Kinderverhütung
Schockinterview auf Radio Vatikan
Ein deutscher Moralprofessor erachtet Kondome im Fall von Aids als „therapeutische Zielsetzung“. Gleichzeitig erklärt er unumwunden, die diesbezügliche katholische Morallehre „nicht zu verstehen“.
(kreuz.net, Vatikan) Der Moralprofessor an der Universität Freiburg im Breisgau, Hw. Eberhard Schockenhoff (54), sprach kürzlich mit dem Leiter der deutschsprachigen Abteilung von ‘Radio Vatikan’, dem Jesuitenpater Eberhardt von Gemmingen, zum jüngsten Kondomskandal, der vom vatikanischen Kurienkardinal Javier Lozano Barragán ausgelöst wurde.

Hw. Schockenhoff meinte vor dem vatikanischen Radio, daß der einzige Ort legitimer sexueller Beziehungen „nach der Vorstellung der katholischen Kirche“ die Ehe sei.

Aber dieser Zielvorstellung würden viele junge Menschen während einer langen Phase der Vorbereitung auf eine eventuelle spätere Ehe nicht gerecht werden. Diese Realität müsse man zur Kenntnis nehmen – so der Priester:

„Das ist vor allen Dingen dann dringlich, wenn sexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe oder vor der Ehe zum Einfallstor einer tödlichen Erkrankung werden – wie das bei Aids der Fall ist.“

Hier gewinne die Frage, wie man sich dagegen schützen könne, auch unter moralischen Gesichtspunkten – also unter dem Gesichtspunkt der Verantwortung – eine vordringliche Brisanz.

Es sei richtig, daß die Enthaltsamkeit den besten und im übrigen den einzig wirklich sicheren Weg darstelle. Auch Kondome vermittelten keine hundertprozentige Sicherheit.

Allerdings könne dies eine Überforderung darstellen: „Gibt es dann sozusagen die zweitbeste Möglichkeit, das geringere Übel, das dann immer noch der Gebrauch eines Kondoms darstellt?“

Die vorsichtigste Überlegung würde „nur“ die Ehe selber betreffen, bei der sich einer der Partner infiziert habe und der andere beim Vollzug des ehelichen Verkehrs vor einer Ansteckung geschützt werden soll:

„Da ist auch auf der Basis der kirchlichen Morallehre über die künstliche Empfängnisregelung an sich nicht zu sehen, was man dagegen einwenden sollte.“

Bei einer solchen Regelung – das Kondom als Schutz vor einer Ansteckung – gehe es nicht um eine Empfängnisregelung: „Das hat eine therapeutische Zielsetzung.“

Das sei auch auf der Basis „der bisher geltenden“ kirchlichen Morallehre eine andere Art von Handlung als eine künstliche Empfängnisregelung.

Der Geschlechtsakt hinter Gummi sei erst dann moralisch verwerflich, wenn man die Intention beim ehelichen Akt gezielt auf die Verhinderung einer möglichen Empfängnis richte.

Der Moraltheologe bringt für seine Theorie eine intentionalistische Begründung: Für die moralische Bewertung einer Handlung sei nicht der äußere Vollzug, sondern die Absicht, die Ausrichtung des Willens, maßgeblich.

Er verstehe „eigentlich auch überhaupt nicht“, warum das Kondom in dem dargelegten Fall bisher abgelehnt worden sei.

Man sei sich „manchmal“ auch in kirchlichen Kreisen über die eigentliche Begründung der Morallehre der Kirche nicht hinreichend bewußt gewesen.

Dagegen liege die Sachlage im Fall zügelloser Unzucht – Hw. Schockenhoff spricht von der „Einbeziehung eines weiteren Personenkreises“ – anders.

Der Priester glaubt, daß man hier eine Überlegung zur Verantwortung anschließen könnte: „Man könnte fragen, ob nicht auch in diesen Fällen der Gebrauch eines Kondoms zur Verhinderung einer Ansteckung das geringere Übel darstellt.“

Schließlich verweist Hw. Schockenhoff auf die Auswirkung der kirchlichen Morallehre. Er stellt die Frage, ob man – vorausgesetzt, daß sich die Menschen wegen der Moraltheologie faktisch in einer riskanteren Weise noch unverantwortlicher verhielten – die kirchliche Lehre oder einen entsprechenden moralischen Ratschlag auf sich nehmen dürfe.
      
