Alte Messe
„Die überwiegende Mehrheit ist dagegen“
Laut einem berühmten amerikanischen Journalisten gebe es gleich mehrere Gründe, warum eine weltweite Freigabe der Zelebration des tridentinischen Ritus am morgigen Ostersonntag unwahrscheinlich ist.
(kreuz.net,Vatikan) In seiner jüngsten Stellungnahme vom Karfreitag äußert sich der in kirchlichen Belangen liberale, jedoch gewöhnlich sehr gut informierte Vatikanist der US-Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’, John Allen, auch zu Spekulationen über die Alte Messe.

Für ihn seien die Gerüchte, wonach am morgigen Ostersonntag die Zelebration der tridentinischen Messe freigegeben werde, obskur.

Nach Angaben eines von ihm befragten Vatikanbeamten, der ungenannt bleiben wollte, seien sich die Kardinäle bei ihren Diskussionen um die Freigabe des tridentinischen Ritus weitgehend einig gewesen: „Die überwiegende Mehrheit ist dagegen.“

Wenn es nach dem Präsidenten der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, Dario Kardinal Castrillon Hoyos, gehen würde, sei die Zelebration der Messe nach dem Meßbuch von 1962 bereits freigegeben worden.

Papst Benedikt XVI. versuche jedoch auf einer „Basis der Übereinstimmung“ zu arbeiten. Und in diesen Belangen gebe es keine Übereinstimmung unter den Kirchenfürsten.

Nach der Meinung einer anderen ungenannten vatikanischen Quelle handle es sich hier um ein Thema, das noch nicht ausreichend durchdacht sei.

Es sei möglich, daß ein Dokument erarbeitet werde, von dem die wenigsten päpstlichen Berater wüßten. Dennoch gebe es über dieses Thema derzeit keine handfesten Tatsachen: „Was wir haben ist jede Menge Rauch auf der Suche nach einem Feuer.“

Vatikanist John Allen nennt noch einen weiteren Grund, warum er eine Freigabe des tridentinischen Ritus am morgigen Ostersonntag für unglaubwürdig hält:

Papst Benedikt XVI. lege wert darauf, wichtige Feste im liturgischen Kalender für sich selbst sprechen zu lassen. Das sei auch der Grund gewesen, warum er nicht wollte, daß seine erste Enzyklika in der Weihnachtszeit erscheinen sollte.
      
36 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#36   Laurentius2   09:26:04 | Dienstag, 18. April 2006
Danke Toby
Hier Statistik, dort anti-christliche Ideologie.
Hier Mathematik und Geschichtswissenschaft, dort das Palm-Ström-Prinzip.
Hier Glaube, dort Unglaube.
Redaktion benachrichtigen
#35   Toby   07:55:01 | Dienstag, 18. April 2006
@ Bernardin
Also, jetzt wollen wir die Kirche doch mal im Dorf lassen. Wenn ganz Deutschland bei den Reichstagswahlen 1932/33 so gewählt hätte wie die katholischen Wähler, wäre uns die braune Brut erspart geblieben.
Hierbei handelt es sich nicht um Meinung, sondern um Sachkenntnis, eine reine Frage der Statistik und Mathematik.
Redaktion benachrichtigen
#34   Bernardin †   00:01:20 | Dienstag, 18. April 2006
Laurentius2
Für diesen Unsinn sollte Laurentius etwas schmoren…Für wie dumm werden eigentlich die Menschen voin heute gehalten? Katholiken anti 3.Reich? Es wäre toll gewesen, wenn alle Bischöfe und Katholiken der braunen Gefahr widerständen hätten!
Redaktion benachrichtigen
#33   Laurentius2   10:48:56 | Montag, 17. April 2006
Zur Hitlerwahl – Katholiken blieben mehrheitlich resistent !!!
Und nicht zu vergessen …
die katholischen Gebiete blieben Hitlerresistent, etwas, das unsere Von-früh-bis-spät-Vergangenheitsbewältiger gerne unter den Teppich kehren, obwohl sonst jedes Staubkörnchen in der jüngeren deutschen Geschichte unter die Lupe genommen wird! Ist ja auch logisch, Marx wäre Christus ja dann sogar realpolitisch unterlegen: „rote“ Regionen wie die meisten Großstädte oder Sachsen, Thüringen etc. wurden ja 1932 zu „braunen“ Regionen …
Übrigens: Dieser Papst steht für ein kulturelles Europa, das sich nicht erst mit Auschwitz definiert und das ist wunderbar ! ( der jüdisch-französische Philosoph Finkielkraut, aus dem Gedächtnis zitiert).
