„Auch lehramtstreue Bischöfe können Skandale nicht verhindern, wenn sie passiv bleiben und nicht sicherstellen, daß ihre Priester die moralischen Gebote befolgen“. Von Dr. Gerard J. M. van den Aardweg, Psychologe und Fachmann in Fragen der Homosexualität.
(kreuz.net) Die Geschichte zeigt, daß das Aufkommen der künstlichen Empfängnisverhütung und die Zunahme
des homosexuellen Verhaltens Zwillingsphänomene sind.
Als vor fünfzig Jahren die Meinung hoffähig
wurde, daß die normale Heterosexualität losgelöst vom Ideal der ehelichen Treue und Offenheit für
Kinder gelebt werden könne, dürfe und sogar müsse, betrat die Homosexualität die Bühne.
Etwas Ähnliches
ereignete sich in der Kirche.
Bischöfe und Priester, die vor der Verhütungsmentalität ein Auge zudrückten
oder sie sogar verteidigten, öffneten den Weg für eine rasche Homosexualisierung des Klerus.
In der
Tat ereigneten sich viele Homo-Skandale in Diözesen, wo es einen überdurchschnittlichen Grad an offenem
oder verstecktem Widerstand gegen die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ gab.
Aber auch lehramtstreue Bischöfe
können solche Skandale nicht verhindern, wenn sie passiv bleiben und nicht sicherstellen, daß ihre Priester
in sexueller Hinsicht den moralischen Geboten des göttlichen Rechtes anhängen, diese selber befolgen
und konsistent predigen und lehren.
Jüngste Vorkommnisse im berühmten österreichischen Priesterseminar
von St. Pölten – das in der Zwischenzeit eine entschlossene und glaubwürdige Reinigung erfuhr – oder
jene, die sich vor zehn Jahren im nicht weniger historischen niederländischen Priesterseminar von Rolduc
ereigneten – um nur zwei eher zufällige Beispiele zu nennen – warnen vor der leichtfertigen Annahme,
daß es in Diözesen, die als rechtgläubig bekannt sind, nur glitterndes rechtgläubiges Gold gibt.
Die humanistische Ideologie macht auch vor der Schwelle glaubenstreuer Institutionen nicht Halt.
Darum
sind nicht nur die Vereinigten Staaten betroffen. Auch die Niederlande, Belgien, Deutschland, Österreich,
Italien, sogar das katholische Polen, haben ihren Anteil an offenen oder versteckten Homo-Skandalen erlebt,
sei es in progressiven oder in rechtgläubigen Zirkeln.
Gewiß ist der homosexuell geneigte Priester
keine neue Erscheinung. Aber vieles deutet darauf hin, daß das Phänomen seit der vergangenen 1960er
Jahre in Europa stark zugenommen hat.
Es ist eine sehr vorsichtige Schätzung, daß 10% der westeuropäischen
Priester homosexuelle Orientierungen aufweisen. Da und dort könnte diese Zahl doppelt so hoch sein. In
der allgemeinen Bevölkerung beträgt sie nicht mehr als 2%.
Etwas stimmt also zweifellos nicht. Das
Problem ist – nebenbei gesagt – nicht spezifisch katholisch. In protestantischen Kreisen liegen die Dinge
nicht anders.
Aus persönlicher Erfahrung und Kontakten mit vielen west- und nordeuropäischen Ländern
bin ich mit dem Faktum vertraut, daß zahlreiche männliche protestantische Prediger und Theologiestudenten
homoerotische Neigungen aufweisen, unabhängig von ihrer kirchlichen Zugehörigkeit und theologischen
Ausrichtung: Reformierte, Lutheraner, Anglikaner, Evangelikale und Anhänger sogenannter Freikirchen.
Bei weiblichen Theologiestudentinnen und Pastorinnen besteht der Eindruck ebenfalls, daß der Lesbianismus
überrepräsentiert ist, obwohl es dort schwieriger ist als bei Männern, realistische Schätzungen vorzunehmen.
Die Tatsache, daß fast alle protestantischen Gemeinschaften Homo-Konkubinate oder homosexuelle Kultdiener
akzeptieren, bedeutet nicht, daß es dort diesbezüglich keine Spannungen gibt. Ganz im Gegenteil.
Nächstes
Mal: Was genau ist das Problem bei Priestern mit Homo-Neigungen?
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
die homounterwanderung im klerus ja was sie da so alles zusammenschreiben, kann man ja auch nur schreiben,
weil es das Internet gibt, ansonsten würde man mit solchen mitteralterlichen Vorstellung über Sexualität
kein Podium finden. Wenn Gott für die Sexualität zuständig ist und nicht wir als von Gott erschaffene
Wesen, dann gäbe es eben nur Heterosexulle und dieses Konzept geht ja auch schon seit tausenden von Jahren
nicht, auf sonst gäbe es keine Kriege, vor allem Religionskriege und wenn man halt nicht mehr weiter
weiss, dann kommt eben der Mensch dran und wird wegen seiner sexuellen Veranlagung verurteilt. Es gibt
Engel und Satane und zu was rechnen sie sich eigentlich mit ihrem weltfremden Gewäsche?? Wir Menschen
leben und fehlen und darum leben wir auch um uns zu finden und im Guten zu sein mit Gott und der Welt,
Begierden usw. nach Buddhismus sind in allen und SIE sind ein schreckliches Beispiel des Hasses. Ich hoffe
nur es wird ihnen vergeben. Lassen sie doch die Menschen mit ihren Nöten in Ruhe sie wissen genau, daß
sie nicht fehlerlos sind. hallomal
Was die Kirche meint ist mir wurscht… …aber wie die Kirche Meinungsmache gegen Homosexuelle betreibt
ist einfach für einen freiheitsliebenden und aufrechten Menschen nicht hinnehmbar. Aber was rede ich
mir eigentlich hier den Mund fusselig? Eigentlich schade um meine Zeit. Und das am Samstag abend…
Der Splitter im eigenen Auge Dem Verfasser dieses Beitrags scheint ebensowenig wie vielen Lesern in diesem
Forum Eines nicht klar zu sein: Die Freuden und Leiden im Umgang mit der eigenen Sexualität sind für
homo- wie für heterosexuelle Menschen die gleichen! Dasselbe gilt auch für den Umgang mit einem zölibatären
Leben: keiner bringt hier die besseren oder die schlechteren Voraussetzungen mit! Bevor jemand den Splitter
aus dem Auge seines Bruders zu entfernen versucht, sollte er sich des Balkens in seinem eigenen Auge bewußt
werden!
