen Regens ein, der selbst in der Psychatrie war…
Das ist jetzt kein Konjunktiv, wie von Ihnen, sondern Tatsache, daß seit über 40 Jahren das Konzept mit dem Liberalismus nicht aufgegangen ist. Ein neues Bewußtsein wird erst geschaffen, wenn man die Unzucht im Keim erstickt und den Perverslingen nicht mehr Aufnahme im Seminar gibt, wenn man Häretiker als Professoren entläßt und wenn der katholische Glaube im Bistum endlich wieder eine Chance hat!

Ui, wie toll. Hat ihn das von weiteren Sünden abgehalten?

Waren Sie schon mal beichten? Hat sie das von weiteren Sünden abgehalten oder fallen Sie jetzt nie mehr in Sünde!?
Dienstag, 11. April 2006 16:51
Benedikt: @ Maledica
Nur die Ruhe. Unsachlich ist es zB, wenn man Homosexualität als Weihekriterium im Bistum Mainz bezeichnet oä. Meinen Sie, dass solches die Glaubwürdigkeit Ihrer Beiträge erhöht? Möglicherweise haben Sie ja Recht und es gibt im Seminar in Mainz viele Homosexuelle. Aber so, wie Sie das hier herüberbringen muss ich davon ausgehen, dass das bloße Rabulistik ist, um gegen Ihren Erzfeind im Kardinalspurpur Stimmung zu machen.

Im übrigen ist es unlogisch, Homosexualität als Krankheit zu bezeichnen. Wenn homosexuelle Handlungen einer Krankheit geschuldet wären, dann könnte HS keine Sünde mehr sein, weil Sünden willentliches Verhalten voraussetzen.

Ach und weil ein Hardliner dies angeblich nicht ändern kann, dann lassen wir die Seminaristen und Kapläne halt weiterhin widernatürliche Unzucht treiben!

Ich habe damit nur sagen wollen, dass sich so oder so durch Disziplinarmaßnahmen nichts ändern wird. Es muss ein neues Bewusstsein geschaffen werden. Das wird nicht klappen, wenn man nur auf dem Gegenüber herumhackt.

Selbst ein Alexander VI, war sich seiner Sündhaftigkeit bewußt!

Ui, wie toll. Hat ihn das von weiteren Sünden abgehalten?
Dienstag, 11. April 2006 16:31
Maledica: @Benedikt
Solange Sie aber so wage und unsachlich bleiben
Unsachlich???
Die homosexuell erkrankten Priester und deren Exzesse sind dem Bistum bekannt, was ist daran unsachlich?
Wie naiv sind sie, daß Sie es wahrscheinlich noch nicht einmal glauben werden, wenn Sie solche armseligen Gestalten inflagranti ertappen würden!

Was tut sich denn derzeit?
Schaun wir mal…

Der Unterschied zu anderen Zeiten ist bloß, dass diese Skandale heutzutage oft aufgedeckt werden. Das erweckt vielleicht den Eindruck, dass es „neu“ wäre, aber die Kirchengeschichte zeigt eher, dass es solche Fälle schon immer gegeben hat. Das wird sich auch mit einem Hardliner als Bischof nicht enden. Die Kirche besteht nunmal aus Menschen. Und die machen Fehler.
Ach und weil ein Hardliner dies angeblich nicht ändern kann, dann lassen wir die Seminaristen und Kapläne halt weiterhin widernatürliche Unzucht treiben!
Mag sein, daß es früher auch Verfehlungen gegeben hat.
Dies aber nicht in dem Ausmaß wie heute und damals wurde nicht die Verfehlung auch noch vom Klerus gutgeheißen.
Selbst ein Alexander VI, war sich seiner Sündhaftigkeit bewußt!

Ich hoffe doch, das Ordinariat hat besseres zu tun.
Besseres zu tun als hier mitzulesen?
Vielleicht wieder einmal antikatholische Literatur herausgeben, die Bistumszeitung mit Ketzereien füttern, Anleitung zum Brotbacken für die Erstkommunion geben,etc.
Da ist es doch besser, daß diese hier mitlesen!
Dienstag, 11. April 2006 16:06
Beobachterin: nachprüfbares Material
Ich glaube schon, daß es nachprüfbares Material gibt. Aber es mag der Gründe vieler geben, warum die einen bestimmte Dinge nicht offenlegen wollen und die anderen bestimmten Dingen nicht nachgehen mögen.