35 Lesermeinungen
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#35   methusalix †   17:46:42 | Samstag, 6. Mai 2006
Nobelpreis für Medizin?
Evelin: Wow!!!Bitte diesen Professor sofort für den Medizin-Nobelpreis nominieren lassen!!!!!
Da können wir ja heilfroh sein, dass der Nobelpreis für Medizin nicht von der Propaganda Fide vergeben wird. Die Therapie würde ja dann heute noch so aussehen, wie zu Paracelsus’ Zeiten.
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#34   Evelin   11:14:50 | Freitag, 5. Mai 2006
Wow!!!
Bitte diesen Professor sofort für den Medizin-Nobelpreis nominieren lassen!!!!!
„…therapeutische Zielsetzung…“
Also Latex oder Surrogate dafür helfen, die Krankheit zu kurieren! Genial.
Frau Evelin
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#33   methusalix †   20:15:46 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@belisar
Belisar: Propaganda der …die Ansteckungsrate liegt zwischen 6-27%,
Das ist Propaganda von unwissenden möchtegern-Theologen. Die Fehlerquote von 27 Prozent entspricht genau der Fehlerquote von Enthaltsamkeit.
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#32   Laurentius2   10:04:21 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@Augustinus
Einleuchtend und fundiert !
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#31   Sulpicius   02:49:31 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Prof. Schockenhoff,
… nehmen Sie Ihren Hut!
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#30   Parzifal   21:17:23 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@ Augustinus
1. ist diese Geschichte von kath.net. Sie sind ein Verräter! Sie kommen hier zu den Pius Bruderschaftsanhängern und tun so als seien Sie einer von ihnen. Und dann lesen Sie bei den Anhängern der schrecklichen modernistischen freimaurerischen V2 Sekte. Schämen Sie sich!
2. Ich werd ihnen sagen was die katholische Mama ihrer katholischen Tochter sagen wird. Sie wird sagen: „Tochter! Jag die Schwuchtel zum Teufel! Nur Schwule bekommen Aids! Aids ist eine Strafe Gottes! Gott hat ihn verflucht!“
3. Ich bin ein bißchen betrunken.
Wie sagte schon Luther: Wer nicht liebt Wein Weib und Gesang, derbleibt ein Narr sein Leben lang!
Es lebe die Liebe, der Leichtsinn, der Suff! Prost!
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#29   Augustinus   20:36:29 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Keine Mutter würde so handeln
Hw. Schockenhoff’s Äußerungen sind zwar nachvollziehbar, jedoch ein denkbar schlechter Ratschlag für die Kirche. Ich habe das Interview selber gehört und mich sehr darüber geärgert. Ich antworte mit einem Vergleich: Stellen Sie sich vor, die Tochter kommt eines Abends mit ihrem neuen Freund nach Hause. Sie geht zur Mutter und erklärt ihr, dass sie gerne mit dem Freund schlafen möchte, die Sache jedoch problematisch wäre, weil der Freund HIV postiv ist. Würde die Mutter antworten: „Besser wäre es sicher, dass ihr euch vom Sex enthalten würdet, weil das der absolut beste Schutz gegen Aids ist. Aber nimm halt ein Kondom, Du bist eh nicht so konservativ katholisch, das is schon so ok. Das Kondom ist zwar unsicher, aber nur relativ, vielleicht steckst Dich nicht an. Viel Spaß dabei…“ Würde das eine gute Mutter sagen? Ich glaube nicht.
LG Augustinus
Linkhinweis: Wie sehr schützt das Kondom vor HIV? www.youthforlife.net/detail.php?id=337
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#28   FioreGraz   19:53:49 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Belisar
Aber in ihrem Artikel sind eben wieder Fehlschlüsse drinnen
a ) Dr. Prinz zeigte anhand der ‘Versagerquote’ bei der Schwangerschaftsverhütung auf, daß Kondome ein miserabler Schutz gegen AIDS sind.
Fehlschluß da man davon ausgeht das man nur geringeste Menge (wie beim Spermium) an Viren für eine Invektion benötigt, das ist devinitv falsch.
Dabei ist die Möglichkeit, sich mit AIDS zu infizieren, bedeutend größer als die, schwanger zu werden.
Und hier der nächste Fehlschluß wieder
a ) es braucht mehr wie ein paar Viren die sich „verirren“
b ) Diese Viren müßten Aktiv in den Blutkreislauf in ausreichender Menge gespült werden (Im gegensatz zum Spermium bewegen sich Viren nicht von selbst).
