Johannes Paul II. auf Banknote + Zölibat als Lösung + Werbeträger + Juden gegen Juden + Die Methode Ratzinger
Johannes Paul II. auf Banknote
Polen. Die polnische Nationalbank bringt im Herbst einen Geldschein mit
einem Porträt von Johannes Paul II. in Umlauf. Die 50-Zloty-Banknote sei speziell für Sammler gedacht,
teilte die Bank in Warschau mit. Der Geldschein wird am Jahrestag der Papstwahl von Johannes Paul II. –
dem 16. Oktober – erstmals ausgegeben. Bisher gab die Bank bereits zwölf verschiedene Münzen mit Motiven
von Johannes Paul II. heraus.
Zölibat als Lösung
Dänemark. Die evangelischen Pastoren Dänemarks
wollen an Sonntagen weniger arbeiten. Eine Sprecherin von Dänemarks Pastorenverband im Bezirk Südjütland
erklärte vor der Donnerstagsausgabe der Tageszeitung ‘Kristeligt Dagblad’, daß das Familienleben der
Pfarrer unter den Sonntagspflichten stark leide. Die zuständige Bischöfin lehnte die geforderte Verdoppelung
der bislang sechs freien Wochenenden ab: „Wenn man Pastor wird, weiß man, daß das Sonntagsarbeit bedeutet.“
Wer das nicht wolle, müsse sich einen anderen Job suchen.
Werbeträger
USA. Die angebliche Sängerin
Madonna (47) bewirbt ihre nächste Musiktournee mit einer Blasphemieeinlage. Das berichtete die britische
Boulevardzeitung ‘Sun’. Die abgefallene Katholikin startet ihre Tournee mit dem Namen ‘Confessions-Tour’ –
zu Deutsch: Beichttournee – am 21. Mai in Los Angeles. Zur Eröffnung will sie an einem überdimensionalen
Kruzifix aus Diamanten und Swarovski-Kristallen im Wert von rund 8 Millionen Euro von der Decke herunterschweben.
Juden gegen Juden
Polen. Im ehemaligen ostpolnischen Vernichtungslager Majdanek sollte das Rockmusical
‘Jesus Christ Superstar’ aufgeführt werden. Nach internationalen Protesten jüdischer Vereinigungen gegen
das Musikspiel, bei dem der Jude Jesus Christus im Zentrum steht, wurde die Veranstaltung abgesagt. Majdanek
sei ein Ort der Erinnerung und Versöhnung, begründete der Direktor des Museums am Donnerstag vor der
polnischen Nachrichtenagentur ‘PAP’ seine Entscheidung: „Wir wollen nicht, daß die Aufführung die Funktion
dieses Ortes stört.“
Die Methode Ratzinger
„Die »Methode Ratzinger« – so heißt es unter den italienischen
Vatikan-Fachleuten – sei klar und nüchtern. Es dringe nur nach draußen, was auch für die Öffentlichkeit
bestimmt ist – Spekulationen bleibe so andererseits auch kein Raum mehr. Weniger Reisen, weniger Selig-
und Heiligsprechungen, weniger Dokumente: Von einem Tagesbesuch in Bari beim Eucharistischen Kongress
der italienischen Bischöfe abgesehen, führt die einzige Auslandsreise im ersten Pontifikaljahr nach
Deutschland, zum Weltjugendtag.“
Aus einem Bericht aus dem Hörfunkstudio-Rom des Ersten Deutschen Fernsehens
‘ARD’
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28 Lesermeinungen
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mhm… „Jesus Christ Superstar“ ist eine Adaption der Bibel – wer so etwas in der real-existenten Vernichtungsmaschinerie
für Juden aufführen will, nimmt die Täterschaft der Juden am Tode Jesu etwas zu wörtlich… Die angebliche
Sängerin Madonna, die tatsächlich gute stimmliche Qualitäten besitzt und mit dem angeblich wohl für
ihren Lebenstil und ihre Texte stigmatisiert werden soll (welch plumper Versuch – das kriegt ihr doch
wohl besser hin, oder?) dürfte über die PR einer angeblich sachlichen Berichterstattung glücklich sein –
auch schlechte PR ist PR…
Juden gegen Juden Wer, wie ich schon einmal in Majdanek war, kann nicht nachvollziehen, dass jemand auf
die Idee kommt, dort das Musical „Jesus Christ-Superstar“ aufzuführen… We kommt denn auf so eine blödsinnige
Idee, das ist an mangelnder Sensibilität und Pietätlosigkeit nicht zu übertreffen!