Daß es eine homosexuelle Unterwanderung im Klerus gibt, ist unbestritten. Daß man sie unterbinden könnte, wenn man möchte, auch.

Es ist, wie so oft, eine schwierige Gratwanderung.
Dienstag, 11. April 2006 15:27
Benedikt: @ Maledica
Die Mißstände im Lehmann-Bistum kann man nicht oft genug anprangern,

Anprangern können Sie, soviel Sie wollen. Solange Sie aber so wage und unsachlich bleiben, wird das nicht weiterhelfen.

sonst tut sich gar nix

Was tut sich denn derzeit?

Hier im Bistum gibt es genug Sex-Skandale von Priestern an Frauen, die aufgedeckt wurden und durch die Medien publiziert wurden und die Kirche wieder einmal mehr der Unglaubwürdigkeit preisgegeben werden.

Der Unterschied zu anderen Zeiten ist bloß, dass diese Skandale heutzutage oft aufgedeckt werden. Das erweckt vielleicht den Eindruck, dass es „neu“ wäre, aber die Kirchengeschichte zeigt eher, dass es solche Fälle schon immer gegeben hat. Das wird sich auch mit einem Hardliner als Bischof nicht enden. Die Kirche besteht nunmal aus Menschen. Und die machen Fehler.

Das Ordinariat liest hier fleißig mit

Wirklich toll, was Sie alles wissen. Ich hoffe doch, das Ordinariat hat besseres zu tun.
Dienstag, 11. April 2006 15:18
turk: Nennen Sie präzise Namen und Verantwortungen, sonst alles sinnlos
Herr „Maledica“, könnten Sie bitte so nett sein und Ihre Behauptungen ganz konkret und präzise mit Namen und Fakten abstützen, sodaß für halbwegs fleißige Journalisten eine Recherche möglich wird? Wenn Sie da kein nachprüfbares Material haben, dann sind Ihre Vorwürfe leider sinnlos. Im übrigen sind Sex-Skandale im Homosexuellen-Milieu wesentlicher stärker die Glaubwürdigkeit der Kirche beschädigend als jene mit Frauen, da im ersteren Fall die Widernatürlichkeit hinzutritt, über die alle katholischen Seelsorger zu informieren in der Verkündigung verpflichtet sind.
Um noch @Schüttel fortzusetzen: die Kirche kennt für alle ihre Glieder die Notwendigkeit der Einsicht, Einkehr und Umkehr. Und vor allem ist das Zurechtlügen im kirchlichen Bereich nach den immer transparenter zutagegetretenen Sexskandalen der letzten Jahrzehnte absolut intolerabel. Es geht also nicht – das ist Ihr analytischer Irrtum – um „Privatfehden unter Christen“, sondern u. a. beim Fall St. Pölten um einen exemplarischen Fall kirchlichen Umgangs mit der Wahrheit.
Dienstag, 11. April 2006 15:05
Maledica: @Benedikt
Die Mißstände im Lehmann-Bistum kann man nicht oft genug anprangern, sonst tut sich gar nix und die letzten Katholiken werden dann auch noch aus den Kirchen vertrieben. Hier im Bistum gibt es genug Sex-Skandale von Priestern an Frauen, die aufgedeckt wurden und durch die Medien publiziert wurden und die Kirche wieder einmal mehr der Unglaubwürdigkeit preisgegeben werden.
Solange ein Regens den Katholizismus in seinem Seminar unterdrückt- die Verehrung der Herzreliquie des Hl. Pfarrers von Ars auf dem WJT würde nicht der Spiritualität des Mainzer Priesterseminars enstsprechen (Beten ist in Mainz halt nicht mehr gefragt)- und die Homosexualität fördert und solange das unseren mediengeilen Bischof nicht im Geringsten tangiert und an den Mainzer Fakultäten weiterhin die Häresie gelehrt wird, solange kann ich nicht schweigen.
