Die Opfer waren – zum Glück – nur Inder
Kein Land der Welt hat es so gut verstanden, seine Völkermorde zu leugnen wie Großbritannien. Im britischen Kolonialreich fanden über 20 Genozide statt.

Diese Menschen wurden, wie er zeigt, durch staatliche Maßnahmen Großbritanniens ermordet.
Als 1876 eine Trockenheit die Bauern der Dekhan-Platte in Südindien in Elend stürzte, gab es einen Überschuß an Reis und Getreide in Indien.

1877 und 1878 – zur Zeit der schlimmsten Hungersnot – führten Getreidehändler die Rekordmenge von 390 Millionen Kilogramm Getreide aus dem Land aus.
Als die Bauern zu verhungern begannen, wurde den Regierungsbeamten empfohlen, „Hilfsleistungen in jeder nur möglichen Weise zu unterbinden“.
Das sogenannte „Gesetz gegen wohltätige Spenden“ von 1877 verbot bei Gefängnisstrafe private Spenden gegen die Hungersnot, weil diese möglicherweise einen Einfluß auf die Marktfixierung des Getreidepreises hätten ausüben können.
Die einzige Linderung, die in den meisten Distrikten erlaubt war, bestand darin, daß niemand in einem fortgeschrittenen Zustand des Verhungerns zu schwerer körperlicher Arbeit zugelassen wurde.

1877 entsprach die monatliche Sterblichkeit einer jährlichen Mortalität von 94%.
Während Millionen Menschen starben, startete die Regierung des britischen Kolonialreiches eine militärisch gestützte Kampagne zur Eintreibung der Steuerrückstände, die sich während der Dürre angesammelt hatten.
Das Geld – dessen Entzug jene zugrunde richtete, welche die Hungersnot sonst hätten überleben können – verwendete Vizekönig Lytton, um seinen Krieg in Afghanistan zu finanzieren.
Sogar an Orten, wo ein Getreideüberschuß produziert worden war, schafften die Exportmaßnahmen der Regierung – so wie jene von Stalin in der Ukraine – künstliche Hungersnöte.
In den nordwestlichen indischen Provinzen, in Oud und in Punjab, die in den vorangegangenen drei Jahren Rekordernten eingefahren hatten, starben wenigstens 1.25 Millionen Menschen.

