Judentum
Bekehren verboten
Der päpstliche Hofprediger entwickelte im vergangenen September bei der Erklärung des Gleichnisses von den bösen Winzern eigenwillige Theorien: „Wir Christen können nicht diejenigen sein, die versuchen, die Juden zu bekehren.“
(kreuz.net) „Das Reich Gottes wird von euch weggenommen und einem Volk gegeben, das seine Früchte hervorbringen wird“, heißt es am Ende des 21. Kapitels im Matthäusevangeliums über die bösen Winzer.

In einem Kommentar zum Sonntagsevangelium erklärte der päpstliche Hofprediger, Pater Raniero Cantalamessa OFMcap., diesen Text im Kontext des Themas der Verwerfung Israels.

Die Ausführungen des Kapuziners wurden im September 2005 vom römischen Nachrichtendienst ‘Zenit’ – welcher der Kongregation der Legionäre Christi nahesteht – publiziert.

Ein „simplizistische und triumphalistische“ Auslegung dieser und anderer Stellen aus dem Evangelium habe „zur Verurteilung der Juden und zu den tragischen Konsequenzen, von denen wir wissen“, geführt – beginnt Pater Cantalamessa seine Ausführungen.

Die Christen dürften die Sicherheiten des Glaubens, die das Evangelium ihnen biete, nicht aufgeben. Dennoch sei nicht schwer zu erkennen, wie sehr deren Haltung den „echten Geist des Evangeliums“ verkehrt hätten.

Zuallererst müsse man in diesen furchtbaren Worten Christi keine Verdammung, sondern die außerordentliche Liebe Gottes sehen. Es handle sich auch nicht um eine definitive, sondern nur um eine „pädagogische Verwerfung“.

Gott habe Israel auch schon im Alten Testament verworfen. Der Kapuziner verweist auf eine Stelle im fünften Kapitel des Propheten Jesaja, die ebenfalls das Bild des Weinbergs verwendet:

„So will ich euch nun verkünden, was ich mit meinem Weinberg tun will. Ich nehme seinen Zaun hinweg, daß er abgeweidet werde. Ich reiße seine Mauer nieder, daß er zertreten werde.“

Doch solche Worte hätten Gott nicht daran gehindert, Israel zu lieben und über sein Volk zu wachen.

Der Heilige Paulus erkläre, daß die im Matthäusevangelium von Christus angekündigte Verstoßung nicht definitiv sein werde. Sie ermögliche außerdem den Heiden, ins Himmelreich einzugehen.

Der Völkerapostel, der zu Unrecht als Vertreter eines Bruches zwischen Israel und der Kirche betrachtet werde, zeige uns vielmehr das richtige Verhältnis zum jüdischen Volk.

Der päpstliche Hofprediger zitiert das neunte Kapitel des Römerbriefes, wo Paulus erklärt bereitzusein, von Christus getrennt zu werden, wenn das seinen Brüdern israelitischen Glaubens hilfreich sein könne:

„Wenn sich die Christen in der Vergangenheit bemüht hätten, ihn ihrem Reden über die Juden ähnliche Gefühle zu hegen, hätte die Geschichte eine andere Richtung genommen“ – glaubt der Kapuziner.

Wenn die Juden eines Tages – wie auch Paulus hoffe – zu einem positiveren Urteil über Jesus kommen würden, müsse das durch einen inneren Prozeß und als Ziel einer eigenen Suche geschehen. Das geschieht nach Ansicht von Pater Cantalamessa bereits:

„Wir Christen können nicht diejenigen sein, die versuchen, sie zu bekehren.“
Aufgrund der Art und Weise, wie in der Vergangenheit versucht worden sei, die Juden zu bekehren, hätten „wir das Recht verloren, das zu tun“ – verkündet der Kapuziner:

„Zuerst müssen die Wunden durch Dialog und Versöhnung geheilt werden.“

„Ich kann nicht sehen, wie ein Christ, der Israel wirklich liebt, nicht hoffen kann, daß die Juden eines Tages Jesus entdecken, den das Lukasevangelium Kapitel 2, als „Herrlichkeit des Volkes Israel“ beschreibt. Ich glaube nicht, daß das Proselytismus ist.“

Doch gegenwärtig sei das wichtigste, die Hindernisse zu entfernen, die „wir dieser Versöhnung entgegengesetzt“ hätten und das „schlechte Licht“ zu beseitigen, „in das wir Jesus in den Augen der Juden gerückt“ hätten.

