07:50:37 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Gedächtnis an ein Gelübde + Antikatholische Falschmeldung in Israel + Positive Energie – negativer Befund + Ein realistischer Vorschlag + Der nächste Schritt
Gedächtnis an ein GelübdeItalien. Benedikt XVI. besuchte am 1. Mai den bekannten römischen Marienwallfahrtsort
‘Divino Amore’ – Muttergottes von der Göttlichen Liebe. Der Papst erinnerte dabei daran, daß Pius XII.
im Juni 1944 während der Besetzung Roms durch deutsche Truppen zum Gebet vor dem Gnadenbild aufgerufen
hatte. Wenige Stunden später begann die Wehrmacht ihren kampflosen Abzug. Benedikt XVI. bat die Römer,
das damals abgelegte Gelübde – den Lebenswandel moralisch zu verbessern, wenn ihre Stadt verschont bleibe –
zu erfüllen.
Antikatholische Falschmeldung in IsraelHeiliges Land. Der Franziskanerkustos des Heiligen
Landes, Pater Pierbattista Pizzaballa, dementierte gestern
den Bericht der rechtsliberalen israelischen
Tageszeitung ‘Haaretz’, wonach er Papst Pius XII. wegen eines angeblich mangelnden Engagements für die
Juden im Zweiten Weltkrieg kritisiert habe. Während der nationalsozialistischen Verfolgungen wurden aufgrund
des direkten Eingreifens von Pius XII. über 100.000 verfolgte Juden gerettet.
Positive Energie – negativer
BefundDeutschland. Eine angeblich
Blut weinende Muttergottes in Traunstein soll sich als Betrügerei
entpuppt haben. Eine Laboranalyse ergab, daß es sich bei der Substanz auf der Statue um menschliches
Blut handelt. Die Blutkrusten an der Gipsfigur sollen nur durch tatkräftige menschliche Nachhilfe erklärbar
sein. Dies berichtete die Lokalzeitung ‘Passauer Neue Presse’. Eigene Blutproben will die Besitzerin der
Statue – die nach eigenen Angaben nicht zur Kirche geht – nicht liefern: „Ich bekomme so viel positive
Energie. Die würde bei weiteren Tests ausbleiben.“
Ein realistischer VorschlagDeutschland. Der grüne
Spitzenpolitiker Hans-Christian Ströbele hat sich für eine offizielle türkische Version der deutschen
Nationalhymne ausgesprochen: „Ich würde es als Zeichen der Integration werten, wenn türkischstämmige
Mitbürger die dritte Strophe auf türkisch singen könnten.“ Das wäre auch ein Symbol für die Vielsprachigkeit
Deutschlands. Ströbele erntete für seinen Vorschlag sogar bei den Grünen Kritik.
Der nächste Schritt
„Kein «Geil» und kein «Mega» war zu hören, als Matthias Girgis, Pfarrer der reformierten Jugendkirche,
die Gemeinschaft begrüßte. Auf den sonst bei Jungkirchen üblichen Slang wurde bewußt verzichtet. «Ungeschminkt»
lautete der Titel der Veranstaltung, die am Sonntag abend in der Kirche Rosenberg [in Winterthur im Norden
von Zürich] stattfand. Gegen 100 Gläubige aller Altersschichten waren gekommen, um einen Gottesdienst
ohne Predigt, Fürbitte oder Kollekte zu erleben. «Wir wollen keine Show bieten, sondern Raum lassen
für Fragen, die tiefer gehen», erklärte Girgis.“
Aus der Schweizerischen Regionalzeitung ‘Landbote’
vom 2. Mai
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Beobachterin 14:58:05 | Mittwoch, 3. Mai 2006
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Benedikt 10:14:55 | Mittwoch, 3. Mai 2006
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Benedikt78 09:32:20 | Mittwoch, 3. Mai 2006