Was genau ist das Problem bei Priestern mit Homo-Neigungen?
Es führt zu Fehlurteilen, wenn man die Homosexualität im Fall von Priestern oder kirchlichen Funktionären nur mit Blick auf die Sexualität beurteilt. Von Dr. Gerard J. M. van den Aardweg, Psychologe und Experte in Fragen der Homosexualität.
(kreuz.net) Was genau ist das Problem bei homosexuellen Priestern und Ordensleuten oder – wenn man will –
bei homosexuellen Diakonen und kirchlichen Laien in Schlüsselfunktionen oder homosexuellen Nonnen. Letztere
stehen gegenwärtig nicht zur Debatte. Aber es gibt dort ein ähnliches Problem, das angesprochen werden
muß.Priester und Ordensleute mit homosexuellen Tendenzen können einen moralisch ungünstigen Einfluß ausüben. Dieser wirkt sich manchmal offen, manchmal subtil, nicht selten aber unter der Hand aus.
Die Betreffenden mögen dabei gute persönliche Absichten haben oder auch nicht, aus Naivität oder aus Berechnung handeln.
Einen vorwiegend offenen Einfluß übte der homosexuelle Studentenseelsorger Pater Jan van Kilsdonk SJ (88) in Amsterdam aus. Über Jahre propagierte er die moralische Akzeptanz homosexueller Beziehungen und versuchte gelegentlich homosexuell geneigte Studenten zu überzeugen, ihre Tendenzen „zu akzeptieren“.
In den USA wurde der Fall von Pater James Burtchaell bekannt. Der Priester war Mitglied der Kongregation vom Heiligen Kreuz und wurde Präsident der Theologischen Fakultät der Universität ‘Notre Dame’.
Nach dem Erscheinen der Enzyklika ‘Humanae Vitae’ forderte er eine „Verweigerung aus Gewissensgründen“ und mußte zurücktreten, als ihm Studenten homosexuelle Belästigungen und Mißbräuche vorwarfen.
Wenn ein Priester oder Seminarist einmal entschieden hat, daß „homosexuell“ für ihn in Ordnung ist, kann man von ihm erwarten, daß er den homosexuellen Lebensstil verteidigt und rechtfertigt, oft mit einem missionarischen Eifer, offen oder versteckt. Es versteht sich von selbst, daß ein solcher Entscheid einen Umbau der ganzen gesunden Sexual- und Ehemoral zur Folge hat.
Damit soll nicht gesagt werden, daß ein Priester oder kirchlicher Oberer mit homosexuellen Tendenzen, der die Rechtgläubigkeit gewählt hat und sich von Homo-Kontakten fernhält, wirklich in der Lage ist, die Enzyklika ‘Humanae Vitae’ und alles, was damit verbunden ist, zu begreifen oder daß er in seinem tiefsten Inneren damit einverstanden sein könnte.
In der Praxis mag er in der Beurteilung von sexuellen Verhaltensweisen, homosexuelle Beziehungen anderer Menschen eingeschlossen, manchmal eine gewisse Zweideutigkeit an den Tag legen.
Viele niederländische Katholiken wurden von den unerwarteten Offenbarungen, die der landesweit als rechtgläubig bekannte Priester Antoine Bodar in einem jüngsten Zeitungsinterview machte, schmerzlich berührt.
Bodars Stellungnahmen zeigen, wie Priester mit homosexuellen Gefühlen in sich selber gespalten sein können.
Zwar erklärte der Priester, daß die Homosexualität eine Verirrung darstelle und er es bevorzugen würde, normal zu sein, dennoch sprach er romantisierend von seinen früheren „Liebesgeschichten“.
Diese seien „ehrlich“ gewesen. Als er die letzte Beziehung wegen der Entscheidung, Priester zu werden, aufgegeben habe, sei das „weder eine Bekehrung noch eine Abkehr von der Sünde“ gewesen.
Man mag diese Aussage mit dem vergleichen, was der heilige Augustinus im nachhinein über seine heterosexuellen Affairen zu berichten weiß.
Generell erklärt Bodar: „Ich sehe nicht, was dem entgegensteht, daß wir einander lieben, auch indem wir uns umarmen und weiter gehen.“ Er würde nicht zögern, einem Homo-Paar, das nicht „provoziert“, die Heilige Kommunion zu spenden – im Sinne des Binsenwahrheit: „Gott ist kein Haarspalter“.
Wie kann jemand, der so vage und widersprüchliche Ideen vertritt, die katholische Ehemoral unterrichten oder unter den Eheleuten in seiner Herde Tugenden aufbauen, die der Enzyklika ‘Humanae Vitae’ entsprechen? Wie will er die Keuschheit lehren und erklären?
Das Beispiel zeigt, wie respektierte und manchmal sogar verehrte Priester mit homosexuellen Neigungen die Gläubigen in die Irre führen können, ohne es zu wollen. Dieser Priester hat seine Ansichten offen dargelegt. Viele andere werden nicht so deutlich reden.