typisch Kreuz.net Der Artikel ist wie die Kirche selbst: verlogen und falsch! Voller unbewiesener Postulate,
lachhafter Vermutungen und doktrinär widersprüchlich. Kurzum: Ein törichter Mist!
#43 Loc Fethyr 17:34:42 | Mittwoch, 12. April 2006
@ Benedikt Ich habe ja in keinster Weise die Kirche kritisiert, sondern lediglich die Kommentare einiger
Glaubensanhänger. Darüberhinaus kritisiere Ich sehr wohl die Auslegung des Islam, der den Menschen stark
einschränkt oder, in einem anderen Fall, den Djihad ausruft. Genauso kritisiere ich die Hardcore-Protstanten
in den USA und die katholizistischen Auswüchse eniger User. Das ist Meinungsfreiheit. Denn so schränke
ich andere nicht ein, sondern teile Ihnen meinen Standpunkt mit. Ich freue mich aber, in Ihnen einen diskutablen
User gefunden zu haben.
@ Loc Fethyr Eine Krankheit ist Homosexualität in der Tat nicht. Aber was nach Meinung der Kirche Sünde
ist, das überlassen Sie mal hübsch dem Lehramt. Wenn Sie nicht katholisch sind, kann Ihnen diese Auffassung
auch egal sein. Im Islam ist das Verspeisen von Schwein eine Sünde. Interessiert Sie das auch? Wegen
mir können Sie ja die Auffassungen kritisieren, mit Verhetzung hat allein die Feststellung/ Behauptung,
dass HS Sünde ist gar nichts zu tun. Davon unabhängig stimme ich Ihnen dabei zu, dass einige Beiträge
durchaus einen Charakter haben, der mit dem Katechismus der Kirche (wonach Homosexuellen mit Anstand und
Takt zu begegnen ist) durchaus nicht übereinstimmt.
#41 Loc Fethyr 16:15:47 | Mittwoch, 12. April 2006
Die ewig gestrigen haben anscheinend nach wie vor nichts, aber wirklich gar nichts dazugelernt. Wenn ich
lese, wie einige User hier Homosexualität immernoch als Krankheit oder Sünde auffassen…das ist keine
Meinung mehr, sondern grenzt an Verhetzung.
Homo-Unterwanderung Na weiter so Leute. Bald wird der Verfassungsschutz und die Staatanwaltschaft nicht
mehr umhinkommen, die Verfasser einiger Kommentare zu diesem Thema zur Verantwortung zu ziehen.
Verharren in der Sünde Natürlich nicht. Aber es ist doch wohl ein Unterschied, ob ich mir einer Sünde
bewusst bin, beichten gehe und danach weitermache wie bisher, oder? Das ist doch verstocktes Verharren
in der Sünde. Zu einer gültigen Beichte gehört immer auch der Vorsatz der Unterlassung. Wenngleich
auch in vergangenen Jahrhunderten etliche Kirchenfürsten und andere Geistliche ein moralisch verwerfliches
Leben geführt haben, so will ich diesen aber nicht unterstellen,sie hätten den guten Vorsatz nicht gehabt.
In der Tat sind solche Verhaltensweisen schon schändlich genug! Doch heute kommt noch erschwerend hinzu,
daß die Sünde nicht mehr als solches genannt wird, Professoren zu unkatholischem Leben animieren, die
Seminaristen, welche homosexuelle Unzucht treiben noch gefördert werden, während diejenigen, welche
sich um ein tugendhaftes Leben bemühen aufs schärfste sanktioniert werden. Paul VI hatte ja schon bemerkt,
daß der Rauch Satans in die Kirche eingedrungen ist. Eigentlich müßte es heißen Mainz und Gomorrha…
@ Maledica OK, damit kann ich schon mehr anfangen. In der Tat ist es nicht hinnehmbar, wenn(!) ein Seminar
praktisch eine homosexuelle (oder auch heterosexuelle – aber Frauen sind in Seminarien Mangelware…)
Subkultur herrscht. Dies ist – ganz abgesehen von moraltheologischen Erwägungen schlicht und einfach
ungünstig für die geistigen Studien. Tatsache, daß seit über 40 Jahren das Konzept mit dem Liberalismus
nicht aufgegangen ist. Richtig, ähnlich wie mit den Jugendgottesdiensten, die ja bislang auch höchstens
die Kirchen geleert haben. Hinterfragen tut das trotzdem keiner…da kann man gegen die Wand rennen. Häretiker
als Professoren entläßt Da bin ich Ihrer Meinung. Waren Sie schon mal beichten? Hat sie das von weiteren
Sünden abgehalten oder fallen Sie jetzt nie mehr in Sünde!? Natürlich nicht. Aber es ist doch wohl
ein Unterschied, ob ich mir einer Sünde bewusst bin, beichten gehe und danach weitermache wie bisher,
oder? Das ist doch verstocktes Verharren in der Sünde.
