Ökumene
Auch ein Traditionalist braucht manchmal Veränderung
Ein schwedischer Pastor hat beschlossen, in diesem Sommer katholisch zu werden. Die Heimkehr zur Mutter Kirche hat er auch Homo-Ideologen zu verdanken.
(kreuz.net, Oskarshamn) Schon seit den 70er Jahren bekommt die Homo-Unzucht in der ehemaligen lutherischen Staatskirche Schwedens immer mehr Heimatrecht.

Ende Oktober beschlossen die schwedischen Lutheraner sogar, Homo-Konkubinate zu segnen.

Doch gegen diesen Niedergang regt sich auch Widerstand.

Ein Beispiel dafür ist der schwedische Pastor Sten Sandmark (58). Er arbeitet als Prediger in Oskarshamn im Südosten des Landes.

Als lutherischer Pastor wäre Sandmark verpflichtet gewesen, auch in seiner Gemeinde Homo-Konkubinate zu segnen:

„Für mich war das der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte“, erklärte er laut der Freitagsausgabe der ‘Süddeutschen Zeitung’.

Deshalb entschied sich Sandmark Ende Oktober, katholisch zu werden.

Bereits im kommenden Juli will er diesen Schritt – allerdings bei der Piusbruderschaft – vollziehen: „Die schwedische Kirche hat heute kaum noch etwas mit jener Kirche zu tun, die mich vor 31 Jahren zum Pfarrer ordinierte“, erklärt Sandmark.

Damals habe sich die Kirche noch nicht der Gesellschaft angepaßt. Das sei gut gewesen, denn die schwedische Gesellschaft sei damals schon problembeladen gewesen.

Die Leute hätten sich zu Tode getrunken. Es habe Schlägereien und Ehebruch gegeben: „Die Kirche führte die Gefallenen auf den rechten Weg.“

Sten Sandmark wünscht sich diese Zeit zurück. Er empfindet es als „völlig natürlich“, daß ihn diese Sehnsucht zur Katholischen Kirche führte. Schließlich sei die Katholische Kirche die „Mutterkirche“: „Es ist ein wenig, als würde ich heimkommen.“

Die Gemeindemitglieder in Oskarshamn hat das Bekenntnis ihres Leiters zum Papst kaum überrascht. Der Sprecher des Gemeindevorstandes erklärte, daß ihr Pastor schon immer eine gewisse Nähe zum Katholizismus gepflegt habe.

Als Beispiel verweist ein Sprecher der Gemeinde auf eine Marienfigur, die Sandmark vor einem halben Jahr im protestantischen Gotteshaus aufstellen ließ. Das sei zwar ein wenig ungewöhnlich, habe aber niemanden gestört.

Im Übrigen würde die Gemeinde ihren Pfarrer – einen guter Seelsorger – gerne behalten.

Die Katholische Kirche hat sich indes offiziell von Sandmark distanziert, weil er sich zur Piusbruderschaft wendet. Den evangelischen Pfarrer haben diese offiziellen katholischen Kommentar sehr geärgert.

Doch er läßt sich nicht beirren. In der Piusbruderschaft fühle er sich gut aufgehoben. Er wolle ohnehin das Land verlassen: „Ich wollte einfach mal etwas Neues ausprobieren.“

Auch ein Traditionalist brauche manchmal Veränderung.
      
