Ein hoher Vertreter der spanischen Freimaurerei sprach kürzlich in einem Interview über seine Geheimgesellschaft und zog eine verblüffende Parallele zur Kirche.
(kreuz.net) Ende Februar äußerte sich der Beisitzer des Meisters der Großloge von Spanien, Santiago
Río, in der spanischen Tageszeitung ‘El Correo’.
Er habe vor vierzig Jahren zur Freimaurerei gefunden,
als er nach Antworten auf seine großen existentiellen Zweifel gesucht habe, erklärt der Freimaurer.
In Frankreich habe man ihm versichert, daß die Freimaurerei der einzige Ort sei, um sich in die Welt
der Eingeweihten zu begeben, ohne dabei für verrückt gehalten zu werden.
Trotz der Risiken, welche
der Widerstand gegen die damalige Regierung des Generalissimus Francisco Franco († 1975) beinhaltet habe,
sei er damals der Loge beigetreten:
„Meine Familie und ich erhielten schwere schriftliche Drohungen.“
Gegenwärtig ist Santiago Río Assessor des Meisters der Großloge von Spanien. Mit dem Journalisten
Jorge Blaschke schrieb er das Buch „La verdadera historia de los masones“ – „Die wirkliche Geschichte
der Freimaurer“.
Das Buch analysiert die Freimaurerei und ihr Denken sowie ihre Beziehung zu Politik
und Religion.
„Die Freimaurerei geht auf ein Stadium zurück, das dem Glauben vorausliegt, weil die Freimaurerei
ein ganz und gar menschliches Werk ist“, meint Freimaurer Río.
Die Loge bemühe sich, die Entwicklung
des Menschen durch eine spirituelle Einweihung zu fördern:
„Sie will den Menschen durch eine Veränderung
des Bewußtseins verbessern, wobei er die reale Welt verläßt und – wie Alice beim Durchschreiten des
Spiegels – in einen anderen magischen Bereich eintritt.“
In Spanien gibt es verschiedene Gruppen von
Freimaurern. Die größte Gruppe gehört zur Großloge von Spanien. Diese folgt der englischen Obedienz,
die auf das Jahr 1717 zurückgeht.
Es gibt andere Ausrichtungen von Freimaurern wie zum Beispiel den
Großen Orient, welcher der französischen Tradition folgt.
Zwischen den beiden Richtungen gibt es verschiedene
Unterschiede.
Die Großloge erwartet von ihren Mitgliedern, daß sie an den „Großen Architekten des
Universums“ glauben – wie Gott bei den Freimaurern genannt wird. Auch wird im freimaurerischen Tempelkult
der Großloge ein „heiliges Buch“ – Bibel, Koran oder Torah – verwendet. All das verlangt der französische
Große Orient nicht.
Freimaurer Río betont, daß die meisten Mitglieder einem Glaubensbekenntnis angehören:
„Ich bin ein praktizierender Katholik, und der frühere Erzbischof von Canterbury war ebenfalls Mitglied
der englischen Freimaurerei.“ Mit der Kirche gebe es keine Spannungen.
„Es hat nie einen Konflikt theoretischer
Natur, eher einen Streit um den Einfluß auf die Gesellschaft gegeben.“
Zweifellos habe das frühere
Kirchenrecht die Mitglieder der Freimaurerei exkommuniziert. Auch heute gebe es in gewissen kirchlichen
Bereichen noch einiges Zögern, „aber im Allgemeinen ist das Problem überwunden“.
In Spanien ist die
Freimaurerei schwach ausgeprägt. Im Vergleich zu anderen westlichen Ländern müßte es im Land ungefähr
50.000 Freimaurer geben. In Wirklichkeit seinen es aber nicht mehr als 3.000.
Dennoch konnte die Freimaurerei
ihren politischen Einfluß auch in Spanien geltend machen:
„Spanien wurde in den Europarat aufgenommen,
weil sich die Freimaurer des Rates darum bemühten. Aber man kann deswegen nicht von Lobby, Strategie
oder Verschwörung sprechen.“
Viel offener würden die Logenbrüder in den USA leben, wo es sechs Millionen
Freimaurer gebe. Dort werde die Mitgliedschaft in einer Loge auch in Lebensläufen erwähnt.