Vielleicht tut sich ja etwas, dank kreuz.net. Das Ordinariat liest hier fleißig mit und diese Website ist diesen natürlich ein Dorn im Auge…
Dienstag, 11. April 2006 14:38
turk: Ärgernisse sollten verhindert werden durch damaliges Abdrehen des Geldhahns für sinnlose Verfahren
Richtig, es handelt sich bei den Beiträgen Dr. Aardwegs um eine (legitime) Privatäußerung aus eigener therapeutischer und wissenschaftlicher Erfahrung. Wissenschaftliche Beiträge und die Gebetsbitte um Erkenntnis müssen sich letztlich ergänzen.
@Schüttel: es freut mich, daß Sie auf den Boden der Realität zurückzukehren scheinen und das tun, was die beiden St. Pöltner Ex-Regenten von Anfang an hätten tun sollen: nämlich ganz ihrem Bischof und erstzuständigen kirchlichen Richter Dr. Dr. Klaus Küng zu vertrauen. Auf seine Empfehlung hin drehte der damalige noch regierende Bischof Kurt Krenn den beiden Brüdern den Geldhahn für ihre sinnlosen Medienverfahren ab, wörtlich sagte der Päpstliche Visitator in der Presseaussendung vom 4. August 2004: „Die nunmehr mit meiner ausdrücklichen Zustimmung getroffene Entscheidung des Diözesanbischofs zur Nichtübernahme zivilrechtlicher Prozeßkosten dient vor allem auch der Vermeidung weiteren Ärgernisses in der Öffentlichkeit.“ Und genau zu diesen Ärgernissen kam es dann aufgrund des detaillierteren Bekanntwerdens der Homogeschichten von Pölten, in die nach Meinung der von den beiden angerufenen Richterin ausgerechnet dieselben Antragsteller selbst verwickelt gewesen sein sollen. Hätten die beiden Priester also auf Bischof Küng gehört und den sinnlosen Prozeß abgeblasen, hätten sie zudem schon das nötige Wort der Entschuldigung als verantwortliche Leiter eines dann geschlossenen Seminars von sich gegeben, dann hätte niemand Kritik an einer neuen Chance ü…
Dienstag, 11. April 2006 14:17
Benedikt: @ Maledica
Jaja, das sagten Sie bereits. Ändert aber nichts. Wer jedenfalls seinen Glauben zu einem Kreuzzug gegen die Homosexualität verkümmern lässt, der hat mein ganzes Mitgefühl.
Dienstag, 11. April 2006 14:07
Maledica: @Benedikt
Es soll ja Leute geben, die ihren ganzen Glauben über ihre Haltung zur Homosexualität definieren…
Kein Wunder, da es im Mainzer Priesterseminar ein Weihekriterium zu sein scheint, homosexuell zu sein!!!
Dienstag, 11. April 2006 11:05
Benedikt: Aardweg
Bischöfe und Priester, die vor der Verhütungsmentalität ein Auge zudrückten oder sie sogar verteidigten, öffneten den Weg für eine rasche Homosexualisierung des Klerus.

Meine Güte, was für ein Blödsinn.

Gewiß ist der homosexuell geneigte Priester keine neue Erscheinung. Aber vieles deutet darauf hin, daß das Phänomen seit der vergangenen 1960er Jahre in Europa stark zugenommen hat.

Ich würde eher sagen, dass die Fixierung auf dieses Thema seit den vergangenen 1960er Jahren enorm zugenommen hat. Es soll ja Leute geben, die ihren ganzen Glauben über ihre Haltung zur Homosexualität definieren…

@ Navon
Mit so einer Volksverdummung, wie sie hier abgelassen wird, stellt sich doch die Kirche selbst ins Abseits.

