Der päpstliche Hofprediger entwickelte im vergangenen September bei der Erklärung des Gleichnisses von den bösen Winzern eigenwillige Theorien: „Wir Christen können nicht diejenigen sein, die versuchen, die Juden zu bekehren.“
(kreuz.net) „Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einem Volk gegeben, das seine Früchte hervorbringen
wird“, heißt es am Ende des 21. Kapitels im Matthäusevangeliums über die bösen Winzer.
In einem Kommentar
zum Sonntagsevangelium erklärte der päpstliche Hofprediger, Pater Raniero Cantalamessa OFMcap., diesen
Text im Kontext des Themas der Verwerfung Israels.
Die Ausführungen des Kapuziners wurden im September
2005 vom römischen Nachrichtendienst ‘Zenit’ – welcher der Kongregation der Legionäre Christi nahesteht –
publiziert.
Ein „simplizistische und triumphalistische“ Auslegung dieser und anderer Stellen aus dem
Evangelium habe „zur Verurteilung der Juden und zu den tragischen Konsequenzen, von denen wir wissen“,
geführt – beginnt Pater Cantalamessa seine Ausführungen.
Die Christen dürften die Sicherheiten des
Glaubens, die das Evangelium ihnen biete, nicht aufgeben. Dennoch sei nicht schwer zu erkennen, wie sehr
deren Haltung den „echten Geist des Evangeliums“ verkehrt hätten.
Zuallererst müsse man in diesen furchtbaren
Worten Christi keine Verdammung, sondern die außerordentliche Liebe Gottes sehen. Es handle sich auch
nicht um eine definitive, sondern nur um eine „pädagogische Verwerfung“.
Gott habe Israel auch schon
im Alten Testament verworfen. Der Kapuziner verweist auf eine Stelle im fünften Kapitel des Propheten
Jesaja, die ebenfalls das Bild des Weinbergs verwendet:
„So will ich euch nun verkünden, was ich mit
meinem Weinberg tun will. Ich nehme seinen Zaun hinweg, daß er abgeweidet werde. Ich reiße seine Mauer
nieder, daß er zertreten werde.“
Doch solche Worte hätten Gott nicht daran gehindert, Israel zu lieben
und über sein Volk zu wachen.
Der Heilige Paulus erkläre, daß die im Matthäusevangelium von Christus
angekündigte Verstoßung nicht definitiv sein werde. Sie ermögliche außerdem den Heiden, ins Himmelreich
einzugehen.
Der Völkerapostel, der zu Unrecht als Vertreter eines Bruches zwischen Israel und der Kirche
betrachtet werde, zeige uns vielmehr das richtige Verhältnis zum jüdischen Volk.
Der päpstliche Hofprediger
zitiert das neunte Kapitel des Römerbriefes, wo Paulus erklärt bereitzusein, von Christus getrennt zu
werden, wenn das seinen Brüdern israelitischen Glaubens hilfreich sein könne:
„Wenn sich die Christen
in der Vergangenheit bemüht hätten, ihn ihrem Reden über die Juden ähnliche Gefühle zu hegen, hätte
die Geschichte eine andere Richtung genommen“ – glaubt der Kapuziner.
Wenn die Juden eines Tages – wie
auch Paulus hoffe – zu einem positiveren Urteil über Jesus kommen würden, müsse das durch einen inneren
Prozeß und als Ziel einer eigenen Suche geschehen. Das geschieht nach Ansicht von Pater Cantalamessa
bereits:
„Wir Christen können nicht diejenigen sein, die versuchen, sie zu bekehren.“ Aufgrund der Art
und Weise, wie in der Vergangenheit versucht worden sei, die Juden zu bekehren, hätten „wir das Recht
verloren, das zu tun“ – verkündet der Kapuziner:
„Zuerst müssen die Wunden durch Dialog und Versöhnung
geheilt werden.“
„Ich kann nicht sehen, wie ein Christ, der Israel wirklich liebt, nicht hoffen kann,
daß die Juden eines Tages Jesus entdecken, den das Lukasevangelium Kapitel 2, als „Herrlichkeit des Volkes
Israel“ beschreibt. Ich glaube nicht, daß das Proselytismus ist.“
Doch gegenwärtig sei das wichtigste,
die Hindernisse zu entfernen, die „wir dieser Versöhnung entgegengesetzt“ hätten und das „schlechte
Licht“ zu beseitigen, „in das wir Jesus in den Augen der Juden gerückt“ hätten.