Von einem
Interessenten erwarte die Freimaurerei, daß er volljährig sei, gute Sitten pflege, ein „freier Mensch“
sei und eine „normale ökonomische Position“ einnehme: „Wer mit dem täglichen Überleben beschäftigt
ist, hat keine Zeit, sich diesen Themen zuzuwenden.“
Gegenwärtig gehört der durchschnittliche spanische
Freimaurer nach Angaben von Río zur Mittelklasse. Er ist zwischen 40 und 45 Jahre alt, verheiratet mit
Kindern, besitzt ein gutes kulturelles Niveau und eine persönliche innere Unruhe.
„Die Kirchen leisten
eine ähnliche Arbeit wie wir: das Bemühen um eine Verwandlung des Bewußtseins. Die Glasfenster erheben
den Eindruck der Augen, der Gregorianische Gesang das Gehör, der Weihrauch den Geruchssinn. Eine Atmosphäre
der Ruhe überkommt den Menschen von außen und veranlaßt ihn, an ein Geheimnis zu denken und zu glauben
„.
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32 Lesermeinungen
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christlicher glaube und freimaurerei antagonistisch natürlich sind die gnostisch philosophischen wurzeln
der freimaurer älter als das christentum. wäre der mental-philosophisch gnostische einweihungsweg der
richtige weg zu gott , wäre christus überflüssig. man muss doch fragen,was ist das besondere,einmalige
das göttliche an und in ihm. eben nicht die mentale erleuchtung,die überall hinführt,nur nicht zu gott.
Vorausliegen oder Vorauslügen? „Neben dem Reich Gottes auf Erden, der wahren Kirche Christi, gibt es
noch ein anderes Reich, das des Satans, unter dessen Herrschaft alle stehen, die dem ewigen göttlichen
Gesetz den Gehorsam verweigern […]. In unseren Tagen scheinen alle diejenigen, die dieser zweiten Fahne
folgen, miteinander verschworen zu sein in einem überaus erbitterten Kampf unter der Leitung und Hilfe
des Bundes der sogenannten Freimaurer.“ Enzyklika „Humanum genus“, 20. April 1884 Zitiert in: <www.kathpedia.com/index.php?title=Die_st%C…>
Vikar/Monsignore Wilhelm Schamoni hatte einst ein kleines Büchlein verfasst über die Unterscheidung
der Geister! Sollte man mal wieder aus der Versenkung holen!
@ Athanasius Es ist schon erstaunlich, was Sie über die Freimaurerei zu wissen glauben (etwa, dass sie
eine okkulte Sekte sei) und gleichzeitig auf völlig tendenziöse Links verweisen, die Sie als objektiv
verkaufen wollen. Natürlich haben Sie und diese Menschen recht und wenn alle Freimaurer dieser Erde das
Gegenteil behaupten, dann wissen sie es entweder nicht besser, oder sie lügen. Soweit zu Ihrem Verständnis
von Aufklärung und vermeitnlich seriösen Informationsquellen. Nichts von dem, was Sie der Freimaurerei
unterstellen, entspricht auch nur im Ansatz der Wahrheit.
@ methusalix Widerspricht diese Aussage andererseits nicht dem strikten „Extra ecclesiam nulla salus!“????
Nein, denn alle die bei Gott sein werden, werden als Braut Christi der einen allgemeinen Kirche (katholisch)
angehören. Das bedeutet natürlich nicht das alle röm/kath bei Gott sein werden und nicht, das alle
anderen nicht bei ihm sind… Wenn man Verfolgung (auch innerhalb der Kirche erleidet) muss das nicht
ein Zeichen von Gottesferne sein. Darüber zu spekulieren ob die Ketzer und Freigeister innerhalb (aber
auch außerhalb) der Kirche später bei Gott sind steht uns nicht zu. Ein bewusstes verleugnen des Kreuzesopfer
Jesu Christie oder wissentliches verharren in der Todsünde schließt ohne Buße und Reue vom Heil aus,
andererseits ist man verpflichtet seinem Gewissen zu folgen. Unser Gott schaut nicht nur auf das vollbringen,
sondern auch auf wollen, d.h. ob bei irrigen Meinungen nicht in der tiefsten Seele die guten Absichten
überwiegen.