Was hat „die Kirche“ damit zu tun? Der Artikel ist eine Privatäußerung eines Mannes, der keinerlei kirchliche Beauftragung innehat.
Dienstag, 11. April 2006 09:50
stimme der vernunft: oha, bist du
etwa Freimaurer Linus? Ok, wenn du das sagst…
Dienstag, 11. April 2006 09:35
Laurentius2: @Stimme der Vernunft
Die freimaurerische Stimme ist noch weniger als das …
Dienstag, 11. April 2006 09:09
FELLO †: Behinderungen à la Uwe…
Sie vergaßen in Ihrer Listung „Geistige Behinderung“ – für diese große Gruppe bedurfte es natürlich einer größeren Sammelbewegung, als sie die von Ihnen bereits angeführten Topoi darstellen.
Dienstag, 11. April 2006 09:03
stimme der vernunft: „Dr“ Aardweg…
ist ganz einfach ein Schwachkopf und ein Dummschwätzer
Dienstag, 11. April 2006 08:57
Brigitte Bussmann: Homosexualität
Dr. Aardweg scheint vergessen oder nie gewußt zu haben, dass Homosexualität und Heterosexualität evolutionsbedingt sind. Das hat also absolut nichts mit moralisch oder unmoralisch zu tun oder gar mit Sünde.
Dienstag, 11. April 2006 08:50
Markus-Antonius †: Sexuelle Behinderung?
Wer Homosexualität als „Behinderung“ bezeichnet scheint selber unter einer zu leiden. Woran leidet eigentlich dieser Fachmann, Dr. (?) Aardweg?
Dienstag, 11. April 2006 07:34
Schüttel: @turk
selbstverständlich hat Schüttel die staatlichen Urteile, die „turk“ immer anführt, zu Kenntnis genommen. Aber diese sind für Privatfehden unter Christen irrelevant. Auch sind sie nicht letztinstanzlich. Schüttelbeendet sein Engagement in dieser Sache und vertraut, was die Beurteilung der ehemaligen Regenten angeht, in allem auf die Gerechtigkeit und Güte des Bischofs von St. Pölten, Dr. Klaus Küng.
Dienstag, 11. April 2006 00:59
Dass sich in Klöstern, in Theologie und Kirche soviele homosexuelle Menschen tummeln, würde ich mal darauf zurückführen, dass Männer und Frauen, die aufgrund ihres Äußeren nicht gerade dem Idealbild entsprechen und dann entsprechende Probleme im Leben haben, sich lieber mit Kirche und Glauben, dem Jenseitigen beschäftigen, wo das alles nicht mehr wichtig ist. Nietzsche hat ja genau erkannt, dass sich gerade der Abschaum der Menschheit, die, die zu kurz gekommen sind aus welchen Gründen auch immer, aus einer Art Ressentiment heraus Christus anschließen, der dermaleinst die Schönen und Reichen und Mächtigen bestrafen wird (wie es in der Bergpredigt heißt).
Also alles ganz normal – ist ja klar, dass in die Kirche immer die Leute kommen, die irgendwo ein Defizit haben, sei es Armut, Anerkennung, Behinderung oder auch sexuelle Behinderung wie im Falle der Homosexualität.
Dienstag, 11. April 2006 00:07
Michi: 50% aller Artikel hier über Homosexualität, ist das normal?
Paulus sagt: „Unzucht aber und alle Unreinigkeit oder Habsucht soll nicht einmal unter euch genannt werden, wie es Heiligen geziemt“
Warum ist auf so einer katholischen Website Homosexualität immer Thema Nr. 1??? Wen interessierts, was das Problem bei Priestern mit Homo-Neigungen ist! Schlimm genug, dass es so was gibt, aber was für einen Sinn macht es, darüber permanent rumzudebattieren? Betet lieber den Rosenkranz!
Montag, 10. April 2006 22:59
turk: Aardwegs Analysen helfen beim Abbau der „Homo-Privilegien“
Hallo flatratepower! Stimmt nicht ganz, aber es geht in der Tat um diese andere Diskussion, die auch – wenn überhaupt – dort fortgesetzt gehörte. Die ganze (exemplarische Spezial)thematik gehört daher bestenfalls dadurch zum Thema, da oben auch nebenbei „St. Pölten“ benannt wird.

Um aber mein erstes Posting zum obigen weiteren (Teil-)Beitrag Dr. Aardwegs und somit beim von Kardinal Grocholewski gegebenen Beispiel fortzusetzen: es besteht also unter Umständen das Risiko des Abgleitens von Seminaristen / Novizen in eine angenommene „Homosexualität“, und so ist es leider denkbar, daß mancheiner erst (!) im kirchlichen Ausbildungsraum „homosexuell wurde“. Und das ist völlig intolerabel.

