Muselmanen
Moslems sehen den gottlosen Westen als ihren Gegner
Die Moslems fürchten und empfinden die Macht des Westens und die Bedrohung, die dieser für ihre Gesellschaft und ihren Glauben darstellt.
(kreuz.net, Miami) Kürzlich sprach der melkitische Erzbischof Cyril Salim Bustros an der katholischen ‘St. Thomas University’ in Miami. Darüber berichtete jüngst die Kirchenzeitung der Diözesen im US-Bundesstaat Florida ‘The Florida Catholic’.

Die Melkiten sind eine mit Rom unierte Gemeinschaft. Sie feiern die Byzantinische Liturgie in arabischer Sprache.

Erzbischof Bustros ist Libanese. Er studierte in Jerusalem und war von 1988-2004 Bischof in Baalbeck – 70 Kilometer östlich von Beirut. Gegenwärtig ist Mons. Bustros Oberhirte der Melchiten in den USA mit Sitz in der Stadt Newton im Bundesstaat Massachusetts.

Der Erzbischof sprach zum Thema „Kampf der Zivilisationen“.

Im gegenwärtigen Konflikt mit dem Islam gehe es nicht um die Religion sondern „um die verschiedenen Formen der Gesellschaft und um die Beziehung der Religion zum Staat“.

Im Islam werde die Welt oft in „Dar al Islam“ und „Dar al Harb“ – in ein Land des Friedens und ein Land des Krieges eingeteilt. Der Friede komme durch „Islam“ – das heißt – durch eine Übergabe an den göttlichen Willen zustande.

Land des Friedens sei das von den Moslems eroberte Land, während das Land des Krieges von ihnen noch erobert werden müsse.

Wie die Christen seien Moslems verpflichtet, Ungläubige zu bekehren. Die Lehre des Islam fordere auch Krieg gegen die Ungläubigen. Die Vorstellung der Gewaltlosigkeit sei in der islamischen Lehre und Praxis abwesend.

Dort gebe es auch keine Trennung zwischen Gott und dem Kaiser. Letzterer regiere im Namen Gottes: „Darum unterscheiden die Moslems auch nicht zwischen dem Westen und dem Christentum.“

Die Situation werde dadurch schwierig, daß den Moslems die materialistische, dekadente und sittenlose Seite des Westens nicht verborgen bleibe.

„Moslems sehen den gottlosen Westen als ihren Gegnern. Sie sind von der Überlegenheit ihrer Kultur überzeugt, aber die Unterlegenheit ihrer Macht macht ihnen zu schaffen.“

„Die Moslems fürchten und empfinden die Macht des Westens und die Bedrohung, die dieser für ihre Gesellschaft und ihren Glauben darstellt.“

Viele dieser Ängste seien durch die Geschichte des Kolonialismus im 19. und 20. Jahrhundert und von der willkürlichen Grenzziehung der Westmächte im Nahen Osten nach den zwei Weltkriegen – besonders bei der Gründung des Staates Israel im vorwiegend moslemischen Palästina – gerechtfertigt.

Heute würden sich viele Moslems als „Opfer eines weitverbreiteten antimuslimischen Vorurteils sehen, das mit Antisemitismus zu vergleichen sei.“

Dieses Faktum sowie die Tatsache, daß ein großer Teil der 15- bis 30jährigen Moslems arbeitslos ist und die Leichtigkeit,
Erzbischof Bustros:
„Der Selbstmordattentäter besitzt keine Zukunft. Er hat keine Arbeit. Er ist überzeugt, daß das der einzige Weg ist, um den Krieg gegen die Ungläubigen zu gewinnen.“
mit der religiöse und politische Führer ihren religiösen Eifer ausnützen können, erkläre die Existenz von Selbstmordattentätern.

„Dieser besitzt keine Zukunft. Er hat keine Arbeit. Er ist überzeugt, daß das der einzige Weg ist, um den Krieg gegen die Ungläubigen zu gewinnen.“

Es sei für Christen, Moslems und Juden dennoch nicht unmöglich zusammenzuleben, erklärte der Erzbischof.

