Kinderverhütung
Gesetzespositivismus
Der Erzbischof von Mechelen- Brüssel erklärte kürzlich, daß er mit ungerechten staatlichen Gesetzen leben könne.
(kreuz.net, Brüssel) Der Erzbischof von Mechelen-Brüssel, Godfried Kardinal Danneels (72), äußerte sich kürzlich vor der belgischen Presse zum Thema einer staatlichen Anerkennung von Homo-Konkubinaten sowie zu verschiedenen Formen der Sterilisierung des menschlichen Geschlechtsaktes. Dies berichtete der US-Nachrichtendienst ‘CWNews’ Mitte März.

Der Kardinal erklärte, daß es für eine Regierung legitim sei, staatliche Gesetze im Widerspruch zum natürlichen Gesetz zu verabschieden.

Kardinal Danneels nannte als Beispiele die Anerkennung des Homo-Konkubinats, die Legalisierung der Prostitution und die Verweigerung des Lebensrechtes ungeborener Kinder.

Er könne akzeptieren, daß die staatliche Legislative sogenannte Rechte von Homo-Paaren anerkenne.

Gleichzeitig beschwichtigte der Kardinal, daß diese Anerkennung nicht als Ehe gedacht werden dürfe:

„Wenn der Ausdruck ‘Ehe’ alle Formen des Zusammenlebens – zwischen einem Mann und einer Frau ebenso wie zwischen zwei Männern – bezeichnet, dann bedeutet das Wort gar nichts mehr.“
Kardinal Danneels
„Wenn der Ausdruck ‘Ehe’ alle Formen des Zusammenlebens – zwischen einem Mann und einer Frau ebenso wie zwischen zwei Männern – bezeichnet, dann bedeutet das Wort gar nichts mehr.“


Der Kirchenfürst schlug vor, einen neuen Begriff einzuführen, um die staatlich geregelte Sodomie zu benennen.

Es sei „normal“, daß die staatliche Gesetzgebung – die er respektiere – nicht gänzlich mit seinem ethischen Urteil übereinstimme. Kardinal Danneels erklärte ausdrücklich, daß er darauf vorbereitet sei, die in Belgien oft besonders fragwürdigen staatlichen Gesetze zu akzeptieren.

Auf die Frage nach der Verwendung von Kondomen antwortete der Kirchenfürst mit einem Fallbeispiel.

Eine Frau solle ihren aidskranken Ehemann – wenn er die ehelichen Freuden genießen wolle – dazu auffordern, seine – todbringenden – primären Geschlechtsmerkmale mit Gummikondomen zu isolieren: „Andernfalls würde das Ehepaar eine andere Sünde begehen: Totschlag.“

Ein katholischer Moraltheologe hatte bereits Ende Januar letzten Jahres bezüglich des ehelichen Aktes hinter Schutzvorrichtungen aus Gummi erklärt, daß es sich dabei um eine Form der Selbstbefriedigung handle. Diese sei moralisch zu verwerfen.

Genauso wenig sei es möglich, daß sich zwei Ehepartner durch einen Plastiksack hindurch küssen, um eine Hepatitisinfektion zu vermeiden. Es gebe eine ganze Reihe von menschlichen Krankheiten, die den ehelichen Akt unmöglich machen. AIDS gehöre dazu.

Der Bruder des Papstes, Mons. Georg Ratzinger, hatte erst im August letzten Jahres erklärt, daß Äußerungen von Kardinal Danneels nach seiner Auffassung nicht mehr mit dem katholischen Bewußtsein vereinbar seien.
      
