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Sonntag, 23. April 2006 07:57
kreuzmeldungen
Polen in der Vorbereitung + Neuer Bischof von Fatima + Pensionierte Moraltheologie + Eile ist geboten + Dieses Brot nehmen
Polen in der Vorbereitung

Polen. Während des Papstbesuchs in Polen Ende Mai werden im polnischen Fernsehen nur ausgewählte Unternehmen für ihre Produkte werben dürfen. Der polnische Fernsehsender ‘TV Polonia’ – der alle Messen und Besuche des Papstes überträgt – hat umstrittene Werbungen für Alkohol, Hygieneprodukte oder Unterwäsche zensuriert.

Neuer Bischof von Fatima

Portugal. Papst Benedikt XVI. hat einen neuen Bischof für den portugiesischen Marienwallfahrtsort Fatima ernannt. Der neue Bischof der Diözese Leiria-Fatima, Mons. Antonio Augusto dos Santos Martos (58), war bislang Bischof von Viseu im Norden des Landes. Der bisherige Bischof Serafim de Sousa Ferreira e Silva (75) ist aus Altersgründen zurückgetreten. Bischof Serafim gilt unter anderem wegen umstrittener Praktiken im Heiligtum von Fatima als Synkretist.

Pensionierte Moraltheologie

Deutschland. Laut dem emeritierten Münchner Moraltheologen, Hw. Johannes Gründel, sind die katholischen Ethiker in den 70er Jahren zur Einsicht gekommen, daß die Entscheidung zur Kinderverhütung den Eheleuten eigenverantwortlich zugewiesen bleibe. Der Moraltheologe äußerte sich vor der Tageszeitung ‘Münchner Merkur’. Ob man in der Frage von Aidskranken die Verwendung von Latexüberzügen nun als „geringeres Übel“ oder als „grundsätzlich sittlich erlaubt“ betrachte, hänge von der inneren Einstellung und der Kenntnis über die gesamte ethische Diskussion ab.

Eile ist geboten

Deutschland. Klaus Günter Annen von der ‘Initiative: Nie wieder!’ hat gegen die jüngste Verspottung des katholischen Glaubens durch einen in Deutschland ausstrahlenden US-Musiksender Strafanzeige erstattet. Grund dafür ist die Eröffnung eines Online-Beichtstuhles durch den umstrittenen Sender. Annen erklärt in seiner Anzeige, daß der Inhalt der Internetseite seine religiöse Überzeugung mißachte und ihn verletzte: „Ich bitte die Staatsanwaltschaft hier schnellstens einzuschreiten.“

Dieses Brot nehmen

„Alina erinnert sich gerne an das Bild von den Steinen, die einem im Weg liegen. Zum Beispiel, weil man einen anderen Menschen nicht mag. „Man sagt, was einem nicht gefällt, und wirft den Stein einfach ins Wasser“, erzählt sie. Veronika mag besonders die Geschichte von der Auferstehung, Kevin findet die vom letzten Abendmahl schön, wie Jesus das Brot brach und mit anderen teilte. „Ich find’s toll, daß wir dann endlich auch dieses Brot nehmen dürfen“, freut er sich auf die Kommunion.“

Aus einem Bericht von der südhessischen Onlinetageszeitung ‘Echo Online’ über die heutige Erstkommunion in der Pfarrei ‘Auferstehung Christi und Heilige Dreifaltigkeit’ in Rüsselsheim – 20 km südwestlich von Frankfurt/Main.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 10 Lesermeinungen:
Dienstag, 25. April 2006 01:10
Christin: Anordung und Wunsch des Hl.V.P.Bendikt XVI.?
Das ist schon richtig so!
Der Glauben kann nicht „ausschließlich“ auf den LEIB eingeschränkt werden,oder doch?.
Das ist doch Heimat und Wurzel unserer Existenz!
Aber der Geist bewahrt und hält alles in Ehren hoffentlich!
Geist und Leib sollen eins sein,und auf sich selber aufpassen,da muß niemand Angst haben das etwas aus den Fugen gerät wenn mal eine Werbung ein wenig aufdringlich erscheint.
Denn auch die Wurzel des Geistes wird vom Leib bestimmt!
Der Leib ist alles was wir haben ohne Leib könnte wir nicht denken,fühlen,handeln.
WErbung spricht haupsächlich die Bedürfnisse des Leibes an der unsere erste und letzte LIebe sein sollte!
Montag, 24. April 2006 18:03
Dr. Otterbeck: Ihr Vorbild
wurde nicht exkommuniziert, als er an der Messe Pius V. festhielt (an dessen Grab auch ich bereits betete), nicht einmal, als er am 21.11.1974 als Befürworter der Liturgiereform „exkommunizierte“. Die Exkommunikation erfolgte latae sententiae mit den Bischifsweihen, die punktgenau zum 25. Jahrestag der Krönung des „Erzfeindes“ Paul VI. inszeniert wurden.