Redaktion benachrichtigen
#32   Sirilo   10:30:46 | Montag, 17. April 2006
@Dr. Regazzoni
Hitler wurde keineswegs demokratisch gewählt. Er kam durch eine von der Kamarilla um Hindenburg eingefädelte Intrige in das Amt des Reichskanzlers. Die darauffolgenden Reichtagswahlen vom März 1933 waren nicht mehr frei; der vorausgehende Reichstagsbrand lieferte den Vorwand zur Verfolgung politischer Gegner und zur Behinderung der demokratischen Parteien; trotzdem erreichte die NSDAP bei dieser letzten Wahl nicht die absolute Mehrheit.
Redaktion benachrichtigen
#31   Stimme aus Wien   09:36:09 | Montag, 17. April 2006
Dr. Carlo Regazzoni
Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Habe auch mit keinen Wort gesagt, dass am 2. WK schuld die damalige Liturgie war. Ich wollte nur sagen, dass es größere und dringendere Probleme in der Welt gibt als die Frage nach der Liturgie.
Aus der Wortmeldung von E.S. ist zu entnehmen, dass mit der Wiedereinführung der alten Liturgie, alle Probleme der Welt gelöst wären. Mein Beispiel mit dem 2. WK spricht dagegen.
Denn, die Aufgabe der Liturgie,den Christen in seinem Glauben zu stärken, wird nicht nur durch die tridentinische Messe gewährleistet. Sie wissen schon: die KAth. Kirche kennt einige Riten und Liturgien.
Redaktion benachrichtigen
#30   Agiafortuni   09:21:38 | Montag, 17. April 2006
Stimme aus Wien
Die Liturgie soll den Christen in seinem Glauben stärken. Wenn es nichtsdestoweniger einen zweiten Weltkrieg gegeben hat, so liegt dies nicht an der Liturgie, sondern am Hunger nach Geltung und Macht des modernen Menschen. Hitler wurde demokratisch gewählt und der West schaute tatenlos zu, wie er sich an wehrlosen Menschen verging.
Redaktion benachrichtigen
#29   Stimme aus Wien   09:15:10 | Montag, 17. April 2006
Elendester Sünder
In dem Maß, in dem der Glaube verloren geht und die Gnade verspielt wird, nimmt auch die Ungerechtigkeit in der Welt zu.
Damit haben Sie recht. Fraglich ist jedoch ob der „Rückkehr“ zur „Messe aller Zeiten“ dieses Problem beheben würde.
Es gab Zeiten wo ausschließlich Tridentinisch zelebriert wurde – die Katastrophe des 2. WK konnte man jedoch nicht abwenden.
So allmächtig ist auch diese Liturgie nicht.
Redaktion benachrichtigen
#28   Elendester Sünder   22:38:26 | Sonntag, 16. April 2006
Bernardin
Gross, viel zu gross sind die Probleme in unserer Welt! Die Würde unzähliger Menschen wird mit Füssen getreten, sie kommen unter die Räuber…
Eben drum.
In dem Maß, in dem der Glaube verloren geht und die Gnade verspielt wird, nimmt auch die Ungerechtigkeit in der Welt zu.
Sinnsuche ist eine sehr ernste Sache und kann nicht über Heile-Heile-Bärchen-Liturgie zum Ziel gelangen. Ich mußte während solcher unwürdigen Meß-„Zelebrationen“ schon zusehen, wie Menschen buchstäblich von ihrem Glauben abgefallen sind.
Die Menschen müssen fühlen, daß man es ernst meint. Niemand, den ich kenne, ist so standhaft, daß er nicht regelmäßig der Stärkung durch würdig gefeierte Messen bedarf.
Jeder Unverdrehte weiß: Nur durch möglichst baldige Rückkehr zu einem Umgang mit den Sakramenten, der Ehrfürchtigkeit ausstrahlt, würde sich die Massenapostasie noch aufhalten lassen.