Auch die Hindernisse,
die noch in der Sprache gegenwärtig seien, müßten überwunden werden: „Wie oft ist das Wort »Jude«
in unserer Art zu sprechen in einem abwertenden oder negativen Sinn gebraucht!“
Seit dem Zweiten Vatikanischen
Konzil hätten sich die Beziehungen zwischen Christen und Juden verbessert. Das Dekret über den Ökumenismus
gebe Israel unter den Religionen einen separaten Status:
„Für uns Christen ist der Judaismus keine »andere
Religion«, sondern eher ein integraler Teil unserer eigenen Religion. Wir verehren den gleichen Gott
Abrahams, Isaaks und Jakobs, der für uns auch der Gott Jesu Christi ist.“
Email-Adressen der Empfänger
39 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
„Wir Christen können nicht diejenigen sein, die versuchen, die Juden zu bekehren.“ um zum Thema zurück
zu kommen, in der BRD ist der Anteil der Katholiken bei 1/3, und davon stellen die Katholiken, die die
hier vertretenenen katholischen Ansichten, und das ist ja auch nicht eine Meinung, vertreten, einen Bruchteil…
wäre also schön, wenn erstmal die Katholiken ihren Laden auf Vordermann bringen. Ist schlecht, wenn
man über Pharisäer klagt, selbst aber Pfarriseer ist. Es bringt doch nichts, wenn über Rückkehrer
und Eintreter gejubelt wird, aber weit mehr der Kirche den Rücken kehrt, oder nur in ihr bleiben, weil
es eben in der Gesellschaft dazu gehört, oder man oder frau in dem Arbeitsfeld keine Arbeit bekommen,
oder weil eine Landesregierung (z.Z. NRW) gebühren für einen Austritt verlangen (und da jubeln Christen?)…
Ich wünsche euch viel Erfolg.
@GerdEric: Noch mal ein bißchen Physik Ich sag es mal so: Erde und Sonne stehen symbolisch für den Menschen
und für G’TT,… Diese Symbolik mitsamt den Folgerungen, die Du daraus ziehst, interessiert hier doch
überhaupt nicht. Nun weisst du als Dr., dass sich noch Heute die S’nn’ um die „Erde“ zu drehen habe …
Noch mal: Um was man sich das Universum bewegen läßt, d.h. wo man den Ursprung des Koordinatensystems
hinzusetzen beliebt, ist physikalisch reine Geschmacksache. Man wählt ihn so, daß die Rechnungen nicht
unnötig kompliziert werden. Die ideologischen Kämpfe der frühen Neuzeit waren völliger Blödsinn –
eine Erkenntnis, die übrigens der Kardinal Bellarmino – wenn ich mich recht erinnere, das Haupt der römischen
Inquisition zu Galileos Zeiten – schon zu Recht vertreten hat. MfG Christoph Heger
Lieber Dr. Christoph Heger Ich sag es mal so: Erde und Sonne stehen symbolisch für den Menschen und für
G’TT, wobei der Mensch sich bescheiden als Erde versteht. Galileo sagte richtig, dass sich die „Erde“
um die S’nn’ dreht, doch der „massgebliche“ Mensch der damaligen Zeit war nicht anders, als Heute, denn
der „erkannte“ kraft seiner Gewalt, dass sich die S’nn’ um die „Erde“ zu drehen habe… Nun weisst du
als Dr., dass sich noch Heute die S’nn’ um die „Erde“ zu drehen habe (physikalisch-mathemathisch haben
beide einen gemeinsamen „Drehpunkt“, der wohl eher innerhalb der Sonne sein wird, da die Erde, mangels
Masse kaum von Bedeutung ist). Dein Stand ist der z.Z. Galileos. Ob das wer auch immer wie errechnet oder
festlegt, gilt für mich der Sinn des AT, dass G’TT die Sterne an das Himmelszelt setzt.
