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Traditionsbruch? + Keine nackte Frau am Kreuz + Tadel trotz Rückzug + Kräftig verspekuliert + Ein Bischof im Radio
Traditionsbruch?

Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird heuer keinen Brief an die Priester zum Gründonnerstag schreiben. Dies berichtete die katholische amerikanische Nachrichtenseite ‘CWNews’. Damit bricht Benedikt XVI. eine von Johannes Paul II. eingeführte Tradition. In den vergangenen Jahren wurde das päpstliche Schreiben an die Priester im Vorfeld der Karwoche auf einer Pressekonferenz veröffentlicht. Eine solche Pressekonferenz fand heuer nicht statt. Es werde jedoch nicht ausgeschlossen, daß der Heilige Vater direkt am Gründonnerstag ein Schreiben von Interesse für die Priester veröffentliche.

Keine nackte Frau am Kreuz

Österreich. Die umstrittene Prozession mit einer nackten Frau am Kreuz, die für den kommenden Karfreitag in Salzburg geplant gewesen wäre, ist aufgrund von zahlreichen Protesten abgesagt worden. Wie die Homepage der Veranstalter mitteilt, sei die Sicherheit des Spektakels nicht gewährleistet. Die Veranstalter beschuldigen den Salzburger Erzbischof Alois Kothgasser, die christdemokratische Partei Salzburgs und die österreichische Tageszeitung ‘Krone’, die Salzburger Bevölkerung gegen die „Glaubensprozession“ aufgewiegelt zu haben.

Tadel trotz Rückzug

Deutschland. Der umstrittene Musiksender ‘MTV’ hat die blasphemische Werbeanzeige für den Hetzfilm ‘Popetown’ zurückgezogen, nachdem der Deutsche Werberat mit ihm Kontakt aufgenommen hatte. Gleichzeitig betonte der Sender, daß er die Ansicht der Beschwerdeführer nicht teile, die sich in ihrer religiösen Überzeugung gedemütigt fühlten. Diese Einstellung veranlaßte den Werberat, ‘MTV’ trotz des Rückzugs der Werbung zu tadeln.

Kräftig verspekuliert

Polen. Der katholische Sender ‘Radio Maryja Polen’ hat zwischen 1997 und 1998 Spendengelder in der Höhe von bis zu 26 Million Euro an der Börse verspekuliert. Dies berichtete die polnische Tageszeitung ‘Gazeta Wyborcza’ am Wochenende. Die Spenden, die für die Rettung der Danzinger Werft bestimmt gewesen wären, sollten gewinnbringend in die Aktien einer Baufirma angelegt werden: Bedauerlicherweise sei dies kein gutes Investment gewesen, erklärte ‘Radio Maryja’ in einer Stellungnahme: „Wir sind immer noch verblüfft, wie das passieren konnte.“

Ein Bischof im Radio

Kuba. Seit 46 Jahren war gestern erstmals ein katholischer Bischof im kubanischen Radio zu hören. Dies berichtete ‘Radio Vatikan’. In seiner zwölfminütigen Ansprache richtete sich der Bischof von Holguín im Nordosten des Landes, Mons. Emilio Aranguren, vor allem an die Kranken, für die das Radio eine besondere Bedeutung habe.
      
