kreuzmeldungen
Innen und Außen + Anschuldigung und Entschuldigung + Laien statt Priester + Rätselhafte Selbstmorde + Unreines Schweigen
Innen und AußenVatikan. Bei der Generalaudienz am gestrigen Mittwoch forderte Papst Benedikt XVI. die 40.000 anwesenden Pilger zur Beichte auf: „Wir wissen, daß wir Sünder sind, aber wir vertrauen auf die göttliche Barmherzigkeit.“ Seine Vergebung, die uns durch das Sakrament der Buße geschenkt wird, sei die Quelle für den inneren und den äußeren Frieden. Die Feier des Todes und der Auferstehung Christi, gebe uns die Sicherheit, daß das Böse nicht das letzte Wort habe, so der Heilige Vater.
Anschuldigung und Entschuldigung
Polen. Der Vorsitzende des ‘Unabhängigen Ethikrates der Medien’ in Polen, Boguslaw Wolniewicz, hat Papst Benedikt XVI. auf ‘Radio Maryja’ beschuldigt. Wolniewicz erklärte, ‘Radio Maryja’ breche das „Monopol der linken Medien in Polen“ und das Tabu, über Juden nichts Schlechtes zu sagen. Der deutsche Papst sei daran Schuld, daß der Vatikan den Sender kürzlich kritisierte: „Niemand auf der Welt fürchtet sich so, Antisemit genannt zu werden, wie die Deutschen.“ Unterdessen hat sich der Programmdirektor von ‘Radio Maryja’, P. Tadeusz Rydzyk, laut ‘CWNews’ für angebliche antisemitische Äußerungen entschuldigt: „Wir wollten niemandes Gefühle verletzen“, so der Redemptoristenpater. Sein Radiosender wolle eine Haltung des Respekts für alle Personen – unabhängig von Rasse oder Religion – vermitteln.
Laien statt Priester
Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird am heutigen Gründonnerstag zwölf Laien-Männern die Füße waschen. Es handelt sich dabei um Mitglieder verschiedener Vereinigungen und Laienbewegungen aus der Diözese Rom. Dies berichtete ‘CWNews’. Üblicherweise wurde die Fußwaschung am Gründonnerstag an zwölf Priestern – als Repräsentanten für die zwölf Apostel – vollzogen.
Rätselhafte Selbstmorde
Deutschland. Bis zu fünf ehemalige Moslems, die zum Christentum konvertiert sind, kommen in Deutschland jedes Jahr um. Das berichtet das ZDF-Fernsehmagazin „Report Mainz“ unter Berufung auf die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte. Die Todesopfer würden oft durch rätselhafte Selbstmorde oder häusliche Unfälle sterben. Daß sie aufgrund des Religionswechsels umgebracht würden, könne nicht klar bewiesen werden.
Unreines Schweigen
Herr Jesus, auf verschlagene Weise ist über die Reinheit ein allgemeines Schweigen verhängt worden: ein unreines Schweigen! Es hat sich sogar die Überzeugung verbreitet, (…) daß die Reinheit Feindin der Liebe sei. (…) Die Reinheit ist die unerläßliche Bedingung, um lieben zu können (…) Wenn einer nicht Herr seiner selbst ist, wie kann er sich dann verschenken? (…) Nur wer rein ist, kann lieben, ohne zu beschmutzen.
Aus der zehnten Station des Kreuzwegs, der am morgigen Karfreitag von Papst Benedikt XVI. im Kolosseum gebetet wird; verfaßt von Mons. Angelo Comastri, Generalvikar für den Vatikanstaat.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Donnerstag, 13. April 2006 16:41
Beobachterin: „Abfall vom Glauben“
Es ist allgemein bekannt, daß ein Apostat (= jemand, der vom Glauben abfällt) im Islam vom Tode bedroht
wird.
Es ist ferner allgemein bekannt, daß über diejenigen, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind, keine Statistik existiert und daß die neuen Christen keine Propaganda von ihrem Religionswechsel machen.
Dafür wird es wahrscheinlich Gründe geben.
Es ist ferner allgemein bekannt, daß über diejenigen, die vom Islam zum Christentum übergetreten sind, keine Statistik existiert und daß die neuen Christen keine Propaganda von ihrem Religionswechsel machen.
Dafür wird es wahrscheinlich Gründe geben.
Donnerstag, 13. April 2006 09:16
Laurentius2: Rätselhafte Selbstmorde
Wir brauchen Geld für den Schuldendienst (wg. Spendierhosengehabe seit den 70ern) und die EU-Beiträge
(s. jüngste Stoiber-Äußerungen). Da ist einfach kein Geld mehr für ein halbwegs flächendeckendes
Netz von gerichtsmedizinischen Instituten wie früher. Dr. Rolf Zweihoff: Wir Gerichtsmediziner schätzen,
daß „1200 bis etwa 2400 Tötungsdelikte in Deutschland unentdeckt bleiben.“ (Quelle: mdr.de).
Wie auch immer, einen Aufschrei wird es frühestens geben, wenn ein Konvertit „öffentlich“ hingerichtet wird, ähnlich wie bei den Fällen der zuletzt spektakulären „Ehrenmorde“.
Wie auch immer, einen Aufschrei wird es frühestens geben, wenn ein Konvertit „öffentlich“ hingerichtet wird, ähnlich wie bei den Fällen der zuletzt spektakulären „Ehrenmorde“.
Donnerstag, 13. April 2006 08:52
Horst Eckner †: Von der Redaktion entfernt
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