#27 methusalix † 19:23:14 | Donnerstag, 13. April 2006
Freimaurer, Freigeister, Ketzer und andere… Sozialkatholisch: Ein Hirt und eine Herde …das es auch
in anderen Religionen und Konfessionen Leute gibt, die gar nicht wissen wie katholisch sie sind, das heißt
der allgemeinen Herde Christi angehören. Besteht nicht auch die Möglichkeit, dass es innerhalb der römisch-katholischen
Religion Menschen gibt, die diese Bedingung erfüllen, aber von anderen Mitgliedern dieser Kirche als
Häretiker und Ketzer und Freimaurer übelster Sorte abgestempelt werden, auf dass diese im ewigen Höllenfeuer
brennen? Widerspricht diese Aussage andererseits nicht dem strikten „Extra ecclesiam nulla salus!“????
Ein Hirt und eine Herde Die Allerlösungslehre die von den Freimaurern vertreten wird reicht bis weit
vor das V2 zurück. Man darf auch nicht vergessen, das wenn die Allerlösungslehre zutreffen würde dies
Gott freuen würde. Leider gibt es Leute die sich bewusst vom Heil ausschließen und solche die mit einem
schmutzigen Gewand zur Hochzeitsfeier des Lammes erscheinen und hinausgeworfen werden… Im V2 sollte
unter anderen den Leuten bewusst gemacht werden, das es auch in anderen Religionen und Konfessionen Leute
gibt, die gar nicht wissen wie katholisch sie sind, das heißt der allgemeinen Herde Christi angehören.
Das es den Freigeistern gelungen ist in das Zentrum der christlichen Lehre, dem Vatikan, einzudringen
ist nicht von der Hand zu weisen. Das Problem ist das der Mensch immer geneigt ist den bequemen Weg zu
gehen, obwohl der uns in der hl. Schrift nicht unbedingt als der richtige verheißen ist. Verständnis
und Toleranz zeigen und dennoch die eigene Lehre hochhalten ist meiner Meinung nach der beste Weg um die
liberalen Freigeister zurückzudrängen.
Konzil als Auslöser Dennoch ist es falsch, wenn man insistiert, die „Konzilskirche“ sei von Freimaurern
unterwandert, die vorkonziliare Kirche dagegen nicht. Die „Konzilskirche“ ist immerhin aus dieser Zeit
heraus entstanden. Ach so herum meinten Sie das. Ja natürlich begann die Krise des Klerus nicht erst
in den 1960ern. Es gibt so ein Buch von einem Seminaristen des französischen Eliteseminars, der schreibt
auch, das urplötzlich LEute die bis dahin normal katholisch waren nun modernistisch waren. Darunter maßgebliche
Funktionsträger. Ein ähnlicher Bericht kam ja letztens auch von einem Kölner Priester, der in Aachen
den urplötzlichen völligen Wandel seiner Ordensgemeinschaft erlebte und diese daraufhin verließ. Und
gerade weil wir wissen, daß bei vielen Funktionsträgern auch schon in 1950ern nur noch eine katholische
Fassade stand, aber dahinter sich un- oder antikatholisches verbarg, sollte man doch argwöhnen, das diese
Leute dann auf den Konzil keine Entscheidungen von echt kath. Substanz beförderten. Für entscheidende
Teile des Klerus war das Konzil eher Auslöser der Krise und nicht Grund. Aber für viele Laien war die
Auslösung des allg. Umbruchs und Ungehorsams der Grund für die Krise.
