11:26:26 | Freitag, 28. April 2006
In einem Interview mit Jugendlichen äußerte sich der Bischof von Linz unter anderem über die Liturgie, die Glaubensunterweisung und die „positiven Leistungen“ der Kirche.
(kreuz.net, Bad Hall) Jugendliche aus dem oberösterreichischen Kurort Bad Hall – 30 km südlich von Linz –
führten kürzlich mit dem Linzer Diözesanbischof, Mons. Ludwig Schwarz, ein Interview.
Der Text wurde
auf der Homepage der ‘Katholischen Jugend Oberösterreichs’ unter dem wenig programmatischen Titel „Schwarz
auf Weiß“ veröffentlicht.
Die Jugendlichen wollten von ihrem Bischof wissen, was er von „moderneren
Formen des Gottesdienstes“, zum Beispiel von Rock- oder Popmusik in der Messe halte und wie er zu „Modernisierungen
von Gebeten wie das Hochgebet, Vater Unser, Glaubensbekenntnis“ stehe.
Es könne heute durchaus Musik
in Gottesdiensten verwendet werden, welche Jugendliche mehr anspricht als alte Gesänge, erklärte Mons.
Schwarz dazu.
In Österreich geschehe das immer wieder: „Ich erlebe das persönlich vor allem bei Firmgottesdiensten
und sehe dabei die Freude in den Gesichtern der Jugendlichen beim Singen und Musizieren.“
Es sei gewiß
auch schön und bereichernd, daß Texte verwendet würden, welche Jugendliche „nach intensiver Auseinandersetzung
mit verschiedenen Themen, die sie bewegen, ausgewählt oder selber verfaßt haben“.
Das ‘Vater Unser’
könne aber zum Beispiel nicht einfach verändert werden – so Bischof Schwarz – weil es sonst ja seinen
Inhalt ändern oder verlieren würde: „Dieses Gebet stammt ja von Jesus selbst.“
In dem Interview erwähnten
die Jugendlichen auch die
Ansprache von Papst Benedikt XVI. an die österreichischen Bischöfe beim Ad-Limina-Besuch
im vergangenen November.
Damals erklärte der Heilige Vater: „Eine katholische Glaubensunterweisung,
die verstümmelt angeboten wird, ist ein Widerspruch in sich und kann auf die Dauer nicht fruchtbar sein.“
Die Jugendlichen baten den Bischof, das Wort „verstümmelt“, zu deuten – „unter besonderer Berücksichtigung,
daß Papst Benedikt als Beispiel die Jugendpastoral anspricht“.
Die Glaubensunterweisung müsse eine
umfassende sein, erklärt der Bischof. Weil Christus sage: „Lehret sie alles zu halten, was ich euch geboten
habe.“
Es sei hier allerdings kein direkter Bezug zur Jugendpastoral gegeben. Der Papst habe lediglich
den Auftrag gegeben, alles Geoffenbarte ohne Abstriche zu verkünden, ringt Bischof Schwarz um eine Antwort.
Die oberösterreichischen Jugendlichen berichteten ihrem Diözesanbischof auch von ihrem Eindruck, daß
die Katholische Kirche an Bedeutung verloren habe – insbesondere bei den Jugendlichen.
„Daß Kirche heute
weniger Bedeutung hat als früher, ist eine Tatsache“, gibt Bischof Schwarz den Jugendlichen recht. Dennoch
brauche sich „unsere Kirche“ nicht zu verstecken.
Obwohl er „schon so viele Jahre in unserer Kirche beheimatet“
sei, erstaune ihn immer wieder, welche „positiven Leistungen die Kirche für die Menschen in unserer Gesellschaft“
leiste: „Ich bin stolz darauf.“
Wenn jeder in Liebe zu Gott und zu den Menschen seinen Einsatz leiste,
dann sei dem Bischof auch für die Zukunft nicht bange: „Als Christen dürfen wir auch gelassen sein,
denn letztendlich ist es der Geist Gottes selber, der seine Kirche durch die Zeit hindurchführt.“
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-rif- 20:18:38 | Samstag, 17. Juni 2006
#21
Benedikt 16:31:50 | Montag, 1. Mai 2006
#19
Sulpicius 17:33:49 | Samstag, 29. April 2006
#15
Benedikt 15:58:09 | Freitag, 28. April 2006
#13
Benedikt 15:42:15 | Freitag, 28. April 2006
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aphrodite † 15:32:12 | Freitag, 28. April 2006
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Katja Berben 15:29:00 | Freitag, 28. April 2006
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Brandenburgis 15:14:42 | Freitag, 28. April 2006
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Benedikt 15:10:16 | Freitag, 28. April 2006
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aphrodite † 14:55:24 | Freitag, 28. April 2006
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Gotthard 14:26:03 | Freitag, 28. April 2006
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thaumaturgos 13:30:20 | Freitag, 28. April 2006
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jolie 12:59:44 | Freitag, 28. April 2006
#1
Guiseppe 11:59:56 | Freitag, 28. April 2006