Ein Pfarrer im Bistum Mainz beschloß am Ende einer Heiligen Messe, eine anwesende Gläubige öffentlich in die Pfanne zu hauen. Der Mainzer Generalvikar hat für solche pastorale Taktiken offenbar Verständnis.
(kreuz.net, Viernheim) Am Donnerstag, dem 19. Januar 2006, besuchte Frau Myriam Heger um 19.00 Uhr die
Heilige Messe in St. Marien in Viernheim. Die Stadt gehört zur Diözese Mainz und befindet sich in Südhessen.
Frau Heger ist die Kontaktperson des Initiativkreises katholischer Priester und Laien in der Diözese
Mainz.
Am Gottesdienst nahmen ungefähr 50 bis 60 Meßbesucher teil. Vor dem Schlußsegen trat Pfarrer
Ronald Givens an den Ambo und knüpfte sich Frau Heger in direkter Ansprache vor: „Frau Myriam Heger,
die Sie hinten in der Kirche knien wie damals in der Maria-Ward-Kapelle, als Sie uns den Friedensgruß
reichten und uns danach in Rom angezeigt haben.“
In einer ungefähr dreiminütigen Ansprache unterstellte
Hochwürden der anwesenden Gläubigen, daß sie nur in die Kirche gekommen sei, um nachzusehen, ob die
Heilige Messe korrekt gefeiert werde. Weiters warf er ihr vor, in die Gemeinde Zwietracht zu säen.
Der
reizbare Priester bezog sich auf einen von ihm verschuldeten liturgischen Verstoß, den Frau Heger zunächst
an die Diözese nach Mainz und später im Sinne des päpstlichen Lehrschreibens ‘Redemptionis Sacramentum’
Nr. 184 nach Rom gemeldet hatte.
Die von der öffentlichen Erklärung des Pfarrers in die Sache hineingezogenen
anwesenden Gläubigen waren über die Vorgänge, auf die der Pfarrer anspielte, in keiner Weise im Bild.
Zum Schluß forderte der Pfarrer Frau Heger auf, sich „in die Einheit der Gemeinde zu integrieren“ oder
eine Pfarrei zu suchen, wo der Gottesdienst nach ihren Vorstellungen gefeiert werde.
Frau Heger war über
das „völlig inakzeptable Vorgehen“ des Priesters empört:
„Meine Familie ist seit Jahrzehnten in das
kirchliche und gesellschaftliche Leben von Viernheim integriert“, erklärte sie in einer Stellungnahme,
die sie am 20. Januar auch an die Diözese schickte:
„Mein Vater war Religionslehrer und darüber hinaus
in verschiedenen öffentlichen Ämtern aktiv. Zur Zeit ist er Lektor in der Nachbargemeinde. Mein Bruder
ist in der Nachbargemeinde für Meßdiener und katholische Jugendarbeit zuständig.“
Die angegriffene
Dame ist auch nicht bereit, ihre Anprangerung innerhalb einer liturgischen Handlung mit den entsprechenden
Folgen für die eigene Familie auf sich sitzen zu lassen.
Sie forderte darum von der Diözese Main eine
rasche Antwort, wie der immense Schaden, der durch das Handeln des fehlbaren Priesters entstand, wiedergutgemacht
werden könne.
Frau Heger behält sich auch eine juristische Prüfung des Geschehens vor.
Keinen Trost
erhielt die beschimpfte Dame vom Mainzer Generalvikar, Prälat Dietmar Giebelmann. Dieser schrieb in einer
Antwort vom 27. Januar, daß Frau Hegers Beanstandung der „von Ihnen als Verstöße gesehenen liturgischen
Handlungen“ und deren Anzeige bei kirchlichen Ämtern kein geheimes Handeln sei, sondern „aus meiner Sicht
auch ein Bekenntnis“ beinhaltet.
Das sei in der Gemeinde Viernheim auch bekannt, „zumal Sie im Internet
mit Ihrem Namen auch die Verantwortlichen im Bistum angreifen“.
Auch er halte die „Einheit einer Gemeinde
für einen hohen Wert“ beschließt der Generalvikar seinen kurz angebundenen Brief abrupt.
Noch am gleichen
Tag reagierte Frau Heger auf den Brief des Generalvikars:
„Ein Priester unserer Diözese hat die Heilige
Messe benutzt, um mich innerhalb einer liturgischen Handlung namentlich mit Vorwürfen zu konfrontieren,
ohne daß ich die Möglichkeit des Widerspruchs oder der Verteidigung gehabt hatte. Meine Frage, ob dies
ein legitimes Verhalten ist oder nicht, wird von Ihnen nicht beantwortet“ – hält sie dem Generalvikar
vor.
Die Anzeige liturgischer Verstöße bei den zuständigen Stellen sei weder anmaßend noch vorschriftswidrig:
„Ich sehe darin kein »Bekenntnis« – wie Sie schreiben –, sondern ein vom Heiligen Stuhl zugestandenes
Recht. Von diesem Recht habe ich in der vorgesehenen Form Gebrauch gemacht. Da ich nicht in Viernheim
wohne, ist das dort auch nur wenigen bekannt.“
Auch ihr sei die Einheit der Gemeinden ein hoher Wert.
Sie engagiere sich seit vielen Jahren mit ihrer Familie im kirchlichen Bereich: „Ist aber die Einheit
mit dem Papst und der liturgischen Ordnung unserer Kirche ein Gut, das man gegen die Einheit einer Gemeinde
ausspielen darf?“
„Sicher haben Sie Verständnis, daß ich auch die entsprechenden römischen Dikasterien
von dem – aus meiner Sicht – unbefriedigenden Briefwechsel unterrichte“, beschließt Frau Heger ihr Schreiben
an den Generalvikar.
Sie erklärte auch, daß die Behauptung des Generalvikars, daß sie Verantwortliche
der Diözese im Internet öffentlich angreife, unwahr sei: „Ich habe auch eine Quellenangabe vermißt.“
Die römische Antwort auf das Schreiben von Frau Heger kam am 10. März. Sie war vom Sekretär der Gottesdienstkongregation,
Erzbischof Malcolm Ranjith, unterschrieben, der erst im vergangenen Dezember von Papst Benedikt XVI. ernannt
wurde:
„Dieses Dikasterium möchte Ihnen versichern, daß jeder Gläubige das Recht hat, sich im Falle
einer liturgischen Unregelmäßigkeit an den verantwortlichen Priester oder an die verantwortliche kirchliche
Autorität der Diözese, aber auch aufgrund des Primates des Papstes direkt an den Heiligen Stuhl zu wenden.“
Auch im Falle, daß die lokalen kirchlichen Autoritäten die liturgische Unregelmäßigkeit nicht beseitigen,
steht es den Gläubigen nach ‘Redemptionis Sakramentum’ Nr. 184 zu, sich an den Heiligen Stuhl zu wenden.
Darüber hinaus sollte das Verhalten der geweihten Amtsträger von Treue den liturgischen Normen gegenüber
geprägt sein, so daß sie den Gläubigen wahrhaft im Namen Christi und der Kirche dienen:
„Bei der Ausübung
des heiligen Dienstes sollen sich die Bischöfe, die Priester und die Diakone im Gewissen über die Wahrhaftigkeit
und die Treue der Handlungen befragen, die sie im Namen Christi und der Kirche in der Feier der heiligen
Liturgie vollziehen.
Jeder geistliche Amtsträger prüfe sich auch ernsthaft, ob er die Rechte der christgläubigen
Laien beachtet hat, die sich selbst und ihre Kinder ihm mit Zuversicht anvertrauen in der Überzeugung,
daß jene Aufgaben, welche die Kirche im Auftrag Christi in der Feier der heiligen Liturgie erfüllen
möchten, von allen in rechter Weise für die Gläubigen erfüllt werden.“
Jeder solle auch nach ‘Redemptionis
Sacramentum’ Nr. 186 immer daran denken, daß er Diener der heiligen Liturgie ist.
Rom hat gesprochen.
Jetzt hofft Frau Heger, daß sich auch die Diözese Mainz durchringen kann, sich für die in einer Pfarrei
der Diözese praktizierte verbale Lynchjustiz zu entschuldigen.
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113 Lesermeinungen
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#113 Michael60 11:08:53 | Donnerstag, 16. November 2006
Kardinal Lehmann Was sich im Kreis der Apostel zugetragen hat, dass nämlich diskutiert wurde über Jesus
und sein Verhalten, sein Vorbild, das geschieht auch heute. Aber ebenfalls erleben wir, dass Jesus immer
noch verraten wird von Apostelnachfolgern. Der Preis ist das Linsengericht der öffentlichen Anerkennung.
Anstatt Jesu Botschaft durch die Geschichte der Menschheit zu transportieren wird sie zurzeit an die Bedürfnisse
(vor allem sexuelle) angepasst. So macht man sich zwar beliebt aber beim Gläubigen unglaubwürdig. Und
das sind unsere neomodernen Gottesdienstmoderatoren heute – unglaubwürdig. Jesus in seiner konsequenten
Verfügbarkeit für den Menschen kann ich da nicht mehr erkennen. Komm endlich Heiliger Geist und hilf
uns.
Trotzdem bleibt es dabei! Im Bistum Mainz wird nichts unternommen. Auch Schwule, wie einige bekennende
Kapläne werden gedeckt!! Daß hier keine „Beweise“ vorliegen ist durch den Schutz etlicher Priester des
Bistums Mainz begründet, die von diesen Aktionen wissen, und selbst schlimme Repressalien zu befürchten
haben, wenn sie reden würden. Freunde: Glaubt Lehmann nichts! Er ist eine Nebelkerze, die sich gegenüber
der Öffentlichkeit als Saubermann hinstellt. Dagegen ist es im eigenen Laden dreckig bis zum Anschlag.
Man müßte es machen wie mit dem Augiasstall: Ausmisten und die Brut entfernen. Weinproben im Sakralraum
und ausgeräumte Kirchen für Selbstdarstellungsgeile Pfarrer in Bensheim sind nur die Spitze des Eisbergs.
Lehmann müßte zurücktreten!!! Aber es gibt genug Verbindungen nach Rom! Übrigens: Lehmann konnte es
gerade recht sein, daß zur selben Zeit, als in St. Pölten die schwule Subkultur aufflog ein ähnlicher
Vorfall in Mainz überdeckt wurde!
@Benedikt Ich frage mich eigentlich, warum ich dies schreibe und nochmals schreibe und sie es nicht wahr
haben wollen? Wer Augen hat der sehe und lese! Wer es fassen kann, der fasse es Die Talkshow wurde soviel
ich weis vom ZDF gesendet und fand im Staatstheater Mainz statt. Es ging um Sterbebegleitung. Kardinal
Lehmann antwortete auf die Frage der Moderatorin, was er denn zu der Haltung des Sohnes sage, der seiner
Mutter beim Selbstmord geholfen habe: Er kann dies verstehen! (sic!!!) Lehmann wurde genug Zeit gegeben
sich zu äußern, kein einziger Hinweis auf den Sinn christlichen Leidens, kein Hinweis auf Sterbebegleitung
und Würde, kein Hinweis auf das Vorbild Johannes Paul II. im Sterben. Ihm wurde nicht ins Wort gefallen!
Hubert Hüppe MdB hat das gesagt, was Lehmann hätte sagen sollen! Wie oft soll ich das noch schreiben???