@zwobbel – Coup l’etat Der ist fast allen Konzilskatholiken unbekannt. Die Meisten wollen ihn auch nicht
kennenlernen, denn so bleibt die Welt in Ordnung und alle sind zufrieden, denn Gott ist die Liebe und
der will, daß wir alle glücklich werden und in den Himmel kommen. Und damit alles so bleibt wie es ist,
bleibt der Kardinal Lehmann Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Die Welt ist schön, die Welt
ist rund und wir versammeln uns alle glücklich beim Liebesmahl der Versöhnten und geben unserem Nachbarn
in der Kirchenbank ein Zeichen des versöhnten Friedens.
#23 Benedikt78 11:38:44 | Donnerstag, 13. April 2006
@ zwobbel Ich bin Ihrer Meinung. Ich glaube aber auch, dass diese Leute ihm die Hölle heiss machen würden,
wenn er sich nicht zeigen würde. Es ist Ihnen sicherlich bekannt, dass in der Schweiz kurz vor dem Papstbesucht
von Johannes Paul II. in Bern – an seinem Geburtstag – verschiedene Laien und Theologieprofessoren seinen
Rücktritt forderten, da man sich eher über seinen Gesundheitszustand als über die Botschaft unterhalte.
Genau dieser Saubannerzug bezieht Lohn von der Kirche. Und die hätten wirklich die Möglichkeit den Bischof
unter Druck zu setzen. Die Presse ist ja auf der Seite der „unterdrückten Gläubigen“ (wobei man sich
fragen muss, wer wen unterdrückt und ob diese Leute noch Gläubige sind)! Der Fall Bischof Haas zeigt
es ja auf, was mit lehretreuen Bischöfen passieren kann.
#22 Benedikt 11:27:02 | Donnerstag, 13. April 2006
@ Athanasius Hat Rituale Romanum denn jemals geleugnet, dass es auch vor dem Konzil liberale Prälaten
und Priester gab die die Lehre unterminierten und auf dem II. Vatikanum mitmachten? Es gab sie nicht nur,
sondern sie waren bei weitem in der Mehrheit. Die Konzilsbeschlüsse wurden nicht eben mit knappen Mehrheiten
beschlossen, sondern mit überwältigenden Mehrheiten. Auch die Liturgiereform ist von wenigen Ausnahmen
abgesehen von den meisten Priestern und Bischöfen mitgetragen worden. Auch der Grund für die Gründung
der FSSPX war ja wenn ich das richtig verstanden habe nicht primär die Liturgiereform, sondern die neue
Theologie (die natürlich die Liturgiereform beeinflusst hatte, weswegen die Ablehnung logisch war). @ zwobbel
Ja ich weiß, es waren auch Protestanten dabei. Das finde ich ebenso befremdlich wie sie und bedarf sicher
einer Prüfung. Dennoch ist es falsch, wenn man insistiert, die „Konzilskirche“ sei von Freimaurern unterwandert,
die vorkonziliare Kirche dagegen nicht. Die „Konzilskirche“ ist immerhin aus dieser Zeit heraus entstanden.
was sich so „Kirchengruppe“ nennt an benedikt78 Mein Bischof zum Beispiel bekommt immer wieder Einladungen
von Kirchengruppen, bei denen er den ganzen Abend kein Wort sagen kann und nur zuhören muss. Die meinem
ihm sagen zu müssen, was er tun und lassen soll! Warum geht er denn dahin?!?!?! Ist mir völlig unverständlich.
Hat der gar keine Ahnung von Psychotechniken, Gruppendynamik und wie man Opfer davon wird und kaputtgeht?
