Kinderabtreibung
Will Genossin Burgstaller das Christkind abtreiben?
Salzburg: Wenig zu lachen hat Frau Gabriele Burgstaller, die sozialistische Regierungspräsidentin des Landes Salzburg, angesichts einer Karikatur, die heute an 70.000 Haushalte ihres Bundeslandes verschickt wurde. Die Genossin will bekanntlich die Jugend ihres Bundeslandes abtreiben. Doch die Jugend weiß sich zu wehren.
(kreuz.net, Salzburg) Die österreichische Lebensschutzorganisation „Jugend für das Leben“ hat zugeschlagen. Heute protestiert sie mit rund einer Tonne Post gegen den einsamen Entscheid der Salzburger Landeshauptfrau Gabriele Burgstaller, die Salzburger Landesklinik zu zwingen, Abtreibungen durchzuführen.

Die Postwurfsendung der „Jugend für das Leben“ erreicht nicht weniger als 70.000 Salzburger Haushalte. Sie enthält Informationen über die Schrecken der Kinderabtreibung und deren fatale Auswirkungen auf die Gesellschaft. Dem Brief ist eine tragisch-komische Karikatur beigelegt, welche die sozialistische Landeshauptfrau in einer herrischen und kinderverachtenden Pose zeigt.

Auf der Darstellung empfiehlt die Abtreibungspolitikerin der in Salzburg vorbeiziehenden Heiligen Familie statt einer Herberge die Abtreibungsstation, welche sie einzurichten gedenkt. Der Anstoß zum Comic kam aus den Reihen der Kinderabtreiber selbst. Frau Burgstallers militante Mitgenossen sind nämlich bei ihren Demonstrationen gegen das Leben mit folgendem Spruch aufgetreten: „Hätte Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben.“

Die Karikatur von Abtreibungs-Gabi ist nicht die einzige Weihnachtsbescherung für die Abtreibungspolitikerin. Eine weitere Initiative sorgt bereits dafür, der Sozialistin die Augen für das schmutzige Geschäft der Abtreibung zu öffnen. Bei der Aktion „Schuhe für Gabi“ wird die Bevölkerung aufgefordert, ihrem Widerwillen gegen die lebens- und kinderfeindliche Politik der Landeshauptfrau durch das großzügige postalische Zuschicken von alten Schuhen Ausdruck zu verleihen.

Auch die internationale Lebensschutzorganisation „Human Life International“ (HLI) hat sich in den Salzburger Kampf für das Leben eingeschaltet. HLI weist mit Flugblättern für die Bevölkerung auf das kommende – traurige – Weihnachtsfest hin: „Gabi, Abtreibung tötet das Christkind“.

Als nächste Aktion ist am kommenden Montag um 17.00 Uhr in Salzburg ein Fackelzug geplant. Lebensschützer aus ganz Österreich und dem angrenzenden Ausland werden sich gemeinsam mit brennenden Fackeln vor die Landesklinik begeben, um das Licht dorthin zu tragen, wo bereits ab April 2005 – nach dem Willen der Abtreibungspolitikerin Burgstaller – das Leben von unschuldigen Kinder vernichtet werden soll.

Doch noch hat die Salzburger Landeshauptfrau ihre finsteren Pläne nicht in die Tat umsetzen können.
      
3 Lesermeinungen
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#3   Tom Pullings   19:17:31 | Dienstag, 14. Dezember 2004
Beeindruckend
Was kreuz.net schon wieder alles weiß, bevor oder während es gerade passiert, ist beeindruckend. Beinahe schon gespenstisch. Weiter so!
Zum Thema:
Was bei dem ganzen fehlt, ist ein ‘Dankeschön’ an die liebe ÖVP, die bedingungslos kapituliert hat. Einerseits klebt man am Sessel, den man wegen ein paar toter Ungeborener mehr oder weniger nicht verlassen will, andererseits sollen christlich-motivierte Stimmbürger mit dem von Landesrätin Eberle geworfenen Nebel verwirrt und bei der Stange gehalten werden. Hätte die Industriellen-Erbin Eberle wirklich Rückgrat, würde sie ihr Pöstchen ostentativ aufgeben und in ihre wohlbestallte Schein-Selbständigkeit als Landwirtin samt angehängtem k.u.k.-Bauernhilfsverein zurückkehren. Aber nein, die „… ÖVP arbeitet weiter für Salzburg …“. Tja, diese tolle Arbeit wollen wir uns nur wegen ein paar Föten wahrlich nicht entgehen lassen.
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#2   Dolfus   14:12:20 | Dienstag, 14. Dezember 2004
Dunkles Österreich
Leider eine sehr treffende Karikatur. Das Lachen bleibt dem Gläubigen im Halse stecken … eigentlich sind die Parolen der Jungsozialisten Volksverhetzung und Religionsstörung!
Wie ist es möglich, daß man Bannmeilen gegen Lebensschützer vor illegalen Abtreibungskliniken andiscutiert?
Abtreibungskliniken sind illegal und pfui auf Wolfgang Schüssels Österreich, das nicht dagegen vorgeht!
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#1   doublemax   14:09:29 | Dienstag, 14. Dezember 2004
das ist gut!
Weiter so, liebe Kreuzritter! Ich liebe eurer mutiges Eintreten!
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Es wurden 4 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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