Auch die Hindernisse, die noch in der Sprache gegenwärtig seien, müßten überwunden werden: „Wie oft ist das Wort »Jude« in unserer Art zu sprechen in einem abwertenden oder negativen Sinn gebraucht!“

Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil hätten sich die Beziehungen zwischen Christen und Juden verbessert. Das Dekret über den Ökumenismus gebe Israel unter den Religionen einen separaten Status:

„Für uns Christen ist der Judaismus keine »andere Religion«, sondern eher ein integraler Teil unserer eigenen Religion. Wir verehren den gleichen Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der für uns auch der Gott Jesu Christi ist.“
      
39 Lesermeinungen
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#40   GerdEric   08:00:01 | Mittwoch, 19. April 2006
„Wir Christen können nicht diejenigen sein, die versuchen, die Juden zu bekehren.“
um zum Thema zurück zu kommen,
in der BRD ist der Anteil der Katholiken bei 1/3,
und davon stellen die Katholiken,
die die hier vertretenenen katholischen Ansichten,
und das ist ja auch nicht eine Meinung,
vertreten,
einen Bruchteil…
wäre also schön,
wenn erstmal die Katholiken ihren Laden auf Vordermann bringen.
Ist schlecht,
wenn man über Pharisäer klagt,
selbst aber Pfarriseer ist.
Es bringt doch nichts,
wenn über Rückkehrer und Eintreter gejubelt wird,
aber weit mehr der Kirche den Rücken kehrt,
oder nur in ihr bleiben,
weil es eben in der Gesellschaft dazu gehört,
oder man oder frau in dem Arbeitsfeld keine Arbeit bekommen,
oder weil eine Landesregierung (z.Z. NRW) gebühren für einen Austritt verlangen (und da jubeln Christen?)…
Ich wünsche euch viel Erfolg.
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#39   Dr. Christoph Heger   09:51:12 | Dienstag, 18. April 2006
@GerdEric: Noch mal ein bißchen Physik
Ich sag es mal so:
Erde und Sonne stehen symbolisch für den Menschen und für G’TT,…
Diese Symbolik mitsamt den Folgerungen, die Du daraus ziehst, interessiert hier doch überhaupt nicht.
Nun weisst du als Dr., dass sich noch Heute die S’nn’ um die „Erde“ zu drehen habe …
Noch mal: Um was man sich das Universum bewegen läßt, d.h. wo man den Ursprung des Koordinatensystems hinzusetzen beliebt, ist physikalisch reine Geschmacksache. Man wählt ihn so, daß die Rechnungen nicht unnötig kompliziert werden.
Die ideologischen Kämpfe der frühen Neuzeit waren völliger Blödsinn – eine Erkenntnis, die übrigens der Kardinal Bellarmino – wenn ich mich recht erinnere, das Haupt der römischen Inquisition zu Galileos Zeiten – schon zu Recht vertreten hat.
MfG
Christoph Heger
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#38   GerdEric   09:18:59 | Dienstag, 18. April 2006
Lieber Dr. Christoph Heger
Ich sag es mal so:
Erde und Sonne stehen symbolisch für den Menschen und für G’TT,
wobei der Mensch sich bescheiden als Erde versteht.
Galileo sagte richtig,
dass sich die „Erde“ um die S’nn’ dreht,
doch der „massgebliche“ Mensch der damaligen Zeit war nicht anders,
als Heute,
denn der „erkannte“ kraft seiner Gewalt,
dass sich die S’nn’ um die „Erde“ zu drehen habe…
Nun weisst du als Dr.,
dass sich noch Heute die S’nn’ um die „Erde“ zu drehen habe
(physikalisch-mathemathisch haben beide einen gemeinsamen „Drehpunkt“, der wohl eher innerhalb der Sonne sein wird, da die Erde, mangels Masse kaum von Bedeutung ist).
Dein Stand ist der z.Z. Galileos.
Ob das wer auch immer wie errechnet oder festlegt,
gilt für mich der Sinn des AT,
dass G’TT die Sterne an das Himmelszelt setzt.
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#37   Rosalinde   21:23:07 | Montag, 17. April 2006