Soll doch einfach nicht hingehen. Sich verweigern. Passiver Widerstand fängt damit an sich der Zerstörung
zu verweigern. Statt dessen kniet er sich ne Stunde vor dem Tabernakel Und nächstes mal geht er hin
und rückt denen mal die Köpfe zurecht, der Bischof ist schließlich nicht der Hans Wurst selbsternannter
Laiengremien. Aber Leuten die mich nur vollmüllen wollen würd ich zu erkennen geben: „Rutsch mir den
Buckel runter.“ Wahrscheinlich will er es allen recht machen und als „dialogfähig“ gelten. Aber eben
das ist schon falsch. Man betrachte nur die NS-Zeit: Erzbischof Bertram galt nach heutigem Sprachgebrauch
als „dialogfähig“, Bischof von Galen nicht. Wer von beiden wird postiv bewertet? an rit.rom. Dieser Coup
l’etat ist eigentlich recht gut dokumentiert Das schon, aber dennoch vielen unbekannt.
#20 Benedikt78 10:53:38 | Donnerstag, 13. April 2006
@ Marcel Was Sie schreiben gefällt mir ausserordentlich gut. Jetzt sollte es nur noch bis zu den Bischöfen
vordringen! Leider werden etliche – auch die im Geiste guten – Bischöfe eingeschüchtert. Mein Bischof
zum Beispiel bekommt immer wieder Einladungen von Kirchengruppen, bei denen er den ganzen Abend kein Wort
sagen kann und nur zuhören muss. Die meinem ihm sagen zu müssen, was er tun und lassen soll! Kein Wunder
ziehen etliche – vielleicht aus Absicht, vielleicht weil sie eingeschüchtert werden – den Kopf ein. Wenn
man von den Feinden Christi umstellt ist, werden zu viele kleinlaut… Doch gerade deshalb müssen wir
unseren Priestern und Bischöfen Mut zusprechen für ihre schwierige Aufgabe! Ich bin zum Beispiel ein
grosser Verehrer von Bischof Laun. Dieser Mann hat Mut! Er hat nur einen Nachteil. Er sollte mindestens
20 Jahre jünger sein, damit er uns noch lange erhalten bleibt!
@zwobbel „Wissen Sie eigentlich wer da so alles in der Kommission saß die uns diesen novus ordo saeclorum
zusammen gezimmert hat? Vielleicht können die Leute mit mehr Zeit als ich (Athanasius, Rit.Rom., Marcel)
hier mal aufzeigen wieviel % dort von Leuten durchgeführt, die aus der vorkonziliaren Kirche stammen
bzw. die eben NICHT dieser entstammten oder dieser zwar offiziell auch angehörten, sich aber eigentlich
anderen Gruppen/Denkrichtungen verbunden fühlten.“ Dieser Coup l’etat ist eigentlich recht gut dokumentiert
sowohl durch die FSSPX wie auch bei anderen. Das Problem hierbei ist, daß vielen die FSSPX zu lefebvristisch
und ein Rothkranz zu sedisvakantistisch ist. Wie der alte Leopold von Ranke einmal formulierte, sollte
im Historischen der Versuch unternommen werden, zu zeigen wie es gewesen ist, zumindest so weit das möglich
ist.
an Benedikt Liturgiereform wurden von Leuten durchgeführt, die aus der vorkonziliaren Kirche stammen
Wissen Sie eigentlich wer da so alles in der Kommission saß die uns diesen novus ordo saeclorum zusammen
gezimmert hat? Vielleicht können die Leute mit mehr Zeit als ich (Athanasius, Rit.Rom., Marcel) hier
mal aufzeigen wieviel % dort von Leuten durchgeführt, die aus der vorkonziliaren Kirche stammen bzw.
die eben NICHT dieser entstammten oder dieser zwar offiziell auch angehörten, sich aber eigentlich anderen
Gruppen/Denkrichtungen verbunden fühlten.
@k_c: @RiRo Verehrter k_c, verstehen Sie, ich bin einer geistigen Kapazität von Ihrer Größe einfach
nicht gewachsen und ziehe mich deshalb in aller Bescheidenheit zurück.
k_c: Und das sogar… Aber, aber … warum so unwirsch. Stellen Sie doch Ihr Licht nicht unter den Scheffel.
