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Lehrer, Denker, Grübler + Tödlicher Trend + Geschichtsverwirrungen? + Chinesische Organspender + Liebe aus dem Automat
Lehrer, Denker, Grübler

USA. Das US-Magazin „Time“ veröffentlichte eine Liste mit den hundert einflußreichsten Menschen der Welt. Unter ihnen befinden sich auch vier Deutsche: Bundeskanzlerin Angela Merkel, Papst Benedikt XVI., Fußball-Legende Franz Beckenbauer und DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche. Über den Papst schreibt das Magazin, er sei ein „Lehrer, Denker, Grübler mit Tiefgang“. Benedikt XVI. habe zwar nicht das Charisma seines Vorgängers. Er werde jedoch wegen seiner gehaltvollen Ansprachen geschätzt.

Tödlicher Trend

Niederlande. Die Zahl der euthanasierten Kranken ist in den Niederlanden von 1886 gemeldeten Tötungen im Jahr 2004 auf 1933 im letzten Jahr gestiegen. Das geht aus dem Jahresbericht der zuständigen Überwachungskommissionen hervor, der am Donnerstag in Den Haag veröffentlicht wurde. Die Dunkelziffer wird laut dem ‘Deutschen Ärzteblatt’ doppelt so hoch geschätzt. Die meisten Tötungen wurden in den eigenen vier Wänden der angeblichen Lebensmüden durchgeführt.

Geschichtsverwirrungen?

Heiliges Land. Der Franziskaner-Custos im Heiligen Land, Pater Pierbattista Pizzaballa, sprach am Freitag in der Universität Tel Aviv zum Thema ‘Die Kirchen und der Holocaust’: Dabei stellte er auch die Frage, warum die Kirche angeblich damit scheiterte, das Gewissen „der“ Gläubigen so zu formen, daß sie eine Mittäterschaft an der Vernichtungsmaschine der Nazis verweigert hätten? Pater Pizzaballa kann sich nicht gegen den schrecklichen Gedanken wehren, daß Jesus – hätte er während des Holocaust gelebt – zum selben Schicksal verdammt gewesen wäre wie das jüdische Volk – ebenso wie seine Mutter, seine Familie und seine Jünger. Parallelen zur Ausbreitung des ungezügelten Antiklerikalismus, Kommunismus oder des antikatholischen Haßfilms ‘Sakrileg’ in katholischen Ländern zog der Franziskaner keine.

Chinesische Organspender

China. Der Internet-Nachrichtendienst ‘Epoch Times’, der von New York aus publiziert wird, hat aufgrund von Recherchen bestätigt, daß chinesische Häftlinge speziell zu dem Zweck umgebracht werden, um als Organspender zu dienen. In Chinas Gefängnisse werden jährlich rund 15.000 Häftlinge exekutiert. Viele Gefangene sind aus politischen oder religiösen Gründen in Haft.

Liebe aus dem Automat

Japan. Japanische Spielzeugproduzenten haben festgestellt, daß der Kindermangel nicht nur für das Land, sondern auch für die einheimische Wirtschaft eine Bedrohung darstellt. Aus diesem Grund haben sie sich eine neue Zielgruppe gesucht: Ältere Menschen, besonders Frauen ab 60. Für sie werden Sprechpuppen vom Gewicht eines neugeborenen Kindes produziert. Die Puppe sagt ihrer Besitzerin, wie sehr sie sie liebe und begrüßt sie, wenn sie nach Hause kommt.
      