@Einstein
Da haben sie ja eine tolle Grundlage gefunden, die Erde in den Mittelpunkt des Universums zu legen.
Es geht in dieser Sache allerdings weniger darum, das Bezugssystem für Planetenbahnen zu finden, sondern darum, daß das allgemein weltanschauliche Bezugssystem, das Sie hier an den Tag legen, in seiner Fähigkeit zur Selektion von Informationen eben dem der Gegenspieler Galileis in Brechts Stück gleicht.
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#36   Dr. Christoph Heger   19:46:05 | Montag, 17. April 2006
Weltbilder
Keine Ahnung von Physik, und Wissenschaftsgeschichte kann man demjenigen bescheinigen, der naiverweise das Ptolemäische Universum … verteidigt:
Es mag ja Schwadroneuren wie Rosalinde und GerdEric unbekannt sein, aber es ist tatsächlich genauso wahr, daß die Erde sich um die Sonne dreht wie daß sich die Sonne um die Erde dreht. Es ist physikalisch gleichgültig. Rechentechnisch ist es natürlich sehr viel schwieriger, die Erde im Zentrum des Koordinatensystems zu wählen.
Es ist alles etwas komplizierter, als die Welt sich dem selektiv wahrnehmenden Bewusstsein zeigt.
Überhaupt nicht! Man muß nur statt solchen verquasten Quatsch von sich zu geben, etwas von (allgemeiner) Relativitätstheorie verstehen.
Zum Weltbild der ahnungslosen Physiker vs. katholische Kirche empfiehlt sich äusserst amüsant B. Brechts Das Leben des Galilei…
Na, ja – wenn man sein Weltbild von Literaten dieses Charakters bezieht! Statt dessen sollte man besser die seriöse Wissenschaftsgeschichte zur Kenntnis nehmen und erfahren, daß Galilei etwas gemogelt hat. Die Protokolle seiner Beobachtung der Juppitermonde sind getürkt. Es war unmöglich für ihn, die Monde zu den angegebenen Zeiten mit seinem Fernrohr zu sehen.
MfG
Christoph Heger
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#35   GerdEric   19:03:07 | Montag, 17. April 2006
Letztlich
ist es vor G’TT egal,
ob die Sonne um die Erde oder die Erde eine Scheibe ist oder der Sack Reis endlich in China imfällt,
allerdings ist es mehr als pfarriseerhaft,
angedachte Gesetzestexte anderer zu bemängeln,
aber die eigenen zu vergessen.
Wie ist das noch mit den katholischen Priestern,
die sich nicht trauen zu ihrer Frau und ihren Kindern offen zu stehen,
weil sie ihre Rente verlieren könnten?
Ich wünsche allen eine segensreiche Ostern und dessen weitere Folgen.
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#34   Rosalinde   18:49:00 | Montag, 17. April 2006
@promovierte Schwätzer
Keine Ahnung von Physik, und Wissenschaftsgeschichte kann man demjenigen bescheinigen, der naiverweise das Ptolemäische Universum mit den Worten verteidigt:
Es ist nur etwas komplizierter zu berechnen – aber das begreifen Leute nicht, die wie offenbar Du auch, keine Ahnung von Physik haben.
Es ist alles etwas komplizierter, als die Welt sich dem selektiv wahrnehmenden Bewusstsein zeigt. Zum Weltbild der ahnungslosen Physiker vs. katholische Kirche empfiehlt sich äusserst amüsant B. Brechts Das Leben des Galilei…
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#33   GerdEric   18:03:19 | Montag, 17. April 2006
@ Dr. Christoph Heger
herzlichen Dank für deine klaren Angaben bezüglich des Gesetzes wider die seelenkäuferischen Auswüchse in Israel…
…auch werde ich den Gedanken verwerfen, dass Menschen ihre Seelen verkaufen.
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#32   Dr. Christoph Heger   17:37:44 | Montag, 17. April 2006
@GerdEric: Israelisches Gesetz
Dieses schändliche israelische Gesetz gegen die Religionsfreiheit ist am 1. April 1978 in Kraft getreten.
