Auch ein Traditionalist braucht manchmal Veränderung
Ein schwedischer Pastor hat beschlossen, in diesem Sommer katholisch zu werden. Die Heimkehr zur Mutter Kirche hat er auch Homo-Ideologen zu verdanken.
(kreuz.net, Oskarshamn) Schon seit den 70er Jahren bekommt die Homo-Unzucht in der ehemaligen lutherischen
Staatskirche Schwedens immer mehr Heimatrecht.
Ende Oktober beschlossen die schwedischen Lutheraner sogar,
Homo-Konkubinate zu segnen.
Doch gegen diesen Niedergang regt sich auch Widerstand.
Ein Beispiel dafür
ist der schwedische Pastor Sten Sandmark (58). Er arbeitet als Prediger in Oskarshamn im Südosten des
Landes.
Als lutherischer Pastor wäre Sandmark verpflichtet gewesen, auch in seiner Gemeinde Homo-Konkubinate
zu segnen:
„Für mich war das der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte“, erklärte er laut der
Freitagsausgabe der ‘Süddeutschen Zeitung’.
Deshalb entschied sich Sandmark Ende Oktober, katholisch
zu werden.
Bereits im kommenden Juli will er diesen Schritt – allerdings bei der Piusbruderschaft – vollziehen:
„Die schwedische Kirche hat heute kaum noch etwas mit jener Kirche zu tun, die mich vor 31 Jahren zum
Pfarrer ordinierte“, erklärt Sandmark.
Damals habe sich die Kirche noch nicht der Gesellschaft angepaßt.
Das sei gut gewesen, denn die schwedische Gesellschaft sei damals schon problembeladen gewesen.
Die Leute
hätten sich zu Tode getrunken. Es habe Schlägereien und Ehebruch gegeben: „Die Kirche führte die Gefallenen
auf den rechten Weg.“
Sten Sandmark wünscht sich diese Zeit zurück. Er empfindet es als „völlig natürlich“,
daß ihn diese Sehnsucht zur Katholischen Kirche führte. Schließlich sei die Katholische Kirche die
„Mutterkirche“: „Es ist ein wenig, als würde ich heimkommen.“
Die Gemeindemitglieder in Oskarshamn hat
das Bekenntnis ihres Leiters zum Papst kaum überrascht. Der Sprecher des Gemeindevorstandes erklärte,
daß ihr Pastor schon immer eine gewisse Nähe zum Katholizismus gepflegt habe.
Als Beispiel verweist
ein Sprecher der Gemeinde auf eine Marienfigur, die Sandmark vor einem halben Jahr im protestantischen
Gotteshaus aufstellen ließ. Das sei zwar ein wenig ungewöhnlich, habe aber niemanden gestört.
Im Übrigen
würde die Gemeinde ihren Pfarrer – einen guter Seelsorger – gerne behalten.
Die Katholische Kirche hat
sich indes offiziell von Sandmark distanziert, weil er sich zur Piusbruderschaft wendet. Den evangelischen
Pfarrer haben diese offiziellen katholischen Kommentar sehr geärgert.
Doch er läßt sich nicht beirren.
In der Piusbruderschaft fühle er sich gut aufgehoben. Er wolle ohnehin das Land verlassen: „Ich wollte
einfach mal etwas Neues ausprobieren.“
Auch ein Traditionalist brauche manchmal Veränderung.
