Kommentar
Zutiefst undemokratisch
Das ehemalige Parteiorgan der DDR-Diktatur kommt nicht hinter das Geheimnis von Papst Benedikt XVI. Oder doch? Ein Kommentar.
(kreuz.net, Berlin) Vor einer Woche publizierte die Tageszeitung ‘Neues Deutschland’ einen Kommentar von Ingolf Bossenz mit dem Titel „Erste Wahl“.

‘Neues Deutschland’ ist das ehemalige Parteiorgan der ‘Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands’, welche die ehemalige Deutsche Demokratische Republik regierte.

Bossenz staunt in seinem Kommentar über die Zufriedenheit zweier katholischer Geistlicher, des ehemaligen Tübinger Theologieprofessors Hans Küng und des Erzbischofs von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky.

Warum sind die zwei zufrieden?

Wegen des Papstes.

‘Neues Deutschland’ berichtet, daß Hans Küng die Welt nach dem ersten Amtsjahr von Papst Benedikt XVI. habe wissen lassen, daß „sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigt“ hätten.

Das sei ein merkwürdiges Lob aus dem Mund des „katholischen Reformtheologen“ – erklärt ‘Neues Deutschland’.

Schließlich habe Joseph Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation mehr als 23 Jahre Zeit gehabt, „die dogmatischen Grundpfeiler der Kirche in seinem Sinne festzurammen“.

Ist Benedikt XVI. der Erfinder der katholischen Dogmatik, so wie sich damals Karl von Trier den Marxismus aus den Fingern sog?

Noch mehr erstaunt Bossenz das Lob von Kardinal Sterzinsky.

Dieser habe gemeint, daß die Wahl des deutschen Papstes „für Deutschlands Rolle in der Welt von befreiender Kraft“ gewesen sei.

Damit sei Deutschland nun endgültig rehabilitiert – so der Kardinal.

Man könne „Deutschlands Rolle in der Welt“ und seine „Rehabilitierung“ unterschiedlich sehen, glaubt ‘Neues Deutschland’:

„Doch warum soll dafür der Chef einer zutiefst undemokratischen, sich weltweit Einmischung bis in das Privatleben anmaßenden religiösen Organisation der Maßstab sein?“ – fragt die Zeitung.

Du sagst es, unrehabilitiertes (Neues) Deutschland!

In Sachen „Demokratie“ kann die Kirche zweifellos nicht mit jenen Kreisen mithalten, die vierzig Jahre lang die Deutsche Demokratische Republik ideologisch gestützt haben.

Aber das unrehabilitierte (Neue) Deutschland beschränkt sich nicht auf eine Demokratieschelte. Es stellt auch richtig fest, daß der deutsche Paß des damaligen Kardinals Ratzinger bei seiner Wahl zum Papst eher eine untergeordnete Rolle gespielt habe.

Was waren die wirklichen Gründe für die Wahl von Benedikt XVI.?

Wieder weiß ‘Neues Deutschland’ die Antwort:

„Er wurde gewählt, weil er unter den Kandidaten die beste Gewähr dafür bot, daß die Rom-Kirche bleibt, was sie seit Jahrhunderten ist: eine Glaubensdiktatur mit absolutistischem Anspruch.“

O unrehabilitiertes – Neues – Deutschland: Du bist vom Himmelreich nicht weit weg.

Denn wenn der Glaube nicht von dieser Welt ist, dann gibt es tatsächlich keinen Grund, daran demokratisch herumzuflicken. Dann ist der heilige Glaube vielmehr wie ein Schatz im Acker, für den man absolut alles verkaufen muß, um ihn zu besitzen.

Demokratie ist von Menschen gemacht und entsprechend sieht es in unseren sogenannten Demokratien und bei unseren sogenannten demokratischen Politikern aus.

Da wissen wir glücklichen Katholiken unseren Glauben zu schätzen, der mit der Politik dieser Welt nichts zu tun hat.
      
