08:30:33 | Donnerstag, 13. April 2006
Innen und Außen + Anschuldigung und Entschuldigung + Laien statt Priester + Rätselhafte Selbstmorde + Unreines Schweigen
Innen und AußenVatikan. Bei der Generalaudienz am gestrigen Mittwoch forderte Papst Benedikt XVI. die
40.000 anwesenden Pilger zur Beichte auf: „Wir wissen, daß wir Sünder sind, aber wir vertrauen auf die
göttliche Barmherzigkeit.“ Seine Vergebung, die uns durch das Sakrament der Buße geschenkt wird, sei
die Quelle für den inneren und den äußeren Frieden. Die Feier des Todes und der Auferstehung Christi,
gebe uns die Sicherheit, daß das Böse nicht das letzte Wort habe, so der Heilige Vater.
Anschuldigung
und EntschuldigungPolen. Der Vorsitzende des ‘Unabhängigen Ethikrates der Medien’ in Polen, Boguslaw
Wolniewicz, hat Papst Benedikt XVI. auf ‘Radio Maryja’ beschuldigt. Wolniewicz erklärte, ‘Radio Maryja’
breche das „Monopol der linken Medien in Polen“ und das Tabu, über Juden nichts Schlechtes zu sagen.
Der deutsche Papst sei daran Schuld, daß der
Vatikan den Sender kürzlich kritisierte: „Niemand auf der
Welt fürchtet sich so, Antisemit genannt zu werden, wie die Deutschen.“ Unterdessen hat sich der Programmdirektor
von ‘Radio Maryja’, P. Tadeusz Rydzyk, laut ‘CWNews’ für angebliche
antisemitische Äußerungen entschuldigt:
„Wir wollten niemandes Gefühle verletzen“, so der Redemptoristenpater. Sein Radiosender wolle eine Haltung
des Respekts für alle Personen – unabhängig von Rasse oder Religion – vermitteln.
Laien statt Priester
Vatikan. Papst Benedikt XVI. wird am heutigen Gründonnerstag zwölf Laien-Männern die Füße waschen.
Es handelt sich dabei um Mitglieder verschiedener Vereinigungen und Laienbewegungen aus der Diözese Rom.
Dies berichtete ‘CWNews’. Üblicherweise wurde die Fußwaschung am Gründonnerstag an zwölf Priestern –
als Repräsentanten für die zwölf Apostel – vollzogen.
Rätselhafte SelbstmordeDeutschland. Bis zu
fünf ehemalige Moslems, die zum Christentum konvertiert sind, kommen in Deutschland jedes Jahr um. Das
berichtet das ZDF-Fernsehmagazin „Report Mainz“ unter Berufung auf die Internationale Gesellschaft für
Menschenrechte. Die Todesopfer würden oft durch rätselhafte Selbstmorde oder häusliche Unfälle sterben.
Daß sie aufgrund des Religionswechsels umgebracht würden, könne nicht klar bewiesen werden.
Unreines
SchweigenHerr Jesus, auf verschlagene Weise ist über die Reinheit ein allgemeines Schweigen verhängt
worden: ein unreines Schweigen! Es hat sich sogar die Überzeugung verbreitet, (…) daß die Reinheit
Feindin der Liebe sei. (…) Die Reinheit ist die unerläßliche Bedingung, um lieben zu können (…)
Wenn einer nicht Herr seiner selbst ist, wie kann er sich dann verschenken? (…) Nur wer rein ist, kann
lieben, ohne zu beschmutzen.
Aus der zehnten Station des Kreuzwegs, der am morgigen Karfreitag von Papst
Benedikt XVI. im Kolosseum gebetet wird; verfaßt von Mons. Angelo Comastri, Generalvikar für den Vatikanstaat.
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#3
Beobachterin 16:41:49 | Donnerstag, 13. April 2006
#2
Laurentius2 09:16:58 | Donnerstag, 13. April 2006