@ mahner & Ansgar & Sozialkatholisch Sozialkatholisch: Wie genau Jesu im Tempel gesessen hat wissen wie
nicht, aber das er danach seinen Eltern gehorsam war sagt dir Hl. Schrift. Seine Abfuhr an Maria: „Frau,
was willst du? Dies sind meine Brüder!“ Sozialkatholisch: Er hat im Tempel jedenfalls die Obergelehrten
Rabbiner beeindruckt , und die Juden waren ihm angetan. Das ist auch bei der Bar Mitzwa nicht unnormal.
und das war auch nicht im Tempel, sondern wenn in einer Synagoge. Im Tempel wurde nicht diskutiert, das
war nicht die Aufgabe des Tempels. Sozialkatholisch: Glauben sie etwa das Jesus im Himmel seiner Mutter
was abschlagen könnte? Was sollte sie denn nicht abzuschlagendes erwarten wollen, von ihrem Sohn, den
Gott? Sozialkatholisch: Wenn sich jeder selbst betrachte kann ein Anwalt im Himmel nur gut sein. Was für
irdische Erwartungen, und dann auch noch Paderborner Export, lieber Jürgen? Ansgar: „Jesus ein Gott…“
Und was sonst? mahner: Jesus ist nicht „ein Gott“, und mit dem Ave Maria wird nicht ein Mensch angebetet…
Nun gut, aber Katholiken behaupten doch, Jesus wäre Gott, und der sollte beten, zu Marie, zu seiner „Mutter“?
hab verstanden Die Grundlage unseres Glaubens ist nur dann gefragt, wenn sie – zur Not zerschnipselt und
filetiert – zur Argumentation irgendwelcher fundamentalistischen Ansichten brauchbar ist. Ansonsten ist
die Bibel fürn Hugo. Was die Kirchenväter angeht, bei wem soll ich denn den Vorsitz Roms in Glaubensfragenerkennen?
Abgesehen davon, dass ihre sprachliche Inkompetenz ihre Aussagen zusätzlich noch entstellt: Eine Vorherrschafft
Roms in Glaubensfragen gibt es allerallerfrühestens ab dem vierten oder fünften Jahrhundert, und selbst
für diese Aussage würden mich Kirchenhistoriker noch lynchen. Von wegen „berücksichtigen sie die Kirchengeschichte“
@ Gerd Eric Wie genau Jesu im Tempel gesessen hat wissen wie nicht, aber das er danach seinen Eltern gehorsam
war sagt dir Hl. Schrift. Er hat im Tempel jedenfalls die Obergelehrten Rabbiner beeindruckt , und die
Juden waren ihm angetan. Glauben sie etwa das Jesus im Himmel seiner Mutter was abschlagen könnte? Wenn
sie vor mir in den Himmel kommen solltet, und bei der Gottessmutter für mich ein gutes Wort einlegen
würdet, dann wer das für mich bestimmt gut. Wenn die Gottesmutter uns beide unter ihre Fittiche nimmt
wird alles für uns gut werden. Wenn sich jeder selbst betrachte kann ein Anwalt im Himmel nur gut sein.
Ich hoffe wir werden uns oben wiedersehen und in aller Freude ein Glas Paderborner Export trinken.
@ GerdEric Meim mittlerer Sohn ist 4 Jahre alt. Er hat bereits mehr Ahnung vom christentum als Sie. „Jesus
ein Gott…“ GerdEric, Sie sind hier schon öfter durch Dümmlichkeit aufgefallen. Lassen Sie das. Gehen
Sie an die frische Luft. Und kommen Sie möglichst nicht so schnell wieder.
@ gerderic …jetzt wirds brenzlig… woher beziehen Sie Ihren umfassenden Mangel an rk. Glaubenslehre?
Jesus ist nicht „ein Gott“, und mit dem Ave Maria wird nicht ein Mensch angebetet…
@ Sozialkatholisch Als Gründer der röm/kath Kirche war Jesus ihr auch zugehörig und weil er sogar an
seiner eigenen Gottessohnschaft und heilsbringenden Kreuzestod geglaubt hat war er sogar Christ. Jesus
sass sicher nicht brav im Tempel und faltete die Hände. Auch war ja sein Aufenthalt im Tempel nicht von
den Eltern genehmigt… er seiner Mutter selbst jetzt im Himmel noch ein AVE MARIA bringt, in welcher
Sprache auch immer. ??? Nun wird es brenzlig. nach rk Lehre soll ja Jesus ein Gott sein, und der betet
einen Menschen an? ich bitte mir das mal zu erklären. PS.: Gründer des Christentums ist Paulus.