@Einstein Da haben sie ja eine tolle Grundlage gefunden, die Erde in den Mittelpunkt des Universums zu
legen. Es geht in dieser Sache allerdings weniger darum, das Bezugssystem für Planetenbahnen zu finden,
sondern darum, daß das allgemein weltanschauliche Bezugssystem, das Sie hier an den Tag legen, in seiner
Fähigkeit zur Selektion von Informationen eben dem der Gegenspieler Galileis in Brechts Stück gleicht.
Weltbilder Keine Ahnung von Physik, und Wissenschaftsgeschichte kann man demjenigen bescheinigen, der
naiverweise das Ptolemäische Universum … verteidigt: Es mag ja Schwadroneuren wie Rosalinde und GerdEric
unbekannt sein, aber es ist tatsächlich genauso wahr, daß die Erde sich um die Sonne dreht wie daß
sich die Sonne um die Erde dreht. Es ist physikalisch gleichgültig. Rechentechnisch ist es natürlich
sehr viel schwieriger, die Erde im Zentrum des Koordinatensystems zu wählen. Es ist alles etwas komplizierter,
als die Welt sich dem selektiv wahrnehmenden Bewusstsein zeigt. Überhaupt nicht! Man muß nur statt solchen
verquasten Quatsch von sich zu geben, etwas von (allgemeiner) Relativitätstheorie verstehen. Zum Weltbild
der ahnungslosen Physiker vs. katholische Kirche empfiehlt sich äusserst amüsant B. Brechts Das Leben
des Galilei… Na, ja – wenn man sein Weltbild von Literaten dieses Charakters bezieht! Statt dessen sollte
man besser die seriöse Wissenschaftsgeschichte zur Kenntnis nehmen und erfahren, daß Galilei etwas gemogelt
hat. Die Protokolle seiner Beobachtung der Juppitermonde sind getürkt. Es war unmöglich für ihn, die
Monde zu den angegebenen Zeiten mit seinem Fernrohr zu sehen. MfG Christoph Heger
Letztlich ist es vor G’TT egal, ob die Sonne um die Erde oder die Erde eine Scheibe ist oder der Sack
Reis endlich in China imfällt, allerdings ist es mehr als pfarriseerhaft, angedachte Gesetzestexte anderer
zu bemängeln, aber die eigenen zu vergessen. Wie ist das noch mit den katholischen Priestern, die sich
nicht trauen zu ihrer Frau und ihren Kindern offen zu stehen, weil sie ihre Rente verlieren könnten?
Ich wünsche allen eine segensreiche Ostern und dessen weitere Folgen.
@promovierte Schwätzer Keine Ahnung von Physik, und Wissenschaftsgeschichte kann man demjenigen bescheinigen,
der naiverweise das Ptolemäische Universum mit den Worten verteidigt: Es ist nur etwas komplizierter
zu berechnen – aber das begreifen Leute nicht, die wie offenbar Du auch, keine Ahnung von Physik haben.
Es ist alles etwas komplizierter, als die Welt sich dem selektiv wahrnehmenden Bewusstsein zeigt. Zum
Weltbild der ahnungslosen Physiker vs. katholische Kirche empfiehlt sich äusserst amüsant B. Brechts
Das Leben des Galilei…
@ Dr. Christoph Heger herzlichen Dank für deine klaren Angaben bezüglich des Gesetzes wider die seelenkäuferischen
Auswüchse in Israel… …auch werde ich den Gedanken verwerfen, dass Menschen ihre Seelen verkaufen.
@GerdEric: Israelisches Gesetz Dieses schändliche israelische Gesetz gegen die Religionsfreiheit ist
am 1. April 1978 in Kraft getreten. MfG Christoph Heger
@ Dr. Christoph Heger Jedenfalls hast du hier bisher nur deine Äusserung als Beleg für deine Behauptung.