22 Lesermeinungen
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#23   Jörg Guttenberger, Köln   21:45:45 | Montag, 24. April 2006
centesimus annus
Sie haben mir Ihr Dienstmädchengschwätz doch schon an meine private Mail zukommen lassen. Warum wiederholen Sie sich?
Sie wissen doch aus meiner dortigen Antwort: je enger der geistige Horizont, umso größer die Neigung, sich über Andere lustig zu machen.
Ignoranz lacht bekanntlich immer, wenn sie etwas nicht versteht, und Ignoranz ist die Uniform der Uninformierten!
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#22   Evelin   21:45:38 | Donnerstag, 20. April 2006
@ Centesimus annus
Am wenigsten „hell auf der Platte“ ist jemand, der die Rechtschreibung eines anderen Diskutanten auf einem Internet-Forum zum Vorwand für eine pseudo-psychologisches(psychiatrisches) Beurteilung des Gegenüber zu nehmen.
Der Gatte der Evelin
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#21   centesimus annus   19:35:32 | Donnerstag, 20. April 2006
ßßßßßßßßßßßßß
Also wer Naturrecht ablehnt, ist kein ernst zu nehmendes Mitglied der Menschheit … finde ich echt lustig.
Ich muss Ihnen sagen, sie sind kein ernstzunehmendes Mitglied der Sprachgemeinschaft – die konsequente, altertümelnde Verwendung von alten Schreibungen auf kreuz.net (sowohl von der Redaktion als auch von den Lesern) ist eine Lächerlichkeit, die nur einmal mehr beweist, dass beide nicht besonders hell auf der Platte sind.
[v.d.Red.zens.]
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#20   Jörg Guttenberger, Köln   14:11:37 | Mittwoch, 19. April 2006
Aphrodite: Naturrecht
Wem kommt nach Ihrer Meinung keine besondere Autorität zu: dem Mons. Ratzinger oder dem Brüsseler Erzbischof?
Daß Sie konservativ, totalitaristisch und paternalistisch in einem Atemzug nennen, zeigt nur, wie sehr Sie sachlich daneben liegen, vemutlich infolge nicht nur progreßiver, sondern eindeutig progreßistischer Einstellung. Vermutlich verwechseln Sie konservativ und reaktionär. Totalitarismus und Paternalismus sind Ideologien, der Konservative hingegen ist der Pragmatiker schlechthin (nicht etwa Pragmatist!).
Jesus Christus war konservativ, denn er kam nicht zur Auflösung von Gesetz und Propheten, sondern zu deren Erfüllung! Als Progreßiver hätte er Gesetz und Propheten aufgelöst. Hinzu kommt der Vergleich mit dem Hausvater der altes und neues aus seiner Schatzkiste hervorholt.
Paulus hat mit seiner Aufforderung, alles zu prüfen und das gute zu behalten eindeutig konservativ gedacht.
Mit Ihren Ausführungen betreffs neuer, das Naturrecht ablehnender Literatutur machen Sie diese Rechtsgrundlage im Rahmen eines primitiven Rechtspositivismus, wie unter 68ern nicht ungewöhnlich, zur Modesache.
Wer das (Natur-)Recht auf Leben infrage stellt, ist ganz eindeutig kein ernst zu nehmenes Mitglied der Menschheit!
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#19   aphrodite †   12:49:45 | Mittwoch, 19. April 2006
Naturrecht
@Jörg Guttenberger: vielleicht sollten Sie mal in modernen Werken nachlesen und sodann mitteilen, aufgrund welcher Bedingungen das Naturrecht überhaupt in Kraft ist!
Das Naturrecht ist ein Postulat konservativer, totalitaristischer und paternalistischer Ethiktheorie, das für sich selbst alleine nie „in Kraft“ war – einzig in diesem Sinne ist Ihnen zuzustimmen, dass es niemals durch ein staatliches Gesetz außer Kraft gesetzt werden kann.
@Methusalix: Was den anonymen Moraltheologen betrifft, der wird wohl seine Erfahrungen mit Masturbation haben, einzig mit gut auskennen würde ich das nicht in Zusammenhang bringen, was dieser so von sich gab.