Die Beiträge Aardwegs helfen daher mit, die in der Praxis innerkirchlich manchmal wohl bestehenden „Privilegien“ der Homosexuellen in der notwendigen Weise zu vermindern. Man darf also auf die Fortsetzungen dieser Serie durchaus gespannt sein.
Montag, 10. April 2006 22:49
nachtlaterne71: Turk und Schüttel OFF TOPIC
Hallo Türk, hallo Schüttel! Offensichtlich habt ihr beiden eine kleine Privatfehde. Ich bin hier zwar nicht Webmaster – habe aber eine Bitte: könnten Sie das privat per mail klären? Hier geht es um den Arikel auf dieser Seite. Ihre Schreiben stören, denn Sie gehören nicht zum hier abgehandelten Thema.
Mit vielen Grüßen
flatratepower
Montag, 10. April 2006 22:32
turk: Alles in Ordnung bei Ihnen, Herr Schüttel?
Was stark auffällt: das Schweigen des „Justus“. Haben Sie eine neue Identität in Schüttel angenommen? Wie auch immer, Sie wollen offenbar plötzlich von Ihren mißlungenen Meldungen unter einem mißlungenen Artikelchen (sowie von einem gescheiterten Rohrkrepierer) ablenken. Meine Position war und ist unverändert, auch wenn Sie in Überschriften anderes weismachen wollen. Ihre eigenen Meldungen zeigen, daß Sie sich an Ihre somit tatsächlich-plötzliche Einsicht („Die Sünde der Sodomie ist ja weder rechts noch links, weder konservativ noch progressiv fixiert, das ist doch selbstverständlich!“) leider nicht gehalten haben.
Obwohl hier im anonymen Forum mit anonymen Usern völlig irrelevant, weise ich Ihre Unterstellungen ganz entschieden zurück. Sie irren: ich spreche niemanden schuldig, sondern verweise auf öffentliche Sachdokumente, welche aufzeigen, wie der kirchliche Umgang mit der Wahrheit der Fakten sein müßte. Ich darf Sie an Ihre nunmehr offenliegende Weigerung erinnern, nachlesbare staatliche Urteile, die niemand außer die beiden Ex-Regenten selbst bestellt haben (!), auch zur Kenntnis zu nehmen. Ich kann nicht sehen, daß die staatliche Richterin „aufgrund unwissenschaftlicher und tendenziöser Foto-Interpretationen“ zu ihren deutlichen Ergebnissen der Abweisung der Klagebegehren kam. Besonders lächerlich machen Sie sich daher mit dem Begriff „kriminelle Verleumdung“, wenn sogar ein derartiges Medienverfahren schon in der ersten Instanz so klar scheitert. Von Verleumdung kann daher nicht einmal ansatzweise die Rede sein. Und niemand braucht sich hinter einem Bischof verstecken, dessen öf…
Montag, 10. April 2006 22:28
catharina: Denaturalisierung
„Die Geschichte zeigt, daß das Aufkommen der künstlichen Empfängnisverhütung und die Zunahme des homosexuellen Verhaltens Zwillingsphänomene sind.“

Das ist ja auch verständlich, und zwar nicht nur auf dem Hintergrund von Röm 1 (Überhandnehmen der Sünde führt zu schändlichen, widernatürlichen Leidenschaften). Denn in beiden Fällen handelt es sich um ein Verhalten, das sich gegen die Naturordnung stellt.
Montag, 10. April 2006 22:13
Gotthard: Fröhlich sein
Jaja… Katholizismus ist wenn man trotzdem lacht!
katholisch sein heißt in der Tat fröhlich sein … b
aber nicht wegen dieser nixnutzigen Artikel dieses Dr XXXX
Montag, 10. April 2006 22:11
Amy_Jolly †: Synchronizität?
„ie Geschichte zeigt, daß das Aufkommen der künstlichen Empfängnisverhütung und die Zunahme des homosexuellen Verhaltens Zwillingsphänomene sind.“

Oder ist der Verfasser des Artikels bewandert in C.J. Jungs Lehren?