Auserdem scheint mir das mit den 5 – 50 Mikrometern sehr übetreiben die wären dann schon fast mit freiem Auge sichtbar.
LG
Fiore
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#27   Gotthard   19:02:06 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Kleidung
Wie dieses Interview mit einem Hochwürden in Krawatte und Zivilkleidung, wieder zeigt.
Was hat die Kleidung eines Priesters mit der Ausrichtung von Radio Vatikan zu tun?
Was die Kleidung eines Prieters mit seinen Ansichten zu tun?
Die Soutane ist nun einmal mega out…
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#26   Belisar   18:48:28 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Hier bitte der Beleg zum Thema Kondom.
www.aktion-leben.de/…rankheiten/sld01.htm
Die geben Ihre Quellen an, diese sind nicht irgendwelche Märchen von Gebrüder Grimm sondern medizinische Artikel und Zeitschriften.
Das ist aber nur die Wissenschaftliche Seite, die theologische und moralische ist viel Interresanter.
Die Einstellung zum Mitmenschen. Schlafe ich mit meinen Partner/in weil es „Spaß“ macht, also ein Egoistischer Trieb, der nur an den eigenen Orgamus denkt?
Oder ist es wahre Liebe, die sagt ich will mich dir ganz hingeben, dieses ist nur in der Ehe möglich, denn dort gibt es nicht so etwas ich will mit dir Zusammensein, aber nicht ganz nur zum teil mit mehreren „Wenn und Aber“.
Die Ehe ist ein tolle Sache in der der eine Partner dem anderen bis zum Tod bleibt, er gibt ihm ein Versprechen ich verlasse dich nicht.
Dort haben solche Praktiken keinen Platz.
Die Kirche akzeptiert die von Natur aus gegeben Methoden, den regelmässigen Zyklus der Frau, wie auch andere Methoden und natürlich die Enthaltsamkeit, wir sind nun ja keine wilden Tiere, sonder Vernunftbesitzende Menschen die auch verzichten können.
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#25   Athanasius   17:40:09 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Das konservative…
…Imago von ‘Radio Vatikan’ ist eher ein Relikt aus den Zeiten von 1932 bis um 1962 (damals, 1962, wurde noch Teilhard de Chardin zurückgewiesen). Aber seit 1964 ist davon nur noch eine leere Hülle übriggeblieben.
Wie dieses Interview mit einem Hochwürden in Krawatte und Zivilkleidung, wieder zeigt.
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#24   FioreGraz   17:05:52 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Nikolaus
Da aber nun einmal HI-Viren nur 0,2% der Größe eines Spermiums haben und Kondome einen PI von 3-12 aufweisen, kann wohl kaum jemand behaupten, Kondome würden vor AIDS schützen, „unerwünschte“ Schwangerschaften aber nicht verhindern können.
a ) heißt das nicht das ein Spermium durch die Kondomhülle durchdringt – dazu reichen Spermien bereits auf der Hand auserhalb der Kondomhülle … und für eine Befruchtung ist theoretisch nur ein Spermium, bzw eine sehr geringe Menge ausreichend (daher dieser Pi Faktor zusätzlich noch verschärft)
b ) selbst wenn man annimmt das sich ein Spermium durch Atomare Abstände zwischen Makromolekülen durchquetschen kann, was eine Aussage wäre als würde man versuchen eine Melone durch ein sehr feines Drahtgeflecht zu quetschen.
Für beide Fälle braucht es jedoch im Gegensatz zum Spermium eine sehr viel höhere Anzahl an Viren um eine Invektion zu gewährleisten. Deshalb ist auch die Ansteckungswahrscheinlichkeit bei ungeschützten Verkehr bereits sehr niedrig bei geschützten jedoch, nahezu null, da einfach selbst bei der Porenvariante nicht geügend Viren für eine Ansteckung durckommen würden.
Verabschiedet euch neben der Porenvariante doch auch mal von der Vorstellung ein Virus genügt und man ist tot. Für jede Virenbedingte Krankheit bedaf es einen fast schon massiven „Virenbefall“ um die erste Barriere auszuhebeln.
LG
Fiore
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#23   Nikolaus   16:16:22 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Noch einmal
Es geht bei der ganzen Debatte doch nur sekundär darum, ob Kondome tatsächlich ein absoluter Schutz sind oder nicht. Da aber nun einmal HI-Viren nur 0,2% der Größe eines Spermiums haben und Kondome einen PI von 3-12 aufweisen, kann wohl kaum jemand behaupten, Kondome würden vor AIDS schützen, „unerwünschte“ Schwangerschaften aber nicht verhindern können.
