Religionsunterricht
Schafft ein schlechter Religionsunterricht bessere Moslems?
Der Religionspädagoge Hubertus Halbfas ist ein New-Age-Prediger, dessen dilettantischer Synkretismus nur von seinem modernistischen Wortgeklingel übertroffen wird. Von Hubert Hecker.
(kreuz.net) Mit seiner religiös gefärbten Blendwerk-Sprache gelingt es dem Irrlehrer Hubertus Halbfas immer noch, Religionslehrer und pastorale Mitarbeiter, Pfarrer und Theologen in ein häretisches Labyrinth hineinzulocken.

Bereits 1968 diktierte der damalige Hochschullehrer seinen Studenten ins Kollegheft: „Mission als direkte Bekehrung Andersgläubiger darf es nicht geben.“

Im Gegenteil. In seinem Buch „Fundamentalkatechetik“ erklärt Halbfas auf Seite 241 unumwunden, die Christen müßten „die Sorge teilen, daß der Hindu ein besserer Hindu, der Buddhist ein besserer Buddhist, der Moslem ein besserer Moslem werde“.

Ob ein besserer Moslem einer ist, der den Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen ernstnimmt und christliche Konvertiten bis in den Tod verfolgt und bedroht?

Halbfas spinnt seine Gedanken fort und erklärt, daß er die Überlieferungen der Religionen „positiv weiterentwickeln“ möchte, um zu einer „Einheit der Religionen“ im „gemeinsamen Streben“ zu kommen.

Der Fundamentalkatechet bevorzugt auf Seite 243 selber einen „christlichen Buddhismus“.
Hubertus Halbfas:
„Mission als direkte Bekehrung Andersgläubiger darf es nicht geben.“


Nachdem er für diese und andere Irrlehren vom verstorbenen Erzbischof von Paderborn, Johannes Joachim Kardinal Degenhart, in die Schranken von kirchlicher Lehre und Lehramt verwiesen worden war, antwortete der Religionspädagoge auf Seite 167 seines Buches „Aufklärung und Widerstand“:

„Die Kontrollinstanz gegenüber der Theologie liegt nicht in einer gegenüberstehenden Institution, sondern in ihrem eigenen wissenschaftlichen Vollzug“.

Eine solche theologische Hybris wurde sogar vom bekannten und umstrittenen Konzilstheologen Karl Rahner abgelehnt.

Dem Apostaten Halbfas mußte schließlich die kirchliche Lehrerlaubnis entzogen werden. Aber vom Staat wurde er für die Ausbildung von Religionslehrern weiterbeschäftigt.

Er predigte fortan als Privatgelehrter eine Art synkretistische New-Age-Religion mit existential-mythischer Sprachsoße.

An seinen Irrlehren hat Halbfas in 35 Jahren keinen Deut geändert.

Bei einem Vortrag anläßlich der „Thomas-Akademie“ 2004 an der Universität Luzern sagte der inzwischen emeritierte Professor:

„Das Christentum wird ökumenisch-synkretistisch. (…) Das Lernen der Religionen und Konfessionen voneinander … wird einen fruchtbaren Synkretismus zeitigen.“

Diese Häresien verbreitet Halbfas seit den 80er Jahren in den meisten nord- und mitteldeutschen Diözesen mit kirchlicher Approbation auch über seine Lehrbücher, die für die Verwendung im katholischen Religionsunterricht bestimmt sind.

Inzwischen sind überarbeitete Fassungen auf dem Markt. Seinen vier neuen Religionsbüchern für die Grundschule haben die drei Bistümer in Hessen Fulda, Limburg und Mainz im Jahre 2004 die kirchliche Erlaubnis zugestempelt.

Das Jahr 2004 – 1250 Jahre nach dem Tode des Heiligen Bonifatius – wurde von den deutschen Bischöfen mit dem gemeinsamen Hirtenwort zur „missionarischen Kirche“ als Missionsjahr ausgerufen.

Im gleichen Jahr genehmigten viele Oberhirten die antimissionarischen, synkretistischen Grundschul-Religionsbücher von Hubertus Halbfas.

In den hessischen Grundschulen gibt es die Tendenz, katholische und evangelische Schüler zu einem überkonfessionellen Religionsunterricht zusammenzufassen.

Dagegen forderte Bischof Franz Kamphaus bei einem Vortrag am 1. Juli 2005 die strikte Einhaltung des konfessionellen Prinzips. Zugleich fiel er sich mit der Genehmigung der „ökumenisch-synkretistischen“ Religionsbücher von Halbfas selber in den Rücken.

