Ein Diözesanbischof in den USA ordnete kürzlich an, daß ein autistischer Bube seine bisherige Praxis des Kommunionempfanges nicht weiterführen darf.
Samstag, 22. April 2006 10:26
Dr. Otterbeck: Kurzer Prozess
Die Leichtfertigkeit, mit der hier andere zu „Häretikern“ erklärt werden, spricht doch für sich. Die Inquisition hat sich wenigstens die Mühe gemacht, einen Fall erst einmal zu untersuchen („inquisitio“). Die Attitüde selbsternannter Mikroinquisitoren (online!) imitiert ein Gebaren des kirchlichen Amtes, das es so nicht gab. Auch wenn bspw. Pius XI. zwei deutsche Theologen kurzerhand „a divinis“ suspendierte (wegen Antisemitismus), beachtete Rom immer ein Mindestmaß rechtlicher Form! Die Hysterie, mit der Einzelne meinen, sie könnten das wahre Rom aus Einzelzitaten päpstlicher Verlautbarungen nach subjektivem Geschmack „neu erfinden“, beleidigt nicht nur das Papsttum, sondern auch seine Gegner. Denn die konfessionellen Gegner des Papsttums haben (bis 1970) sich wenigstens die Mühe gemacht, ihre Gegnerschaft aus christlichen Motiven zu begründen. Dass es einem Titularerzbischof einmal einfallen könnte, mit einer virtuellen Romanité (zusammengesetzt aus Originalzitaten) gegen Rom zu „marschieren“, war unvorstellbar –- und fand genau deshalb statt. Ich erinnere abermals an den Zynismus, mit dem der Greis 1988 zu Guitton sagte: Wenn es ein Zeichen vom Himmel gibt, dass ich die Bischofsweihen lassen soll, dann lasse ich sie. („Du sollst Deinen Herrn und Gott nicht versuchen!“ hieß es doch irgendwo…) Aber Guitton möge doch bitte darauf verzichten, einen tödlichen Verkehrsunfall zu verursachen, nur um ihm diese Zeichen zu suggerieren. Redet so ein Mensch, der an Christus glaubt??
Dienstag, 18. April 2006 11:11
Paula: Kleinkrämerei
also mal ehrlich. die hostie ist in dem sinne nicht so wichtig wie der ritus des verabreichends. die hostie ist doch nur mittel zum zweck. der arme kerl kann einem wirklich keid tun. das wäre genauso, als würde jemand vorm sozialamt verhungern, nur weil die gerade ein unwichtiges dokument nicht finden
Freitag, 14. April 2006 17:48
Athanasius: @Ketzer Isl.
Sie sind offensichtlich Häretiker, da Sie die reelle Anwesenheit Jesu Christi in der konsekrierten hl.
Hostie leugnen. Das ist erst Blasphemie.
@Kurtl
Sie übertreiben und werfen Leuten Lüge vor, erst dás ist eine Sünde die strafbar ist. Oder wie der Herr Jesus Christus sagt: Wer seinen Bruder Raka nennt, der ist strafbar vor dem Sanhedrin.
Ich habe unten eine gute Lösung für dieses nichtProblem entworfen, nämlich der Empfang eines kleinen Tropfens des kostbaren Blutes aus dem Kelch durch diesen Jungen. Das ist durchaus möglich, ich habe es bereits in tridentinischen hl. Messen geschehen sehen.
Jedes Kind sollte zum Hl. Tische kommen, aber das heisst nicht, jeder müsse eine grosse konsekrierte Hostie bekommen.
Die Reaktionen vieler hier, und vielleicht der Eltern, sind quasi Hussitisch. Ein Partikel der hl. Hostie reicht aus: das ist der ganze Christus, der dort mit Seele, Gottheit, Leib und Blut anwesend ist.
@Kurtl
Sie übertreiben und werfen Leuten Lüge vor, erst dás ist eine Sünde die strafbar ist. Oder wie der Herr Jesus Christus sagt: Wer seinen Bruder Raka nennt, der ist strafbar vor dem Sanhedrin.
