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Montag, 1. Mai 2006 17:56
Homo-Berufungen: Die praktische Lösung des Problems
„Die beste Faustregel geht davon aus, daß homosexuelle Neigungen eine Pseudoberufung verraten. Diese Annahme sollte nur dann revidiert werden, wenn erdrückende Beweise des Gegenteils vorliegen.“ Von Dr. Gerard J. M. van den Aardweg, Psychologe und Experte in Fragen der Homosexualität.
(kreuz.net) Welche Kriterien gibt es, um in Sachen Homosexualität eine echte Berufung zum Priestertum, Ordensleben oder zu anderen kirchlichen Ämtern zu erkennen?

So wie es einen echten und einen falschen Mystizismus gibt, so gibt es echte und falsche Berufungen.

Bekanntlich sind Persönlichkeitsdefekte oder Behinderungen Gründe, die an der Echtheit einer Berufung zweifeln lassen. Zugleich kommt es vor, daß eine persönliche Unfähigkeit, das Leben zu meistern, oder andere Formen der Unreife oder der persönlichen Unausgeglichenheit als Berufung interpretiert werden.

Weiche, zartbesaitete oder feminine Männer mit einer unterentwickelten Männlichkeit werden vom Priestertum besonders angezogen und sind in ihm deshalb auch zweifellos überrepräsentiert.

Männer mit homosexuellen Gefühlen und anderen infantilen erotischen Fixierungen wie Pädophilie gehören in diese Kategorie.

Die beste Faustregel geht davon aus, daß homosexuelle Neigungen eine Pseudoberufung verraten. Diese Annahme sollte nur dann revidiert werden, wenn erdrückende Beweise des Gegenteils vorliegen.

Homosexuell geneigte Männer sind in Gefahr, echte oder eingebildete religiöse Gefühle mit grundsätzlich ich-zentrierten Motiven – wie den Wunsch, in einem sicheren, beschützten und nichtaggressiven Umfeld akzeptiert zu werden – zu verwechseln. Sie haben den Wunsch, unter nichtkompetitiven Personen des gleichen Geschlechtes zu leben und sich mit einer im Zentrum stehenden, bewunderten und „schönen“ Rolle zu identifizieren, die keine Männlichkeit fordert.

Ein Priester – Diakon, Pastor, Mönch, Prediger, Rabbiner oder Vikar – zu sein, kann sich als Ausweg aus sozialen und emotionalen Unzulänglichkeiten und Behinderungen anbieten.

Es ist eine Tatsache, daß sich Männer mit homosexuellen Tendenzen zu allen Zeiten und in allen Kulturen zu priesterlichen und hierarchischen Rollen und Berufen hingezogen fühlten.

Durch die Ausübung dieser Rollen können sie die narzistische Genugtuung erhalten, als wichtige Personen geschätzt und respektiert zu werden, dem gewöhnlichen Menschen überlegen (Elitementalität) zu sein und nicht unter der Pflicht zu stehen, sich männlich zu verhalten oder mannhaft kämpferisch sein zu müssen.

Zwei Beispiele aus den Niederlanden.

Pim Fortuyn, der populäre anti-Establishment Politiker, der offen homosexuell war und später ermordet wurde, berichtete einmal von seinem anhaltenden Bubentraum, Papst zu werden. In seiner kindlichen Phantasie identifizierte er sich mit dem, was er als die glanzvolle und mächtige Rolle jenes Mannes verstand, der in wunderschönen – „femininen“ – Gewändern auf einem Thron sitzt und von der Menge bejubelt wird. (Fortuyn träumte also nicht von einem König oder Fürsten im Waffenrock, wie das in der Phantasie anderer Buben der Fall sein könnte).

Von diesen infantilen Identifikationen war vieles auch in Fortuyns Erscheinung als Erwachsener und in seinem Gehabe der Besonderheit und Überlegenheit sichtbar, auch wenn er das in einer nicht-religiösen Machtrolle ausübte.