Lehmann hat in der Jahresabschlußandacht 2005 im Mainzer Dom gesagt, das man den katholischen Glauben
nicht so zeigen solle, um keinen auf die Füße zu treten! Wie oft soll ich das noch schreiben???
@ Maledica 1.) der katholische Glaube nicht nach außen gezeigt werden, soll um keinen auf den Fuß zu
treten… Vorbemerkung: Wo wurde das verurteilt? Stellungnahme: Wie verträgt sich diese Behauptung(!)
zB mit der Kampagne Mach-dich-auf-und.com? Wie sieht das Zeigen in gut katholischen Bistümern aus und
wodurch unterscheidet es sich von Mainz? er Menschen versteht, die ihre Mutter mithelfen umzubringen Beispiel/
Beleg? 3.) Luther für Ihn der Lehrer der gemeinsamen Kirchen ist- es gibt außerdem nur eine Kirche-
und dies auch immer wieder betont Hm. Was ist mit der gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre?
4.) er Frauen die Diakonatsweihe in Aussicht stellt Man müsste es mal konkreter hören, aber er wird
mittlerweile wohl selber wissen, dass das nichts wird. 5.) er seine Hirtenaufgabe jämmerlich vernachläßt
und im Fernsehen sich zum Affen macht Das ist keine Häresie, so ein Unsinn. Häresie ist das beharrliche
Leugnen von Glaubensinhalten. 6.) unzählige weitere Sachen Wenn die alle das Kaliber haben wie Punkt
5…dann gute Nacht. Nach längerem Suchen findet man für jeden Bischof solche 5 Punkte. Ich kann natürlich
stets meine Augen verschließen und klerikalistisch naiv unseren Bischof anhimmeln Ich himmele niemanden
an. Ich fordere aus Gründen der Fairness eine objektive Auseinandersetzung mit der Theologie und dem
Amtsverständnis Lehmanns.
@Benedikt Noch einmal extra für diejenigen, welche Augen haben und doch nichtlesen: Lehmann=Häretiker,
weil: 1.) der katholische Glaube nicht nach außen gezeigt werden, soll um keinen auf den Fuß zu treten…
2.) er Menschen versteht, die ihre Mutter mithelfen umzubringen 3.) Luther für Ihn der Lehrer der gemeinsamen
Kirchen ist- es gibt außerdem nur eine Kirche- und dies auch immer wieder betont 4.) er Frauen die Diakonatsweihe
in Aussicht stellt 5.) er seine Hirtenaufgabe jämmerlich vernachläßt und im Fernsehen sich zum Affen
macht, die Mißstände sind in unzähligen kreuz.net -Beiträgen veröffentlicht worden- also lesen Sie!!!
6.) unzählige weitere Sachen Ich kann natürlich stets meine Augen verschließen und klerikalistisch
naiv unseren Bischof anhimmeln Er bleibt zwar Bischof, aber ernst zu nehmen ist solch eine Person sicher
nicht und in 3 Wochen leider erst 70!
#107 Laurentius2 17:10:27 | Donnerstag, 27. April 2006
@Benedikt Nun, man kann ja mal offenlassen, ob Lehmann hier wirklich etwas anderes vertritt als sein großer
Lehrer. Distanziert er sich aber von seinen unchristlichen oder zumindest anti-konziliaren Thesen ? Nein,
er fördert vielmehr als führender Kopf des deutschen Episkopats die weitere Verbreitung des großen
Vorbilds Rahner, auf die jeder von uns konservativen Nichttheologen (mit gesundem Menschenverstand) sofort
verwiesen wird, wenn wir in der Diskussion im Pfarrheim danach fragen, warum die alten Dogmen nicht mehr
gelten … Insofern hat er zumindest eine kirchenpolitische Verantwortung, weil er der oberste deutsche
Bischof ist. Auch zeigt sich seine tiefe – wohl auch emotionale – Verbundenheit mit der Rahnerschule,
wenn er zu dem erwisenermaßen unkatholischen Universitätsprofessor Hans Küng sagt: „Lieber Hans, wir
haben mehr gemeinsam, als uns trennt!“ (so geschehen beim letztjährigen offiziellen Katholikentag ins
Mikrofon des DLF.) Darf man so etwas sagen, wenn man für die Erhaltung des überlieferten Glaubens verantwortlich
ist ? Oder paßt das nicht doch eher zu einem Rahneristen, der nur moderatere Töne anschlägt, um an
der Macht zu bleiben … ? P.S. Werde aber die Aussagen Lehmanns noch mal nachlesen.
#106 Benedikt 16:02:19 | Donnerstag, 27. April 2006
@ Laurentius2 Vielen Dank für den Verweis auf den Artikel und Ihre Art, an diese Sache heranzugehen.
Nach dem Studium des Artikels gibt es kaum eine Stelle, bei der ich Dr. Berger widersprechen möchte,
oder könnte. Der „sprachliche Grobianismus“ Rahners ist mir auch schon zuvor bekannt gewesen. Nun muss
man sich aber fragen, in wie weit Lehmann tatsächlich mit Rahner vergleichbar ist. Der sprachliche Grobianismus
und die Arroganz Rahners ist Lehmann sicher fremd, vielmehr dürfte er al Assistent selbst von Rahners
Launen betroffen gewesen sein. Nächste Frage: In wie weit vertritt Lehmann bezüglich der Trinität die
Lehre Rahners? Einen Vortrag Lehmanns zur Trinität habe ich hier www.bistummainz.de/…000/text_300300.html
gefunden. Er erwähnt dabei zwar auch Rahner, aber eine pauschale Zustimmung zu dessen Lehren ist nicht
ersichtlich. Es scheint sich mehr um die Auflistung des derzeitigten Sachstandes zu handeln. (Für die
genauere Beurteilung: Theologen vor!). Gemeinsamkeiten zwischen Rahner ud Lehmann sehe ich da eher auf
dem Gebiet, wo sich Rahners Ideen mit denen von Heidegger schneiden. Lehmann hat ja auch über Heidegger
promoviert. Wie das nun letztendlich zu beurteilen ist, kann ich nicht sagen, dazu müsste man schon viel
von Philosophie verstehen. Einfach zu lösen ist diese Frage jedoch nicht.
#105 Laurentius2 09:59:22 | Donnerstag, 27. April 2006
@Benedikt / Rahnertheologie häretisch ? Lieber Namensvetter unseres wohl gemeinsam verehrten Papstes,
hier nun zur Theologie der Rahneristen, zu denen Karl Lehmann als ehemaliger Assistent Rahners und eigenen
Äußerungen eindeutig gehört: Wie häretisch ist die Rahner-Theologie? www.theologisches.net/rahner.htm
Ich bin ganz sicher, daß der Text Ihnen nicht zu „professoral“ vorkommen wird. Er ist nämlich von einem
Thomisten geschrieben und achtet somit auf Verständlichkeit statt auf arrogantes und sich begrifflich
widersprechendes linguistisches Wortgeklingel – wie das bei Rahneristen ja aus Tarnzwecken (gegenüber
der Glaubenskongregation) üblich ist.
#104 Benedikt 00:32:20 | Donnerstag, 27. April 2006
@ Beleidigungen Es zeugt nicht von geistiger Schärfe NUR den letzten Beitrag zu lesen! Beleidigungen
können keine Tatsachen ersetzen. Dieser Strang enthält über 20 Beiträge von Ihnen, jeder voll mit
unsubstantiierten Anschuldigungen, zT unwahren Behauptungen, Beschimpfungen und anderen Absurditäten.
Mit Lehmanns Theologie setzen Sie sich nicht eine Zeile auseinander, nicht eine Zeile! Sie weichen mal
wieder aus, denn in Wirklichkeit sind Sie gar nciht in der Lage, wirklich etwas handfestes zu bieten,
obwohl ich nicht mal ausschließen würde, dass es etwas handfestes gibt. Solange ich nichts höre, empfinde
ich alle Vorwürfe, die lediglich auf persönlichen Animositäten beruhen als ungehörig. –-- Bezüglich
Ihrer Antwort an Gotthard haben Sie meine Zustimmung.
#103 Maledica 00:10:27 | Donnerstag, 27. April 2006
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! @Benedikt Es zeugt nicht von geistiger Schärfe NUR den letzten Beitrag
zu lesen! Ich werde nicht noch mal die Häresien Lehmanns wiederholen. Ich setze doch ein wenig auf Ihre
Intelligenz, daß Sie auch die vorherigen Beiträge lesen @Gotthard Der römische Kanon ist der älteste
Die katholische Kirche alleine besitzt die Heilige Schrift und die 2.000 jährige Tradition und ist nicht
abhängig vom persönlichen Geschmack einzelner Personen
Kanon Ich habe im Dom noch nie den römischen Kanon gehört. Das Messbuch bietet 4 Hochgebete an … die
gleichberechtigt nebeneinander stehen… es liegt am Priester welchen er betet… früher wurde nur der
„römische Kanon“ gebetet … wenn heute nur der „zweite oder dritte Kanon“ gebetet werden sollte, ist
das doch kein Problem… Die Reihenfolge ist übrigens keine Rangfolge … der schönste ist übrigens
der Vierte
@ Maledica Ich habe im Dom noch nie den römischen Kanon gehört. Ein schlechter Beweis dafür, dass er
dort „unbekannt“ sei. Zur Unterstellung, daß sich niemand mit der Theologie Lehmanns auseinandergesetzt
hat, sollten Sie vielleicht alle Postings lesen, die unkatholischen Äußerungen wurden schon mehrfach
genannt und ich bin es leid jedesmal wieder diese aufzuführen! Ich finde da nur Aussagen von dem Kaliber:
Doch die Stimme paßt hierher, denn die klingt wie ein Mainzelmännchen, Gudn abnd
@Benedikt …welche oft nicht zutreffend sind, wie etwa Ihre Behauptung mit dem I. Hochgebet Ich habe
im Dom noch nie den römischen Kanon gehört. Außerhalb des Doms in der neuen Messe äußerst selten-
denn dieser ist den meisten Priestern zu lang Zur Unterstellung, daß sich niemand mit der Theologie Lehmanns
auseinandergesetzt hat, sollten Sie vielleicht alle Postings lesen, die unkatholischen Äußerungen wurden
schon mehrfach genannt und ich bin es leid jedesmal wieder diese aufzuführen! Ich kann natürlich meine
Augen vor der Realität verschließen und in klerikaler Naivität dem Bischof nachrennen, weil er ja Bischof
ist. Seine Predigten sind stets stinklangweilig und für Nichttheologen meist zu abgehoben und in rahnerscher
Manier redet er meist- wenn nicht wieder eine Häresie verbreitet wird- herum, wie die Katze um den heißen
Brei. Doch die Stimme paßt hierher, denn die klingt wie ein Mainzelmännchen, Gudn abnd
@ Dr. Heger Letztes Jahrhundert, 1950er Jahre langt völlig. Wichtiger: So etwas, was in der alten Messe
schlimmstenfalls in der Predigt möglich gewesen wäre, ist nun bei der Dauerquasselei im NOM während
der ganzen Messe möglich. Das macht es natürlich besser, wenn die Pöbeleien in der Predigt abgehandelt
werden. Das sind schon wirklich geschickte Maßstäbe. Ich empfehle Fr. Heger daher, eine Eingabe an Rom
zu machen in der eine Regelung diesbezüglich getroffen wird . @ Laurentius2 Sind Sie sich eigentlich
bewußt, werter Benedikt, welcher häretischen Theologie sie das Wortreden, wenn Sie so engagiert Lehmann
verteidigen ? Na halleluja, endlich ist mal jemand zum Kern vorgestoßen. Jetzt betrachten Sie mal diese
und andere Diskussionen zum Thema und suchen, wo man sich mit der Theologie Lehmanns mal wirklich(!) auseinandergesetzt
hat. Hinweis: „Rahner-Schüler“ und Liedchen-Tipps sind keine wirkliche Auseinandersetzung. Wie der Kardinal
diesbezüglich eingeordnet werden kann weiß ich gar nicht zu 100%. Seine Predigten sind mir zu professoral
und schwer verständlich (da kommt der Rahner durch). Höre ich aber Lehmann Kritik, dann höre ich nur
unsubstantiierte Parolen. Das ist keine Basis für eine glaubwürdige Kritik, und da es sich zumal um
einen Kardinal handelt ist es mE auch unwürdig. Grade wir Christen sollten nicht so vorgehen.