@Benedikt Kardinal Lehmann ist nicht mein Erzfeind, sondern immerhin der legitime Inhaber des Hl. Stuhls
von Mainz- leider! Lehmann ist nicht Alleinig für die Misere im Bistum verantwortlich, wenngleich er
als Oberhirte die letzte Entscheidungsgewalt innehat. Durch das modernistisch unterwanderte Ordinariat,
den Klerus und den Regens, welcher für den Priesternachwuchs zuständig ist, wird der Zersetzungsprozeß
seit über 40 Jahren weiter vorangetrieben. Mag sein, daß ich mit Weihekriterium Homosexualität übertrieben
habe, aber warum können sich gerade in Mainz die Homosexuellen ungestrafrt tummeln und Regens und Bischof
schauen zu!!?? Traditionell katholische Anwandlungen werden Sanktioniert, im Keim erstickt oder denjenigen
wird eine psychische Unreife attestiert. Aber dafür setzt man einen Regens ein, der selbst in der Psychatrie
war… Das ist jetzt kein Konjunktiv, wie von Ihnen, sondern Tatsache, daß seit über 40 Jahren das Konzept
mit dem Liberalismus nicht aufgegangen ist. Ein neues Bewußtsein wird erst geschaffen, wenn man die Unzucht
im Keim erstickt und den Perverslingen nicht mehr Aufnahme im Seminar gibt, wenn man Häretiker als Professoren
entläßt und wenn der katholische Glaube im Bistum endlich wieder eine Chance hat! Ui, wie toll. Hat
ihn das von weiteren Sünden abgehalten? Waren Sie schon mal beichten? Hat sie das von weiteren Sünden
abgehalten oder fallen Sie jetzt nie mehr in Sünde!?
@ Maledica Nur die Ruhe. Unsachlich ist es zB, wenn man Homosexualität als Weihekriterium im Bistum Mainz
bezeichnet oä. Meinen Sie, dass solches die Glaubwürdigkeit Ihrer Beiträge erhöht? Möglicherweise
haben Sie ja Recht und es gibt im Seminar in Mainz viele Homosexuelle. Aber so, wie Sie das hier herüberbringen
muss ich davon ausgehen, dass das bloße Rabulistik ist, um gegen Ihren Erzfeind im Kardinalspurpur Stimmung
zu machen. Im übrigen ist es unlogisch, Homosexualität als Krankheit zu bezeichnen. Wenn homosexuelle
Handlungen einer Krankheit geschuldet wären, dann könnte HS keine Sünde mehr sein, weil Sünden willentliches
Verhalten voraussetzen. Ach und weil ein Hardliner dies angeblich nicht ändern kann, dann lassen wir
die Seminaristen und Kapläne halt weiterhin widernatürliche Unzucht treiben! Ich habe damit nur sagen
wollen, dass sich so oder so durch Disziplinarmaßnahmen nichts ändern wird. Es muss ein neues Bewusstsein
geschaffen werden. Das wird nicht klappen, wenn man nur auf dem Gegenüber herumhackt. Selbst ein Alexander
VI, war sich seiner Sündhaftigkeit bewußt! Ui, wie toll. Hat ihn das von weiteren Sünden abgehalten?
@Benedikt Solange Sie aber so wage und unsachlich bleiben Unsachlich??? Die homosexuell erkrankten Priester
und deren Exzesse sind dem Bistum bekannt, was ist daran unsachlich? Wie naiv sind sie, daß Sie es wahrscheinlich
noch nicht einmal glauben werden, wenn Sie solche armseligen Gestalten inflagranti ertappen würden! Was
tut sich denn derzeit? Schaun wir mal… Der Unterschied zu anderen Zeiten ist bloß, dass diese Skandale
heutzutage oft aufgedeckt werden. Das erweckt vielleicht den Eindruck, dass es „neu“ wäre, aber die Kirchengeschichte
zeigt eher, dass es solche Fälle schon immer gegeben hat. Das wird sich auch mit einem Hardliner als
Bischof nicht enden. Die Kirche besteht nunmal aus Menschen. Und die machen Fehler. Ach und weil ein Hardliner
dies angeblich nicht ändern kann, dann lassen wir die Seminaristen und Kapläne halt weiterhin widernatürliche
Unzucht treiben! Mag sein, daß es früher auch Verfehlungen gegeben hat. Dies aber nicht in dem Ausmaß
wie heute und damals wurde nicht die Verfehlung auch noch vom Klerus gutgeheißen. Selbst ein Alexander
VI, war sich seiner Sündhaftigkeit bewußt! Ich hoffe doch, das Ordinariat hat besseres zu tun. Besseres
zu tun als hier mitzulesen? Vielleicht wieder einmal antikatholische Literatur herausgeben, die Bistumszeitung
mit Ketzereien füttern, Anleitung zum Brotbacken für die Erstkommunion geben,etc. Da ist es doch besser,
daß diese hier mitlesen!