Jos Brink – ein homosexueller Unterhalter und Schauspieler – hielt von sich aus und außerhalb eines kirchlichen Kontextes Ehe- und Beerdigungszeremonien. Er kleidete sich dabei auf eine Weise, die an einen katholischen Priester erinnerte. (Seine Zeremonien waren aber todernst, keine Scherze. Brink wußte, die Gefühle der Menschen zu berühren).

Eine Zeitschrift der niederländischen Dominikaner, die in der Homo-Frage einen zweifelhaften Ruf genießen, verteidigte einmal die Meinung, daß das Priestertum ein spezifisch homosexueller Beruf sei. Aufgrund des Interesses vieler männlicher und weiblicher Homosexueller am Priestertum, war der Autor natürlich im Recht (Objektiv gesehen, war seine These natürlich pervers).

Ich wiederhole mich. Wegen der allgemeinen, nicht religiös motivierten Nähe Homosexueller zu priesterlichen oder priesterähnlichen Funktionen, die auf einer verdrehten Geschlechtsidentifikation beruht, ist es falsch, solche Personen als Seminaristen, Diakone oder für andere kirchliche Beruf zu akzeptieren.

Ebensowenig sollten „milde“, nicht ausgelebte Homo-Gefühle als harmlos angesehen werden.

Was aber, wenn ein wohlmeinender Kandidat für ein kirchliches Amt bereit ist, eine gesunde therapeutische Begleitung zu suchen, um seine Neigungen zu überwinden?

Glücklicherweise gibt es homosexuell Geneigte, denen es gelingt, ihre Ausrichtung zu einem guten Teil zu besiegen. Einige schaffen das sogar zur Gänze und andauernd. Aber auch in diesen Fällen empfiehlt die Klugheit, solche Männer nicht ins Priesterseminar oder zum Priestertum zuzulassen und dabei zu hoffen, daß sie sich im Laufe der Zeit radikal verändern werden.

Durch ein solches Vorgehen würde die richtige Ordnung der Dinge auf den Kopf gestellt. Der Beweis für einen umfassenden Wandel hin zu einer normalen heterosexuellen, männlichen Identifikation und emotionalen Stabilität muß vor der Anmeldung in einem Priesterseminar vorliegen. Ein Teil dieses Beweises besteht in einem dauerhaften Wandel des Benehmens und der inneren Gefühle über den Zeitraum mehrerer Jahre. Mein Vorschlag wäre ein Minimum von fünf Jahren.

Voraussagen sind im Einzelfall unzuverlässig. Sollte ein radikaler Wandel eintreten, kann man nicht davon ausgehen, daß sich der betreffende Mann dann immer noch „berufen“ fühlt. Es kann sein, daß seine Berufung nicht wirklich übernatürlich war.

Ein weiterer Vorteil strikter Auswahlkriterien besteht darin, daß diese Männer mit homosexuellen Gefühlen abschrecken, das Priestertum anzustreben.

Heute braucht die Kirche in den meisten westeuropäischen Ländern Männer, welche die Charakterstärke und Ausdauer besitzen, die Kirche praktisch aus dem Nichts wieder aufzubauen.

Diese gigantische Aufgabe benötigt normale, männliche Priester, die weder sexuell infantil noch Weichlinge sind.