Die Neuausgabe des Halbfas-Religionsbuchs für die Klassen 5/6 ist ebenfalls von Bischof Kamphaus und auch von Karl Kardinal Lehmann von Mainz für den katholischen Religionsunterricht an hessischen Schulen genehmigt worden.

In diesem Buch tobt sich Halbfas mit seinem synkretistischen Ansatz an verschiedenen Themen aus:

Antike, hinduistische, indianische und biblische Wunder und Zeichen von Jesus werden in eine Erklärungsreihe gestellt: „Alle Heilungen darf man als etwas Wunderbares ansehen, auch wenn Ärzte und Medikamente dazu beigetragen haben“ – glaubt Halbfas auf Seite 146.
Hubertus Halbfas:
„Alle Heilungen darf man als etwas Wunderbares ansehen, auch wenn Ärzte und Medikamente dazu beigetragen haben.“


Wie zu erwarten, behandelt Halbfas das im Lehrplan vorgesehene Thema Islam völlig unkritisch und schönfärbend.

Mohammed wird zu einer messianischen Heilsfigur überhöht, die kriegerisch-aggressiven Reden und Phrasen von Koran und Mohammed werden völlig ausgeblendet, die moslemische Religionsgemeinschaft zu einer idyllischen Religions-Folklore verharmlost.

Für die Schüler muß diese äußerst positive Darstellung des moslemischen Glaubens wie eine Missionsschrift für den Islam vorkommen.

Auch das Kapitel „Sakramente“ in dem „Religionsbuch 5/6“ zeigt, daß Halbfas mit der Kirche nichts mehr zu tun hat.

Der wortreiche Irrlehrer muß sogar als Falschmünzer eingestuft werden, wenn er den Kindern auf Seite 158ff einen rein innerweltlichen Symbolismus als katholische Sakramentenlehre verkauft.

Auf die Überschrift-Frage: „Was ist ein Sakrament?“, zitiert Halbfas seitenlang den laisierten brasilianischen Befreiungstheologen Leonhardo Boff mit Texten wie: „Das Sakrament des Wasserbechers“, „Heimat als Sakrament“, „das Sakrament des Hauses“, „das Holzpferd“, „das Schokoladensäckchen“ etc.

Der Ansatz von Boff ist nicht neu. Der brasilianische Ex-Priester überträgt vielmehr die Theorie des altbekannten symbolischen Interaktionismus von George Herbert Mead, Erving Goffman und anderer in allgemeinreligiöse Sprachspiele.

Sogar der Mensch sei ein Sakrament, doziert Halbfas: „Er ist sogar das größte Sakrament Gottes“, wenn er Gott in den Menschen liebt. Jesus dagegen „nennen wir“ nur das Sakrament Gottes.

Am vergangenen 13. Oktober veranstaltete die Osnabrücker Bistumsgruppe des Deutschen Katechetenvereins (DKV) ein Abendforum mit Prof. Dr. Hubertus Halbfas zum Thema: „Über die Wiederentdeckung der Mystik für Pastoral und Religionsunterricht“:

„Anhand von Texten aus der islamischen Mystik, von Geschichten aus der jüdischen Tradition, aber auch“ – was kommt wohl? – „bekannter deutscher Märchen führte Halbfas seine Zuhörer in das Thema ein.“ „Das Märchenmotiv vom ‘Sprung in den Brunnen’ mache deutlich, daß der Mensch seine eigene Tiefe finden müsse.“

Nur bei der konsequenten Suche nach den eigenen Quellen könne der Funke überspringen, wenn der Lehrer den Kairós erkenne, erklärt Halbfas in der Verbandszeitschrift des DKV ‘unterwegs’ vom Januar 2006 (Seite 8).
      
