Das Ende der Fahnenstange
Eine sterile Kondom- und Antibaby-Gesellschaft, die in einen Haufen skurriler Einzelgänger degeneriert, besitzt keine Zukunft.
(kreuz.net, Stuttgart) Der Philosoph und Schriftsteller Rüdiger Safranski (61) hat kürzlich seine Zweifel
über die Zukunftsfähigkeit einer Single-Gesellschaft geäußert.Der in München lebende Philosoph stellte sich Mitte März einem Interview mit der ‘Stuttgarter Zeitung’. Safranski ist in Deutschland als Ko-Moderator der Sendereihe ‘Philosophisches Quartett’ bekannt. Die Sendung läuft im ‘Zweiten Deutschen Fernsehen’.
Der Mensch sei anthropologisch gesehen „ein Familientier“. Das habe sich erst in jüngster Zeit zu verändern begonnen.
Aufgrund dieses Prozesses würden sich Single-Naturen entwickeln, „über deren geistige Existenz sich schon einiges sagen läßt“.
In Familien und Großfamilien sei früher der Umgang mit dem Tod schon auf Grund der Familiengrößen «wie selbstverständlich» erlernt worden.
Dagegen werde der Tod in einer atomisierten Single-Gesellschaft verdrängt. So würden „neue Panikgefühle“ entstehen:
„In der Summe führt das zu einer dramatischen Unreife in der Gestaltung des Lebens“ – so der Philosoph.
Eine weitere Konsequenz der Einzelgänger-Gesellschaft sei, daß das Denken in Generationsketten für kinderlose Singles seine Bedeutung verliere.
Diese so entstehenden, losgelösten Einzelgänger würden sich „mehr und mehr als Endverbraucher“ verhalten, „die sich selber als Ende der Fahnenstange sehen.“
Wenn diese Mentalität an die Macht komme, sei keine Zukunftspolitik mehr möglich.
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Montag, 24. April 2006 10:22
deepthought: @RodolfoPanetta
Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Neugeborenes schon einen Glauben hat. Es mag vielleicht Eltern haben die ihm später einen Glauben aufnötigen wollen (da ist bei Christen und Muslimen nur wenig Unterschied), aber der arme Säugling interessiert sich bestimmt (noch) nicht für Religion.
Sonntag, 23. April 2006 20:19
Rodolfo Panetta: Unser Verderben scheint bereits unumkehrbar
Sachkundige Wissenschaftler wie Herwig Birg haben bereits resigniert. Die Dummheit unserer Gesellschaft ist zu sehen, sooft wir den Fernsehapparat einschalten. In Berlin sind bereits heute 80 von 100 Neugeborenen moslemischen Glaubens – Quelle: Hans-Hermann Gockel: Deutschland, die überstrapazierte Nation, Bilanz jahrzehntelanger Fehlentwicklungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, Resch-Verlag, Gräfelfing 2006.
Sonntag, 23. April 2006 17:22
methusalix †: die katholische Kirche und die Fahnenstange:
Beobachterin: dummes Geschwätz
Auf dem Zölibat herumzuhacken, …ist ein dümmliches Ablenkungsmanöver.
Kein Ablenkungsmanöver, aber, zugegeben, ein kleiner Seitenhieb auf die zölibatären Sexualtheoretiker, die in der Liebe immer alles besser zu wissen glauben.
Selbstverständlich kann jeder selbst entscheiden, …Er fördert aber die Homo-Ehe, und an einer unfruchtbaren Partnerschaft ist nichts förderungwürdiges.
Gefördert wird die Übernahme von Verantwortung von Menschen gegenüber ihren Partnerinnen und Partnern. Dass die katholische Kirche da eine andere Weltsicht hat, berührt die Interessen des Staates nicht.
Bitte nicht wieder mit dem noch dümmlicheren Einwand … Ja, die gibt es und auch hier wird die Übernahme von Verantwortung staatlich gefördert; zum Beispiel durch niedrige Sätze in der Erbschaftssteuer.
Copertino: Es ist zu danken…
…unserem Zeitgenossen Namens Methusalixonan, dass sie sich in die Tradition all jener der Geschichte stellen,… Nein, das war nur ein kleiner Seitenhieb gegen die kirchlichen Besserwisser. Die „demographische Katastrophe“ hat der ungebremste Kapitalismus verursacht, der alles, sogar den Menschen, zur Handelsware verkommen lässt
Auf dem Zölibat herumzuhacken, …ist ein dümmliches Ablenkungsmanöver.