Obwohl es zwischen ihnen immer Kriege gegeben habe, würde der Islam Christen und Juden nicht als Ungläubige sehen.“

Der Koran nenne sie „die Leute des Heiligen Buches“, das heißt, Vertreter einer offenbarten Religion, die an den wahren Gott, den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs glauben.

Die Moslems betrachteten Christus als einen großen Propheten und verehren seine Mutter.

Der Koran lehre auch, daß es Christen und Juden erlaubt sein solle, ihren Glauben frei zu praktizieren, so lange sie das Islamische Gesetz befolgen und nicht gegen die Regierung arbeiten:

„So sehen wir während Jahrhunderten, daß Juden mit Moslems in allen arabischen Ländern im Frieden gelebt haben: Syrien, Irak, Palästina, Libanon, Ägypten und Nordafrika“.

Der Erzbischof ist davon überzeugt, daß ein Kampf der Zivilisationen vermieden werden kann.

Dazu müsse der Westen alle anderen Religionen und Zivilisationen respektieren und dürfe ihnen seine Werte nicht aufzwingen.

Gleichzeitig müsse der Islam seine Mentalität ändern und zu einer weniger wörtlichen Auslegung ihrer Lehren gelangen.
      
24 Lesermeinungen
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#26   Guntram   14:51:38 | Mittwoch, 26. April 2006
…wir streiten noch,
ob wir nach dem richtigen Missale Romanum die Messe feiern und der Feind unseres Herrn Jesus Christus macht sich breit, der Islam. Es ist eine Sünde und eine Schande, daß christliche Politiker und Würdenträger dieser neuen faschistischen Ideologie nicht entgegentreten, sonderen zu ihrem Steigbügelhalter werden. Die heilige Mutter kirche hat den gottlosen Kommunismus überlebt und den verdammten Nationalsozialismus. Mogen die himmlischen Herrscharen uns im Kampf gegen den Islam beistehen, der genauso bestialisch ist wie der Nazismus. Übrigens versucht der Neonazismus mit dem Islam eine perverse Koalition einzugehen, um die christliche Welt zu beseitigen.
Heilige Erzengel Michael stehe uns bei!
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#25   Dr. Otterbeck   13:09:00 | Montag, 24. April 2006
Identität und Begriff
Man kann, lb. Herr Höck, aber auch denselben Begriff benutzen und etwas anderes meinen! Wenn ich mir vor Augen führe, dann Exz. Lefebvre 1974 mit dem Seelenheil argumentierte, dass KEIN Katholik die Liturgiereform annehmen KÖNNE (so krass!), steht die Frage im Raum, ob M.L. noch das unter Messopfer versteht, was Messopfer ist. Was wird gegenwärtig gesetzt, wenn das nur mit ganz bestimmten priesterlichen Formeln „funktioniert“? Wann ist die Grenze zur Magie (also zum Ritual) überschritten? „Heil“ nur für die, welche mit nach Missale 1570 konsekriertem Sakrament „versorgt“ sind?? Das priesterlich dargebrachte Opfer als Notwendigkeit, damit die Sonne wieder aufgeht? Wie bei den Azteken? Es ist nicht alles katholisch, wo katholisch draufsteht.
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#23   Karim   17:57:38 | Samstag, 22. April 2006
Zu Marcel: der hl. Gregor meinte denselben Gott der Moslems und Christen
Der hl. Gregor VII. gab in seinem Brief an den Moslem Al-Nazir seiner Überzeugung Ausdruck, daß der Gott, von dem Joh 1 spricht, den Moslem Al-Nazir erleuchtet hat, daß es sich um den einen Schöpfer handelt, zu dem beide, Christen und Muslime beten und ihn verehren, wenn auch auf verschiedene Weise. Daraus folgt, daß es sich um ein und denselben Gott handelt!
Die Etymologie zeigt, daß man denselben Begriff verwendete, weil er sich auf dieselbe Wirklichkeit bezieht und somit Wahres aussagt.
Zur Erinnerung einen Auschnitt aus dem Brief des hl.Gregor VII.:
„Diese Güte hat schließlich der Schöpfer von allen, nämlich Gott, ohne den wir nichts Gutes zu tun, ja nicht einmal zu denken vermögen, deinem Herzen eingegeben. Er, der jeden Menschen erleuchtet, der in diese Welt kommt (Joh 1) hat deinen Geist bei diesem Vorhaben erleuchtet. Denn der allmächtige Gott, der will, daß alle Menschen gerettet werden und keiner verlorengeht (1 Tim 2) anerkennt nichts mehr in uns, als daß der Mensch nach der Liebe zu sich selbst den Nächsten liebe und daß er anderen nichts antue, von dem er selbst wünscht, es möge ihm nicht angetan werden (Math 7). Daher schulden wir [Christen] und ihr [Muslime] diese Liebe uns gegenseitig mehr als den übrigen Völkern, da wir an einen Gott, wenn auch auf verschiedene Weise, glauben und ihn bekennen, und wir ihn als Schöpfer der Zeiten (Jahrhunderte) und Lenker dieser Welt täglich loben und verehren“
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#22   Dr. Christoph Heger   14:57:10 | Samstag, 22. April 2006
@Karim: Nebensächliche Frage
Zur Frage, ob der islamische Allah der christliche Gott ist, nun die Nebenfrage der Etymologie:
… woher das Wort „allah“ … kommt, ist … umstritten.
„Umstritten“ ist immer alles.
Es kann, muß aber nicht aus dem Syrischen kommen,
Für diese Etymologie sprechen sprachliche und historische Gründe. Die traditionelle, von Muslimen gewöhnlich vertretene Etymologie, „allah“ sei Verschmelzung von „al-ilah“, „die Gottheit“, ist unhaltbar.
Es könnte … auch auf die Wurzel „el“ zurückgehen
Natürlich geht auch syrisches „alaha“ auf semitisches „el“ für den „höchsten Gott“ zurück. Wie konnte aber aus „el“ „allah“ werden?
… haben wir das Phänomen, das die Offenbarungsreligion Begriffe für „Gott“ aus anderen … Religionen übenommen hat,
Von was für einer „Offenbarungsreligion“ (Einzahl!) redest Du? Aber natürlich ist es trivial, daß Wörter wandern.
weil diese Begriffe eben nicht in sich einen völlig falschen Inhalt bezeichnen.
Zur Zeit der Übernahme mögen sie Ähnliches bezeichnet haben. Aber auch dann können Unterschiede groß sein: Der „Deus“ der lateinischen Juden und Christen war nicht ein „deus“ der antiken Mythologie. Das ist von zeitgenössischen Juden und Christen klar gesagt worden.
Zur Kernfrage: Der Allah des Islams ist nicht der christliche Gott. Das schließt nicht aus, daß auch Muslime in der Spontaneität des Gebets die Seele zu dem wahren Gott erheben.
MfG
Christoph Heger
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#21   Karim   10:45:32 | Samstag, 22. April 2006
Woher kommt „allah“, woher „Gott“?
Herr Heger, woher das Wort „allah“ genau kommt, ist meines Wissens bis heute umstritten. Es kann, mußt aber nicht aus dem Syrischen kommen, das als ein Dialekt des Aramäischen sich um Edessa entwickelt hat. Das Palästina-Aramäisch ist damit nicht identisch. Es könnte somit auch auf die Wurzel „el“ zurückgehen und wäre somit ein Begiff, der im Semitischen überhaupt verbreitet war, eventuell auch mit dem Kananäischen „alat“ in Verbindung steht. Im Westsemitischen und im Akkadischen wird mit „El“ besonders der höchste Gott bezeichnet. Mit einem Wort: auch hier haben wir das Phänomen, das die Offenbarungsreligion Begriffe für „Gott“ aus anderen Kulturen und Religionen übenommen hat, weil diese Begriffe eben nicht in sich einen völlig falschen Inhalt bezeichnen. Das scheinen viele Poster hier noch nicht begriffen zu haben. Würden die Begriffe für völlig falsche Inhalte gestanden haben,hätten sie weder die Juden noch die Christen übernommen! Was die Christen betrifft, so gehen die Begriffe „Gott“, „Deus“, „theos“, „dios“, „dieu“, „dio“, „god“ alle auf Religionen und Kulturen zurück, die nicht christlich sind! Waren jetzt die Christen von Anfang an Synkretisten oder konnten sie diese Begriffe übernehmen, weil auch der mit ihnen bezeichnete Inhalt Wahres aussagte? Nun, ich bin der Überzeugung, das letzteres zutrifft.