#97 gretipleti 13:25:51 | Mittwoch, 26. April 2006
@Gotthard Es kann aber wohl nicht von einem Missbrauch der Messe im formalen Sinne gesprochen werden.
Werden sie von Lehmann bezahlt? Das ist doch obernaiv, was sie da schreiben! Die Eucharistiefeier ist
eine Feier als ganze. Im Übrigen ist es noch nicht einmal im Allgemeinen statthaft, im Kirchenraum jemanden
derartig anzugehen. Nur weil sich Frau Heger mit Recht zur Wehr gesetzt hat, bekommt jetzt sie den schwarzen
Peter zugeschoben. Sie sind wohl auch so ein angepasster Faktenverdreher, der nicht begreifen will, was
hier gespielt wird. Bei Verfehlungen gegen die Eucharistie schreitet im Bistum Mainz niemand ein. Ja,
kein Wunder, wenn in der Kirche Weinproben unterstützt werden und auf der Kanzel unter Narrhallamarsch-Klängen
die bei Aldi bestattete Oma nachgeäfft wird! Offenbar ist das die richtige Weise, Liturgie zu feiern,
die ansprechend und „modern“ ist. Was will man denn von einem Bischof erwarten, der Medienpolitiker ist
und ein absurd hohes Gehalt bezieht, der mit dem teuren Benz durch die Lande rast und sich an Buffets
vergnügt, während im Bistum nur noch Kraut und Rüben herrschen? Die grösste Sünde neben der Liturgiereform:
Lehmann zum Kardinal zu ernennen!
@Christoph So etwas, was in der alten Messe schlimmstenfalls in der Predigt möglich gewesen wäre, ist
nun bei der Dauerquasselei im NOM während der ganzen Messe möglich. Stimmt, in der Predigt konnte man
sich in früheren Zeiten alles erlauben, das die Predigt ja im strengen Sinne nicht zur Messe gezählt
wurde … Wenn ich es recht verstanden habe, soll in diesem Fall der Kommentar zu dieser Frau vor dem
Segen erfolgt sein, also an der Stelle der Messe, an der heute meist die Vermeldungen vorgelesen werden…
Inhaltlich halte ich diese „Vermeldung“ nicht für gelungen …doch niemand kennt hier die Vorgeschichte.
Es kann aber wohl nicht von einem Missbrauch der Messe im formalen Sinne gesprochen werden.
@Benedikt (non Papa): Ich hatte gesagt: „Wieder einmal zeigt der NOM seine wunderbare Multifunktionalität:
Der Zelebrant kann unter Mißbrauch seiner Amtsfunktion ihn auch dazu gebrauchen, Anwesende anzupöbeln.“
Darauf Benedikt: Der Witz war echt lustig. Freut mich, zur Heiterkeit beigetragen zu haben. Fragen Sie
mal ältere Semester nach von der Kanzel („abkanzeln“) gegen sündige Gemeindemitglieder (oder solche,
die man für sündig hielt) pöbelnden Pfarrern. Da können Ihnen sicher viele ne Menge Beispiele auftischen.
Bis zu welchem Jahrhundert soll ich denn da zurückgehen? Weder meine Gesprächspartner noch ich selbst
haben erlebt, was mit der Pöbelei gegen Frau Myriam Heger vergleichbar wäre. Wichtiger: So etwas, was
in der alten Messe schlimmstenfalls in der Predigt möglich gewesen wäre, ist nun bei der Dauerquasselei
im NOM während der ganzen Messe möglich. Solche Stories machen Kritik am NOM nicht eben glaubwürdig.
Niemand muß an sie „glauben“, wohl aber an den Charakter der Messe als wahres Sühn- und Dankopfer, wovon
ich bei all der Dauerquasselei so selten etwas höre. MfG Christoph Heger
#94 Laurentius2 11:51:15 | Mittwoch, 26. April 2006
@Benedikt Sind Sie sich eigentlich bewußt, werter Benedikt, welcher häretischen Theologie sie das Wortreden,
wenn Sie so engagiert Lehmann verteidigen ?
@ Dr. Heger: Guter Witz Wieder einmal zeigt der NOM seine wunderbare Multifunktionalität: Der Zelebrant
kann unter Mißbrauch seiner Amtsfunktion ihn auch dazu gebrauchen, Anwesende anzupöbeln. Der Witz war
echt lustig. Fragen Sie mal ältere Semester nach von der Kanzel („abkanzeln“) gegen sündige Gemeindemitglieder
(oder solche, die man für sündig hielt) pöbelnden Pfarrern. Da können Ihnen sicher viele ne Menge
Beispiele auftischen. Solche Stories machen Kritik am NOM nicht eben glaubwürdig. @ Maledica Ich argumentiere
anhand von Fakten …welche oft nicht zutreffend sind, wie etwa Ihre Behauptung mit dem I. Hochgebet.
@ Rogade Man könnte im Mainzer Dom auch singen:“ Wir kommen alle, alle in den Himmel: Weil wir so brav
sind!“ Sie kennen sich ja gut aus. Leider alles völlig zusammenhangslos. Ich warte übrigens immernoch
auf jemanden, der den Witz dieses Liedes kapiert hat.
Ich muß leider die Autoren … Dr. Otterbeck und deusexmachina enttäuschen. Ich bin mit Frau Myriam
Heger – jedenfalls soweit ich weiß – weder verwandt noch verschwägert. Ich bin auch weder dem Bekenntnis
noch der Abkunft nach jüdisch – wiederum soweit ich weiß –, wie schon viele wegen meines Namens vermutet
haben. Sollten sich allerdings doch noch Verwandtschaften solcher Art herausstellen, wäre ich sehr geehrt.
Im übrigen hat Frau Myriam Heger natürlich meine volle Sympathie. Wieder einmal zeigt der NOM seine
wunderbare Multifunktionalität: Der Zelebrant kann unter Mißbrauch seiner Amtsfunktion ihn auch dazu
gebrauchen, Anwesende anzupöbeln. Wie man unter diesen Umständen die Sonntagspflicht aufrechterhalten
möchte, ist mir schleierhaft. MfG Christoph Heger
@Gotthard: Ja, so bleiben es halt nur Bubenstreiche! Dieses Gejammere über das soooo schreckliche Bistum
Mainz – und seinen soooooo schrecklichen Bischof ist ein Witz. Diese Äußerungen verraten doch, dass
sie keine Ahnung haben! Weil immer so reagiert wird, wie sie es tun, passiert auch nichts. Frau Heger
hat ja offensichtlich Ähnliches zu hören bekommen. Wenn es in dieser Gemeinde liturgische Missstände
gibt, und diese sich auf RS beziehen, dann kann es sich nur um einen Vorfall im Blick auf das Allerheiligste
Sakrament des Altares handeln. Wenn sie das als „Witz“bezeichnen und denjenigen, die einfach nur eine
schlichte katholische Heilige Messe besuchen wollen zur Piusbruderschaft katapultieren möchten, dann
zeigen sie doch ihre Geisteshaltung! Wie bereits unten angeführt, verlangen sie doch, dass normale Gläubige,
die ein RECHT darauf haben, die Heilige Messe nach den Regeln der Kirche und der Würde der Liturgie zu
feiern, sichsich aus der Mainzer Kirche zurückziehen. Das ist genau die im Bistum Mainz fast schon professionell
praktizierte Täter-Opfer-Umkehr! Nur weil diese Sorte Pfarrer lieber mit „offenen“ und angepassten Gläubigen
zusammenarbeiten wollen, müssen die guten Gläubigen gehen, damit den hochwürdigen Herren in Anzug und
Haargel nicht einer ins Handwerk schaut und ihre von oben geförderten Mätzchen stört!
Danke Frau Heger für die Eingabe nach ROM Gotthard sollte erst mal schreiben lernen bevor er sich so
adäquat äußert – es heißt vom Glauben abfallen „viel ab…“ – also bitte ! Nicht nur im Bistum Mainz
ist es so – auch in anderen Bistümern. Rom wird allerdings keine Amtsenhebungen vornehmen – denn man
braucht das Geld der deutschen Kirche. Wenn man entlassen würde – dann wären ja mehr als 95% des Klerus
betroffen. Also weitermachen wie gewohnt bis zum bitteren Ende. Fazit – sich von der Staatskirche trennen
durch Kirchenaustritt (nicht von der römisch-katholischen Kirche!) und auf ein Konto einzahlen, wo man
eine gute Sache unterstützt z. Bsp. einen arbeitslosen guten Priester der in Hartz IV Bezug ist – weil
er zu fromm und „anziehend“ für die Katholiken ist. So bestehend im Bistum Essen unter der Regie unseres
Herrn Bischofs Dr. Felix Genn und der ihn umgebenden Kohorte (so steht es jedenfalls im Evangelium!)!
Gejammer Dieses Gejammere über das soooo schreckliche Bistum Mainz – und seinen soooooo schrecklichen
Bischof ist ein Witz. Inhaltlich ist bisher noch nichts gesagt worden …auch das „Vergehen“ des hier
betroffenen Priesters ist überhaupt nicht benannt… muus auch nicht; denn ohne geht die Hetze viel besser!
Ich frage mich, was die Hetze gegen die Laien in der Seelsorge soll? Was soll die Hetze gegen Spätberufene?
Wenn ihr das 19. Jahrhundert zurück haben wollt, geht doch zur Marcel-Sekte… eure Angst vor der heutigen
Zeit ist nicht mehr auszuhalten… Inkarnation heißt: Gestaltwerden in der jeweiligen Zeit… werdet
ihr allerdings nie verstehen … also ab zu Marcel in die Exkommunikation!
@Esquilino „Weisser Riese“? Der Vergleich ist amüsant. Doch ich glaube, du hast dich verschrieben. Ein
Explodierter, sterbender Himmelskörper ist eine weisser ZWERG. Aber so schlecht ist der Vergleich mit
Lehmann als „weisser Riese“ auch nicht. Ich erinnere mich an ein Waschpulver mit diesem Namen. Und im
Bistum Mainz wird doch bekanntlich alles reingewaschen!
Bubenstreiche – das ist gut! Ich habe diese „belanglosen“ Bubenstreiche langsam satt! Es geht doch nicht
um eine Patene allein, wie GOTTHARD schreibt! Der Gesamtkontext stimmt doch nicht. Ich kann nicht normal
katholisch sein, ohne links oder rechts auszuscheren. Als ganz normaler treuer Kirchgänger muß ich mir
von solchen Oberlehrer-Pfarrern als mündiger Christ Vorschriften machen lassen. Warum haltet ihr euch
nicht an die Regeln. Wenn diese Sorte Pfarrer unverbesserlich sind, dann sollten sie suspendiert werden.