Ich habe unten eine gute Lösung für dieses nichtProblem entworfen, nämlich der Empfang eines kleinen Tropfens des kostbaren Blutes aus dem Kelch durch diesen Jungen. Das ist durchaus möglich, ich habe es bereits in tridentinischen hl. Messen geschehen sehen.
Jedes Kind sollte zum Hl. Tische kommen, aber das heisst nicht, jeder müsse eine grosse konsekrierte Hostie bekommen.
Die Reaktionen vieler hier, und vielleicht der Eltern, sind quasi Hussitisch. Ein Partikel der hl. Hostie reicht aus: das ist der ganze Christus, der dort mit Seele, Gottheit, Leib und Blut anwesend ist.
Freitag, 14. April 2006 14:59
Frl.Ilse: @Blasphemie
Was ich hier von ultrakatholischer Seite so über den Hostienempfang lese, ist für mich die pure Blasphemie. Da wird von Seite der Kirche dem Schöpfer des Universums (oder dem Urheber des Urknalls) vorgeschrieben, wie er sich bitteschön in Form einer Hostie in den Menschen hineinzubegeben habe!! Das ist ja ungeheuerlich – hier werden der einenden Kraft des Universums Vorschriften von einem Teil der Bewohner eines kleinen Planeten im Weltall gemacht – als ob Gott nicht selbst alle Macht hätte, mit dem Menschen in kontakt zu treten, wie, wo und wann er will!! Und das auf dem Rücken eines kleinen behinderten Jungen. Dieser Bischof verdient den Namen Christ nicht und gehört auf der Stelle suspendiert. Ich hoffe, die Familie des Jungen findet eine christliche Gemeinde, die Gott wirklich dient u. nicht blasphemisch ist.
Donnerstag, 13. April 2006 21:57
Eris: Noch einmal
@römisch katholisch: Sag ich doch. Ich bin selber Österreicherin. Bub ist völlig in Ordnung. Bube (mit e im Auslaut) ist es nicht. Das sind zwei verschiedene Wörter.
Donnerstag, 13. April 2006 20:36
kurt usar: haarspaltereien und himmelschreiend
die erwägungen über form und art des kommunionempfangs hier sind für mich haarspaltereien…
weh euch,ihr pharisäer und schriftgelehrten…
und,bitte,schluss mit dem himmelschreienden unsinn vom aufopfern der leiden…
das ist nur hohn…
unser herr und heiland hat genug gelitten…
draufgaben braucht es nicht.
weh euch,ihr pharisäer und schriftgelehrten…
und,bitte,schluss mit dem himmelschreienden unsinn vom aufopfern der leiden…
das ist nur hohn…
unser herr und heiland hat genug gelitten…
draufgaben braucht es nicht.
Donnerstag, 13. April 2006 16:38
Beobachterin: traurig
Das ist eine sehr traurige Geschichte. Noch trauriger ist es, daß offenbar niemand da ist, der den Bischof
zur Einsicht bringt.
Hier wäre ein couragierter Priester gefragt, der dem Jungen die Kommunion reicht und das bisherige Vorgehen des Vaters akzeptiert – was eine wunderbare Lösung für diesen kranken Jungen beim Empfang der Kommunion darstellt.
Hier wäre ein couragierter Priester gefragt, der dem Jungen die Kommunion reicht und das bisherige Vorgehen des Vaters akzeptiert – was eine wunderbare Lösung für diesen kranken Jungen beim Empfang der Kommunion darstellt.
Donnerstag, 13. April 2006 16:37
Römisch-Katholisch: ganze Hostie?
Muss denn der Junge gleich eine ganze Hostie empfangen? Es könnte ja auch ein kleines Stückchen sein?
Aber in den Mund nehmen und wieder ausspucken das ist doch Unsinn. Eine andere Möglichkeit wäre ein
Tropfen oder ein Schluck des hl. Blutes. Wenn es dem Jungen klar ist, was die hl. Kommunion ist, dann
wird es ihm egal sein, ob er eine ganze Hostie empfängt oder ein Stück davon oder ob er nun einen Schluck
aus dem Kelch bekommt. Hauptsache ist doch er empfängt Christus.
