Dieses Jahr zelebrierte der Weihbischof von Salzburg die Ostermesse mit einer blutenden Wunde an der Hand. Dabei hatte er nur versucht, Frieden zu stiften.
(kreuz.net, Goldegg) Am vergangenen Karsamstag spazierte Weihbischof Andreas Laun in der Ortschaft Goldegg
im Salzburger Pongau. Dabei bemerkte er eine Rauferei zwischen zwei kleinen Mischlingshunden, die zu einem
Gasthaus gehörten, und dem Schäferhund eines älteren Lehrers.
Mons. Andreas Laun besitzt seit Jahren
selber einen Hund und gilt als besonderer Tier- und Hundefreund.
Darum versuchte der Weihbischof, den
Hundestreit zu schlichten: „Ich habe mir gedacht, wenn ich einen Hund aus dem Verkehr ziehe, dann wird
die Sache für die Besitzer vielleicht leichter zu regeln sein“ – so der Bischof vor dem ‘Österreichischen
Rundfunk’.
Er habe kurzerhand einen der kleinen Hunde aus dem Kampfgeschehen gezogen. Leider sei dann
die Rauferei noch einmal losgegangen: „Als ich den kleinen Hund nochmals nehmen wollte, hat er blitzschnell
nach meiner Hand geschnappt und mich ein bißchen verletzt.“
Doch das sei nicht schlimm. Er habe sich
zur Sicherheit noch eine Tetanus-Spritze geben lassen. Dann sei er zur Kirche gegangen und habe die Osternacht
zelebriert.
Die Sache habe insofern ein bißchen komisch ausgesehen, als die Wunde unter dem Pflaster
nachblutete: „Das konnte man sehen.“ Er habe sich deshalb den Gläubigen nach der Messe erklärt.
Schlimmere
Bißverletzungen als der Weihbischof erlitt der Gastwirt, dem die beiden kleinen Mischlingshunde gehören.
Für den Weihbischof war das absehbar: „Ich habe mir gedacht, daß ihn der große Hund beißen wird,
weil der Wirt seine Hunde schützen wollte.“
Es sei klar, daß man – wenn man einen aufgeregten Hund
mit der Hand berührt – mit hoher Wahrscheinlichkeit gebissen werde. Hunde wüßten in solchen Situationen
oft gar nicht mehr, wohin sie zur Verteidigung zwicken oder beißen, erklärte Weihbischof Laun.
Der
Schäfer sei außerdem in einer blöden Lage gewesen: „Sein Besitzer hat versucht, ihn festzuhalten, und
die zwei kleinen Hunde haben inzwischen auf ihn eingebissen.“
Das Herrchen des Schäfers, ein älterer
Mann, habe sich sehr aufgeregt. „Das war ein Hauptgrund für mich zu helfen. Denn der alte Herr war in
der Situation völlig überfordert.“
Der gebissene Gastwirt wird voraussichtlich heute Samstag das Spital
verlassen. Er und seine beiden Hunde seien in der Vergangenheit mehrfach vom gleichen Schäferhund angegriffen
worden.
Es scheint, daß der Hundekampf vom Karsamstag in nächster Zeit auch die Justiz beschäftigen
wird. Unklar ist, ob der Weihbischof dabei als Zeuge auszusagen gedenkt.
Email-Adressen der Empfänger
7 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Hundebiß Weihbischof Laun ist ja ein großer Tierfreund, aber den Hundestreit hätte er besser nicht
schlichten sollen, vielleicht wäre es besser gewesen, eine Wasserpistole einzusetzen. Aber ich wünsche
Bischof Laun auf jeden Fall gute Besserung.
Mal ganz im Ernst, wen interessieren deart belangloste Artikel? Richtiger Tradi-Tratsch!!! sowie dieser
Text auch keine Sau interessieren wird, den frei aus dem Internet gewählt habe: «Der Hund hat mich gebissen»
Viele Bewohner des Regensdorfer Weilers Altburg fürchten sich vor dem Dobermann eines ihrer Nachbarn.
Laut einem Gutachten ist das Tier allerdings harmlos. Einwohner des Regensdorfer Quartiers Altburg behaupten,
den Dobermann-Rüden Bronco mehrmals allein ohne seinen Halter im Quartier gesehen zu haben. Die Gemeindebehörden
und der Hundebesitzer bezweifeln solche Vorfälle. Der Hund sei stets angeleint. (dab) «Der Dobermann
ist wie ein Gepard auf mich losgespurtet, hat mich angesprungen und in den Ellenbogen gebissen», schildert
der Elektroingenieur H. S. (Name der Redaktion bekannt) einen Vorfall, der sich am Abend des 14. September
2004 im Regensdorfer Ortsteil Altburg zugetragen haben soll. «Ich liess mich damals beim Doktor behandeln
und erhielt eine Tetanusspritze.» Ein Arztzeugnis bestätigt den Hundebiss. Tags darauf erstattete H.
S. Anzeige gegen den Hundehalter, einen im Quartier wohnhaften Geschäftsmann. Aussage gegen Aussage Das
Verfahren wurde aber bald wieder eingestellt. Gesehen hatte den Vorfall nämlich niemand, und der Hundehalter
bestritt bei der polizeilichen Einvernahme, dass sein Dobermann-Rüde Bronco den Nachbarn gebissen habe.
Broncos Besitzer ging sogar in die Offensive und verzeigte H. S. seinerseits bei der Polizei. H. S. soll
seinen Hund absichtlich gereizt haben, womit er gegen Paragraf 7 des Hundegesetzes…