21 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#21   Sr. Maria Andrea †   21:30:45 | Sonntag, 29. Oktober 2006
Frau Johanna
Das einzige Katech. Institut der Schweiz hat nichts mit den Landeskirchen zu tun. Das Institut ist der Theol. Fakultät angegliedert! Täusche ich mich?
Welchen Generalvikar meinen Sie? Meinen Sie vielleicht Roland B. Trauffer von Solothurn? Wie will der sich zum Thema Religionsunterricht äussern, wenn er selbst keine Ausbildung hat und auch noch nie RU erteilt hat? Oder meinen Sie GV Vollmar oder GV Huonder? GV Kopp können Sie ja wohl nicht gemeint haben.
Redaktion benachrichtigen
#20   Johanna   20:27:46 | Mittwoch, 25. Oktober 2006
Religionsunterricht nach Halbfass wird immer noch gelehrt
Vor einem Jahr habe ich nach vier Tagen Katechetenausbildung in der Schweiz die Ausbildung abgebrochen, weil dort ein so kirchenfeindliches Klima in der Kursleitung herrschte, dass ich mich fragte, ob ich tatsächlich am richtigen Platz bin, wenn ich katholischen Religionsunterricht geben möchte. Auch wurde dort ganz klar der konfessionelle RU als unzeitgemäss bezeichnet und wer anderes behauptete, musste sich „belehren lassen“. RU sei nicht primär dazu da, die Kirchen zu füllen. Habermas lässt grüssen. Damals wusste ich noch nicht, was in diesem Artikel über ihn steht, aber er wurde als der führende Religionspädagoge angepriesen, seine Bücher als Lektüre empfohlen. Da wundert mich gar nichts mehr. Und wieso das Wissen über den Glauben sichtbar verdunstet und keiner mehr weiss, was der katholischen Konfession entspricht und zu ihr gehört, das erklärt sich von selbst, wenn solcher Religionsunterricht im Dienste der Kirche stehen soll. Hier in der Schweiz übrigens ist der zuständige Generalvikar mit der Katechetenausbildung in der bestehenden Weise und mit den leitenden Ausbildern gar nicht einverstanden, kann aber nichts dagegen machen, weil die Landeskirche das Geld hat und unabhängig vom Bischof damit alles steuern kann. Meine Kinder gehen jetzt nicht mehr in den RU, der hier glücklicherweise kein Noten- bzw. Pflichtfach ist.
Redaktion benachrichtigen
#19   centesimus annus   21:29:38 | Donnerstag, 27. April 2006
@private-notes
Sie scheinen offensichtlich einiges nicht mitzukriegen.
1. Es handelt sich bei dem von Ihnen zuletzt angesprochenen Poster nicht um den „Gatten der Evelin“, wie Sie vermuten, sondern um „Der Gatte Evelin“ – sprich: der Gatte heißt Evelin, die Gattin vermutlich Walter.
2. Man kann in den kreuz.net-Postings grundsätzlich immer auf die Themen Homosexualität und Abtreibung kommen, auch wenn es im Artikel um den Fruchtzuckergehalt von Haribo-Happy-Cola geht, oder um die Erforschung des Sonnensystems.
Redaktion benachrichtigen
#18   Laurentius2   11:57:23 | Donnerstag, 27. April 2006
@Rodolfo
Zur CDÚ kann ich nur sagen: intellektuell unterbelichtet, „im Prinzip prinzipienlos“ , mittlerweile 68er-staatstragend.
Etwas anders sieht es noch mit Leuten wie Schönbohm und der CSU aus …
Redaktion benachrichtigen
#17   Rodolfo Panetta   11:10:50 | Donnerstag, 27. April 2006
Kenne ihn aus eigener Erfahrung!
Vor über zwei Jahrzehnten mußte ich bei H.H. eine Prüfung ablegen, um als Religionslehrer unterrichten zu dürfen. Die Missio hatte er damals schon längst nicht mehr. Was sind das für CDU-Politiker, die so etwas abdecken?
Redaktion benachrichtigen
#16   Laurentius2   09:23:42 | Donnerstag, 27. April 2006
Zum Reli-Unterricht a la Halbfas
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!
Noch nie waren deutsche Abiturienten katholischen Glaubens so unwissend und papstfeindlich wie seit den 70/80ern …
Redaktion benachrichtigen
#15   kreuzi   08:26:22 | Donnerstag, 27. April 2006
Deutscher Religionsunterricht