„Casti connubii“ Pius XI. war u.a. eine Absage an den relativierenden Standpunkt der anglikanischen Lambeth-Konferenz. Niemals darf die Kirche etwas „für erlaubt erklären, was in Wirklichkeit unerlaubt ist“ (HV No. 18)

Was das etwa Modernismus??
Montag, 24. April 2006 11:35
Athanasius: „Pensionierte Moraltheologie“
Die konziliare Kirche, die doch so auf die Quasiunfehlbarkeit fehlbarer Dekrete hämmert, verlässt selber die wirkliche Unfehlbarkeit des gewöhnlichen universellen Magisteriums, würde man die Lehre Pius’ XI. in ‘Casta conubii’ und Pauls. VI. in ‘Humanae vitae’ verwerfen oder aushöhlen, wie es nun wohl danach aussieht. Aber Bischöfe werden ja lediglich exkommuniziert, weil sie an der hl. Messe Pius’ V. festhalten und die wirklichen römisch-katholischen Dogmen unverkürzt verkünden, wie die „Piusbrüder“ es ja tun!

Ich glaube eher, dass die 1970er ‘Moral’-theologen (Theologen – TheohatWahrheitsprochen) in die Rente gehen müssen!
Sonntag, 23. April 2006 18:36
Sulpicius: @wiener
man sollte die ganze pfarre zusperren.

Sehr richtig.
Sonntag, 23. April 2006 14:47
bonifatius: @Horst Eckner:
Sind bestimmt die Homos schuld. Ist ja eh die Diözese von Karl Lehmann, und damit hätten wir’s wieder:
Homos, Lehmann, Rahner, Juden, MTV, suchen Sie sich den Schuldigen aus!

Sie haben wieder einmal recht! Aber warum aussuchen?
Sonntag, 23. April 2006 14:06
Horst Eckner †: @Benedikt
Da stimme ich Ihnen sogar zu – aber inwiefern werden hier Missstände sichtbar?

1. Vom ersten Teil der Meldung erfahren wir nicht, worum es da überhaupt geht.

2. Der Artikel stammt offenbar nicht von einer kirchlichen Publikation, wir wissen also nicht mal, ob die Journalisten verstanden haben, worüber sie da berichten, und warum sie gerade diese beiden Wortmeldungen ausgewählt haben.

3. Wenn ich mir die Überschrift anschaue, scheint die bestialische Häresie dieses Achtjährigen darin zu bestehen, dass er davon spricht, „das Brot des Abendmahles zu nehmen“ anstatt „es gereicht zu bekommen“. Aber schauen Sie mal, was im Abendmahlsbericht steht: „Er nahm das BROT … und sprach: NEHMET und esset alle davon…“

Kurz gesagt: Es gibt in den paar – aus einer nicht-kirchlichen Internetzeitung abgetippten und offenbar aus dem Zusammenhang gerissenen – Zeilen ÜBERHAUPT NICHTS, das auf Missstände hindeutete.

Würde kreuz.net über Missstände berichten, würde ich diese kritisieren. Aber in diesem Artikel steht NULL. Pure Schaumschlägerei.

Ich warte noch immer auf einen Artikel, in dem kreuz.net einmal über echte Missstände berichtet und dies gemäß der Weisung unseres Hl. Vaters (z.B. in den letzten Liturgie-Instruktiones) im Geist der Liebe und somit unter Verzicht auf Beleidigungen, Verunglimpfungen, Schmähungen, Homophobie, Gynophobie, Selbstherrlichkeit und Antijudaismus tut. Dann unterstütze ich das sofort.
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