20 Lesermeinungen
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#20   Bokrug †   23:05:25 | Montag, 27. August 2007
Kirche und Börse: Marktplatz Satans
Katholisch Soziales Institut
Initiative Zukunft
265 S. 2004
ISBN: 3-927566-31-1
www.ksi.de/
www.initiativezukunft.de/
tagen.erzbistum-koeln.de/ksi/
Siehe auch:
www.kairoseuropa.de/
www.oedp.de
{…}
{…}
Fundort Mondragon
Auf der Suche nach der zukunftsfähigen Gesellschaft
von Hans Nerge
www.geocities.com/…/Mondragon_Nerge.pdf
(121 Seiten)
www.zeit.de/…003/10/Medici-Kasten
© DIE ZEIT 27.02.2003 Nr.10
Berge der Barmherzigkeit
Die Kirche und der Zins
Gustav Ruhland
www.vergessene-buecher.de
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#19   Toby   10:50:37 | Freitag, 14. April 2006
The Day After
Kreuz.net meldete: Es werde jedoch nicht ausgeschlossen, daß der Heilige Vater direkt am Gründonnerstag ein Schreiben von Interesse für die Priester veröffentliche.
Und? Was ist jetzt mit diesem schreiben? Von einer Veröffentlichung habe ich nichts gehört. Auch nichts mehr über die erwartete Freigabe der alten Messe. Weiß jemand etwas Genaueres?
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#18   Josefus   17:55:39 | Donnerstag, 13. April 2006
„Keine nackte Frau am Kreuz“ gilt nicht für kreuz.net
Kreuz.net titelt stolz: Keine nackte Frau am Kreuz
Dies mag für die Prozession in Salzburg gottlob zutreffen, nicht aber für kreuz.net.
Wieso frage ich Sie hängt bei Ihrer Meldung vom 07.04. immer noch eine nackte Frau am KREUZ. Ich protestiere hiermit scharf gegen diese blasphemische Darstellung.
Möge man Ihnen auch zu Gute halten, dass sie dies unüberlegt und mit der Absicht aufzurütteln getan haben, stellt dies keinen ausreichenden Grund für diese schamlose Verbreitung des gotteslästerlichen Fotos dar. Seien Sie doch nicht unbelehrbarer als die Veranstalter der Salzburger Prozession (bzw. die Werber von Pokemon)?
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#17   Jörg Guttenberger, Köln   23:14:27 | Mittwoch, 12. April 2006
Karfreitag…
Herzlichen Glückwunsch den Salzburgern zu ihrem Erfolg! In Deutshland wäre die Verhinderung solcher Gotteslästerung unmöglich gewesen. Wir können von der österreichischen Basis noch lernen!
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#16   Breze   22:29:40 | Mittwoch, 12. April 2006
@ Sirilo
T’schuldigung…
:-)
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#15   Sirilo   22:17:37 | Mittwoch, 12. April 2006
@Breze
Sie meinten Sulpicius (siehe Posting von 11:55 Uhr), nicht mich.
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#14   Breze   22:11:41 | Mittwoch, 12. April 2006
@ Sirilius
von Jopa II. war überflüssig…
Mag sein, dass das für Sie gilt, weil Sie seine Schreiben wohl nie gelesen haben, ich bin da ganz anderer Meinung…
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#13   Sirilo   17:08:54 | Mittwoch, 12. April 2006
@Elendester Sünder: Nadelöhr
Ich weiß, was man gutgläubigen Pilgern und Touristen in Jerusalem zeigt und als „Nadelöhr“ bezeichnet. Die Sache hat nur den Haken, daß die heutige Jerusalemer Stadtmauer nichts mehr mit der Mauer zu Jesu Zeiten zu tun hat, denn von dieser ist ja nichts mehr übrig, nachdem Titus die Stadt eroberte und dem Erdboden gleich machte.
Im übrigen hat Jesus sein Gleichnis nicht in Jerusalem erzählt (seine Zuhörerschaft hätte also auch nicht ans Stadttor gedacht); überdies waren die Evangelien auf Griechisch an ein Publikum weitab von Judäa gerichtet, für das schon eine Erklärung notwendig gewesen wäre, wenn es bei „dia trematos raphidos“ an eine Mauerpforte und nicht an ein Nadelöhr hätte denken sollen. Kurz dahinter heißt es ja im Evangelium, daß die Jünger erschraken und sagten; „Dann ist es also unmöglich…“ Ja, ein Schiffstau durch ein Nadelöhr ist unmöglich…
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#12   Beobachterin   16:22:57 | Mittwoch, 12. April 2006
Basis
Es ist eine Basis da. Ich bin überzeugt, daß sie breiter ist als man denkt. Und sie ist noch ausbaufähig und wird auch ausgebaut werden.
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#11   Elendester Sünder   16:06:38 | Mittwoch, 12. April 2006
Aus der Schublade geholt
Es ist mehr als offensichtlich, daß diese Meldung im Rahmen der aktuell laufenden Kampagne gegen Radio Maria Polen lanciert worden ist. Falls diese Sache überhaupt stimmt, muß man sich fragen, warum man nach mehr als acht Jahren gerade jetzt damit kommt.
Auf jeden Fall versucht man Radio Maria Polen an einer besonders sensiblen Stelle zu treffen, nämlich an seiner Einnahmequelle: den Spendengeldern.
