Wider eine Homo-Instrumentalisierung von Gottesdiensten
Der Augsburger Generalvikar bekräftigte in einer Stellungnahme das Verbot ökumenischer Gottesdienste, die als Programmpunkte von Homo-Aufmärschen gedacht sind.

In der Vergangenheit hätten solche Gottesdienste aus seelsorglichen Erwägungen stattgefunden. Man habe für verstorbene Aids-Patienten – derer sich die Kirche intensiv annehme – gebetet.
Die hier zur Debatte stehende Homo-Veranstaltung sei jedoch in den zurückliegenden Jahren immer stärker zu einer politischen Manifestation für die gesellschaftliche Anerkennung „gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften“ geworden.
Dies mache eine Beteiligung der Kirche im Umfeld dieser Veranstaltung unmöglich.
Die Kirche verstehe die Homosexualität im Sinne des Katholischen Katechismus und der Heiligen Schrift als schweren Verstoß gegen das Natürliche Gesetz und die Schöpfungsordnung.
Sie könne gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht billigen.
Das klare Zeugnis der Kirche für die sakramentale Ehe von Mann und Frau als die einzige gottgewollte Form der Partnerschaft mit dem Ziel gemeinsamer Kinder dürfe nicht durch eine mißverständliche Instrumentalisierung von Gottesdiensten zu anderen politischen Leitbildern verwässert werden.
Dem ursprünglich verfolgten seelsorglichen Anliegen könne auch in anderer Form Rechnung getragen werden.
Die Beteiligung am ökumenischen Gottesdienst in der Augsburger St. Moritz-Kirche im Umfeld der Homo-Veranstaltung sei aus diesem Grund bereits seit längerem kritisch überdacht worden.
Generalvikar Heigl betonte, daß das Bistum mit der getroffenen Entscheidung den entsprechenden Leitlinien des Apostolischen Stuhles sowie einem darauf basierenden gemeinsamen Beschluß der Bayerischen Bischofskonferenz entspreche. Danach sollten Gottesdienste im Umfeld von Homo-Märschen verboten werden.
Der Generalvikar widersprach ausdrücklich Berichten, wonach die Diözese in der Frage des Homo-Gottesdienstes in St. Moritz von der Glaubenskongregation „übergangen“ worden sei.
Die Glaubenskongregation habe sich in dieser Frage bereits Mitte vergangenen Jahres an den Erzbischof von München und Freising, Friedrich Kardinal Wetter, gewandt und gebeten, eine grundsätzliche, gemeinsame Linie der Bayerischen Bischofskonferenz auszuarbeiten.
Anderslautende Meldungen beruhten auf einem Mißverständnis.
Das Verbot für den Homo-Gottesdienst sei eine eigenständige Entscheidung des Bistums Augsburg.
Sie beruhe auf einer gegenüber den Vorjahren veränderten Ausgangslage und stehe selbstverständlich im vollen Einklang mit den Richtlinien der Weltkirche und den Beschlüssen der Bayerischen Bischöfe.
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Dienstag, 25. April 2006 00:59
Freitag: @ Benedikt
Gerne hätte ich ihnen schon eher geantwortet, ich darf aber nur dreimal innerhalb 24 Stunden hier schreiben…im
Gegensatz zu ihnen. Sie konnten 18 Beiträge verfassen.
Danke…mir fiel irgendwann selbst auf, ihren Beitrag unaufmerksam gelesen zu haben. Das schleicht sich aber mit der Zeit ein, wenn man hier derart viel findet, dass nichts weiter als ignoriert werden sollte. Ihre Auffassung aber, kann ich so stehen lassen.
Danke…mir fiel irgendwann selbst auf, ihren Beitrag unaufmerksam gelesen zu haben. Das schleicht sich aber mit der Zeit ein, wenn man hier derart viel findet, dass nichts weiter als ignoriert werden sollte. Ihre Auffassung aber, kann ich so stehen lassen.
Montag, 24. April 2006 13:44
Benedikt: @ Freitag
Sie haben mich nicht richtig verstanden: Ich habe nicht behauptet, dass nur der ein gutes Gewissen hat, der sich explizit auf christliche Werte bezieht, sondern dass JEDER (also auch Nicht-Gläubige!), von dem man sagen kann, er habe ein gutes Gewissen , meiner Auffassung nach ohne es zu wissen christliche Werte in sich hat. Bitte beachten Sie auch die Unterscheidung Werte/ Glauben!
Montag, 24. April 2006 13:17
carlos_peron: Der Begriff „Humanismus“…
zeigt ja schon, daß es sich um eine profane Ideologie handelt. Insofern gehört diese dem neopaganen
Spektrum an.
Sie wissen aber schon, dass Petrarca hoher Geistlicher war?
Sie wissen aber schon, dass Petrarca hoher Geistlicher war?
Montag, 24. April 2006 09:22
tillsninchen: Akzeptanz?
Einige der Kreuzis werden jetzt fragen: „Was ist das?“ XD
Montag, 24. April 2006 00:14
Freitag: @ Benedikt
Schade…ich gehe davon aus, dass Annäherungen zwischen Gläubigen und den nicht glaubenden möglich sind. Ich verweigere mich aber dann, wenn der Ursprung eines guten Gewissens auf christlicher Vorstellung gründen soll. Was alles für die Ausbildung des Gewissens Einfluß haben kann, wurde schon aufgezählt, nur entscheidet jeder für sich allein und ganz persönlich. Die Akzeptanz dafür fehlt hier.
Sonntag, 23. April 2006 23:39
Benedikt: @ Freitag
Ich bin der Überzeugung, dass jemand, der „guten Gewissens ist“ im Grunde ein Gewissen hat, das sich –
nicht mal unbedingt gewollterweise – auf christliche Vorstellungen gründet.
@ Sozialkatholisch
Ja klar. Ich meinte damit nur, dass man Sünden soweit wie möglich aufspüren sollte und nicht einfach sich zurücklehnend für alle unbekannten Sünden betet.
@ Sozialkatholisch
Ja klar. Ich meinte damit nur, dass man Sünden soweit wie möglich aufspüren sollte und nicht einfach sich zurücklehnend für alle unbekannten Sünden betet.
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