Ich weiß nur nicht, wer dann im Bistum Mainz noch da wäre. Vielleicht sind das aber gar nicht so wenige
gute Priester. Von denen bekommt man halt nur nichts mit, weil sie wie in der chinesischen Untergrundkirche
ihr Dasein fristen müssen und im ständigen Kampf mit dem obersten Glaubens“hüter“ Lehmann sind. Die
Mehrheit scheint angepaßt und zur „profillosen Marionette“ der Leitung verwandelt! Jeder will doch ein
Stückchen vom Kardinals-Kuchen abhaben. Da macht man doch gerne Karriere – oder? Und dafür wird geschleimt,
was das Zeug hält. Kritik hört man von solchen armen Kreaturen nicht mehr. Wer schreibt hier immer von
kommunistischen Vergleichen? Das Bistum Mainz ist ein kleines Sonnensystem. In der Mitte steht der Kardinal,
drumherum drehen sich die von ihm „Erleuchteten“. Auf der Umlaufbahn möchte jeder in die Nähe der Sonne
kommen. Doch ach! Sie ist ein weißer Riese – nach der Supernova!
@Gotthard Ja, genau. Und wie vieles andere im Bistum Mainz war das ja auch nur ein belangloser „dummer
Bubenstreich“, dem man keinerlei Bedeutung beimessen muß.
Patene wenn der Priester sich an das Messformular gehalten hätte, hätte es ja auch nichts zu beanstanden
gegeben. Der Priester hat wahrscheinlich die Kommunion-Patene nicht benutzt … und Frau Heger viel fast
vom Glauben ab!
#84 rainer müller 21:43:42 | Dienstag, 25. April 2006
Abgekanzelt Wiederumein hervorragendes Beispiel für die Inkompetenz der Vertreter der Amtskirche, wenn
der Priester sich an das Messformular gehalten hätte, hätte es ja auch nichts zu beanstanden gegeben.
In der freien Wirtschaft würde ein derartiges Verhalten die Kündigung bedeuten, der GV handelt aber
hier nach dem Spruch: „Bei euch aber soll es nicht so sein.“. Gratulation Herr GV, für jeden Mist hat
man Verständnis, nur nicht für die Gläubigen und diejenigen, die Gott suchen, wenn diese nämlich nicht
mehr in die Gemeinde kommen, können sich die Priester auch noch am Sonntag ins Solarium legen, mangels
Kirchenbesuch (und er widerstand ihm ins Angesicht).
@ benedikt Wenn sie meine Vorschläge so freuen: Man könnte im Mainzer Dom auch singen:“ Wir kommen alle,
alle in den Himmel: Weil wir so brav sind!“ Die sind dort so verbohrt, dass die das auch noch glauben.
Deswegen ist ja in Mainz auch alles erlaubt. Seid doch nicht so leibfeindlich, lebt euch aus und sucht
die Freuden. Dann gibt es auch mehr Priester und das Seminar ist ein Haus der Freude, oder vielleicht
doch ein… ?!
Ein dreifachdonnerndes Lehmann helau man argumentiert anhand von Fakten (Analyse) als dass man blind drauflos
drischt, weil angeblich der Glaube gefährdet sei (Ideologie). Ich argumentiere anhand von Fakten mit
ein wenig Biß… Das ich nicht lache. Er hat den einen Rat durch einen anderen ersetzt. Ich bin nicht
so euphorisch wie Sie und bejubele Ruinen, ich habe nur gesagt, Bischof Müller hat einen guten Anfang
gemacht indem er dem sowjetischen ZDK den Hahn abgedreht hat, ob das neue Gremium dieselben Rätestrukturen
aufweist, entzieht sich meiner Kenntnis Ja sicher. Finden Sie Spätberufung etwa schlecht oder wie? Für
diese gab es früher sogar extra Seminarien. Das Eminar in Lantershofen ist übrigens auch heute noch
existent! Durch die Ausbildung zum Pasti an der Uni oder Gemeindereferent an der Kommunistisch Feministischen
Hochschule wird sicher KEINER zum Priester berufen- der Priester ist das Feinbild dieser! Diese Berufe
sind völlig überflüssig! Na vielleicht wurden ja die Massen durch die coole Light-Show im Dom bei der
Luminati berufen. Denn so eine imposante Inszenierung, da kann man doch gar nicht anders. Lehmann ist
sich für keine Banalität zu schade! Die Narrenkappe setzt er ja auch lieber auf als seine Mitra. Fastnachtsveranstaltungen
in Aachen mit Fernsehübertragung sind nun mal Medienwirksamer als Amtseinführung eines deutschen Bischofs
in Hildesheim. Da muß der Vorsitzende der DBK schon mal Prioritäten setzen!!!
@ Maledica >Haben Sie auch einen Beleg dafür, dass Lehmann Kommunist ist? >>Wäre wohl eine Beleidigung
für die Kommunisten… Oho! Richtig, wie die Kirchenhasser immer wieder behaupten, der katholische Glaube
ist Ideologie. Das ist damit nicht gemeint gewesen. Es geht um die Form der Auseinandersetzung. Und da
isst es angebrachter, man argumentiert anhand von Fakten (Analyse) als dass man blind drauflos drischt,
weil angeblich der Glaube gefährdet sei (Ideologie). Dass der Glaube Ideologie ist, ist damit nicht gesagt
und das würde ich auch nie sagen. Bischof Müller von Regensburg hat schon mal den Anfang gemacht und
begonnen diesen Sowjets den Hahn abzudrehen! Das ich nicht lache. Er hat den einen Rat durch einen anderen
ersetzt. He cool, dann bieten wir jedem solch einen Weg an. Ja sicher. Finden Sie Spätberufung etwa schlecht
oder wie? Für diese gab es früher sogar extra Seminarien. Keine Ahnung, was Ihnen daran nun schon wieder
nicht passt.
Sowjetische Kirche Mainz Haben Sie auch einen Beleg dafür, dass Lehmann Kommunist ist? Wäre wohl eine
Beleidigung für die Kommunisten… und kein Ideologe. Richtig, wie die Kirchenhasser immer wieder behaupten,
der katholische Glaube ist Ideologie. Und als deren Ideologe maße ich mir an, in der katholischen Kirche
auch den katholischen Glauben zu forden! Ich kann das von meiner Warte aus nicht bestätigen. Aber ich!
Anerkennen, dass sich diese Quentchen ausgerechnet im Mainzer Dom erhalten hat Jippieh, Super, Trallala,
Heile heile Gänsche, nur 99,9% sind zerstört worden, ach wie toll jupiduh Wieder so etwas pauschal dahergesagtes
Durch seine Auftritte ist es allgemein bekannt, daß Lehmann lieber belangloses Zeug labert und bei Räten=Sowjets
über den Glauben debattiert, anstatt den Glauben zu verbreiten! Bischof Müller von Regensburg hat schon
mal den Anfang gemacht und begonnen diesen Sowjets den Hahn abzudrehen! Wege zur Berufung bisweilen sehr
verschlungen He cool, dann bieten wir jedem solch einen Weg an. Ausnahmen bestätigen die Regel. Es werden
trotz Lehmann und Schneider noch ab und zu mal Katholiken geweiht. Unklar ist jedoch, wie viele Berufungen
durch diese verhindert werden. Es sind wohl unzählige!
@ Rogade Dann könnte man für Lehmann im Mainzer Dom doch die Internationale spielen! Lustig, was Sie
alles an Liedgut kennen. Haben Sie auch einen Beleg dafür, dass Lehmann Kommunist ist? Ich hab ja schon
viel gehört, aber das ist mal wieder was neues. @ Laurentius Am treffendsten weiß der geschnittene und
gemobbte Priester römisch-katholischen Glaubens Prof. Georg May über die Mißstände in Lehmanns Bistum
zu berichten. Sehr richtig, er kann das besser. Im Gegensatz zu einigen anderen Lehmann Kritikern ist
er nämlich Analytiker und kein Ideologe. @ Maledica Realistisch ist, daß die Mundkommunion widerwillig
gereicht wird, was etliche Geistliche immer wieder bestätigen Ich kann das von meiner Warte aus nicht
bestätigen. soll ich jubeln wo noch ein Quentchen katholisches übriggeblieben ist??? Anerkennen, dass
sich diese Quentchen ausgerechnet im Mainzer Dom erhalten hat langt völlig. Lehmann ist im Dom auch recht
selten- er ist ja meist bei irgendwelchen Sowjets Wieder so etwas pauschal dahergesagtes. Belege? Wie
wärs, den Priesterberuf nicht über sinnlose Umwege, sondern direkt einzuschlagen? Also wirklich, ich
muss Ihnen doch sicher nicht erklären, dass die Wege zur Berufung bisweilen sehr verschlungen sind. Gucken
Sie doch mal in die Biografie von Meisner.
Vielleicht sollte man es wie in Lorsch machen… dort gibt es zum Einzug des Fastnachtsprinzen den Narrhallamarsch.
Dann könnte man für Lehmann im Mainzer Dom doch die Internationale spielen!
@Maledica Lehmann ist im Dom auch recht selten- er ist ja meist bei irgendwelchen Sowjets Ich lach mich
schlapp!!!!!! Du bist auch ganz humorvoll. Hätte ich gar nicht gedacht, wo du doch in deinem Namen fluchst!
#75 Laurentius2 17:36:06 | Dienstag, 25. April 2006
Fortsetzung zu Mainzer Mißständen Auch wurde schon unter der Verantwortlichkeit des damaligen Bischofs
Lehmann ein aufklärendes „Sexspiel“ von der Diözesanjugend verbreitet, in dem Kinder und Jugendliche,
die mit knapper Not der libertinären Triebbeschleunigung a la Bravo entkommen waren, ganz spielerisch
in die Welt der Schamlosigkeit eingeführt wurden mit Fragen wie „Wann hast Du das letzte Mal …?“ u.s.w.
Am treffendsten weiß der geschnittene und gemobbte Priester römisch-katholischen Glaubens Prof. Georg
May über die Mißstände in Lehmanns Bistum zu berichten. May konzentrierte sich jedoch, als Seelsorger
in Mainz nicht sonderlich erwünscht, auf die genaue Erörterung grundsätzlicher Ursachen der Krise,
bzw. der sowjetischen „Lehmann-Kirche“.
Mainz @Logokath Du bist ja ganz schön mutig! Ich kann sagen was ich will, da ich nicht im kirchlichen
Dienst bin und um meinen Job fürchten muß, wenn ich den katholischen Glauben praktiziere! @benedikt
Realistisch ist, daß die Mundkommunion widerwillig gereicht wird, was etliche Geistliche immer wieder
bestätigen Es ist aber nicht überall selbstverständlich, was Sie daran sehen können, dass Kommunionbänke
entfernt werden. Weil das katholische innerhalb der katholischen Kirche nicht mehr selbstverständlich
ist, soll ich jubeln wo noch ein Quentchen katholisches übriggeblieben ist??? Am Dom hat sich seit dem
Amtsantritt Lehmanns nichts verändert. Was nicht heißt, das alles richtig ist Lehmann ist im Dom auch
recht selten- er ist ja meist bei irgendwelchen Sowjets Da gabs auch noch mehr Priester. Und wer ist schuld,
das so wenige ins Seminar eintreten wollen und es so wenige Priester gibt, wenn Mainz die Berufungen zerstört!
