Triumphzug hinab in die Unterwelt
Am Tag der Grabesruhe Christi schweigt die Kirche. Das Meßbuch bleibt geschlossen. Dennoch gibt es über die Höllenfahrt Christi einiges zu sagen.
(kreuz.net) Vor dem Tod Christi am Kreuz, der die Menschheit erlöste, waren die Himmelstore für alle –
Gerechte und Ungerechte – geschlossen.
Die frommen Seelen des Alten Testamentes gelangten nach ihrem Tod in den Schoß Abrahams – in die Vorhölle der Väter – oder sie mußten im Reinigungsfeuer geläutert werden.
Die Seelen derer, die im Zustand der schweren Sünde vom Tod überrascht wurden, fuhren in die Hölle. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Hölle ist der Ort und Zustand des ewigen Unglücks, in dem sich jene, die Gott verworfen hat, befinden.
Die verstorbenen Gerechten, die vor dem Tod Christi am Kreuz in der Vorhölle der Väter lebten, fühlten dort zwar keinen leiblichen Schmerz. Doch sie waren der Anschauung Gottes beraubt. Sie freuten sich auf die kommende selige Herrlichkeit und zugleich war ihr Warten darauf eine Pein.
Christus stieg nach seinem Tod zu den Seelen der Gerechten in die Vorhölle hinab, um den für sie verschlossenen Weg in den Himmel zu öffnen.
Jenen Teil der Hölle aber, wo die Verdammten in einem dunklen und grausigen Kerker durch ein ewiges und unauslöschliches Feuer gequält werden, überging er.
Die Seele Christi blieb so lange in der Vorhölle, wie sein Leichnam im Felsengrab ruhte.
Christus stieg in die Vorhölle der Väter, um die Teufel zu überwältigen, ihnen die Beute, die ihnen nicht zukam, zu entreißen und die Gerechten in den Himmel zu führen. Außerdem wollte er auch dort seine Macht offenbaren.
Christi Anblick gewährte den Gefangenen sogleich das hellste Licht und erfüllte ihre Seelen mit unermeßlicher Wonne und Freude. Christus schenkte ihnen die so sehr ersehnte Anschauung Gottes.
Bereits der Prophet Hosea hatte die Befreiung der Frommen in der Unterwelt vorausgesagt: „Ich werde dein Tod sein, o Tod. Dein Biß werde ich sein, o Hölle.“ (Hos 13,14)
Auch der Prophet Zacharias deutete dies an: „Du hast im Blute deines Bundes deine Gefangenen aus der Grube entlassen, in der kein Wasser ist.“ (Zach 9,11)
Wer sollte hier nicht die Güte Gottes bewundern, da er für uns nicht nur den bitteren Tod auf sich nahm, sondern auch in die untersten Teile der Erde eindrang, um die ihm so teuren Seelen der Gerechten daraus zu befreien?
Der Text ist an den nach dem Konzil von Trient (1545-1563) erschienenen Catechismus Romanus angelehnt.
Die frommen Seelen des Alten Testamentes gelangten nach ihrem Tod in den Schoß Abrahams – in die Vorhölle der Väter – oder sie mußten im Reinigungsfeuer geläutert werden.
Die Seelen derer, die im Zustand der schweren Sünde vom Tod überrascht wurden, fuhren in die Hölle. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Die Hölle ist der Ort und Zustand des ewigen Unglücks, in dem sich jene, die Gott verworfen hat, befinden.
Die verstorbenen Gerechten, die vor dem Tod Christi am Kreuz in der Vorhölle der Väter lebten, fühlten dort zwar keinen leiblichen Schmerz. Doch sie waren der Anschauung Gottes beraubt. Sie freuten sich auf die kommende selige Herrlichkeit und zugleich war ihr Warten darauf eine Pein.
Christus stieg nach seinem Tod zu den Seelen der Gerechten in die Vorhölle hinab, um den für sie verschlossenen Weg in den Himmel zu öffnen.
Jenen Teil der Hölle aber, wo die Verdammten in einem dunklen und grausigen Kerker durch ein ewiges und unauslöschliches Feuer gequält werden, überging er.
Die Seele Christi blieb so lange in der Vorhölle, wie sein Leichnam im Felsengrab ruhte.
Christus stieg in die Vorhölle der Väter, um die Teufel zu überwältigen, ihnen die Beute, die ihnen nicht zukam, zu entreißen und die Gerechten in den Himmel zu führen. Außerdem wollte er auch dort seine Macht offenbaren.