28 Lesermeinungen
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#28   Rosalinde   22:29:44 | Sonntag, 30. April 2006
Schön,
dass es hin und wieder mal patriarcharle, autoritäre und höchst hierarchische systeme dazu hinzieht, sich selber als demokratisch vor der folie einer nun wirklich demokratisierten zeitschrift zu produzieren.
Der Karl aus Trier würde sich vor lachen biegen ob der interessanten dialektik, die hier entfaltet wird.
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#27   GerdEric   23:37:06 | Samstag, 29. April 2006
@ Dr. Christoph Heger
1Moses 18
2 Und er erhob seine Augen und sah: und siehe, drei Männer standen vor ihm; sobald er sie sah, lief er ihnen vom Eingang des Zeltes entgegen und verneigte sich zur Erde
Ach so, die drei Männer…
Hm, ist schon ein Problem,
aber dann wären es eben nicht drei Personen einer „Gottheit“,
es wären drei Götter…
was die Sache nicht einfacher macht.
(entschuldige meine Schlichtheit, ich habe keinen Dr.
kann sein, dass du mir das nachträgst,
doch mir soll es reichen, wenn ER es nachsieht…
kann aber sein,
dass er dich nach deiner Eitelkeit bemisst)
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#26   Parzifal   21:59:26 | Samstag, 29. April 2006
@ Jörg Guttenberger
Anscheinend vermuten SIe dass ich ein Heide bin. Bin ich aber nicht. Ich bin Atheist oder Agnostiker. Ich bin auf die germanische Götterwelt nur zu sprechen gekommen um an einem drastischen und absurden Beispiel zu demonstrieren wie sich vielleicht ein Jude fühlt wenn ihm ein Christ ständig erklären will wie er seine heiligen Schriften zu lesen hat, wie er seine Geschichten und Traditionen zu interpretieren hat.
Ich habe auch nicht gesagt dass mich Spekulationen über die Wesenhaftigkeit des christlichen oder jüdischen oder moslemischen Gottes an sich langweilen, sondern nur versucht darauf hinzuweisen dass es in diesen Diskussionen die eigentlich vor vielen Hundert Jahren geführt wurden nicht eigentlich um diese Wesenhaftigkeit ging sondern dass hinter den verschiedenen Modellen dieses Wesens handfeste politische, gesellschaftliche oder soziale Probleme und Machtinteressen standen. Man muss also infolge dessen sich mit den damaligen politischen, sozialen und gesellschaftliche Problemen und Gegenheiten auseinander setzen wenn man eine seriöse und fundierte Diskussion über diese Wesenheit oder Dreifaltigkeit des katholischen Gottes führen will. Und ich habe meine Zweifel dass uns heutigen Laien, die weir alle nicht Geschichte studiert haben so leicht fällt uns in diese Beweggründe hinein zu versetzen. Infolge dessen sind solche Diskussionen eben langweilig.
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#25   Dr. Christoph Heger   23:53:11 | Freitag, 28. April 2006
@GerdEric: „Den Seinen …“
denn den SEINEN gibt es der HERR im Schlafe.
Die richtige und weniger paradoxe Lesart ist natürlich: „Den Seinen gibt der Herr den Schlaf.“
GerdEric hat zu wenig davon. Er sollte besser schlafen gehen, als dumme Sprüche zu klopfen.
MfG
Christoph Heger
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#24   Jörg Guttenberger, Köln   23:21:10 | Freitag, 28. April 2006
Parzifal: Dreifaltigkeit
Wenn die Diskussionn über hl. Dreifaltigkeit Sie langweilt, warum beteiligen Sie sich daran? Ist die germanische Götterwelt, fern jeglicher wissenschaftlicher Durchdringung, nicht noch erheblich langweiliger?
Vergleichen Sie bitte einmal die Kultur der gemranischen Götter und ihre Folgen mit dem Christentum und seinen Folgen sowie deren gesamte wissenschaftliche Aufarbeitung!
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#23   GerdEric   22:34:51 | Freitag, 28. April 2006
@ Dr. Christoph Heger