Vielmehr geht es darum, das Wesen der Liebe zu verstehen. Wenn Kondome als Notwehr gegen Aids zum Einsatz kämen, dann stellt sich einfach die Frage, was eheliche Liebe mit Notwehr zu tun hat.
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#22   FioreGraz   16:14:26 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Achgot
Jetz kommt die Foto-Viren-FRage wieder auf. das gibts in Zig Varianten.
1 . ) Es gibt überhaupt keine Virenbeweise (Fotos)
Legt man Fotos vor, werden diese dann in der Regel als Fälschung hingestellt oder kreativer tote Zellstrukturen die durch den Untersuchungsprozeß zufälligerweise solch ein Form ergeben … Fragt sich warum das spritzen solcher toten Zellkuturen bzw. eines inaktiven Virus etc. bei Impfungen hilft????
2 . ) Es gibt nur bestimmte Viren Nicht – Für Hardcore Tierschützer ist es die Tolwut, früher wars mal Pocken, …, jetzt ises halt Aids wo es angeblich keinen Virus gibt, immer die selben Argumente.
Wobei ich mich natürlich alleine schon Vernunftmässig Frage wie kann man ein Lebewesen im Labor mit etwas anstecken was gar nicht existiert und was laut Lanka und Co. nur eine Art inneres Ungleichgewicht darstellt (sei es psychosomatisch oder Vitaminmangel)
Meines erachtens gehören solche Leute die naivere Menschen dazu verführen ihren Dumfug zu glauben, die dann wiederum sich und andere gefährden, vor den Kadi. Denn das grenzt an Anstiftung zum Mord.
LG
Fiore
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#21   Parzifal   16:10:49 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@ Elendster Sünder
Und bevor Sie sich um Kopf und Kragen reden, sollten Sie erst mal beweisen dass das Hirngespinst das Sie Gott nennen auch wirklich existiert. Haben Sie vielleicht ein Foto von Gott, einen Film oder ein Interview?
Wieso sind eigentlich nur aschkenasische Juden resistent gegen Aids? Was ist mit arabischen Juden? Meine Freundin ist aschkenasische Jüdin, meinen Sie sie kann sich nicht mit Aids infizieren? Ist Dummheit eigentlich ansteckend? Und kann so was allein dadurch übertragen werden dass man sich mit einem besonders dummen Menschen unterhält?
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#20   Navon   15:56:46 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Guiseppe
Natürlich spielt das Alter eine Rolle, deswegen ja auch das MHD.
Die sogenannte „Aktion-leben“ verbreitet den Unfug über die Riesenporen.
www.aktion-leben.de/…rankheiten/sld01.htm
Aus deren Impressum ist zu entnehmen, dass es sich um ne christliche Organisation handelt und die Information bezüglich der „Riesenporen“ haben die von ner Veröffentlichung des Vatikan letzten Jahres.
N.
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#19   Sulpicius   15:47:38 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Kam aus Freiburg…
… jemals etwas kirchlich Gutes?
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#18   Guiseppe   15:36:06 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Navon
Navon: „Latexpolymere sind flüssigkeitsUNdurchlässig. Selbst ein Wassermolekül, welches um ein Vielfaches KLEINER als ein Virus ist, kann Latex nicht durchdringen! Können Sie an einem Kondom zu Hause gerne nachprüfen!“
Das Alter von Kondomen spielt offensichtlich auch eine Rolle. In der Mensa der TH Karlsruhe wurde in den 90er Jahren des öfteren Tüten mit Informationsmaterial, Süßigkeiten UND KONDOMEN verteilt. An einer dieser Kondomeverteilaktionen wurden die Kondome aus den zur Verteilung vorbereiteten Tüten wieder hektisch herausgenommen, nachdem ein Studierender Kondome mit Wasser gefüllt hatte und sich die Kondome als wasserdurchlässig erwiesen. Peinlich, peinlich!
Die ideologisch und ökonomisch motivierte Kondompropaganda ging und geht trotzdem weiter weil sie fakten- und erfahrungs- und überzeugungsresistent ist.
Navon: „Bisher hat noch kein Wissenschaftler Poren in Latex nachweisen können, das ist eine Behauptung von Theologen aus Rom.“
Können Sie uns bitte diese „Theologen aus Rom“ nennen? Danke!
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#17   Navon   14:57:53 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Belisar
Woher haben sie denn die 27%? Ausgedacht oder gibts da ne Quelle?