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34 Lesermeinungen
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Thomas A. Höck Falls Sie sich für einen Priester halten sollten, kann ich nur sagen, Gott sei Dank habe
ich die Konzilskirche verlassen, denn mit Demagogen wie Sie will ich nichts zu tun haben
@Thomas A. Höck: Die „Natürlichkeit“ der Gleichheit … wenn Sie den Satz von Maurras: „Die Natur geht
mittels Autorität und Ungleichheit vor und widerspricht damit geradewegs der närrischen liberalen und
demokratischen Hypothese“ als trivialerweise zutreffend bezeichnen, … widersprechen Sie dem Gedanken
der gleichen Menschenwürde als wichtigster Wertentscheidung u.a. auch unsereres Grundgesetzes. Bitte
nicht so einen Unsinn! Der Satz ist in der Tat trivialerweise richtig. Die „närrische liberale und demokratische
Hypothese“ behauptet die „natürliche“ Gleichheit in politisch-rechtlichen und sozialen Belangen und hat
nichts mit der gleichen Würde zu tun, die allen als Menschen zukommt – selbst denen, die durch ihr Tun
ihre Menschenwürde auf den Hund bringen. Maurras spießt hier zu Recht die Versuche auf, die „Natürlichkeit“
jener Gleichheit aus der „Natur“ abzuleiten. „Liberale und Demokraten“ haben jedoch niemals natürliche
Ungleichheiten bestritten. Aber natürlich tun sie das immer wieder – nämlich immer dann, wenn es ihren
Zielen dienlich ist. Das – und zugleich die typische Vermengung von (faktischem) Sein und Sollen – findet
gerade wieder bei der Durchsetzung des „Elterngelds“ mit pflichtmäßiger Babypause beider Eltern statt.
Gleiche Menschenwürde ist kein empirisches Resultat, sondern ein metaphysischer Grundsatz, Das brauchen
Sie nicht mir zu erklären – sondern den „Liberalen und Demokraten“ mit ihrem antimetaphysischen Tick!
MfG Christoph Heger
#39 Agiafortuni 11:20:48 | Mittwoch, 26. April 2006
Gleichheit: ein metaphysischer Grundsatz Obiger Grundsatz ist eine These de Lubacs (Le drame de l’humanisme
athée). Yves Congar leitet seinerseits diese These aus dem Volk Gottes Begriff ab. Natürlich haben die
konziliaren Päpste sie übernommen, was jedoch kein Beweis für ihre Richtigkeit ist
#37 Agiafortuni 10:43:11 | Mittwoch, 26. April 2006
Thomas A.Höck: Einbildung statt Ausbildung Bei der Lesung Ihrer Zeilen musste ich feststellen, wenig
Ausbildung aber dafür eine umso grössere Einbildung. Zu Ihrer Orientierung bin ich weder Sozialdarwinist,
noch Rassist. Die Demokratie wie wir sie in der Schweiz haben ist für mich die erträglichste unter den
schlechten Staatsformen und als solche erhaltenswert. Wenig übrig habe ich für die politischen Zustände
in Frankreich und halte die französische Revolution für ein Teufelswerk. Ich habe nochmals „Sie haben
ihn entthront“ konsultiert. Es ist eine hervorragende Kritik am modernen Staatswesen und an den heutigen
Zuständen in der Kirche. Kiritik wird vor allem an der politischen Philosophie Maritain’s geübt. Ein
Sozialdarwinist war der Erzbischof bestimmt nicht, war er doch ein erfolgreicher Missionar in Afrika.
@Thomas A. Höck: Unfug der „Geisteswissenschaft“ Ich finde es schlicht albern, aus einem – angeblich
oder tatsächlich – von Eb. Lefèbvre zustimmend gebrachten Zitat von Charles Maurras inkriminierende
Schlüsse gegen den ersteren zu ziehen. Erstens ist die Aussage des Zitats: „Die Natur geht mittels Autorität
und Ungleichheit vor und widerspricht damit geradewegs der närrischen liberalen und demokratischen Hypothese“
trivialerweise zutreffend. Zweitens erlaube ich mir auch, gelegentlich treffende Zitate von Kant, Schopenhauer
und anderen zu bringen, ohne daß ich deshalb für deren kirchenkritische oder staatsrechtliche oder allgemein
politische Aussagen verantwortlich gemacht werden möchte. Diese Masche, den Erzbischof mit dem (ungläubigen)
Chef der action francaise zu belasten, ist ein typisch „geisteswissenschaftlicher“ Unfug – wie denn die
„Geisteswissenschaft“ an sich ein Unfug ist, wenn sie typischerweise glaubt, mit der „Erklärung“, warum
einer etwas gesagt hat, es nicht mehr nötig zu haben, sich damit zu befassen, was er gesagt hat. MfG
Christoph Heger
#33 Agiafortuni 16:41:54 | Dienstag, 25. April 2006
Thomas A. Höck Ihre Argumentation lässt jede seriöse Bemühung um eine saubere Textanalyse vermissen.