@ centesimus annus Wenn sie außer bibelkritische Exegese auch ein wenig die Kirchengeschichte reflektieren
würden, würden sie den Vorsitz Roms in Glaubensfragen erkennen . Ihre Selbstgefällige hochnäsige Art
trägt nicht gerade dazu bei mit ihnen diskutieren zu wollen
na da haben wir es ja eine schöne Konstruktion über mehrere Ecken also, die so oder anders erstellt
werden kann. Außerdem machen Sie dabei noch eines offensichtlich falsch: diese Worte der johannäischen
Auferstehungserzählung richten sich an alle, nicht nur an Petrus! Somit sind ihre Schlussfolgerungen
auch obsolet, ich würde vorschlagen, sie blättern nach und lesen noch ein bisschen darüber in einem
Bibelkommentar und posten dann eine neuere Version, auf die wir uns vielleicht einigen können. PS: @aphrodite …
danke für die charmante Schützenhilfe
@ aphrodite Die binde und löse Gewalt die Jesus dem Apostel Petrus verliehen hat ist meiner Meinung nach
auf die Päpste der röm/kath Kirche übergegangen und die röm/kath Kirche ist meiner Meinung nach die
einzige Möglichkeit das Gebet Jesu : „Vater ich bitte dich das sie alle eins sind“ zu erfüllen.
#19 aphrodite † 13:36:40 | Freitag, 21. April 2006
auferstehung lieber sozialkatholisch, also ich meine doch, dass die Auferstehung erstens ein Grundkonsens
der Gläubigen aller Konfessionen und Ausprägungen des Christentums und ich erinnere mich doch an die
ein oder andere Bibelstelle, in der diese belegt ist, was wissenschaftlich zumindest soweit als Beweis
gelten kann, als damit diese Erfahrung oder Wahrnehmung der biblischen Autoren und der ersten Christen
zweifelsfrei nachgewiesen werden kann. Wenn ich den Herrn oder die Dame mit der Enzyklika (komischer Lesername
übrigens ) richtig verstanden habe, fordert er so einen Beleg für ihre Wahnwitzigkeit, Christus habe
die röm.-kath. Kirche gegründet. Also lenken sie nicht ab, sondern bringen sie solche Belege – ich warte
…
Herzlichen Dank den Juden von Majdanek. ‘Jesus Christ Superstar’ ist ein Theaterstück das dem Heiland,
dem Masiach, und Gesalbten König Israels, unwürdig ist und Ihn als lediglich ein Gruppenführer beschreibt.
Nochmal herzlichen Dank! Und die Banknoten aus Polen finde ich schön.
@ centesimus annus Ich habe noch nicht einmal einen wissenschaftlichen Beleg über Jesu Auferstehung.
Das ist mein Glaube und den halte ich hoch. Privatoffenbarungen spielen in meinem Glauben eher eine untergeordnete
Rolle
@Sozialkatholisch Wie kommen Sie auf die Idee, dass ich das nicht tun würde? Weil ich ihre Ansage, dass
Jesus Gründer der römisch-katholischen Kirche gewesen sei, für eine lächerliche Projektion halte?
Haben Sie denn Belege, Beweise oder wenigstens minimalste Indizien dafür? Wenn Sie – abgesehen von Privatoffenbarungen –
irgendwelche wissenschaftlich brauchbaren Belege für diese Behauptung besitzen, dann wäre ich wirklich
äußerst dankbar, wenn sie mir diese überlassen würden. Eine solche Erkenntnis würde nämlich die
Theologie revolutionieren und die gesamte bisherige Lehre der Kirche auf den Kopf stellen, die an keiner
Stelle so etwas behauptet.
#14 aphrodite † 12:27:50 | Freitag, 21. April 2006
aja… und was stand in dem gelöschten beitrag? warum wurde er gelöscht? von wem wurde er gelöscht?
etwa von der Redaktion, die sich vorbehältnach höchstobjektiven Kriterien unsachliche, unflätige, blödsinnige,
beleidigende, rechtswidrige sowie dogmatisch oder moralisch bedenkliche Beiträge sowie Beiträge, die
dem Ansehen des Mediums schaden, zu löschen. Also, was stand da? Wenn da was stand, das gelöscht werden
musste, warum musste dann ihre antwort darauf nicht gelöscht werden?