Klar, falls der Referent noch nicht verheiratet ist. Wie wärs, den Priesterberuf nicht über sinnlose
Umwege, sondern direkt einzuschlagen? @benegut Meine Information habe ich aus mehreren verläßlichen
unabhängigen Quellen. Doch die Augenzeugen trauen sich nicht zu einer Aussage und Photos gibt es leider
nicht. In USA hat es auch über 30 Jahre gedauert, bis endlich jemand zu einer Aussage bereit war. Beten
wir, daß etwas geschieht, bevor der Schaden nur noch größer wird!
Frau Heger sei gedankt!!! Das ist wieder diese Masche: Die Kritiker sind die Bösen. Welches „Bekenntnis“
haben den die Mainzer Verantwortlichen? Vermutlich dasjenige, Kritiker mundtot zu machen, sie als Lügner
hinzustellen und durch die ach so kollegiale Leitungsstruktur des Bistums Mainz autoritär einzuschüchtern!
Die sogenannte „Einheit“ ist wohl zur Beliebigkeit mutiert. Einheit muß man in Mainz wohl so verstehen,
daß liturgische Regeln außer Kraft gesetzt werden und sich eine bestimmte liberale Klientel wohlfühlen
kann. Man geht „geschwisterlich“ und tolerant miteinander um, wenn unpassende Personen exterminiert sind,
wie z.B. Frau Heger bei Pfarrer Givens in Viernheim. Man gibt acht, daß in Kirchen nicht zu frömmelnd
Liturgie gefeiert wird und spielt an Fastnacht den Narrhallamarsch zum Einzug des Selbstdarstellers, Pfarrer
Rauch in Lorsch. Man legt wert darauf, daß sich alle (konformen) Gemeindemitglieder bei einem medialen
Beratungsabenteuer in der für den Turnschuh-Guru, Pfarrer Groß, ausgeräumten Bensheimer Georgskirche
einig sind und ihn beweihräuchern. Man organisiert eine Weinprobe in Klein-Winternheim bei Pfarrer Geiß,
um nur ja nicht als „konservativ“ eingestuft zu werden. Für die Kritiker läßt man als Argument schnell
die Kirche als renovierungsbedürftig erscheinen. Das Mainzer Bildungswerk zieht mit Schmähpamphleten
gegen Jugend 2000 und andere glaubenstreue Gruppen zu Felde. Es wird weiter berichtet werden, solange
bis die Drahtzieher in Mainz endlich augehebelt sind!
#72 Laurentius2 16:46:33 | Dienstag, 25. April 2006
@Benedikt Realistisch … ist aber auch, daß die Sowjet(=Räte)Kirche bspw. in den USA die Mundkommunion
endgültig verbannen wollte und nur durch Ratzingers in der Vergangenheit so häufige Notbremse daran
gehindert wurde. Das ist die Realität: Auf der einen Seite ein rechtgläubiger Papst und vielleicht noch
eine Handvoll rom- bzw. lehramtstreuer Bischöfe –------------ auf der anderen Seite der Typ „Lehmann“,
der trickreich und bauernschlau „etwas gelernt …[hat] … mit Texten … [aus Rom] … umzugehen.“ (Zitat
des DBK-Chef als Reaktion auf die eindeutigen römischen Vorgaben zum Thema Abtreibungsscheine …).
Zentralkomitee, Räterepublik Hatte vor etlichen Jahren noch fast jedes Kaff im Bistum seinen eigenen
Kirchenchor, die die Heilige Liturgie mit anspruchsvollem Gesang zur größeren Ehre Gottes bereicherten,
so gibt es heutzutage im Dom und in ganz wenigen größeren Kirchen noch solch einen. Rockbands und seichte
NGLer haben Choral und tiefgreifende Musik weitestgehend vertrieben. Die Tradition wird in allen Bereichen
verbannt. Schunkellieder will aber kein aufrechter Katholik voller Inbrunst darbieten, die Kirchen werden
immer leerer, gerade durch die Profanisierung in allen Bereichen. Dubiose Nächte der Lichter sollen das
Kompensieren, was zerstört wurde. Katholische Spiritualität wurde eliminiert und durch seichte protestantische
Taize-Wellness-Kuschel-Theologie, die ja ach so romantisch ist, ersetzt. @Benedikt Übrigens ich bin stolz
auf unser Bistum, trotz Lehmann und Consorten- ist dies nicht positiv genug! Das es auch anders geht,
zeigt Bischof Müller in Regensburg, der schon mal einen guten Anfang gemacht hat, die Gelder für ketzerische
Institutionen-welche Namen tragen die sehr an Länder östlich des Eisernen Vorhangs lagen erinnern: Zentralkommitee-
gestrichen hat. Anstatt dies als Anregung zu nehmen, wird weiter die Häresie unterstützt. Naja der Oberkommunist
Meyer hat nun mal einen ebensolch unerlösten Gesichtsausdruck wie unser Bischof… Ein Vorteil hätte
eine Demokratisierung: Wir könnten endlich Lehmann abwählen!
@Maledica Du bist ja ganz schön mutig! Bist du dir auch sicher, dass der Bistums-Sicherheitsdienst von
Mainz in Gestalt des Lehmannschen Generalvikars in diesem Forum nicht die Finger hat? (schmunzel)
@ Laurentius2 Was von Maledica kommt entspricht dann eher dem Pessimismus. Er begrüsst die Mundkommunion,
aber wenn sie im Mainzer Dom ausgeteilt wird, dann vermutet(!) er, dass dies nur widerwillig geschehe.
Das hat mit Realismus nichts zu tun, denn für diese Widerwilligkeit kann er keine Beispiele vorweisen,
während meinem Beitrag zu entnehmen war, dass dem Mundkommunikanten die Kommunion im Dom erleichtert
wird. Realistisch ist also, dass diese Art der Kommunion im Dom ermöglicht wird; optimistisch ist, dass
dies nicht nur ermöglicht, sondern auch erwünscht ist und Pessismus ist, dass es widerwillig geschieht.
@ Maledica Etwas Selbstverständliches, was gerade noch zugelassen wird, werde ich jedoch nicht in naiver
Euphorie Alleluia-singend bejubeln! Es ist aber nicht überall selbstverständlich, was Sie daran sehen
können, dass Kommunionbänke entfernt werden. Halleluja müssen Sie deshalb nicht rufen, aber Ihre Vorwürfe
sind umgekehrt auch unangebracht. Und ich soll jetzt dem Bistum danken, daß nicht auch noch die Ruinen
abgerissen werden??? Am Dom hat sich seit dem Amtsantritt Lehmanns nichts verändert. Laienmitarbeiter
gab es. Aber nicht in dem Ausmaß wie heute. Da gabs auch noch mehr Priester. Nein lieber der anständige
Diakonat, der von der Priesterweihe gekrönt wird! Klar, falls der Referent noch nicht verheiratet ist.
@Maledica Klingt alles sehr interessant. Das Bistum Mainz hat offenbar mehr Leichen im Keller, als man
denkt. Danke, dass sie das mit aufdecken helfen. Allerdings haben ihre Reden einen kleinen Schönheitsfehler:
Ich bin überzeugt, dass das alles richtig ist und glaube auch, dass sie ihre Erfahrungen mit Mainz haben,
aber eine Bitte: Konkretieren sie doch einmal ihre Aussagen, belegen sie sie und liefern sie genaue Fakten.
Ich schreibe das nicht, um ihnen zu widersprechen, sondern um dem Lehmann-Sumpf mit seinen Helfershelfern
und Getreuen etwas entgegnen zu können. Das geht eben nur mit Beweisen. Die verstecken sich nämlich
bestimmt und versuchen, die Fakten schönzureden. Wenn endlich viele begreifen, was sicher dieser Mann
alles ideologisch erlaubt, wird auch deutlich, dass er unhaltbar ist. In diesem Forum waren ja schon etliche
Mainzer Skandale dargestellt. Offenbar funktioniert Bistum des Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz
die „Stille Post“ hervorragend, aber keiner traut sich, zu den wirklich heissen Themen etwas zu sagen.
Wenn, wie sie auch andernorts schreiben, im Mainzer Priesterseminar wirklich Homosexualität ausgelebt
wird, dann muss doch etwas passieren! Im Falle des oben genannten Pfarrers und seiner Entgleisung gibt
es doch auch Beweise. Nur mit Handfesten Beweisen ist diese Führung in Mainz zu knacken. Das kann doch
nicht so schwer sein, oder? Sie wissen doch einiges!
#67 Laurentius2 16:06:49 | Dienstag, 25. April 2006
@Benedikt Sehen Sie, guter Benedikt, das ist der Grund, weshalb ich manchmal eine andere Meinung habe
als Sie: Sie finden überall noch etwas positives, was für ein rührender Optimismus. Man soll aber weder
optimistisch noch pessimistisch, sondern realistisch sein. Und Realismus prägt eher die Beobachtungen
von Maledica und Sulpicius:Wir Katholiken fragen brav beim Bischof nach, ob wir in einer Nische der weitgehend
abgerissenen Ruine noch mal nen Rosenkranz auf Latein beten dürfen und sind dann zufrieden …
@Maledica Ich kann Ihre Beiträge nur unterschreiben. Das ist die reale Sicht der kirchlichen Dinge im
deutschsprachigen Raum. Sich hier Scheuklappen anzulegen, ist völlig unangebracht.
Ruinen bejubeln??? Sie urteilen voreingenommen Ich urteile aus langjähriger Erfahrung. Etwas Selbstverständliches,
was gerade noch zugelassen wird, werde ich jedoch nicht in naiver Euphorie Alleluia-singend bejubeln!
So schnell macht man nämlich gutmeinende Kritiker mundtot: Man Zerstört und dann läßt man als Zugeständnis
noch ein bischen von den Ruinen stehen. Und ich soll jetzt dem Bistum danken, daß nicht auch noch die
Ruinen abgerissen werden??? Laienmitarbeiter gab es. Aber nicht in dem Ausmaß wie heute. Damals wurden
die auch nicht als Quasipfarrer eingesetzt und haben auch nicht Liturgie gestaltet- das geht auch nicht,
denn das macht Gott. Diese waren demütige Helfer und auch meist Ordensschwestern der Ständige Diakonat
nahegelegt werden. Nein lieber der anständige Diakonat, der von der Priesterweihe gekrönt wird! In ein
Seminar von warmen Brüdern, die nicht mehr beten sondern nur Debattieren will nun mal kein normaler katholischer
Mann eintreten. Priesterberufungen müssen geweckt werden. Nicht durch Fußballplakate, sondern durch
Priesterdonnerstage, Katechese, aktives Glaubensleben und natürlich in erster Linie Gebet: Eucharistische
Anbetung. Aber so was ist nach den Worten des Regens nicht die Spiritualität des Mainzer Priesterseminars
Wir brauchen keine Pastis, wird das Feuer des Glaubens wieder lebendig, dann werden sich genügend mündige
Christen engagieren in katholischem Geist sich in der Gemeinde einzubringen.