@Eris: In der Schweiz und in Österreich nennt man die Knaben „Bub“ oder „Bube“. Das ist kein Schimpfwort. Im Schweizerdeutschen gibt es für die Knaben gar keinen anderen Ausdruck als Bub.
@Eris: In der Schweiz und in Österreich nennt man die Knaben „Bub“ oder „Bube“. Das ist kein Schimpfwort. Im Schweizerdeutschen gibt es für die Knaben gar keinen anderen Ausdruck als Bub.
Donnerstag, 13. April 2006 15:59
Eris: Sprachlicher Einwand
Ein Bub ist kein Bube. Ein Bube ist z.B. ein Spitzbube, auf jeden Fall ist es ein Schimpfwort. In seiner nicht zusammengesetzten Form findet es sich z.B. in Schillers „Kabale und Liebe“, als der Intrigant hofft, seinen Auftraggeber dereinst neben sich auf dem Schafott zu sehen: „ Es soll mich Kitzeln, Bube, mit dir verdammt zu sein.“ Wenn kreuz.net Bub nicht gefällt, schreiben Sie halt Knabe oder Junge.
Donnerstag, 13. April 2006 13:42
virOblationis: Anrufung der hl. Juliana von Falconieri
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die hl. Johanna von Falconieri (19.6.). Als sie auf dem Sterbebett
lag, war es ihr wegen Erbrechens nicht möglich zu kommunizieren. – Jemand anders an ihrer Stelle kommunizieren
zu lassen, wie in dem Bericht aus den USA beschrieben, kam ihr nicht in den Sinn; so etwas ist ja auch
abwegig. Stattdessen bat sie den anwesenden Priester darum, ihr die hl. Hostie mit dem Corporale auf die
mit einem Tuch bedeckte Brust zu legen, um den eucharistischen Heiland anzubeten. – So könnte, wie bereits
vorgeschlagen, der Junge geistig kommunizieren.
Bei der Heiligen nun ereignete sich ein Wunder: Die um ihre Oberin versammelten Schwestern und der Priester sahen die hl. Hostie verschwinden. Sie war in die Heilige eingegangen, die auf diese Weise wunderbar kommunizierte. Nach St. Julianas Tod am 19. Juni 1341 entdeckte man beim Waschen des Leichnams nahe dem Herzen das eingedrückte Abbild einer Hostie. – Wenn Juliana auch eine besondere Gnade zuteil wurde, so hat doch auch sie vor der Schwierigkeit gestanden, kommunizieren zu wollen und es nicht zu können. So wäre es möglich, sie anzurufen, um dem Jungen zu helfen, so daß er vielleicht den Zwang, das Allerheiligste auszuspeien, überwindet.
Bei der Heiligen nun ereignete sich ein Wunder: Die um ihre Oberin versammelten Schwestern und der Priester sahen die hl. Hostie verschwinden. Sie war in die Heilige eingegangen, die auf diese Weise wunderbar kommunizierte. Nach St. Julianas Tod am 19. Juni 1341 entdeckte man beim Waschen des Leichnams nahe dem Herzen das eingedrückte Abbild einer Hostie. – Wenn Juliana auch eine besondere Gnade zuteil wurde, so hat doch auch sie vor der Schwierigkeit gestanden, kommunizieren zu wollen und es nicht zu können. So wäre es möglich, sie anzurufen, um dem Jungen zu helfen, so daß er vielleicht den Zwang, das Allerheiligste auszuspeien, überwindet.
Donnerstag, 13. April 2006 13:34
Augustinus: @Hrodgar
Der Bischof & der Vater zweifeln nicht daran, dass der Junge die Handlung um die hl. Kommunion versteht.
Das erkennt man auch am Verhalten des Jungen. Für mich ein Hinweis, die mögliche (bei Autismus aber
nicht unbedingt vorhandene) geistige Behinderung läßt zu, über den geistlichen Aspekt der Kommunion
zu sprechen, die auch die Gemeinschaft ermögicht. Die spezifischen Umstände kenne ich natürlich nicht.
Bezüglich der Auffassung, was der Leib und das Blut Christi in der Kommunion sind, empfehle ich die Lektüre von Didache aus dem frühen Christentum.