Sie sind nun mal das was Sie sind … ein ganz Schlauer
Freimaurer Um 1717 entstand sie endgültig institutionalisiert, während ihr Okkultismus und ihre Wirksamkeit
vorher vor allem einigen Okkultisten und vor allem okkulten Rabbinern… Die Freimaurer mögen okkulte
Riten haben, die katholische Kirche hat sie aber genau so. Der einzige Unterschied ist, dass sie hier
nicht als okkult bezeichnet sondern in den katholischen bzw. christlich-religiösen Mantel gehüllt werden.
Die Maurer sind nahezu unangreifbar geworden. Sie haben fast die gesamten Medien in der Hand und können
mittels des Zauberwortes „Verschwörungstheorie“ nahezu jeden Angriff unschädlich machen. Und weil sie
die gesamten Medien in der Hand und auch sonst alles unterwandert haben sind Seiten wie kreuz.net auch
nach wie vor online, gell?
#10 Athanasius 22:50:46 | Mittwoch, 12. April 2006
Phantasie? Wohl kaum Was Sie dann an Verbindungen zwischen dem Opus Dei und der Freimaurerei hervorzaubern
hat seinen Ursprung ganz allein in ihrem Kopf. Ist nicht wahr. Viele Opus Dei-Mitglieder arbeiteten in
den 1960er, notgezwungen?, zusammen mit der spanischen Freimaurerloge, weil beide oft gegen El Caudillo
waren. Und Opus Dei hilft ja juedischen Rabbinern ihrer rabbinischen „Berufung“ treu zu bleiben, wie Rabbiner
Angel Kreiman, der ein (nicht katholischer) Mitarbeiter von Opus Dei ist, erzaehlt: „Opus Dei Mitglieder
haben mich von Anfang an dazu angespornt in meiner Berufung zu beharren.“ In einem Rabbinerstudium! „Ich
habe sie dies auch mit anderen Rabbinern tun sehen, wofuer ich Opus Dei dankbar bin!“ Und nein, ich glaube
nicht an die Da Vinci Code oder anderen duesteren Geruechten zum Opus Dei. Dies ist aber alles Tatsache.
Keineswegs Phantasie.
„Die Kirche Satans“ … mit dieser exakten Bezeichnung wurde das Freimaurertum von den – natürlich vorkonziliaren –
Päpsten in ihren vortrefflichen Bullen versehen. Dann war jedem klar, gegen wen die Soldaten Christi
kämpften – und umgekehrt. Die Betrachtung über die beiden Heerbanner atmet den Geist des spanischen
Soldaten Ignatius von Loyola. „Die Vorsehung bestimmte ihn zum Ordensgründer, aber auch hier dachte er
militärisch: sein Orden war eine Armee des Geistes, schlagfertig weil aufs beste ausgebildet, flexibel
weil aufs höchste gehorsam. Wer wüßte nicht, dass es die Jesuiten waren, die Deutschland nach der Reformation
für den Glauben zurückeroberten? Wer die beiden Heerbanner kennt, kennt Ignatius. Wer sie betrachtet
und versucht, seinem Aufruf zu folgen, hat begriffen, worum es auf Erden geht: Wir gehören zur streitenden
Kiche. Und in unserer Zeit des Massenabfalles von Glauben und Kirche braucht es vor allem eines: Kämpfer.
Besinnung über zwei Banner: das eine Christi, des höchsten Befehlshabers und Unseres Herrn, das andere
Luzifers, des Todfeindes unserer menschlichen Natur.“ Hl. Ignatius von Loyola – bitte für uns! Freimaurerkritik
auf dem Kreuzforum www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=177
Athanasius im Wunderland Was Sie dann an Verbindungen zwischen dem Opus Dei und der Freimaurerei hervorzaubern
hat seinen Ursprung ganz allein in ihrem Kopf. Ich muss zugeben, es ist manchmal wirklich erheiternd,
Ihnen beim Bau neuer Phantasiegebäude zuzusehen! Das alles klingt ja irgendwie spannend,… hat aber
mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Ein seriöses christliches Leben, der wahre Kampf eines „miles christi“
findet in der wirklichen Welt statt, und nicht wie bei Don Quijote gegen Windmühlen.