Dr. Christoph Heger: …dem sei die Dissertation „Die Gottesidee der Wissenschaftslehre J. G. Fichtes“
wer es nötig hat,
G’TT (und sei es dein Dreifaltigen) mit einer Dissertation erklären zu müssen,
wer seinen Titel vorasnstellen muss,
um ernstgenommen werden zu wollen,
ist vom Heiligen Geist
(der natürlich keine Person G’TTES ist)
nicht geküsst,
denn den SEINEN gibt es der HERR im Schlafe.
;-))
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#22   Parzifal   21:34:52 | Freitag, 28. April 2006
@ Oberakademiker Professor Doktor Doktor Heger
Ja, tatsächlich. Jesus sagt da nämlich: „Ihr habt den Teufel zum Vater.“
Was würden Sie denn sagen wenn plötzlich die Brasilianer ankämen und Ihnen erklären würden ein Prophet sei ihnen erschienen und hätte kundgetan dass Odin und Wotan von den alten Germanen schwer entäuscht gewesen seien und deshalb beschlossen hätten nach Brasilien zu emigrieren. Aus diesem Grund seien die Brasilianer den Deutschen schwer überlegen und es sei ihre Pflicht (als Dr. Heger) mindestens Tribut zu zahlen und außerdem anzuerkennen dass die Auserwähltheit vom deutschen Volk weggenommen und dem brasilianischen Volk gegeben worden sei. Was würden Sie dazu sagen wenn Ihnen ein Brasilianer erklären würde Odin hätte ihm geoffenbart Sie als deutscher Dr. Heger hätten den Teufel zum Vater?
Wer ernsthaft an einer philosophischen Durchdringung der Dreifaltigkeit…
Die Wahrheit ist dass es da nichts zu durchdringen gibt. Diese dogmatischen Dinge sind an sich völlig inhaltsleer. Zur damaligen Zeit als diese Fragen diskutiert wurden, da waren sie verbunden mit bestimmten gesellschaftlichen und politischen Forderungen. Das waren die wahren Triebkräfte hinter den Diskussionen über die Wesenheit Gottes oder Dreifaltigkeit usw. Heute wo diese politischen Forderungen lange zurückliegen und nicht mehr nachvollzogen werden können (bzw. sehr schwer), ist es ziemlich sinnlos über die Dreifaltigkeit Gottes zu spekulieren. Solche Diskussionen sind höchstens außerordentlich langweilig.
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#21   Dr. Christoph Heger   19:28:44 | Freitag, 28. April 2006
@GerdEric: Ja, tatsächlich!
Heger: Der Gott, der Abraham im Hain Mamre besuchte, war der dreifaltige Gott Jesu. Wer der komische „G’TT“ ist, steht im 8. Kapitel des Johannes-Evangeliums.
Ach?
Ja, tatsächlich. Jesus sagt da nämlich: „Ihr habt den Teufel zum Vater.“
und Jesus betet im Garten Getsemane sich selbst an, und bittese sich,
den Kelch an sich vorübergehen zu lassen,
aber nicht Jesu Wille soll geschehen,
sondern Jesu Wille geschehe?
Und Jesus zeugte mit Maria sich selbst?
Ach, ich habe diese Simpeleien schon zu oft mit den Mohammedanern diskutiert, als daß ich dazu jetzt noch Lust hätte.
Wer ernsthaft an einer philosophischen Durchdringung der Dreifaltigkeit (ein Gott, drei Personen) interessiert ist, dem sei die Dissertation „Die Gottesidee der Wissenschaftslehre J. G. Fichtes“ empfohlen, die Günther Storck 1976 bei (dem nachmaligen Kardinal) Leo Scheffczyk, München, angefertigt hat, dort vor allem im Dritten Teil der Abschnitt J: „Die Erfassung der Einheit (des Wesens) Gottes in der Offenbarung der Trinität der göttlichen Personen“, Seite 176 ff.
MfG
Christoph Heger
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#20   GerdEric   17:53:21 | Freitag, 28. April 2006
@ Dr. Christoph Heger
Der Gott, der Abraham im Hain Mamre besuchte, war der dreifaltige Gott Jesu. Wer der komische „G’TT“ ist, steht im 8. Kapitel des Johannes-Evangeliums.
Ach?
und Jesus betet im Garten Getsemane sich selbst an, und bittese sich,
den Kelch an sich vorübergehen zu lassen,
aber nicht Jesu Wille soll geschehen,
sondern Jesu Wille geschehe?
Und Jesus zeugte mit Maria sich selbst?