Dr. Christoph Heger: Du darfst Dich gern weiter mit solchem Unsinn zum Affen machen. Nun, du machst das
mit Abitur und Studium…
@GerdEric Nun weiss ich aber noch immer nicht, ob das nun Gesetz ist oder nicht! Ich sagte, doch daß
die Regierung Begin seinerzeit dieses Gesetz, das für Israel so peinlich ist, durchgeboxt hat, nach dem
sich Konvertiten vom Judentum und solche, die dabei mitgewirkt haben könnten, strafrechtlich verantworten
müssen. Ich wundere mich, daß Dir das nicht schon vorher bekannt gewesen sein sollte. Oder darf ich
weiter getrost alte „Irrtümer“ der „Kirche“ posten, auch wenn sich die „Kirche“ davon gelöst hat? Nur
zu, ich habe ja auch keine Hemmungen „Irrtümer“ – oder sagen wir es klarer: Verbrechen – der Synagoge
zu „posten“. Scheibe, Blamiere Dich weiter mit solchem Unsinn, der nie gelehrt worden ist! die Sonne umkreist
die Erde… Ja meinetwegen! Es ist nur etwas komplizierter zu berechnen – aber das begreifen Leute nicht,
die wie offenbar Du auch, keine Ahnung von Physik haben. und was da sonst noch ist. Du darfst Dich gern
weiter mit solchem Unsinn zum Affen machen. MfG Christoph Heger
@ Dr. Christoph Heger Nun weiss ich aber noch immer nicht, ob das nun Gesetz ist oder nicht! Oder darf
ich weiter getrost alte „Irrtümer“ der „Kirche“ posten, auch wenn sich die „Kirche“ davon gelöst hat?
Scheibe, die Sonne umkreist die Erde… und was da sonst noch ist.
@GerdEric: Tu nicht dümmer, als Du sein kannst! Erstens ginge es einen freiheitlichen Staat überhaupt
nichts an, aus welchen Gründen jemand konvertiert. Zweitens war es einfach eine dumm-gemeine Unterstellung
in der Gesetzesinitiative der Regierung Begin, daß Juden wegen materieller Vorteile (ausgerechnet im
gegen Konvertiten intoleranten Israel!) konvertieren würden. MfG Christoph Heger
@ Dr. Christoph Heger @Irenäus und GerdEric: Da ist nichts Geheimnisvolles dran. Das ist damals durch
die Presse gegangen: Die Regierung Begin hat seinerzeit ein Gesetz verabschiedet, nachdem der vom Judentum
zum Christentum (oder womöglich auch zu etwas anderem) Übergetretene sich verantworten muß, ob bei
seiner Bekehrung „materielle Anreize“ etc. eine Rolle gespielt haben. In diesem Falle würden sich auch
diejenigen, die diese „materiellen Anreize“ angeboten hätten, strafbar gemacht haben. Nach deinen eigenen
Worten muss man davon ausgehen, dass dem nicht so ist. Wie wäre es mal mit Fakten? Und wenn gezahlt wird,
so darf doch gefragt werden, wieviele „Silberlinge“ denn so fliessen, für einen Übertritt…
@GerdEric: Wen ginge das etwas an? Willst du damit sagen, dass die römisch-katholische Kirche immer noch
„Geschenke“ macht, wenn sich jemand taufen lässt? Was zahlt „ihr“ denn so, wie sind die Tarife? Davon
weiß ich nichts. Und wenn die katholische Kirche das täte, ginge es Dich oder den israelischen Staatsanwalt
einen feuchten Kehricht an. In ordentlichen Staaten ist jedermann frei jedermann ein Geschenk zu machen.
Es bleibt also dabei, daß in Israel ein (talmudisches) Mittelalter zu besichtigen ist, in dem man sich
für eine Konversion strafrechtlich verantworten muß. MfG Christoph Heger
Mächtig ist der Gott Israels Für die Katholiken hier empfehle ich die Lesung des Epistels des Samstags
vor Palmsonntag, die genommen ist aus dem Propheten Isaïas. „Wann werden die Töchter Sions endlich gereinigt?“
sangen wir heute in der hl. Messe? @Rituale Romanum: Also die Bezeichnung „Synagoge Satans“ ist inderTat
darauf deutend, dass die nicht-messianischen Juden Gott nicht länger dienen. Und dies wurde sogar von
einem Juden (Johannes) geschrieben! Später hat Abbé Francis Libermann, ein Missionspriester und jüdischer
Konvertit, dazu noch schönes geschrieben.