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#20   Dr. Christoph Heger   00:10:01 | Samstag, 22. April 2006
Islamischer Allah nicht gleich christlicher Gott
… haarsträubende Thesen …, so als würde es sich um den Gott der Christen und Allah um verschiedene Götter handeln.
Bei aller Sorge um Karims Frisur – es handelt sich tatsächlich um zwei verschiedene „Dinge“. Der Allah des Islams ist nach der Theorie dieser Ideologie ein Wesen, das gleichermaßen Gutes und Böses erschafft und den Menschen ihre guten oder bösen Taten zuteilt. Deswegen wäre es gerechter, wenn sich dieser Allah beim jüngsten Gericht selbst zur Hölle verdammte, statt die Puppen in seinen Händen zu bestrafen.
Diese Art allmächtiger Teufel ist offensichtlich etwas ganz anderes als der christliche Gott, die Einheit von Gerechtigkeit und Liebe.
Er scheint wirklich sehr ungebildet oder verblendet oder beides zu sein. Denn jeder arabisch sprechende Christ betet zu „Allah“.
Ob der wahre Gott nun von arabischen Christen mit demselben Wort „Allah“ bezeichnet wird oder nicht, ist völlig gleichgültig.
Karims Bildung erweist sich überdies hier als recht begrenzt. Das arabische „Allah“ ist eine arabisierende Entlehnung des syrischen (= christlich-aramäischen) „Alaha“, das natürlich schon lange vor dem Aufkommen des Islams den christlichen Gott bezeichnete.
MfG
Christoph Heger
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#19   Marcel   21:19:56 | Freitag, 21. April 2006
Gregor sprach von „einem Gott“, nicht „vomselben Gott“
Evelin schrieb: Ist das so schwer zu begreifen?
Wenn man es aus zwingend-ökumenistischen Gründen nicht begreifen will, begreift man es nicht.
Ohne den Filter begreift man es schon. :-)
Meine Schwägerin wird beim nächsten Familientreffen wieder eine abgewandelte steiner’sche Himmelsgöttin anrufen. Eine, wohlgemerkt (Betonung auf singular). Muß ich also, anders als bisher, nicht mehr den Tisch verlassen, weil es doch unser Dreeine Gott ist, den sie anruft?
Denn Vigilans wird mir versichern: die Verwandte ruft einen Gott an; an der weiblichen Form brauche ich mich nicht zu stören, da Gott ja immer derselbe Eine ist.
Das ist schön praktisch: es gibt keinen Zoff mehr, sondern wir können gemütlich Friede, Freude und Eierkuchen haben.
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#18   Evelin   20:43:59 | Freitag, 21. April 2006
@ Karim
Warum stellen Sie sich dumm?
Auch im Deutschen kann Gott für Götzen verwendet werden: Für den germanischen Thor ebenso wie für den ägyptischen Horus, den altkanaanitischen Baal usw. Wenn die Indianer ihren Manitu Gott nennen, ist es dennoch ein Götze.
Wenn die Moslems ihren Götzen Gott nennen, bleibt er ein Götze.
Wenn deutschsprachige Christen von Gott reden, ist es der dreifaltige, wenn deutschsprachige Heiden z.B. Seth oder Odin Gott nennen ist es ein Götze.
Wenn arabische Christen Gott Allah nennen (was sie untereinander sicherlich nur mit einem erklärenden Zusatz tun), ist es der dreifaltige und einzige Gott. Wenn
Moslems ihren Götzen Allah nennen, ist es ein einziger, aber nicht der dreifaltige und somit gar nicht Gott.
Ist das so schwer zu begreifen?
Der Gatte der Evelin
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#17   Irenäus   20:36:21 | Freitag, 21. April 2006