Mach weiter so!
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#19   Dr. Otterbeck   12:59:46 | Freitag, 28. April 2006
Zeit des Geistes
Zur Vereinfachung der Demokratie-Diskussion nehme man zunächst die Differenz der Menschrechtserklärung von 1789 und der UNO-Menschenrechtserklärung von 1948 zur Kenntnis. Letztere gehört den Bereich zeitlicher Grundordnung an („Politik“), konnte also von Papst Johannes 1963 in „Pacem in terris“ akzeptiert werden. Werden demokratische Gedanken auf die Ebene der „Offenbarung“ gehoben, dann bleibt’s schwierig: F.W. Graf (München) hat z.B. in seinem Mosesbuch (entgegen der Meinung der Tradi) herausgearbeitet, dass auch das Lehramt Paul VI., Johannes Paul I. + II. und BXVI weiterhin das katholische Prinzip und sogar den Thomismus aufrechterhält. Das ist natürlich „undemokratisch“ im Sinne des politischen Naturalismus.
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#18   Dr. Christoph Heger   10:30:08 | Freitag, 28. April 2006
Wer ist „G’TT“?
GerdEric: Was du: (der mit seinem komischen „G’tt“!) nennst, ist der G’TT des Abraham, des Isaak, des Jakob und der des Jesus, kein anderer Gott!
Mitnichten!
schon gra kein dreifacher…
Du sagst es!
Der Gott, der Abraham im Hain Mamre besuchte, war der dreifaltige Gott Jesu. Wer der komische „G’TT“ ist, steht im 8. Kapitel des Johannes-Evangeliums.
MfG
Christoph Heger
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#17   GerdEric   09:37:40 | Freitag, 28. April 2006
Lieber Dr. Christoph Heger
Was du: (der mit seinem komischen „G’tt“!)
nennst,
ist der G’TT des Abraham, des Isaak, des Jakob und der des Jesus, kein anderer Gott!
schon gra kein dreifacher…
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#16   Dr. Christoph Heger   09:27:37 | Freitag, 28. April 2006
Unser unvermeidlicher …
GerdEric (der mit seinem komischen „G’tt“!) muß mal wieder die Leier angeblicher und tatsächlicher Sünden der Christen ertönen lassen. Lassen wir ihm das Vergnügen!
Er möge sich nur nicht wundern, daß manche, die man nicht so einfach abschlachten kann wie den großartigen Martin Hohmann, sich durchaus auch noch an jüdische Verbrechen erinnern.
Und die sich nicht erinnern können immer noch heute solche wahrnehmen und benennen – wie das trotz des Wutgebells eines Zentralrats der unerschrockene Norbert Blüm getan hat.
MfG
Christoph Heger
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#15   GerdEric   08:29:27 | Freitag, 28. April 2006
@ Jörg Guttenberg
„Der Geist des Konzils“ als Unwort ist insoweit ein Witz, als das, was gemeinhin als „Geist des Konzils“ verkauft wird, mit dem Geist des Konzils nicht mehr zu tun hat, als die Lüneburger Heidschnucke mit der christlichen Seefahrt. Der wirkliche Geist des Konzils ist vom Geist der 68er so gut wie völlig verdrängt worden. „Der Geist des Konzils“ ist demnach genausewenig der Geist des Konzils, wie der Geist der Zeit zur Zeit der Geist der Zeit des Geistes ist.
Hm,
seit all dem kann und muss natürlich der Heilige Geist fehlen,
denn G’TT wird SEINEN „Boten“ nicht vergeuden,
weder für Konzile,
noch für deren Mitwirkende oder Gegner.
Weshalb der Verfall der Christenheit,
der hier im Forum immer wieder erkannt ist,
nur logisch ist,
denn sie ist G’TT los
(was natürlich nicht bedeutet,
dass G’TT nun im Islam ist,
denn ER hält SEINEM BUND die Treue,
und erhebt nicht Heiden wider ihn).
