kreuzmeldungen
Das kostbare Geschenk der Ökumene + Seelsorge statt Sozialpolitik + Französische Bigotterie + Kinderabtreibung in Brasilien + Wurzellos
Deutschland. Der Weihbischof von Hamburg, Hans-Jochen Jaschke (63), nahm als Vertreter der katholischen Kirche an einem ökumenischen Gottesdienst in Oldenburg in Niedersachsen teil. Der Gottesdienst fand vergangenen Sonntag in der St. Johannes Kirche statt. Anlaß war der 850. Todestag des hl. Vicelin († 12.12.1154). Katholiken, Protestanten und Baptisten gedachten gemeinsam des einstigen Bischofs von Oldenburg. Der Weihbischof unterstrich in seiner Ansprache die gemeinsamen Wurzeln aller anwesenden Christen. Ausdrücklich bedankte er sich für das „kostbare Geschenk der Ökumene“, das wir nach den Worten des Weihbischofs auf keinen Fall zurücknehmen dürfen.
Seelsorge statt Sozialpolitik?
Dänemark. 90 % der Dänen gehören der evangelischen Staatskirche an. Der katholische Bischof von Kopenhagen, Czezlaw Kozon (53), kümmert sich vor allem um ausländische Gläubige. Der Bischof stammt selber aus einer polnischen Familie, ist aber in Dänemark aufgewachsen. Sozialpolitische Stellungnahmen der Kirche sind im Königreich unerwünscht. Die lutherische Kirche habe es fast zu einem Prinzip erhoben, sich nicht zu politischen und gesellschaftlichen Themen zu äußern, meint Bischof Kozon. Deshalb rechne man nicht mit kirchlichen Stellungnahmen. Hirtenbriefe fänden kaum Beachtung, weder bei Politikern, noch bei den Behörden, noch bei anderen Konfessionen. Sie „werden als unangebrachte Einmischung in Angelegenheiten des Staates betrachtet“.
Französische Bigotterie
Frankreich. Der sozialistische Bürgermeister von Coudekerque-Branche an der belgischen Grenze bestellte wie jedes Jahr 1300 Schokoladennikoläuse für die Schüler seiner Stadt. Kurz vor der Verteilung der süßen Geschenke an die Kinder bemerkte eine aufmerksame Lehrerin auf der Nikolausmütze – o Schreck – ein Kreuz. Grund genug, um die Ware zurückzusenden und statt dem hl. Nikolaus an dessen Heiligenfest nur politisch korrekte Bonbons und konfessionslose Schokoladentafeln zu verschenken. In Frankreich gilt seit September ein Gesetz, das „aufdringliche religiöse Symbole“ in öffentlichen Schulen verbietet.
Kinderabtreibung in Brasilien
Brasilien. Die Bischöfe von Brasilien haben die Gläubigen kürzlich ermahnt, sich für eine Kultur des Lebens und nicht des Todes einzusetzen. Die katholischen Würdenträger antworteten auf Bestrebungen der brasilianischen Regierung, die Kinderabtreibungsgesetze zu liberalisieren. Vergangenen Mittwoch verkündigte die Regierung ihre Absicht, das „Abtreibungsgesetz zu überdenken“. Der Präsident der brasilianischen Bischofskonferenz, Geraldo Majella Kardinal Agnelo (71), unterstrich, daß die Achtung vor dem menschlichen Leben das Fundament aller Menschenrechte sei. Der Erzbischof von Sao Paulo warnte, daß jede Liberalisierung des Abtreibungsgesetzes die Gesellschaft unterwandere. Die Kinderabtreibung führe zu einer Eskalation der Gewalt, der Rache, des Mordes und der Armut. In Brasilien ist die Kinderabtreibung mit Ausnahme der medizinischen Indikation und bei Vergewaltigung verboten.