@Karim
Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht.Es ist ja ganz „schön“, daß es Ihnen mit Ihrer Betonung, die Mohammedaner würden ja auch Gott verehren, ja nur um Allversöhnung geht. Dumm nur, daß Gregor keineswegs die Ansicht vertreten hat, die Mohammedaner würden in den Himmel kommen.
Mal abgesehen davon, daß laut Christus niemand zum Vater außer durch ihn kommt (Joh 14,6) und: Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht. (1 Joh 2,23).
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#16   Karim   19:08:59 | Freitag, 21. April 2006
Marcel zitiert Piuspriester: Islam führe die Seelen in die Hölle
Also, lieber Irenäus, wenn Marcel zustimmend eine Aussage eines Priesters der Piusbruderschaft zitiert, der Islam würde die Seelen in die Hölle führen, dann werden Sie doch nicht allen Ernstes behaupten wollen, es handle sich nach Marcel und dem Piuspriester um denselben Gott (der Christen und Moslems) – denn bei „Religion“ (wahrscheinlich von „re-ligare“ – „zurückbinden“, nämlich zu Gott) geht es doch um die Veehrung Gottes, für die man sich die Seeligkeit erwartet.
Die richtige Sicht hatte der hl.Gregor VII., der dem muslimischen Prinzen Al-Nazir zuerkannte, daß er denselben Gott wie die Christen verehre, wenn auch auf andere Weise, und der ihm die „Aufnahme in den Schoß Abrahams“, ein den Moslems geläufiger Ausdruck für die Seeligkeit, wünschte. Von dieser Sicht sind „Marcel“ und der Piuspriester weit entfernt!
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#15   Irenäus   18:54:52 | Freitag, 21. April 2006
@Karim
Marcel hat weiter unten nichts dergleichen geschrieben. Auch wenn Sie recht haben, daß der Allah des Koran nicht einfach als heidnischer Götze bezeichnet werden darf, so ist nichts desto trotz das Gottesbild im Islam bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Es hat schon seine guten Gründe, warum in Saudi-Arabien der Besitz einer Bibel bei Todesstrafe verboten ist.
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#14   Karim   18:43:04 | Freitag, 21. April 2006
Alle arabisch sprechenden Christen beten zu Allah
Jemand mit dem Nicknamen „Marcel“ hat weiter unten haarsträubende Thesen verbreitet, so als würde es sich um den Gott der Christen und Allah um verschiedene Götter handeln. Er scheint wirklich sehr ungebildet oder verblendet oder beides zu sein. Denn jeder arabisch sprechende Christ betet zu „Allah“. Auch der Begriff für „Gott“ in der arabischen Übersetzung der Heiligen Schrift ist „Allah“. Warum haben sich wohl die Christen keine anderen Begriff ausgesucht? Obwohl sie oft unmittelbar mit Moslems zusammenleben und somit Mißverständnissen Raum gegeben würde? Die Antwort ist einfach und seit vielen Jahrhunderten klar: weil „Allah“ weder der „Stammesgott“ der Christen oder der Moslems ist, sondern einfachhin der eine Gott, an den sowohl Christen als auch Moslems glauben. Arabische Christen unterscheiden sich von den Moslems nicht durch „Allah“, sondern durch ihr Bekenntnis, daß sowohl der Sohn als auch der Heilige Geist wesensgleich mit „Allah“ sind.
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#13   Athanasius   15:43:56 | Freitag, 21. April 2006
@Guntram
die Orthodoxie ist die letzte Bastion gegen den Islam.
Na, ziemlich wahr, doch etwa in Rußland (Liaisson mit Iran und Syrien) wohl nicht, und wenn der Ruße weint und schreit, heulen die Serben gen Himmel.
Haben viele hier irgendwie schon an Polen, Litauen, Lettland und Portugal gedacht? Oder an Kroatien?
Malta vielleicht?