Redaktion benachrichtigen
#27   Bernardin †   21:00:37 | Sonntag, 16. April 2006
ATHANASIIUS
Es wäre zum LACHEN, wenn es nicht zum WEINEN wäre, da muss also plötzlich der SELIGE JOHANNES XXIII in die Bresche springen, jener Papst, der ansonsten verteufelt wird! Armer Athanasius, Johannes XXIII sagte mal etwas über Latein…sagte er noch anderes? Eure Probleme möchte ich haben, sagen ZU RECHT jene, die nicht wissen, ob sie den morgigen Tag wegen Hunger und Elend erleben können und hier breiten sogenannte katholische Fundis ihre Sorgen aus! Habt ihr keine anderen Sorgen???
Redaktion benachrichtigen
#26   catharina   20:56:51 | Sonntag, 16. April 2006
Gar nicht wünschenswert
Aus Liebe und Ehrfurcht gegenüber der traditionellen Liturgie halte ich ihre generelle Erlaubnis unter den gegebenen Umständen gar nicht für wünschenswert. Wer schon einmal erlebt hat, wie gutmeinende, doch schlecht ausgebildete Diözesanpriester sich am alten Missale Romanum versuchen, der wird gegenüber der Forderung der Priesterbruderschaft St. Pius X. skeptisch sein. Gerade weil die überlieferte Liturgie auch ein Kulturgut ist (gewiß ist sie in erster Linie ein Akt der Gottesverehrung!), und zwar eines, das in großartiger Weise gewachsen ist und sich entfaltet hat – gerade deshalb sollte sie nur von Priester gefeiert werden, die hinreichend eingewiesen wurden und über ein Mindestmaß an Verwurzelung im Mutterboden dieser Tradition verfügen (Lateinkenntnisse, Vertrautheit mit den Riten und ihrer Bedeutung, auch mit Psalmodie und liturgischem Gesang usw.). Ansonsten läuft das Missale Romanum Gefahr, immer mehr in die Hände von Machern zu geraten, die uns ja schon überreich mit den Früchten ihrer Weisheit beschenkt haben…
Gott bewahre uns davor!
Redaktion benachrichtigen
#25   ottaviani   16:57:55 | Sonntag, 16. April 2006
wie auch immer
gerade in solchen tagen bin ich immer wieder aufs neue unendlich dankbar daß mgr lefebvre seinerzeit so muig war habe mir das gestern in der osternacht wieder gedacht
Redaktion benachrichtigen
#24   Athanasius   16:48:25 | Sonntag, 16. April 2006
„Rorate caeli“:
Warum die Behauptung von John Allen, dass Benedikt XVI. in der Sache des Ritus vom hl. Pius V. nur mit völliger Einstimmung der Bischöfe vorgehen will (und soll), falsch ist – und nebenbei ein Gerücht, das zum Ziel hat die Ereignisse zu steuern und zu beeinflussen, negativ, denn Mr John Allen ist gegen die Liturgische Tradition:
rorate-caeli.blogspot.com/…h-chronology-of.html
Redaktion benachrichtigen
#23   Benedikt   14:00:13 | Sonntag, 16. April 2006
Freigabe
Papst Benedikt XVI. lege wert darauf, wichtige Feste im liturgischen Kalender für sich selbst sprechen zu lassen. Das sei auch der Grund gewesen, warum er nicht wollte, daß seine erste Enzyklika in der Weihnachtszeit erscheinen sollte.
Nun, das ist sicher ein nachvollziehbarer Grund. Dennoch hoffe ich, dass die Freigabe alsbald gewährt wird. Viele Diskussionen würde das Überflüssig machen.
@Gotthard:
Wieso Unverständnis bei den Gläubigen? Für die meisten ist dieses Thema doch ganz weit weg, das würde einfach an denen vorbeigehen. Es wäre aber eine Erleichterung für jene, die sich mit dem Ritus verbunden fühlen.
Redaktion benachrichtigen
#22   Institoris   12:20:27 | Sonntag, 16. April 2006
Sie sagen es
„Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bittet, so wird er es euch geben. Bisher habt ihr um nichts in meinem Namen gebeten. Bittet, und ihr werdet empfangen, und eure Freude wird vollkommen sein!“ (Joh XVI., 23 f.)
Redaktion benachrichtigen
#21   Sozialkatholisch   11:40:53 | Sonntag, 16. April 2006
@ Institoris
Sie könnten Recht haben. Papst Benedikt braucht ganz viel Gebet,um Kraft, Weisheit und Schutz vor dem Bösen.