ad Mons. Georg Ratzinger: Wenn der Herr keine anderen Wege findet, seinen Dissens mit dem belgischen Erzbischof zu artikulieren, als dessen Rechtgläubigkeit anzuzweifeln, dann kann er mir nur leid tun. Im übrigen finde ich, dass seiner Person keine besondere Autorität zukommt und es völliger Unsinn ist, ihn hier zu zitieren!
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#18   Jörg Guttenberger, Köln   22:55:54 | Dienstag, 18. April 2006
Mons. Georg Ratzinger
Der Auffassung von Mons. Ratzinger ist zuzustimmen, wenn Kardinal Danieels lauter solchen Unsinn verzapft. Zumindest das Naturrecht ist durch positives Recht nicht annullierbar.
Wenn ein Staat das menschliche Leben nicht ausreichend schützen will, z. B. durch mehr oder weniger Vogelfreierklärung des ungeborenen Lebens, wird er seinen wichtigsten Aufgaben nicht gerecht und muß sich ernsthaft nach seiner Existenzberechtigung fragen lassen. Bei der Regierung ergibt sich die Frage nach der Ernstnahme des Eides auf die Verfassung durch ihre
Mitglieder.
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#17   bonifatius   22:25:14 | Dienstag, 18. April 2006
Gewissen??
Ja, ja, wenn das Gewissen abgestumpft ist!
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#16   methusalix †   22:23:43 | Dienstag, 18. April 2006
Fragen über Fragen
Ein katholischer Moraltheologe hatte bereits Ende Januar letzten Jahres bezüglich des ehelichen Aktes hinter Schutzvorrichtungen aus Gummi erklärt, daß es sich dabei um eine Form der Selbstbefriedigung handle. Diese sei moralisch zu verwerfen.
Woher weiss dieser katholische Moraltheologe nur so gut über Masturbation bescheid???
Genauso wenig sei es möglich, daß sich zwei Ehepartner durch einen Plastiksack hindurch küssen, um eine Hepatitisinfektion zu vermeiden. Es gebe eine ganze Reihe von menschlichen Krankheiten, die den ehelichen Akt unmöglich machen. AIDS gehöre dazu.
Hier zeigt sich wieder einmal das bedauerlich geringe Wissen, das in einschlägigen Kreisen über medizinische Gegebenheiten im Umlauf ist. Eine Hepatitis-Infektion ist meistens auch bei jahrelanger, ungeschützter Liebe zwischen den Partnern fast nicht übertragbar. Die tatsächliche Infektionsrate durch Liebe beträgt in diesen Fällen deutlich unter ein Prozent. Der Plastiksack ist in diesem Falle also lediglich eine Missgeburt irgendeines katholischen Sexualtheoretikers.
Horst Eckner: Zur Abkürzung
fasse ich … wie folgt zusammen:
Der Kardinal ist ein Sodomistenfreund, eine Judensau und überhaupt ein Verräter wie es seit Judas keinen mehr gab. Ab in die Hölle mit ihm!
Das ist, in der Tat wenig hilfreich und bestimmt nicht in Jesu’ Sinne. Aber um Gottes Willen kümmert sich hier sowieso kaum jemand ernsthaft!
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#15   Sulpicius   16:52:44 | Dienstag, 18. April 2006
Kardinal Danneels…
… fällt nicht zum erstenmal mit äußerst eigentümlichen Aussagen auf. Zeit für die Abberufung!
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#13   Beobachterin   14:46:13 | Dienstag, 18. April 2006
Der Kardinal
Wenn einer schon nicht anderes als Unsinn verzapfen kann, so könnte er doch wenigstens schweigen.
Liebe „Freunde“, spart euch doch bitte jetzt die Bemerkung, daß das auch für mich gelten könnte. Ihr wäret damit nicht sehr originell :-)
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#12   DieFidele   12:37:41 | Dienstag, 18. April 2006
an Carlos
Ich bitte Sie, unbedingt zu bedenken, daß einschlägige Diskussionsforen mit Endlosstreitereien nicht unbedingt für die Christen repräsentativ sind.
Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag :)