Demographisch siegt der Islam nach dem Jahre 2010 endgültig. Greisen, verdorbene Jugend, kinderlose Vierziger werden dann das Bild der Westeuropäer bilden, währen das des Islamismus ein Bild sein wird von einer sehr jungen, vitalen, sogar recht informierten Gesellschaft, mit kinderreichen Familien.
Hoffen wir es nicht. Aber die Erzliberalen parasitieren ja bloß auf die Freiheit und Güte der ehemaligen Christenvölker. Dann wird sie aber gefressen. Wie einst die Stämme Europas von den Hunen. Gebrandschätzt wie einst die heidnischen Völker Babylons von der Sekte Mohammeds. Sed habemus Dominum.
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#12   Guntram   15:33:39 | Freitag, 21. April 2006
es wird schwierig
allein schon weil wir mit ihnen auf engem Raum wohnen und ihre Forderungen hier (!) bei uns immer vermessener werden. Ich stimme zu: die Orthodoxie ist die letzte Bastion gegen den Islam. Die Wunden, die die islamischen Osmanen geschlagen haben sind noch nicht verheilt, vor allem auf dem Balkan. Der Ex-Jugoslavien-Konflikt wirft auch ein Licht darauf. Es ging nicht nur um Nationalismus, sondern auch um Religion. Die fanatischen Saudis haben übrigens dort auch mitgemischt…mit Geld und Religionsliteratur. Das traurige ist, daß hier kath. Bischöfe sich vehement für Moscheenbauten, Siegespaniere gegen das Christentum einsetzen. Im Westen sollte der Europäer sich auf die kulturellen Werte seiner Ahnen besinnen, auch auf die vorchristliche Religion seiner Vorväter
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#11   Beobachterin   15:23:32 | Freitag, 21. April 2006
Europa wird am Ende dieses Jahrhunderts islamisch sein
Obiges behaupte nicht ich, sondern es war zu lesen in der Tageszeitung die WELT:
www.welt.de/…04/07/28/310913.html
Diejenigen, die jetzt gegen die Kirche hetzen und zum Austritt aus der Kirche aufrufen, betätigen sich als nützliche Idioten und werden dann vom Regen in die Traufe kommen. Den Schaden haben natürlich wir alle: Eine jetzt freie und offene Gesellschaft (oder eine, die sich so versteht und es verhältnismäßig auch ist) wird sich in eine rechtsextreme und rückwärtsgewandte Gesellschaft geändert haben.
Diejenigen, die keine Kinder haben (z.B. Homosexuelle) mag es nicht interessieren, solange es noch nicht so weit ist. Aber es kann schneller gehen, als man denkt.
Mehr als 60 Prozent aller Überfälle auf Homosexuelle werden von Seiten der „Migranten“ begangen – nach einer von den Homosexuellen selbst erstellten Statistik. Die wird doch nicht gefälscht sein?
Das kann ja dann „heiter“ werden, wenn wir erst eine islamische Leitkultur hier haben.
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#10   Ansgar   13:56:46 | Freitag, 21. April 2006
Nec timide
Kein Zittern und Greinen vor dem Islam! Das ist ein ernstzunehmender Gegner des Christentums, doch dessen „Untergang“ herbeizuführen – dafür reicht es nicht. Alleine das Frauenbild und die Rolle der Frau: Wer glaubt ernsthaft, daß sich eine christliche Frau, durch Jesus als Gefährtin ausgezeichnet und in ihre hervorgehobene Rolle in der Schöpfung eingesetzt, wieder zur kopftuchtragenden, weggesperrten Dienerin machen ließe? Das werden sich unsere Frauen nicht gefallen lassen.
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#9   Maledica   13:19:48 | Freitag, 21. April 2006
Muslimische Gewaltreligion
Vergessen wir nicht, wer Unfrieden gesäät hat:
Mohammed mit seiner Irrlehre.
Er lies die einst blühenden christlichen Länder mit Terror und Hass übersäen und hat die Völker unterjocht.
Während das Christentum niemanden zwingt den wahren Glauben anzunehmen und den Sünder auch ewig verlorengehen läßt- wenn er dies nun will;