MfG
Christoph Heger
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#31   GerdEric   14:39:57 | Montag, 17. April 2006
@ Dr. Christoph Heger
Jedenfalls hast du hier bisher nur deine Äusserung als Beleg für deine Behauptung.
Dr. Christoph Heger: Du darfst Dich gern weiter mit solchem Unsinn zum Affen machen.
Nun, du machst das mit Abitur und Studium…
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#30   Dr. Christoph Heger   13:51:37 | Montag, 17. April 2006
@GerdEric
Nun weiss ich aber noch immer nicht, ob das nun Gesetz ist oder nicht!
Ich sagte, doch daß die Regierung Begin seinerzeit dieses Gesetz, das für Israel so peinlich ist, durchgeboxt hat, nach dem sich Konvertiten vom Judentum und solche, die dabei mitgewirkt haben könnten, strafrechtlich verantworten müssen. Ich wundere mich, daß Dir das nicht schon vorher bekannt gewesen sein sollte.
Oder darf ich weiter getrost alte „Irrtümer“ der „Kirche“ posten, auch wenn sich die „Kirche“ davon gelöst hat?
Nur zu, ich habe ja auch keine Hemmungen „Irrtümer“ – oder sagen wir es klarer: Verbrechen – der Synagoge zu „posten“.
Scheibe,
Blamiere Dich weiter mit solchem Unsinn, der nie gelehrt worden ist!
die Sonne umkreist die Erde…
Ja meinetwegen! Es ist nur etwas komplizierter zu berechnen – aber das begreifen Leute nicht, die wie offenbar Du auch, keine Ahnung von Physik haben.
und was da sonst noch ist.
Du darfst Dich gern weiter mit solchem Unsinn zum Affen machen.
MfG
Christoph Heger
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#29   GerdEric   12:15:55 | Montag, 17. April 2006
@ Dr. Christoph Heger
Nun weiss ich aber noch immer nicht,
ob das nun Gesetz ist oder nicht!
Oder darf ich weiter getrost alte „Irrtümer“ der „Kirche“ posten,
auch wenn sich die „Kirche“ davon gelöst hat?
Scheibe, die Sonne umkreist die Erde…
und was da sonst noch ist.
;-)
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#28   Dr. Christoph Heger   00:59:02 | Montag, 17. April 2006
@GerdEric: Tu nicht dümmer,
als Du sein kannst!
Erstens ginge es einen freiheitlichen Staat überhaupt nichts an, aus welchen Gründen jemand konvertiert.
Zweitens war es einfach eine dumm-gemeine Unterstellung in der Gesetzesinitiative der Regierung Begin, daß Juden wegen materieller Vorteile (ausgerechnet im gegen Konvertiten intoleranten Israel!) konvertieren würden.
MfG
Christoph Heger
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#27   GerdEric   23:46:53 | Sonntag, 16. April 2006
@ Dr. Christoph Heger
@Irenäus und GerdEric: Da ist nichts Geheimnisvolles dran. Das ist damals durch die Presse gegangen: Die Regierung Begin hat seinerzeit ein Gesetz verabschiedet, nachdem der vom Judentum zum Christentum (oder womöglich auch zu etwas anderem) Übergetretene sich verantworten muß, ob bei seiner Bekehrung „materielle Anreize“ etc. eine Rolle gespielt haben. In diesem Falle würden sich auch diejenigen, die diese „materiellen Anreize“ angeboten hätten, strafbar gemacht haben.
Nach deinen eigenen Worten muss man davon ausgehen, dass dem nicht so ist.
Wie wäre es mal mit Fakten?
Und wenn gezahlt wird,
so darf doch gefragt werden,
wieviele „Silberlinge“ denn so fliessen,
für einen Übertritt…
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#26   Dr. Christoph Heger   22:33:41 | Sonntag, 16. April 2006
@GerdEric: Wen ginge das etwas an?
Willst du damit sagen, dass die römisch-katholische Kirche immer noch „Geschenke“ macht, wenn sich jemand taufen lässt? Was zahlt „ihr“ denn so, wie sind die Tarife?
