Die Meinung des Papstes über Medjugorje
Papst Benedikt XVI. empfing kürzlich den für den Marienwallfahrtsort Medjugorje verantwortlichen Bischof von Mostar. Dieser verließ den Papst bestärkt in der Kritik an der Echtheit der Erscheinungen.

Das Interview wurde in der Bistumszeitung von Mostar ‘Crkva na kamenu’ – zu Deutsch: Die Kirche auf dem Felsen – veröffentlicht.
Bischof Peric traf den Papst anläßlich seines Ad-limina-Besuches Ende Februar. Dabei kam das Gespräch auch auf Medjugorje.
In dem Dorf Medjugorje soll seit dem 24. Juni 1981 die Jungfrau Maria täglich sechs Sehern erschienen sein. Drei der Seher geben an, nach wie vor täglich Schauungen der Muttergottes zu besitzen.
Zur Frage nach einer Anerkennung der angeblichen Marienerscheinungen in Medjugorje habe der Papst nur verwundert und überrascht gelächelt, erklärte Bischof Peric.
Der Bischof unterstrich, daß seine Position klar sei. Es gebe keine Beweise für übernatürliche Phänomene in Medjugorje. Deswegen handle es sich nicht um einen anerkannten Wallfahrtsort.
Mons. Peric betonte, daß offizielle Pilgerfahrten nach Medjugorje verboten seien.
Der Heilige Vater habe während des Ad-limina-Besuches erklärt, daß sich die Mitglieder der Glaubenskongregation immer gefragt hätten, wie ein Gläubiger an der Echtheit von Jahrzehnte andauernden, täglichen Erscheinungen festhalten könne.
Die Kongregation habe die Meinung vertreten, daß – so Benedikt XVI. gegenüber Bischof Peric – die Priester den Anhängern von Medjugorje die Sakramente spenden und die Frage der Echtheit der Erscheinungen außer Acht lassen sollten.
Der Papst habe den Bischof gleichzeitig gefragt, ob die Erscheinungen nach wie vor andauerten. Er – Bischof Peric – habe bejaht und erklärt, daß es bisher rund 35.000 Erscheinungen der Muttergottes gegeben haben soll: „Und es ist kein Ende in Sicht.“
Der Bischof sprach in diesem Zusammenhang von absurden Botschaften und Unwahrheiten. Gleichzeitig verwies er auf mehrere Akte des Ungehorsams ihm gegenüber.
Die Urheber der Botschaften von Medjugorje hätten einen finanziellen Nutzen im Auge gehabt und versucht, den Wallfahrtsort zu vermarkten.
Die einst armselige Gemeinde hat sich in den letzten 20 Jahren zu einer wirtschaftlich blühenden Ortschaft entwickelt. Sie wird jährlich von rund einer Million Pilger aus aller Welt besucht. Nach Italienern und Franzosen stellen Pilger aus Deutschland die drittgrößte Gruppe.
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Donnerstag, 15. Juni 2006 14:38
mark waterinckx: Neueste Bücher über Medjugorje
Soëben erschien das beste und meist komplette Buch auf englisch : „ Understanding Medjugorje“ von Donal
Foley. 310 Seiten. E. 22,95. ISBN 0-9550746-0-6 Sehen Sie auf Internet :
www.theotokos.org.uk
Auch erschienen auf französisch : „ Medjugorje“ von
Yves Chiron ;90 Seiten ;E. 10; ISBN 2-9519148-5-7
Ich füge diese 2 Bücher bei meine Liste von 50 Bücher welche alle beweisen das Medjugorje stützt auf Lügen, Betrug und Manipulation.
Ich war 24 mal in Medjugorje und weiss worüber ich rede
www.theotokos.org.uk
Auch erschienen auf französisch : „ Medjugorje“ von
Yves Chiron ;90 Seiten ;E. 10; ISBN 2-9519148-5-7
Ich füge diese 2 Bücher bei meine Liste von 50 Bücher welche alle beweisen das Medjugorje stützt auf Lügen, Betrug und Manipulation.
Ich war 24 mal in Medjugorje und weiss worüber ich rede
Freitag, 28. April 2006 23:56
SisterAct: Darum prüfet alles und behaltet das Gute!
Ich kann jedem Schreiber hier nur allerwärmestens empfehlen, sich auf das Abenteuer Medugorje selbst
einzulassen und sich selbst vor Ort eine Meinung aus erster Hand zu verschaffen.
Vor Jahren noch hätte ich mich sicher der Meinung der Allgemeinheit hier angeschlossen und es selbst nie für möglich gehalten, dass ich dort jemals hinreisen würde. Die DVD im Auftrag der Gospa von Pater Slavko Barbaric hat mir gezeigt, dass ich mit meiner Meinung über Medugorje voll daneben lag: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!
Das habe ich vor Ort auch erfahren dürfen und ich habe dort zu einem sehr tiefen Glauben gefunden.