Ich will mit meinem Posting niemanden verletzen und bitte Sie deshalb auch um Verzeihung. Es gibt Fälle, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene das unfreiwillige Leid innerlich annehmen, um es Christus aufzuopfern. Vor wenigen Wochen zum beispiel durfte ich einer Sterbenskranken Frau begegnen, die durch dieses Aufopfern so gelöst und froh aussah, dass ich ehrfürchtig und tief beeindruckt wurde. Ich kenne mehrere Schicksale von Kindern & Jugendlichen, die ihr eigenes tödliches Leid Christus gewidmet haben. Das Leid der Eltern bleibt unermesslich und wird alleine nur durch die Hoffnng auf das Wiedersehen im Himmel gemildert.
Ich möchte nicht provozierend verstanden werden, sondern schlicht als besondere von Gott geschenkte Gnade, duch die Liebe das Leid zu ertragen. Sie haben mit Ihrem Kind sicher genau das auf die persönliche Weise gemacht, eben in der Sprache der Liebe zwischen Kind und Vater.
Gottes Segen
Augustinus
Bezüglich der Auffassung, was der Leib und das Blut Christi in der Kommunion sind, empfehle ich die Lektüre von Didache aus dem frühen Christentum.
Ich will mit meinem Posting niemanden verletzen und bitte Sie deshalb auch um Verzeihung. Es gibt Fälle, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene das unfreiwillige Leid innerlich annehmen, um es Christus aufzuopfern. Vor wenigen Wochen zum beispiel durfte ich einer Sterbenskranken Frau begegnen, die durch dieses Aufopfern so gelöst und froh aussah, dass ich ehrfürchtig und tief beeindruckt wurde. Ich kenne mehrere Schicksale von Kindern & Jugendlichen, die ihr eigenes tödliches Leid Christus gewidmet haben. Das Leid der Eltern bleibt unermesslich und wird alleine nur durch die Hoffnng auf das Wiedersehen im Himmel gemildert.
Ich möchte nicht provozierend verstanden werden, sondern schlicht als besondere von Gott geschenkte Gnade, duch die Liebe das Leid zu ertragen. Sie haben mit Ihrem Kind sicher genau das auf die persönliche Weise gemacht, eben in der Sprache der Liebe zwischen Kind und Vater.
Gottes Segen
Augustinus
Donnerstag, 13. April 2006 12:46
Sozialkatholisch: Würdige Kommunion
Das der Vater verärgert ist und das der Junge sich ausgegrenzt fühlt kann ich verstehen. Ich denke aber auch, das wenn auf allen Seiten ein guter Wille vorhanden ist eine Lösung des Problems möglich ist. Das träufeln des Blutes Christie in den Mund des Jungen könnte eine Lösung sein. Man muss aber auch sagen das durch bestimmte Verhaltensweisen der letzten Jahrzehnte die Ehrerbietung vor dem allerheiligsten Altarsakraments (heute ist die Gründonnerstag) sehr gelitten hat. Man muss versuchen vernünftige Wege zu finden die Ehrfurcht wieder mehr zu wecken und nicht zu viele neue Wege zu gehen.
Donnerstag, 13. April 2006 12:33
Gotthard: Kelchkommunion
Wenn er trinken kann, sollte er einen kleinen Schluck Wein trinken.
Donnerstag, 13. April 2006 12:25
Hrodgar: na dann
Erklären Sie mal einem Autisten, daß er eine „geistige Kommunion“ einnehmen soll, oder einfach sein
Leiden des Ausgestoßenseins dem Liebenden Gott aufopfern.
Klasse Einfall, wenn Sie das geschafft haben, dann haben Sie den Autismus nebenbei geheilt. Das wäre natürlich am schönsten. Ist aber völlig weltfremd.
Und Klar hat Jesus was von „essen“ gesagt. ich denke nicht, daß jeder Einzelfall der denkbar wäre in der Bibel abgebildet ist.
Ganz nebenbei: wer von Ihnen hat schon mal Blutwurst gegessen? Des Blutigen soll sich der Heidenchrist enthalten. Auch Bibel.