34 Lesermeinungen
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#46   Agiafortuni   20:45:06 | Samstag, 6. Mai 2006
Thomas A. Höck
Falls Sie sich für einen Priester halten sollten, kann ich nur sagen, Gott sei Dank habe ich die Konzilskirche verlassen, denn mit Demagogen wie Sie will ich nichts zu tun haben
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#44   Dr. Christoph Heger   11:38:00 | Donnerstag, 27. April 2006
@Thomas A. Höck
Mit der letzten Ausführung kann ich mehr oder weniger einig gehen.
MfG
Christoph Heger
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#41   Dr. Christoph Heger   11:54:33 | Mittwoch, 26. April 2006
@Thomas A. Höck: Die „Natürlichkeit“ der Gleichheit
… wenn Sie den Satz von Maurras:
„Die Natur geht mittels Autorität und Ungleichheit vor und widerspricht damit geradewegs der närrischen liberalen und demokratischen Hypothese“
als trivialerweise zutreffend bezeichnen, … widersprechen Sie dem Gedanken der gleichen Menschenwürde als wichtigster Wertentscheidung u.a. auch unsereres Grundgesetzes.
Bitte nicht so einen Unsinn! Der Satz ist in der Tat trivialerweise richtig. Die „närrische liberale und demokratische Hypothese“ behauptet die „natürliche“ Gleichheit in politisch-rechtlichen und sozialen Belangen und hat nichts mit der gleichen Würde zu tun, die allen als Menschen zukommt – selbst denen, die durch ihr Tun ihre Menschenwürde auf den Hund bringen. Maurras spießt hier zu Recht die Versuche auf, die „Natürlichkeit“ jener Gleichheit aus der „Natur“ abzuleiten.
„Liberale und Demokraten“ haben jedoch niemals natürliche Ungleichheiten bestritten.
Aber natürlich tun sie das immer wieder – nämlich immer dann, wenn es ihren Zielen dienlich ist. Das – und zugleich die typische Vermengung von (faktischem) Sein und Sollen – findet gerade wieder bei der Durchsetzung des „Elterngelds“ mit pflichtmäßiger Babypause beider Eltern statt.
Gleiche Menschenwürde ist kein empirisches Resultat, sondern ein metaphysischer Grundsatz,
Das brauchen Sie nicht mir zu erklären – sondern den „Liberalen und Demokraten“ mit ihrem antimetaphysischen Tick!
MfG
Christoph Heger
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#39   Agiafortuni   11:20:48 | Mittwoch, 26. April 2006
Gleichheit: ein metaphysischer Grundsatz
Obiger Grundsatz ist eine These de Lubacs (Le drame de l’humanisme athée). Yves Congar leitet seinerseits diese These aus dem Volk Gottes Begriff ab. Natürlich haben die konziliaren Päpste sie übernommen, was jedoch kein Beweis für ihre Richtigkeit ist
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#37   Agiafortuni   10:43:11 | Mittwoch, 26. April 2006
Thomas A.Höck: Einbildung statt Ausbildung
Bei der Lesung Ihrer Zeilen musste ich feststellen, wenig Ausbildung aber dafür eine umso grössere Einbildung. Zu Ihrer Orientierung bin ich weder Sozialdarwinist, noch Rassist. Die Demokratie wie wir sie in der Schweiz haben ist für mich die erträglichste unter den schlechten Staatsformen und als solche erhaltenswert. Wenig übrig habe ich für die politischen Zustände in Frankreich und halte die französische Revolution für ein Teufelswerk.
Ich habe nochmals „Sie haben ihn entthront“ konsultiert. Es ist eine hervorragende Kritik am modernen Staatswesen und an den heutigen Zuständen in der Kirche. Kiritik wird vor allem an der politischen Philosophie Maritain’s geübt. Ein Sozialdarwinist war der Erzbischof bestimmt nicht, war er doch ein erfolgreicher Missionar in Afrika.
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#36   Dr. Christoph Heger   09:24:43 | Mittwoch, 26. April 2006
@Thomas A. Höck: Unfug der „Geisteswissenschaft“
Ich finde es schlicht albern, aus einem – angeblich oder tatsächlich – von Eb. Lefèbvre zustimmend gebrachten Zitat von Charles Maurras inkriminierende Schlüsse gegen den ersteren zu ziehen.
Erstens ist die Aussage des Zitats:
„Die Natur geht mittels Autorität und Ungleichheit vor und widerspricht damit geradewegs der närrischen liberalen und demokratischen Hypothese“