Kennt der Islam keine Freiheiten!
Die Kreuzzüge waren ein Schutz für die Pilger ins Heilige Land, um diese gegen die muslimischen Horden zu schützen. Daß es auch einige Ausschreitungen gegeben hat, mindert jedoch nicht den Glanz der Kreuzzüge.
Die Kirchenhasser und Moslemliebhaber wollen jedoch wie immer die Tatsachen verdrehen…
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#8   Athanasius   13:00:47 | Freitag, 21. April 2006
@Ansgar
In vielem stimme ich mit Ihnen überein, aber die Gottesdienste der ‘Orthodoxen’ in den östlichen Liturgien sind nicht voller Lärm und schon gar nicht ‘unfromm’. Ich vergötze den christlichen Osten nicht, aber die heutige Westkirche múß von ihm lernen, sonst überlebt er nicht.
Die Ostriten sind integraler Teil des katholischen Erbes und hochwürdig.
Zu den Muslimen: wir dürfen nicht vergessen, daß diese mittlerweile technologisch immer weitere Fortschritte machen. In Teheran hat man Flatscreens in allen Zügen und Metro-Wagons. Jeder hat ein Handy. Das haben nicht einmal alle Italiener oder Tschechen! Die Wut, die Kraft und die Stärke des Islam ist überwältigend, aber wir dürfen nicht vor ihm zittern, wie die Sekularisten. Denn wir wissen wie Karl Martel (732): „Omnipotens es Tu, Domine et Deus Sabaoth.“
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#7   Ansgar   12:52:02 | Freitag, 21. April 2006
@ Guntram, Institoris
Das Abendland wird nicht untergehen, niemals. Es ist eine heilige Idee. Als kleine Flamme wird der christliche Okzident diese Zeit überwintern, um dann als strahlendes Licht von neuem die Welt zu erleuchten und von Gott zu künden.
Was die Orthodoxie betrifft: neben viel Verehrungswürdigem und Tapferem haben diese Schismatiker doch ihre eigenen Fehler. Mit ihren eifersüchtigen, eng-nationalistischen Patriarchen, ihren verheirateten Popen, ihrem lärmigen und unfrommen Gottesdiensten. Kein Leitbild für uns.
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#6   Institoris   12:23:29 | Freitag, 21. April 2006
Sie haben nicht recht, Guntram!
Während im Okzident die glorreichen Siege christlicher Heere längst vergessen sind, sind sie den Muslimen als schmerzliche Niederlage in bester Erinnerung. Doch nun ist für sie die Zeit der Revanche gekommen: das Greisenhaus Europa ist schwach wie nie. Allein die Länder der hochheiligen Orthodoxie werden Bastionen des Glaubens bleiben.
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#5   Guntram   12:08:42 | Freitag, 21. April 2006
zum Untergang verurteilt…
Wer erinnert sich heute noch an den Sieg Karl Martells gegen die Moslems, die Schlacht bei Poitiers? Wissen wir heute noch die Taten Prinz Eugens zu schätzen, den großen Türkenbezwinger, der die Christenheit vor Jahrhunderten vor dem bewahrt hat, was uns heute droht: wir werden in den bestialischen Klauen des Islams ende. Wie viele Mädchen sind als Sklaven in islamischen Harems geendet. Wieviele Jünglinge wurden von den Langbärtigen geschändet und in die Reihen der Janitscharen eingereiht, die gegen den Glauben der Christen fanatisch kämpften? alles schon vergessen? Sind wir so lau und gleichgültig geworden gegen eine satanische und grausame Religion, den Islam?
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#4   aphrodite †   11:47:22 | Freitag, 21. April 2006
denkfehler
also da sind gleich mehrere denkfehler enthalten, die ich mir nur so erklären kann, dass der melchitische bischof wohl in seinen theologischen studien keine ideologiekritik mitbekommen hat:
der westen, den er meint, hat keine werte: werte haben die religionen, auch die us-amerikanische ideologie namens „civil-religion“, aber was er meint, ist der westliche neoliberalismus, der hat nur einen „wert“, und der heißt $$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$$ bzw. neuerdings auch €€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€
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#3   Guntram   11:32:51 | Freitag, 21. April 2006
gleiche Brüder, gleiche Kappen
fällt mir da ein. Entspringen Judentum, Christentum und Islam der lebensfeindlichen Wüste. Dennoch, werden wir unter dem Islam nichts zu lachen haben; wir haben es so gewollt. Das ganze ökumenische Zeugs von Dialog usw. spielt den Moslems in die Hände. Sie fordern für sich Toleranz ein, gewähren selber aber keine; trotz ihrer scheinheiligen Beteuerungen der Islam sei ein Religion des Friedens. Das bringt der Artikel gut zum Ausdruck. Wenn die Pastoren von den Moslems von den Kanzeln heruntergejagt werden, und unsere Frauen und Töchter gezwungen werden Kopftücher zu tragen (weil wir ja nicht unsere muslimischen Mitbrüder in ihren Gefühlen verletzen wollen), dann werden die Verblödeten in unseren Breitengeraden spät (hoffentlich nicht zu spät) merken, daß sie sich selbst den Untergang bereitet haben. Das Christentum wird gegen den Islam nicht mehr auftreten können, vor allem nicht im Westen. Es ist selbst in seiner Paranoia gefangen. Glaubt an seinen Selbstbetrug, von der Toleranz der Religionen, Friede, Freude, Eierkuchen. Nur die Orthodoxie, nicht angekränkelt von einem selbstmörderischen Ökumenismus und Libertinismus, mag den Moslems noch einen ernst zu nehmenden Gegner sein. Die Untaten der muselmanischen Türken in Osteuropa sind von diesen Völkern (Griechen, Serben,) nicht vergessen.Es bleibt abzuwarten, ob die Orthodoxie unter dem westlichen Druck (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit) auch ihr Vaticanum II erleben wird.Friedens
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#1   Marcel   11:21:47 | Freitag, 21. April 2006
„Der Krieg in unseren Städten“
Dem Würdenträger sei das Buch Udo Ulfkottes empfohlen mit obigem Titel.
Die sich in der BRD ausbreitende Anarchie, die einhergeht mit dem Zuammenbruch des Sozial- und Staates, wird den Konflikt katalysieren.
Der entgeistigte Westen nährt die Todesreligion Islam für kurze Zeit – denn ersterer hat seinen Zenit lange überschritten –, aber die Hauptstoßrichtung des Islam geht gegen den Dreifaltigen Gott und Seine Apostel.
„Vom Islam sagen wir ohne Umschweife, daß es eine falsche Religion ist, die Mohammed vom Dämon eingegeben wurde, um die Seelen zu täuschen. Und eben weil sie falsch ist, sagen wir, daß sie eine gefährliche Religion ist, gefährlich auf der übernatürlichen Ebene, denn sie führt die Seelen in die Hölle {…}“ (P. Laurençon, FSSPX France www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=135&pid=24…])
Die Weihe des Menschengeschlechtes an das heiligste Herz Jesu durch Papst Leo III www.kreuzforum.net/showthread.php?tid=136:
{…} Liebster Jesus, Erlöser des Menschengeschlechtes, blicke herab auf uns! {…} Sei Du, Herr, König nicht nur über die Gläubigen {…} Sei Du König über alle, die immer noch vom alten Wahn des Heidentums oder des Islams umfangen sind; entreiße sie der Finsternis und führe sie zum Licht und Reiche Gottes. Blicke endlich voll Erbarmen auf die Kinder des Volkes, das ehedem das auserwählte war. Möge das Blut, das einst auf sie herabgerufen wurde, als Bad der Erlösung und des Lebens auch über sie fließen.
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