@Athanasius „Im grossen und ganzen fürchten die Radikal-Liberalen und Sozialisten (wesentlich mit der
Freim. verbunden) die Konzilskirche nicht mehr, es sei denn nur in Sachen Legalisierung von Abtreibung
(und sogar dann nicht vom deutschen „katholischen“ Episkopat)“ So ist es. Nachdem das deutsche, das österreichische
und das russische Kaiserreich gefallen war, konnten sich die Maurer an die bedeutenste und zäheste Festung
wagen, die katholische Kirche. Mit Konzilsabschluß Ende 1965 war auch dieses Ziel erreicht. Bis dahin
beteten die Katholiken zu Karfreitag „für die treulosen Juden“, heute für die Treue der Juden zum Alten
Bund. Bis dahin galt der Neue und Ewige Bund für viele, heute gilt er für alle. Die Maurer sind nahezu
unangreifbar geworden. Sie haben fast die gesamten Medien in der Hand und können mittels des Zauberwortes
„Verschwörungstheorie“ nahezu jeden Angriff unschädlich machen. Sancte Michael Archangele, defende nos
in proelio
@Benedikt Hat Rituale Romanum denn jemals geleugnet, dass es auch vor dem Konzil liberale Prälaten und
Priester gab die die Lehre unterminierten und auf dem II. Vatikanum mitmachten? Die Revolution des II.
Vatikanischen Konzils (sowohl Mons. Lefebvre wie auch der liberale Kardinal Suenens nannten es „1789 in
der Kirche“) wurde nicht vom „vorkonziliaren Magisterium“ gutgehiessen. Dieses hat es verurteilt, nicht
nur die liturgische Reformierung wie in 1969 definiert (verurteilt nach Mediator Dei 1947), sondern auch
die theologische Revolutionen (verurteilt von Humani Generis – 1950 usw.) – die wesentlich von der Theologie
nach Chenu (1942, Index Libr. Proh., Le Saulchoir – Une École de Théologie), Nouvelle Théologie und
Teilhard de Chardin, getragen wurden. Wo finden Sie denn in der sogen. „Konzilskirche“ noch Widerstand
gegen den Indifferentismus, den Ökumenismus, die Gleichsetzung aller Religionen, und gegen den Antropozentrismus?
Nur sehr wenig. Im grossen und ganzen fürchten die Radikal-Liberalen und Sozialisten (wesentlich mit
der Freim. verbunden) die Konzilskirche nicht mehr, es sei denn nur in Sachen Legalisierung von Abtreibung
(und sogar dann nicht vom deutschen „katholischen“ Episkopat).
@ Rituale Romanum Das glaube ich ihm sofort, denn in der Konzilskirche dürfte es von Maurern nur so wimmeln.
Sowohl Konzil als auch Liturgiereform wurden von Leuten durchgeführt, die aus der vorkonziliaren Kirche
stammen (wenn man das so sagen kann). Wenn Sie die „Konzilskirche“ für anfällig gegenüber der Frimaurerei
halten, so fällt das schließlich auf die vorkonziliare Zeit zurück, denn aus dieser sind diese Änderungen
entstanden.
Fortse. Und ja, ich kenne Freimaurer. In meiner Umgebung gibt es viele. Es sind persönlich keine bösen
Männer, aber sie sind dennoch Sklaven einer okkulten Sekte, obwohl sie dies selber natürlich nicht sehen.
Die Verrückten und Religionsobsedierten sind ja die Katholiken heutzutage. Übrigens ist es ja ungeheuerlich,
dass so ein Mann auch öffentlich als „Katholik“ leben kann in der doch so „konservativen“ katholischen
Subkultur Spaniens. Leider ist diese „Subkultur“ in allen spanischsprachigen Ländern von der Opus Dei-Organisation
unterwandert. Das Opus Dei aber hat seit der Gründung, auch weil es dem spanischen wirklich konservativen
Episkopat der 1940er und 1950er nicht gefiel, Kontakte zu der Freimaurerei gepflegt, vor allem über die
Kontakte zu Rabbinern der B’nai B’rith, die in Spanien wie Teile des Opus Dei auch den Fall Francos anstrebten.
