10:01:00 | Montag, 17. April 2006
Die Vollendung der Schöpfung + Vergebung für Mohammed in der Hölle + „Wie Christus am Kreuz“ + Mehr Gelassenheit + Netzwerke gegen die Todeskultur
Die Vollendung der SchöpfungWie Jona im Bauch des Fisches, so blieb auch der gekreuzigte Christus im
Verlauf eines Sabbats „verschlungen“ im Innern der Erde (vgl. Mt 12, 40). Es war wirklich „dieser Sabbat
ein großer Feiertag“, wie der Evangelist Johannes schreibt (19, 31): der feierlichste der Geschichte,
denn an ihm führte der „Herr über den Sabbat“ (Mt 12, 8) das Schöpfungswerk zur Vollendung (vgl. Gen
2, 1-4a), indem er den Menschen und den gesamten Kosmos in die Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes
erhob (vgl. Röm 8, 21). Nachdem dieses außerordentliche Werk vollbracht war, ist der leblose Leib vom
lebendigen Atem Gottes durchweht worden, hat das Hindernis des Grabes gesprengt und ist glorreich auferstanden.
Auszug aus der Osterbotschaft von Papst Benedikt XVI.Ganze Botschaft lesen.Vergebung für Mohammed
in der HölleItalien. Der Direktor der italienischen Zeitung ‘Studi Cattolici’, Cesare Cavalleri, der
der Laienorganisation ‘Opus Dei’ nahesteht, hat sich für die Veröffentlichung eines Bildes entschuldigt,
das den Propheten Mohammed in der Hölle darstellt. Wie die Mailänder Tageszeitung ‘Corriere della Sera’
am gestrigen Ostersonntag berichtete, habe Cavallerei – nach einem Sturm der Entrüstung – in „christlicher
Weise“ alle Moslems um Vergebung gebeten, die sich durch die Abbildung angegriffen gefühlt hätten.
„Wie Christus am Kreuz“Polen. Jozef Kardinal Glemp, der Primas der Katholischen
Kirche in Polen, hat
in seinem Hirtenbrief zu Ostern das Leiden des
verstorbenen Papstes Johannes Paul II. gewürdigt. Der
polnische Papst
habe die Welt so geliebt, „daß er nicht zögerte, vor den Augen der
Welt zu leiden und
zu sterben – wie Christus am Kreuz“, meinte Kardinal Glemp in dem Hirtenbrief für die Erzdiözese Warschau.
Mehr GelassenheitVatikan. Papst Benedikt XVI. hat Italien zu Eintracht und mehr Gelassenheit aufgerufen.
Die Politiker müßten sich vom Gemeinwohl leiten lassen, sagte der Heilige Vater gestern auf dem Petersplatz.
Der Papst nahm damit Bezug auf den anhaltenden Streit um den Ausgang der italienischen Parlamentswahl:
Ministerpräsident Silvio Berlusconi weigert sich, einen Sieg des Mitte-Links-Bündnisses unter Romano
Prodi anzuerkennen.
Netzwerke gegen die TodeskulturDeutschland. In seiner Predigt zum gestrigen Ostersonntag
rief der Augsburger Bischof, Mons. Walter Mixa, die Gläubigen zu einem breiten gesellschaftlichen Pakt
gegen Abtreibung auf. Jeder Einzelne müsse sich „der herrschenden Kultur des Todes in unserem Lande“
widersetzen, betonte Mons. Mixa im Augsburger Dom laut des vorab veröffentlichten Predigttexts. Familien
und christliche Gemeinden müßten Netzwerke des Lebens sein, in denen Mütter in besonderen Notlagen
wahrgenommen und liebevoll aufgefangen werden.
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#12
Benedikt 11:20:40 | Mittwoch, 26. April 2006
#11
Dr. Otterbeck 10:38:10 | Dienstag, 25. April 2006
#10
catharina 10:21:18 | Dienstag, 18. April 2006
#9
gunther maria michel 23:57:35 | Montag, 17. April 2006
#8
Knecht Dummspecht † 23:30:33 | Montag, 17. April 2006
#7
Anonymus 22:20:30 | Montag, 17. April 2006
#6
centesimus annus 17:58:29 | Montag, 17. April 2006
#5
Karl Murx 16:41:26 | Montag, 17. April 2006
#4
Laurentius2 16:09:52 | Montag, 17. April 2006
#3
virOblationis 14:26:24 | Montag, 17. April 2006
#2
gunther maria michel 11:48:07 | Montag, 17. April 2006
#1
Aurelius 10:24:14 | Montag, 17. April 2006