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#11   carlos_peron   12:26:46 | Dienstag, 18. April 2006
DieFidele:
Entgegenhalten kann ich dem nichts.
Und an der Stelle kann ich Ihnen entgegenkommen und Ihre Quelle und Ihre Meinung respektieren, was ja noch lange nicht heißt, dass ich Ihre Meinung als richtig ansehe.
So funktioniert ein Dialog. Wieso aber bekommen so wenige Christen Dialog und Toleranz hin, wo es doch so einfach ist?
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#10   DieFidele   12:06:37 | Dienstag, 18. April 2006
nochmal Sodomie
an Carlos:
Sie meinen, die Bibel ist ein Propagandamachwerk und demzufolge wollen Sie auch den Begriff Sodomie nicht wie unten angeführt zuordnen.
Das hab ich verstanden und kann ich nachvollziehen. Entgegenhalten kann ich dem nichts. :)
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#9   aphrodite †   11:54:25 | Dienstag, 18. April 2006
also bitte …
@centesimus annus: inhaltlich zustimmung, aber prägnanz ist nicht ihre stärke …
@toby: Setzen Sie sich doch mal lieber mit der Sache auseinander, anstatt mit unqualifizierten Bemerkungen um sich zu schlagen. Als brave Katholikin passe ich mich den Gegebenheiten an und mache untertänig das, was männliche Geschwister im Glauben vorgeben, daher bewege ich mich natürlich auch bei meinen Beiträgen auf kreuz.net ausschließlich auf Blattlinie und sehe es so als meine Pflicht an, mit unqualifizierten Bemerkungen um mich zu schlagen.
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#8   centesimus annus   11:49:16 | Dienstag, 18. April 2006
@Toby
also ich kann nur für mich sprechen: Ich äußere meine Meinung, und bei jedem Posting steht davor „centesimus annus:“ und das sogar in rot. Ich habe kein Problem damit, dass andere auch ihre Meinungen äußern, auch wenn diese sich von meiner unterscheiden. Stünde im Artikel also, dass der beligische Erzbischof dieser Meinung ist und die Redaktion macht ihre abweichende Meinung kenntlich und zitiert Meinungen von dritten, die dezidiert dazu ausgedrückt wurden oder im Zusammenhang damit stehen, um die eigene Meinung zu stützen, dann wäre das meiner Meinung auch kein Problem: Immer noch würde ich meine Meinung äußern und versuchen, diese ebenfalls zu untermauern. ABER: In dem Artikel steht nirgends Im Unterschied dazu meint jedoch xy oder meint der Verfasser oder meint die Redaktion … Nein, da wird einfach geschimpft, beflegelt und es werden Vorwürfe gemacht
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#7   carlos_peron   11:32:57 | Dienstag, 18. April 2006
DieFidele:
Was beweist das? Stütze ich mich auf de Sade sind auch Vertreter der Juristerei, der Politik und Klerikale Sodomisten – Eine Definition aus einem mehrfach übersetztem, von Menschen immer wieder zu eigenen propagandistischen Zwecken umgeschriebenem Buch beweist nur ihre Lesefähigkeit – Mehr nicht!
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#6   wiener   11:22:25 | Dienstag, 18. April 2006
schön wäre es …
… wenn kreuz.net sich selbst wenigstens richtig zitieren würde.
im verlinkten artikel ist nämlich vor allem (vor dem hinweis auf den namentlich ungenannten „römischen moraltheologen“) folgendes zu lesen:
In Ausnahmesituationen, etwa im Drogenmilieu oder in Teilen der Welt, wo es viel Elend und sexuelle Promiskuität gebe, könne man, so Kardinal Cottier, den Gebrauch von Präservativen für „legitim“ halten. Als Beispiel nannte der Kardinal „einige Gegenden Afrikas oder Asiens“.
Allerdings, so Kardinal Cottier im Interview, dürfe das Kondom von Staaten und internationalen Organisationen keinesfalls als wichtigstes Mittel im Kampf gegen Aids angesehen werden. Kampagnen, die auf einen generellen Einsatz von Kondomen setzten, förderten die Promiskuität. Diese wiederum trage erheblich zur Ausbreitung von Aids bei. Der beste Schutz gegen die Viruserkrankung sei sexuelle Enthaltsamkeit und eheliche Treue.