Redaktion benachrichtigen
#20   Institoris   11:37:18 | Sonntag, 16. April 2006
Trügerische Hoffnungen
Als Joseph Ratzinger den Stuhl des Hl. Petrus wie laut war das Geschnatter im Stall der Traditionalisten und einiger Konservativen: „Reform der Reform“ „Allgemeinindult“.
Weder das eine noch das andere wird geschehen zumal die drängenden Probleme der lateinischen Kirche damit nicht zu lösen sein werden und Benedikt XVI. zu schwach ist sich im Hornissennest des Päpstlichen Hofes zu behaupten.
Redaktion benachrichtigen
#19   Sulpicius   11:22:25 | Sonntag, 16. April 2006
Ökumenische Osternacht!
Was soll das denn sein?
Redaktion benachrichtigen
#18   ottaviani   11:13:19 | Sonntag, 16. April 2006
FSSPX hat Zeit
viel Zeit sogar also ist es für uns völlig unerheblich ob jetzt heute oder sonst wann etwas „freigegeben“ wird was nie verboten war
Ich erlaue mir hier wieder mal etwas in Erinnerung rufen:
Es gibt keinerklei neue Vorschläge von seiten des Vatikans noch irgentwelche Verhandlungen zwischen der Priesterbruderschaft und Rom zur Zeit
Redaktion benachrichtigen
#17   Athanasius   11:09:36 | Sonntag, 16. April 2006
Mr John Allen…
…ist aber selber gegen eine weltweite Freigabe der überlieferten hl. Messe des römischen Ritus, sowie seine Quelle, sowie etwa Mons. Marini.
Das ist das Problem mit den moderaten Progressistischen Reportern sowie mit den Modernistischen Kreisen Roms.
Übrigens war das Dokument für Gründonnerstag erwartet, nicht am heutigen Ostersonntag, wie Allen glaubt. Bestimmte Vatikannahe Quellen sagten, dass das Dokument bereits am 7. April präpariert ist, vielleicht am Gründonnerstag unterschrieben, und dann später publiziert, denn auch andere wichtigen Dokumente werden vom Vatikan früher approbiert und erst später bekanntgemacht.
Man sollte nichts erwarten, aber auch an Mr Allen nicht direkt glauben. Er wirbt (und wirbte) selber gegen den Allgemeinindult; es würde seine Vatikanum II.-Lyrik von dreissig Jahren in Frage stellen.
Redaktion benachrichtigen
#16   Romulus   11:07:15 | Sonntag, 16. April 2006
Ostern und FSSPX
Ostern ist einfach ein zu wichtiges Fest als dass der Papst sich heute mit derlei Kleinkram abgeben könnte. Pius soll ruhig warten, denn das stört die sowieso nicht ob sie nun zur Kirche gehören oder nicht…
Redaktion benachrichtigen
#15   Laurentius2   07:37:09 | Sonntag, 16. April 2006
@Rituale Romanum
Ihnen zunächst mal ein gesegnetes Osterfest,
Ihre Äußerungen erscheinen mir sehr richtig.
Auch ich habe „Windswept house“ gelesen und vieles scheint mir plausibel, insbesondere schockiert mich der plötzliche Tod des Papstberaters 1 Jahr (!) nach Veröffentlichung des die Krise in ihren Ursachen beschreibenden Romans.
Wenn ich mir vorstelle, daß mehrere katholische Priester diese Dinge tun und damit der Kirche in diabolischer Weise gleich doppelt schaden, frage ich mich, wie das möglich ist. Pater Martin SJ gab eine mögliche Antwort.
Sollte allerdings auch nur die Hälfte stimmen, habe ich große Angst um unseren Papst …
Oremus – papa Benedictus in suo sermone primo dixit –
daß er, der Vikar Christi, nicht vor den Wölfen flieht – wenn er wichtige Entscheidungen zur Rettung seiner Kirche treffen muß.
Wir denken dabei an die beiden vorherigen deutschen Päpste und an Johannes Paul I…
Redaktion benachrichtigen
#14   Athanasius   03:14:58 | Sonntag, 16. April 2006
@Bernardin
Sie haben wohl völlig die Worte von Papst Johannes XXIII. verpasst, die er in „Veterum sapientia“ (1962) niederschrieb, in dem er die Beibehaltung des Latein forderte und jedes Experiment mit Volkssprache im eucharistischen Gottesdienstteil verboten liess.
Es geht hier auch nicht bloss um „einen lateinischen Messritus“, sondern um die Liturgie die die Römisch-katholische Kirche und die meisten ihrer Heiligen seit mehr als 1500 Jahren ernährt hat.
