Die bedeutsamste Messe seines Lebens
Im bis vor kurzem noch katholischen Irland fand zum heurigen Osterfest eine ungültige und verbotene Konzelebration statt. Drei Patres des Augustinerordens luden einen Anglikaner an den Altar.

In Irland gibt es rund 400.000 anglikanische Gläubige, die in zwei Kirchenprovinzen mit zehn Diözesen zusammengefaßt sind.
Anglikanische Priester und Bischöfe sind nach katholischen Weiheverständnis gewöhnliche Laien. Die anglikanischen Weihen sind für die Katholische Kirche null und nichtig.
Der sogenannt ökumenische Anlaß fand im Priorat der Augustiner im ostirischen Drogheda – 40 Kilometer nördlich von Dublin – zum 90. Jahrestag des irischen Aufstandes an Ostern 1916 statt.
Der anglikanische Pastor war auf Einladung des früheren Priors des Augustinerklosters erschienen. Auch der gegenwärtig amtierende Prior konzelebrierte bei der Messe.
In seiner Predigt bedankte sich der ehemalige Prior für die Anwesenheit des anglikanischen Pastors und von knapp zwanzig Mitgliedern der – wie er sich ausdrückte – „Schwesterkirche von Irland“.
Sämtliche anwesende Anglikaner empfingen bei der Ostermesse die Heilige Kommunion.
Der konzelebrierende Anglikaner erklärte nach der Veranstaltung, daß die Messe ein „wunderbarer Anlaß“ gewesen sei.
Er sei von den anwesenden Gläubigen auf dem Weg zum Altar Gottes mit Applaus begrüßt worden und habe an der „ganzen Fülle“ der Konsekration teilgenommen und – offenbar wie ein richtiger Priester – den Kelch erhoben.
Der Anglikaner freute sich, an der ersten örtlichen Konzelebration zwischen Anglikanern und Katholiken seit der Reformation teilgenommen zu haben. Zur Messe waren auch der Bürgermeister und einige Lokalpolitiker erschienen.
Der Primas von Irland und Erzbischof von Armagh, Mons. Sean Brady, kritisierte den liturgischen Mißbrauch während der Ostermesse. Er beinhalte die ernste Gefahr, Verwirrung zu säen, falsche Hoffnungen zu nähren und manipulierende Situationen zu erzeugen.
Er werde sich genau über die sakrilegische Messe informieren.
Auch der Verantwortliche der irischen Anglikaner äußerte Bedenken. Er wolle über den Vorfall ebenfalls weitere Informationen einholen.
Der Augustinerpater, der die Messe veranstaltet hatte, bezeichnete den Gottesdienst trotz aller Kritik als die bedeutsamste Eucharistie, die er in seinem Leben gefeiert habe.
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Samstag, 22. April 2006 10:10
Dr. Otterbeck: Murx in der Sicht Otterbecks
Dieses Forum ist gar nicht geeignet, eine „Sicht Otterbecks“ darzustellen. Auch meine „Philosophie“ ist
nur Murx und ich glaube nicht, ein geistiger „Riese“ zu sein, sondern vertraue lieber den Großen, bspw.
Augustinus oder Thomas. Ich halte es für genial, dass Papst Leo XIII. die „Schule“ wiederbelebt hat und
ich halte es persönlich für notwendig, dass jeder kath. Theologe diese „Schule“ kennen muss. Es ist
völlig unverantwortlich, in der Priesterausbildung junge Männer der Tagesaktualität philosophischer
Debatten auszuliefern, die in irgendwelchen Sphären der Avantgarde ihre Berechtigung haben mögen. Mir
steht es nicht zu, etwa Karl Rahner zu verurteilen, aber ich hielte es für inopportun, seinen Denkweg
(dann auch noch verkürzt auf ein „es ist alles gleich gültig“) zur Normalschule zu machen. Wer soll
das denn packen, wenn sogar Hugo Rahner gesagt hat, seinen Bruder müsse erst einmal jemand ins Deutsche
übersetzen?
Das ist gar nicht leichter als S. Thomas auf Deutsch zu vermitteln, wie es Dr. Berger tut.
Das ist gar nicht leichter als S. Thomas auf Deutsch zu vermitteln, wie es Dr. Berger tut.
Freitag, 21. April 2006 13:02
res secundae: Papst in St. Petri zu Hamburg 3.2.1999
Der Papst hat in seiner Funktion der Glaubenskongregation die Ansgar-Vesper am 3.2. 1999 in Hamburg besucht
und dort gepredigt.
Er ist einer von den wenigen, die die protestantischen Schriften in- und auswendig kennt: Darum ist es gut, dass dieser die Trugbilder entlarvt die seit dem 16 Jhd. immer noch bestehen.
Er ist einer von den wenigen, die die protestantischen Schriften in- und auswendig kennt: Darum ist es gut, dass dieser die Trugbilder entlarvt die seit dem 16 Jhd. immer noch bestehen.
Donnerstag, 20. April 2006 23:20
Benedikt: @ Jörg Guttenberger
Oha…„über“ ist natürlich das treffendere Wort.
Donnerstag, 20. April 2006 23:07
Jörg Guttenberger, Köln: Benedikt – Wiesbadener
„ Die Lügenmärchen, die von Pius XII erzählt werden“ oder „Die Lügenmärchen, die über Pius XII erzählt werden…“?
Donnerstag, 20. April 2006 21:48
bonifatius: unberechtigt verschenkt?
„O heiliger primborius, wo sama denn?“
Hätten die drei Heiligen für die Anglikaner aus tiefem Herzen gebetet, dann hätten sie vor Gott wohl mehr erreicht, als populistisch-politisch Gottes Geschenke unberechtigt zu verschenken.
Hätten die drei Heiligen für die Anglikaner aus tiefem Herzen gebetet, dann hätten sie vor Gott wohl mehr erreicht, als populistisch-politisch Gottes Geschenke unberechtigt zu verschenken.
Donnerstag, 20. April 2006 21:30
Benedikt: @ Wiesbadener
Aha, bislang gab es also nur unredliche „Piusforschungen“; wie interessant…
Man kann jedenfalls dieser Meinung sein, besonders wenn man sich die Lügenmärchen, die von Pius XII. erzählt werden anhört – bis vor drei, vier Jahren noch sakrosankt, stürzt der Hochhuthbau langsam ein.
Man kann jedenfalls dieser Meinung sein, besonders wenn man sich die Lügenmärchen, die von Pius XII. erzählt werden anhört – bis vor drei, vier Jahren noch sakrosankt, stürzt der Hochhuthbau langsam ein.
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