@ Dr. Christoph Heger Willst du damit sagen, dass die römisch-katholische Kirche immer noch „Geschenke“
macht, wenn sich jemand taufen lässt? Was zahlt „ihr“ denn so, wie sind die Tarife? (kannst du das auch
genauer belegen, nicht so vom „Hörensagen“)
Gesetz in Israel gegen Konversionen @Irenäus und GerdEric: Da ist nichts Geheimnisvolles dran. Das ist
damals durch die Presse gegangen: Die Regierung Begin hat seinerzeit ein Gesetz verabschiedet, nachdem
der vom Judentum zum Christentum (oder womöglich auch zu etwas anderem) Übergetretene sich verantworten
muß, ob bei seiner Bekehrung „materielle Anreize“ etc. eine Rolle gespielt haben. In diesem Falle würden
sich auch diejenigen, die diese „materiellen Anreize“ angeboten hätten, strafbar gemacht haben. MfG Christoph
Heger
@Dr.Heger – Konversionsverbot „Das (talmudische) Mittelalter ist heute in Israel zu besichtigen: Hier
müssen sich Juden strafrechtlich verantworten, wenn sie Christen geworden sind.“ Das würde mich nicht
wundern. Die Synagoge Satans läßt keinen ungestraft überlaufen. Wegen dieser Bezeichnung wurde ich
unlängst schwer getadelt. Was mir denn einfiele, „Mein Kampf“ zu zitieren. Mein Hinweis, daß Adolf Hitler
nicht die Offenbarung geschrieben habe, sondern ein gewisser Johannes, stieß auf Befremden. Dennoch:
Gibt es für die strafrechtliche Verfolgung für konversionswillige Juden in Israel zitierfähige Hinweise?
Würde mich wirklich interessieren.
@ Dr. Heger Ich nehme ihn das nicht ab; erst neulich habe ich auf idea gelesen, daß eine Gemeinde messianischer
Juden schickaniert wurden; allerdings war von strafrechtlicher Verfolgung keineswgs die Rede, sondern
lediglich von (im wesentlichen friedfertigen Demonstrationen!) Talmudjuden.
@ Dr. Christoph Heger Dr. Christoph Heger: Das (talmudische) Mittelalter ist heute in Israel zu besichtigen:
Hier müssen sich Juden strafrechtlich verantworten, wenn sie Christen geworden sind. ??? Wann, Wo? Belege?
@ murx Ich kenne mehrere Distrikte und viele Priorate. Es ist nicht wahr, daß alle Priester der Bruderschaft
die Kniebeuge machen. Niemand sprach von „alle“. Wenn es aber die einen in der FSSPX tun, die anderen
nicht, dann heißt das doch, dass die „anderen“ mit der Praxis der „einen“ keine entscheidende Schwierigkeit
haben. Q.e.d. Und nun?
Bei der FSSPX wird nicht allgemein zur Kniebeuge aufgefordert Ich kenne mehrere Distrikte und viele Priorate.
Es ist nicht wahr, daß alle Priester der Bruderschaft die Kniebeuge machen.
Ja, lächerlich – und peinlich! @GerdEric:einfach lächerlich, wie hier mit modernster Mittel versucht
wird, ins Mittelalter zurück zu irren… Das (talmudische) Mittelalter ist heute in Israel zu besichtigen:
Hier müssen sich Juden strafrechtlich verantworten, wenn sie Christen geworden sind. @Athanasius: Zustimmung!
Das talmudische Judentum ist mitnichten „älterer Bruder“ oder ähnlicher Unfug, sondern hat sich mit
der Verwerfung Jesu Christi und dem Justizmord an ihm konstituiert. Das wahre Israel ist die Kirche Jesu
Christi. Sich zu ihr zu bekehren ist Pflicht auch des jüdischen Volkes, und das klar zu sagen ist Pflicht
der Kirche. Das Geeiere von P. Cantalamessa und anderen politisch Korrekten ist einfach peinlich. MfG
Christoph Heger
@ athanasius … Ja, will ich und tu ich auch. Ach ja, und ganz offenbar sieht noch nicht einmal die FSSPX
eine Schwierigkeit darin, zu der Kniebeuge aufzufordern. Zum Glück gibt es aber noch edle Ritter wie
Sie.
