09:47:07 | Dienstag, 18. April 2006
Der Erzbischof von Mechelen- Brüssel erklärte kürzlich, daß er mit ungerechten staatlichen Gesetzen leben könne.
(kreuz.net, Brüssel) Der Erzbischof von Mechelen-Brüssel, Godfried Kardinal Danneels (72), äußerte
sich kürzlich vor der belgischen Presse zum Thema einer staatlichen Anerkennung von Homo-Konkubinaten
sowie zu verschiedenen Formen der Sterilisierung des menschlichen Geschlechtsaktes. Dies berichtete der
US-Nachrichtendienst ‘CWNews’ Mitte März.
Der Kardinal erklärte, daß es
für eine Regierung legitim
sei, staatliche Gesetze im Widerspruch zum natürlichen Gesetz zu verabschieden.
Kardinal Danneels nannte
als Beispiele die Anerkennung des Homo-Konkubinats, die Legalisierung der Prostitution und die Verweigerung
des Lebensrechtes ungeborener Kinder.
Er könne akzeptieren, daß die staatliche Legislative sogenannte
Rechte von Homo-Paaren anerkenne.
Gleichzeitig beschwichtigte der Kardinal, daß diese Anerkennung nicht
als Ehe gedacht werden dürfe:
„Wenn der Ausdruck ‘Ehe’ alle Formen des Zusammenlebens – zwischen einem
Mann und einer Frau ebenso wie zwischen zwei Männern – bezeichnet, dann bedeutet das Wort gar nichts
mehr.“
Kardinal Danneels
„Wenn der Ausdruck ‘Ehe’ alle Formen des Zusammenlebens – zwischen einem Mann und
einer Frau ebenso wie zwischen zwei Männern – bezeichnet, dann bedeutet das Wort gar nichts mehr.“
Der
Kirchenfürst schlug vor, einen neuen Begriff einzuführen, um die staatlich geregelte Sodomie zu benennen.
Es sei „normal“, daß die staatliche Gesetzgebung – die er respektiere – nicht gänzlich mit seinem ethischen
Urteil übereinstimme. Kardinal Danneels erklärte ausdrücklich, daß er darauf vorbereitet sei, die
in Belgien oft besonders fragwürdigen staatlichen Gesetze zu akzeptieren.
Auf die Frage nach der Verwendung
von Kondomen antwortete der Kirchenfürst mit einem Fallbeispiel.
Eine Frau solle ihren aidskranken Ehemann –
wenn er die ehelichen Freuden genießen wolle – dazu auffordern, seine – todbringenden – primären Geschlechtsmerkmale
mit Gummikondomen zu isolieren: „Andernfalls würde das Ehepaar eine andere Sünde begehen: Totschlag.“
Ein
katholischer Moraltheologe hatte bereits Ende Januar letzten Jahres bezüglich des ehelichen Aktes
hinter Schutzvorrichtungen aus Gummi erklärt, daß es sich dabei um eine Form der Selbstbefriedigung
handle. Diese sei moralisch zu verwerfen.
Genauso wenig sei es möglich, daß sich zwei Ehepartner durch
einen Plastiksack hindurch küssen, um eine Hepatitisinfektion zu vermeiden. Es gebe eine ganze Reihe
von menschlichen Krankheiten, die den ehelichen Akt unmöglich machen. AIDS gehöre dazu.
Der Bruder
des Papstes, Mons. Georg Ratzinger, hatte
erst im August letzten Jahres erklärt, daß Äußerungen von
Kardinal Danneels nach seiner Auffassung nicht mehr mit dem katholischen Bewußtsein vereinbar seien.
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#22
Evelin 21:45:38 | Donnerstag, 20. April 2006
#21
centesimus annus 19:35:32 | Donnerstag, 20. April 2006
#20
Jörg Guttenberger, Köln 14:11:37 | Mittwoch, 19. April 2006
#19
aphrodite † 12:49:45 | Mittwoch, 19. April 2006
#18
Jörg Guttenberger, Köln 22:55:54 | Dienstag, 18. April 2006
#17
bonifatius 22:25:14 | Dienstag, 18. April 2006
#16
methusalix † 22:23:43 | Dienstag, 18. April 2006
#15
Sulpicius 16:52:44 | Dienstag, 18. April 2006
#13
Beobachterin 14:46:13 | Dienstag, 18. April 2006
#12
DieFidele 12:37:41 | Dienstag, 18. April 2006
#11
carlos_peron 12:26:46 | Dienstag, 18. April 2006
#10
DieFidele 12:06:37 | Dienstag, 18. April 2006
#9
aphrodite † 11:54:25 | Dienstag, 18. April 2006
#8
centesimus annus 11:49:16 | Dienstag, 18. April 2006
#7
carlos_peron 11:32:57 | Dienstag, 18. April 2006
#6
wiener 11:22:25 | Dienstag, 18. April 2006
#5
DieFidele 11:21:44 | Dienstag, 18. April 2006
#4
Toby 10:40:20 | Dienstag, 18. April 2006
#3
aphrodite † 10:33:34 | Dienstag, 18. April 2006
#2
centesimus annus 10:26:05 | Dienstag, 18. April 2006
#1
Pünktchen 09:59:45 | Dienstag, 18. April 2006