Anbei: Lassen Sich Sich von nem Chemiker versichern, es gibt in Latexpolymeren (woraus Kondome ja sind) keine Poren. Schon garkeine, durch die ein Virus passen würde. Latexpolymere sind flüssigkeitsUNdurchlässig. Selbst ein Wassermolekül, welches um ein Vielfaches KLEINER als ein Virus ist, kann Latex nicht durchdringen! Können Sie an einem Kondom zu Hause gerne nachprüfen!
Bisher hat noch kein Wissenschaftler Poren in Latex nachweisen können, das ist eine Behauptung von Theologen aus Rom.
N.
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#16   Elendester Sünder   14:56:31 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Das HIVirus ist unter uns
Hier eine „Beweisfotographie“ vom bösen HIV. aids-info.net/…/aids/unsichtbar.htm
Bevor sich gutmeinende Christen über den Gebrauch von Verhütungsmitteln um Kopf und Kragen reden, ein paar Fragen:
Es sollte es ja kein Problem sein, Quellen zu nennen, die die Existenz des bösen HIV beweisen. Ferner dürfte es nicht schwerfallen, schlüssig darzustellen, wie es möglich ist, daß ein solches HIV die Krankheit AIDS hervorruft. Interessant ist auch, warum niemand geheilt werden kann und warum in Afrika schon ein Husten ausreicht, um AIDS angehängt zu bekommen, wohingegen aschkenasische Juden resistent gegen HIV sein sollen.
Wenn ich Sprüche höre wie z.B., ein Ehebruch mit Kondom sei weniger sündhaft als ohne, muß ich mir an den Kopf fassen.
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#15   Belisar   14:33:07 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Propaganda der Kodomindustrie
Es ist schon traurig, dass man nicht mehr die Wahrheit zu diesem Thema sagt, bensonders von Moraltheologen, wie man bei der AOK oder anderen Quellen nachlesen kann, bieten Kondome keinen 100% Schutz vor Aids die Ansteckungsrate liegt zwischen 6-27%, dieses liegt daran, dass die Aidsviren viel kleiner sind, als die Poren des Kondoms. Auch intterresant ist, dass Paare die Kondome benutzen auch zu einen Kind kommen können und dieses geschieht nicht nur wenn das Kondom platzt sondern auch auf Grund dieser nicht mit dem Auge sichtbaren Undichte.
Das andere ist was habe ich für eine Einstellung zu meinem Partner/in?
Benutze ich den anderen nur um mir einen Orgasmus zu gönnen?
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#14   Gunsenum   14:32:00 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Lesenswert und bemerkenswert,
…dieser Artikel!
Aber dieser Zielvorstellung würden viele junge Menschen während einer langen Phase der Vorbereitung auf eine eventuelle spätere Ehe nicht gerecht werden. Diese Realität müsse man zur Kenntnis nehmen – so der Priester:
Fantastisch! Endlich mal jemand, der den Menschen und nicht das Dogma sieht! Idealforderungen sind schön, bloß muß das Individuum dort abgeholt werden, wo es steht und dann ebdächtig zum Ideal führen.
Die vorsichtigste Überlegung würde „nur“ die Ehe selber betreffen, bei der sich einer der Partner infiziert habe und der andere beim Vollzug des ehelichen Verkehrs vor einer Ansteckung geschützt werden soll:
Eine gute Idee, zwar nicht das Maximum an Gutmöglichen, aber immerhin schon gut! In der Ehe hat eine Atmosphäre der Verantwortung vorzuherrschen. Also!
„Man könnte fragen, ob nicht auch in diesen Fällen der Gebrauch eines Kondoms zur Verhinderung einer Ansteckung das geringere Übel darstellt.“
Sehr gut-die Frage ist gut und durchdacht. Was ist die Alternative? Die sog. Unzucht wird es geben und immer geben, das ist statisch. Aber: Krankheiten lassen sich durch die Benutzung von kondomen in ihrer Ausbreitung stoppen.
Um den Menschen WIllen, um die Gesundheit ganzer Völker, unschuldiger Kinder, ganzer Populationen ist dieser Forderung Nachdruck zu geben!
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#13   DieFidele   14:22:19 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Nichts Neues unter der Sonne
Wir dürfen getrost gelassen bleiben bei derartigen Wortmeldungen. Seit Jahren immer dieselbe Leier z.B. auch in Bezug auf die Wiederverheiratung Geschiedener, daß man hier Auswege finden müsse, denn wie kommt beispielsweise ein betrogener Ehepartner dazu, nicht ebenfalls die Ehe brechen zu dürfen?!