Wikipedia:
Als Synchronizität bezeichnet Carl Gustav Jung relativ zeitnah aufeinander folgende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind, vom erlebenden Beobachter jedoch als sinnhaft verbunden erlebt werden. Synchronismus dagegen bezeichnet die Ordnung von Ereignissen nach der Zeit. Im engeren Sinn handelt es sich bei der Synchronizität um ein inneres Ereignis (eine lebhafte, aufrührende Idee, ein Traum, eine Vision oder Emotion) und ein zeitlich darauf folgendes äußeres, physisches Ereignis, das wie eine (körperlich) manifestierte Spiegelung als Antwort auf den inneren (seelischen) Zustand wirkt. Um das Doppelereignis tatsächlich als Synchronizität definieren zu können, ist es unerlässlich, dass das innere chronologisch vor dem äußeren Ereignis geschehen ist, da im umgekehrten Fall angenommen werden kann, dass das innere Phänomen auf das äusserlich wahrgenommene Vortagsereignis reagiert (womit wieder eine quasi kausale Erklärung möglich wäre).

Hmmmmmmmm… wie erklärt ihr anhand des Zwillingsphänomen-Modells den Sachverhalt, dass seit der gute Benedikt Papst ist die deuschen Neonazis wieder verstärkt aktiv sind?

Ob da auch so metaphysiche Kräfte am Werk sind, wie im oben gennanten Beispiel?
Montag, 10. April 2006 21:48
Schüttel: Ach wie vernünftig plötzlich, TURK!
wann hat Schüttel bestritten, dass es in St.Pölten die vom obigen Artikel des Fachmannes erwähnten schlimmen Vorkommnisse gab? Natürlich ist da 2003/2004 in St. Pölten durch eine unglückliche Konstellation etwas schief gelaufen. Die Sünde der Sodomie ist ja weder rechts noch links, weder konservativ noch progressiv fixiert, das ist doch selbstverständlich!. Aber die infame Behauptung turks aufgrund unwissenschaftlicher und tendenziöser Foto-Interpretationen, der Subregens W.R. hätte mit einem Seminaristen homosexuelle Handlungen unternommen, ist eine kriminelle Verleumdung, auch wenn im dekadenten Österreich die Ehre eines konservativen Priesters keinen Schilling wert ist. Es ist eine Schweinerei, was Sie – TURK – hier veranstalten und sich dabei sogar hinter Bischof Küng verstecken, der nie eine Schuldigerklärung des ehemaligen Subregenten in Ihrem Sinne gemacht hat. Sie werden dafür einmal Rechenschaft ablegen müssen: richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Aber vorerst freut Sie der Beifall von profil, news und sämtlichen freimaurerischen Katholikenhassern Österreichs. Diese Freude wird keinen Bestand haben!
Montag, 10. April 2006 21:47
nachtlaterne71: Relationsbegründung die 2.
Der Autor schreibt: „Die humanistische Ideologie macht auch vor der Schwelle glaubenstreuer Institutionen nicht Halt. Darum sind nicht nur die Vereinigten Staaten betroffen. Auch die Niederlande, Belgien, Deutschland, Österreich, Italien,…“
Kann jemand einen logischen Zusammenhang erkennen zwischen Satz 1 und 2? Das Wort „darum“ postuliert ja einen Zusammenhang… Ich wußte garnicht, daß al diese Länder „glaubenstreue Institutionen sind…
flatratepower
Sorry, aber dieser Artikel ist grottenschlecht… Bin auf den dritten Teil gespannt.
Montag, 10. April 2006 21:25
Amy_Jolly †: Das pyhsikalische Theorem und kreuz.net
„„Die Geschichte zeigt, daß das Aufkommen der künstlichen Empfängnisverhütung und die Zunahme des homosexuellen Verhaltens Zwillingsphänomene sind.“ – schreibt der Autor. Womit belegt er das?
Ich könnte viel einfacher beweisen, daß die Zunahme des homosexuellen Verhaltens und die Ergebnisse des 1. FC Köln in einer Relation stehen.
Kann ich zwar auch nicht beweisen – aber was solls?“

Aber Flateratepower, du bist ja wirklich ahnunglos! Das ist natürlich angewandte Chaosforschung, wie sie immer wieder bei Artikeln von kreuz.net auftaucht.