Sirilo, wie jeder Pilger ins Heilige Land weiß, ist das Nadelöhr ein kleiner Durchlaß in der Jerusalemer Stadtmauer. Hier wird es gut erklärt. www.martin-wagner.org/…ige_bibelstellen.htm
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#10   centesimus annus   14:22:06 | Mittwoch, 12. April 2006
spendenskandal
sonst ist jedes außerplanmäßige rauschen auf radio mariya einen artikel wert und der spendenskandal wird unter den kurzmeldungen abgehandelt?
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#9   Sirilo   13:59:53 | Mittwoch, 12. April 2006
Das Kamel durchs Nadelöhr…
…ist übrigens durch einen Schreibfehler ins NT gekommen: da schrieb jemand *kámelos* (Kamel), wo er eigentlich hätte *kámilos* (Ankertau, Schiffstau) schreiben sollen. Der Vergleich zwischen einem Faden und einem Ankertau ist auch naheliegender als der zwischen einem Faden und einem Kamel…
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#8   Sulpicius   11:55:31 | Mittwoch, 12. April 2006
So manches Geschrieben…
Diese Briefe haben die Empfänger am allerwenigsten interessiert. So war’s doch, oder?
… von Jopa II. war überflüssig…
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#7   Benedikt78   11:10:21 | Mittwoch, 12. April 2006
Gelungene Gegenwehr
Ja, es ist schön, dass der Protest Wirkung gezeigt hat. Aber ich vertraue den kirchlichen Wüdenträger nicht wirklich. Wenn wieder eine solche Situation kommt, werden die wohl einen Dialog ausrufen und so lange reden, dass sie nicht merken, dass währenddessen trotzdem alles weitergeht wie gehabt. Seien wir doch ehrlich, würde Jesu Christi heute leben, es wären die kirchlichen Würdenträger, die ihn als erstes als Hetzer bezeichnen würden. Beispiele? Jesu verjagte die Händler aus dem Tempel. Das ist doch schrecklich intolerant! Oder dass eher ein Kamel durch ein Nadelör kommt als ein Reicher in den Himmel, ist auch so schlimm… Das kann nur von einem Hetzer kommen!
Solange ein grosser Teil der kirchlichen Würdenträger so lauwarm den Glauben verteidigt – oder eher verdiskutiert – kommen wir auf keinen grünen Zweig. Für Fronteinsätze muss die Basis ran! Wir machen es ja nicht für die Würdenträger – die uns sehr wahrscheinlich noch in den Rücken fallen. Wir machen es für Gott!
Merke: Gott ist gut. Nur das Bodenpersonal ist teilweise beschissen!
:-)
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#6   Romulus   10:36:55 | Mittwoch, 12. April 2006
Gründonnerstagsbriefe
Papst Benedikt XVI. wird heuer keinen Brief an die Priester zum Gründonnerstag schreiben.
Bravo Benedetto! Diese Briefe haben die Empfänger am allerwenigsten interessiert. So war’s doch, oder?
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#5   Benedikt   10:26:44 | Mittwoch, 12. April 2006
@ deepthought
Erstens sprechen sich solche Sendungen sowieso herum und zweitens ist die Alternative, dass Totschweigen auch nicht immer das richtige Mittel.
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#4   Gotthard   10:23:14 | Mittwoch, 12. April 2006
andere Sicht
Leider kein Verdienst des Erzbischofs Alois Kothgasser.
Die Veranstalter sehen das aber völlig anders …
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#3   deepthought   09:48:47 | Mittwoch, 12. April 2006
Popetown
Werbung für Popetown ist ja auch nicht mehr wirklich nötig, nachdem alle kath. Webseiten soviel kostenlose Werbung und jeden auf die Serie aufmerksam gemacht hat. Über diesen Kreuzzug haben sogar normale Newssites geschrieben, sprich es weiss nun wirklich jeder, dass die Serie am 3. Mai anläuft.
Super Eigentor!
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#2   rudolfsohn   09:11:52 | Mittwoch, 12. April 2006
Rückzug der Sudelfraktionen
Na also, es geht doch! Keine Werbung für Popetown und keine „Prozession“ mit der Nackten am Kreuz. Man muss den entarteten Subkulturprotagonisten nur die Stirn bieten und auch die Zähne zeigen.
Christen müssen völlig das Rest-Image von hosiannalispelnden Milchreisbubis ablegen; dann kriegen wir sie schon in den Griff, diese dauerpubertierende Nachhut der ewiggestrigen 68er.
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#1   Isidor   09:00:39 | Mittwoch, 12. April 2006
Bevölkerung wehrt sich erfolgreich gegen Häresie
Schön, dass es der christlichen Bevölkerung aufgrund Protest gelungen ist, die „nackte Frau“ am Karfreitag am Kreuz zu verhindern. Leider kein Verdienst des Erzbischofs Alois Kothgasser. Leider ist auch dieser Bischof kein echter Glaubenszeuge – er gehört zum Kirchentheater dazu. Schaut und hört genau hin!
Ecce homo – Mensch bedenke…
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