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Donnerstag, 4. Mai 2006 21:50
Parzifal: Die dunkle Seite der Macht schlägt zurück!
Hier ist ein interessanter Link zu diesem Thema: Klick
Wäre bestimmt auch interessant gewesen für Pablo Ferrer, aber leider weilt er ja nun nicht mehr unter uns. Rest in Peace, Pablo. Möge Gott seiner Seele Frieden schenken und den Teufel ein bisschen zurückhalten, nicht dass er den armen Pablo Ferrer zu sehr quält und röstet…
@ Benedikt78
Wenn Sie mich nochmal Trottel nennen, dann werde ich sie ebnfalls bei der geheimen freimaurerisch-zionistischen Weltregierung anzeigen! Ich lass mich doch nicht von einem Schweizer als Trottel bezeichnen.
Wäre bestimmt auch interessant gewesen für Pablo Ferrer, aber leider weilt er ja nun nicht mehr unter uns. Rest in Peace, Pablo. Möge Gott seiner Seele Frieden schenken und den Teufel ein bisschen zurückhalten, nicht dass er den armen Pablo Ferrer zu sehr quält und röstet…
@ Benedikt78
Wenn Sie mich nochmal Trottel nennen, dann werde ich sie ebnfalls bei der geheimen freimaurerisch-zionistischen Weltregierung anzeigen! Ich lass mich doch nicht von einem Schweizer als Trottel bezeichnen.
Donnerstag, 4. Mai 2006 21:00
Pero: @mahner, @benedikt:
Benito Carlo Juarez war eine sehr schillernde Persönlichkeit. Er stand nicht nur im Sold der Freimaurerei,
sondern war selbst bekennnendes Mitglied der Loge. Seine größte Sorge war, daß sich Maximilian bei
ihm als Bruder hätte vorstellen können. In diesem Falle hätte er nicht mehr feindlich gegen ihn vorgehen
können! Darum seine Weigerung Maximillian zu sehen!
Zitiert aus: „Internationales Freimaurer Lexikon“ Lenhoff/Posner, Wien 1932
Zitiert aus: „Internationales Freimaurer Lexikon“ Lenhoff/Posner, Wien 1932
Donnerstag, 4. Mai 2006 16:40
Frl.Ilse: Geschichte schreiben die Sieger…
…aber zum Glück ist man nicht von denen abhängig. Wir leben in einem Land, in dem sich jeder frei
über historische Zusammenhänge informieren kann.
Von der Kolonialpolitik Englands in Indien weiß ich nicht viel, aber wenn die Infos stimmen, dann war das Völkermord. Was die Kritik an Disraeli angeht, so vermisse ich den Hinweis, dass D. in einem parlamentarischen System gewählt und abgewählt wurde. Die Engländer, die damals wählen durften, hatten also schon ein Wahl, im Gegensatz z. B. zur k.u.k.-Monarchie.
Die Kolonialpolitik der anderen europäischen Mächte ist ein ebenso trübes Kapitel, besonders schlimm hausten die Belgier im Kongo. Und bevor die Engländer die Buren unterdrücken konnten, waren diese erst einmal ins Land gekommen, um die dort lebenden Völker zu „kolonialisieren“ (= ihrer Unabhängigkeit zu berauben). Wir sollten uns den Artikel als Mahnung bewahren, gegen Unterdrückung der Freiheit und Demokratie weltweit aufzustehen.
Von der Kolonialpolitik Englands in Indien weiß ich nicht viel, aber wenn die Infos stimmen, dann war das Völkermord. Was die Kritik an Disraeli angeht, so vermisse ich den Hinweis, dass D. in einem parlamentarischen System gewählt und abgewählt wurde. Die Engländer, die damals wählen durften, hatten also schon ein Wahl, im Gegensatz z. B. zur k.u.k.-Monarchie.
Die Kolonialpolitik der anderen europäischen Mächte ist ein ebenso trübes Kapitel, besonders schlimm hausten die Belgier im Kongo. Und bevor die Engländer die Buren unterdrücken konnten, waren diese erst einmal ins Land gekommen, um die dort lebenden Völker zu „kolonialisieren“ (= ihrer Unabhängigkeit zu berauben). Wir sollten uns den Artikel als Mahnung bewahren, gegen Unterdrückung der Freiheit und Demokratie weltweit aufzustehen.
Donnerstag, 4. Mai 2006 15:27
mahner: @ Benedikt…
Ich wollte nicht Ihren Freund beleidigen, sondern Sie darauf hinweisen, daß man zuerst sebst Etwas wissen sollte, bevor man mit „Weisheiten“ um sich wirft – Ihr Freund hat hier nicht gepostet – Außerdem ist auch der gläubigste Katholik nicht gegen staatlich gefärbten Geschichtsunterricht gefeit – er hat halt nicht Anderes gelernt / gehört – als die Republikanisch gefärbte Version. De Indianer Juarez war auch nie ganz unumstritten – aber wie heißt es so schön/schlecht „Geschichte schreiben die Sieger“…
Donnerstag, 4. Mai 2006 15:18
Institoris: Benedikt78
Donnerstag, 4. Mai 2006 14:26
Benedikt78: und zurück
Sie irren sich. Das hat mir ein sehr gläubiger Mexikaner (Katholik) so erklärt. Und ich glaube nicht, dass der die Prawda liest. Aber er wäre wohl wegen Ihrer Beleidigung sicher sehr betroffen, da er auch ein überzeugter Anti-Kommunist ist. Ich spreche ihn bei Gelegenheit mal darauf an.
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