sollte nicht durch Lehrkörper, die vornehmlich mit antikirchlichen Organisationen sympathisieren veranstaltet werden. Also entweder direkt vom Priester in der Schule oder eben ausserhalb der Schule, so sollte es sein, jedenfalls nichts vom Staat diktieren lassen. In 13 Jahren Deutschen Religionsunterricht haben es die verschiedensten Lehrkörper geschafft nie über die Kirche zu lehren. Dafür reichlich über Nationalsozialismus, Drogen, Alkohol und auch mal über Weltreligionen und Sekten. Hallo? Auf so einen scheiß deutschen Religionsunterricht sollte die Kirche verzichten, das ist eher Beleidgung der Kiche und ihrer Gläubigen.
Redaktion benachrichtigen
#14   private-notes   07:29:41 | Donnerstag, 27. April 2006
Gay Seiten
Gings um die in dem Artikel? Oder will der s.g. Gatte der Evelin auch dieses Thema in eine ihm genehme Richtung zerren? Wäre ja nichts Neues.
Ich würde den hier publizierenden Redakteuren einmal als Lektüre die Bücher von Wolf Schneider empfehlen um zu erfahren, wie man richtige Artikel schreibt. Die polemische Abfolge, dieses bevormundende Wortgeklingel bewirkt wohl eher, dass man sich mit der kritisierten Person und seinen Lehren genauer auseinander setzt.
Ich bin neugierig, ob es hier einmal geschafft wird, einen Artikel zu erstellen, der völlig wertfrei Tatsachen präsentiert und nicht nur eine Verkettung persönlicher Wertungen und Ansichten.
Wenn es der oben genannte Herr durch seine Lehren schafft, aus einem Mensch einen besseren Menschen zu machen, wird das vermutlich gottgefälliger sein, als ein den Traditionen verpflichteter, zwergherziger Katholik, der menschliche Größe durch Intellekt und Rhetorik ersetzt.
Redaktion benachrichtigen
#13   Evelin   22:53:15 | Mittwoch, 26. April 2006
@ Pierre Fischer
Sie fordern also scholastische Methode im Internet? Demnach müßte man das ganze Internet stillegen bzw. verbieten, weil es schon aufgrund seiner Schnellebigkeit diesen Prinzipien zuwiderläuft.
Natürlich auch auf einer Webseite, die aktuelle Nachrichten bringt. Wieviele Seiten würde schon einmal die vielen häretischen Positionen des Herrn Halbfas benötigen?
Fordern Sie die scholastische Methode einmal bei den Gay-Seiten und registrieren Sie, wie sich die dann zerkugeln…
Der Gatte Evelin
Redaktion benachrichtigen
#12   Romulus   22:52:16 | Mittwoch, 26. April 2006
@Onan – der weiß wie’s schmeckt
Glaubensgeschmacksrichtung.
Was soll denn das sein? Is dei Gschmäckle wohl mit Dir durchgange, Onan?
Redaktion benachrichtigen
#11   Onan †   22:08:50 | Mittwoch, 26. April 2006
der Logik der Überschrift folgend
muss der Autor einen sehr guten Religionsunterricht gehabt haben, denn er ist ein schlechter Christ.
Sie fühlen sich auf die linke Wange geschlagen? Gut, dann halten Sie die rechte hin.
Was soll schlecht daran sein, wenn man anderen Menschen hilft ein besserer Mensch zu werden? Egal welche Glaubensgeschmacksrichtung.
Der Unterschied zw. den Schreibern hier und den radikalen Islamisten ist ohnehin nur der Name der Religion der sie anhängen. Für den Heilsteil haben Sie schon lange keine offenen Augen und Ohren mehr, zumindest so lange nicht alles nach ihrer Nase tanzt.
Redaktion benachrichtigen
#10   Pierre Fischer   19:18:22 | Mittwoch, 26. April 2006
@Stimme aus dem Tradiland
Also wenn Sie meinen, hinter meiner Forderung, eine Gegenposition zunächst einmal argumentativ möglichst stark zu machen, steckten bloß moderne journalistische Bräuche, dann schauen Sie sich mal eine scholastische Disputatio an.
Die beginnt IMMER damit, dass die Gegenposition dermaßen stark gemacht wird, dass man als Leser regelrecht von dieser Meinung überzeugt wird. DANN folgen die Gegenargumente, dann die systematische Argumentation und schließlich die vollständige Widerlegung der Gegenposition. SO geht überzeugendes Argumentieren – nur dann ist gesichert, dass man die Gegenposition auch wirklich ernsthaft geprüft hat.
Ich fordere also von kreuz.net-Autoren nicht mehr und nicht weniger als die Beachtung des Ethos der Scholastik. Ist das von Traditionalisten zu viel verlangt? Haben die wirklich nicht mehr zu bieten als Gehässigkeiten, Polemik und persönliche Beschimpfungen?