@ Maledica Sehen Sie, dass ist der Grund für unseren Disput. Sie urteilen voreingenommen, nicht willens
auch nur irgendetwas Positives anzuerkennen. Woher wissen Sie, dass die Mundkommunion gnädigerweise,
zähneknirschend an die Ewiggestrigen ausgeteilt wird? Können Sie in die Priester hineinblicken? Wollten
diese Priester der Mundkommunion „vorbeugen“, dann würden sie die Kommunion einfach vor dem Speisgitter
austeilen und nicht nach Kommunionbankprinzip. So aber erleichtern sie den Mundkommunikanten die Kommunion
weswegen eher vom Gegenteil dessen, was Sie behaupten ausgegangen werden darf. Redemtionis Sacrament vorgeschriebene
Patene gibt es jedoch nicht! Zugegeben. Wieso sollte das Personal nicht entlassen werden, welches außer
Ketzereien nichts hervorbringt. Ich sagte ja: Die Gelder innerhalb des Personalkostenanteils umschichten.
Gemeindereferenten und Pastoralreferenten sind völlig überflüssig. Laienmitarbeiter gab es immer und
überall. Früher hieß das halt Pfarrgemeindehelfer(in). In der Mission gibt es Katecheten, die die Gemeinde
an den Wochenenden unterweisen, an denen der Missionar anderswo in seinem Missionsgebiet unterwegs ist.
Den männl. Pfarrgemeindereferenten sollte jedoch der Ständige Diakonat nahegelegt werden.
#63 Forum Romanum 14:50:07 | Dienstag, 25. April 2006
@ Gotthard Gotthard: EheringWas diese vom Zölibat halten kann man an den fünf Fingern ablesen …tragen
diese Priester einen Ehering? Diese Aussage ist mehr als zynisch. Sie tragen vielleicht keinen Ehering,
jedoch sind diese rein äußerlichen Statussymbole mittlerweile Erkennungszeichen der metrosexuellen Gesellschaft.
Ein Priester ist für mich als jungen Menschen auch dann nur vertrauenswürdig, wenn er durch seine Priesterkleidung
(Kollar-kragen etc.) sich als Person zurücknimmt.
Glaubensunterdrückung durch das Bistum Mainz Senior Benedikt, Sie haben mich voll überzeugt, das Bistum
Mainz ist noch richtig katholisch, denn im Dom wird ja noch gnädigerweise, zähneknirschend an die Ewiggestrigen
Mundkommunion ausgeteilt, die nach Redemtionis Sacrament vorgeschriebene Patene gibt es jedoch nicht!
Wieso sollte das Personal nicht entlassen werden, welches außer Ketzereien nichts hervorbringt. Die Pastoral-
und Gemeindereferenten-Ausbildung ist antikatholisch und die daraus geschlüpften Pastis merzen auch noch
den Restkatholizismus aus den Gemeinden aus! Die Zetteldrucker aus dem Ordinariat mit ihren Pamphleten
sind ebenfalls überflüssig! Hat sich früher jeder mit seinen Stärken ehrenamtlich eingebracht, so
braucht man dies nicht mehr- es gibt ja Hauptamtliche. Diese jedoch zerstören und sind nicht mit dem
Herzen dabei- es ist halt ein Job, wie jeder andere auch! Gemeindereferenten und Pastoralreferenten sind
völlig überflüssig. Nicht mehr Personal ist nötig, die Wenigen noch zusammenzuhalten, sondern mehr
Gebet und mehr Glaube. Der katholische Glaube ist von sich aus attraktiv. Wird dieser nicht mehr unterjocht,
so blüht das Bistum wieder auf…
@ Maledica Anstatt dort zu sparen, wo es sinnvoll ist: bei Gemeinde- und Pastoralreferenten, sollen 25%
der Immobilien verscherbelt werden. Ihrer Auffassung nach sollte also beim Personal eingespart werden,
während der Gebäudebestand unantastbar sind. Toll: In 20 Jahren haben wir dann lauter Gebäude, in den
aber nichts mehr stattfindet, weil keiner da ist, der etwas stattfinden lassen könnte. Verstehen Sie
micht nicht falsch: Ich bin auch dagegen, wenn jemand die Kirche dichtmacht, aber das Gemeindezentrum
voll weiter finanziert. Ich glaube auch nicht, dass die jetzige Personalstruktur so toll ist. Aber am
Personal sollte nicht effektiv gespart werden; das Geld sollte bloß anders verteilt werden. @ Kommunionbank:
Das Herausreißen von Kommunionbanken ist ein Skandal, die Verbindung mit finanziellen Zuschüssen Erpressung.
Was mri auch noch auffällt: Wo gibts denn noch Kommunionbanken (Speisgitter)? Richtig, im ach so schlimmen
Mainzer Dom, wo sogar die Kommunion noch nach dem Kommunionbankprinzip ausgeteilt wird. An Wochentagen
mit 20 – 30% Mundkommunikanten. Das schaffen die wenigsten Pfarreien.
Zerstörung Die größte Zerstörung hat nicht der 2. Weltkrieg, sondern der Geist des Konzils gebracht.
Diese Zerstörung hält auch heute noch an! In der St. Rochus-Kirche, Kapelle der Uni-Klinik wurden erst
in den 80er/90er Jahren der neogotische Hochaltar und die Seitenaltäre herausgerissen und in ein esoterisches
Wellnesszentrum ohne Herz umgewandelt. Die älteste Mainzer Pfarrkirche St. Quintin hatte bis vor einigen
Jahren, vor der Re“novierung“ noch Kommunionbänke, aber für Brot- das man zu backen im Kommmunionunterricht
lernt- braucht man sich bekanntlich nicht zu knien. Dies sind nur 2 Beispiele von vielen. Das Zerstörungswerk
wird stetig fortgeführt!
@ Laurentius2 Wohl dem, der wenigstens den weltlichen (!) Denkmalschutz auf seiner Seite hat … Ouuha!
die katholische Kirche unter Denkmalschutz? (Gib’s zu, ist dir nur so rausgerutscht)
#58 Laurentius2 13:54:37 | Dienstag, 25. April 2006
@Maledica / letzte Kommunionbänke rausreißen ! Dem ist nichts mehr hinzuzufügen ! Habe auch mit einem
Geistlichen gesprochen, der erzählte bei ihm im Bistum Rottenburg-Stuttgart gebe es für seine altehrwürdige
Barockkirche nur dann diözesane Zuschüsse, „wenn Ihre Kommunionbank wegkommt“ ! Wohl dem, der wenigstens
den weltlichen (!) Denkmalschutz auf seiner Seite hat …
So wie das Geld im Kasten klingt… Anstatt dort zu sparen, wo es sinnvoll ist: bei Gemeinde- und Pastoralreferenten,
sollen 25% der Immobilien verscherbelt werden. Während man doch gerade in die Immobilien horrende Summen
investiert hatte, um diese gemäß dem ominösen Geist des Konzils anzupassen, sprich: Alles katholische
aus der Kirche zu eliminieren. Selbst jetzt noch, wo es anscheinend kein Geld mehr gibt, hat das Bistum
immer noch genügend um Kirchenräume weiter zu zerstören. Glaube und Leben berichtet regelmäßig von
weiteren Altarraumumgestaltungen. Wer die Bilder von Vorher/Nachher kennt wundert sich nicht mehr wenn
nun trotz immensem Aufwand die Menschen erst recht fernbleiben: Leere Räume animieren auch nicht zu Meditation
und Gebet! Dank Aggiornamento und Anpassung an den Zeitgeist müssten doch die Kirchen überfüllter,
die Leute frommer und die Klingelbeutel voller geworden sein…
@ Maledica So wie das Geld im Kasten klingt… Würde man den Geldhahn zudrehen, würden auch bald die
Häretiker verstummen. Da Lehmann ja sein Bistum wie ein Manager und nicht wie ein Hirte zu leiten versucht.
Es geht eben nur um Knete…
@Maledica Du formulierst sehr treffend. Bist du bei der Zeitung? Vielleicht bei der Mainzer Kirchenzeitung!
Das wäre bestimmt nicht schlecht! Dann könnte man diesen Saftladen mal von innen aushebeln. Es wird
höchste Zeit
Sowjetstrukturen in der Kirche Nietzsche wollte den Christen glauben, wenn sie denn erlöster schauen
würden. Bei dem permanent griesgrämigen Gesichtsausdruck seiner Eminenz kann man schwer eine österliche
Freude erkennen. Der selbstaufgelegte Streß und Medienpräsenz zehrt nun mal an den Kräften. Pfarrei-Besuche
werden dann auch meist kurz zuvor abgesagt- was sind schon ein paar hundert Seelen, gegen Millionen Fernsehzuschauer
vor den Bildschirmen. Inhalt spielt keine Rolle mehr nur noch Show. Dementsprechend sind auch diverse
Mappen zur Gottesdienstgestaltung, Firm- und Kommunionvorbereitung: Inhaltsleer und antikatholisch. Da
wundert es nicht, wenn jeder sich seinen eigenen Jesus bastelt. Seit Jahrzehnten darf hier jeder machen
was er will, sofern es nur nicht katholisch ist. Vor katholischen Gruppen wird dann auch mittels einer
Arbeitsmappe gewarnt, vor jenen Gruppen die überhaupt noch etwas vom katholischen Glauben bewahrt haben.
BDKJ und die ihm angeschlossenen kommunistischen Verbände werden unterstützt, welche den einzigen Bezug
zur Kirche haben, indem sie das Geld einsacken. Kirchenpolitische Positionspapiere mit erzkonservativen
Forderungen, die vielleicht mal vor 30 Jahren hip waren, und deren völlig weltfremde Umsetzung wird auch
weiterhin gefordert und anstatt zu Gebet anzuhalten wird politische Agitation gefordert. Ach es muß alles
schön sowjetisch organisiert sein und jeder muß über Wahrheit abstimmen dürfen- wenn sie nur blos
nicht katholisch ist.
#52 gretipleti 11:42:26 | Dienstag, 25. April 2006
Macht ruhig weiter so im Bistum Mainz… Aber glaubt nicht, wir würden eure wortreichen Klimmzüge nicht
durchschauen! Nur Personen die wirklich Machtgierig sind und ihre Bestätigung aus einer medialen Präsenz
zu ziehen (siehe Lehmann und seinen Hofstaat) müssen eine neue Sprache erfinden, die mit scheinbar harmlosen
Wörtern eine neue Zeit einläuten. Was in der Rhetorik des Bistums Mainz geschieht ist gezielte ideologische
(Kirchen)-Volk-Verdummung. In Mainz darf man bloss nicht zu viel übers Leiten reden, so verwendet man
das Wort „Moderator“. Das Wort „Pfarrer“ ist zu autoritär und pastoralreferentinnenfeindlich. Alles ist
in Mainz „Hauptamtlich“. Alle sind Seelsorgerinnen und Seelsorger. Ich habe da eine nette Idee für das
Mainzer Priesterseminar: Wie wäre es mit: Psychologisch-Pastorales Gender-Mainstream Coaching-Institut
für angewandte Menschensorge der Lehmann-Church of Mainz. Das würde wohl die internen Leitlinien dieses
Bistums treffend kennzeichnen. Betet bloss nicht zu viel und verehrt nicht zu viel die Eucharistie! Das
ist nur was für ewig Gestrige, die nicht begriffen haben, dass man heute in der Mainzer Kirche andere,
moderne Wege geht: Die vom Personalverantwortlichen gezielt eingesetzten autoritären Leit(d)pfarrer wie
in Bensheim, Klein-Winternheim, Lorsch, Viernheim und andere Figuren dieser Couleur dienen dazu, diese
neue Welle durchzusetzen und ganz und gar Un-Moderat den Ideologiehammer gegen die Frömmigkeit zu rammen.
Sei es mit Weinproben, Fastnachtsentgleisungen und üblen Beschimpfungen!
