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Montag, 1. Mai 2006 09:02
kreuzmeldungen
Wertloser Glaube + Paul Spiegel tot + Antichristliche Sozialisten + Rituelle Reinigung + G“TT ist Liebe
Wertloser Glaube

Vatikan. Papst Benedikt XVI. hat beim gestrigen Regina-Coeli-Gebet auf dem Petersplatz die zentrale Bedeutung der Auferstehung Jesu für das Christentum betont. Der Heilige Vater beklagte, daß diese Glaubenswahrheit von vielen geleugnet werde. Wer jedoch nicht an die Auferstehung glaube oder sie auf ein rein spirituelles Ereignis reduziere, mache den Glauben wertlos.

Paul Spiegel tot

Deutschland. Der Präsident des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel (68), ist gestern morgen in einem Düsseldorfer Krankenhaus verschieden. Anfang Februar hatte der Vater zweier Töchter einen Herzinfarkt und anschließend eine Lungenentzündung erlitten. Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Karl Kardinal Lehmann, würdigte den Verstorbenen als offen und glaubwürdig, menschlich überzeugend und versöhnungsbereit. Er sei ein „hoch geschätzter Partner“, der seine Überzeugungen als Jude unbeirrt ins Spiel gebracht habe.

Antichristliche Sozialisten

Deutschland. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn wertete Kritiken am Hetzfilm ‘Popetown’ gegenüber der in Hannover publizierten ‘Neuen Presse’, als Reaktion der Katholischen Kirche auf die Mohammed-Karikaturen. „Die Freiheit möchte ich weder von fundamentalistischen Islamisten noch von fundamentalistischen Christen einschränken lassen“, so die Genossin: „Satire darf überziehen, und satirische Sendungen dürfen nicht verboten werden.“ Ein Verbot der Kritik ersticke die Demokratie.

Rituelle Reinigung

Deutschland. Ein Schamane aus Ecuador ist gegenwärtig damit beschäftigt, die deutschen Fußballstadien für die Fußball-Weltmeisterschaft mit einer rituellen Zeremonie zu reinigen. Laut der protestantischen Nachrichtenagentur ‘idea’ wurde der 36jährige Zauberer aus dem Amazonas-Gebiet von der ecuadorianischen Zentrale für Tourismus in Deutschland zu den Reinigungsarbeiten eingeladen.

Brustkreuz von Weihbischof Franz Scharl
Brustkreuz von Weihbischof Franz Scharl
G“TT ist Liebe

„Diese Schreibweise des Gottesnamens, die auch auf dem Meßheft zu meiner Bischofsweihe zu finden war, soll […] an das alttestamentliche Gebot erinnern, den Namen Gottes nicht auszusprechen. Das Judentum hat sich deshalb mit dem sogenannten Tetragramm beholfen und bezeichnet Gott mit JHWH.“

Der neue Weihbischof von Wien, Mons. Franz Scharl, erklärt sein Brustkreuz auf einem Weblog, in dem er eine Woche geschrieben hat.
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 29 Lesermeinungen:
Freitag, 28. Dezember 2007 21:58
Rudolfus: Möge Gott dem verschiedenen Vorsitzenden des Jüdischen Zentralrates
die ewige Ruhe im Himmelreich geben!
Montag, 3. September 2007 18:46
Bokrug †: Die lunare Gottheit der Semiten
Besprechungen

Die lunare Gottheit der Semiten
Gabriele Theuer: Der Mondgott in den Religionen Syrien-Palästinas. Unter besonderer Berücksichtigung von KTU 1.24; Orbis Biblicus et Orientalis Bd. 173.

Universitätsverlag Freiburg Schweiz / Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen, 2000.

XVI + 658 Seiten und 11 Seiten mit Illustrationen, fester Einband, SFr. 180.-

Eine ausführliche Studie (Dissertation) zu Mondgottheiten in Ugarit, Syrien und Palästina, vornehmlich basierend auf den überlieferten Texten, liefert Einblick in die völlig gegensätzliche Welt der semitischen lunaren Kulte. Der erste Abschnitt bietet eine wohl umfassende Deutung Keilschrifttexte aus Ugarit (KTU), darunter eine Detailanalyse von KTU 1.24, einer wohl bei Hochzeiten rezitierten Geschichte der Heirat des Mondgottes mit der Mondgöttin. Der zweite Teil untersucht Zeugnisse der Mondgottverehrung bei den Phöniziern, Aramäern, im transjordanischen Bereich und schließlich in Israel und Juda (alles im 1. Jahrtausend vor Christus). Die Autorin zieht die Bilanz, daß im 1. Jahrtausend eine deutliche Zunahme der Bedeutung des Mondkultes zu beobachten ist. „Die große Bedeutung des Mondkultes von Harran v.a. in der neuassyrischen Zeit legt den Schluß nahe, daß dieser auch auf die Religion Judas der späten Königszeit einen starken Einfluß ausübte, worauf auch mehrere alttestamentliche Passagen hinweisen.
Die große Popularität des Mondgottes im Juda der späten Königszeit läßt weiter den Schluß zu, daß im Zug der allmähliche…
Donnerstag, 4. Mai 2006 18:22
Ansgar: @ Wunderkind
Im Musik- und Künstlermanagement herrschen Zustände, die mit dem Wort „Ausbeutung“ nur sanft umschrieben sind. Es führt hier zu weit, das alles aufzuschlüsseln; verfolgen Sie einfach mal die Berichterstattung zu den einschlägigen Casting-Shows – und das ist nur ein Beispiel. Nein, seriös und menschlich ist diese Branche nicht. Und ihre Funktionäre ebenfalls nicht.
Mittwoch, 3. Mai 2006 18:57
Wunderkind †: @sulpicius
o tschuldigung
habe ncht mehr uf den absender geachtet
tut mir leid
dann geht der großteil des gesagten an ansgar
Mittwoch, 3. Mai 2006 18:37
Sulpicius: @wunderkind
Mein ergänzendes Posting bezog sich auf die Aussage von „Ansgar“: die letzten Vorsitzenden kamen aus moralisch nicht gerade redlichen Branchen.

Die Tätigkeiten meiner genannten Herren war in erster Linie Spekulantentum. Leider haben die Herren das „jüdische Klischee“ selbst bedient. Nachmann hat sogar das Geld der eigenen Leute veruntreut. Von Spiegel habe ich nichts behauptet, aber ich werde mich kundig machen.
Mittwoch, 3. Mai 2006 18:28
Wunderkind †: @sulpicius…
meine frage bezog sich ncht auf spiegels nachfolger.
wie schon gesagt: wie könne sie von seinen vorgängern auf seine person schließen?
sie haben behauptet spiegel sei nicht aus einer redlichen ecke gekommen…und dann kam nichts.
keine begründung kein argument. also wenn sie es jetzt verstanden haben? dann doch bitte eine antwort.

das kann ich so nicht aktzeptieren. wenn sie anschuldigungen haben dann formulieren sie.
und lassen sie sowas nicht einfach so im raum stehen, denn ich habe keine lust übe mutmaßungen zu diskutieren.
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