Jetzt werden Sie sagen: Jaaa, aber es ging doch um Opferblut, um Heidenopfer und um die Tischgemeinschaft mit Judenchristen…
Sehen Sie. Und so schnell relativieren Sie die Bibel (oder sind hier Jehovas Zeugen dabei? Die relativieren die Bibel nämlich anders!)
Wie war das – um bei Krankheit zu bleiben – mit der gekrümmten Frau? Zu lange schon musste Sie leiden, um den Shabbat auch noch abwarten zu sollen, meinte Jesus.
Oder die Syrophönizierin? Berührt gegen jedes Tabu den Rabbi…Ihr glaube hat ihr geholfen, nicht ihre Gesetzestreue.
Ich sage Ihnen nur eines: Ich habe 1/2 jahr mit meinem Kind auf der Krebsstation zugebracht. Kranke Kinder brauchen alles, nur keine Theologiestunden über Geistige Kommunion und Aufopferung ihres Leidens.
Sie brauchen den unbedingten Schutz der Gemeinschaft, nicht die Ausgrenzung.
Und wenn Ihr Gott hier die Ausgrenzung verlangt, dann ist es kein liebender Gott.
Klasse Einfall, wenn Sie das geschafft haben, dann haben Sie den Autismus nebenbei geheilt. Das wäre natürlich am schönsten. Ist aber völlig weltfremd.
Und Klar hat Jesus was von „essen“ gesagt. ich denke nicht, daß jeder Einzelfall der denkbar wäre in der Bibel abgebildet ist.
Ganz nebenbei: wer von Ihnen hat schon mal Blutwurst gegessen? Des Blutigen soll sich der Heidenchrist enthalten. Auch Bibel.
Jetzt werden Sie sagen: Jaaa, aber es ging doch um Opferblut, um Heidenopfer und um die Tischgemeinschaft mit Judenchristen…
Sehen Sie. Und so schnell relativieren Sie die Bibel (oder sind hier Jehovas Zeugen dabei? Die relativieren die Bibel nämlich anders!)
Wie war das – um bei Krankheit zu bleiben – mit der gekrümmten Frau? Zu lange schon musste Sie leiden, um den Shabbat auch noch abwarten zu sollen, meinte Jesus.
Oder die Syrophönizierin? Berührt gegen jedes Tabu den Rabbi…Ihr glaube hat ihr geholfen, nicht ihre Gesetzestreue.
Ich sage Ihnen nur eines: Ich habe 1/2 jahr mit meinem Kind auf der Krebsstation zugebracht. Kranke Kinder brauchen alles, nur keine Theologiestunden über Geistige Kommunion und Aufopferung ihres Leidens.
Sie brauchen den unbedingten Schutz der Gemeinschaft, nicht die Ausgrenzung.
Und wenn Ihr Gott hier die Ausgrenzung verlangt, dann ist es kein liebender Gott.
Donnerstag, 13. April 2006 11:59
Augustinus: Interessanter Fall
Der Bericht ist ein interessanter Fall: Über das Wesen und die Wichtigkeit des Leibes Christi zu wissen,
die Kommunion zu wollen, vorbereitet sein aber nicht kommunizieren können. Vielfach haben wir es ansonsten
mit Leuten zu tun, die wenig über das Mysterium des Leibes Christi wissen, nicht vorbereitet sind und
gedankenlos kommunizieren.
Ich bin kein Theologe, aber ich denke mir, dass das geistige Opfer durch die körperliche Beeinträchtigung groß ist und – zum Guten genutzt – auch viele Gnaden für den Jungen herabrufen wird. Die Diözese tut gut daran, sich weiter mit dem konkreten Fall zu beschäftigen, in dieser Zeit empfiehlt es sich, den Buben über die Gebete für eine geistige Kommunion und dessen Wirkung aufzuklären. Durch das Opfer des schmerzhaften Verzichts ist diese geistige Kommunion auf jeden Fall sehr gnadenreich, denn Christus schaut auf das Herz.