@Jean Na gut Jan, dann machen Sie doch bitte die Kniebeuge, wenn Sie es doch besser wissen als der hl.
Gregor I. der Grosse, P. Francis Libermann, ver. Papst Pius XII. Im überlieferten römischen Ritus steht
das ja auch drin, dass man nicht knien soll mit Flectamus genua. Aber ist schon gut, wenn Sie das machen
wollen.
Kniebeuge Die Kniebeuge ist selbstverständlich angebracht und ihre Einführung (noch im alten Ritus!)
wenn auch spät, so doch völlig richtig. Es geht hier um ein aufrichtiges Gebet an den Allmächtigen,
ohne jede reservatio mentalis, folglich bitte auch ohne reservatio „corporalis“.
@Sozialkatholisch Lass mich mal für den Murx antworten: Ungültig nicht, aber schon hineinpolitisiert.
Die Kniebeuge soll nicht gemacht werden, und das Gebet stammt aus der Zeit der Antike, also 4. Jahrhundert,
oder gar früher. Papst Pius XII. rettete die meisten Juden überhaupt vor dem materialistischen Nationalsozialistischen
Rachenterror, mehr als das Internationale Rote Kreuz, mehr als das Jüdische Weltkongress, dennoch hat
er sich nicht theologisch kompromittieren lassen von einer Lobby, die auch bereits Heilige aus dem kirchlichen
Leben hat verbannen wollen (Hl. Simon von Trent, Sel. Anderl von Rinn). „Perfidis“ wurde in den USA falsch
mit „Perfidious“, das auch „verräterisch“ bedeuten kann, übersetzt, während es bloss „ungläubig“ heisst.
Die neuen Gebete im Ritus von Paul VI. sind inakzeptabel, da sie zwar von „Fülle der Erlösung“ sprechen
die die Juden nicht erreicht haben, sondern auch von „Treue zu Seinem Bunde“, was fehlgedeutet werden
kann.
@ Karl Murx Ich habe einen Schott von 1961, dort fehlt das „treulos“ vor den Juden, und die Kniebeuge
wird auch gemacht. Das soll jetzt kein Angriff sein, aber ist dann der Schott von 1961 in ihren Augen
schon ungültig?
Aus den Fürbitten vom Karfreitag Lasset uns beten für die treulosen Juden: Gott unser Herr, möge den
Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf daß sie unseren Herrn Jesus Christus erkennen. Hier unterbleibt
die Kniebeuge, um das Andenken an die Schmach nicht zu erneuern, als die Juden den Heiland am Kreuz durch
Kniebeugen verhöhnten Allmächtiger, ewiger Gott, Du schließest sogar die Treulosigkeit der Juden von
Deiner Erbarmung nicht aus: erhöre unsere Gebete, die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor Dich bringen:
möchten sie das Licht Deiner Wahrheit, welches Christus ist, erkennen und ihrer Finsternis entrissen
werden. Durch unseren HERRN JESUS CHR. Deinen Sohn, der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Hl.
Geist, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Wir brauchen keine political correctness in der Kirche Pater Cantalamessa OFMcap sollte lieber die Messe
singen, statt der political correctness zu huldigen. Schließlich schrieb schon der engelgleiche und allgemeine
Lehrer: „Et antiquum documentum novo cedat ritui“ – frei übersetzt: Dieser Bund wird ewig währen und
der alte hat ein End“. Und Papst Leo XIII. betete:„Erbarme Dich des Volkes, das ehedem das Auserwählte
war.“
Schon wieder zensiert? Diesmal nicht mich, sondern einen Beitrag von GerdEric. Ist ja erstaunlich, wie
schnell das geht. Hallo Kreuz.net, wenn ihr in irgendeiner Form Meinungen aus dem Forum heraushalten wollt,
dann seid doch so ehrlich, eine Liste dieser aufzustellen. Wir werden dann einfach ganz brav nicht mehr
vorbeischauen und der Rest der Welt weiss, woran er ist, ohne sich die ganzen Forumsbeiträge durchlesen
zu müssen…
Wer ist eigentlich „der Gott Jesu Christi“? „Für uns Christen ist der Judaismus keine »andere Religion«,
sondern eher ein integraler Teil unserer eigenen Religion. Wir verehren den gleichen Gott Abrahams, Isaaks
und Jakobs, der für uns auch der Gott Jesu Christi ist.“ Mir ist bekannt: Jesus hat einen Vater! Aber
daß er auch einen Gott hat, das wußte ich nicht. Bevor hier wieder voreilige mit I Petr.1,3 kommen:
Latein kennt keine Artikel und es gibt mehr als eine Art, „benedictus Deus et Pater Domini nostri J.Chr.“
zu übersetzen. In einer kritischen Untersuchung home.arcor.de/…%20Bischofsweihe.rtf geht dieser Text
alle christologischen und trinitarischen Irrtümer der Bischofsweihe nach Paul VI. durch, die so seltsam
gut zu den Worten des Hofpredigers passen. Motto: Ich taufe dich im Namen Allahs und seines Gesandten!