Mit einer derartig unseriésen Textanalyse würden Sie bei jeder Prüfung an einer juristischen oder philosophischen
Fakultät durchfallen. So argumentieren Halbgebildete und nicht jemand, der den Anspruch erhebt, selbstständig
denken zu können. Aus den Texten, die sie anführen kann man weder auf Sozialdarwinismus noch auf irgendeine
Form von Rassismus schliessen. Wenn Sie einfach jeden, der die teuflischen Ideale der französischen Revolution
in deren Namen viel Unheil in Europa angerichtet wurde, einfach als Rassist brandmarken, so tun Sie genau
das, was Sie den sogenannten Fundamentalisten vorwerfen. Ich will Ihnen keine Böswilligkeit unterstellen,
doch vermuten ich, dass Sie vom Demokratie Fetichist sind
#29 Agiafortuni 12:15:30 | Dienstag, 25. April 2006
Thomas A.Höck Wenn Sie mich für einen Papagei des Erzbischofs halten, dann sind Sie bei mir bestimmt
fehl am Platze. Das Buch, „Sie haben Ihne entthront“ habe ich zufälligerweise vor mir und habe es auch
gelesen. Ein Einfluss Maurras lässt sich darin nicht nachweisen, denn seine Quelle ist – wie es sich
für Katholiken gehört – die Lehre der Päpste über das Teufelswerk „französische Revolution“
#27 Agiafortuni 11:31:56 | Dienstag, 25. April 2006
Thomas A.Höck man braucht nicht ein Schüler Maurras zu sein, um die französische Revolution zu verwerfen.
Sie ist in der Tat ein Werk des Teufels und man braucht nur die masslose Arroganz der Revolutinäre zu
betrachten, um sich dessen zu vergewissern.
#25 Agiafortuni 10:48:13 | Dienstag, 25. April 2006
Dr. Otterbeck Ist etwa Paul VI orthodox mit seinem Kniefall im Tempel menschlicher Selbstherrlichkeit,
UNO genannt? Ist etwa Jopa II mit seinem Assisi Jammerspielen, seinem Besuch in der Synagoge und der Moschee,
mit seiner Predigt in der lutherischen Kirche in Rom (als ehemaliger Student am Angelicum hätte er wissen
müssen was Kajetan von Luther hält)? Mag sein dass gewisse Priester innerhalb der Piusbruderschaft eine
gewisse Sympathie für Maurras haben, wenn Sie sich jedoch die Mühe nehmen würden die Biographie Bischof
de Mallerais über den Weihbischof zu lesen, würden Sie einsehen, dass es für den Erzbischof nicht zutraf.
#24 Dr. Otterbeck 10:10:03 | Dienstag, 25. April 2006
Pax tibi, Marce Es genügt wohl, Lefebvre im Originalton zu lesen: „Der Priester ist derjenige, der die
Heiligen Dinge gibt. Sacrificium, sacrum faciens.“ Oder: „Die Heilige Messe ist das Leben Jesu.“ (Predigt
Ecône, 1.11.1990), um an der Orthodoxie der Tradi zu zweifeln. Aber deutlich wurde S. Exz. erst in seiner
Antwort auf Frage 17 2 b im Gespräch mit Kardinal Seper (Hl. Offizium): „Hinsichtlich meiner Lehre über
die Messe, kann es sich nur um die Messe handeln, die mit dem traditionellen Lehramt der Kirche in Einklang
steht.“ Seine Lehre! Seine Bastion ist nicht unsere Bastion: „Er will Gott bleiben, nicht nur im Himmel,
sondern auch auf Erden. Deshalb will Er für seine Armee Soldaten“ (1.11.1990, Ecône). Die Zitate zur
Höllenfahrt der Massen (mind. 99,8 % aller Katholiken) brauche ich wohl nicht zu wiederholen. WEN meint
LEFEBVRE mit GOTT? Den „traditionellen“ Katholizismus? Also doch Maurras? Die Romanité? „Der Atheismus
beruht auf der Erklärung der Menschenrechte.“ Die Politik hat Gott entthront?? Wen meint Lefebvre mit
„Er“?? Sehr dunkel.