13 Lesermeinungen
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#13   methusalix †   08:59:05 | Freitag, 5. Mai 2006
@Dr. Christoph Heger
Dr. Christoph Heger: @MethusalixSolche Typen wie Sie, die ja in der verlogenen und verkommenen Adenauerrepublik …
Mit solchen Typen, die ihre dummen Frechheiten im Schutze der Anonymität ausspucken, unterhalte ich mich doch nicht – und überhaupt nicht auf Feldern, auf denen die Freiheit der Meinungsäußerung im „freiesten Staat auf deutschem Boden“ aufgehoben ist!
MfG
Christoph Heger
Genau wegen diesem Gegeifer bleibe ich auf dieser Seite lieber anonym!
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#12   Dr. Christoph Heger   22:03:15 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@Methusalix
Solche Typen wie Sie, die ja in der verlogenen und verkommenen Adenauerrepublik …
Mit solchen Typen, die ihre dummen Frechheiten im Schutze der Anonymität ausspucken, unterhalte ich mich doch nicht – und überhaupt nicht auf Feldern, auf denen die Freiheit der Meinungsäußerung im „freiesten Staat auf deutschem Boden“ aufgehoben ist!
MfG
Christoph Heger
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#11   methusalix †   19:27:52 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@Dr. Christoph Heger
Man frage vielleicht mal einen Amerikaner, wieviele von ihnen während des Krieges von dem Atomwaffenprogramm wußten, das immerhin auf amerikanischen Boden und Beteiligung Tausender von Wissenschaftlern durchgeführt worden ist.
Wieviele dieser Wissenschaftler wurden einfach von der Strasse „weggefangen“, wie das den Juden und Homosexuellen in den zwölf Jahren des tausendjährigen Reiches ergangen ist? Ein hochgeheimes Waffenprogramm, das wenige Jahre unter strengsten Kautelen lief, mit einem öffentlichen und öffentlich gemachten Vernichtungsprogramm von sechs Millionen Juden in Europa zu vergleichen, zeigt schon ein besonderes Mass an Blindheit, der Vergangenheit des eigenen Volkes gegenüber. Solche Typen wie Sie, die ja in der verlogenen und verkommenen Adenauerrepublik noch reichlich and der Macht waren, sind mit ein Grund für den Sturm der achtundsechziger gewesen, der dies dann hinweggefegt hat. Machen Sie sich keine Hoffnungen, Deutschland ist ein freier, demokratischer Rechtsstaat geworden, der Ihrem Gegeifer wegen angeblicher Beschneidung der Meinungsfreiheit, spielend standhält. Wir haben den alten und neuen Nazis gegenüber den Aufrechten Gang gelernt; in Leipzig waren ein paar hundert von dem Gesocks da; gleichzeitig haben tausende Bürger kundgetan, was sie von den Lumpen hielten: nichts!
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#10   Dr. Christoph Heger   15:40:22 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Laurentius2
Diskutieren wir lieber, weshalb der etablierte Episkopat (zB in Münster) so wenig an der Seligsprechung Kardinal von Galens interssiert war bzw. an dessen Heiligsprechung interssiert ist !?
Ist das so? Das war mir nicht bekannt.
Dann lag es womöglich gar nicht an einem Mangel an Information meinerseits, daß ich nichts von einer großen Feierstunde – mit überregionaler, womöglich nationaler Bedeutung – aus Anlaß der Seligsprechung von Galens gehört habe. Es hat womöglich in Münster gar keine gegeben. Oder irre mich (hoffentlich)?
MfG
Christoph Heger
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#9   Laurentius2   12:58:25 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Dr.Heger
Vergebliche Liebesmüh !M. läßt sich doch von unsereinem nicht belehren. Er führt nahtlos die Desinformations- und Diskreditierungskampagnen der Kommunisten fort und kann von seinem Haß auf alles Vorkonziliare wahrscheinlich auch aufgrund ganz anderer Ursachen niemals ab …
Diskutieren wir lieber, weshalb der etablierte Episkopat (zB in Münster) sowenig an der Seligsprechung Kardinal von Galens interssiert war bzw. an dessen Heiligsprechung interssiert ist !? Liegt es vielleicht daran, daß von Galen immer sehr patriotische Positionen vetreten hat ? Heute wäre er wohl ein Fall für den Verfassungsschutz … Und daran sehen wir, wie weit sich dieser Staat von seinen guten Wurzeln 1949 entfernt hat.
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#8   Dr. Christoph Heger   12:48:21 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@methusalix