Die moralische Rechtgläubigkeit dieser Priester, Diakone, Pastoren, Minister, Moraltheologen oder führenden Laien mag im wesentlichen nur intellektuell oder im Kopf sein, ohne daß sie in das Ganze ihrer Person und ihres emotionalen Lebens eingebettet wären.
Sie zeigen eine Tendenz, ihre Gefühle zu rationalisieren, die erotische Komponente eingeschlossen. Doch sie können die Abneigung normaler Menschen gegen das homosexuelle Verhalten, gegen ihre Schmutzigkeit und die Atmosphäre, die sie umgibt, nicht verstehen. Oft besitzen sie auch nur ein rudimentäres Verständnis der Liebe zwischen Mann und Frau und deren erotischen Dimensionen.
Damit ist eine traurige Wahrheit, ein Defekt, ausgesprochen. Gewiß beinhalten heterosexuelle Gefühle nicht notwendigerweise eine psychologische Reife auf nichtsexuellem Gebiet. Dennoch zeigen heterosexuelle Menschen, die keine sexuellen Anomalitäten aufweisen, generell eine normale Männlichkeit oder Weiblichkeit. Sie besitzen normale männliche oder weibliche „Identifikationen“.
Von der Homosexualität betroffene Personen können diese volle Männlichkeit oder Weiblichkeit nicht erreichen – höchstens auf eine unvollständige Weise.
Darum führt es zu Fehlurteilen, wenn man die Homosexualität im Fall von Priestern oder kirchlichen Funktionären ausschließlich mit Blick auf die Sexualität beurteilt, als ob es nur um die Frage ginge, ob der angehende Priester ein sexuell enthaltsames Leben führen kann oder nicht.
Nächstes Mal: Homo-Tendenzen deuten auf einen allgemeinen emotionalen Defekt
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Beschämend
4. Was genau ist das Problem bei Priestern mit Homo-Neigungen?
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Freitag, 14. April 2006 12:29
tillsninchen: Von der Redaktion entfernt
Freitag, 14. April 2006 02:51
centesimus annus: @dominicus
nicht wundern, der Seminarist ist einfach nur verwirrt – das ist bei fundis so, die bringen keinen richtigen
satz raus, verwechseln alles und schimpfen nur. um solche meinungen ernsthaft vertreten zu können, muss
man eben ziemlich dumm sein, und das kommt dann dabei raus.
kreuz.net ist von der Intention her schließlich die Plattform für Fundamentalisten, die wenn es ihnen jemand eintrichtern würde, durchaus auch bereit wären, Selbstmordattentäter zu werden, von Rassisten – siehe Artikel mit der Überschrift „Neger“, von sexistischen Schweinen – verzeihen sie den Ausdruck, kurz gesagt von Leuten, die die Schöpfung Gottes verachten und mit Füßen treten.
kreuz.net ist von der Intention her schließlich die Plattform für Fundamentalisten, die wenn es ihnen jemand eintrichtern würde, durchaus auch bereit wären, Selbstmordattentäter zu werden, von Rassisten – siehe Artikel mit der Überschrift „Neger“, von sexistischen Schweinen – verzeihen sie den Ausdruck, kurz gesagt von Leuten, die die Schöpfung Gottes verachten und mit Füßen treten.
Freitag, 14. April 2006 00:25
kober: Was genau ist das Problem bei Priestern mit Homo-Neigungen?
Was hier in einigen Diskussionbeiträge und im Artikel m.E. fehlt, ist die Haltung, die ein Aufrechterhalten
dieses Internetauftritts und ein Engagement für diese Seite aus einem natürlichen Selbstverständnis
heraus rechtfertigen würde: die christliche Botschaft!
Auf dem Götzenaltar einer Lehre, weit weg von weltweiten Standarts (weltweit sollte hier katholisch heißen!) wird hier die Missachtung und Beschimpfung von Menschen propagiert. Hier stehen echt reihenweise Leute an, die trotzig und selbstüberzeugt die Steine heben, nachdem sie aufgefordert wurden, zu werfen, wenn Sie vollkommen seien. Homosexuelle und heterosexuelle Menschen, die sich bemühen ihr Leben zu meistern und Christus nachzufolgen, werden hier verfolgt. Was Sie meinen, lieber Autor und Fachmann, betrifft wohl eher Ihre Phantasien und Wünsche, wen Sie treffen sind die Menschen, die Sie einst vor dem Weltenrichter treffen, Menschen, die Sie wohlmöglich anklagen werden. Sollte mich der barmherzige Gott in seine Arme schießen, hoffe ich, Ihm eine Beurteilung Ihrer Machenschaften überlassen zu dürfen.