trivialerweise zutreffend.
Zweitens erlaube ich mir auch, gelegentlich treffende Zitate von Kant, Schopenhauer und anderen zu bringen, ohne daß ich deshalb für deren kirchenkritische oder staatsrechtliche oder allgemein politische Aussagen verantwortlich gemacht werden möchte.
Diese Masche, den Erzbischof mit dem (ungläubigen) Chef der action francaise zu belasten, ist ein typisch „geisteswissenschaftlicher“ Unfug – wie denn die „Geisteswissenschaft“ an sich ein Unfug ist, wenn sie typischerweise glaubt, mit der „Erklärung“, warum einer etwas gesagt hat, es nicht mehr nötig zu haben, sich damit zu befassen, was er gesagt hat.
MfG
Christoph Heger
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#35   Brandenburgis   17:45:29 | Dienstag, 25. April 2006
Vharles Maurras
Monarchie: Le moindre mal, la possibilité du bien.
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#33   Agiafortuni   16:41:54 | Dienstag, 25. April 2006
Thomas A. Höck
Ihre Argumentation lässt jede seriöse Bemühung um eine saubere Textanalyse vermissen. Mit einer derartig unseriésen Textanalyse würden Sie bei jeder Prüfung an einer juristischen oder philosophischen Fakultät durchfallen. So argumentieren Halbgebildete und nicht jemand, der den Anspruch erhebt, selbstständig denken zu können. Aus den Texten, die sie anführen kann man weder auf Sozialdarwinismus noch auf irgendeine Form von Rassismus schliessen. Wenn Sie einfach jeden, der die teuflischen Ideale der französischen Revolution in deren Namen viel Unheil in Europa angerichtet wurde, einfach als Rassist brandmarken, so tun Sie genau das, was Sie den sogenannten Fundamentalisten vorwerfen.
Ich will Ihnen keine Böswilligkeit unterstellen, doch vermuten ich, dass Sie vom Demokratie Fetichist sind
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#31   Agiafortuni   13:07:38 | Dienstag, 25. April 2006
Thomas A. Höc
Wenn Sie mir die genaue Textstelle angeben, will ich gerne meine Meinung revidieren.
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#29   Agiafortuni   12:15:30 | Dienstag, 25. April 2006
Thomas A.Höck
Wenn Sie mich für einen Papagei des Erzbischofs halten, dann sind Sie bei mir bestimmt fehl am Platze. Das Buch, „Sie haben Ihne entthront“ habe ich zufälligerweise vor mir und habe es auch gelesen. Ein Einfluss Maurras lässt sich darin nicht nachweisen, denn seine Quelle ist – wie es sich für Katholiken gehört – die Lehre der Päpste über das Teufelswerk „französische Revolution“
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#27   Agiafortuni   11:31:56 | Dienstag, 25. April 2006
Thomas A.Höck
man braucht nicht ein Schüler Maurras zu sein, um die französische Revolution zu verwerfen. Sie ist in der Tat ein Werk des Teufels und man braucht nur die masslose Arroganz der Revolutinäre zu betrachten, um sich dessen zu vergewissern.
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#25   Agiafortuni   10:48:13 | Dienstag, 25. April 2006
Dr. Otterbeck
Ist etwa Paul VI orthodox mit seinem Kniefall im Tempel menschlicher Selbstherrlichkeit, UNO genannt? Ist etwa Jopa II mit seinem Assisi Jammerspielen, seinem Besuch in der Synagoge und der Moschee, mit seiner Predigt in der lutherischen Kirche in Rom (als ehemaliger Student am Angelicum hätte er wissen müssen was Kajetan von Luther hält)? Mag sein dass gewisse Priester innerhalb der Piusbruderschaft eine gewisse Sympathie für Maurras haben, wenn Sie sich jedoch die Mühe nehmen würden die Biographie Bischof de Mallerais über den Weihbischof zu lesen, würden Sie einsehen, dass es für den Erzbischof nicht zutraf.
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#24   Dr. Otterbeck   10:10:03 | Dienstag, 25. April 2006
Pax tibi, Marce
Es genügt wohl, Lefebvre im Originalton zu lesen: „Der Priester ist derjenige, der die Heiligen Dinge gibt. Sacrificium, sacrum faciens.“ Oder: „Die Heilige Messe ist das Leben Jesu.“ (Predigt Ecône, 1.11.1990), um an der Orthodoxie der Tradi zu zweifeln.