Redaktion benachrichtigen
#9   Maledica   19:11:51 | Mittwoch, 26. April 2006
@Pierre Fischer
Ich finde es immer wieder bemerkenswert…für wie debil die Autoren hier ihre Leserschaft halten. Anstatt Meinungen und These zunächst einmal sachlich darzustellen, ja, sie sogar – weil ihre Vertreter zumeinst nicht persönlich anwesend sind – zunächst möglichst stark zu machen, nimmt kreuz.net grundsätzlich seine Werturteile schon im ersten Satz vorweg,
Die Masse ist manipulierbar und egal eingestellt!
Das war schon immer so, das wird auch immer so bleiben.
Klar ist kreuz.net tendenziös- und zwar in die richtige Richtung und weil es dem manipuliertem Mob nicht nach dem Mund redet wird es immer wieder angegriffen.
Es kommen nun mal Zeiten, da niemand die gesunde Lehre verträgt.
Kreuz.net versucht auch zu manipulieren, aber in die richtige Richtung.
Die vorweggenommenen Werturteile, die stets treffend sind, werden auch hinreichend im Anschluß dargelegt!
Redaktion benachrichtigen
#8   Romulus   18:51:11 | Mittwoch, 26. April 2006
Man begreifen’s nie und manche noch später
Wann merkt der endlich mal, dass er von gestern ist, der Hubertus? Die richtige Lehre der Kirche ist für Jugendliche viel interessanter als diese trübe Synkretistenbrühe.
Redaktion benachrichtigen
#7   Stimme aus dem Tradiland   17:55:20 | Mittwoch, 26. April 2006
Häretische Theologen und gesellschaftliche Usancen…
@ beide Benedikte: Halbfas redet übrigens auch wie Mutter Theresa, die „Gospa“ von Medjgugorje und im Punkt Ökumenismus und Interreligiosismus ähnlich wie V2 und JoPaII. Letzteres erklärt, warum er bei dem, was er tut, ungestraft bleibt. Ebenso, warum Mutter Theresa eine Selige ist, Medjugorje unangetastet bleibt, JoPaII. sein santo-subito-Seligsprechungsverfahren hat und V2 das reale Superdogma der V2-Kirche ist.
@ Pierre Fischer, Katja Berben, Aurelius: Ein Katholik ist (nur) der Wahrheit verpflichtet, nicht irgendwelchen (von wem eigentlich bestimmten?) gesellschaftlichen Konventionen, journalistischen Usancen odgl.
Wenn also Halbfas ein New-Age-Prediger und ein synkretistischer Dilletant ist und entspricht das der Wahrheit (was schon nach der gegebenen Textauswahl nicht bloß möglich, sondern zwingend ist), dann darf er als solcher ebenso wie als Irrlehrer, Apostat, Feind der Kirche und des Glaubens, Ketzer usw. bezeichnet werden.
Im ersten wie im letzten Satz, zumal es im ersten wie im letzten Satz die Wahrheit ist, sogar in jedem Satz, ohne gegen das Prinzip der Wahrheit zu verstoßen. Allenfalls wär’s dann langweiliger und wenig informativ.
Redaktion benachrichtigen
#6   Aurelius   17:41:40 | Mittwoch, 26. April 2006
@ Pierre Fischer
Es ist schon wirklich übel, wie hier nicht nur in den Lesermeinungen von selbsternannten Bewahrern der Katholischen Tradition (c) sondern auch von Autoren wie H. Hecker Stammtischparolen gedroschen werden. Mal ganz davon abgesehen, daß H. Hecker streckenweise noch nicht einmal Unrecht hat, ist die populistische Art und Weise der „Argumentation“ unterträglich, passt aber –- leider –- zum allgemeinen Stammtischniveau hier.
Leider!
Redaktion benachrichtigen
#5   Ansgar   17:37:40 | Mittwoch, 26. April 2006
@ Pierre Fischer
Ihr Urteil trifft weitgehend zu. Allein, Sie müssen sich fragen, ob Ihr Anspruch an diese Seite nicht der falsche ist. Kreuz.net ist kein akademisches Disputierforum, sondern eine Drehscheibe für skurrilen Krawall, Klatsch und nicht selten interessante, abseitige Dinge, die man sonst nirgends findet. Deshalb hat kreuz.net seine Berechtigung. Lautere theologische Weisheiten hier finden zu wollen ist ein steter Quell des Kummers, Herr Fischer.
Redaktion benachrichtigen
#4   Katja Berben   17:36:10 | Mittwoch, 26. April 2006
@P. Fischer:
Ist mir auch schon aufgefallen!
Während wir als Leser bestätigen müssen:
e) Beschimpfungen, rechtlich und moralisch bedenkliche oder grob unsachliche Beiträge sind nicht gestattet. Der Benutzer verpflichtet sich, die Beiträge sachlich, fair und freundlich zu schreiben,
ist für die Autoren genau Letztgenanntes Grundvoraussetzung: Polemisch, herabwürdigend, beschimpfend, einseitig.
Aber Achtung! Sobald sogenannte „Linke“ diese Prinzipien auch anwenden, werden sie hier unangekündigt gelöscht – so ist es vor Tagen einem Kollegen von mir passiert.
So ist das hier bei den Christen.
Redaktion benachrichtigen
#3   Pierre Fischer   17:12:56 | Mittwoch, 26. April 2006
Ich finde es immer wieder bemerkenswert…
…für wie debil die Autoren hier ihre Leserschaft halten. Anstatt Meinungen und These zunächst einmal sachlich darzustellen, ja, sie sogar – weil ihre Vertreter zumeinst nicht persönlich anwesend sind – zunächst möglichst stark zu machen, nimmt kreuz.net grundsätzlich seine Werturteile schon im ersten Satz vorweg, in dem dann meistens „modernistischer Irrlehrer“, „moralisch verkommenes Weib“, „versessener Atheist“ oder Ähnliches steht. Man wartet ja schon auf den „Drecksjud’“ oder Ähnliches. Die Leserschaft von kreuz.net wird entmündigt, Gegner werden, anstatt sie in einer präzisen Unterscheidung von Darstellung und Kommentar qualifiziert anzugreifen, bloß als lächerliche Pappkameraden aufgebaut, die dann mit ein, zwei Schimpfworten auch gleich zum Einsturz gebracht werden können. Das ist journalistisch unsauber und argumentativ fragwürdig – denn in jedem sachlichen Streit geht es immer um Überzeugung, kreuz.net will aber nur Überredung (durch Verunglimpfung). Ich halte Halbfas auch für einen Häretiker – aber wenn ich so einen von Geifer so überquellenden Artikel lese,fühle ich mich herausgefordert, den Angegriffenen zu verteidigen. Als Leser möchte ich von einem Medium in die Lage versetzt werden, mir selbst Urteile zu bilden und mittels dieser in Diskussionen bestehen zu können. Bei kreuz.net lerne ich das nicht.Ich lerne nur papageienartig Schimpfworte nachzuplappern.Vermutlich ist nur das persönliche Abreagieren von kindischen Aggressionen das Interesse der Autoren hier.
Redaktion benachrichtigen
#2   Benedikt   16:37:10 | Mittwoch, 26. April 2006
@ Benedikt78
Ich glaube, es ist eher so, dass Küng wie Halbfas redet. Halbfas hat diesen Gedanken schon früher gebracht. Es ist mir unbegreiflich, wie so ein Buch zum Religionsunterricht zugelassen werden kann. Schade, dass ich mich nicht genauer damit befassen kann, sonst würe ich Bischof Kamphaus mal fragen.
Redaktion benachrichtigen
#1   Benedikt78   15:57:19 | Mittwoch, 26. April 2006
Der redet wie der Weltethos-Küng
(…)die Christen müßten „die Sorge teilen, daß der Hindu ein besserer Hindu, der Buddhist ein besserer Buddhist, der Moslem ein besserer Moslem werde“.
Irgendwie wirklich sehr nahe an der Weltethos-Ideologie (Häresie)!
Dass diese Figur in Luzern ein Referat halten durfte, ist nicht verwunderlich. Die Katholische Kirche befindet sich in der Innerschweiz in einem erbärmlichen Zustand!
Redaktion benachrichtigen
Weiterlesen:
BildungSteht der Religionsunterricht an den Berliner Schulen vor dem Aus? BildungWas ist mit den Mißhandlungen an deutschen Schulen? BildungKirchliche Erwachsenenbildung BildungEhrgeizige Projekte BildungEine Frage der Verpackung BildungLehrentzug nach zwei Jahren Zaudern BildungFünf Forderungen BildungÖsterreichischer Schulstreit BildungGanztagsschulen: Wenn die Schule die Familie ersetzt BildungSind Eltern, die ihre Kinder selber unterrichten, Kriminelle? BildungAustralien: Eine ewige Erziehung BildungSchulgebetsstreit: Die Bischöfe wollen auch, aber… BildungSchulgebet: Die Politiker wollen – wollen auch die Bischöfe? BildungSchweizerische Neutralität: Religionsunterricht ohne Religion BildungGroßbritannien: Kampf gegen obszöne Wörter…
RSS Feed  •  News Ticker  •  Werbebanner  •  Visitenkarte  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net