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#14   ttoni   08:26:46 | Freitag, 28. April 2006
seht wie sie einander lieben …
ich erinnere mich noch an die zeit, als ich mit freude die diskussionen las. diese hier ist beinahe nur böse! schade, sehr schade, daß einige die artikel nur zum ausk… brauchen. ich bitte wieder um infos und persönliche aufnehmbare stellungnahmen.
ein großes danke an all jene, die sich darum bemühen (die sünde hassen, die sünder lieben; die häresie korrigieren, nicht den häretiker [wer immer er sei] verleumden …)
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#13   Jörg Guttenberger, Köln   00:42:42 | Freitag, 28. April 2006
Benedikt
„Der Geist des Konzils“ als Unwort ist insoweit ein Witz, als das, was gemeinhin als „Geist des Konzils“ verkauft wird, mit dem Geist des Konzils nicht mehr zu tun hat, als die Lüneburger Heidschnucke mit der christlichen Seefahrt. Der wirkliche Geist des Konzils ist vom Geist der 68er so gut wie völlig verdrängt worden. „Der Geist des Konzils“ ist demnach genausewenig der Geist des Konzils, wie der Geist der Zeit zur Zeit der Geist der Zeit des Geistes ist.
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#12   GerdEric   23:38:10 | Donnerstag, 27. April 2006
Watt iss denn datt?
Fällt euch nix mehr ein,
in der Redaktion?
Und Guntram,
alles was so im Namen des Christentums zuvor verbrochen wurde
(da hat sich viel, viel zu viel angesammelt),
konnte im Namen des Kommunismus noch nicht verbrochen werden.
leider hielt sich das Christentum allzugern bei Faschisten auf,
die die Drecksarbeit in Spanien und Italien und viele bei den Nazis in Nazideutschland erledigten
(von den Kollegen der Orthodoxenkirche zu schweigen, auch von denen der Evangelen),
und dafür den Segen der Kirche erhielten,
und sei es nur,
dass sie 1933 in Zossen der SA (in Uniform) die Kirche zu einem „Gottes“dienst öffneten,
bevor sie Sozialisten und Kommunisten zusammenschlagen gingen…
Mit dem Segen der Kirche?
Dass die billige Parteinahme der Kirche für die Herrschenden das Volk in scheinbare G’TTlosigkeit trieb,
ist nur zuleicht nachzuvollziehen,
denn Kirchenferne ist nicht mit der Abwesenheit G’TTES zu begründen,
denn G’TT gedenkt derer,
die im Staube schlafen,
und das Kamel kommt eher durch das Nadelöhr,
als die reichen Jünglinge der Kirche und deren Helfershelfer.
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#11   Benedikt   23:14:01 | Donnerstag, 27. April 2006
@ centesimus
Mit diesem Beitrag haben Sie sich endgültig aus der Reihe der ernstzunehmenden Forumsteilnehmer verabschiedet. Was Sie hier fabrizieren ist einfach billigster Hass. Schämen Sie sich dafür.
Und:
Wenn sie ein bisschen Geschichte gelernt haben, dann wissen sie sehr wohl, dass ich von einer Tätowierung gesprochen habe.
Von Geschichte wissen Sie gar nichts, wie Sie auch sonst ausweislich Ihrer Beiträge nicht mit viel Wissen gesegnet sind. Die Tätowierung gabs nur bei der SS bestand aus der Blutgruppe.
@ aphrodite
Nach dieser Beschreibung dürfte es die Zeitung vorige Woche bereits seit 17 Jahren nicht mehr gegeben haben!
Wieso, da steht doch „ehemaliges“ Parteiorgan. Der Satz von kreuz.net entspricht der Wahrheit und würde sicher auch von Redakteuren vom ND nicht bestritten. Dass solche Leute über die demokratischen Strukturen in einer Institution redem, ist allerdinsg lachhaft. Ich wette, dass es im ND auch eine Hierarchie gibt. Die Kirche hat die Leute übrigens nicht 30 Jahre hinter Stacheldraht eingesperrt. Wenn einer die Klappe halten muss, dann die.