#34 Beobachterin 16:06:26 | Dienstag, 11. April 2006
nachprüfbares Material Ich glaube schon, daß es nachprüfbares Material gibt. Aber es mag der Gründe
vieler geben, warum die einen bestimmte Dinge nicht offenlegen wollen und die anderen bestimmten Dingen
nicht nachgehen mögen. Daß es eine homosexuelle Unterwanderung im Klerus gibt, ist unbestritten. Daß
man sie unterbinden könnte, wenn man möchte, auch. Es ist, wie so oft, eine schwierige Gratwanderung.
@ Maledica Die Mißstände im Lehmann-Bistum kann man nicht oft genug anprangern, Anprangern können Sie,
soviel Sie wollen. Solange Sie aber so wage und unsachlich bleiben, wird das nicht weiterhelfen. sonst
tut sich gar nix Was tut sich denn derzeit? Hier im Bistum gibt es genug Sex-Skandale von Priestern an
Frauen, die aufgedeckt wurden und durch die Medien publiziert wurden und die Kirche wieder einmal mehr
der Unglaubwürdigkeit preisgegeben werden. Der Unterschied zu anderen Zeiten ist bloß, dass diese Skandale
heutzutage oft aufgedeckt werden. Das erweckt vielleicht den Eindruck, dass es „neu“ wäre, aber die Kirchengeschichte
zeigt eher, dass es solche Fälle schon immer gegeben hat. Das wird sich auch mit einem Hardliner als
Bischof nicht enden. Die Kirche besteht nunmal aus Menschen. Und die machen Fehler. Das Ordinariat liest
hier fleißig mit Wirklich toll, was Sie alles wissen. Ich hoffe doch, das Ordinariat hat besseres zu
tun.
Nennen Sie präzise Namen und Verantwortungen, sonst alles sinnlos Herr „Maledica“, könnten Sie bitte
so nett sein und Ihre Behauptungen ganz konkret und präzise mit Namen und Fakten abstützen, sodaß für
halbwegs fleißige Journalisten eine Recherche möglich wird? Wenn Sie da kein nachprüfbares Material
haben, dann sind Ihre Vorwürfe leider sinnlos. Im übrigen sind Sex-Skandale im Homosexuellen-Milieu
wesentlicher stärker die Glaubwürdigkeit der Kirche beschädigend als jene mit Frauen, da im ersteren
Fall die Widernatürlichkeit hinzutritt, über die alle katholischen Seelsorger zu informieren in der
Verkündigung verpflichtet sind. Um noch @Schüttel fortzusetzen: die Kirche kennt für alle ihre Glieder
die Notwendigkeit der Einsicht, Einkehr und Umkehr. Und vor allem ist das Zurechtlügen im kirchlichen
Bereich nach den immer transparenter zutagegetretenen Sexskandalen der letzten Jahrzehnte absolut intolerabel.
Es geht also nicht – das ist Ihr analytischer Irrtum – um „Privatfehden unter Christen“, sondern u. a.
beim Fall St. Pölten um einen exemplarischen Fall kirchlichen Umgangs mit der Wahrheit.
@Benedikt Die Mißstände im Lehmann-Bistum kann man nicht oft genug anprangern, sonst tut sich gar nix
und die letzten Katholiken werden dann auch noch aus den Kirchen vertrieben. Hier im Bistum gibt es genug
Sex-Skandale von Priestern an Frauen, die aufgedeckt wurden und durch die Medien publiziert wurden und
die Kirche wieder einmal mehr der Unglaubwürdigkeit preisgegeben werden. Solange ein Regens den Katholizismus
in seinem Seminar unterdrückt- die Verehrung der Herzreliquie des Hl. Pfarrers von Ars auf dem WJT würde
nicht der Spiritualität des Mainzer Priesterseminars enstsprechen (Beten ist in Mainz halt nicht mehr
gefragt)- und die Homosexualität fördert und solange das unseren mediengeilen Bischof nicht im Geringsten
tangiert und an den Mainzer Fakultäten weiterhin die Häresie gelehrt wird, solange kann ich nicht schweigen.
Vielleicht tut sich ja etwas, dank kreuz.net. Das Ordinariat liest hier fleißig mit und diese Website
ist diesen natürlich ein Dorn im Auge…
Ärgernisse sollten verhindert werden durch damaliges Abdrehen des Geldhahns für sinnlose Verfahren Richtig,
es handelt sich bei den Beiträgen Dr. Aardwegs um eine (legitime) Privatäußerung aus eigener therapeutischer
und wissenschaftlicher Erfahrung. Wissenschaftliche Beiträge und die Gebetsbitte um Erkenntnis müssen
sich letztlich ergänzen. @Schüttel: es freut mich, daß Sie auf den Boden der Realität zurückzukehren
scheinen und das tun, was die beiden St. Pöltner Ex-Regenten von Anfang an hätten tun sollen: nämlich
ganz ihrem Bischof und erstzuständigen kirchlichen Richter Dr. Dr. Klaus Küng zu vertrauen. Auf seine
Empfehlung hin drehte der damalige noch regierende Bischof Kurt Krenn den beiden Brüdern den Geldhahn
für ihre sinnlosen Medienverfahren ab, wörtlich sagte der Päpstliche Visitator in der Presseaussendung
vom 4. August 2004: „Die nunmehr mit meiner ausdrücklichen Zustimmung getroffene Entscheidung des Diözesanbischofs
zur Nichtübernahme zivilrechtlicher Prozeßkosten dient vor allem auch der Vermeidung weiteren Ärgernisses
in der Öffentlichkeit.“ Und genau zu diesen Ärgernissen ambrosius.patched.de/logbuch.htm kam es dann
aufgrund des detaillierteren Bekanntwerdens der Homogeschichten von Pölten, in die nach Meinung der von
den beiden angerufenen Richterin ausgerechnet dieselben Antragsteller selbst verwickelt gewesen sein sollen.