Dr.Otterbeck Haben Sie es bei Hans Urs von Balthasar’s „*Schleifen der Bastionen“ abgeschrieben oder vielleicht
bei Yves Congar? Leider kenne ich diese Werke und obschon ich die grosse Bildung dieser beiden Herren
bewurdern muss, ihretwegen wäre ich heute bestimmt nicht mehr katholisch.
Marcels Atheismus? S. Exz. Lefebvre haben am 24.11.1974 verkündet, dass, wenn „uns“ an „unserem Heil“
etwas liege, der Novus Ordo Missae auch „nicht im geringsten“ zu akzeptieren sei. Ich habe weder etwas
gegen Tradition noch gegen alte Texte und Liturgien, aber ich habe etwas gegen schlichte Gottlosigkeit,
die sich mit „klassischen“ Paramenten umhüllt. Die Kirche S. Exz. ist ein Konstrukt reiner Willkür,
bedient sich überlieferter Formen, trennt diese aber aus dem vitalen Zusammenhang der Kirche und spielt
damit „dem Feind“ in die Hände. Ein konstruktiver Effekt zugunsten der Tradition ist damit nicht zu gewinnen.
Im Gegenteil: Genützt hat die Polarisierung (die über 35 Jahre zurückliegt, trotzdem hat Ihre Diktion
nichts „hinzugelernt“) allenfalls zugunsten einer klareren Erkenntnis, wie überfällig die Reform war.
@Valmont 1980 Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, daß sie sich weder als „evangelisch“, (was allein schon
Frechheit genug ist) noch als „Christ“ bezeichnen können, da sie dank ihrer völlig verrohten Lebensweise
bestenfalls als prähuman einzustufen sind.
Schon Dr. Otterbeck: Ihr Quasi-Intellektualismus, der sich gegen die FSSPX richtet, ist latinistisch leer
und ausgehöhlt. Es ist „extra EcclesiaM“, nicht „ecclesia“. @Sirilo: In Jurisdiktion ist der Papst Stellvertreter
Christi, wie Moses im Alten Bunde. Als Priester ist er aber am Altar dem einfachen Dorfspfarrer und FSSPX-Pater
gleich. Der Priester ist Stellvertreter Christi am Altar, agens in persona Christi! Und ‘una cum Papa
nostro Benedicto’ wird sicherlich dabei gewesen sein, in der FSSPX-Kapelle, da brauchen Sie sich nicht
zu verunsichern!
Christliche Werte bei Gays und nicht in der kath kirche Ende Oktober beschlossen die schwedischen Lutheraner
sogar, Homo-Konkubinate zu segnen. Doch gegen diesen Niedergang (?) regt sich auch Widerstand??? So diskriminiernd
dieser Artikel ist, verstehe ich nicht wie, man dann ‘Popetown’so fürchten kann, wer austeilt, muß auch
einstecken können. Ich als bisexueller norddeutscher evangelischer Christ der Landeskirche Hannover empfinde
nur Mitleid mit Katholiken und hoffe Gott verzeiht euch! wenn ihr an die Hölle glaubt, warum fürchtet
ihr euch nicht wenn ihr gegn die höchste Gebote versößt, denkt dran Gott ist die Liebe, die Liebe erfahre
ich durch meinen Freund und er durch mich, dann kann es nicht Sünde sein, und wenn wir heiraten möchten
bekomme ich auch den Segen. wenn Katholiken schon vorher die freuden der Liebe erfahren würden, wären
sie nicht solche Stänker!