Kein Ablenkungsmanöver, aber, zugegeben, ein kleiner Seitenhieb auf die zölibatären Sexualtheoretiker, die in der Liebe immer alles besser zu wissen glauben.
Selbstverständlich kann jeder selbst entscheiden, …Er fördert aber die Homo-Ehe, und an einer unfruchtbaren Partnerschaft ist nichts förderungwürdiges.
Gefördert wird die Übernahme von Verantwortung von Menschen gegenüber ihren Partnerinnen und Partnern. Dass die katholische Kirche da eine andere Weltsicht hat, berührt die Interessen des Staates nicht.
Bitte nicht wieder mit dem noch dümmlicheren Einwand … Ja, die gibt es und auch hier wird die Übernahme von Verantwortung staatlich gefördert; zum Beispiel durch niedrige Sätze in der Erbschaftssteuer.
Copertino: Es ist zu danken…
…unserem Zeitgenossen Namens Methusalixonan, dass sie sich in die Tradition all jener der Geschichte stellen,… Nein, das war nur ein kleiner Seitenhieb gegen die kirchlichen Besserwisser. Die „demographische Katastrophe“ hat der ungebremste Kapitalismus verursacht, der alles, sogar den Menschen, zur Handelsware verkommen lässt
Sonntag, 23. April 2006 17:12
_xyz_: Bonjour
Es gibt einen statistisch erhärteten Zusammenhang zw. Religiosität und Geburtenrate. Phillip Longman
hat in seiner jüngsten Publikation über die Rückkehr des Patriarchats darauf hingewiesen.
„Es gibt starke wechselseitige Beziehungen zwischen religiösen Überzeugungen und hohen Geburtsraten. In den USA meinen 47 Prozent der Menschen, die regelmäßig in die Kirche gehen, zu einer idealen Familie gehörten drei oder mehr Kinder. Unter denen, die selten in die Kirche gehen, sind nur 27 Prozent dieser Ansicht. In Utah, wo 69 Prozent der Einwohner Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage sind, findet man die höchsten Geburtenraten in den USA. Jährlich bringen in Utah 1000 Frauen 90 Kinder zur Welt. Zum Vergleich: In Vermont, dem einzigen Staate, der einen Sozialisten in den Kongress entsandte und als erster Staat Ziviltrauungen für Homosexuelle zuließ, sind es 49 Kinder.“ (aus einer Zusammenfassung über Longmans Thesen)
Es würde mich nicht wundern, wenn sich auch in Deutschland hinsichtl. Kirchenbesuchshäufigkeit/Konfessionszugehörigkeit und Fertilität ein statistischer Zusammenhang feststellen ließe!
„Es gibt starke wechselseitige Beziehungen zwischen religiösen Überzeugungen und hohen Geburtsraten. In den USA meinen 47 Prozent der Menschen, die regelmäßig in die Kirche gehen, zu einer idealen Familie gehörten drei oder mehr Kinder. Unter denen, die selten in die Kirche gehen, sind nur 27 Prozent dieser Ansicht. In Utah, wo 69 Prozent der Einwohner Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage sind, findet man die höchsten Geburtenraten in den USA. Jährlich bringen in Utah 1000 Frauen 90 Kinder zur Welt. Zum Vergleich: In Vermont, dem einzigen Staate, der einen Sozialisten in den Kongress entsandte und als erster Staat Ziviltrauungen für Homosexuelle zuließ, sind es 49 Kinder.“ (aus einer Zusammenfassung über Longmans Thesen)
Es würde mich nicht wundern, wenn sich auch in Deutschland hinsichtl. Kirchenbesuchshäufigkeit/Konfessionszugehörigkeit und Fertilität ein statistischer Zusammenhang feststellen ließe!
Sonntag, 23. April 2006 16:40
Bonjour: @Copertino: „blühende Klöster / Familien“
Darf ich um einige Beispiele bitten?
Sonntag, 23. April 2006 16:32
Benedikt: Jagd…
Danach mußte man ihn betreffend Pillenenzyklika geradezu „zum Jagen tragen“.
Der Jäger war ein gewisser Karol Wojtyla.
Der Jäger war ein gewisser Karol Wojtyla.
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