In den Vereinigten Staaten werden in der Osternacht Scharen von Erwachsenen getauft und Tausende von Konvertiten und Rückkehrer in die Kirche aufgenommen.
(kreuz.net) Die Osternacht ist in den USA seit Jahren die Gelegenheit, um Konvertiten in die Kirche aufzunehmen
und Erwachsene zu taufen.
Das berichtete kürzlich der Nachrichtendienst ‘Catholic News Service’.
Alleine
in der Erzdiözese der Bundeshauptstadt Washington gibt es dieses Jahr 1.133 erwachsene Täuflinge, Konvertiten
und Rückkehrer. In der Nachbardiözese Arlington sind es 697.
In der Diözese Brooklyn bei New York
werden in der kommenden Osternacht 312 Erwachsene getauft und 66 Konvertiten aufgenommen, die in anderen
christlichen Kirchen getauft wurden. Außerdem kehren 412 Katholiken, die zwar katholische getauft wurden
aber nie die Erste Kommunion oder das Sakrament der Firmung erhielten, in den Schoß der Kirche zurück.
In der Erzdiözese Newark – 15 Kilometer südlich von New York – werden in wenigen Wochen 300 Erwachsene
im Bad der Taufe gereinigt und 600 Konvertiten und Rückkehrer empfangen.
In der Erzdiözese Philadelphia
sind es 440 Täuflinge und 524 Konvertiten und Rückkehrer.
In der Erzdiözese Baltimore – im Nordosten
der USA – werden in der kommenden Osternacht 217 Erwachsene getauft und 494 Konvertiten und Rückkehrer
aufgenommen.
Die Erzdiözese Seattle im Nordwesten des Landes ist eines der wenigen Bistümer, wo es
mehr Erwachsenentaufen – nämlich 717 – als Konvertiten und Rückkehrer – 597 – gibt.
Vor zwei Jahren
gingen in den Vereinigten Staaten insgesamt rund 150.000 Erwachsene, die entweder katholisch wurden oder
zur Kirche zurückkehrten, im Nachen Petri an Bord.
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5 Lesermeinungen
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@Athanasius/Jean Nichts für ungut, Athanasius, aber Jean hat recht. Daß wir nicht mehr diese Erfolge
wie nach dem Krieg haben, weiß ich doch auch, aber es ist doch eine GUTE NACHRICHT, daß der christliche
Kulturaufschwung in den USA – trotz der (klerikal-satanistisch provozierten ?) Kinderschändungsskandale … –
auch an unserer una sancta – Kirche nicht vorübergeht ! Gaudeamus !
Frage mich … … was der Bezugspunkt der Aussage „Man wird wieder katholisch“ ist: – „wieder katholisch“
im Vergleich zu vor ein, zwei Jahren – zu den 90iger Jahren – oder früher? – oder in einem lokalen Sinn:
im Vergleich zu Kanada oder Mexiko oder Europa oder …?
@ athanasius Nun lassen Sie doch mal den alten Cato zuhause. So kann man natürlich jede gute Entwicklung
madig machen. Und natürlich ist eine solche Entwicklung Grund zur Freude und zur Dankbarkeit! Nichts
sonst. Fallen verdammt nicht zum Liegenbleiben!
Zum Artikel: Grund zum Jubeln ist dies nicht. Die Rate der Aufnahmen und Bekehrungen sowie die der Taufen
ist erheblich gesunken im Vergleich zu den 1950er Jahren, mit dem zehnfachen. Man kann dies nicht als
„gute Frucht des Frühlings“ verkaufen, da es sich hier handelt um eine Generation, die, auch in den USA,
ohne Gott aufgewachsen ist, wegen der Krise der 1960er und nachher. Dies ist kein Wachstum, sondern Folge
mangelnder Katechese nach den 1960er, und des Glaubensabfalls von Eltern durch die kirchliche Krise ab
1965. Zudem ist die Rate unheimlich viel niedriger als noch etwa 1958, oder 1963! (In Europa sowie in
den USA.) Nur erscheint es als sei der Tiefpunkt vorbei – zahlenmässig.
God’s own country Es ist herzerfrischend, bei kreuz.net immer wieder auch wirklich gute Nachrichten zu
lesen. Etablierte Klerikalmedien verkaufen uns ja den soundsovielten Geburtstag eines Konzilsveteranenm
o.ä. als gute Nachricht. Aber das ist wirklich eine !