Wurzellos
Italien. „Das Christentum ist die Wurzel dessen, was wir sind. Es ist eine religiöse Identität für jene, die glauben, und eine kulturelle Identität für jene, die das Geschenk des Glaubens nicht besitzen.“ Das sagte der Präsident des italienischen Senates (Zweite Kammer) Marcello Pero gestern vor der Vorstellung eines Buches, das er zusammen mit Kardinal Joseph Ratzinger geschrieben hat. Das Buch heißt: „Ohne Wurzeln“. Es ist der Auseinandersetzung zwischen den Religionen, vor allem zwischen dem Christentum und dem Islam gewidmet. Die Buchvorstellung fand an der Päpstlichen Lateranuniversität statt. Pera wies darauf hin, daß unser Christsein vorallem jetzt zu betonen sei, da der europäische Kontinent im Begriff ist, seine Wurzeln zu vergessen. Der italienische Senatspräsident hat auch die Hoffnung geäußert, daß die Katholiken aus ihren verschiedenen Lagern ausbrechen und eine gemeinsame Identität entdecken würden.
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Montag, 20. Dezember 2004 08:42
Bruno-Maria Schulz: Das Wort vom Kreuz und Christus wird verleugnet
…bemerkte eine aufmerksame Lehrerin auf der Nikolausmütze – o Schreck – ein Kreuz…Gesetz, das „aufdringliche
religiöse Symbole“ verbietet.
Diese Lehrerin; diese Gesetzesmacher auch bei uns im
deutschsprachigen Raum (die FDP-Justizministerin Leutheuser Schnarrenberger jubelte beim Kreuzurteil August 1965) werden den Zorn Gottes zu spüren bekommen und ihr Leben verfluchen, denn auf sie trifft das Wort Jesu:
Mt 10,32
Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
Mt 10,33
Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.
Mk 8,38; Lk 9,26
Offb 3,5
Wer siegt, wird ebenso mit weißen Gewändern bekleidet werden. Nie werde ich seinen Namen aus dem Buch des Lebens streichen, sondern ich werde mich vor meinem Vater und vor seinen Engeln zu ihm bekennen.
Mk 8,38
Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämena, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.
Dazu auch diese Pressemeldung aus BNN 22.11.01
KANZLERS KRUZIFIX HÄNGT JETZT IN WÜRTTEMBERG
KIRCHHEIM/TECK (epd).
Im Bundeskanzleramt gab es keine Verwendung für das Kruzifix, in Kirchheim/Teck freut man sich darauf: Das Holzkreuz, das in den Berliner Amtsstuben keinen Platz fand, soll seine künftige Heimat im evangelischen Gemeindehaus der Martinskirchengemeinde
bekommen, so der Kirchheimer Dekan Ellinger.
Das Holzkruzifix aus der Rhön war ein Geschenk fränkischer Kirchenvertreter zur Einweihung des neuen Kanzleramts in Berlin gewesen. Dort hatte aber niemand das 30 mal 15 Zentimeter große Kreuz haben wollen. Es landete schließlich im Fundus des Kanzleramtes. Die Initiative zur Übernahme des Kreuzes, war von
der württembergischen Landessynodalen Lore Gerber
ausgegangen.
Diese Lehrerin; diese Gesetzesmacher auch bei uns im
deutschsprachigen Raum (die FDP-Justizministerin Leutheuser Schnarrenberger jubelte beim Kreuzurteil August 1965) werden den Zorn Gottes zu spüren bekommen und ihr Leben verfluchen, denn auf sie trifft das Wort Jesu:
Mt 10,32
Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
Mt 10,33
Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.
Mk 8,38; Lk 9,26
Offb 3,5
Wer siegt, wird ebenso mit weißen Gewändern bekleidet werden. Nie werde ich seinen Namen aus dem Buch des Lebens streichen, sondern ich werde mich vor meinem Vater und vor seinen Engeln zu ihm bekennen.
Mk 8,38
Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämena, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.
Dazu auch diese Pressemeldung aus BNN 22.11.01
KANZLERS KRUZIFIX HÄNGT JETZT IN WÜRTTEMBERG
KIRCHHEIM/TECK (epd).
Im Bundeskanzleramt gab es keine Verwendung für das Kruzifix, in Kirchheim/Teck freut man sich darauf: Das Holzkreuz, das in den Berliner Amtsstuben keinen Platz fand, soll seine künftige Heimat im evangelischen Gemeindehaus der Martinskirchengemeinde
bekommen, so der Kirchheimer Dekan Ellinger.