Im Bistum Mainz wird nach folgendem Schema gehandelt: Stufe 1: Wenn ein Missstand auftritt wird zunächst
nichts unternommen. Es wird versucht, die Sache auszusitzen. Stufe 2: Traut sich jemand, zu protestieren,
wird erals der eigentliche Böse Denunziant ausgemacht und die wahren Täter als Opfer verherrlicht. Stufe
3: Wenn ein Vorfall endlich an die Öffentlichkeit kommt, lässt man zunächst nichts unversucht, um den
Vorfall nieder zu schlagen und Ruhe einkehren zu lassen. Stufe 4: Wenn wirklich nichts mehr zu machen
ist, und ein Fall offenkundig ist, wird irgend ein Bauernopfer ausgelobt, welches den Hut nehmen muss,
um öffentlich zu zeigen, dass „etwas unternommen wird“. Die wahren Drahtzieher und Bösewichte bleiben
geschützt, werden systematisch gedeckt und geniessen das volle Vertrauen der Obrigkeit. Regel Nummer
1 bei allen Aktionen des Bistums: An der Person des Kardinals und seiner „Beliebtheit“ darf niemals gerüttelt
werden. Daraus folgt Regel Nummer 2: Egal was passiert, wer nicht Kardinalskonform ist, wird weggemobbt.
Das ist meine Beobachtung über mehrere Jahre und keinesfalls ausgedacht oder übertrieben. Vorsicht ist
die Mutter des Glaubens im Bistum Mainz. Übrigens: Auch im Dom ist nicht alles Gold, was glänzt!
Unternehmen Kirche Es ist kein Wunschdecken von mir, daß Latein die Sprache der Kirche ist, sondern Tatsache!
Es ist Wunschdenken der Modernisten, daß man ALLES Verständlich machen will durch die Volkssprache-
das Meßopfer kann man nicht verstehen!!!- sondern darüberhinaus noch Gossensprache in die Liturgie einpflegen.
Das Heilige wird dadurch noch mehr profaniert. So wie das Geld im Kasten klingt… Würde man den Geldhahn
zudrehen, würden auch bald die Häretiker verstummen. Da Lehmann ja sein Bistum wie ein Manager und nicht
wie ein Hirte zu leiten versucht. Richtig cool mit hippen Werbebannern und krassen Plakaten zur Priesterwerbung-
ist ja ein Beruf wie jeder andere auch- sollte er mal auch wirtschaftlich handeln und als Manager alle
entlassen, welche diesem Unternehmen schaden. Doch die Totengräber sitzen in den eigenen Reihen!!!
@ Maledica Maledica: Wer Mätzchen machen will, der soll seine eigene protestantische Sekte gründen,
aber nicht als Priester von der einen Heiligen katholischen apostolischen Kirche sein Geld beziehen! Ist
es das, worum es tatsächlich geht? Geld! Wie heisst es? Gebt dem Kaiser weas des Kaiser ist, und G’TT
was G’TTES ist. Wenn es ums Geld geht…
Die völlig überzogene Kritik am Liturgie-Consilium, die der Kardinal Antonio Bacci 1967 mit seinem Vorwort
zum Buch von T. Casini unterstützte, kam nicht zufällig von einem namhaften Latinisten. Dass sich die
Volkssprache weiter durchsetzte als im Konzilstext vorgesehen, war für die meisten Länder folgerichtig.
In den von der Reformation betroffenen Ländern wäre vielleicht eine geringere Hast wünschenswert gewesen;
und mich wundert auch heute noch die sehr demonstrative Vermeidung jedweder lateinischen Vokabel. Was
wäre denn so schlimm, wenn wir „Halleluja“, „Hosannah“ und „Amen“ in jeder Messe sagen können, und oft
„Kyrie eleison“, auch den einen oder anderen Anschluss an die lat. Identität, etwa beim Kreuzzeichen
zu Beginn, bei der Schlussdoxologie oder beim Segen „einzuflechten“.
@ Maledica Die Sprache der Kirche ist auch weiterhin Latein! In Ausnahmefällen kann die Volkssprache
genommen werden. Es ist aber zum Regelfall geworden, ob es uns passt oder nicht. Aus dieser Tatsache heraus
den Kardinal abzuqualifizieren ist jedenfalls Unsinn. Es ist wahr, daß die Vesper alle 2 Wochen Latein
ist- das habe ich auch nicht bestritten. So? Hier: ebenso wie die Sprache unsrer Heiligen Mutter Kirche,
welche wenn überhaupt nur noch im Gesang verwendet wird! Ich habe noch nie den 1. Römischen Kanon im
Dom gehört Ich schon öfter. Vom Kardinal zuletzt am Hochfest der Erscheinung (Ostern war ich nicht da).
Ich wette, dass ich es an Pfingsten wieder höre. Ihre Behauptung, der Römische Kanon sei im Mainzer
Dom unbekannt ist unhaltbar. Es gibt dort seit letztem Jahr sogar einen Ruheständler(?), der offenbar
ausschließlich den Römischen Kanon verwendet, wenn er der Hauptzelebrant ist. Jedenfalls habe ich bei
ihm noch kein andere Hochgebet gehört.
@Benedikt et Gotthard Die Sprache der Kirche ist auch weiterhin Latein! In Ausnahmefällen kann die Volkssprache
genommen werden. Diese ist für Lesung, Evangelium, Fürbitten und natürlich Predigt gedacht. In der
Mutterkirche des Bistums Mainz habe ich jedoch noch nie eine Lateinische Messe erlebt. Es ist wahr, daß
die Vesper alle 2 Wochen Latein ist- das habe ich auch nicht bestritten. Die Hl. Messe wurde jedoch im
Dom in den letzten Jahren nie in der Muttersprache der Kirche gefeiert, wenn überhaupt dann wird das
Ordinarium auf Latein gesungen. Ich habe noch nie den 1. Römischen Kanon im Dom gehört und ebensowenig
das Confiteor. Das sind keine Lügen, sondern Feststellungen! Nich ich bin unglaubwürdig, sondern Kardinal
Lehmann und Consorten…
@ Sulpicius Ja, woran das mit den Ressentiments wohl liegt? Das weiß ich doch nicht, dass hätte ich
ja schon mal gern erklärt. Maledica kann sich die Erklärungen aber abe jetzt sparen, da mann davon ausgehen
muss, dass sie potentiell von ihm selbst erfunden sind. Da der Herr Kardinal an allen höheren Festtagen
den römischen Kanon verwendet, der römische Kanon (wenn auch seltener) auch in den Wochentagsgottesdiensten
gebetet wird, kann man entweder davon ausgehen, dass Maledica gar keine genaueren Kenntnisse hat (im Gegensatz
zu den Zuständen im Seminar, von denen er immer berichtet – wer weiß ob es stimmt) oder sie hat und
wider besseres Wissen hier die Unwahrheit schreibt.
@Benedikt Solche Ausfällen a la Maledica beweisen mir wieder einmal, dass gegen Lehmann zwar sehr viel
Ressentiments vorherrschen, aber keine wirklichen Argumente dafür existieren. Ihre Glaubwürdigkeit ist
nach solchen Ausfällen sowieso auf dem Nullpunkt angekommen. Ja, woran das mit den Ressentiments wohl
liegt? Bei aller Bescheidenheit darf ich wohl darauf hinweisen, daß ich in diesem Metier mehr Einblick
habe als Sie!
@ Maledica der römische Kanon ist dort unbekannt Das ist schlicht und einfach gelogen. Ganz billig gelogen.
ebenso wie die Sprache unsrer Heiligen Mutter Kirche, welche wenn überhaupt nur noch im Gesang verwendet
wird! Auch das ist gelogen, im Mainzer Dom finden Terz und Vesper an festen Tagen im Jahr in lateinischer
Sprache statt. Bei jemandem mit wenig Kenntnis wäre ich von einem Irrtum ausgegangen, bei Ihnen muss
man leider von bewussten Lügen aus Missgunst ausgehen. @ Sulpicius Der Mainzer Domchor ist ja auch nicht
auf Lehmanns Mist gewachsen. Er hat eine so großartige, überregional anerkannte Tradition, an die Lehmann
sich wohl bisher nicht rangetraut hat. Das ist eine pure Unterstellung, für die Sie keine Belege vorweisen
können. Die Förderung der Kirchenmusik am Mainzer Dom geschieht nach den Vorschriften von Sacrosanctum
Concilium; die gesamte musikalische Organisation wurde von Lehmann nach seiner Amtsübernahme neu geordnet.
Es ist mir auch noch kein Fall bekannt gewoerden, dass ein Bischof seinen Kathedralchor ersatzlos abgeschafft
hätte. Solche Ausfällen a la Maledica beweisen mir wieder einmal, dass gegen Lehmann zwar sehr viel
Ressentiments vorherrschen, aber keine wirklichen Argumente dafür existieren. Ihre Glaubwürdigkeit ist
nach solchen Ausfällen sowieso auf dem Nullpunkt angekommen.
rite et recte Das Confiteor und der römische Kanon ist dort unbekannt, ebenso wie die Sprache unsrer
Heiligen Mutter Kirche, was absolut den liturgischen Vorschriften entspricht … also rite et recte ist
und keinerlei Aufregung rechtfertigt.
@Maledica Der Mainzer Domchor ist ja auch nicht auf Lehmanns Mist gewachsen. Er hat eine so großartige,
überregional anerkannte Tradition, an die Lehmann sich wohl bisher nicht rangetraut hat.
Mainzer Dom Das Confiteor und der römische Kanon ist dort unbekannt, ebenso wie die Sprache unsrer Heiligen
Mutter Kirche, welche wenn überhaupt nur noch im Gesang verwendet wird! Warum sich Kardinal Lehmann bei
der Passion beim Tod unseres Herrn und Erlösers nicht hinkniet ist ebenfalls völlig unverständlich
Doch der Domchor läßt vielleicht ein wenig über das hinwegsehen, doch Rom bleibt von Mainz immer weit
entfernt…
@ Maledica Wo wird im Bistum Mainz überhaupt noch dementsprechend die Liturgie gefeiert? Mindestens im
Dom, und vor allem, wenn seine Eminenz zelebriert. Andere Kirchengemeinde kenne ich nicht, aber vom Dom
weiß ich es genau.
Lehmann @Gotthard Was das 2. Vaticanum zur Heiligen Liturgie sagt: www.stjosef.at/index.htm?konzil/konzil.…www.kreuz.net/ Wo wird im Bistum Mainz überhaupt noch dementsprechend die Liturgie gefeiert? @Dr. Otterbeck
Bischof Lehmann war auch noch nie glaubwürdigkeit! Weigerung aus der staatlichen Tötungmaschinerie aussteigen
wollen, trotz Mahnungen aus Rom. Die Aussicht auf Weihe zum Frauendiakonat in „Hirten“briefen, die Aufforderung
an die Gläubigen, das katholische Profil ja nicht deutlich zu zeigen, um keinen auf den Fuß zu treten.
Das Verstehen-können von Sterbehilfeassistenten, die Vernachlässigung seines Bistums gegenüber ach
so wichtigen Konferenzen und Fernsehauftritten, die Anbiederung ans Fernsehen- für eine Übertragung
aus dem Dom wird die Heilige Messe wegen der 60-minütigen Sendezeit gekürzt. Kardinal Lehmann setzt
halt Prioritäten: Der katholische Glaube ist es jedoch nicht. Inhaltloses Labern statt Gebet und Glauben!