Hätten die beiden Priester also auf Bischof Küng gehört und den sinnlosen Prozeß abgeblasen, hätten
sie zudem schon das nötige Wort der Entschuldigung als verantwortliche Leiter eines dann geschlossenen
Seminars von sich gegeben, dann hätte niemand Kritik an einer neuen Chance ü…
@ Maledica Jaja, das sagten Sie bereits. Ändert aber nichts. Wer jedenfalls seinen Glauben zu einem Kreuzzug
gegen die Homosexualität verkümmern lässt, der hat mein ganzes Mitgefühl.
@Benedikt Es soll ja Leute geben, die ihren ganzen Glauben über ihre Haltung zur Homosexualität definieren…
Kein Wunder, da es im Mainzer Priesterseminar ein Weihekriterium zu sein scheint, homosexuell zu sein!!!
Aardweg Bischöfe und Priester, die vor der Verhütungsmentalität ein Auge zudrückten oder sie sogar
verteidigten, öffneten den Weg für eine rasche Homosexualisierung des Klerus. Meine Güte, was für
ein Blödsinn. Gewiß ist der homosexuell geneigte Priester keine neue Erscheinung. Aber vieles deutet
darauf hin, daß das Phänomen seit der vergangenen 1960er Jahre in Europa stark zugenommen hat. Ich würde
eher sagen, dass die Fixierung auf dieses Thema seit den vergangenen 1960er Jahren enorm zugenommen hat.
Es soll ja Leute geben, die ihren ganzen Glauben über ihre Haltung zur Homosexualität definieren…
@ Navon Mit so einer Volksverdummung, wie sie hier abgelassen wird, stellt sich doch die Kirche selbst
ins Abseits. Was hat „die Kirche“ damit zu tun? Der Artikel ist eine Privatäußerung eines Mannes, der
keinerlei kirchliche Beauftragung innehat.
Behinderungen à la Uwe… Sie vergaßen in Ihrer Listung „Geistige Behinderung“ – für diese große Gruppe
bedurfte es natürlich einer größeren Sammelbewegung, als sie die von Ihnen bereits angeführten Topoi
darstellen.
Homosexualität Dr. Aardweg scheint vergessen oder nie gewußt zu haben, dass Homosexualität und Heterosexualität
evolutionsbedingt sind. Das hat also absolut nichts mit moralisch oder unmoralisch zu tun oder gar mit
Sünde.
Sexuelle Behinderung? Wer Homosexualität als „Behinderung“ bezeichnet scheint selber unter einer zu leiden.
Woran leidet eigentlich dieser Fachmann, Dr. (?) Aardweg?
@turk selbstverständlich hat Schüttel die staatlichen Urteile, die „turk“ immer anführt, zu Kenntnis
genommen. Aber diese sind für Privatfehden unter Christen irrelevant. Auch sind sie nicht letztinstanzlich.
Schüttelbeendet sein Engagement in dieser Sache und vertraut, was die Beurteilung der ehemaligen Regenten
angeht, in allem auf die Gerechtigkeit und Güte des Bischofs von St. Pölten, Dr. Klaus Küng.
#19 Uwe Schmidt 00:59:58 | Dienstag, 11. April 2006
… Dass sich in Klöstern, in Theologie und Kirche soviele homosexuelle Menschen tummeln, würde ich
mal darauf zurückführen, dass Männer und Frauen, die aufgrund ihres Äußeren nicht gerade dem Idealbild
entsprechen und dann entsprechende Probleme im Leben haben, sich lieber mit Kirche und Glauben, dem Jenseitigen
beschäftigen, wo das alles nicht mehr wichtig ist. Nietzsche hat ja genau erkannt, dass sich gerade der
Abschaum der Menschheit, die, die zu kurz gekommen sind aus welchen Gründen auch immer, aus einer Art
Ressentiment heraus Christus anschließen, der dermaleinst die Schönen und Reichen und Mächtigen bestrafen
wird (wie es in der Bergpredigt heißt). Also alles ganz normal – ist ja klar, dass in die Kirche immer
die Leute kommen, die irgendwo ein Defizit haben, sei es Armut, Anerkennung, Behinderung oder auch sexuelle
Behinderung wie im Falle der Homosexualität.
50% aller Artikel hier über Homosexualität, ist das normal? Paulus sagt: „Unzucht aber und alle Unreinigkeit
oder Habsucht soll nicht einmal unter euch genannt werden, wie es Heiligen geziemt“ Warum ist auf so einer
katholischen Website Homosexualität immer Thema Nr. 1??? Wen interessierts, was das Problem bei Priestern
mit Homo-Neigungen ist! Schlimm genug, dass es so was gibt, aber was für einen Sinn macht es, darüber
permanent rumzudebattieren? Betet lieber den Rosenkranz!