Die ewige Kirche bezeichnet die alte Messe schlicht und ergreifend als „Den göttlichen Kult“ Otterbeck:
Herrlich, Marcel, Ihr Vollrausch! … ich bin noch ein wenig trunken vom Heiland des gestrigen Weißen
Sonntags, wo wir uns in der Kapelle mit kleinen Frühkommunion-Kindern auf eine Weise mit dem Herrn im
hl. Meßopfer vereinigt haben, wie in 30 Jahren NOM-Konilzskirche nicht erlebt. Die Kleinen vorbereitet
durch monatelange katechetische Formung und hl. Beichten. Die lit. Handlungen und Worte des Stellvertreters
Christi rührten Verwandte/Bekannte, die nie zuvor eine FSSPX-Kappelle betraten. Eine gregorianische Vesper
beschloß den Tag und zeigte auch, was wir – temporär – verloren in der Konzilskirche, bis sie erneuert
werden wird. Herr Sandmark wird sich in der ewigen katholischen Kirche wohlfühlen, denn näher am Herrn
ist er in der Zeit nie. Das gilt für viele Protestanten, die die FSSPX fanden. Ihr Religionsstifter … ist
nur Apostel, der den Auftrag des Stifters getreu ausführt. Das Missale von 1570 als Kriterium dafür,
wer „extra Ecclesia“ ist Sie wissen, daß das Missale des hl. Pius V. – mit dem schönen Titel: „Missale
Romanum ex decreto ss. Concilii Tridentini restitutum“ – untrennbar verbunden ist mit dem hl. Konzil von
Trient, das definierte, wer „extra Ecclesia“ ist. Deswegen feiert die ewige Kirche diesen hl. Papst als
„Gottes auserwähltes Instrument“ – „ad conterrendos Ecclesiae hostes et divinum cultum reparandum“, „zur
Bekämpfung der Feinde der Kirche und zur Wiederherstellung des göttlichen Kultes“.
Der Kreis derer, die hintreten zum Altare des Herrn, sind das die 0,02 % der Katholiken, die es ablehnen
(möchten) „NOM“ zu feiern? Ist dieser Kreis identisch mit dem Kreis der Geretteten? Oder wie haben wir
die Drohung von Exz. Lefebvre vom 24.11.1974 zu verstehen, dass jeder sein Seelenheil riskiert, der sich
der Liturgiereform „auch nur im geringsten“ unterwirft??
Expeditismus Sehr nett, Expedit, sehr richtig. „Bleibense Mensch.“ Die vielen Wörter mit „-ismus“ sind
doch nur ein Hilfsmittel der (wo nötig:) „Inquisition“, um Strömungen zu titulieren. Wo sich das selbstständig
macht, ist das Glaubensleben in Gefahr. Christ sein kann man, ohne auch nur einen einzigen „-ismus“ erläutern
zu müssen. Aber diese fromme Fröhlichkeit genügt ja nicht, wenn man dem Fanatismus des Lefebvrismus
folgt, der seinerseits mind. 99,8 % der Katholiken als dem „Protestantismus und Modernismus“ verfallen
bezeichnet. Wobei, heiter am Rande: Der Charakter des Protestantismus gar nichts mit Modernismus gemeinsam
hat. Konzeptionell ist der Protestantismus ja viel eher ein Totalitarismus als der Katholizismus. „Taktischer
Fehler“: Unter der Obhut des Staates sind die die Eigenansprüche der Religion nicht durchsetzbar. Die
Fürsten waren nicht die Garanten, für die Luther sie hielt. Der religiöse Anspruch der Reformation
ist viel strenger, elitärer, ungemütlicher als unser kath. „Liebesleben“ (liebe Güte, liebes Leben).