Davon weiß ich nichts. Und wenn die katholische Kirche das täte, ginge es Dich oder den israelischen Staatsanwalt einen feuchten Kehricht an. In ordentlichen Staaten ist jedermann frei jedermann ein Geschenk zu machen.
Es bleibt also dabei, daß in Israel ein (talmudisches) Mittelalter zu besichtigen ist, in dem man sich für eine Konversion strafrechtlich verantworten muß.
MfG
Christoph Heger
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#25   GerdEric   12:14:03 | Sonntag, 16. April 2006
Ich wüsste nicht
wann Jesaja zu Götzenfleischessern gesprochen haben sollte…
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#24   Athanasius   03:20:54 | Sonntag, 16. April 2006
Mächtig ist der Gott Israels
Für die Katholiken hier empfehle ich die Lesung des Epistels des Samstags vor Palmsonntag, die genommen ist aus dem Propheten Isaïas.
„Wann werden die Töchter Sions endlich gereinigt?“ sangen wir heute in der hl. Messe?
@Rituale Romanum: Also die Bezeichnung „Synagoge Satans“ ist inderTat darauf deutend, dass die nicht-messianischen Juden Gott nicht länger dienen. Und dies wurde sogar von einem Juden (Johannes) geschrieben! Später hat Abbé Francis Libermann, ein Missionspriester und jüdischer Konvertit, dazu noch schönes geschrieben.
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#23   GerdEric   02:04:27 | Sonntag, 16. April 2006
@ Dr. Christoph Heger
Willst du damit sagen,
dass die römisch-katholische Kirche immer noch „Geschenke“ macht,
wenn sich jemand taufen lässt?
Was zahlt „ihr“ denn so,
wie sind die Tarife?
(kannst du das auch genauer belegen, nicht so vom „Hörensagen“)
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#22   Dr. Christoph Heger   00:33:06 | Sonntag, 16. April 2006
Gesetz in Israel gegen Konversionen
@Irenäus und GerdEric: Da ist nichts Geheimnisvolles dran. Das ist damals durch die Presse gegangen: Die Regierung Begin hat seinerzeit ein Gesetz verabschiedet, nachdem der vom Judentum zum Christentum (oder womöglich auch zu etwas anderem) Übergetretene sich verantworten muß, ob bei seiner Bekehrung „materielle Anreize“ etc. eine Rolle gespielt haben. In diesem Falle würden sich auch diejenigen, die diese „materiellen Anreize“ angeboten hätten, strafbar gemacht haben.
MfG
Christoph Heger
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#21   Rituale Romanum   00:31:13 | Sonntag, 16. April 2006
@Dr.Heger – Konversionsverbot
„Das (talmudische) Mittelalter ist heute in Israel zu besichtigen: Hier müssen sich Juden strafrechtlich verantworten, wenn sie Christen geworden sind.“
Das würde mich nicht wundern. Die Synagoge Satans läßt keinen ungestraft überlaufen. Wegen dieser Bezeichnung wurde ich unlängst schwer getadelt. Was mir denn einfiele, „Mein Kampf“ zu zitieren. Mein Hinweis, daß Adolf Hitler nicht die Offenbarung geschrieben habe, sondern ein gewisser Johannes, stieß auf Befremden.
Dennoch: Gibt es für die strafrechtliche Verfolgung für konversionswillige Juden in Israel zitierfähige Hinweise? Würde mich wirklich interessieren.
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#20   Irenäus   21:02:48 | Samstag, 15. April 2006
@ Dr. Heger
Ich nehme ihn das nicht ab;
erst neulich habe ich auf idea gelesen, daß eine Gemeinde messianischer Juden schickaniert wurden; allerdings war von strafrechtlicher Verfolgung keineswgs die Rede, sondern lediglich von (im wesentlichen friedfertigen Demonstrationen!) Talmudjuden.
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#19   GerdEric   20:51:15 | Samstag, 15. April 2006
@ Dr. Christoph Heger
Dr. Christoph Heger: Das (talmudische) Mittelalter ist heute in Israel zu besichtigen: Hier müssen sich Juden strafrechtlich verantworten, wenn sie Christen geworden sind.