LG Augustinus
Ich bin kein Theologe, aber ich denke mir, dass das geistige Opfer durch die körperliche Beeinträchtigung groß ist und – zum Guten genutzt – auch viele Gnaden für den Jungen herabrufen wird. Die Diözese tut gut daran, sich weiter mit dem konkreten Fall zu beschäftigen, in dieser Zeit empfiehlt es sich, den Buben über die Gebete für eine geistige Kommunion und dessen Wirkung aufzuklären. Durch das Opfer des schmerzhaften Verzichts ist diese geistige Kommunion auf jeden Fall sehr gnadenreich, denn Christus schaut auf das Herz.
LG Augustinus
Donnerstag, 13. April 2006 11:48
Don Bosco: Geistige Kommunion
Grüß GOTT in die Runde!
Ist die Geistige Kommunion, die von vielen Heiligen empfohlen wurde, wirklich so in Vergessenheit geraten?
Damit ist doch das Problem auf einen Schlag gelöst!
Siehe Link: http://www.adorare.de/geistkomm.html
Ist die Geistige Kommunion, die von vielen Heiligen empfohlen wurde, wirklich so in Vergessenheit geraten?
Damit ist doch das Problem auf einen Schlag gelöst!
Siehe Link: http://www.adorare.de/geistkomm.html
Donnerstag, 13. April 2006 11:32
Benedikt: @ Hrodgar
…dieses und jenes uns prüfen und immer komplizierter werden.
mann kann aber auch einfach hergehen und es so machen, wie es diesem kleinen Menschen vertraut ist und ganz unkompliziert und natürlich ist…
So unkompliziert ist das aber nicht. Die Konsumierung der Hostie gehört eigentlich wesentlich zur Kommunion dazu.
Und kommen Sie da nicht mit Jesus-Worten. Jesus fordert eindeutig, dass sein Fleisch (Hostie) gegessen werden muss, um Anteil zu haben. Der Bezug auf irgendwelche anderen Stellen führt nur zu einer Aufweichung dessen, was die Kommunion bedeutet. Und Sentenzen wie „Der weiß schon, wie es gemeint ist“ haben zu einer unglaublichen Erosion des Glaubens und der Ehrfurcht geführt. Dieser Weg ist eine Sackgasse.
mann kann aber auch einfach hergehen und es so machen, wie es diesem kleinen Menschen vertraut ist und ganz unkompliziert und natürlich ist…
So unkompliziert ist das aber nicht. Die Konsumierung der Hostie gehört eigentlich wesentlich zur Kommunion dazu.
Und kommen Sie da nicht mit Jesus-Worten. Jesus fordert eindeutig, dass sein Fleisch (Hostie) gegessen werden muss, um Anteil zu haben. Der Bezug auf irgendwelche anderen Stellen führt nur zu einer Aufweichung dessen, was die Kommunion bedeutet. Und Sentenzen wie „Der weiß schon, wie es gemeint ist“ haben zu einer unglaublichen Erosion des Glaubens und der Ehrfurcht geführt. Dieser Weg ist eine Sackgasse.
Donnerstag, 13. April 2006 11:27
Hrodgar: man kann auch…
…dieses und jenes uns prüfen und immer komplizierter werden.
mann kann aber auch einfach hergehen und es so machen, wie es diesem kleinen Menschen vertraut ist und ganz unkompliziert und natürlich ist…
Und wenn der Papa auch den Glauben hat…
So grenzt es den Jungen am wenigsten aus.
Aber gut, Macht das unter Euch aus. Geht mich als Heiden nichts an.
War auch nur eine Einrede, zu bedenken, daß es für den Jungen das Beste sein mag, so natürlich und selbstverständlich zu leben wie irgend möglich.
Und ddas es wiedermal unlogisch ist, auf der einen Seite einen Liebenden Aufopfernden Herrn Jesus zu verkünden, der sich am Kreuz abschlachten läßt und auf der anderen Seite diesem Jesus solche Spitzfindigkeiten zu unterschieben, daß seine Gnadengabe „ungültig“ sei, wenn sie zwar glaubenden Herzens und Sinnes aber mit einem Formfehler empfangen wird.
Jesus sagte mal: Ist denn der Mensch für das Gesetz da oder das Gesetz für den Menschen.
Bedenkt das einmal. Eure Eigenen Aussagen müssen wenigstens zusammenpassen.