Man kann also im Herzen sogar Lutheraner bleiben, wenn man die Rituale der Lefebvristen zelebriert. Schwierig,
aber „es geht“…
Nur Traditionalist? Ohne Tradition ist alles andere sicherlich nichts! Aber! Man sollte auch den Blick
für die Gegenwart und Zukunft nicht verlieren! Kann man sich vielleicht in der Pius- oder Petrusbruderschaft
wohlfühlen? Das dürfte auch von dem freundschaftlichen Miteinander abhängen! Und man sollte das intellektuelle
Gehabe mancherorts einfach ablegen und zu einem unkomplizierteren Umgang finden! Alle -ismen sollten vermieden
werden! Schließlich will man doch katholisch sein! Freude, Lachen, Singen und Herzlichkeit sind doch
sicherlich auch mit der Tradition vereinbar!
Rückkehrökumene als Prinzip funktioniert ja deshalb nicht, weil die etablierten Institutionen selbst
dann nicht „zurückkehren“ würden, wenn man Ihnen alles zubilligen würde. Die Zurückhaltung PÜius
XI. gegen über dem Ökumenismus beruhte auf dessen Zielvorstellung eines „Völkerbundes“ der Kirchen.
Das wird es so nicht geben. Die volle sichtbare Einheit wird eher im Kontext des Staat-Kirche-Verhältnisses
erreicht als in der Theologie. So gewagt das klingt: Der Jurisdiktionsprimat ist letztlich leichter zu
begründen als die Unfehlbarkeit des Papstes, weil die pp. Jurisdiktion die Ansprüche der Fürsten, Staaten,
Völker zurückweist. Diese Grundidee ist plausibler geworden, seit man Rom nicht mehr eine heimlichen
Appetit auf Machtergreifung in den Staaten unterstellen kann („V 2“). Das führt nicht zur Durchsetzung
des Primats im Protestantismus, aber nachdenkenswert ist doch, dass seit 1918 der Summepiskopat der dt.
Fürsten obsolet ist (und auch die schwedische Staatsreligion gibt es m.E. seit 1999 nicht mehr). Da ist
mehr „Rückkehr“ möglich als, der Terminologie wegen, Ökumeniker z.Zt. sehen.
Anmerkungen @ Athanasius Mir persönlich ist gar keine lutherische Kirche bekannt, die keinen Hochaltar
hätte. Falls es das gibt, dann wird es sich wohl um Ausnahmen handeln. @ Thomas Höck Mundkommunion bei
Lutheranern – sieht traditionell aus, aber: Der Spender ist ein Laie, genau wie der Empfänger. Ein Gutteil
der Argumente pro Mundkommunion fallen damit mE weg.
Vollkatholisch Herrlich, Marcel, Ihr Vollrausch! Ihr Religionsstifter hat in seinem Manifest vom 21.11.1974
bekannt: „Eine solche Reform, die vom Liberalismus und Modernismus herrührt, ist durch und durch vergiftet.
Sie stammt aus der Häresie und mündet ein in die Häresie… Es ist … unmöglich diese Reform anzunehmen
und sich ihr auch nur im geringsten zu unterwerfen… wenn uns an unserem Heil etwas gelegen ist.“ Das
Missale von 1570 als Kriterium dafür, wer „extra Ecclesia“ ist? Jesus kommt bei M.L. nicht vor. Protestantismus
und Modernismus sind dort identisch. (Absurd!) An diesem Vokabular (ca. 120-150 Floskeln) hangeln sie
sich hier auf Kreuz.net entlang. Teilen Sie die Verse der Schriften Ihres Apostaten äh… Apostels etwa
in „Suren“ ein?? Vor allem aber: „Unser Heil!“ Was meinten Exz. mit „Heil“?? Seelenheil NUR bei FSSPX??
Der schwedische Lutheraner wird noch sehr große Schwierigkeiten mit dem Weltbild Ihres Gründers bekommen.
Warten wir es ab.
Oh… Dnke für den Link – Ich stelle gerade mit Erstaunen fest, dass ich diese Kirche schon einmal besucht
habe! Ist wirklich eine sehr schöne Kirche – kunsthistorisch betrachtet durchaus interessant.
Herrliches Beispiel … danke dafür. Wir freuen uns sehr, daß dieser noch rüstige Mann in den Schoß
der hl. katholischen Kirche zurückkehrt und das noch durch die vollkatholische Priesterbruderschaft St.
