Homo-Tendenzen deuten auf ein generelles emotionales Problem
Das Problem ist nicht damit vom Tisch, daß ein Priester mit Homo-Tendenzen in sexueller Enthaltsamkeit lebt. Von Dr. Gerard J. M. van den Aardweg, Psychologe und Experte in Fragen der Homosexualität.
(kreuz.net) Es führt zu Fehlurteilen, wenn man die Homosexualität bei der Priesterausbildung nur mit
Blick darauf beurteilt, ob der angehende Priester ein sexuell enthaltsames Leben führen kann oder nicht.Gewiß ist diese Frage sehr wichtig. Dennoch muß die Tatsache in Rechnung gestellt werden, daß homosexuelle Neigungen das Bewußtsein deutlich obsessiver und dominierender beherrschen als normale heterosexuelle Gefühle. Sie gehen weit über den strikt sexuellen Aspekt hinaus.
Homosexuelle Gefühle sind keine isolierten Triebe, sondern Symptome für einen generell mangelhafte emotionale Entwicklung im Bereich der Männlichkeit beziehungsweise der Weiblichkeit. Dabei handelt es sich nicht um einen untergeordneten Bewußtseinsbereich.
Ein Mann oder eine Frau zu sein, ist ein grundlegender Teil der psychischen Natur und der persönlichen Identität des Menschen.
Aufgrund dieser wesentlichen Dimension bezieht sich der Mensch auf seine Mitmenschen: auf Erwachsene seines und des anderen Geschlechtes sowie auf Kinder.
Ein Mann, der sich nicht als „ein Mann unter anderen“ fühlen oder eine Frau nicht von seinem seelischen Mannsein aus verstehen kann, leidet unter einer ernsthaften Blockade in der zwischenmenschlichen Kommunikation.
Das kann nicht kompensiert werden, indem man eine einfühlende oder gewinnende Art an den Tag legt, sich Verhaltensweisen des Verstehens, Mitleids, Unterhaltens aneignet oder indem man bei Frauen das Verhalten eines süßen Jungen seiner Mutter gegenüber zum Ausdruck bringt usw.
Ich stimme mit der Aussage von Weihbischof Andreas Laun von Salzburg überein, der Menschen mit homosexuellen Neigungen mit Liebe und Realitätssinn zu helfen versucht, wenn er sagt: Priesteramtskandidaten sollten ausgeglichene heterosexuelle Männer sein.
Das ist eine unverzichtbare Bedingung, um im Kontakt mit denen, die verheiratet sind oder sich auf die Heirat vorbereiten, optimal wirken zu können.
Ich möchte an den programmatischen Text von Papst Paul VI. in seiner Enzyklika ‘Humanae Vitae’ erinnern: Für unsere Priestergeneration besteht eine der wichtigsten Aufgaben im Einsatz für heilige Ehen. Um diese sollen sich die Bischöfe zusammen mit ihren Mitarbeitern – den Priestern – „eifrig“ bemühen.
Aber wie soll das für einen Mann möglich sein, der die erforderte innere Fähigkeit oder männliche Reife nicht besitzt?
Wir sollten auch nicht vergessen, daß ein Geistlicher, der heute ein Priester mit homosexuellen Anlagen und einer defektiven Männlichkeit ist, morgen ein Bischof mit homosexuellen Gefühlen und einer defektiven Männlichkeit werden kann.
Letztlich geht es hier um eine psychologische Beurteilung fundamentaler beruflicher Fähigkeiten.
Nächstes Mal: Homosexuelle Neigungen sind eine Form der Neurose
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Beschämend
5. Homo-Tendenzen deuten auf ein generelles emotionales Problem
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Freitag, 26. Mai 2006 03:54
Alex Bermann: Mensch als Ansammlung von Eigenschaften
Es mag zwar sein, dass die homosexualität die Gedanken mehr beherrscht als die heterosexualität, doch
ist es auch so, dass sie auch öfters von der Umwelt auf diese Eigenschaft reduziert werden, wodurch ihnen
diese Eigenschaft öfter vor Augen geführt wird.
Ausserdem geht ihr Artickel genau in die Richtung. Für sie sind das „Homosexuelle, die Menschen sind“ und nicht „Menschen, die homosexuell sind“ Sie reduzieren die Menschen auf eine Eigenschaft und dichten ihm einen Charakter an, der dem Durchschnitt entspricht. Nur sind die Leute, die Priester werden ganz gewiss nicht „Durchschnittsmenschen“, da sie sich für einen sehr anspruchsvollen Beruf mit vielen Entbehrungen entschieden haben, der eines der schwersten Studien erfordert. Ausserdem ist jemand, der Enthaltsamkeit gelobt schon unter Heterosexuellen selten anzutreffen, bei Schwulen noch weniger. Diese Leute nur nach einem „Durchschnittshomo“ zu beurteilen ist in meinen Augen engstirnig, stumpfsinnig und einfach nur dumm.