Ihr braucht nicht mit meinem Glauben zusammenpassen, aber in sich sind solche Widersprüche irgendwie unpassend.
Und nochwas: Ich schreibe keinem was vor, mache nur auf offensichtliche Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufmerksam.
mann kann aber auch einfach hergehen und es so machen, wie es diesem kleinen Menschen vertraut ist und ganz unkompliziert und natürlich ist…
Und wenn der Papa auch den Glauben hat…
So grenzt es den Jungen am wenigsten aus.
Aber gut, Macht das unter Euch aus. Geht mich als Heiden nichts an.
War auch nur eine Einrede, zu bedenken, daß es für den Jungen das Beste sein mag, so natürlich und selbstverständlich zu leben wie irgend möglich.
Und ddas es wiedermal unlogisch ist, auf der einen Seite einen Liebenden Aufopfernden Herrn Jesus zu verkünden, der sich am Kreuz abschlachten läßt und auf der anderen Seite diesem Jesus solche Spitzfindigkeiten zu unterschieben, daß seine Gnadengabe „ungültig“ sei, wenn sie zwar glaubenden Herzens und Sinnes aber mit einem Formfehler empfangen wird.
Jesus sagte mal: Ist denn der Mensch für das Gesetz da oder das Gesetz für den Menschen.
Bedenkt das einmal. Eure Eigenen Aussagen müssen wenigstens zusammenpassen.
Ihr braucht nicht mit meinem Glauben zusammenpassen, aber in sich sind solche Widersprüche irgendwie unpassend.
Und nochwas: Ich schreibe keinem was vor, mache nur auf offensichtliche Widersprüche zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufmerksam.
Donnerstag, 13. April 2006 11:07
Athanasius: Man kann auch…
…durchaus ein Tropfen des kostbaren Blutes diesem Kinde geben. Das wird er wohl nicht ‘ausspucken’.
Oft liegt es auch an den Eltern. Ausspucken und das mit den Händen anfassen kann nicht toleriert werden. Aber die Handkommunion macht man in Arizona doch auch schon. Die richtige Einstellung der Eltern zum kostbarsten Sakrament des Altar könnte deswegen auch schon verloren gegangen sein.
Aber Lösungen gibt es sowieso. Kein Problem. Kniend kommuniziert man leider in den Novus Ordo Pfarreien der USA wohl nicht, weshalb stellt die redaktion denn eine Kommunionbankphoto zum Artikel?
Oft liegt es auch an den Eltern. Ausspucken und das mit den Händen anfassen kann nicht toleriert werden. Aber die Handkommunion macht man in Arizona doch auch schon. Die richtige Einstellung der Eltern zum kostbarsten Sakrament des Altar könnte deswegen auch schon verloren gegangen sein.
Aber Lösungen gibt es sowieso. Kein Problem. Kniend kommuniziert man leider in den Novus Ordo Pfarreien der USA wohl nicht, weshalb stellt die redaktion denn eine Kommunionbankphoto zum Artikel?
Donnerstag, 13. April 2006 11:00
Benedikt: @ Hrodgar
Ich sagte ja schon: Um das wirklich beurteilen zu können müsste man wissen, welche anderen Arten der
Kommunion der Familie angeboten wurden. Sind diese nämlich akzeptabel, dann liegt die Verantwortung bei
der Familie, die trotz dieser akzeptablen Vorschläge nicht auf diese in der Tat ungewöhnliche Art der
Kommunion verzichten will. Man könnte dem Jungen z.B. kleine Partikel geben. Schwer kranken, die nicht
mehr richtig schlucken können (wie es zB bei Terri Schiavo war) bekommen mW einen Tropfen des Hl. Blutes
auf die Zunge geträufelt.
Allerdings ist es durchaus möglich, dass andere Kommunionarten nicht vorgenommen werden können, weil für einen Autisten diese Veränderung unter Umständen schon problematisch ist. Aber das kann man nicht genauer wissen; aus dem Text geht auch nichts genaueres hervor, daher würde ich mich mit vernichtenden Urteilen über die Gesamtkirche lieber erstmal zurückhalten.