Auf dem Götzenaltar einer Lehre, weit weg von weltweiten Standarts (weltweit sollte hier katholisch heißen!) wird hier die Missachtung und Beschimpfung von Menschen propagiert. Hier stehen echt reihenweise Leute an, die trotzig und selbstüberzeugt die Steine heben, nachdem sie aufgefordert wurden, zu werfen, wenn Sie vollkommen seien. Homosexuelle und heterosexuelle Menschen, die sich bemühen ihr Leben zu meistern und Christus nachzufolgen, werden hier verfolgt. Was Sie meinen, lieber Autor und Fachmann, betrifft wohl eher Ihre Phantasien und Wünsche, wen Sie treffen sind die Menschen, die Sie einst vor dem Weltenrichter treffen, Menschen, die Sie wohlmöglich anklagen werden. Sollte mich der barmherzige Gott in seine Arme schießen, hoffe ich, Ihm eine Beurteilung Ihrer Machenschaften überlassen zu dürfen.
Donnerstag, 13. April 2006 23:51
domenicus †: mhm…
Hetze gegen die Heterosexuellen
Wo?
Die Sodomisten sind entlarvt.
Echt? Muss Ich zwischen all dem unsachlichen Gefasel echt übersehen haben…Ach – Sie meinen die Aardweg-Artikel? Nene, die sind nur selbstentlarvend. Nämlich als dümmlich Pseudo-Wissenschaft. Von Objektivität und Verstand keine Spur. Nur Behauptungen ohne Beweise, leere Worthülsen und ewig-gleiches Anti-Homo-Blabla
Nach dutzenden von prosodomischen Artikeln
Jetzt aber echt: WO?
ich glaub, in diesem Faden bin ich der einzige, der gegen die allgegenwärtigen Tentakeln Gomorrhas kämpfte
^^
Pervertierten
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung…
Ein Auseinandersetzung auf verbaler Ebene ist selbst im Lager derjenigen nicht mehr zu gewinnen, die angeblich für die Lehre stehen.
Mit Pseudo-Argumenten ist auch echt nicht viel zu reißen…
Wo?
Die Sodomisten sind entlarvt.
Echt? Muss Ich zwischen all dem unsachlichen Gefasel echt übersehen haben…Ach – Sie meinen die Aardweg-Artikel? Nene, die sind nur selbstentlarvend. Nämlich als dümmlich Pseudo-Wissenschaft. Von Objektivität und Verstand keine Spur. Nur Behauptungen ohne Beweise, leere Worthülsen und ewig-gleiches Anti-Homo-Blabla
Nach dutzenden von prosodomischen Artikeln
Jetzt aber echt: WO?
ich glaub, in diesem Faden bin ich der einzige, der gegen die allgegenwärtigen Tentakeln Gomorrhas kämpfte
^^
Pervertierten
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung…
Ein Auseinandersetzung auf verbaler Ebene ist selbst im Lager derjenigen nicht mehr zu gewinnen, die angeblich für die Lehre stehen.
Mit Pseudo-Argumenten ist auch echt nicht viel zu reißen…
Donnerstag, 13. April 2006 23:45
Seminarist: Groteske
Irgendwie erinnert mich die Hetze hier bei Kreuznet gegen die Hoosexuellen, an die Judenhetze der Nationalsozialisten!!
Irgendwie erinnert mich die Hetze hier bei Kreuznet gegen die Heterosexuellen, an die Judenhetze der Nationalsozialisten!!
Die Sodomisten sind entlarvt. Nach dutzenden von prosodomischen Artikeln in diesem sogenannten erzkatholischen Forum gegen wenige (ich glaub, in diesem Faden bin ich der einzige, der gegen die allgegenwärtigen Tentakeln Gomorrhas kämpfte) ist keine These mehr zu halten, die in irgendeiner Weise eine Unterdrückung der Pervertierten rechtfertigen würde. Ein Auseinandersetzung auf verbaler Ebene ist selbs im Lager derjenigen nicht mehr zu gewinnen, die angeblich für die Lehre stehen.
Semianrist
Irgendwie erinnert mich die Hetze hier bei Kreuznet gegen die Heterosexuellen, an die Judenhetze der Nationalsozialisten!!
Die Sodomisten sind entlarvt. Nach dutzenden von prosodomischen Artikeln in diesem sogenannten erzkatholischen Forum gegen wenige (ich glaub, in diesem Faden bin ich der einzige, der gegen die allgegenwärtigen Tentakeln Gomorrhas kämpfte) ist keine These mehr zu halten, die in irgendeiner Weise eine Unterdrückung der Pervertierten rechtfertigen würde. Ein Auseinandersetzung auf verbaler Ebene ist selbs im Lager derjenigen nicht mehr zu gewinnen, die angeblich für die Lehre stehen.
Semianrist
Donnerstag, 13. April 2006 21:09
Ulli: Von der Redaktion entfernt
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