Fragt lieber all die Menschen, die dort zu einer echten und tragfähigen Christus-Beziehung gefunden haben.
Für dieses Forum würde ich mir weniger Polemik wünschen. Gehet hinaus und kündet den Völkern das Evangelium (und macht nicht schlecht, was ihr selbst nie kennengelernt habt)
Vor Jahren noch hätte ich mich sicher der Meinung der Allgemeinheit hier angeschlossen und es selbst nie für möglich gehalten, dass ich dort jemals hinreisen würde. Die DVD im Auftrag der Gospa von Pater Slavko Barbaric hat mir gezeigt, dass ich mit meiner Meinung über Medugorje voll daneben lag: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!
Das habe ich vor Ort auch erfahren dürfen und ich habe dort zu einem sehr tiefen Glauben gefunden.
Fragt lieber all die Menschen, die dort zu einer echten und tragfähigen Christus-Beziehung gefunden haben.
Für dieses Forum würde ich mir weniger Polemik wünschen. Gehet hinaus und kündet den Völkern das Evangelium (und macht nicht schlecht, was ihr selbst nie kennengelernt habt)
Samstag, 22. April 2006 09:21
Dr. Otterbeck: Kollegialität
Im Unterschied zu Den Tradi habe ich (im LThK 2. Aufl. von J. Ratzinger kommentiert:) die Nota Explicativa
Praevia zu Lumen Gentium vom 21.11.1964 gelesen.
Die Kollegialität der Bischöfe hat keine die Vollmacht des Papstes beschränkende Funktion. Und es kann auch gar nicht anders sein. Denn sonst wären die Bischöfe untereinander nicht „Kollegen“, sondern Teilhaber. Echte Kollegialität der Bischöfe UNTEREINANDER setzt die volle Wirksamkeit eines echten Gegenüber („Petrus“). Jede andere Konstruktion, das ist kirchengeschichtlich massenhaft bewiesen, funktioniert nicht (es sei denn man gibt das Amt Petri dem Staat, wie es die Tradi zwar dementieren, aber doch wollen). Wenn Kirchemnhistoriker nörgeln, der Monepiskopat sei erst im 2. Jh. entstanden, so ist das Quatsch. Das Apostelkollegium ist das Vorbild des Monepiskopats; die Kirche hat also im 2. Jh. die Intention Jesu besser begriffen, dass auch jede Ortskirche einen „Petrus“ nötig hat. Im übrigen ist die Gehorsamspflicht eines Titularbischofs noch strenger zu fassen als eines Ordinarius. Ich bezweifle, ob ein Titularbischof ohne Genehmigung des „Titelgebers“ (Papst) überhaupt gültige Weihen vornehmen kann. Auf die „Kollegialität“ konnte sich Lefebvre jedenfalls nicht berufen.
Die Kollegialität der Bischöfe hat keine die Vollmacht des Papstes beschränkende Funktion. Und es kann auch gar nicht anders sein. Denn sonst wären die Bischöfe untereinander nicht „Kollegen“, sondern Teilhaber. Echte Kollegialität der Bischöfe UNTEREINANDER setzt die volle Wirksamkeit eines echten Gegenüber („Petrus“). Jede andere Konstruktion, das ist kirchengeschichtlich massenhaft bewiesen, funktioniert nicht (es sei denn man gibt das Amt Petri dem Staat, wie es die Tradi zwar dementieren, aber doch wollen). Wenn Kirchemnhistoriker nörgeln, der Monepiskopat sei erst im 2. Jh. entstanden, so ist das Quatsch. Das Apostelkollegium ist das Vorbild des Monepiskopats; die Kirche hat also im 2. Jh. die Intention Jesu besser begriffen, dass auch jede Ortskirche einen „Petrus“ nötig hat. Im übrigen ist die Gehorsamspflicht eines Titularbischofs noch strenger zu fassen als eines Ordinarius. Ich bezweifle, ob ein Titularbischof ohne Genehmigung des „Titelgebers“ (Papst) überhaupt gültige Weihen vornehmen kann. Auf die „Kollegialität“ konnte sich Lefebvre jedenfalls nicht berufen.
Freitag, 21. April 2006 15:35
Maledica: Danke, daß ihr meinem Ruf gefolgt seid!
Gottes Ruf folgt jeder, der an den Sakramenten der Kirche teilnimmt!
Was an den Medjugorje-Fanatikern stets auffällt, daß diese grenzenloses Vertrauen in die Echtheit dubioser Erscheinungen und Botschaften haben.
Dieses grenzenlose Vertrauen sollten diese lieber in die Heilige Mutter Kirche setzen.
Denn diese KANN nicht irren.
Worauf basiert denn die Gewissheit, die Erscheinungen seien echt:
Sentimentalität, Suggestion, Massenwahn…
Seid nüchtern und wachsam.
Wer die Botschaften jedoch inhaltlich, literarisch, u.s.w. nüchtern betrachtet wird bald erkennen, die Gospa ist nicht die Muttergottes!