Aardwegs Analysen helfen beim Abbau der „Homo-Privilegien“ Hallo flatratepower! Stimmt nicht ganz, aber
es geht in der Tat um diese andere Diskussion www.kreuz.net/…ticle.3003-page.html, die auch – wenn überhaupt –
dort fortgesetzt gehörte. Die ganze (exemplarische Spezial)thematik gehört daher bestenfalls dadurch
zum Thema, da oben auch nebenbei „St. Pölten“ benannt wird. Um aber mein erstes Posting zum obigen weiteren
(Teil-)Beitrag Dr. Aardwegs und somit beim von Kardinal Grocholewski gegebenen Beispiel fortzusetzen:
es besteht also unter Umständen das Risiko des Abgleitens von Seminaristen / Novizen in eine angenommene
„Homosexualität“, und so ist es leider denkbar, daß mancheiner erst (!) im kirchlichen Ausbildungsraum
„homosexuell wurde“. Und das ist völlig intolerabel. Die Beiträge Aardwegs helfen daher mit, die in
der Praxis innerkirchlich manchmal wohl bestehenden „Privilegien“ der Homosexuellen in der notwendigen
Weise zu vermindern. Man darf also auf die Fortsetzungen dieser Serie durchaus gespannt sein.
Turk und Schüttel OFF TOPIC Hallo Türk, hallo Schüttel! Offensichtlich habt ihr beiden eine kleine
Privatfehde. Ich bin hier zwar nicht Webmaster – habe aber eine Bitte: könnten Sie das privat per mail
klären? Hier geht es um den Arikel auf dieser Seite. Ihre Schreiben stören, denn Sie gehören nicht
zum hier abgehandelten Thema. Mit vielen Grüßen flatratepower
Alles in Ordnung bei Ihnen, Herr Schüttel? Was stark auffällt: das Schweigen des „Justus www.kreuz.net/reader.462.html“.
Haben Sie eine neue Identität in Schüttel www.kreuz.net/reader.1454.html angenommen? Wie auch immer,
Sie wollen offenbar plötzlich von Ihren mißlungenen Meldungen www.kreuz.net/…ticle.3003-page.html
unter einem mißlungenen Artikelchen (sowie von einem gescheiterten Rohrkrepierer www.kreuz.net/article.2924.html)
ablenken. Meine Position war und ist unverändert, auch wenn Sie in Überschriften anderes weismachen
wollen. Ihre eigenen Meldungen www.kreuz.net/reader.1454.html zeigen, daß Sie sich an Ihre somit tatsächlich-plötzliche
Einsicht („Die Sünde der Sodomie ist ja weder rechts noch links, weder konservativ noch progressiv fixiert,
das ist doch selbstverständlich!“) leider nicht gehalten haben. Obwohl hier im anonymen Forum mit anonymen
Usern völlig irrelevant, weise ich Ihre Unterstellungen ganz entschieden zurück. Sie irren: ich spreche
niemanden schuldig, sondern verweise auf öffentliche Sachdokumente, welche aufzeigen, wie der kirchliche
Umgang mit der Wahrheit der Fakten sein müßte. Ich darf Sie an Ihre nunmehr offenliegende Weigerung
erinnern, nachlesbare staatliche Urteile www.kreuz.net/bookentry.212.html, die niemand außer die beiden
Ex-Regenten selbst bestellt haben (!), auch zur Kenntnis zu nehmen. Ich kann nicht sehen, daß die staatliche
Richterin „aufgrund unwissenschaftlicher und tendenziöser Foto-Interpretationen“ zu ihren deutlichen
Ergebnissen der Abweisung der Klagebegehren kam. Besonders lächerlich machen Sie sich daher mit dem Begriff
„kriminelle Verleumdung“, wenn sogar ein derartiges Medienverfahren schon in der ersten Instanz so klar
scheitert. Von Verleumdung kann daher nicht einmal ansatzweise die Rede sein. Und niemand braucht sich
hinter einem Bischof verstecken, dessen öf…
Denaturalisierung „Die Geschichte zeigt, daß das Aufkommen der künstlichen Empfängnisverhütung und
die Zunahme des homosexuellen Verhaltens Zwillingsphänomene sind.“ Das ist ja auch verständlich, und
zwar nicht nur auf dem Hintergrund von Röm 1 (Überhandnehmen der Sünde führt zu schändlichen, widernatürlichen
Leidenschaften). Denn in beiden Fällen handelt es sich um ein Verhalten, das sich gegen die Naturordnung
stellt.
Fröhlich sein Jaja… Katholizismus ist wenn man trotzdem lacht! katholisch sein heißt in der Tat fröhlich
sein … b aber nicht wegen dieser nixnutzigen Artikel dieses Dr XXXX
Synchronizität? „ie Geschichte zeigt, daß das Aufkommen der künstlichen Empfängnisverhütung und die
Zunahme des homosexuellen Verhaltens Zwillingsphänomene sind.“ Oder ist der Verfasser des Artikels bewandert
in C.J. Jungs Lehren? Wikipedia: Als Synchronizität bezeichnet Carl Gustav Jung relativ zeitnah aufeinander
folgende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind, vom erlebenden Beobachter jedoch
als sinnhaft verbunden erlebt werden. Synchronismus dagegen bezeichnet die Ordnung von Ereignissen nach
der Zeit. Im engeren Sinn handelt es sich bei der Synchronizität um ein inneres Ereignis (eine lebhafte,
aufrührende Idee, ein Traum, eine Vision oder Emotion) und ein zeitlich darauf folgendes äußeres, physisches
Ereignis, das wie eine (körperlich) manifestierte Spiegelung als Antwort auf den inneren (seelischen)
Zustand wirkt. Um das Doppelereignis tatsächlich als Synchronizität definieren zu können, ist es unerlässlich,
dass das innere chronologisch vor dem äußeren Ereignis geschehen ist, da im umgekehrten Fall angenommen
werden kann, dass das innere Phänomen auf das äusserlich wahrgenommene Vortagsereignis reagiert (womit
wieder eine quasi kausale Erklärung möglich wäre). Hmmmmmmmm… wie erklärt ihr anhand des Zwillingsphänomen-Modells
den Sachverhalt, dass seit der gute Benedikt Papst ist die deuschen Neonazis wieder verstärkt aktiv sind?