Ausserdem geht ihr Artickel genau in die Richtung. Für sie sind das „Homosexuelle, die Menschen sind“ und nicht „Menschen, die homosexuell sind“ Sie reduzieren die Menschen auf eine Eigenschaft und dichten ihm einen Charakter an, der dem Durchschnitt entspricht. Nur sind die Leute, die Priester werden ganz gewiss nicht „Durchschnittsmenschen“, da sie sich für einen sehr anspruchsvollen Beruf mit vielen Entbehrungen entschieden haben, der eines der schwersten Studien erfordert. Ausserdem ist jemand, der Enthaltsamkeit gelobt schon unter Heterosexuellen selten anzutreffen, bei Schwulen noch weniger. Diese Leute nur nach einem „Durchschnittshomo“ zu beurteilen ist in meinen Augen engstirnig, stumpfsinnig und einfach nur dumm.
Montag, 24. April 2006 16:38
valmont1980: selbstgemachte katholische Probleme
Ich als bisexueller norddeutscher evangelischer Christ der Landeskirche Hannover, fühle mich eigentlich immer von meiner Kirche unterstützt, ich arbeite seit 12 Jahren ehrenamtlich in Kindergruppen und Zeltlagern der Kirche und auch meine jetzige gezeigte Beziehung zu meinem Freund ist nicht weniger respektiert als zu meiner Ex-als sie noch der Mensch an meiner Seite war. Ich verbreite auch christliche Werte in dieser Arbeit, aber da nicht immer alle Teilnehmer wirklich Christen sind (sondern auch Moslems und Atheisten), vermitteln wir auf Andachten und Gottesdiensten Werte die Für alle gültig sein sollten- um die Themen Freunde-Liebe Toleranz Z.B.- dieses half mir als Teen sehr mich zu respektieren, und erleichterte auch anderen Menschen z.B. das Coming-Out. wir wissen doch Gott ist die Liebe , und die erfahren mein freund und ich!
Donnerstag, 20. April 2006 20:22
Gerhard: Wie kann man nur so verallgemeinern!
Wenn man als homosexueller Christ die Beiträge von Herrn van den Aardweg liest, ist man entsetzt über soviel Arroganz homosexuellen Menschen gegenüber! Homosexuelle Menschen sind genauso individuelle Charaktere und unterscheiden sich in ihrer Lebensführung genauso voneinander, wie dies bei heterosexuellen Menschen der Fall ist!! Jede Verallgemeinerung ist von Übel!
Donnerstag, 20. April 2006 14:50
Satansbraten: mööööp
„Die Psychologie nennt die Homosexualität ja auch „Störung der sexuellen Identität“.“
„Die Psychologie“ gibt es in diesem Zusammenhang nicht. Es gibt Strömungen in der Psychologie: die Behaviouristen, die Gestaltpsychologen, Psychonanalyse etc. Man sollte also dazu sagen, welche Theorie der Psychologie irgendwas besagt. Diese Pauschalisierung ärgert jeden, der nur Ansatzweise Ahnung vom Thema hat.
Zum Thema sag ich nichts. Dieser sogenannte „Psychologe“ ist die Aufmerksamkeit nicht wert. Ausserdem ist mir nicht bekannt, durch welche Methodik er zu seinen haarsträubenden Aussagen kommt. Das ganze scheint wenig wenig fundiert.
„Die Psychologie“ gibt es in diesem Zusammenhang nicht. Es gibt Strömungen in der Psychologie: die Behaviouristen, die Gestaltpsychologen, Psychonanalyse etc. Man sollte also dazu sagen, welche Theorie der Psychologie irgendwas besagt. Diese Pauschalisierung ärgert jeden, der nur Ansatzweise Ahnung vom Thema hat.
Zum Thema sag ich nichts. Dieser sogenannte „Psychologe“ ist die Aufmerksamkeit nicht wert. Ausserdem ist mir nicht bekannt, durch welche Methodik er zu seinen haarsträubenden Aussagen kommt. Das ganze scheint wenig wenig fundiert.
Donnerstag, 20. April 2006 13:51
Ottawiani: Therapiestation
Wie wäre es denn, wenn der Schwulendoktor aus Amsterdam eine Anlaufstelle für klerikale Terapiewillige
würde – es könnte doch dann das Honorar von den Exzellenzen übernommen werden? Aardweg geht doch von
der Heilbarkeit der entsprechenden Neurose aus, so jedenfalls seine einschlägiges Werk „Das Drama des
gewöhnlichen Homosexuellen. Analyse und Therapie“
Haben denn Fra Alessandro und seine wilden Gesellen noch nicht in der Richtung weiter gedacht? Na los! Nase raus und vor…
Haben denn Fra Alessandro und seine wilden Gesellen noch nicht in der Richtung weiter gedacht? Na los! Nase raus und vor…
Donnerstag, 20. April 2006 13:45
deepthought: Ironie oder Ernst?
Ich kenne kaum ein Forum bei dem derartig viele Wortmeldungen existieren, bei denen, zumidest auf den
ersten Blick, kaum festgestellt werden kann, ob der Leser ernsthaft seine Meinung vertritt oder ob der
Bereitrag ironisch gemeint ist.
Diese Forum ist wirklich ein exzellenter Beitrag zur täglichen Realsatire.
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