Aber seien Sie sicher: jeder der heute die Freimaurerei kritiziert, wird als „Verschwörungsverrückter“
dargestellt, eine Denkweise die seit Jahrzehnten von den Medien in die Leute hinein gehauen wurde.
#3 AthanasiusII 17:27:31 | Mittwoch, 12. April 2006
(Forts.) Die Mitgliedschaft der Freimaurerei (die als einziges Dogma verkündet, dass jeder auf seine
Weise zum seelischen „Ziel“ geraten wird), die in Mexico in den 1920er Zigtausende von Geistlichen und
Gläubigen das Leben kostete (und deswegen in Spanien von Präsident Francisco Franco mit Recht bekämpft
wurde), ist für jeden Katholiken verboten auf Strafe der Exkommunikation speciali modo reservata [Apostolicae
Sedi]. Zwar erwähnt der nachkonziliare Kodex (nicht zufällig, fürchte ich) diese excommunicatio nicht
mehr, aber 1983 erklärte Joseph Kardinal Ratzinger mit Nachdruck, dass die Mitgliedschaft immer noch
jedem Katholiken verboten ist, und jedem Freimaurer ohne Reue für diese Mitgliedschaft ist deswegen der
Empfang der Hl. Kommunion verboten. Übrigens sind die Verbindungen der Freimaurerei zur Kirche seit dem
18. Jahrhundert stark gewachsen. Um 1717 entstand sie endgültig institutionalisiert, während ihr Okkultismus
und ihre Wirksamkeit vorher vor allem einigen Okkultisten und vor allem okkulten Rabbinern (Schlüsselwort:
Kabbalah, nicht umsonst strebt die Freim. auch die Wiedererstellung des jüdischen Tempels in Jerusalem
an!) vorbehalten war. Seit damals sind immer mehr Kirchenmänner von ihr indoktriniert und geschluckt
worden. Die Prinzbischöfe von Lüttich waren sehr lange öffentlich, später heimlich, Bruder in der
lokalen Eliteloge. Nachher wurde dies dann immer schlimmer.
In den Niederlanden… …und in Deutschland liegt das Durchschnittsalter der Logebrüder durchaus höher
als 45. Nur nebenbei. „Es hat nie einen Konflikt theoretischer Natur, eher einen Streit um den Einfluß
auf die Gesellschaft gegeben.“ Das ist eine Lüge. Wieder eine Strategie nach dem Motto ‘Ordo ex chaote’.
Hier (klick) erfährt man aus dem Munde des Hl. Vaters Papst Leo XIII. www.kathpedia.com/index.php?title=Humanum_…
das Konflikt mit der Sekte der Freimaurer beinhaltet. Nun lesen Sie aber bitte mal dies: Grossmeister
Yves Marsaudon (Grossloge Frankreichs, Schottischer Ritus), sagte Mitte der 1960er, aber zur Vatikan II.-Entwicklung
und der „neuen“ katholischen Kirche: „Der Universalismus, der sich heute in Rom dieser Trag breit macht,
liegt ganz nah an der Begründung, worum wir [Freim.] existieren. (…) Mit ganzem Herzen unterstützen
wir die Revolution des Johannes XXIII.“ „Geboren in unseren Freimaurerlogen, hat die Meinungsfreiheit
sich jetzt herrlich über den Kuppel von St. Peter ausgebreitet. Es ist klar, dass Paul VI. (…) tatsächlich
noch viel weiter gehen möchte als sein Vorgänger.“
Zwangsmaurerei „Mit der Kirche gebe es keine Spannungen.“ Das glaube ich ihm sofort, denn in der Konzilskirche
dürfte es von Maurern nur so wimmeln. Ich frage mich, ob man da überhaupt was werden kann, wenn man
kein Freimaurer ist bzw. deren Zielsetzungen entgegensteht. Sancte Michael Archangele, defende nos in
proelio