???
Wann, Wo?
Belege?
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#18   Jean   15:15:47 | Samstag, 15. April 2006
@ murx
Ich kenne mehrere Distrikte und viele Priorate.
Es ist nicht wahr, daß alle Priester der Bruderschaft die Kniebeuge machen.
Niemand sprach von „alle“. Wenn es aber die einen in der FSSPX tun, die anderen nicht, dann heißt das doch, dass die „anderen“ mit der Praxis der „einen“ keine entscheidende Schwierigkeit haben. Q.e.d.
Und nun?
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#17   Karl Murx   14:00:57 | Samstag, 15. April 2006
Bei der FSSPX wird nicht allgemein zur Kniebeuge aufgefordert
Ich kenne mehrere Distrikte und viele Priorate.
Es ist nicht wahr, daß alle Priester der Bruderschaft die Kniebeuge machen.
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#16   Dr. Christoph Heger   13:49:45 | Samstag, 15. April 2006
Ja, lächerlich – und peinlich!
@GerdEric:einfach lächerlich, wie hier mit modernster Mittel versucht wird, ins Mittelalter zurück zu irren…
Das (talmudische) Mittelalter ist heute in Israel zu besichtigen: Hier müssen sich Juden strafrechtlich verantworten, wenn sie Christen geworden sind.
@Athanasius: Zustimmung! Das talmudische Judentum ist mitnichten „älterer Bruder“ oder ähnlicher Unfug, sondern hat sich mit der Verwerfung Jesu Christi und dem Justizmord an ihm konstituiert.
Das wahre Israel ist die Kirche Jesu Christi. Sich zu ihr zu bekehren ist Pflicht auch des jüdischen Volkes, und das klar zu sagen ist Pflicht der Kirche. Das Geeiere von P. Cantalamessa und anderen politisch Korrekten ist einfach peinlich.
MfG
Christoph Heger
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#15   Jean   12:56:54 | Samstag, 15. April 2006
@ athanasius
… Ja, will ich und tu ich auch.
Ach ja, und ganz offenbar sieht noch nicht einmal die FSSPX eine Schwierigkeit darin, zu der Kniebeuge aufzufordern.
Zum Glück gibt es aber noch edle Ritter wie Sie.
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#14   Athanasius   12:42:55 | Samstag, 15. April 2006
@Jean
Na gut Jan, dann machen Sie doch bitte die Kniebeuge, wenn Sie es doch besser wissen als der hl. Gregor I. der Grosse, P. Francis Libermann, ver. Papst Pius XII.
Im überlieferten römischen Ritus steht das ja auch drin, dass man nicht knien soll mit Flectamus genua. Aber ist schon gut, wenn Sie das machen wollen.
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#13   Brandenburgis   12:11:52 | Samstag, 15. April 2006
Cantalamessa
Mir scheint, daß der Irr-Glaube Cantalamessas auch der Glaube des regierenden Pontif its.
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#12   Jean   10:59:50 | Samstag, 15. April 2006
Kniebeuge
Die Kniebeuge ist selbstverständlich angebracht und ihre Einführung (noch im alten Ritus!) wenn auch spät, so doch völlig richtig. Es geht hier um ein aufrichtiges Gebet an den Allmächtigen, ohne jede reservatio mentalis, folglich bitte auch ohne reservatio „corporalis“.
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#11   Athanasius   10:32:21 | Samstag, 15. April 2006
@Sozialkatholisch
Lass mich mal für den Murx antworten:
Ungültig nicht, aber schon hineinpolitisiert.
Die Kniebeuge soll nicht gemacht werden, und das Gebet stammt aus der Zeit der Antike, also 4. Jahrhundert, oder gar früher.
Papst Pius XII. rettete die meisten Juden überhaupt vor dem materialistischen Nationalsozialistischen Rachenterror, mehr als das Internationale Rote Kreuz, mehr als das Jüdische Weltkongress, dennoch hat er sich nicht theologisch kompromittieren lassen von einer Lobby, die auch bereits Heilige aus dem kirchlichen Leben hat verbannen wollen (Hl. Simon von Trent, Sel. Anderl von Rinn).