@ Text
katholischen Reformtheologen
Ich überlege gerade ob das Unwort des Jahrhunderts in der Kirche „kath. Reformtheologe“ oder „Geist des Konzils“ ist…
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#10   Gotthard   22:53:53 | Donnerstag, 27. April 2006
Tätowierung
[v.d.Red.zens.]
Josef Ratzinger war Mitglied der Hitlerjugend und nicht der SS.
Die SS hatte eine Tätowierung!
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#9   centesimus annus   22:42:38 | Donnerstag, 27. April 2006
wer sagte etwas von einer Armbinde?
Wenn sie ein bisschen Geschichte gelernt haben, dann wissen sie sehr wohl, dass ich von einer Tätowierung gesprochen habe. Schalten Sie – falls vorhanden – ihr Gehirn ein, bevor Sie andere beschimpfen.
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#8   Jean   21:57:20 | Donnerstag, 27. April 2006
an[n]us versucht sich in Papsthähme
Völlig durchgeknallt scheinen Sie wohl gleich mit dazu. Von wegen Armbinde mit Hakenkreuz. Nehmen Sie erst mal Ihre Augenbinde ab und schauen Sie, welchen Unfug Sie da einem jungen Buben von damals andichten!
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#7   aphrodite †   21:51:11 | Donnerstag, 27. April 2006
?????????
Zitat: ‘Neues Deutschland’ ist das ehemalige Parteiorgan der ‘Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands’, welche die ehemalige Deutsche Demokratische Republik regierte.
Nach dieser Beschreibung dürfte es die Zeitung vorige Woche bereits seit 17 Jahren nicht mehr gegeben haben!
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#6   centesimus annus   21:47:26 | Donnerstag, 27. April 2006
völlig durchgeknallt
Herr Gunter,
sie sind doch inzwischen offenbar völlig durchgeknallt, oder haben sie nur ideologische Floskeln auswendig gelernt, die sie in beliebiger Reihenfolge aneinandergereiht in die Tastatur hämmern?
@parzival
ihr Lehrer wars jedenfalls nicht, außer Sie sollten bei Russell studiert haben…
so wie der klingt hat er vermutlich eher bei churchill studiert
zum Thema:
Tatsächlich scheint die Beliebtheit des Papstes direkt proportional zu seiner Untätigkeit zu wachsen. Dass Küng meint, die schlimmsten Befürchtungen seien nicht eingetroffen, ist einfach ein blanker Unsinn. Die schlimmsten Befürchtungen im Zusammenhang mit diesem Mann sind alle bereits eingetreten, und zwar schon bevor er zum Papst wurde.
Somit ist der Grund für seine Wahl wohl auch leichter verständlich: Der Koffer, der in den letzten Jahren der Krankheit des Papstes eine Glaubensfrage nach der anderen verbockt hat, und wahrscheinlich noch mehr verbockt hätte, wenn sich der kranke Papst nicht zeitweilig auch zur Wehr gesetzt hätte, der soll die Suppe halt jetzt auslöffeln. Das hat absolut überhaupt nichts mit Deutschland zu tun, wenn Ratzinger ein Chinese wäre, wäre halt ein Chinese zum Papst geworden. Deutschland ist durch Ratzinger keinen Deut rehabilitiert, ganz im Gegenteil muss die Weltkirche mit der Peinlichkeit umgehen, dass sie einen Papst mit Hakenkreuz am Oberarm hat. Und wenn man das als Rehabilitierung Deutschlands ansieht, na dann gute nacht
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#5   Parzifal   21:11:17 | Donnerstag, 27. April 2006