Ist der Gott der neuen Bischofsweihe der Gott der Zeugen Jehovas?
#2 AthanasiusII 16:42:53 | Freitag, 14. April 2006
_____ Der heutige „Judaismus“ ist nicht die Jüdische Religion des Zweiten Tempels, sondern eine Vermischung
des Alten Testamentes mit den persönlichen Irrtümern und Irrlehren der Rabbiner des 5. Jahrhunderts,
und der ‘jüdischen’ Okkultisten der Kabbalah. Das Alte Testament ist integraler Teil der Katholischen
Kirche, des einigen Neuen Israël! Aber nicht der antichristliche Talmudismus, der Christus bespottet,
zur Agression gegen Christen, ja, zur Unterminierung der Kirche aufruft. Der Menorah ist unser Erbteil,
aber nicht das okkultistische „Siegel von Salomon“, auch manchmal „Stern Davids“ genannt. Nur die klare
Haltung der Heiligen, unter denen oft jüdische Konvertite zum Christentum, dem falschen talmudischen
Judaismus gegenüber hat Juden bekehrt, aber nicht der falsche Ökumenismus und Judaisatorismus der Modernisten.
Die FSSPX hat ihre jüdischen Priester (Hw. Hn. Abrahamowicz, Oppenheimer usw.), die Konzilskirche aber
nicht. Sel. Pius IX. zeugte Edgardo Mortara (später heiliger Priester), Alphonse Libermann und sein Bruder,
sowie Alphonse Ratisbonne. Johannes-Paul II. bekamn bloss einen Rabbiner. Bekehrung hat nichts mit Antisemitismus
zu tun, nur mit Philosemitismus. Die Fülle Israels ist nur in der römisch-katholischen Kirche zu finden.
Ut Deus et Dominus noster auferat velamen de cordibus eorum; ut et ipsi agnoscant Jesus Christum Dominum
nostrum.
Irrtum Der Herr sprach selber (Joh. 8:24) zu den Scharen der Juden: „Ich sage Euch also, dass Ihr in euren
Sünden sterben werdet; denn, ausser ihr glaubt dass Ich Er [der Messias] bin, werdet ihr in euren Sünden
sterben!“ Auch ist diese Behauptung eine Häresie, denn das neue Testament ist für alle Völker, besonders
auch für die Juden, verpflichtend. Es geht direkt gegen „Cantate Domino“ des Konzils von Florence (1441),
das erklärte dass sowohl Juden, sowie Heiden, ewig verloren gehen, wenn diese nicht Jesus Christus und
Seiner Kirche beitreten. Die Juden sind die vertrockneten Äste des Olivenbaumes, die abgefallenen Äste,
abgehauen durch die rabbinische (talmudische) Verblendung, für deren Aufhebung jeder traditionell Römisch-katholische
Mensch heute beten wird („Oremus et pro perfidis Judaeis“). Wenn bekehren von den untreuen Juden verboten
wäre, dann wäre St. Petrus ein Sünder und kein Heiliger. Abtrünniger, und kein Stellvertreter Christi.
Lesen Sie nur die Vita des Hl. Vincentius Ferrerius, und wie er ganze Scharen von Juden im Mittelalter
bekehrte durchs Eindringen in die Synagoge und das Verkünden des einzigen Messias ebendort. Dieser P.
OMCap äussert apostatisches, antichristliches.