„Perfidis“ wurde in den USA falsch mit „Perfidious“, das auch „verräterisch“ bedeuten kann, übersetzt, während es bloss „ungläubig“ heisst. Die neuen Gebete im Ritus von Paul VI. sind inakzeptabel, da sie zwar von „Fülle der Erlösung“ sprechen die die Juden nicht erreicht haben, sondern auch von „Treue zu Seinem Bunde“, was fehlgedeutet werden kann.
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#10   bonifatius   10:31:57 | Samstag, 15. April 2006
@Rosalinde: Guter Vorschlag,
dann hätten wir endlich die beleidigende Kirchenhetze nicht mehr zu erdulden.
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#9   Sozialkatholisch   10:05:36 | Samstag, 15. April 2006
@ Karl Murx
Ich habe einen Schott von 1961, dort fehlt das „treulos“ vor den Juden, und die Kniebeuge wird auch gemacht. Das soll jetzt kein Angriff sein, aber ist dann der Schott von 1961 in ihren Augen schon ungültig?
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#8   Karl Murx   09:46:41 | Samstag, 15. April 2006
Aus den Fürbitten vom Karfreitag
Lasset uns beten für die treulosen Juden:
Gott unser Herr, möge den Schleier von ihren Herzen wegnehmen, auf daß sie unseren Herrn Jesus Christus erkennen.
Hier unterbleibt die Kniebeuge, um das Andenken an die Schmach nicht zu erneuern, als die Juden den Heiland am Kreuz durch Kniebeugen verhöhnten
Allmächtiger, ewiger Gott, Du schließest sogar die Treulosigkeit der Juden von Deiner Erbarmung nicht aus: erhöre unsere Gebete, die wir ob der Verblendung jenes Volkes vor Dich bringen: möchten sie das Licht Deiner Wahrheit, welches Christus ist, erkennen und ihrer Finsternis entrissen werden. Durch unseren HERRN JESUS CHR. Deinen Sohn, der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Hl. Geist, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
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#7   Rodolfo Panetta   21:53:47 | Freitag, 14. April 2006
Wir brauchen keine political correctness in der Kirche
Pater Cantalamessa OFMcap sollte lieber die Messe singen, statt der political correctness zu huldigen. Schließlich schrieb schon der engelgleiche und allgemeine Lehrer: „Et antiquum documentum novo cedat ritui“ – frei übersetzt: Dieser Bund wird ewig währen und der alte hat ein End“. Und Papst Leo XIII. betete:„Erbarme Dich des Volkes, das ehedem das Auserwählte war.“
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#6   GerdEric   21:50:31 | Freitag, 14. April 2006
lächerlich
einfach lächerlich,
wie hier mit modernster Mittel versucht wird,
ins Mittelalter zurück zu irren…
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#5   Rosalinde   21:18:30 | Freitag, 14. April 2006
Schon wieder zensiert?
Diesmal nicht mich, sondern einen Beitrag von GerdEric. Ist ja erstaunlich, wie schnell das geht. Hallo Kreuz.net, wenn ihr in irgendeiner Form Meinungen aus dem Forum heraushalten wollt, dann seid doch so ehrlich, eine Liste dieser aufzustellen. Wir werden dann einfach ganz brav nicht mehr vorbeischauen und der Rest der Welt weiss, woran er ist, ohne sich die ganzen Forumsbeiträge durchlesen zu müssen…
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#4   Karl Murx   21:13:33 | Freitag, 14. April 2006
Wer ist eigentlich „der Gott Jesu Christi“?
„Für uns Christen ist der Judaismus keine »andere Religion«, sondern eher ein integraler Teil unserer eigenen Religion. Wir verehren den gleichen Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der für uns auch der Gott Jesu Christi ist.“