Sie mögen darüber hinwegschauen, aber die Liebe und die Charitative Arbeit wurde durch den Glauben gefördert und möglich gemacht, nicht durch einfache volkssprachlichen Kuscheleien und scheinheilige Worte. Der hl. Theresia von Lisieux sagte über den Tridentinischen Ritus: „Ich würde sofort mein Leben geben, um auch nur eine einzige Zeile oder nur ein einzelner Brauch aus dieser unserer hl. katholischen Liturgie zu retten.“ Und Kardinal Newman sagte: „Das ist das schönste diesseits des Himmelpfortes.“
Ich komme gerade aus einer vollbesetzten römisch-katholischen Kirche, in der die Osternachtliturgie nach dem traditionellen Ritus auf Latein gefeiert wurde. Alle Kinder sprachen später noch darüber, wie schön doch die Symbolik und die Würde der Sprache die Auferstehung ausdrückt. Kleine Kinder!
Sie aber verstehen es nicht. Schon mal von Schottmessbuch oder von Katechese und sprachliche Anstrengung gehört? Ist Gott für Sie da, oder Sie für Gott?
Redaktion benachrichtigen
#13   Gotthard   01:17:39 | Sonntag, 16. April 2006
Osternacht
ich komme gerade aus einer wundervollen ökumenischen Osternacht! Wunderbar …!!!!!!!
Redaktion benachrichtigen
#12   Bernardin †   00:43:11 | Sonntag, 16. April 2006
Menschenwürde wird mit Füssen getreten, und die Kirche spricht LATEIN
Gross, viel zu gross sind die Probleme in unserer Welt! Die Würde unzähliger Menschen wird mit Füssen getreten, sie kommen unter die Räuber, und da gibt es doch tatsächlich Christen, die sich Sorgen machen um einen lateinischen Messritus…Wer von diesen beherrscht die lateinische Sprache? Wer von diesen versteht diese Sprache? Und Paulus sagt: „ Wenn ich auch in lateinischen Welten schwelge, hätte aber die LIEBE nicht, dann wäre… „ Latein als religiöse Kuschelecke in der Kirche! Geht und verkündet sagt der Auferstandene, und verkündet so, dass die Menschen es verstehen! FROHE, GESEGNETE OSTERN!
Redaktion benachrichtigen
#11   Agiafortuni   00:33:04 | Sonntag, 16. April 2006
Gotthard’s Unverständnis
Dass die Freigabe der katholischen Messe bei V2 Anhänger auf Unverständnis stossen würde, kann ich gut nachvollziehen, ob sie nichtsdestoweniger die Bezeichnung katholisch in Anspruch nehmen dürfen ist eine andere Frage.
Redaktion benachrichtigen
#10   Rituale Romanum   17:21:36 | Samstag, 15. April 2006
Wir haben die Zusage …
… daß die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwinden wird. Wir haben allerdings keine Zusage, daß die Hölle sich nicht in der Kirche einnisten darf. Ich fürchte, daß die Kernausage aus Malachi Martin’s „Windswept House“ nur ein schlecht getarnter Roman ist. Anders ist der ganze Irrsinn eines offenkundig apostatischen Ökumenismus nebst Synkretismus nicht mehr zu erklären. Luther soll nach Kardinal Lehmann unser Kirchenlehrer werden, die Hl. Kommunion ist so eine Art Brotzeit, auch auch von sinnsuchenden Hausfrauen ausgeteilt werden kann.
Der Papst schätzt die alte Messe. Das ist bekannt. Der genannte Ostertermin ist mir zu früh und auch zu demonstrativ. Alles kommt auf den, der warten kann.
Redaktion benachrichtigen
#9   Toby   17:21:12 | Samstag, 15. April 2006
Lobbyarbeit
Wenn die Sache so schwierig ist, sollten traditionsverbundene Pressuregroups endlich mal auf den Putz hauen und Lobbyarbeit betreiben. Sind Traditionalisten in der katholischen Kirche überhaupt kampagnefähig?