Ob da auch so metaphysiche Kräfte am Werk sind, wie im oben gennanten Beispiel?
Ach wie vernünftig plötzlich, TURK! wann hat Schüttel bestritten, dass es in St.Pölten die vom obigen
Artikel des Fachmannes erwähnten schlimmen Vorkommnisse gab? Natürlich ist da 2003/2004 in St. Pölten
durch eine unglückliche Konstellation etwas schief gelaufen. Die Sünde der Sodomie ist ja weder rechts
noch links, weder konservativ noch progressiv fixiert, das ist doch selbstverständlich!. Aber die infame
Behauptung turks aufgrund unwissenschaftlicher und tendenziöser Foto-Interpretationen, der Subregens
W.R. hätte mit einem Seminaristen homosexuelle Handlungen unternommen, ist eine kriminelle Verleumdung,
auch wenn im dekadenten Österreich die Ehre eines konservativen Priesters keinen Schilling wert ist.
Es ist eine Schweinerei, was Sie – TURK – hier veranstalten und sich dabei sogar hinter Bischof Küng
verstecken, der nie eine Schuldigerklärung des ehemaligen Subregenten in Ihrem Sinne gemacht hat. Sie
werden dafür einmal Rechenschaft ablegen müssen: richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Aber
vorerst freut Sie der Beifall von profil, news und sämtlichen freimaurerischen Katholikenhassern Österreichs.
Diese Freude wird keinen Bestand haben!
Relationsbegründung die 2. Der Autor schreibt: „Die humanistische Ideologie macht auch vor der Schwelle
glaubenstreuer Institutionen nicht Halt. Darum sind nicht nur die Vereinigten Staaten betroffen. Auch
die Niederlande, Belgien, Deutschland, Österreich, Italien,…“ Kann jemand einen logischen Zusammenhang
erkennen zwischen Satz 1 und 2? Das Wort „darum“ postuliert ja einen Zusammenhang… Ich wußte garnicht,
daß al diese Länder „glaubenstreue Institutionen sind… flatratepower Sorry, aber dieser Artikel ist
grottenschlecht… Bin auf den dritten Teil gespannt.
Das pyhsikalische Theorem und kreuz.net „„Die Geschichte zeigt, daß das Aufkommen der künstlichen Empfängnisverhütung
und die Zunahme des homosexuellen Verhaltens Zwillingsphänomene sind.“ – schreibt der Autor. Womit belegt
er das? Ich könnte viel einfacher beweisen, daß die Zunahme des homosexuellen Verhaltens und die Ergebnisse
des 1. FC Köln in einer Relation stehen. Kann ich zwar auch nicht beweisen – aber was solls?“ Aber Flateratepower,
du bist ja wirklich ahnunglos! Das ist natürlich angewandte Chaosforschung, wie sie immer wieder bei
Artikeln von kreuz.net auftaucht. So kann der berühmte Schmetterlingsflügelschlag in Südostasien ein
Gewitter in Europa auslösen. Schließlich ist die Unterwanderung der Homos ja auch daran Schuld, dass
Gott den Wirbelsturm Katharina geschickt hat, wie kreuz.net zweifelsfrei nachgewiesen hat. Jaja… Katholizismus
ist wenn man trotzdem lacht!
summa summarum lautet die Aussage des Artikels dass Menschen, die Theologie studieren und kirchlie Berufe
ausüben, eine deutliche Nähe zu homosexuellen Neigungen haben – ob der Artikel nicht ein „Schuß ins
eigene Knie“ ist? – oder kreuz.net nicht vielleicht doch ein Kunstprojekt?
Relationsbegründung!?! „Die Geschichte zeigt, daß das Aufkommen der künstlichen Empfängnisverhütung
und die Zunahme des homosexuellen Verhaltens Zwillingsphänomene sind.“ – schreibt der Autor. Womit belegt
er das? Ich könnte viel einfacher beweisen, daß die Zunahme des homosexuellen Verhaltens und die Ergebnisse
des 1. FC Köln in einer Relation stehen. Kann ich zwar auch nicht beweisen – aber was solls? Ach so,
noch solch eine „Recherche“: (der Autor schreibt: n der Tat ereigneten sich viele Homo-Skandale in Diözesen,
wo es einen überdurchschnittlichen Grad an offenem oder verstecktem Widerstand gegen die Enzyklika ?Humanae
Vitae? gab. Homoskandal und Verhütung in einen Zusammenhang zu bringen – einfach so- ist schon spannend.
Eher glaube ich, daß Homoskandale dort auftauchen, wo SPD gewählt wird. Oder wars doch die CDU. einfach
mal feste behaupten… flatratepower
Homosexualisierung des Klerus Es ist eine sehr vorsichtige Schätzung, daß 10% der westeuropäischen
Priester homosexuelle Orientierungen aufweisen. Das ist allerdings eine seeehr vorsichtige Schätzung.