Pius X. Herrlich. Gelobt sei Jesus Christus! P.S. Die evangelische Kirche des gute Pastors hat einen viel
schöneren Hochaltar als die meisten konzilskatholischen in unserer ehemals katholischen Hochburg hier!
Natürlich wurde die Kirche der Wikinger früher von katholischen Wikingern erbaut, aber dennoch hat Luthers
Bilderstum in vielen Konzilskirchengebäubden jedenfalls stärker gewütet als der der Kirche auf dem
Photo…
Wo man Zuhause ist… Für mich ist es absolut verständlich, dass dieser Pfarrer zum Katholizismus übertritt.
Ich begrüsse es auch ausdrücklich! Ich möchte aber auch sagen, dass ich nicht glaube, dass dieser Schritt
wegen Schwulenhass beschlossen wurde. Ich denke mit der Kirche ist es wie mit dem Zuhause. Dort fühlt
man sich wohl und geborgen. Wenn dann aber verschiedene Dinge passieren, die einem nicht gefallen, dann
entfremdet dies. Wenn immer mehr Entscheide gefällt werden, die den Prinzipien zuwider laufen, dann fühlt
man sich plötzlich nicht mehr Zuhause. Der Entscheid, dass die Homo-Ehe plötzlich kirchlichen Segen
bekommen soll, wird wohl das berühmte Tröpfchen sein, dass das Fass zum überlaufen brachte. Bei dem
Pfarrer muss es sich um eine starke Persönlichkeit handeln, dass er den Mut aufbrachte zu wechseln. Meistens
machen die Leute die Faust im Sack und hadern mit dem Zustand. Der Pfarrer macht das richtige. Er sieht,
dass er nichts mehr ändern kann, also wechselt er die Konfession. Absolut nachvollziehbar!
manchmal braucht die Heimkehr etwas länger – und siehe: Die Schafe kennen doch die Stimme ihres Herren.
Und einige folgen, wenn auch zeitlich etwas schleppend, doch diesem Ruf. Das er sich nicht der Lehmann-/Vatikan-Kirche
anschließen möchte ist verständlich: diese haben ja noch weniger als die Protestanten. Aber: der Pabst
ist das zu respektierende Oberhaupt der (leider stark abgesunkenen) kath. Kirche°
Habe zwar Verständnis für diesen Herren,… …aber wieso ist die Feindschaft gegen Homosexuelle ein
ausreichendes Motiv katholisch zu werden? Ich kenne einen lutherischen Pastor, der ist auch gegen Homosxualität.
Wird er deswegen katholisch? Da er sich zur lutherischen Rechtfertigungslehre bekennt, hat er keine Veranlassung
katholisch zu werden.
Sehr schön… …wie die röm.-kath. Kongregation namens Priesterbruderschaft St. Pius X., die in Schweden
bloss mit einigen von Englischen Priestern Missionskapellen (zwei mal im Monat) vertreten ist, richtig
appeal hat und die Irrenden zur einen wahren, katholischen, apostolischen und römischen Mutterkirche
zurückführt! Natürlich ärgert dies der schwedischen modernen katholischen Kirche. Sie hat ja nie Erfolge.
Nur Verluste. (Erzbischof und Apostolischer Vikar Emeritus Marcel Lefebvre hat ja bereits gesagt: „Die
neue Messe wird keinen einzigen Protestanten zur katholischen Kirche zurückführen, sondern Abermillionen
von Katholiken werden durch sie den Glauben verlieren und die Kirche verlassen!“) Übrigens kann man im
Bild deutlich sehen, dass die lutherischen Kirchen der ‘High Church’ Styl in Schweden katholischer aussehen
(mit sogar protestantischem Abendmahl in Richtung des Ostens zelebriert!) als die durchschnittliche ‘konziliare’
(modernistische) Pfarrkirche in Westeuropa. Deo gratias. Hl. Papst Pius X., bitte für uns!