Aber deutlich wurde S. Exz. erst in seiner Antwort auf Frage 17 2 b im Gespräch mit Kardinal Seper (Hl. Offizium): „Hinsichtlich meiner Lehre über die Messe, kann es sich nur um die Messe handeln, die mit dem traditionellen Lehramt der Kirche in Einklang steht.“
Seine Lehre! Seine Bastion ist nicht unsere Bastion:
„Er will Gott bleiben, nicht nur im Himmel, sondern auch auf Erden. Deshalb will Er für seine Armee Soldaten“ (1.11.1990, Ecône). Die Zitate zur Höllenfahrt der Massen (mind. 99,8 % aller Katholiken) brauche ich wohl nicht zu wiederholen. WEN meint LEFEBVRE mit GOTT?
Den „traditionellen“ Katholizismus? Also doch Maurras? Die Romanité? „Der Atheismus beruht auf der Erklärung der Menschenrechte.“ Die Politik hat Gott entthront?? Wen meint Lefebvre mit „Er“?? Sehr dunkel.
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#23   Agiafortuni   20:39:08 | Montag, 24. April 2006
Dr.Otterbeck
Haben Sie es bei Hans Urs von Balthasar’s „*Schleifen der Bastionen“ abgeschrieben oder vielleicht bei Yves Congar? Leider kenne ich diese Werke und obschon ich die grosse Bildung dieser beiden Herren bewurdern muss, ihretwegen wäre ich heute bestimmt nicht mehr katholisch.
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#22   Dr. Otterbeck   17:36:16 | Montag, 24. April 2006
Marcels Atheismus?
S. Exz. Lefebvre haben am 24.11.1974 verkündet, dass, wenn „uns“ an „unserem Heil“ etwas liege, der Novus Ordo Missae auch „nicht im geringsten“ zu akzeptieren sei. Ich habe weder etwas gegen Tradition noch gegen alte Texte und Liturgien, aber ich habe etwas gegen schlichte Gottlosigkeit, die sich mit „klassischen“ Paramenten umhüllt. Die Kirche S. Exz. ist ein Konstrukt reiner Willkür, bedient sich überlieferter Formen, trennt diese aber aus dem vitalen Zusammenhang der Kirche und spielt damit „dem Feind“ in die Hände. Ein konstruktiver Effekt zugunsten der Tradition ist damit nicht zu gewinnen. Im Gegenteil: Genützt hat die Polarisierung (die über 35 Jahre zurückliegt, trotzdem hat Ihre Diktion nichts „hinzugelernt“) allenfalls zugunsten einer klareren Erkenntnis, wie überfällig die Reform war.
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#21   Brandenburgis   17:05:07 | Montag, 24. April 2006
@Valmont 1980
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß sie sich weder als „evangelisch“, (was allein schon Frechheit genug ist) noch als „Christ“ bezeichnen können, da sie dank ihrer völlig verrohten Lebensweise bestenfalls als prähuman einzustufen sind.
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#20   Athanasius   16:55:43 | Montag, 24. April 2006
Schon
Dr. Otterbeck: Ihr Quasi-Intellektualismus, der sich gegen die FSSPX richtet, ist latinistisch leer und ausgehöhlt. Es ist „extra EcclesiaM“, nicht „ecclesia“.
@Sirilo: In Jurisdiktion ist der Papst Stellvertreter Christi, wie Moses im Alten Bunde. Als Priester ist er aber am Altar dem einfachen Dorfspfarrer und FSSPX-Pater gleich. Der Priester ist Stellvertreter Christi am Altar, agens in persona Christi!
Und ‘una cum Papa nostro Benedicto’ wird sicherlich dabei gewesen sein, in der FSSPX-Kapelle, da brauchen Sie sich nicht zu verunsichern!
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#19   Sirilo   16:37:42 | Montag, 24. April 2006
@Marcel: Stellvertreter Christi
Wie schön, daß der Papst (Stellvertreter Christi) auch bei Ihrer Erstkommunionfeier zugegen war!
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#18   valmont1980   16:17:06 | Montag, 24. April 2006
Christliche Werte bei Gays und nicht in der kath kirche
Ende Oktober beschlossen die schwedischen Lutheraner sogar, Homo-Konkubinate zu segnen.
Doch gegen diesen Niedergang (?) regt sich auch Widerstand???
So diskriminiernd dieser Artikel ist, verstehe ich nicht wie, man dann ‘Popetown’so fürchten kann, wer austeilt, muß auch einstecken können. Ich als bisexueller norddeutscher evangelischer Christ der Landeskirche Hannover empfinde nur Mitleid mit Katholiken und hoffe Gott verzeiht euch! wenn ihr an die Hölle glaubt, warum fürchtet ihr euch nicht wenn ihr gegn die höchste Gebote versößt, denkt dran Gott ist die Liebe, die Liebe erfahre ich durch meinen Freund und er durch mich, dann kann es nicht Sünde sein, und wenn wir heiraten möchten bekomme ich auch den Segen.