Christi Anblick gewährte den Gefangenen sogleich das hellste Licht und erfüllte ihre Seelen mit unermeßlicher Wonne und Freude. Christus schenkte ihnen die so sehr ersehnte Anschauung Gottes.
Bereits der Prophet Hosea hatte die Befreiung der Frommen in der Unterwelt vorausgesagt: „Ich werde dein Tod sein, o Tod. Dein Biß werde ich sein, o Hölle.“ (Hos 13,14)
Auch der Prophet Zacharias deutete dies an: „Du hast im Blute deines Bundes deine Gefangenen aus der Grube entlassen, in der kein Wasser ist.“ (Zach 9,11)
Wer sollte hier nicht die Güte Gottes bewundern, da er für uns nicht nur den bitteren Tod auf sich nahm, sondern auch in die untersten Teile der Erde eindrang, um die ihm so teuren Seelen der Gerechten daraus zu befreien?
Der Text ist an den nach dem Konzil von Trient (1545-1563) erschienenen Catechismus Romanus angelehnt.
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Sonntag, 16. April 2006 13:58
Laurentius2: @Beobachterin / Stasileute hier im Forum ?
Ganz recht, liebe Beobachterin, von den mindestens 28.000 bislang größtenteils nicht öffentlich gemachten
offiziellen Stasispitzeln in Westdeutschland sind allzuviele nach der friedlichen Revolution ohne Einkommen
und Beschäftigung geblieben. Einige Hundert vagabundieren sicher seitdem auch frustriert durchs Internet
… So, jetzt bete ich aber wieder erstmal für diese armen Seelen, die den marxistischen Ungeist verbreiten
helfen, damit auch sie zu Gott und österlicher Freude finden mögen !
Schönen Osterspaziergang allerseits !!!
Schönen Osterspaziergang allerseits !!!
Sonntag, 16. April 2006 13:43
carlos_peron: mhm…
seiner Rhetorik nach zu urteilen? Sulpicius…
Sonntag, 16. April 2006 13:33
Elendester Sünder: Carlos_peron: Dumm und denkfaul
Naaaa. Wer fühlt sich denn da auf den Schlips getreten?
Sonntag, 16. April 2006 13:10
carlos_peron: @sulpicius:
Gutmenschen reden vor allem lange und gern über ihre selbstfabrizierte, sibjektivistische Moral, deren
Messlatte sie dann allen anderen überstülpen…
Mal ganz davon abgesehen, dass jede Form der Moral selbstfabriziert und subjektivistisch ist, weil sie von ihnen rezipiert und reflektiert wird – außer sie rennen blind einer Moral hinterher, was wir aber mal nicht hoffen wollen (immerhin würden Sie sich dann quasi selbst als dumm und denkfaul bezeichnen) – treten sie also in Opposition zu den Gutmenschen? Na dann viel Spaß, Sie Schlechtmensch…
Mal ganz davon abgesehen, dass jede Form der Moral selbstfabriziert und subjektivistisch ist, weil sie von ihnen rezipiert und reflektiert wird – außer sie rennen blind einer Moral hinterher, was wir aber mal nicht hoffen wollen (immerhin würden Sie sich dann quasi selbst als dumm und denkfaul bezeichnen) – treten sie also in Opposition zu den Gutmenschen? Na dann viel Spaß, Sie Schlechtmensch…
Sonntag, 16. April 2006 12:41
Sulpicius: „Gutmenschen“ reden vor allem…
… lange und gern über ihre selbstfabrizierte, sibjektivistische Moral, deren Messlatte sie dann allen anderen überstülpen…
Sonntag, 16. April 2006 12:34
surprise: Es ist doch…
…immer wider erstaunlich, wie hier manche Menschen als „Gutmenschen“ bezeichnet werden und dies als Diffamierung gilt. Domenicus und Rotwang z.B. reden hier im Forum doch „für die Sünde der Homosexualität“ und sollten damit in Ihren Augen doch Gotteslästerer und Satansanhänger sein. Stattdessen aber greifen Sie in die nächsbeste Kiste oppurtinistischer Rhetorik und diffamieren sie nun als „Gutmenschen“ – eine Bezeichnung, die eigentlich die Menschen christlichen Glaubens mit stolzgeschwellter Brust vor sich hin tragen sollten. Manchmal ist dieses Forum wirklich lächerlich!
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