Berufung
Die stille Kammer vor der Kamera
Vor einem Millionenpublikum wurden kürzlich die Bemühungen von vier jungen US-Amerikanern ausgebreitet, eine Priesterberufung herauszufinden. Ihre Bischöfe beurteilten den missionarischen Charakter ihres Seelenstriptease als positiv.
(kreuz.net, New York) In fünf Folgen mit dem Titel „God or the girl“ – Gott oder das Mädchen – wurde dem Publikum kürzlich ein Blick ins Alltagsleben der Standeswahl von vier jungen Männern ermöglicht.

Die Dokumentation startete am Ostersonntag auf dem US-Kabelsender ‘A und E’ und wurde im Monat April gezeigt.

Ein Kamerateam hat in den vergangenen Monaten vier Katholiken – Joe Adair (28), Dan DeMatte (21), Steve Horvath (25) und Mike Lechniak (24) – bei ihrer während der Filmarbeiten getroffenen Entscheidung zwischen Priesterseminar oder Freundin begleitet.

Bei den vieren soll es sich um „aufgeweckte, typisch amerikanische Jungs“ handeln.

Standeswahl vor einem Millionenpublikum
In fünf Folgen mit dem Titel "God or the girl" - Gott oder das Mädchen - wurde dem US-Publikum kürzlich ein Blick ins Alltagsleben der Standeswahl von vier jungen Männern - Dan DeMatte (21), Steve Horvath (25), Joe Adair (28), und Mike Lechniak (24) - ermöglicht.Dan DeMatte (21) wurde gezeigt, wie er sich an einer Mahnwache vor einer Abtreibungsanstalt beteiligte.Mike Lechniak (24) als Lektor.

Er schwankte vor der Kamera länger unentschlossen zwischen seiner Freundin Aly und dem ihm von seinem geistlichen Begleiter empfohlenen Weg ins Priesterseminar.

So filmten die Kameras zum Beispiel Joe (28) während des Weltjugendtages in Köln. Joe hoffte, bei dieser Gelegenheit ein befreundetes, ihm liebgewordenes Mädchen zu treffen.

Dan (21) – der Jüngste der vier Kandidaten – wurde gezeigt, wie er sich an einer Mahnwache vor einer Abtreibungsanstalt beteiligte. Später schulterte er ein vierzig Kilogramm schweres Kreuz und marschierte damit dreißig Kilometer.

Steve (25) – der früher Millionär werden wollte – erklärte vor der Kamera seinen Trinkgenossen, daß er sich für das Priestertum entschlossen habe. Er geht auf Mission nach Guatemala.

Mike (24) schwankte vor der Kamera länger unentschlossen zwischen seiner Freundin Aly und dem ihm von seinem geistlichen Begleiter empfohlenen Weg ins Priesterseminar. Für ihn geht es um eine Entscheidung zwischen zwei guten Möglichkeiten.

Die US-Bischofskonferenz freute sich über die Verfilmung: „Es ist endlich passiert. Das Reality-Fernsehen hat die Religion entdeckt.“ Die Serie sei gut durchdacht und behandle ihr Thema auf respektvolle Weise.

Die Bischöfe sehen keine Einwände gegen eine Verfilmung der Thematik: „Wenn dieses Vorgehen ein großes Publikum für eine untypische religiöse Filmreihe gewinnt: Warum nicht?“

Einer der Berater der Filmproduzenten war der Regens eines US-Priesterseminars. Der Priester lobte die Produktion im Gespräch mit der römischen Nachrichtenagentur ‘Zenit’. Der Film zeige in kurzen Schnappschüssen die Wirklichkeit der Entscheidung mit Höhen und Tiefen.

Das Ziel der Filmreihe sei gewesen, das alltägliche Ringen von vier Katholiken um ihre Berufung zu zeigen.

Die Verfilmung werde auch anderen Katholiken bei deren Standeswahl helfen. Die Produzenten hätten eine unglaublich gute Arbeit geleistet.

Kritik kam von der liberalen und oft antikatholischen US-Tageszeitung ‘New York Times’. Die Ausstrahlungen hätten eine grobe Vereinfachung der Entscheidung für das Priesteramt dargestellt. Obwohl es um eine Entscheidung des Glaubens gehe, werde der Zölibat stark in den Mittelpunkt gerückt.

Allerdings fügt die Zeitung hinzu, daß die Sendungen „viel schlimmer“ hätten sein können.
      
5 Lesermeinungen
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#5   VirFortis   19:23:34 | Dienstag, 2. Mai 2006
ich glaube zum
priester ist nur einer unter 5000 geeignet.
heutzutags nehmens jeden weils froh sind dass es überhaut wer macht! priester sollten die führer der herde, eine elite sein, charakterfest, tief gläubig, liebend, hingebungsvoll und bereit zum martyrium.
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#4   _EinFan_   19:07:13 | Dienstag, 2. Mai 2006
Das war aber mal schnell
Schon der erste Beitrag beinhaltet wieder das Thema Homosexualität. Diese Fixierung auf dieses sollte mal psychologisch untersucht werden.
Und Guntram vielleicht sind die Herren ja schon in den Fängen der sog. „Sodomisten“, anscheinend haben Sie die van Aardweg Artikel über homosexuelle Priester nicht verfolgt hier. ;-)
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#3   Romulus   18:45:35 | Dienstag, 2. Mai 2006
Romantiker eben
Die vier sind Romantiker wie viele junge Menschen in diesem Alter. Zur Berufung zum Priestertum gehört mehr. Wenn einer von denen bis zur Priesterweihe durchkommt, sind es viele.
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#2   maxentius   16:39:43 | Dienstag, 2. Mai 2006
@Guntram
Nein Sie haben Ideen! Man könnte doch wirklich denken, dass Sie ein Homosexueller sind!
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#1   Guntram   16:11:40 | Dienstag, 2. Mai 2006
…ja süß sind sie schon
die Herren Priesteramtskandidaten…,denken sich vielleicht manche Sodomisten hier und sehen die jungen Männer schon in ihren Fängen
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