wenn Katholiken schon vorher die freuden der Liebe erfahren würden, wären sie nicht solche Stänker!
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#17   Sulpicius   15:58:31 | Montag, 24. April 2006
kath.net berichtet an einem Tag…
…, heute, über zwei weinende Madonnenstatuen. Uaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Gut, daß es kreuz.net gibt!
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#16   Marcel   15:50:00 | Montag, 24. April 2006
Die ewige Kirche bezeichnet die alte Messe schlicht und ergreifend als „Den göttlichen Kult“
Otterbeck: Herrlich, Marcel, Ihr Vollrausch!
… ich bin noch ein wenig trunken vom Heiland des gestrigen Weißen Sonntags, wo wir uns in der Kapelle mit kleinen Frühkommunion-Kindern auf eine Weise mit dem Herrn im hl. Meßopfer vereinigt haben, wie in 30 Jahren NOM-Konilzskirche nicht erlebt. Die Kleinen vorbereitet durch monatelange katechetische Formung und hl. Beichten.
Die lit. Handlungen und Worte des Stellvertreters Christi rührten Verwandte/Bekannte, die nie zuvor eine FSSPX-Kappelle betraten.
Eine gregorianische Vesper beschloß den Tag und zeigte auch, was wir – temporär – verloren in der Konzilskirche, bis sie erneuert werden wird.
Herr Sandmark wird sich in der ewigen katholischen Kirche wohlfühlen, denn näher am Herrn ist er in der Zeit nie. Das gilt für viele Protestanten, die die FSSPX fanden.
Ihr Religionsstifter
… ist nur Apostel, der den Auftrag des Stifters getreu ausführt.
Das Missale von 1570 als Kriterium dafür, wer „extra Ecclesia“ ist
Sie wissen, daß das Missale des hl. Pius V. – mit dem schönen Titel: „Missale Romanum ex decreto ss. Concilii Tridentini restitutum“ – untrennbar verbunden ist mit dem hl. Konzil von Trient, das definierte, wer „extra Ecclesia“ ist. Deswegen feiert die ewige Kirche diesen hl. Papst als „Gottes auserwähltes Instrument“ – „ad conterrendos Ecclesiae hostes et divinum cultum reparandum“, „zur Bekämpfung der Feinde der Kirche und zur Wiederherstellung des göttlichen Kultes“.
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#15   Dr. Otterbeck   15:07:57 | Montag, 24. April 2006
Der Kreis derer,
die hintreten zum Altare des Herrn, sind das die 0,02 % der Katholiken, die es ablehnen (möchten) „NOM“ zu feiern? Ist dieser Kreis identisch mit dem Kreis der Geretteten? Oder wie haben wir die Drohung von Exz. Lefebvre vom 24.11.1974 zu verstehen, dass jeder sein Seelenheil riskiert, der sich der Liturgiereform „auch nur im geringsten“ unterwirft??
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#14   Agiafortuni   15:03:17 | Montag, 24. April 2006
Meine Wünsche
Möge der Bekehrte sich glücklich und geborgen fühlen im Kreise derer für die die heilige Messe ein Hintreten zum Altare des Herrn ist.
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#13   Dr. Otterbeck   13:56:53 | Montag, 24. April 2006
Expeditismus
Sehr nett, Expedit, sehr richtig. „Bleibense Mensch.“
Die vielen Wörter mit „-ismus“ sind doch nur ein Hilfsmittel der (wo nötig:) „Inquisition“, um Strömungen zu titulieren. Wo sich das selbstständig macht, ist das Glaubensleben in Gefahr. Christ sein kann man, ohne auch nur einen einzigen „-ismus“ erläutern zu müssen.
Aber diese fromme Fröhlichkeit genügt ja nicht, wenn man dem Fanatismus des Lefebvrismus folgt, der seinerseits mind. 99,8 % der Katholiken als dem „Protestantismus und Modernismus“ verfallen bezeichnet. Wobei, heiter am Rande: Der Charakter des Protestantismus gar nichts mit Modernismus gemeinsam hat. Konzeptionell ist der Protestantismus ja viel eher ein Totalitarismus als der Katholizismus. „Taktischer Fehler“: Unter der Obhut des Staates sind die die Eigenansprüche der Religion nicht durchsetzbar. Die Fürsten waren nicht die Garanten, für die Luther sie hielt.