@Elendester Sünder: Was ist eine „Pastoralschlampe“? Seit wann dürfen fromme Katholiken überhaupt den
Begriff „Schlampe“ in den Mund nehmen? Welche Ausdrücke hat Ihnen Ihre Mutter im Rahmen Ihrer katholischen
Erziehung sonst noch beigebracht?
@Gotthard Was sollte denn meiner subjektiven Meinung entspringen! Das 2. Vatikanische Konzil hat nirgendwo
Selbstverwirklichung und eigenmächtige Liturgie-Bastelei erlaubt, wenngleich etliche Priester ihre Hampeleien
mit dem Geist des Konzils zu erklären versuchen. Da (fast) keiner die Texte des Konzils kennt, schluckt
die schweigende Masse diese Eigen-Interpretationen. „Der Pfarrer muß ja recht haben, denn der hat ja
studiert!“ Liturgische Mißbräuche sind im Bistum Mainz Alltag. Die Bistumszeitung Glauben & Leben hat
schon etliche dokumentiert, sodaß dies nicht nur eine subjektive Meinung ist, sondern klar der Meinung
Roms und Redemtionis Sakramentum widerspricht!
Was dürften wohl die erwähnten liturgischen Mängel sein? Wahrscheinlich das Übliche. Homilie von Pastoralschlampen,
Einladung an Protestanten und Wiederverheiratete zur Kommunion, Ringelreigentanz um den Altar, eigenmächtige
Liturgiebastelei usw. Vermutlich erfolgte zuerst ein Schreiben an den Pfarrer, dann an den Generalvikar,
dann ein persönliches Gespräch mit dem Pfarrer, dann wieder ein Schreiben an den Generalvikar und den
Bischof, dann ein Telefonat mit dem Generalvikar usw. Nachdem dies alles fruchtlos war, entschließt man
sich, ein Jahr nach dem Beginn der Mängel endlich doch den Vatikan anzuschreiben. Man denkt sich, besser
direkt an den Vatikan, denn der Nuntius halt einmal verlauten lassen, daß er Beschwerdeschreiben direkt
an den zuständigen Bischof sendet. Nach weiteren anderthalb Jahren hat Rom zwar immer noch nicht reagiert,
aber man hat wenigstens alles getan, was in seiner Macht stand. Traurig.
Einverstanden, von Köln aus kann ich nicht sagen, was im Bistum Mainz los ist. In seinen Fernsehauftritten
wird Karl Lehmann nicht mehr sehr überzeugend. Vielleicht hat er sich schon zu sehr „vermoderiert“. In
der Beckmann-Sendung ist mir aufgefallen, dass er das Wort „Gebet“ gemieden hat. Auch könnte es sein,
dass er der Theologie (und spekulative Theologie tendiert zur „Autonomie“) einen Rang zuweist, die ihren
Dienst am Glaubensleben eben der (jeweiligen) öffentlichen Moral unterordnet. Aber „Gefahr“ für die
Kirche kommt von der Extremen Rechten (vgl. Dan Brown) viel eher als von den internen Konflikten.
@maledica Was etliche Priester für ein Theater im Bistum Mainz veranstalten ist nicht mehr katholisch
auch nicht im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils! Dieser Satz ist jetzt aber nicht sehr objektiv, sondern
entstammt deiner ganz subjektiven Meinung … Beispiele sind dazu auch nicht erforderlich…
Dr.??? Otterbeck Bei einem Promovierten setze ich ein wenig Kombinationsgabe und ein bischen Denken voraus!
Wenn die Meinung eines Erzbischofes zitiert wird, dann ist dies nicht allgemeine kreuz.net-Lehre, wenngleich
sich hier viele Anhänger der Piusbruderschaft tummeln. Ich wüßte nicht, daß kreuz.net ein Kompendium
herausgegeben hat, was kreuz.net-katholisch ist und was nicht. Kreuz.net ist die einzige Seite im Weltnetz,
welche (relativ) objektiv über den Zustand in der Kirche wiedergibt. Etlich Kommentare spiegeln sicher
nicht die Meinung von kreuz.net wider, werden aber im Gegensatz zur Meinungsdiktatur von kath.net erduldet
und nicht gelöscht, User nicht einfach gesperrt. Was etliche Priester für ein Theater im Bistum Mainz
veranstalten ist nicht mehr katholisch auch nicht im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils!
Sakrileg Also riskiert nach der von kreuz.net vertretenen Auffassung sein Seelenheil, wer die Messe nach
„NOM“ feiert? Ist das sakrilegische Kommunion? Die Lehre der Kirche sieht das anders.
Priester ? Moderatoren… Ich wohne im Bistum Mainz und gehe seit Monaten nur noch ins Nachbarbistum.
Ich habe das Glück am Rande zum Bistum Würzburg zu wohnen. Was uns da alles von Mainz aus vorgesetzt
wurde. Die Priester kennen zum großen Teil keine Priesterkleidung mehr und die Kapläne verstehen sich
nur noch als Moderatoren anstatt als Seelsorger. Ich bin enttäuscht über diesen Zustand. Wenn Priester
in Markenklamotten, parfumiert, geschniegelt und gebügelt und obendrein noch gestylt auftreten, dann
sollten auch bei anderen die Alarmglocken schrillen. Was diese vom Zölibat halten kann man an den fünf
Fingern ablesen. Schade!
Die heutige Welt aus der Sicht Gottes Jesus zur hl. Gemma Galgani (1878-1903) www.stgemma.com/ger_prayer_life.html
nach der hl. Kommunion: „Meine Tochter“, rief er seufzend aus, „wieviel Undank, welche Bosheit gibt es
in der Welt! Die Sünder verharren in ihrer hartnäckigen Verstocktheit. Mein Vater will sie nicht länger
ertragen. Die feigen und ermatteten Seelen tun sich keinerlei Gewalt an, ihr Fleisch zu überwinden. Die
bedrückten Seelen geraten in Verwirrung und Verzweifelung. Die eifrigen Seelen werden nach und nach lau.
Die Diener meines Heiligtums… (Da hielt Jesus inne und fuhr nach einigen Minuten fort.) Ihnen habe ich
aufgetragen, das schöne Werk der Erlösung fortzusetzen. (Jesus schwieg abermals.) Auch sie kann mein
Vater nicht mehr ertragen. Ich gebe ihnen stets Licht und Kraft; sie hingegen…! Sie, auf die ich mit
Vorliebe herabsehe, die ich stets wie meinen Augapfel behütet. (Jesus schweig und seufzte auf.) […]
Ich bleibe fast immer vereinsamt in der Kirche; viele, die dort sich einfinden, haben ganz andere Beweggründe.
Ich muß sogar erdulden, daß die Kirche, meine Wohnung, in einen Vergnügungsraum umgewandelt wird; ich
kenne viele, die unter gleißnerischer Heuchelei an mir Verrat üben durch sakrilegische Kommunion…“
aus Anna Schäfer aus Mindelstetten, Friedrich Ritter von Lama, Druck und Verlag der Kinderfreund-Anstalt
des Benediktiner-Priorats Innsbruck, 1930, S. 99 ff.
Geistiger Mord Es ist Totalitariasmus dem Kirchenvolk die Lehre der Kirche vorzuenthalten. Die Liturgie
ist etwas Heiliges, Gottgegebenes und darf nicht durch die Willkür von Priestern umgewandelt werden,
weder im tridentinischen Ritus, noch in dem Novus Ordo Missae. Wenn ich mitbekomme, wie jemand einen Diebstahl
begeht und ich diesen nicht Anzeige, begehe ich eine Unterlassungssünde. Wenn ich die Willkür der Sonntagstheatermoderatoren
nicht melde, begehe ich auch eine Unterlassungssünde. Denn solche Intendanten zertören die Kirche und
es ist bei vielen Gottesdiensten fraglich, ob die Intention noch gegeben ist und die Messe daher gültig
ist… Wir sollen uns vielmehr vor denen hüten, welche die Seele und den Geist töten. Wer uns das ewige
Heil vorenthält, der begeht geistigen Mord!
Christus hat nicht nur das Hl. Messopfer eingesetzt, sondern sein Leben für das Leben der Welt. Der Einsetzungsbericht
ist nicht das Gegenstück wider die UN-Charta der Menschenrechte und schon gar nicht die Gründungsurkunde
des Antisemitismus od. Totalitarismus. Wenn Lefebvre lehrt (21.11.1974), dass jeder Katholik das Seelenheil
riskiert, der „NOM“ feiert, so finde ich dafür keinen Beleg im Leben Jesu.
Wie oft müssen Leser hier noch nachfragen, welcher Art der angezeigte Liturgiemissbrauch eigentlich gewesen
ist, bis man aufgeklärt wird ? War der Missbrauch so schrecklich, dass die Umschreibung nicht ausgesprochen
werden darf ?
Anschwärzen??? Christus hat kein Gehampel eingesetzt, sondern das Hl. Meßopfer. Wer Mätzchen machen
will, der soll seine eigene protestantische Sekte gründen, aber nicht als Priester von der einen Heiligen
katholischen apostolischen Kirche sein Geld beziehen! Die größten Totengräber werden von der Kirche
selbst finanziert. Christus selbst war kein Softie, sondern hat die Händler aus dem Tempel gejagt. Die
Theaterintendanten in den Altarräumen sind jedoch kritikunfähig und rechthaberisch, sodaß der Schritt
zur Mißstandbeseitigung in Richtung Mainz kein Anschwärzen ist, sondern die Pflicht jedes Katholiken,
wenn die Kirche für egozentrische Eigendarstellung der Priester mißbraucht wird…
Frau/Schwester/Mutter Wahrscheinlich wird die ganze kreuz.net Show von einer sehr kleinen Clique gemacht.
Mich wundert nur, dass die Heger’sche Kritik an § 130 StGB nicht noch deutlicher in den Mittelpunkt gerückt
wird.
@Benedikt Zustimmung! @Alle: Wenn es schon erlaubt ist, von der Kanzel aus Abwesende zu beschimpfen (Homos,
Juden, Muslime etc.), warum dann eigentlich nicht auch Abwesende?
Liturgie in Mainz Die Heilige Messe ist kein Ort, um Gläubige zu diskreditieren. Sei es berechtigt, oder
auch nicht! Es ist bekannt, daß im Bistum Mainz der Liturgische Mißbrauch Überhand nimmt, da auch Weinproben
und Internetkonferenzen in Kirchen nicht nur geduldet, sondern propagiert werden. Es ist anzunehmen, daß
auch die Mißbräuche bei Pfarrer Givens verheerend sind. In der Priesterausbildung lern man in Mainz
auch nicht die korrekte Zelebration, sondern die „Gestaltung“ des Gottesdienstes mit Tüchern, Panflöten,
Bibliodrama, Egli-Figuren, Stein-Anschreien und anderen Betroffenheitsquatsch!
Anmerkungen Interessant wäre zu erfahren, welcher Art der angezeigte Liturgiemissbrauch gewesen ist.
Ungeachtet dessen ist es jedenfalls nicht angemessen, jemanden innerhalb einer Messe derart anzugreifen.
Der Pfarrer hätte durchaus die Mittel gehabt, dies auf anderem Wege zu erledigen. @Athanasius Dem Photo
ist wohl abzuleiten, dass er nicht für das Priestertum, sondern für eine „Gemeindeleitungsposition“
studiert hat Oder beides. Der Pfarrer ist nunmal (auch) Vorsteher der Gemeinde.