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Montag, 17. April 2006 13:39
Multi-Kulti- Katastrophe
In Berlin ist in Kreuzberg und anderen Stadtteilen eine anarchische Parallelgesellschaft mit eigenen Feindbildern entstanden.
(kreuz.net, Berlin) In der Hauptstadt Deutschlands leben zahllose Einwandererkinder perspektivenlos in einem Ghetto. Das berichtete kürzlich die Tageszeitung ‘Berliner Morgenpost’.

Nach Aussagen der Sozialarbeiter sind Beispiele einer gelungenen Integration rare Ausnahmen. In der Regel landeten die Jugendlichen im Drogengeschäft, sympathisierten mit dem Terrorismus oder betrachteten Juden und Christen als ihre Feinde.

Diese Ghetto-Gesellschaft werde von Gewalt und Droge beherrscht. Kontakte zur deutschen Gesellschaft gebe es unter den meisten türkisch- oder kurdischstämmigen Einwanderern keine.

Das Tragen von Messern oder das Rauchen von Haschisch seien weit verbreitet. Beliebt ist auch die Aufputschdroge Tilidin – ein rezeptpflichtiges Medikament, das stark macht und die Angst nimmt.

Alkohol spiele in diesem muslimischen Umfeld keine große Rolle. Kontakte zu deutschen Halbwüchsigen gebe es keine. Eine Arbeit, einen Ausbildungsplatz oder eine Perspektive habe kaum einer. Die meisten Jugendlichen seien auch gar nicht ausbildungsfähig.

Die sogenannte offene Jugendarbeit, wo die Jugendlichen zum Tischtennis, Fitneßtraining, Dart oder einfach nur zum Abhängen vorbeischauen, sei ergebnislos:

„Die Pädagogen haben dabei keine Wirkung, wir sind nur Aufpasser“, beschreibt ein Sozialarbeiter die Lage vor der ‘Berliner Morgenpost’.

„Man kann die nicht mehr ändern“: Von den 60 bis 70 Jugendlichen, die täglich in den Club kommen, hält er vielleicht 25 für noch erreichbar: „Die anderen sind verloren“, flüstert er.

Die meisten würden zwar einwandfrei deutsch sprechen, aber sie würden sich ganz anders verhalten.

Das ‘Jugendzentrum Chip’ in der Berliner Reichenberger Straße wurde geschlossen, unter anderem weil dort eine Jugendgang ihre Raubzüge auf Kneipen plante.

Offene Jugendarbeit sei eine „schöne Idee“, findet ein Pädagoge, der seit 25 Jahren in Kreuzberg arbeitet: „Aber sie funktioniert in Kreuzberg nicht.“

Viele Familien leben mit sechs, sieben Personen in einer Zwei-Zimmer-Wohnung. Gewalt sei oft Teil der Kultur.

Die Jungen retten sich in Jugendbanden oder finden in den Moscheen so etwas wie Wärme und Anerkennung.

In Internet-Cafés werden bärtige Männer beobachtet, die islamistische Web-Seiten aufrufen und versuchen, die Jugendlichen dafür zu interessieren.

Im Fastenmonat Ramadan wollte eine Jugendbetreuungsstätte im Rahmen eines Projektages eine Moschee, eine Synagoge und eine Kirche besuchen. 25 Jugendliche hätten sich versammelt.

Dann brachte ein Jugendlicher angeblich die Botschaft eines Imams: „Wer in die Kirche oder die Synagoge geht, macht sein Fasten ungültig.“ Ein Besuch dort sei Sünde.

Danach hätten nur noch sieben Jugendliche allevitischen Glaubens am Programm teilgenommen.

© Bild: SOR-SMC / Leonard Lehmann
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 8 Lesermeinungen:
Freitag, 21. April 2006 12:02
utah: ‘Multi-Kulti- Katastrophe’
Die Problematik im Text kenne ich vor Ort gut. Allerdings finde ich wie sie hier herübergebracht wird, als Christ nur peinlich. Wer ohne Sünde ist, der hebe den ersten Stein… Nein, so geht man Probleme nicht an. Rechtsradikale Vormulierungen gehören nicht unter das Kreuz Jesu. Wer das nicht begriffen hat, hat Christus nicht begriffen. Das hier ist – wie gesagt – nur peinlich.
Den Rest der Seiten erspare ich mir lieber. (Mal sehen, wie lange das hier steht…)
Dienstag, 18. April 2006 13:52
Benedikt78: Trotzdem…
…man kann die Augen verschliessen. Das Problem bleibt trotzdem!

Nach Aussagen der Sozialarbeiter sind Beispiele einer gelungenen Integration rare Ausnahmen. In der Regel landeten die Jugendlichen im Drogengeschäft, sympathisierten mit dem Terrorismus oder betrachteten Juden und Christen als ihre Feinde.