So kann der berühmte Schmetterlingsflügelschlag in Südostasien ein Gewitter in Europa auslösen.

Schließlich ist die Unterwanderung der Homos ja auch daran Schuld, dass Gott den Wirbelsturm Katharina geschickt hat, wie kreuz.net zweifelsfrei nachgewiesen hat.

Jaja… Katholizismus ist wenn man trotzdem lacht!
Montag, 10. April 2006 21:20
Yersinia: summa summarum lautet die Aussage des Artikels
dass Menschen, die Theologie studieren und kirchlie Berufe ausüben, eine deutliche Nähe zu homosexuellen Neigungen haben – ob der Artikel nicht ein „Schuß ins eigene Knie“ ist? – oder kreuz.net nicht vielleicht doch ein Kunstprojekt?
Montag, 10. April 2006 21:09
nachtlaterne71: Relationsbegründung!?!
„Die Geschichte zeigt, daß das Aufkommen der künstlichen Empfängnisverhütung und die Zunahme des homosexuellen Verhaltens Zwillingsphänomene sind.“ – schreibt der Autor. Womit belegt er das?
Ich könnte viel einfacher beweisen, daß die Zunahme des homosexuellen Verhaltens und die Ergebnisse des 1. FC Köln in einer Relation stehen.
Kann ich zwar auch nicht beweisen – aber was solls?

Ach so, noch solch eine „Recherche“: (der Autor schreibt: n der Tat ereigneten sich viele Homo-Skandale in Diözesen, wo es einen überdurchschnittlichen Grad an offenem oder verstecktem Widerstand gegen die Enzyklika ?Humanae Vitae? gab.
Homoskandal und Verhütung in einen Zusammenhang zu bringen – einfach so- ist schon spannend.
Eher glaube ich, daß Homoskandale dort auftauchen, wo SPD gewählt wird. Oder wars doch die CDU. einfach mal feste behaupten…
flatratepower
Montag, 10. April 2006 20:48
Romulus: Homosexualisierung des Klerus
Es ist eine sehr vorsichtige Schätzung, daß 10% der westeuropäischen Priester homosexuelle Orientierungen aufweisen.

Das ist allerdings eine seeehr vorsichtige Schätzung. Meines Erachtens liegt die Quote bei 30 %. Die Homosexualisierung des Klerus ist in der Tat eine schwere Last für die Kirche. Wir brauchen Leute, die eine vernünftige Beziehung zu Männern und Frauen aufbauen können, um die Evangelisierung voranzutreiben.
Montag, 10. April 2006 20:28
Satansbraten: Achjeee, mal wieder?!
Juhuu, schon wieder ein Beitrag zum Thema Homosexualität, diesmal garniert mit Schwangerschaftsverhütung. Somit sind gleich 2 Feindbilder abgedeckt: Homosexuelle und Frauen/Männer, die verhüten.
Ich fühl mich ein wenig wie in einem andauernden Sommerloch- es gibt scheinbar nix zu berichten, also werden Artikel an den Haaren herbei gezogen, gespickt mit sogenannten „Expertenmeinungen“.
Und schon geht die Schlammschlacht weiter- biedere Katholiken gegen Liberale.
Viel Spass dabei
Montag, 10. April 2006 19:39
turk: Kirchenhistorisch interessante Nebensache: von Rolduc nach St. Pölten
Interessant, daß Aardweg „zufällig“ auf St. Pölten und Rolduc zu sprechen kommt. Insider können mit der Ortskombination durchaus etwas anfangen. Was die Beiträge von Dr. Aardweg betrifft, so sind diese zweifellos von der eigenen fachlich-existentiellen Erfahrung und von einer Fülle ihm bekannter konkreter Fälle getragen, auch aus der Literatur usw.

