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„Wie schnell die Zeit vergeht“ + Neue Deadline erbeten + Gesetzesinitiative gegen Gotteslästerung + Von Mengele zu Minelli? + Wann fanden die Mißbräuche statt?
„Wie schnell die Zeit vergeht“

Vatikan. Bei der gestrigen Generalaudienz sprach Papst Benedikt XVI. vor 50.000 Pilgern über seine Wahl auf den Stuhl Petri am 19. April letzten Jahres: „Wie schnell die Zeit vergeht.“ Die Kardinäle hätten ihn völlig unerwartet zum Nachfolger des geliebten und betrauerten großen Papstes Johannes Paul II. gewählt. Er erinnere sich mit Bewegung an den Eindruck, als er zum ersten Mal auf die Loggia des Petersdomes getreten sei. Diese Erinnerung bewahre er im Geist und im Herzen. Der Papst bat die Gläubigen für ihn zu beten, damit er ein gütiger und entschlossener Hirte der Kirche sein könne.

Neue Deadline erbeten

Deutschland. Das Erzbistum München und Freising hat am Karfreitag rechtliche Schritte gegen die Ausstrahlung der Hetzserie ‘Popetown’ durch einen US-Fernsehsender eingeleitet. Gleichzeitig forderte die Erzdiözese den Sender auf, die Serie aus dem Programm zu nehmen. Für die Unterzeichnung einer entsprechenden Unterlassungserklärung war der TV-Station eine Frist bis zum vergangenen Dienstag eingeräumt worden. Diese wurde nun auf Ansuchen des Senders bis zum kommenden Mittwoch verlängert.

Gesetzesinitiative gegen Gotteslästerung

Deutschland. Der Freistaat Bayern will das Beleidigen und Verhöhnen religiöser Symbole schneller als bisher unter Strafe stellen: „Der Staat muß die religiösen Gefühle seiner Bürger besser schützen“, erklärte der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber vor der Tageszeitung ‘Münchner Merkur’. Bis zur Sommerpause soll ein Gesetzesentwurf ausgearbeitet werden. In der Vergangenheit war Bayern mit ähnlichen Vorstößen gegen die Gotteslästerung dreimal gescheitert. Das neuerliche Vorgehen der Christdemokraten wurzelt in der geplanten Ausstrahlung der Hetzserie ‘Popetown’ durch einen US-Fernsehsender.

Von Mengele zu Minelli?

Schweiz. Der Leiter des schweizerischen Euthanasie-Unternehmens ‘Dignitas’, Ludwig Minelli, erklärte sich bereit, allen Lebensmüden beim Selbstmord helfen zu wollen: „Wir sagen niemals Nein.“ Minelli äußerte sich vor der britischen Wochenzeitung ‘Sunday Times’. Er wolle sein Unternehmen ausbauen und auch chronisch Depressive und Demenzkranke ins Jenseits befördern.

Wann fanden die Mißbräuche statt?

„Nach einer umfassenden Untersuchung aller Personalunterlagen von Priestern und Diakonen hat die Erzdiözese New York festgestellt, daß in mehr als fünfzig Jahren – in der Zeit von 1950 bis 2002 – 38 Diözesankleriker wenigstens eines Unzuchtsfalls mit Minderjährigen überführt wurden. Die größte Anzahl von Mißbräuchen, die der Erzdiözese New York mitgeteilt wurden, erreigneten sich in den 1970er und 1980er Jahren. In den 1950er Jahren gab es sieben Fälle. In den 1960er Jahren 26 Fälle. In den 1970er Jahren 39 Fälle. In den 1980er Jahren 36 Fälle. In den 1990er Jahren 27 Fälle. Seit dem Jahr 2000 wurde ein Fall registriert.“

Aus einem Bericht der Erzdiözese New York, der am 27. Februar 2004 veröffentlicht wurde.
      
2 Lesermeinungen
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#2   Christin   00:26:08 | Dienstag, 25. April 2006
Alles hat seine Zeit:
Gott hält den Atem an!Damit alle die aus ihren Schlupflöchern hervorkommen können die lange gefangen waren vor einem Heiligen Idealbild,dass sie nie erreichen konnten.Jetzt können sie frei ausschreiten,weil jemand da ist,der sagt:
„Kommt ans Licht“
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#1   Paula   09:25:32 | Donnerstag, 20. April 2006
also liebe Christen.
dann solltet ihr solche artikel wie „simsalabim in der gefängniszelle“ sein lassen, weil das gesetz dann nicht NUR fürs christentum gilt sondern auch für christen.
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