Mir ist bekannt: Jesus hat einen Vater! Aber daß er auch einen Gott hat, das wußte ich nicht. Bevor hier wieder voreilige mit I Petr.1,3 kommen: Latein kennt keine Artikel und es gibt mehr als eine Art, „benedictus Deus et Pater Domini nostri J.Chr.“ zu übersetzen. In einer kritischen Untersuchung home.arcor.de/…%20Bischofsweihe.rtf geht dieser Text alle christologischen und trinitarischen Irrtümer der Bischofsweihe nach Paul VI. durch, die so seltsam gut zu den Worten des Hofpredigers passen.
Motto: Ich taufe dich im Namen Allahs und seines Gesandten! Ist der Gott der neuen Bischofsweihe der Gott der Zeugen Jehovas?
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#2   AthanasiusII   16:42:53 | Freitag, 14. April 2006
_____
Der heutige „Judaismus“ ist nicht die Jüdische Religion des Zweiten Tempels, sondern eine Vermischung des Alten Testamentes mit den persönlichen Irrtümern und Irrlehren der Rabbiner des 5. Jahrhunderts, und der ‘jüdischen’ Okkultisten der Kabbalah.
Das Alte Testament ist integraler Teil der Katholischen Kirche, des einigen Neuen Israël!
Aber nicht der antichristliche Talmudismus, der Christus bespottet, zur Agression gegen Christen, ja, zur Unterminierung der Kirche aufruft.
Der Menorah ist unser Erbteil, aber nicht das okkultistische „Siegel von Salomon“, auch manchmal „Stern Davids“ genannt.
Nur die klare Haltung der Heiligen, unter denen oft jüdische Konvertite zum Christentum, dem falschen talmudischen Judaismus gegenüber hat Juden bekehrt, aber nicht der falsche Ökumenismus und Judaisatorismus der Modernisten. Die FSSPX hat ihre jüdischen Priester (Hw. Hn. Abrahamowicz, Oppenheimer usw.), die Konzilskirche aber nicht. Sel. Pius IX. zeugte Edgardo Mortara (später heiliger Priester), Alphonse Libermann und sein Bruder, sowie Alphonse Ratisbonne. Johannes-Paul II. bekamn bloss einen Rabbiner.
Bekehrung hat nichts mit Antisemitismus zu tun, nur mit Philosemitismus. Die Fülle Israels ist nur in der römisch-katholischen Kirche zu finden. Ut Deus et Dominus noster auferat velamen de cordibus eorum; ut et ipsi agnoscant Jesus Christum Dominum nostrum.
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#1   Athanasius   16:33:45 | Freitag, 14. April 2006
Irrtum
Der Herr sprach selber (Joh. 8:24) zu den Scharen der Juden: „Ich sage Euch also, dass Ihr in euren Sünden sterben werdet; denn, ausser ihr glaubt dass Ich Er [der Messias] bin, werdet ihr in euren Sünden sterben!“
Auch ist diese Behauptung eine Häresie, denn das neue Testament ist für alle Völker, besonders auch für die Juden, verpflichtend. Es geht direkt gegen „Cantate Domino“ des Konzils von Florence (1441), das erklärte dass sowohl Juden, sowie Heiden, ewig verloren gehen, wenn diese nicht Jesus Christus und Seiner Kirche beitreten.
Die Juden sind die vertrockneten Äste des Olivenbaumes, die abgefallenen Äste, abgehauen durch die rabbinische (talmudische) Verblendung, für deren Aufhebung jeder traditionell Römisch-katholische Mensch heute beten wird („Oremus et pro perfidis Judaeis“).
Wenn bekehren von den untreuen Juden verboten wäre, dann wäre St. Petrus ein Sünder und kein Heiliger. Abtrünniger, und kein Stellvertreter Christi. Lesen Sie nur die Vita des Hl. Vincentius Ferrerius, und wie er ganze Scharen von Juden im Mittelalter bekehrte durchs Eindringen in die Synagoge und das Verkünden des einzigen Messias ebendort.
Dieser P. OMCap äussert apostatisches, antichristliches.
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