Das schnelle Ende einer kurzen Freundschaft
Der Kardinal von Hong Kong riet angesichts einer vom Vatikan nicht authorisierten Bischofsweihe in China zum Abbruch der Verhandlung mit Peking. Bereits morgen soll der nächste Kandidat – der erste von zwanzig – ohne Zustimmung des Vatikan zum Bischof konsekriert werden.

Nach der Machtübernahme des kommunistischen Diktators Mao Tse-Tung im Jahre 1949 organisierte das Regime eine inzwischen vier Millionen Mitglieder zählende Abspaltung von der Katholischen Kirche, die sich ‘Patriotische Vereinigung’ nennt. Die doppelt so große Kirche muß dagegen im Untergrund und unter Verfolgung leben.
Der neue geweihte patriotische Bischof, Ma Yinglin (41), ist der Sekretär des staatlich unterstützten sogenannten Bischofsrates.
Seine Ernennung soll vom Vizepräsidenten der ‘Patriotischen Vereinigung’, dem Laien Liu Bainian, „um jeden Preis“ vorangetrieben worden sein – erklärte der Direktor des römischen Nachrichtendienstes ‘AsiaNews’. Liu habe die Bemühungen um bessere Beziehungen zum Vatikan torpedieren wollen.
Nun rät der Bischof von Hong Kong, Joseph Kardinal Zen, zum Abbruch der Verhandlungen zwischen dem Heiligen Stuhl und Peking. Der Kardinal äußerte sich vor der Dienstagsausgabe der Hong Konger Tageszeitung ‘South China Morning Post’.
Kardinal Zen rechnet mit einer „sehr scharfen Reaktion, um die Ernsthaftigkeit der Angelegenheit zu unterstreichen“.
Der laufende Dialog über eine Aufnahme von Beziehungen könne nicht weitergehen, „weil die Leute denken werden, wir wären bereit, uns zu ergeben“:
„Wir können nicht nachgeben. Wenn jemand knallhart Tatsachen schafft, wie kann man dann von Dialog reden?“
Kardinal Zen hatte die ‘Patriotische Vereinigung’ noch am Tag vor der Bischofsweihe vergeblich aufgefordert, die Weihe abzusagen.
„Wer auf die [patriotischen] Geistlichen Druck ausübt, um eine Bischofsweihe ohne die Zustimmung des Heiligen Stuhls vorzunehmen, sabotiert absichtlich die Verhandlungen zwischen China und dem Vatikan.“
Doch unterdessen wartet die ‘Patriotische Vereinigung’ bereits mit dem nächsten Affront auf.
Morgen soll in Wuhu – in Zentralchina – erneut ein patriotischer Bischof ohne die Zustimmung des Heiligen Stuhles geweiht werden.
Der Kandidat gilt nach Informationen von ‘AsiaNews’ als „sehr regimetreu“. Der Vatikan verweigerte im Februar seine Zustimmung für die Bischofsweihe des betreffenden Priesters.
Außerdem soll der Vizepräsident der ‘Patriotischen Vereinigung’ gegenwärtig die Weihe von zwanzig weiteren Bischöfen ohne die Zustimmung des Vatikan vorbereiten.
Seit zwei Jahren wurden patriotische Bischofsernennungen zwischen der ‘Patriotischen Vereinigung’ und dem Heiligen Stuhl abgesprochen.
Im Gegenzug hatte sich der Vatikan bereiterklärt, keine Untergrundbischöfe mehr zu ernennen.
Sämtliche Artikel weiterlesenWeiterlesen:
Donnerstag, 4. Mai 2006 16:12
Athanasius: Pfr. Goesche
ist für Sie immer noch ‘Hochwürder Herr’ und nicht ‘Herr’. Ich spreche mit S.H. und S.Exz. und S.Emin. von den Hohepriestern, Sie mit „Herr“.
Donnerstag, 4. Mai 2006 13:50
Gotthard: Hass…?
Warum sollte ich diesen Herrn hassen?
Aus meinen Zeilen kannst wohl nur Du „Hass“ herauslesen…
Aus meinen Zeilen kannst wohl nur Du „Hass“ herauslesen…
Mittwoch, 3. Mai 2006 23:55
Athanasius: Der Herr
…Gotthard hasst ja Dr. Gerald Goesche, Propst des päpstlichen Instituts St. Philipp Neri, derzeit in
Berlin und Rom vertreten.
Pfr. Goesche war zeitlang in der FSSPX („Pius-Sekte“ nach Herrn Gotthard) als Zelebrant der hl. Messe von Papst Pius’ V. tätig und organisierte dort viel.
Pfr. Goesche war zeitlang in der FSSPX („Pius-Sekte“ nach Herrn Gotthard) als Zelebrant der hl. Messe von Papst Pius’ V. tätig und organisierte dort viel.
Mittwoch, 3. Mai 2006 23:08
Gotthard: keine
DIES ist keine Desinformation …
Mittwoch, 3. Mai 2006 22:31
Sulpicius: Woher…
mir ist ein Tradi-Priester bekannt, der wegen Krankheit von seinem Bistum lange beurlaubt war – bei Fortbeziehung
seiner Bezüge
… kam wohl die Krankheit, für deren Heilung er um die Sozialversicherung beim Bistum kämpfen mußte? !!!
Verbreiten Sie hier nicht solche Desinformationen, Herr Gotthard!
… kam wohl die Krankheit, für deren Heilung er um die Sozialversicherung beim Bistum kämpfen mußte? !!!
Verbreiten Sie hier nicht solche Desinformationen, Herr Gotthard!
Mittwoch, 3. Mai 2006 21:35
Gotthard: Von der Redaktion entfernt
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Beiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen sowie Leser aus der Debatte auszuschließen.