Mehr denn je sollte darum – wenn es um die Auswahl von kirchlichen Mitarbeitern geht – die Gewißheit der Ungewißheit vorgezogen werden.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
8. Homo-Berufungen: Die praktische Lösung des Problems
Alle Lesermeinungen anzeigen 6 von 116 Lesermeinungen:
Freitag, 16. Juni 2006 19:54
Maurice Corvisier: MichaelH: Ich bin katholischer Diakon, Theologe und Hochschullehrer.
Genau. Sie sind das Problem.
Freitag, 16. Juni 2006 19:48
semiotico: Danke!
Endlich ein Beweis dafür, dass sich kreuz.net nicht die offizielle Plattform der katholischen Kirche nennen darf, sondern höchstens eine hinterwäldlerische Plattform für Hetzer und argumentantionslose Veruteiler. Ich bin mir sicher, hätte es im 10. Jahrhundert Internet gegeben, das wäre dabei rausgekommen…
Freitag, 16. Juni 2006 19:46
MichaelH: Widerwärtig …
Ich bin katholischer Diakon, Theologe und Hochschullehrer. Mich hat diese Serie, die ich eben zum Thema Homosexualität gelesen habe, angewidert und entsetzt. Sie erzählt von der Dummheit des Verfassers, von verachtenswerter Intoleranz und einer Haltung, die nicht von der Liebe, sondern vom (Selbst?-)Haß getragen ist. Schlimmer noch: Sie ist pseudowissenschaftlich und unredlich. Ich schäme mich als Katholik für den Verfasser. Ein solcher Umgang mit Menschen sollte im 21. Jahrhundert endgültig der Vergangenheit angehören.
Montag, 8. Mai 2006 19:45
ueberflieger: Voll eklig…
…wie auf dieser Site zur Hetze und Verfolgung
von Andersdenkenden aufgerufen wird. Von einer
christlichen Homepage sollte man sowas nicht
erwarten. Homosexualität gibt es so lange es
Menschen gibt; aber offensichtlich begreifen das
im 21. Jahrhundert hier nur wenige.
Viele Beiträge hier, auch die redaktionellen,
stufe ich in die Kategorie Volksverhetzung ein
und die Macher dieser Site werden sich irgendwann
vor Gott dafür verantworten müssen.
Immer wieder müssen Minderheiten einem Hass
ausgesetzt sein, seien es Ausländer, Juden, Homos
oder sonst wer. Die kath. Kirche hat tausende
andersdenkender Menschen im Mittelalter bestialisch
auf Scheiterhaufen verbrannt, und diese Feuer
brennen immer noch, gottseidank nur noch in den
Köpfen dieser Demagogen, was letztendlich aber
immer noch schlimm genug ist.
Gott hat diese Internet-Präsentation sicher nicht
gewollt. Käme Jesus noch mal auf diesen Planeten,
er würde diese Site vom Netz nehmen. Genau so,
wie er damals die Händler aus seinem Tempel
vertrieben hat.
Montag, 8. Mai 2006 18:35
SaDiablo: Also wirklich…
Ehrlich gesagt, ich kann weder den Artikel, noch die Meinungsäußerung der hiesigen Katholiken verstehen.

>>Gott<< empfindet die Homosexualität sicher nicht als Beleidigung, genauso wenig das Bi-Sein. Wenn es dennoch so wäre, würde es in den 10 Geboten geschrieben stehen, oder in den sieben Todsünden auftauchen… aber das ist nun mal nicht so.
Und was die Erwähnung der Anti-Homo-Meinung in der Bibel angeht… die Bibel wurde von Menschen geschrieben und nicht von >>Gott<< oder Engeln. Wie kann man sich also sicher sein, dass >>Gott<< wirklich meint, dass nur das Hetero-Dasein richtig ist?
Will man trotzdem all den ausgemachten Unsinn (Entschuldigung) glauben, der in der Bibel steht, so sollte man auch beachten, dass >>Gott<< alle Menschen liebt. So wurde es mir einst gelehrt und damals wurde nicht gesagt Ausgenommen Homos, Bisexuelle, …. Nein… daran kann ich mich in keinster Weise erinnern.

Und Homosexualität grundlegend als falsch zu bezeichnen, kann auch nicht richtig sein, wenn man bedenkt, dass sogar Tiere gern mal dem gleichen Geschlecht beiliegen. Und falls mir da jetzt jemand widersprechen möchte: Ich habe es oft genug zwischen zwei Rüden gesehen, genauso zwischen Katzen und Hasen… und natürlich auch unter Affen.
Montag, 8. Mai 2006 14:36
GOLU-BOY †: GUNTRAMS Homophoben-Trupp
kämpft verbissen weiter, mit dem Rücken zur Wand… natürlich nur im Namen Gottes – eh klar!
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