Er zeigt überzeugend auf: die römische Instruktion zur Verhinderung homosexueller Neupriester war längst fällig. Sicherlich, manches bei Dr. Aardweg wirkt ein wenig pauschal und spekulativ. Aber sein Anliegen scheint richtig: wir brauchen im Klerus Persönlichkeiten. Hier genau liegt nämlich die Schwäche so mancher Bischöfe in unserem Sprachraum, die trotz der römischen Instruktion immer noch meinen, daß man ruhig Homosexuelle weihen könnte, wenn nur ihre Sexualität „integriert“ wäre (so, als ob es einfach zwei gleichberechtigte und gleich gesunde „Orientierungen“ überhaupt und im Klerus speziell geben dürfte oder sollte). Aardweg liegt richtig damit, daß homosexuelle Sehnsüchte Symptome eines Gesamtdefizits in der emotionalen Entfaltung einer Person zu voller Männlich- bzw. Weiblichkeit sind.

Was auch klar wird: der Fall, daß Seminarausbildner tiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben und diese mit teils bedeutend jüngeren und abhängigen Seminaristen ausleben, ist tatsächlich eine Art „Supergau“, und Kardinal Grocholewski nannte ja sogar den Fall, daß nicht homosexuell Tendierende zur Erlangung von Vorteilen irgendwo „mitmachen“…
Montag, 10. April 2006 19:12
Sirilo: Pseudologik
„Die Geschichte zeigt, daß das Aufkommen der künstlichen Empfängnisverhütung und die Zunahme des homosexuellen Verhaltens Zwillingsphänomene sind.“

Das klingt für mich so schlüssig wie die Korrelation des Geburtenrückgangs mit der Abnahme der Storchenpopulation…

Was die Verbreitung der HS im katholischen Klerus angeht, waren die entsprechend Veranlagten früher sicher prozentual genau so viele wie heute, aber aus Angst vor Verfolgung und Zerstörung der Existenz im Schatten agierend.

Ich selber wurde im Jahr 1958 (also noch vor dem Konzil, das soviel Ungutes gebracht haben soll) als Fünfzehnjähriger Ziel einer homoerotischen Avance eines Priesters: Während eines Exerzitienkurses beichtete ich im Zimmer des Novizenmeisters; nach der Beichte begann der Beichtvater mich mit eindeutiger Tendenz zu betatschen und befingern. Als ich mir das verbat, ließ er allerdings sofort von mir ab. Es handelte sich um einen in den 50er Jahren berühmten Jugendpater, der viele Bücher zur Jugendpastoral etc. geschrieben hat. (Inzwischen deckt ihn der grüne Rasen; ich habe auch nie gehört, daß er „geoutet“ worden wäre.)

Im Klerus gab es sicher immer (durch die Jahrhunderte hindruch) ca. 10 % Homosexuelle.

Die sich in der Renaissance übrigens in guter Gesellschaft befanden, denn bekanntlich waren z.B. Botticelli, Leonardo da Vinci, Michelangelo, Raffael und Caravaggio ebenfalls homosexuell…
Montag, 10. April 2006 19:05
deepthought: Bitte mehr…
Bitte noch mehr davon, dieser Artikel hat einen derartigen Grad von Absurdität erreicht, dass er nur schwer zu toppen ist!

Ich lache mich krank!!!!
Montag, 10. April 2006 18:47
Navon: Störche und Kinderkriegen
Wenn man diesen Unsinn eines postullierten Zusammenhanges zwischen Homosexualität und Verhütung behauptet, kann man auch gleich behaupten, die Kinder werden vom Storch gebracht. Beweis:
Man schaue sich die Statistiken der letzten 50 Jahre bezüglich der schrumpfenden Storchenpopulation und der Geburtenzahlen an. Der Zusammenhang ist genau der Gleiche wie zwischen Homosexualität und Verhütung.
Mit so einer Volksverdummung, wie sie hier abgelassen wird, stellt sich doch die Kirche selbst ins Abseits.

Nebenbei bemerkt. Homosexualität ist kein Neuzeitlicher Effekt und ist schon vor Jahrtausenden – also lange vor dem Aufkommen (effektiver) künstlicher Verhütungsmittel – bekannt (Stichwort altes Griechenland).

Navon
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