Koran, Sure 5, Vers 51

Oh ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden. Sie sind untereinander Freunde. Wer von euch sie zu Freunden nimmt, gehört zu ihnen. Gott leitet ungerechte Leute gewiss nicht recht.

Koran, Sure 5, Vers 73

Ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist der dritte von dreien“, wo es doch keinen Gott gibt ausser einem einzigen Gott. Wenn sie mit dem, was sie sagen, nicht aufhören, so wird diejenigen von ihnen, die ungläubig sind, eine schmerzhafte Pein treffen.

Der Kalif von Köln hat seinen Anhängern auch geraten nicht zu arbeiten und Sozialhilfe zu beziehen, da damit der Staat der Ungläubigen geschwächt wird. Zu meinen mit staatlichen Integrationsmassnahmen und Strassenbetreuung etwas dagegen machen zu können, ist eine Illusion. Solche Leute sind renitent gegen Integration.
Dienstag, 18. April 2006 05:27
Yersinia: wenn man den Artikel und die Art
der Berichterstattung auch nur ein bißchen hinterfrägt – tauchen sehr schnell sehr viele Fragen auf; btw: gerade die „offene Jugendarbeit“ muslimischer Fußballvereine in der Pariser Banlieu konnte die Ausschreitungen (wer erinnert sich noch: wegen zweier bei der Verfolgung durch die Polizei ums Leben gekommener Jugendlicher) eindämmen; seither wird in dieser Gegend deutlich mehr in Jugendarbeit investiert;
„Multikulti“ ist ein Begriff, mit dem gerade Rechtsextreme gerne hausieren gehen; tatsächlich geht es um Integration und Zusammenleben – und es geht um die Bedingungen, die dafür von allen Seiten geschaffen werden; wenn ausländische Familien vor allem in „Glasscherbenvierteln“ eine Bleibe finden, wenn ausländische Eltern am meisten unter Streß stehen, weil sie am härtesten vom Überlebenskampf am Arbeitsmarkt betroffen sind, wenn die Gefahr der Entwurzelung und daher der Rückzug auf traditionale Lebensmuster bei MigratnInnen eine mentale Überlebensstrategie ist, braucht man sich über die Situation nicht zu wundern; dass politisch rechtsgerichtete Gruppierungen diese Situation verzerrt darstellen und für ihre Zwecke nutzen, ist allerdings auch eine politische „Naturerscheinung“;
Montag, 17. April 2006 18:09
Stimme aus Wien: Berlin-Neukölln
So wie ich es erfahren konnte – Das Tragen von Messern oder das Rauchen von Haschisch war nicht nur ein Problem der „multi-kulti Gesellschaft“ von heute.
Ich erlaube mir Wikipedia zu zitieren:
Wir Kinder vom Bahnhof Zooist ein 1978 vom Magazin „Stern“ herausgebrachtes autobiographisches Buch, welches die Situation drogenabhängiger Kinder und Jugendlicher am Beispiel der 14jährigen Christiane Felscherinow aus der Gropiusstadt im Berliner Bezirk Neukölln (!) darlegt.

Dieses Problem gab es also bereits in den 70ern – wieso wird davon erst heute berichtet.
Ist man in den deutschen Medien den französischen Journalisten neidisch, da man in Deutschland nicht mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat als heuer in den Gettos von Paris und Umgebung?
Montag, 17. April 2006 17:59
Rodolfo Panetta: Konsequenzen sind gefordert
Unter dem Titel „Mehr Intoleranz wagen“ schreibt Thorsten Hinz alias Doris Neujahr am 7.April 2006 in der „Jungen Freiheit“: „Den Multikulturalismus ein gescheitertes Konzept zu nennen, ist eine Verharmlosung! Es handelt sich um eine menschenverachtende, asoziale, volks- und staatsfeindliche, antidemokratische und gewalttätige Praxis!“ Hinter der Multi-Kulti-Ideologie stehen auch die gewaltigen wirtschaftlichen Interessen einer ganzen Schicht von Sozialarbeitern und Lehrern, die von dem selbst angerichteten Schlamassel gut leben.
Montag, 17. April 2006 17:55
athanasius1957: Aleviten
Interessant ist auch die These, daß die Aleviten von zwangsislamisierten Christen abstammen.
Dafür spricht einerseits, daß sie nur in Monogamie leben, die Musik sowohl im täglichen Leben als auch im Gottesdienst eine große Rolle spielt und andererseits im Gottesdienst auch ein Kelch mit dem Wort „Blut“ an die Teilnehmer weitergereicht wird. http://de.wikipedia.org/wiki/Aleviten
http://de.wikipedia.org/wiki/Paulikianer
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