Der religiöse Anspruch der Reformation ist viel strenger, elitärer, ungemütlicher als unser kath. „Liebesleben“ (liebe Güte, liebes Leben). Man kann also im Herzen sogar Lutheraner bleiben, wenn man die Rituale der Lefebvristen zelebriert. Schwierig, aber „es geht“…
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#12   expedit   13:44:51 | Montag, 24. April 2006
Nur Traditionalist?
Ohne Tradition ist alles andere sicherlich nichts!
Aber!
Man sollte auch den Blick für die Gegenwart und Zukunft nicht verlieren!
Kann man sich vielleicht in der Pius- oder Petrusbruderschaft wohlfühlen?
Das dürfte auch von dem freundschaftlichen Miteinander abhängen!
Und man sollte das intellektuelle Gehabe mancherorts einfach ablegen und zu einem unkomplizierteren Umgang finden!
Alle -ismen sollten vermieden werden!
Schließlich will man doch katholisch sein!
Freude, Lachen, Singen und Herzlichkeit sind doch sicherlich auch mit der Tradition vereinbar!
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#11   Dr. Otterbeck   13:35:03 | Montag, 24. April 2006
Rückkehrökumene
als Prinzip funktioniert ja deshalb nicht, weil die etablierten Institutionen selbst dann nicht „zurückkehren“ würden, wenn man Ihnen alles zubilligen würde. Die Zurückhaltung PÜius XI. gegen über dem Ökumenismus beruhte auf dessen Zielvorstellung eines „Völkerbundes“ der Kirchen. Das wird es so nicht geben. Die volle sichtbare Einheit wird eher im Kontext des Staat-Kirche-Verhältnisses erreicht als in der Theologie. So gewagt das klingt: Der Jurisdiktionsprimat ist letztlich leichter zu begründen als die Unfehlbarkeit des Papstes, weil die pp. Jurisdiktion die Ansprüche der Fürsten, Staaten, Völker zurückweist. Diese Grundidee ist plausibler geworden, seit man Rom nicht mehr eine heimlichen Appetit auf Machtergreifung in den Staaten unterstellen kann („V 2“). Das führt nicht zur Durchsetzung des Primats im Protestantismus, aber nachdenkenswert ist doch, dass seit 1918 der Summepiskopat der dt. Fürsten obsolet ist (und auch die schwedische Staatsreligion gibt es m.E. seit 1999 nicht mehr). Da ist mehr „Rückkehr“ möglich als, der Terminologie wegen, Ökumeniker z.Zt. sehen.
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#9   Benedikt   13:04:26 | Montag, 24. April 2006
Anmerkungen
@ Athanasius
Mir persönlich ist gar keine lutherische Kirche bekannt, die keinen Hochaltar hätte. Falls es das gibt, dann wird es sich wohl um Ausnahmen handeln.
@ Thomas Höck
Mundkommunion bei Lutheranern – sieht traditionell aus, aber: Der Spender ist ein Laie, genau wie der Empfänger. Ein Gutteil der Argumente pro Mundkommunion fallen damit mE weg.
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#8   Dr. Otterbeck   12:50:32 | Montag, 24. April 2006
Vollkatholisch
Herrlich, Marcel, Ihr Vollrausch!
Ihr Religionsstifter hat in seinem Manifest vom 21.11.1974 bekannt: „Eine solche Reform, die vom Liberalismus und Modernismus herrührt, ist durch und durch vergiftet. Sie stammt aus der Häresie und mündet ein in die Häresie… Es ist … unmöglich diese Reform anzunehmen und sich ihr auch nur im geringsten zu unterwerfen… wenn uns an unserem Heil etwas gelegen ist.“ Das Missale von 1570 als Kriterium dafür, wer „extra Ecclesia“ ist? Jesus kommt bei M.L. nicht vor. Protestantismus und Modernismus sind dort identisch. (Absurd!) An diesem Vokabular (ca. 120-150 Floskeln) hangeln sie sich hier auf Kreuz.net entlang. Teilen Sie die Verse der Schriften Ihres Apostaten äh… Apostels etwa in „Suren“ ein?? Vor allem aber: „Unser Heil!“ Was meinten Exz. mit „Heil“?? Seelenheil NUR bei FSSPX??
Der schwedische Lutheraner wird noch sehr große Schwierigkeiten mit dem Weltbild Ihres Gründers bekommen. Warten wir es ab.
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#7   rotwang   12:22:49 | Montag, 24. April 2006
Oh…
Dnke für den Link – Ich stelle gerade mit Erstaunen fest, dass ich diese Kirche schon einmal besucht habe! Ist wirklich eine sehr schöne Kirche – kunsthistorisch betrachtet durchaus interessant.