Wer in der Jugend kein Kommunist ist hat kein Herz usw.
Also dieses berühmte Zitat stammt sicherlich nicht von ihrem Lehrer. Die Zeit behauptet Bertrand Russell hätte es gesagt. Und Jungle World (ein israelfreundlicher Ableger der israelfeindlichen Jungen Welt) behauptet Winston Churchill hätte sich so verlauten lassen. Ist auch egal, ihr Lehrer wars jedenfalls nicht, außer Sie sollten bei Russell studiert haben…
Denn wenn der Glaube nicht von dieser Welt ist, dann gibt es tatsächlich keinen Grund, daran demokratisch herumzuflicken.
Der Glaube ist natürlich von dieser Welt. Schließlich sind es die Menschen die Gott machen und nicht umgekehrt.
Was die Kirche braucht ist eine Revolution die den Sturz der absolutistischen Papstmonarchie und die Einführung einer parlamentarischen Monarchie zur Folge hat. In deren Folge wird die Gewalt innerhalb der Kirche nicht mehr von einem autoritär regierenden Alleinherrscher ausgehen sondern von einer Art Kirchenparlament, der Papst beschränkt sich in dieser nachrevolutionären Kirche auf repräsentative Aufgaben ähnlich der der englischen Königin.
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#4   Jean   20:18:57 | Donnerstag, 27. April 2006
@ katja @ navon
Na, von Demokratie haben Sie noch nicht allzuviel verstanden, wie? Dass sich der Staat nicht in die kirchlichen Belange einzumischen hat, was Glaubens-, Sittenlehre und Selbstorganisation anbelangt, ergibt sich aus dem Selbstverständnis des säkularen Staates.
Das heißt selbstverständlich nicht, dass sich einzelne Kirchenglieder, kirchliche Verbände oder die Kirche als Teil der Gesellschaft nicht nach Herzenslust politisch betätigen dürften. Selbstbeschränkungen ergeben sich hier nur aufgrund kirchlichen Selbstverständnisses, in die der Staat aber schon gar nichts hineinzureden hat.
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#3   Guntram   19:16:06 | Donnerstag, 27. April 2006
Es sind die miesen
Kommunisten, die Millionen von Menschenleben auf dem Gewissen haben, die sich in die Religion einmischen. Kehren Sie, werte Enkeln von Marx, Lenin & Co. gefälligst vor der eigenen Tür. Mein Lehrer sagte mal: wer in jungen Jahren Kommunist ist, hat kein Herz, wer alt ist und noch immer Kommunist ist hat kein Verstand. Zu welcher Sorte gehören denn Sie, werte Frau Berben. Die heilige Mutter Kirche hat den satanischen Kommunismus besiegt, auf allen Ebenen. Möge Gott geben, daß das Haupt des teuflischen Kommunismus zertreten wird, sobald er es wagt sich wieder zu erheben. Tatsächlich sind für mich die Kommunisten eher geistige Schmeißfliegen, die man zertreten sollte, bevor sie in Scharen auftreten.
Heiliger Erzengel Michael stehe uns bei, heilige Muttergottes behüte uns vor dem bestialischen Kommunismus und seinen Apologeten
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#2   Katja Berben   19:02:47 | Donnerstag, 27. April 2006
Politik
Dafür, dass der Glaube nichts mit Politik zu tun haben soll, mischt sich kreuz.net aber auffallend oft in politische Meinungsbildung ein.
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#1   Navon   18:57:00 | Donnerstag, 27. April 2006
Politik
Dafür, dass der Glaube nichts mit Politik zu tun haben soll, versuchen aber sehr viele Kirchenfunktionäre, Einfluss auf die Politik zu nehmen…
N.
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