Und paßt mal die Botschaft nicht ins Konzept oder erfüllt sich eine Voraussage nicht, schwups einen Augenblick später kommt die nächste Erscheinung, die dann wieder was anderes sagt…
Was an den Medjugorje-Fanatikern stets auffällt, daß diese grenzenloses Vertrauen in die Echtheit dubioser Erscheinungen und Botschaften haben.
Dieses grenzenlose Vertrauen sollten diese lieber in die Heilige Mutter Kirche setzen.
Denn diese KANN nicht irren.
Worauf basiert denn die Gewissheit, die Erscheinungen seien echt:
Sentimentalität, Suggestion, Massenwahn…
Seid nüchtern und wachsam.
Wer die Botschaften jedoch inhaltlich, literarisch, u.s.w. nüchtern betrachtet wird bald erkennen, die Gospa ist nicht die Muttergottes!
Und paßt mal die Botschaft nicht ins Konzept oder erfüllt sich eine Voraussage nicht, schwups einen Augenblick später kommt die nächste Erscheinung, die dann wieder was anderes sagt…
Freitag, 21. April 2006 10:20
Malachias †: @Sirilo
Begleiter und Begleiterinnen Mariens, denen sie ihren Lobgesang übermittelte und die ihrerseits diesen
Hymnus an den Verfasser des Lukas-Evangeliums weitergaben
So könnte es durchaus gewesen sein. Das rechtfertigt aber noch lange nicht Ihre Behauptung einer 100%-igen Sicherheit der Autorschaft…!
So könnte es durchaus gewesen sein. Das rechtfertigt aber noch lange nicht Ihre Behauptung einer 100%-igen Sicherheit der Autorschaft…!
Freitag, 21. April 2006 00:18
Benedikt: @ Gatte
Erklären Sie doch mal in zwei Sätzen, was diese sog. Kollegialität der Bischöfe überhaupt sein soll?
Dass der Papst sich mit Bischöfen berät? Dass der Papst Bischöfe nach ihrer Meinung fragt? Glauben
Sie im Ernst, das habe es früher nicht gegeben?
das Faktum, dass BXVI. zwischen gegensätzlichen Ansichten nicht entscheiden will.
Was Sie alles wissen. Überaus erstaunlich. Joseph Ratzinger war ja schon immer als konfliktscheu bekannt</Ironie>
Diese – von Benedikt und andereren sicherlich gelobte – „Vorsicht“ hat uns u.a. die Augsburger Erklärung, die Wandlung ohne Wandlungsworte, die Nichtabstellung der Medjugorje-Umtriebe, die Pädophilie-Misere in den USA, den Pädophilie-Vertuscher Levada als Präf. der Glaubenskongr., die vorzeitige Einl. des „Seligsprechungsverf.“ von JoPaII. und andere „edle Früchte“ eingebracht.
…sowie jeden weiteren Mangel der Kirche, sei er nun gegenwärtig oder zukünftig, nicht wahr? Nehmens Sie es mir nicht übel, aber so eine „Argumentation“ ist einfach zum grinsen. Für praktisch keine dieser Dinge ist irgendein Zusammenhang mit Kollegialität bekannt. Bezüglich Medjugorje hätte umgekehrt eher das Abstellen als Zeichen der Kollegialität stehen können, immerhin ist der Ortsbischof dort ein M.-Kritiker. Aber kollegial sind sicher nur die Entscheidungen, die Ihnen nicht passen. Irgendwie muss man sich selbst ja eine Begründung für soviel Ungehorsam herleiern.
das Faktum, dass BXVI. zwischen gegensätzlichen Ansichten nicht entscheiden will.
Was Sie alles wissen. Überaus erstaunlich. Joseph Ratzinger war ja schon immer als konfliktscheu bekannt</Ironie>
Diese – von Benedikt und andereren sicherlich gelobte – „Vorsicht“ hat uns u.a. die Augsburger Erklärung, die Wandlung ohne Wandlungsworte, die Nichtabstellung der Medjugorje-Umtriebe, die Pädophilie-Misere in den USA, den Pädophilie-Vertuscher Levada als Präf. der Glaubenskongr., die vorzeitige Einl. des „Seligsprechungsverf.“ von JoPaII. und andere „edle Früchte“ eingebracht.
…sowie jeden weiteren Mangel der Kirche, sei er nun gegenwärtig oder zukünftig, nicht wahr? Nehmens Sie es mir nicht übel, aber so eine „Argumentation“ ist einfach zum grinsen. Für praktisch keine dieser Dinge ist irgendein Zusammenhang mit Kollegialität bekannt. Bezüglich Medjugorje hätte umgekehrt eher das Abstellen als Zeichen der Kollegialität stehen können, immerhin ist der Ortsbischof dort ein M.-Kritiker. Aber kollegial sind sicher nur die Entscheidungen, die Ihnen nicht passen. Irgendwie muss man sich selbst ja eine Begründung für soviel Ungehorsam herleiern.
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