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#6   Marcel   12:15:57 | Montag, 24. April 2006
Herrliches Beispiel
… danke dafür.
Wir freuen uns sehr, daß dieser noch rüstige Mann in den Schoß der hl. katholischen Kirche zurückkehrt und das noch durch die vollkatholische Priesterbruderschaft St. Pius X.
Herrlich. Gelobt sei Jesus Christus!
P.S. Die evangelische Kirche des gute Pastors hat einen viel schöneren Hochaltar als die meisten konzilskatholischen in unserer ehemals katholischen Hochburg hier! Natürlich wurde die Kirche der Wikinger früher von katholischen Wikingern erbaut, aber dennoch hat Luthers Bilderstum in vielen Konzilskirchengebäubden jedenfalls stärker gewütet als der der Kirche auf dem Photo…
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#4   Benedikt78   11:57:57 | Montag, 24. April 2006
Wo man Zuhause ist…
Für mich ist es absolut verständlich, dass dieser Pfarrer zum Katholizismus übertritt. Ich begrüsse es auch ausdrücklich!
Ich möchte aber auch sagen, dass ich nicht glaube, dass dieser Schritt wegen Schwulenhass beschlossen wurde. Ich denke mit der Kirche ist es wie mit dem Zuhause. Dort fühlt man sich wohl und geborgen. Wenn dann aber verschiedene Dinge passieren, die einem nicht gefallen, dann entfremdet dies. Wenn immer mehr Entscheide gefällt werden, die den Prinzipien zuwider laufen, dann fühlt man sich plötzlich nicht mehr Zuhause. Der Entscheid, dass die Homo-Ehe plötzlich kirchlichen Segen bekommen soll, wird wohl das berühmte Tröpfchen sein, dass das Fass zum überlaufen brachte.
Bei dem Pfarrer muss es sich um eine starke Persönlichkeit handeln, dass er den Mut aufbrachte zu wechseln. Meistens machen die Leute die Faust im Sack und hadern mit dem Zustand. Der Pfarrer macht das richtige. Er sieht, dass er nichts mehr ändern kann, also wechselt er die Konfession. Absolut nachvollziehbar!
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#3   r.ruhrgebietler   11:52:22 | Montag, 24. April 2006
manchmal braucht die Heimkehr
etwas länger – und siehe: Die Schafe kennen doch die Stimme ihres Herren. Und einige folgen, wenn auch zeitlich etwas schleppend, doch diesem Ruf.
Das er sich nicht der Lehmann-/Vatikan-Kirche anschließen möchte ist verständlich: diese haben ja noch weniger als die Protestanten.
Aber: der Pabst ist das zu respektierende Oberhaupt der (leider stark abgesunkenen) kath. Kirche°
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#2   Karl Murx   11:45:54 | Montag, 24. April 2006
Habe zwar Verständnis für diesen Herren,…
…aber wieso ist die Feindschaft gegen Homosexuelle ein ausreichendes Motiv katholisch zu werden?
Ich kenne einen lutherischen Pastor, der ist auch gegen Homosxualität. Wird er deswegen katholisch? Da er sich zur lutherischen Rechtfertigungslehre bekennt, hat er keine Veranlassung katholisch zu werden.
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#1   Athanasius   11:03:28 | Montag, 24. April 2006
Sehr schön…
…wie die röm.-kath. Kongregation namens Priesterbruderschaft St. Pius X., die in Schweden bloss mit einigen von Englischen Priestern Missionskapellen (zwei mal im Monat) vertreten ist, richtig appeal hat und die Irrenden zur einen wahren, katholischen, apostolischen und römischen Mutterkirche zurückführt!
Natürlich ärgert dies der schwedischen modernen katholischen Kirche. Sie hat ja nie Erfolge. Nur Verluste. (Erzbischof und Apostolischer Vikar Emeritus Marcel Lefebvre hat ja bereits gesagt: „Die neue Messe wird keinen einzigen Protestanten zur katholischen Kirche zurückführen, sondern Abermillionen von Katholiken werden durch sie den Glauben verlieren und die Kirche verlassen!“)
Übrigens kann man im Bild deutlich sehen, dass die lutherischen Kirchen der ‘High Church’ Styl in Schweden katholischer aussehen (mit sogar protestantischem Abendmahl in Richtung des Ostens zelebriert!) als die durchschnittliche ‘konziliare’ (modernistische) Pfarrkirche in Westeuropa.
Deo gratias.
Hl. Papst Pius X., bitte für uns!
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