Worte und Taten
Im Bistum Fulda hat man den Bock zum Gärtner gemacht und radikale Abtreibungsverfechter zu Lebensrechtlern umfunktioniert.
(kreuz.net, Fulda) Der Vorsitzende des ‘Zusammenschlusses papsttreuer Vereinigungen’, Reinhard Dörner,
wies in einer Presseaussendung vom gestrigen Mittwoch auf den jüngsten „Überraschungscoup“ des Bischofs
von Fulda, Mons. Heinz-Josef Algermissen, hin.
Der Bischof zeige wieder einmal Widersprüche zwischen dem, was er sage und dem, was er tue.
Unwillkürlich müsse man dabei an das Bibelwort denken: „Handelt nach ihren Worten und nicht nach ihren Taten“.
Bis vor kurzem habe Mons. Algermissen gefordert, daß der Paragraph 218 überprüft und der Beratungsschein abgeschafft werden müsse, weil das vorgebliche Ziel – nämlich weniger Kinderabtreibungen – nicht erreicht worden sei.
Die Zahl der vorgeburtlich umgebrachten Kinder sei vielmehr in die Höhe geschnellt.
Angesichts dieser mutigen bischöflichen Worte, „reibt sich der Laie nun die erstaunten Augen“. Denn ausgerechnet in der ökumenischen „Woche für das Leben“ biete das Bistum Fulda der kinderfeindlichen Lobby in Gestalt des Abtreibungsvereins „Pro Familia“ ein breites Forum im Rahmen der offiziellen Veranstaltungen.
Die „Woche für das Leben“ wurde von der Deutschen Bischofskonferenz und dem ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ begründet.
Dörner fragt sich, ob Sinn und Zweck dieses Vereins mit dem verlogenen Namen dem Ordinariat in Fulda unbekannt sind:
Sollten der Herr Bischof und seine Angestellten wirklich keine Möglichkeit haben, sich über diesen Ableger des amerikanischen Abtreibungsvereins ‘Planned Parenthood’ und seine Geschichte zu informieren?
Ob der Herr Bischof und seine Mitarbeiter auch nichts über die rassistischen Äußerungen und Absichten der Gründerin von ‘Planned Parenthood’, Margaret Sanger, wüßten – so Dörner weiter: „Über die Tatsache, daß Hitler seine ‘Getreuen’ bei ihr und durch sie über Rassenideologie nachweislich informieren und inspirieren ließ?“
Vom Bistum Fulda sei zu erwarten, daß die ‘Pro-Familia’-Ideologen wieder ausgeladen werden:
„Es ist nicht im Sinne des Lebensschutzes und der Kirche, wenn auf diese Weise der ‘Bock zum Gärtner’ und der Abtreibungsbefürworter zum Lebensschützer ‘ernannt’ wird.“
Der Bischof zeige wieder einmal Widersprüche zwischen dem, was er sage und dem, was er tue.
Unwillkürlich müsse man dabei an das Bibelwort denken: „Handelt nach ihren Worten und nicht nach ihren Taten“.
Bis vor kurzem habe Mons. Algermissen gefordert, daß der Paragraph 218 überprüft und der Beratungsschein abgeschafft werden müsse, weil das vorgebliche Ziel – nämlich weniger Kinderabtreibungen – nicht erreicht worden sei.
Die Zahl der vorgeburtlich umgebrachten Kinder sei vielmehr in die Höhe geschnellt.
Angesichts dieser mutigen bischöflichen Worte, „reibt sich der Laie nun die erstaunten Augen“. Denn ausgerechnet in der ökumenischen „Woche für das Leben“ biete das Bistum Fulda der kinderfeindlichen Lobby in Gestalt des Abtreibungsvereins „Pro Familia“ ein breites Forum im Rahmen der offiziellen Veranstaltungen.
Die „Woche für das Leben“ wurde von der Deutschen Bischofskonferenz und dem ‘Zentralkomitee der deutschen Katholiken’ begründet.
Dörner fragt sich, ob Sinn und Zweck dieses Vereins mit dem verlogenen Namen dem Ordinariat in Fulda unbekannt sind:
Sollten der Herr Bischof und seine Angestellten wirklich keine Möglichkeit haben, sich über diesen Ableger des amerikanischen Abtreibungsvereins ‘Planned Parenthood’ und seine Geschichte zu informieren?