Allerdings ist es durchaus möglich, dass andere Kommunionarten nicht vorgenommen werden können, weil für einen Autisten diese Veränderung unter Umständen schon problematisch ist. Aber das kann man nicht genauer wissen; aus dem Text geht auch nichts genaueres hervor, daher würde ich mich mit vernichtenden Urteilen über die Gesamtkirche lieber erstmal zurückhalten.
Donnerstag, 13. April 2006 10:42
Hrodgar: Verstehen Sie jetzt?
Einem Kranken die Stärkung zu verweigern wegen eines Formaltheologischen Grundgsatzes. Das ist grausam
ohne Ende!
Mir bedeutet die Kommunion als Heide nichts, klar.
Aber dieser Junge „weinte und schrie“. Es ist ihm ein Herzensanliegen. Er glaubt daran.
Wenn Euer Gott aus einem Stück Brot einen Leib Christi machen kann, warum muß dann der Vorgang des Schluckens physikalisch exakt durchgeführt werden, damit das, was Ihr sonst als „Wunder“ oder „Mysterium“ betrachtet, stattfinden kann?
Und: Wo zieht man die Grenze? Muß ein Verdauen stattfinden? Oder eine Umsetzung der aufgenommenen Nährstoffe in Zellmaterial des Menschen?
Was, wenn ein Schwer kranker die Kommunion empfängt und nach dem Schlucken verstirbt? Ist sie dann „Ungültig“
Ist Euer Gott nicht in der Lage, diese „Gnadeneingießung“ in Menschen vorzunehmen, die nicht ein Stück Brot schlucken können?
Ist Schlucken statt Spucken somit Heilsnotwendig?
Oder bekommt der Junge eine Dispens, sodaß er nach Bischöflicher Freistellung dieser Gnadengabe nicht mehr bedarf?
Warum macht man es nicht wie bei Aussätzigen früher: Man feiert über den Jungen eine Totenmesse und lässt ihn gesellschaftlich sterben, dokumentiert so die Amtliche Ausgrenzung.
Solch unmenschliche Gemeinheit macht mich nur noch wütend!
Mir bedeutet die Kommunion als Heide nichts, klar.
Aber dieser Junge „weinte und schrie“. Es ist ihm ein Herzensanliegen. Er glaubt daran.
Wenn Euer Gott aus einem Stück Brot einen Leib Christi machen kann, warum muß dann der Vorgang des Schluckens physikalisch exakt durchgeführt werden, damit das, was Ihr sonst als „Wunder“ oder „Mysterium“ betrachtet, stattfinden kann?
Und: Wo zieht man die Grenze? Muß ein Verdauen stattfinden? Oder eine Umsetzung der aufgenommenen Nährstoffe in Zellmaterial des Menschen?
Was, wenn ein Schwer kranker die Kommunion empfängt und nach dem Schlucken verstirbt? Ist sie dann „Ungültig“
Ist Euer Gott nicht in der Lage, diese „Gnadeneingießung“ in Menschen vorzunehmen, die nicht ein Stück Brot schlucken können?
Ist Schlucken statt Spucken somit Heilsnotwendig?
Oder bekommt der Junge eine Dispens, sodaß er nach Bischöflicher Freistellung dieser Gnadengabe nicht mehr bedarf?
Warum macht man es nicht wie bei Aussätzigen früher: Man feiert über den Jungen eine Totenmesse und lässt ihn gesellschaftlich sterben, dokumentiert so die Amtliche Ausgrenzung.
Solch unmenschliche Gemeinheit macht mich nur noch wütend!
Donnerstag, 13. April 2006 10:33
Benedikt: Oho…
Ja, wie schön wäre das, wenn man immer so dermaßen buchstabengetreu auf die Vorschriften beim Kommunionempfang
achten würde. Da allerdings wird immer gern über gewisse Mißstände großzügig hinweggesehen.
Frage: Welche anderen Arten des Kommunionempfangs wurden der Familie denn angeboten? Das wäre mal interessant zu wissen.
Frage: Welche anderen Arten des Kommunionempfangs wurden der Familie denn angeboten? Das wäre mal interessant zu wissen.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