Das Holzkruzifix aus der Rhön war ein Geschenk fränkischer Kirchenvertreter zur Einweihung des neuen Kanzleramts in Berlin gewesen. Dort hatte aber niemand das 30 mal 15 Zentimeter große Kreuz haben wollen. Es landete schließlich im Fundus des Kanzleramtes. Die Initiative zur Übernahme des Kreuzes, war von
der württembergischen Landessynodalen Lore Gerber
ausgegangen.
Montag, 20. Dezember 2004 08:22
Bruno-Maria Schulz: Kostbares Geschenk Ökumene
das „kostbare Geschenk der Ökumene“
erlebte ich bisher als sehr widerwärtig
und ausgesprochen trennend.
In meiner Pfarrei ist die hochgelobte Kirche Maria-Magdalena – eine Ökumenische Kirche – siehe
http://www.oegzmm.de/
wurde inzwischen MIT ZUSTIMMUNG DER GEMEINDE ABER GEGEN DEN WILLEN DES KATH. GEISTLICHEN
alles weggeräumt, was „die Ökumene stört“ also alles Katholische von ewigem Licht über Monstranz usw.
Ökumene erlebte ich bisher ausschließlich als Aufgabe des
Katholischen zugunsten einem protesthaften Protestantismus, protesthafter als vor der Ökumene – und die katholischen Schafe laufen ihr nach.
Natürlich sind wir beide Christen – Evangelische wie Katholische.
Protestanten kamen aber in 500 Jahren über den Protest nicht hinaus und die evangelische Ansicht dass alleine Glaube, Heil.
Schrift und Gnade zu Gott führt, widerspricht allumfassender (also katholischer) Gottverbundenheit, nach der Glaube plus Liebe und Bußsakrament
Heilige Schrift plus apostol. Auslegung und Lehre (Exegese der Kirche) Gnade plus intensive Glaubenssuche.
Gottverbundenheit ausmachen.
Insbesondere dass Gnade (die zur erfolgreichen Gottsuche unerlässlich ist) unverdientes Geschenk Gottes ist, das nicht aus dem Menschen heraus „verdient“ werden kann. Die entspr. Passagen dazu erklärte uns Christus; auch Paulus im Römerbrief Röm 3,24 und 6,23:
Ganz unverdient, aus reiner Gnade, lässt Gott sie vor seinem Urteil als gerecht bestehen, aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist.
Bruno-Maria Schulz
erlebte ich bisher als sehr widerwärtig
In meiner Pfarrei ist die hochgelobte Kirche Maria-Magdalena – eine Ökumenische Kirche – siehe
http://www.oegzmm.de/
wurde inzwischen MIT ZUSTIMMUNG DER GEMEINDE ABER GEGEN DEN WILLEN DES KATH. GEISTLICHEN
alles weggeräumt, was „die Ökumene stört“ also alles Katholische von ewigem Licht über Monstranz usw.
Ökumene erlebte ich bisher ausschließlich als Aufgabe des
Katholischen zugunsten einem protesthaften Protestantismus, protesthafter als vor der Ökumene – und die katholischen Schafe laufen ihr nach.
Natürlich sind wir beide Christen – Evangelische wie Katholische.
Protestanten kamen aber in 500 Jahren über den Protest nicht hinaus und die evangelische Ansicht dass alleine Glaube, Heil.
Schrift und Gnade zu Gott führt, widerspricht allumfassender (also katholischer) Gottverbundenheit, nach der Glaube plus Liebe und Bußsakrament
Heilige Schrift plus apostol. Auslegung und Lehre (Exegese der Kirche) Gnade plus intensive Glaubenssuche.
Gottverbundenheit ausmachen.
Insbesondere dass Gnade (die zur erfolgreichen Gottsuche unerlässlich ist) unverdientes Geschenk Gottes ist, das nicht aus dem Menschen heraus „verdient“ werden kann. Die entspr. Passagen dazu erklärte uns Christus; auch Paulus im Römerbrief Röm 3,24 und 6,23:
Ganz unverdient, aus reiner Gnade, lässt Gott sie vor seinem Urteil als gerecht bestehen, aufgrund der Erlösung, die durch Jesus Christus geschehen ist.
Bruno-Maria Schulz
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