Redaktion benachrichtigen
#8   Karl   17:18:29 | Samstag, 15. April 2006
Indult
Der oben zitierte Journalist hat hinsichtlich der Gewohnheit des Heiligen Vaters, keine solchen Dokumente während der Festtage zu publizieren recht. Andererseits glaube ich schon, dass früher oder später eine Regelung für das Missale von 1962 gefunden werden muss. Der Heilige Vater gilt einerseits als jemand, der sich der Kurie und des Kardinalskollegiums als Beratungsorgan bedient, andererseits ist ere auch kein Freund von großen Diskussionen z.B. bezüglich Personal. so etwas entscheidet er anscheinend lieber allein bzw. im kleinen Kreis, wie viele Vatikanisti schrieben. Ich denke ähnlich wird es mit der Liturgie sein. Früher oder später muss die Frage gelöst werden. aber in Sachen Liturgie ist sie sicherlich nicht die wichtigste, so soll bald das Abschlussdokument der Bischofssynode erscheinen, in dem auch Praktisches zur Reform der Reform enthalten sein soll.
Und was den alten Ritus angeht: kreuz.net berichtete doch von einer Neuausgabe des tridentinischen Missale, dass der Papst in Auftrag(?) gegeben haben soll. vllt. kommt mit diesem der Indult.
Redaktion benachrichtigen
#7   Athanasius   17:11:25 | Samstag, 15. April 2006
Im Bild:
S.Exz. Bischof Fernando Arêas Rifan, Apostolischer Administrator von Campos, Brasilien, beim tridentinischen Pontifikalamt in der Abteikirche von Ottobeuren, August 2005.
Redaktion benachrichtigen
#6   Sulpicius   16:36:33 | Samstag, 15. April 2006
Tjaha,…
… die Revolution frißt eben ihre Kinder!
Redaktion benachrichtigen
#5   Marcel   16:32:28 | Samstag, 15. April 2006
Warum sollte er auch…
… das Kollegialitätsprinzip www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=16&pid=252 wegboxen wollen, wo er es doch einzuführen half (V.II) und in echter Nibelungentreue an ebendieser großen „Einfuhr“, die ein Aufruf war, festhält.
Bald gibt es nichts mehr zum Festhalten.
Möge auch die Kirche wieder auferstehen, nachdem sie seit 40 Jahren durch den Rauch Satans darniederliegt.
Redaktion benachrichtigen
#4   v2   16:32:22 | Samstag, 15. April 2006
zu ottaviani
gott sei dank, gibt der hl. vater keinen sektierern innerhalb der kirche nach, die für sich ( wie anmaßend und überheblich ) beanspruchen , den „richtigen“ weg zu verfolgen…
benedikt bleibe standhaft auf den fundamenten des v2 –
kein nachgeben gegenüber schismatischen sektierern !
Redaktion benachrichtigen
#3   Gotthard   16:28:37 | Samstag, 15. April 2006
Unverständnis
Am Osterfest hat der Hl. Vater besseres zu tun, als – eventuell – eine solche Entscheidung zu publizieren, die bei der übergroßen Mehrheit der Katholiken auf Unverständnis stoßen würde.
Redaktion benachrichtigen
#2   Sulpicius   16:13:07 | Samstag, 15. April 2006
Warum sollte er sich…
… da auch durchsetzen können? Wir haben ja das Kollegialitätsprinzip unbedingt durchboxen müssen…
Redaktion benachrichtigen
#1   ottaviani   15:57:01 | Samstag, 15. April 2006
also nichts neues
so mit wird sich auch für di FSSPX nichts ändern offenbar ist der Hl. Vater nicht in der Lage sich durch zu setzten
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
Alte MesseEs wird nicht einfach sein Alte Messe„Das Problem ist nicht der Ritus“ Alte MesseAngst vor liturgischer Konfusion Alte MesseEs trifft nicht nur die Piusbruderschaft Alte MesseErscheint die Apostolische Exhortation zur Eucharistie schon bald? Alte MesseSelbst ist der Mann Alte MesseOb freudig oder gequält Alte MesseDer Kampf gegen den „liturgischen Privatismus“ hat begonnen Alte MesseWunderliches und Ernüchterndes zum Thema „Indultmesse“ Alte Messe„Man fühlt sich halt in der Kirche nicht mehr heimisch“ Alte MesseDer Kardinal zelebriert die Alte Messe aus drei Gründen Alte MesseEin mysteriöses Dokument Alte Messe„Die Heilige Messe ist der Prototyp des Kunstwerkes“ Alte MesseGibt es ein kurieninternes Dokument gegen die Alte Messe? Alte MesseWird es eine weltweite tridentinische Personalprälatur geben?
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net