Meines Erachtens liegt die Quote bei 30 %. Die Homosexualisierung des Klerus ist in der Tat eine schwere
Last für die Kirche. Wir brauchen Leute, die eine vernünftige Beziehung zu Männern und Frauen aufbauen
können, um die Evangelisierung voranzutreiben.
Achjeee, mal wieder?! Juhuu, schon wieder ein Beitrag zum Thema Homosexualität, diesmal garniert mit
Schwangerschaftsverhütung. Somit sind gleich 2 Feindbilder abgedeckt: Homosexuelle und Frauen/Männer,
die verhüten. Ich fühl mich ein wenig wie in einem andauernden Sommerloch- es gibt scheinbar nix zu
berichten, also werden Artikel an den Haaren herbei gezogen, gespickt mit sogenannten „Expertenmeinungen“.
Und schon geht die Schlammschlacht weiter- biedere Katholiken gegen Liberale. Viel Spass dabei
Kirchenhistorisch interessante Nebensache: von Rolduc nach St. Pölten Interessant, daß Aardweg „zufällig“
auf St. Pölten und Rolduc zu sprechen kommt. Insider können mit der Ortskombination durchaus etwas anfangen.
Was die Beiträge von Dr. Aardweg betrifft, so sind diese zweifellos von der eigenen fachlich-existentiellen
Erfahrung und von einer Fülle ihm bekannter konkreter Fälle getragen, auch aus der Literatur usw. Er
zeigt überzeugend auf: die römische Instruktion zur Verhinderung homosexueller Neupriester www.kreuz.net/article.2287.html
war längst fällig. Sicherlich, manches bei Dr. Aardweg wirkt ein wenig pauschal und spekulativ. Aber
sein Anliegen scheint richtig: wir brauchen im Klerus Persönlichkeiten. Hier genau liegt nämlich die
Schwäche so mancher Bischöfe in unserem Sprachraum, die trotz der römischen Instruktion immer noch
meinen, daß man ruhig Homosexuelle weihen könnte, wenn nur ihre Sexualität „integriert“ wäre (so,
als ob es einfach zwei gleichberechtigte und gleich gesunde „Orientierungen“ überhaupt und im Klerus
speziell geben dürfte oder sollte). Aardweg liegt richtig damit, daß homosexuelle Sehnsüchte Symptome
eines Gesamtdefizits in der emotionalen Entfaltung einer Person zu voller Männlich- bzw. Weiblichkeit
sind. Was auch klar wird: der Fall, daß Seminarausbildner tiefsitzende homosexuelle Tendenzen haben und
diese mit teils bedeutend jüngeren und abhängigen Seminaristen ausleben, ist tatsächlich eine Art „Supergau“,
und Kardinal Grocholewski nannte ja sogar den Fall, daß nicht homosexuell Tendierende zur Erlangung von
Vorteilen irgendwo „mitmachen“…
Pseudologik „Die Geschichte zeigt, daß das Aufkommen der künstlichen Empfängnisverhütung und die Zunahme
des homosexuellen Verhaltens Zwillingsphänomene sind.“ Das klingt für mich so schlüssig wie die Korrelation
des Geburtenrückgangs mit der Abnahme der Storchenpopulation… Was die Verbreitung der HS im katholischen
Klerus angeht, waren die entsprechend Veranlagten früher sicher prozentual genau so viele wie heute,
aber aus Angst vor Verfolgung und Zerstörung der Existenz im Schatten agierend. Ich selber wurde im Jahr
1958 (also noch vor dem Konzil, das soviel Ungutes gebracht haben soll) als Fünfzehnjähriger Ziel einer
homoerotischen Avance eines Priesters: Während eines Exerzitienkurses beichtete ich im Zimmer des Novizenmeisters;
nach der Beichte begann der Beichtvater mich mit eindeutiger Tendenz zu betatschen und befingern. Als
ich mir das verbat, ließ er allerdings sofort von mir ab. Es handelte sich um einen in den 50er Jahren
berühmten Jugendpater, der viele Bücher zur Jugendpastoral etc. geschrieben hat. (Inzwischen deckt ihn
der grüne Rasen; ich habe auch nie gehört, daß er „geoutet“ worden wäre.) Im Klerus gab es sicher
immer (durch die Jahrhunderte hindruch) ca. 10 % Homosexuelle. Die sich in der Renaissance übrigens in
guter Gesellschaft befanden, denn bekanntlich waren z.B. Botticelli, Leonardo da Vinci, Michelangelo,
Raffael und Caravaggio ebenfalls homosexuell…
Bitte mehr… Bitte noch mehr davon, dieser Artikel hat einen derartigen Grad von Absurdität erreicht,
dass er nur schwer zu toppen ist! Ich lache mich krank!!!!
Störche und Kinderkriegen Wenn man diesen Unsinn eines postullierten Zusammenhanges zwischen Homosexualität
und Verhütung behauptet, kann man auch gleich behaupten, die Kinder werden vom Storch gebracht. Beweis:
Man schaue sich die Statistiken der letzten 50 Jahre bezüglich der schrumpfenden Storchenpopulation und
der Geburtenzahlen an. Der Zusammenhang ist genau der Gleiche wie zwischen Homosexualität und Verhütung.
Mit so einer Volksverdummung, wie sie hier abgelassen wird, stellt sich doch die Kirche selbst ins Abseits.
Nebenbei bemerkt. Homosexualität ist kein Neuzeitlicher Effekt und ist schon vor Jahrtausenden – also
lange vor dem Aufkommen (effektiver) künstlicher Verhütungsmittel – bekannt (Stichwort altes Griechenland).
Navon