Die Kirche lehrt hier eindeutig, der einzige Weg ist die Enthaltsamkeit, auch wenn das viele nicht wahrhaben wollen. Es gibt nur diesen Weg und die Lehre der Kirche ist unumstößlich, allen Unkenrufen zum Trotz! Der Mensch muß sich entscheiden.
Lk 11,23 Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich; wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.
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#12   ExBochumer †   14:04:18 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Antwort
Die Bischöfe tun nichts, weil sie offensichtlich gar nicht mehr in der Lage sind, sich den theol. Irrlehrern zu stellen. Selbst sind einige von diesen Episkopen gar nicht mehr in der Lage – weil sie ja auch vormals schon im Lehrberuf waren – zu kontern, weil sie nur noch „Verwässerung“ predigen.
Arme Kirche, armes Bischofsamt, arme Gläubige, die sich auf diese Bischöfe verlassen. Und einer von diesen Hw. wurde sogar zum Kardinal kreirt.
Und wenn noch Radio Vatikan derartige Irrlehren verbreitet, dann sagt das zunehmend mehr etwas über die Qualität der römischen Berichterstattung aus.
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#11   Laurentius2   13:55:21 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Ex-Bochumer
Womit wir wieder mal beim Thema wären:
Was tun die Bischöfe, um die unveränderliche Glaubens- und Sittenlehre zusichern ?
Warum tun sie nichts ?
a) aus Faulheit
b) aus Dummheit
c) aus Desinteresse am Thema
d) weil sie nach Karl Rahner an ein „anonymes Christentum“ glauben: Erlöst sind eigentlich schon alle „Menschen“. Man muß es ihnen nur noch sagen, aber auch wenn nicht, sie kommen eh alle in den Himmel. Warum also noch für Gottes Braut kämpfen, um dem Feind Seelen abzuringen ??? Ist der Petrusbrief, der ja beständig vor diesem „Löwen“, diesem Fürsten der Welt warnt, nicht längst historistisch gesehen überholt ?
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#10   ExBochumer †   13:39:54 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Fragwürdiger Moraltheologe
Ein r.-k. Moraltheologe, noch dazu ein Kleriker, der sich fragt, die katholische Moraltheologie überhaupt verstanden zu haben, ist zu viel für die katholische Kirche.
Er kann gehen, wohin der Pfeffer wächst.
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#9   Laurentius2   12:50:25 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Nikolaus
Ganz genau. Und ich verstehe einfach nicht, warum diese ganzen unüberwindbaren Schwierigkeiten der modernen Unmoral einen „katholischen“ Gelehrten nicht im Gegenteil dazu bringt, in gesteigerter Überzeugung von der idealen katholischen Moral zu reden ?
Warum dieser Defätismus ? Haben die Kinder dieser Welt uns irgendetwas voraus ? Doch nur, wenn man am wahren Glauben zweifelt, oder ?
Meine Hauptthese: Die modernen Theologen sind dem Rahnerismus verfallen, sie erkennen (zB wegen der Figur des „anonymen Christentums“) nicht mehr den Wesensunterschied zwischen den „Kindern der Welt“ und den „Kindern des Lichtes“. Jede begriffliche Unterscheidung und Abgrenzung von dieser weitgehend verdorbenen Welt („Ich bin gekommen, um das Schwert zu bringen!“) wird als weltfremder Fundamentalismus gegeißelt.
Früher nannte man so etwas „weltverliebt“. Bitte, seht zu, wo Ihr mit dieser Liebe enden werdet, aber haltet den Glauben rein. Tretet von kirchlichen Ämtern zurück, wenn Ihr Euch traut ! Tragt nicht das Denken der Welt in den Leib Christi !
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#8   Nikolaus   12:41:16 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Schockenhoff
Viele Probleme, die Professor Schockenhoff sieht, ergeben sich erst, wenn man sich mit der Praxis des vorehelichen Geschlechtsverkehrs abgefunden hat. Natürlich ist die kirchliche Lehre eine große Herausforderung in einer Zeit, wo es „normal“ scheint, dass man spätestens nach 5 Wochen miteinander ins Bett geht.
Wenn wir aber vor dem Faktischen kapitulieren, dann haben wir schon verloren. Es geht schließlich um jedes einzelne Paar. Wenn ich aber von vornherein schon sage, das sei heute nun einmal so, dann gebe ich ein Ideal kampflos auf.
