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Ein Massenphänomen + Beschleunigte Talfahrt + Eine besondere Taufe + Lebensrettender Priesterkragen + Früher gab’s den Religionsunterricht
Ein Massenphänomen

Vatikan. Im ersten Jahr seines Pontifikates haben mehr als vier Millionen Gläubige an den öffentlichen Zeremonien von Papst Benedikt XVI. teilgenommen. Das gab der Vatikan gestern Dienstag bekannt. Allein zu den Generalaudienzen pilgerten in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 1,1 Millionen Menschen auf den Petersplatz. Knapp 1,9 Millionen Gläubige erschienen bei den sonntäglichen Angelus-Gebeten. Über eine Million Menschen sahen den Papst bei speziellen Audienzen oder Heiligen Messen.

Beschleunigte Talfahrt

Schweiz. In der Nordschweizer Stadt Basel entsteht ab August eine Jugendkirche. Das berichtete die katholische Nachrichtenagentur ‘Kipa’. Das Projekt ist auf zwei Jahre ausgelegt. Während dieser Zeit wird der Innenraum des ausgewählten Gotteshauses nach den angeblichen Vorstellungen der Jugendlichen umgestaltet.

Eine besondere Taufe

Vatikan. Am Montag taufte der Prälat des Opus Dei, Bischof Javier Echevarria, den Botschafter von Taiwan beim Vatikan, Chou-sent Tou, in der Kirche Sant’Eugenio in Rom. Als Taufpatin assistierte die Botschafterin der Philippinen. Die Frau und die Kinder des Taiwanesischen Botschafters sind bereits getauft.

Lebensrettender Priesterkragen

Antillen. Der Erzbischof von St. Lucia, Mons. Kelvin Felix (73), wurde heute vor einer Woche nach einer Messe vor seiner Kathedrale angegriffen. St. Lucia ist ein unabhängiger Staat der Inselkette Antillen in der Karibik. Ein 28jähriger Angreifer versuchte, dem Erzbischof die Kehle durchzuschneiden. Das Messer prallte am doppellagigen Kollarkragen des Prälaten ab. Der Erzbischof fiel unverletzt zu Boden. Der fliehender Angreifer wurde von der Polizei verhaftet. Er muß mit einer Anklage wegen versuchten Mordes rechnen.

Früher gab’s den Religionsunterricht

Großbritannien. Eine britische Mittelschule in der Kleinstadt Crowthorne südlich von London wird seinen 800 pubertierenden Schülern ab dem kommenden Schuljahr Wege zum Glück weisen. Es ist vorgesehen, sich in einer Unterrichtseinheit pro Woche mit dem Glück des Menschen zu befassen, kündigte der Schulleiter am Montag an. Diese Stunde soll sich unter anderem mit den eigenen Gefühlen, der Erhaltung der körperlichen und geistigen Gesundheit und dem Umgang mit anderen Menschen befassen.
      
4 Lesermeinungen
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#4   bonifatius   23:41:38 | Mittwoch, 19. April 2006
Religionsunterricht für die Katz
Religion müßte doch mit Glauben zu tun haben. Glauben kann man nicht unter irgend einem Zwang einbläuen. Außerdem bieten Schüler aus a-religiösen Familien wenig Chancen, das Wort auf fruchtbaren Boden zu bringen. Religion müßte somit aus dem Pflichtunterricht verschwinden. Man muß Religion als Wahlfach ohne jegliche Qualifikation ( Benotung) anbieten. Es müßten folgende Prämissen gegeben sein:
1. Religionslehrer sollten, wenn möglich, Priester sein; keinesfalls Laisierte! Sie sollten auch gute Jugenderzieher (Pädagogen) mit entsprechendem Persönlichkeitsprofil sein.
2. Das Fach Religion sollte einen praktischen Bezug haben, z.B. wöchentlich gemeinsame Eucharistiefeier.
3. Das allerwichtigste aber wäre ein Religionslehrer, der aus dem Glauben lebt, diesen auf die Schüler ausstrahlt, ein Lehrer, der eben „glaub-würdig“ für seine „Schäflein“ ist.
Da dies in unserer gottlosen Zeit kaum mehr gegeben ist, ist Religionsunterricht an unseren Schulen für die Katz. Er wäre somit nur sinnvoll in der praktischen Seelsorge, egal ob in der Pfarrei oder in sonstigen sozialen Gemeinschaften.
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#3   tillsninchen   12:56:21 | Mittwoch, 19. April 2006
oh man…
Früher gab’s den Religionsunterricht
*rofl* Und was bitte hat Religionsunterricht damit zu tun? Mein Vater wurde in Religion geschlagen, wie auch die gesamte restliche Klasse. Da frag ich mich, was das mit Glück zu tun hat…
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#2   wienermeinung   12:32:45 | Mittwoch, 19. April 2006
Ethikunterricht
Ich bin ja wirklich in vielen Punkten nicht konservativ aber ein „Glücksunterricht“? Ist das nicht genau der „Pursiut of happiness“ den Johannes Paul II., neben dem KOmmunismus, als Kapitalismus als Feind des Menschen bezeichnet hat?
Von mir aus soll man Unterricht machen, in dem viele Religionen vorgestellt werden, aber sich nur mit Glück zu befassen wirkt etwas einfältig.
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#1   Paula   10:47:46 | Mittwoch, 19. April 2006
ja früher gab es religionsunterricht.
aber genützt hat das manchen hier auch nix. Vor allem in Sachen wie „miteinander“ oder „umgang“ läßt es hier sehr oft zu wünschen übrig.
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