War das nicht der „Löwe von Münster“, der gegen die „Euthanasie“ gekämpft hat aber dabei die anderen Opfer der Nazis wie Juden und Homosexuelle vollkommen „vergessen“ hat?
Diese hämische Bemerkung fällt auf seinen Urheber zurück. Der selige von Galen hat mitnichten jemand „vergessen“. Er ist vielmehr von jüdischer Seite dringend gebeten worden, sie nicht durch eine öffentliche Stellungnahme zu gefährden.
Dreissig Millionen Katholiken, die von nichts gewusst haben wollen? Netter Versuch!
Da in puncto Holocaust bekanntlich das Recht der freien Meinungsäußerung aufgehoben ist, bleibt es schwierig, zu erörtern, wovon man etwas hatte wissen können. Man frage vielleicht mal einen Amerikaner, wieviele von ihnen während des Krieges von dem Atomwaffenprogramm wußten, das immerhin auf amerikanischen Boden und Beteiligung Tausender von Wissenschaftlern durchgeführt worden ist.
Wie auch immer – was hätte es eigentlich geändert, wenn mehr Leute mehr gewußt hätten? Hätte man sich vielleicht williger und schneller dem Vernichtungswillen der Kriegsgegner ergeben sollen?
In die Ecke der Pharisäer gesprochen: Die in der Türkei einflußreiche jüdische (und krypto-jüdische) Minderheit hat keinen Finger gerührt, als es 1915 an die Vernichtung der Armenier dort ging.
MfG
Christoph Heger
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#7   Laurentius2   10:00:35 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Stasiposter
Wer die Äußerungen des M. (s.u.) liest, wird einen gewissen Verdacht einfach nicht los …
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#6   methusalix †   01:11:35 | Mittwoch, 3. Mai 2006
von Galen
virOblationis: Sel. Clemens von Galen, bitte für uns!
War das nicht der „Löwe von Münster“, der gegen die „Euthanasie“ gekämpft hat aber dabei die anderen Opfer der Nazis wie Juden und Homosexuelle vollkommen „vergessen“ hat?
Gerade gläubige Katholiken wären wohl die letzten gewesen, die man in die streng geheim vollzogene Vernichtung vor allem von Juden eingeweiht hätte.
Dreissig Millionen Katholiken, die von nichts gewusst haben wollen? Netter Versuch!
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#5   Sirilo   20:10:16 | Dienstag, 2. Mai 2006
@Beobachterin
Mit der Behauptung, Falun Gong seien Feinde des chinesischen Staates, sind Sie ja voll der rotchinesischen kommunistischen Propaganda auf den Leim gekrochen! Falun Gong ist eine chinesische Meditationsbewegung mit Wurzeln im Buddhismus und Taoismus, die in Rotchina erbarmnungslos verfolgt wird, weil sie gedanklich eine Gegenwelt zur kommunistischen Weltsicht anbietet.
Denken Sie daran, daß auch die katholische Kirche in China verfolgt wird und nur im Untergrund agieren kann!
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#4   Benedikt   15:04:26 | Dienstag, 2. Mai 2006
Organhandel
Die Epoch-Times ist keineswegs das einzige Medium, das solche Meldungen verbreitet.
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#3   virOblationis   12:15:44 | Dienstag, 2. Mai 2006
Sel. Clemens von Galen, bitte für uns!
„Dabei stellte er auch die Frage, warum die Kirche angeblich damit scheiterte, das Gewissen „der“ Gläubigen so zu formen, daß sie eine Mittäterschaft an der Vernichtungsmaschine der Nazis verweigert hätten?“
Gerade gläubige Katholiken wären wohl die letzten gewesen, die man in die streng geheim vollzogene Vernichtung vor allem von Juden eingeweiht hätte.
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#2   Laurentius2   10:02:37 | Dienstag, 2. Mai 2006
@Franziskaner
Ist es nicht manichäisch (=unkatholisch), von jedem Christen zwingend erwarten zu wollen, daß er ein Märtyrer wird ?
Außerdem, was wußten die Menschen wirklich ? Selbstgerechte Urteile meiner Zeitgenossen über unsere Vorfahren widern mich an.
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#1   Beobachterin   08:24:51 | Dienstag, 2. Mai 2006
Epoch Times
Die „Epoch Times“ ist ein Hetzblatt von Falun Gong.
Falun Gong sind Feinde des chinesischen Staates. Wer eigentlich dahintersteht und was sie antreibt, ist mir bis heute noch nicht ganz klar.
Man darf getrost jedes Wort anzweifeln, was in diesem Schmierblatt steht (deutsche Ausgabe: Die neue Epoche).
Es tut mir leid, liebes kreuz.net, daß ich in diesem Fall so harte Worte auffahren muß.
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