Wenn sich ein Paar, wo jemand infiziert ist, zum Kondom greift, so muss ich deren Entscheidung respektieren, ich brauche sie aber nicht akzeptieren. Wenn ich aber dem Kondomgebrauch zustimme – aus welchen Gründen auch immer – dann mache ich mich mitschuldig bei einer in sich schlechten Handlung. Die Konsequenz kann zudem dann sein, dass auf meine Kondomempfehlung hin sich jemand mit dem HI-Virus infiziert. Ich könnte mit dieser Last nicht leben.
Wie gesagt: ich muss eine Entscheidung respektieren, brauche sie aber nicht akzeptieren. Mit dem Risiko einer Ansteckung brauche ich aber auch nicht leben.
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#7   Laurentius2   12:16:52 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Ich verstehe die professorale Lehre nicht !
Wenn er sagt, er verstehe die kirchliche Lehre nicht, kann man den Ball nur zurückgeben: man versteht den deutschen Professor nicht.
Stellt er nicht im Endergebnis in Frage, daß es eine schwere Sünde ist und bleibt, wenn man als Aidsinfizierter mit seiner Frau … ?
Ist und bleibt es nicht eine schwere Sünde – die von der Kommunion also eo ipso ausschließt – wenn man einen Seitensprung begeht ?
Daß der Seitensprung ein geringeres Übel darstellt, wenn man ihn mit Kondom begeht, ist doch eine Binsenweisheit. Dazu hätten wir den klugen Professor nicht benötigt.
Entsprechendes gilt doch auch für den Aidsinfizierten Ehemann, klar. Aber es bleibt doch eine schwere Sünde.
Wenn auch gewiß eine etwas weniger schwerwiegende …
Wo ist die Lehre hier unverständlich ?
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#6   Daquino1   12:15:43 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Kondome schützen?
Ich empfinde den Gebrauch des Kondoms zum Schutz vor AIDS als eine Art Russisches Roulette. Dass der Gebrauch des Kondoms Auswirkungen auf die Statistik haben kann, weil mit Kondom besser vor Ansteckung schützt als ohne Kondom, ist klar. Aber wenn mir an der Einzelperson etwas liegt, dann könnte ich Kondome nie empfehlen (von moralischen Aspekten mal ganz abgesehen). Man muss sich nur mal den Pearl-Index für Kondome anschauen, um hochzurechnen, wie hoch die Ansteckungsgefahr trotz Kondom sein kann. Und dann lade ich dazu ein, die Ansteckungsgefahr mal auf 5 Jahre hochzurechnen.
Der Kampf für Kondome als AIDS-Prävention scheint mir doch eher ein Glaubenskrieg zu sein, als dass das rational begründet wäre. Selbst der statistische Effekt scheint auszubleiben. Dagegen verhält sich die AIDS-Rate in Afrika z.B. fast umgekehrt proportional zum Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung der einzelnen Länder. Die katholische Kirche sollte ihre Einstellung zu Kondomen besser nicht ändern…
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#5   Nikolaus   12:09:04 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Kondomgebrauch
Meiner Meinung nach widerspricht es doch völlig dem Wesen der ehelichen Liebe, wenn man einen Akt der Selbstverteidigung (in diesem Fall vor AIDS) setzen muss.
Zudem sind Kondome kein absoluter Schutz. Schließlich haben Kondome einen Pearl-Index von 3-12. PI 5 z.B. bedeutet: wenn 100 Paare ein Jahr eine bestimmte Form der Empfängnisverhütung praktizieren, werden dennoch 5 Frauen in diesem Zeitraum schwanger. Wenn man dann aber weiters berücksichtigt, dass der Größenunterschied zwischen HIV-Erreger und Spermium bei 1:480 liegt, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass da keine Übertragung möglich sein soll. Anders gesagt: ein HIV-Erreger hat gerade einmal 0,2% der Größe eines Spermiums.
Wenn ich mir vorstelle, dass ich einem betroffenen Paar den Kondomgebrauch empfehlen würde, so könnte ich mit dieser Last nicht leben. Selbst wenn das Risiko bei nur einem Prozent pro Jahr liegen würde, wäre dies unverantwortlich.
Man könnte dann eventuell mit dem geringeren Übel argumentieren. Es stimmt zwar, dass der Kondomgebrauch in Bezug auf AIDS ein geringeres Übel darstellt als „ungeschützter Verkehr“. Der Grundsatz des geringeren Übels geht aber davon aus, dass es neben 2 Übeln keine alternative mehr gibt. Das ist in diesem Fall jedoch nicht zutreffend. Es bleibt immer noch die völlige Enthaltsamkeit. In diesem Fall muss ich den Weg gehen, wo kein Übel hingenommen werden muss, auch nicht das geringere Übel.
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#4   EinChrist   12:08:42 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@Parzifal „Das Gesetz“