Erst vor elf Tagen meinte der vatikanische „Gesundheitsminister“, Javier Kardinal Lozano Barragan, daß eine Frau beim ehelichen Geschlechtsverkehr von ihrem HIV-infizierten Ehemann den Gebrauch eines Kondoms verlangen dürfe.
Der Präsident des Päpstlichen Rates für die Krankenpastoral begründete seine Position damit, daß dieser Spezialfall zum „Recht auf Selbstverteidigung“ gehöre. „Ich sehe dies als ihr Recht. Ja, sie hat das Recht, ihren Mann zu bitten, ein Kondom zu verwenden.“ Die Kirche sei stets eine Verfechterin des Selbstverteidigungsrechtes gewesen.
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#5   DieFidele   11:21:44 | Dienstag, 18. April 2006
Sodomie
Zur Klarstellung: Der Begriff Sodomie für homosexuelle Betätigung ist korrekt und biblisch begründet.
Gen. 19, 4 Sie waren noch nicht schlafen gegangen, da umstellten die Einwohner der Stadt das Haus, die Männer von Sodom, Jung und Alt, alles Volk von weit und breit.
Gen 19,5 Sie riefen nach Lot und fragten ihn: Wo sind die Männer, die heute Abend zu dir gekommen sind? Heraus mit ihnen, wir wollen mit ihnen verkehren.
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#4   Toby   10:40:20 | Dienstag, 18. April 2006
Und Sie drei?
Warum meinene Sie, dass Ihre Meinung maßgeblich sei?
Setzen Sie sich doch mal lieber mit der Sache auseinander, anstatt mit unqualifizierten Bemerkungen um sich zu schlagen.
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#3   aphrodite †   10:33:34 | Dienstag, 18. April 2006
@pünktchen
naja, das mit den Gummikondomen muss dabei stehen, denn wenn die heuchlerischen Rechtskatholiken (entschuldige den Pleonasmus) dann hinter dem Vorhang bei abgeschaltetem Licht Kondome verwenden, dass sie nicht versehentlich Jute statt Plastik nehmen.
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#2   centesimus annus   10:26:05 | Dienstag, 18. April 2006
Verhütung ist nicht das Problem …
… das Problem ist die verbale Diarrhoe von kreuz.net, gegen die Maßnahmen aus Kunststoff erforderlich wären: 1. die konsequente Bezeichnung von Homosexualität als Sodomie, die ungefähr vergleichbar ist, als wenn ich jeden Deutschen grundsätzlich als Nazi beschimpfen würde, 2. die Überschrift Gesetzespositivismus, die wieder einmal nichts mit dem Inhalt des Artikels zu tun hat, 3. die sinnlose Aneinanderreihung von unzusammenhängenden Aussagen, oder ist irgendjemandem Verständlich, was ein anonymer katholischer Moraltheologe und ein unbedeutender bayrischer Priester in diesem Artikel verloren haben?
Wirklich interessant jedoch finde ich, dass es kreuz.net offensichtlich schon als negativ empfindet, wenn jemand anerkennt, dass es unterschiedliche Meinungen zu ethischen Fragen geben kann. Oder wird hier dem belgischen Erzbischof gar ein Vorwurf daraus gemacht, dass er sich nicht für frühmittelalterliche Modelle eines kirchlich geführten Staates stark macht? Hätten die katholizistischen Fundamentalisten in der kreuz.net-Redaktion etwa gerne im Sinne ihrer islamischen Brüder im Geiste (also der islamistischen Fundamentalisten) eine Scharia catholica anstelle der Verfassung?
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#1   Pünktchen   09:59:45 | Dienstag, 18. April 2006
Auch die semantische Verhütung ist vollständig
geglückt:
… dazu auffordern, seine – todbringenden – primären Geschlechtsmerkmale mit Gummikondomen zu isolieren…
Bravo!
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