@ centesimus annus Das an ihnen alle positiven Errungenschaften der Zivilisation unbemerkt vorbeigezogen
sind ist nicht von der Hand zu weisen. Vielleicht sollten sie, anstatt sich wie wild in irgendwelche Sachen
zu verbeißen, mal die Augen öffnen und sich das Gute unserer Kultur und Religion zu Gemüte führen.
#12 Satansbraten 12:19:46 | Freitag, 21. April 2006
… USA. Die angebliche Sängerin Madonna (47) bewirbt ihre nächste Musiktournee mit einer Blasphemieeinlage
Angebliche Sängerin? Wieso angeblich? Ob’s einem nun gefällt oder nicht, sie IST eine Sängerin. Oder
spricht kreuz.net jemanden der nicht in’s Muster passt, nun schon den Beruf ab?
@ aphrodite Durch diesen Lesefehler fand ich meine Aussage im Bezug auf den gelöschten Beitrag des Herrn
Eckner verfälscht und ich sehe nicht ein warum ich mir die Richtigstellung hätte sparen sollen. Vielleicht
hätte ich mir das lesen ihres Kommentars sparen sollen.
gruß-kuss naja, das ist wohl das geringste problem, vielleicht hätte sozialkatholisch auf die inhaltlichen
kritikpunkte antworten sollen, die sind nämlich stichhaltig, und die antwort auf den lesefehler hätte
man sich und uns ersparen können …
An Horst Eckner Ich denke mal das sie sich verlesen haben, ich habe gegrüßt und nicht geküsst geschrieben.
Das ein Junge seine Mutter grüßt ist normal und muss nicht unbedingt mit Bibelstellen belegt werden,
zudem Jesus das Gebot du sollst Vater und Mutter ehren bestimmt befolgt hat.
@Sozialkatholisch Welche Quellen belegen, wie oft Jesus seine Mutter so innig geküsst hat? Solange sie
keine Quellen vorweisen können, handelt es sich bei Ihrer Behauptung um nichts weiter als eine Projektion
bürgerlicher Familienideale in die Heilsgeschichte – sprich: um eine Verzweckung der Heilsgeschichte
für Ihre persönlichen Moralvorstellungen. Wenn ich z.B. Jesu Zurechtweisungen bzw. Klarstellungen in
Lk 2,48-49, Lk 11,27-28 lese, dann passt Ihr Ideal wohl nicht so ganz – aber klar, der Katholizismus des
19. Jahrhunderts ist ja eine höhere Autorität als die Bibel… Oder wie las ich es einst in einem katechetischen
Buch der Jahrhundertwende: „Schau nur, wie das Jesuskind im Tempel betet. Ganz artig faltet es seine Hände.
Es schaut nicht überall herum.“ Schwachsinn. Händefalten ist ein viel viel späterer Gebetsgestus, und
wohin Jesus im Tempel geschaut hat, weiß niemand.
An Horst Eckner Am Anfang fand ich ihren schwarzen Humor recht unterhaltsam, mittlerweile wirkt er auf
mich einfach nur noch dumm. Als Gründer der röm/kath Kirche war Jesus ihr auch zugehörig und weil er
sogar an seiner eigenen Gottessohnschaft und heilsbringenden Kreuzestod geglaubt hat war er sogar Christ.
In seinem Leben hat der Herr seine Mutter oft so innig gegrüßt wie es ein Rosenkranzbeter leider nicht
vermag, übrigens kann ich mir vorstellen, das er seiner Mutter selbst jetzt im Himmel noch ein AVE MARIA
bringt, in welcher Sprache auch immer.
@ Yersinia Ist schon interesant, dass hier Jesus Christ Superstar (Das Leben des Brian halte ich für
gelungener (mal sehen, ob in 30 Jahren für Poptowne Werbung hier gemacht wird)) beworben wird, früher
war das anders, da wurde dagegen gewettert, aber da es in einem Vernichtunfslager stattfinden sollte,
scheint es kreuz.net genehm zu sein… Ich persönlich halte es schon für antisemitisch, was sich da
Polen ausgedacht haben, da könnte man z.B. im Dom zu Münster die Täufer aufführen mit den Folterszenen,
oder aus dem Leben des Fürstbischof (der ja kein Täufer war) mit seinen Gespielinnen, oder Karl der
Grosse Sachsenschlächter im Dom zu Aachen beim Sachsenschlachten oder mit seinen Frauen… Schlechte
Beispiele gibt es über all.