Zum Glück sind wir den lästigen Kindernachwuchs los
Eine deutsche Tageszeitung hatte endlich den Mut, die Vorteile des in Deutschland von Pille, Kondom und Abtreibung produzierten Kindermangels auf den Tisch zu legen.
(kreuz.net) Am 20. März wagte es Jana Frielinghaus in der linksaußen Tageszeitung ‘junge welt’, die
demographische Katastrophe in Deutschland von ihrer positiven Seite zu beleuchten.
Keine Kinder bedeute
für Deutschland einen ungeahnten Standortvorteile – erklärte die Journalistin.
Man könne das ewige
Gejammer schon gar nicht mehr hören: „Alle barmen sie, die Deutschen stürben aus. Die Sozialsysteme
brächen bald zusammen, und überhaupt sei das alles furchtbar traurig.“
Familienministerin von der Leyen
habe in der ‘Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung’ sogar eine Auswanderungswelle in Länder prophezeit,
„in denen es sich mit Kindern leichter leben läßt“.
Deutsche Politiker wollen die tragische Situation
mit kostenlosen Kindergartenplätzen und einer Generalinventur der familienpolitischen Leistungen des
Staates umwenden.
„Dummheit oder Heuchelei?“ – fragt sich Frau Frielinghaus.
Denn so manche Staatsdiener
würden sich in Wahrheit freuen, den lästigen Kindernachwuchs endlich losgeworden zu sein:
Auf diese
Weise erledige sich das Lehrstellenproblem von selber.
Der Kindermangel wirke sich auf Dauer auch positiv
auf das Arbeitslosenproblem und die damit verbundene Belastung der öffentlichen Kassen aus.
Da es keine
Kinder gebe, könne der Staat auf die Einstellung von teuren Lehrern und Erziehern verzichten. Wer dann
immer noch auf der Straße stehe, werde problemlos eine Stelle in der Altenpflege finden.
Zuguterletzt
müsse man sich nicht einmal zum Schein Gedanken um die Versorgung künftiger Rentnergenerationen machen:
„Die werden so klein sein, daß es nicht mehr der Rede wert ist.“
Auch die Frauen könnten durch die
erfolgreiche Eliminierung der Kinder voll in den Produktionsprozeß eingespannt werden.
Gegenwärtig
quäle man sich noch mit Betriebskindergärten, um die Qualifikationen der Frauen besser zu nutzen.
Das
könne man auch viel leichter haben, denn das Ideal bestehe darin, daß qualifizierte Frauen gar keine
Kinder mehr besitzen:
„Dann sind sie voll einsatzfähig, fallen nicht durch Babypausen aus, und die Kosten
für einen teuren Kindergarten fallen auch weg.“
In der neoliberal-marktwirtschaftlichen Logik spreche
weder aus politischer noch aus privater Sicht etwas für die Produktion von Nachwuchs:
„Ganz zu schweigen
von der mit seinem Vorhandensein verbundenen Lärm- und Schmutzemission in Zoos, öffentlichen Verkehrsmitteln
und Parkanlagen.“
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13 Lesermeinungen
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Zwangssterilisation für alle… dann brauchen wir bald keine Friedhöfe mehr, und die alten können wir
als Bauland verwenden, aber so’n Blödsinn, Bauland brauchen wir ja dann gar nicht mehr, wer soll denn
dann noch bauen, die vorhandenen Häuser werden leer stehen und wir können jeden Tag ein anderes bewohnen.
Ich kann nur sagen: „Der letzte macht das Licht aus!“
#10 domenicus † 23:45:50 | Donnerstag, 13. April 2006
mhm… Stedefeldt ist ein geistig offenkundig gestörter Schmierfink aus dem Sado-Maso-Sodomiten-Milieu.
gleichgeschalteten Einheitsbrei Herren dieser Medien gefilterten Informationen Dazu bedarf es keines Kommentars
mehr.
»Junge Welt« Jana Frielinghausens Artikel spießt ebenso sarkastisch wie treffend den neoliberalen Ungeist
der herrschenden Klassen auf, wie ihn das Merkel-Régime widerspiegelt. Beobachterin: »Dazu bedarf es
keines Kommentars mehr. Die Fronten sind klar.« Leider scheint Ihnen einiges unklar zu sein. Über Eike
Stedefeldts widerlichen Artikel vom 2. (nicht: 3.) August 2003, aus welchem Sie zitieren, braucht man
kein weiteres Wort zu verlieren. Stedefeldt ist ein geistig offenkundig gestörter Schmierfink aus dem
Sado-Maso-Sodomiten-Milieu. Er schreibt zum Glück seit anderthalb Jahren nicht mehr in der »Jungen Welt«.