Jesus war schließlich ein Meister darin Gesetze zu relativieren oder sonstwie neu und menschenfreundlicher zu interpretieren.

Das glaube ich kaum, wenn ich Mt 5,17 die Aussagen Jesu lese:
Die Erfüllung des Gesetzes
Mt 5,17 Meinet nicht, ich sei gekommen, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
Mt 5,18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht ein Jota oder Häkchen vom Gesetze vergehen, bis alles geschehen ist.
Mt 5,19 Wer also eines dieser geringsten Gebote aufhebt und die Menschen so lehrt, wird der Geringste heißen im Himmelreich, wer sie aber tut und lehrt, wird groß heißen im Himmelreich.
Es grüßt,
EinChrist
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#3   Benedikt   11:54:08 | Mittwoch, 3. Mai 2006
@ Parzifal
Es widerspricht doch völlig dem Geist des Neuen Testaments von einem Menschen zu verlangen, er möge lieber sterben als ein Kondom zu benutzen.
Es gibt niemanden, der das verlangt. Das ist vollkommener Unsinn.
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#2   Parzifal   11:39:41 | Mittwoch, 3. Mai 2006
Ich versteh diese Morallehre auch nicht!
Es widerspricht doch völlig dem Geist des Neuen Testaments von einem Menschen zu verlangen, er möge lieber sterben als ein Kondom zu benutzen.
Jesus war schließlich ein Meister darin Gesetze zu relativieren oder sonstwie neu und menschenfreundlicher zu interpretieren. Hat er etwa nicht am Sabbath seinen Hunger gestillt indem er Getreide „erntete“, obwohl das verboten war? Er hat Ehebrecherinnen vor dem sicheren Tod bewahrt, obwohl das Gesetz (das Moses von Gott am Berg Sinai gegeben worden war) es so verlangt hätte. Wegen mancher dieser Vergehen wurde er schließlich angeklagt, verurteilt und gekreuzigt. Und hat Gott sich um das Gesetz gekümmert? Er hat Jesus trotzdem von den Toten auferweckt. So viele penible Prinzipienreiter haben vor ihm und nach ihm gelebt und hat Gott einen von diesen Philistern auferweckt? Nein, nur diesen einen der sich äußerst lax an die Gesetze hielt und vom Gesetz auch schließlich verurteilt wurde. Wenn Gott selbst das Gesetz derart relativiert hat, aus welchem Grund verlangt dann die Kirche dass auch heute wieder Menschen aufgrund den Gesetzes sterben sollen? Denn etwas anderes als der sichere Tod ist ja das Verbot der Kirche keine Kondome zu benutzen nicht.
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#1   nachtlaterne71   11:29:52 | Mittwoch, 3. Mai 2006
gut recherchiert
Ausnahmsweise muß man kreuz.net mal ein positives Urteil zugestehen. Bisher habe ich kreuznet immer für die Bildzeitung der kath. Kirche gehalten. Finde den Artikel schlüssig und gut dargestellt. Möchte ich hier Herrn Schockenhof, meinem theologischen Lehrer in Freiburg anschließen.
Ich habe nur eine Frage zur Überschrift: Was hat diese gute Sachdarstellung von Prof. Schockenhoff mit einem „Schockinterview“ zu tun? Mich schockt das nicht. Im Gegenteil. Eine sachliche Darstellung eines differenzierten Sachverhalts. Kreuznet – weiter so!
flatratepower
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