Ob der Herr Bischof und seine Mitarbeiter auch nichts über die rassistischen Äußerungen und Absichten der Gründerin von ‘Planned Parenthood’, Margaret Sanger, wüßten – so Dörner weiter: „Über die Tatsache, daß Hitler seine ‘Getreuen’ bei ihr und durch sie über Rassenideologie nachweislich informieren und inspirieren ließ?“
Vom Bistum Fulda sei zu erwarten, daß die ‘Pro-Familia’-Ideologen wieder ausgeladen werden:
„Es ist nicht im Sinne des Lebensschutzes und der Kirche, wenn auf diese Weise der ‘Bock zum Gärtner’ und der Abtreibungsbefürworter zum Lebensschützer ‘ernannt’ wird.“
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Freitag, 28. April 2006 15:41
Jörg Guttenberger, Köln: Maledica und Cortex
Das Hauptthema „Homophobie“ stimmt genauso wenig! Das Dyba ein Gegner der Messen aller Zeiten war, ebenfalls nicht. Im letzteren Fall haben wir es wohl mit einem Druckfehler oder sonstigem Redaktonsversehen des Autors zu tuen?
Freitag, 28. April 2006 14:01
Maledica: Dybapolis
Seitdem seine Exzellenz Erzbischof Dyba uns in die Ewigkeit vorausgegangen ist, Herrscht in diesem Bistum
die Anarchie!
War unter Dyba die Welt noch in Ordnung und die Kirche noch im Dorf, so scheint Algermissen sein Bistum in ein Unternehmen umwandeln zu wollen, wie Lehmann und Kamphaus.
Gewiß unter Dyba war nicht alles perfekt- er war ein erbitterter Gegner der Messe aller Zeiten- doch war das Bistum damals noch knackig katholisch.
Heute bekommen die größten Häretiker ihre Plattform und noch hohe Ämter. Aber so etwas sind wir ja gewohnt von St. Pölten, wenn unliebsame Bischöfe endlich gegangen worden sind…
War unter Dyba die Welt noch in Ordnung und die Kirche noch im Dorf, so scheint Algermissen sein Bistum in ein Unternehmen umwandeln zu wollen, wie Lehmann und Kamphaus.
Gewiß unter Dyba war nicht alles perfekt- er war ein erbitterter Gegner der Messe aller Zeiten- doch war das Bistum damals noch knackig katholisch.
Heute bekommen die größten Häretiker ihre Plattform und noch hohe Ämter. Aber so etwas sind wir ja gewohnt von St. Pölten, wenn unliebsame Bischöfe endlich gegangen worden sind…
Freitag, 28. April 2006 00:16
Cinchonae cortex †: Richtigerweise: HOMOPHOBIE
DAS ist das Lieblingsthema bei kreuz.net – und bei etlichen „Basis“-Usern … Die Frage bleibt nur, wovon die damit wohl ablenken wollen????
Donnerstag, 27. April 2006 23:51
Jörg Guttenberger, Köln: Aphrodite
Daß Sexualität und Homosexualität Lieblingsthemen der kreuz.net-Autoren sind, stimmt nachweislich nicht.
Ich sehe in dem Vorwurf eine üble Verleumdung. Ist die Leserbrief-Autorin vielleicht eine 68erin, die
mit ihren Ausführungen keine Wahrheiten vermitteln, sondern lediglich Wirkung erziehlen will?
Aphrodite’s Ausführungen zur Männerwelt lassen auf ganz erhebliche persönliche Probleme schließen, in die sie die Christen unberechtigterweise mit einbezieht.
Aphrodite’s Ausführungen zur Männerwelt lassen auf ganz erhebliche persönliche Probleme schließen, in die sie die Christen unberechtigterweise mit einbezieht.
Donnerstag, 27. April 2006 14:45
aphrodite †: @centesimus annus
ganz genau, das ist der Punkt: so wie man zum Nachdenken und Reden und Schreiben über Sex und Homosexualität
auch keine Kondome braucht; und nachdem das Schreiben über Sex und Homosexualität die Lieblingsbeschäftigung
aller kreuz.net-Autoren und vieler Poster hier ist, wäre das auch ziemlich teuer. (Ich wette, wenn auf
einmal alle Schwulen der Welt Heteros werden würden, dann würden die meisten hier in eine Sinnkrise
stürzen und Suizid begehen).
Ich bin von den katholischen Christen schwer enttäuscht – da schreiben Sie über wahre Männlichkeit und stören sich daran, dass andere Männer eben auf Männer stehen; dann lassen sie sich von ein paar Zeichentrickfiguren aus der Fassung bringen und nichtmal ein ordentliches Bibelzitat kriegen sie auf die Reihe. Also ich bin von der katholischen Männerwelt ziemlich enttäuscht
(
Ich bin von den katholischen Christen schwer enttäuscht – da schreiben Sie über wahre Männlichkeit und stören sich daran, dass andere Männer eben auf Männer stehen; dann lassen sie sich von ein paar Zeichentrickfiguren aus der Fassung bringen und nichtmal ein ordentliches Bibelzitat kriegen sie auf die Reihe. Also ich bin von der katholischen Männerwelt ziemlich enttäuscht
Donnerstag, 27. April 2006 14:39
centesimus annus: sinngemäß
zum sinngemäßen zitieren verwendet man keine Anführungszeichen, so wie man zum Nachdenken über das Essen auch keinen Löffel verwendet!
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