Ansonsten rate ich zu etwas diffenzierterem Urteil über diese Zeitung. Richtig ist, daß sie immer wieder
antikirchliche Reflexe zeigt. Kein Wunder angesichts der Herkunft und Sozialisierung der Redakteure. Das
gilt ähnlich für die meisten gesellschaftspolitischen Themen. In Sachen der Wirtschafts- und internationalen
Politik ist die »Junge Welt« aber ein willkommener Lichtblick im sonst reichlich gleichgeschalteten
Einheitsbrei unserer Medien. Wer mehr als die von den Herren dieser Medien gefilterten Informationen sucht,
dem kann ich die »Junge Welt« nur empfehlen.
schönen Urlaub, Rudolfsohn! Ob Sie es glauben oder nicht. Aber ich wundere mich schon seit Tagen, warum
Sie keiner fragt ob Sie nicht mal gerne in Urlaub fahren möchten. –-- Frohe Ostern wünscht wi-bi (der
ja eigentlich nur noch lesen mag – das Schreiben aber manchmal nicht sein lassen kann)
#6 private-notes 18:15:41 | Donnerstag, 13. April 2006
Realsatire Soetwas kann einem Kabarettisten gar nicht mehr einfallen. Vom eigentlichen Thema: Wirtschaftlicher
Vor- und Nachteile zu grellgeschminkten Wattebäuschchenwerfer; und das in lediglich drei Postings vom
Start weg: Das ist pathologisch par excellence. Weiter so! Ich beraubt Euch selbst jeder Ernsthaftigkeit
und Glaubwürdigkeit. So verkommt der katholisch rechte Flügel zur peinlichen Lachnummer Kasperltheater
kreuz.net: Homophobe Themen- und Lebensversager, wohin das Auge blickt.
#5 deepthought 17:20:26 | Donnerstag, 13. April 2006
@Rudolfsohn: Schöne Ferien … … und wir wünschen Ihnen auch viel Spass bei Ihren Recherchen auf dem
nächsten Bahnhofsklo welches Sie durch Ihre Anwesenheit beehren.
#4 rudolfsohn 16:57:59 | Donnerstag, 13. April 2006
Nicht beirren lassen, beobachterin! Weil ich gleich abreise, lasse ich das verkrampfte Rückzugsgelalle
von Euch pervertierten Schwooligans mal so stehen. Bis ich zurück bin, werft Euch hübsch neckisch Wattebäuschchen
zu. Aber nich so dolle, weil das tut ja weh … autschi! Und dass Ihr dabei Euere Federboas nicht abknickt,
Ihr grellgeschminkten Vögel …
#3 private-notes 16:37:26 | Donnerstag, 13. April 2006
Elegant Elegant, meine iebe, wie sie hier wieder einmal die Weiche gestellt haben und von dem Hauptthema
zu ihrem Liebelingsthema hinüberschwenken. Das macht Ihnen so schnell keiner nach. BTW: Der Tonfall der
guten Dame dürfte sie nicht stören. Abgesehen davon, dass sie beide unterschiedliche Ansichten vertreten,
stehen sie sich rhetorisch in Nichts nach – in gar nichts.
#2 Karl Murx 16:33:23 | Donnerstag, 13. April 2006
Gute Satire, aber mehr auch nicht. Bei sinkendem Bruttosozialprodukt, sinken auch die Steuereinnahmen.
Aus diesen Steuereinnahmen werden aber die Bundesschatzanleihen bedient. Mehr als 20% der Steuereinnahmen
gehen bereits für Zinsen drauf. Sinken die Steuereinnahmen, so sinken die Schulden nicht nominal und
der prozentuale Anteil der Zinsen im Steueraufkommen wächst. Er wächst so lange, bis die Schulden nicht
mehr da sind. Aber die können gar nicht durch Rückzahlung verschwinden (mit was denn?), sondern können
nur von den Gläubigern abgeschrieben werden. Wer sind die Gläubiger? Jeder, der ein Sparbuch hat, oder
eine Lebensversicherung. Entschuldung des Staates geht nur durch Streichung der Altersversorgung, auch
der privaten, sowie der Spareinlagen. Bei sinkendem Steueraufkommen kann der Staat auch seine Machterhaltungsmittel
zur Vollstreckung seiner Steuerforderungen nicht mehr finanzieren. Folge: diese Politikergeneration endet
irgendwann am Strick.
#1 Beobachterin 16:32:21 | Donnerstag, 13. April 2006
Die „Junge Welt“ Die „Junge Welt“ ist sowieso das allerletzte; dazu nehme ich überhaupt keine Stellung.
Als Beispiel für das Niveau dieser Presse ein Auszug aus einem Artikel in der Jungen Welt vom 3.8.2003:
Es stinkt! Der Papst ließ seinen Großinquisitor furzen, und lauter sehr verantwortungsbewußte Demokraten
rümpfen die Nase, als müffele es völlig unerwartet. Gottes Fähnleinführer erließen am Donnerstag
eine 14seitige Order an katholische Politiker, Beamte und sonstige Vollstrecker, sich jeder Genese oder
Umsetzung »homosexuellenfreundlicher« Gesetze zu verweigern. (…) Im Sommerloch sind mal wieder die
Arschficker dran. Was ist neu? Allenfalls die Sprache, die wie kaum ein Dokument aus dem Hause Ratzinger
zuvor dessen völkische Ideologie verrät und belegt, daß Faschismus sich immer noch bestens paart mit
Religion, Esoterik und den sie verwaltenden Sekten. Das klärt immerhin die Verhältnisse. Wie viele Institutionen
trauen sich denn noch, dem christianisierten Mob Homosexualität offen als wider das »natürliche Sittengesetz«
und Lesben und Schwule als bevölkerungspolitische Blindgänger anzuzeigen? Dazu bedarf es keines Kommentars
mehr. Die Fronten sind klar.