09:50:05 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Der Gründer der Kongregation der ‘Servi Jesu et Mariae’ antwortete kürzlich einer Kritik, wonach sein Orden als halbkonservativer Verein zwischen zwei Stühlen sitze.
(kreuz.net, Blindenmarkt) Kürzlich hat sich
Pater Andreas Hönisch – der Gründer der Ordensgemeinschaft
‘Servi Jesu et Mariae’ – zum Bi-Ritualismus seiner Kongregation geäußert.
Die Kongregation der ‘Servi
Jesu et Mariae’ – SJM – ist eine neo-jesuitische Gemeinschaft von Priestern und Laienbrüdern. Sie entstand
ursprünglich in Deutschland, besitzt ihr Zentrum aber jetzt im niederösterreichischen Ort Blindenmarkt.
Die Marktgemeinde befindet sich zwischen Linz und St. Pölten.
Pater Hönisch äußerte sich im Leitartikel
der jüngsten Ausgabe der viermal im Jahr erscheinenden Ordenszeitung ‘Der Ruf des Königs’.
Die Kongregation
der Servi Jesu et Mariae

© sjm-congregation.org

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sjm-congregation.org

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Er bezog sich
dabei auf die Kritik einer nicht namentlich genannten religiös neutralen Publikation, die behauptet hatte,
daß die „halbkonservative“ SJM zwischen zwei Stühlen sitze.
Die Zeitung schrieb auch, daß die Katholische
Kirche durch die Liturgiereform die Heilige Messe praktisch zerstört und dadurch auch ihre eigene Autorität
verspielt habe.
Als Antwort auf diese Aussage erinnert Pater Hönisch daran, daß die Kirche unter zwei
Voraussetzungen das Recht hat, Gesetze zu erlassen und die Ordnung der Sakramentenspendung zu regeln.
Die zwei Voraussetzungen bestehen darin, daß am Depositum Fidei – also an der
Pater Hönisch:
„Wer das
Petrusamt des Papstes zwar theoretisch anerkent, sich aber praktisch darüber hinwegsetzt, mag zwar noch
katholisch sein, aber er denkt und fühlt nicht mehr katholisch.“
Weitergabe und Bewahrung aller Glaubensinhalte –
und am Wesen der Sakramente nicht gerüttelt werde.
Wer der Kirche dieses Recht abspreche, leugne das
Messiasbekenntnis des Petrus: „Du bist Petrus der Fels und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen,
und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.“ (Mt 16,28)
Wer das Petrusamt des Papstes
zwar theoretisch anerkenne, sich aber praktisch darüber hinwegsetze, möge zwar noch katholisch sein,
denke und fühle aber nicht mehr katholisch.
Die andere Position – der Modernismus – sei noch schlimmer.
Es handle sich dabei um die „gefährlichste Irrlehre“. Im Laufe der Kirchengeschichte habe sie immer wieder
versucht, sich breitzumachen. Auch heutzutage stifte sie viel Unheil.
Mit Bezug auf seine Ordensgemeinschaft
erklärt Pater Hönisch, daß diese nicht darum liturgisch zwischen zwei Stühlen sitze, weil sie „halbkonservativ“
sei, sondern weil sie versuche, katholisch zu sein und zu bleiben.
Zwischen diesen beiden Stühlen würden
nicht nur die ‘Servi Jesu et Mariae’ sitzen, sondern jeder der katholisch ist und es bleiben wolle. Das
sei „noch“ eine riesige Menge von Menschen. Zwischen den beiden Stühlen sitze die ganze Katholische Kirche.
Abschließend kritisiert Pater Hönisch in seinem Leitartikel die Formulierung „halbkonservativ“. Ein
Katholik, der den Namen konservativ verdiene, müsse das gesamte Depostitum Fidei bejahen und bewahren.
Konservativ bedeute keine Erstarrung, sondern das Leben in der heiligmachenden Gnade:
„Dies ist die
schönste Sache, die es gibt, weil man dadurch in Frieden mit Gott lebt und konsequenterweise auch im
Frieden mit den Menschen.“
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stat crux 11:13:06 | Freitag, 12. Mai 2006
#23
expedit 10:59:33 | Mittwoch, 10. Mai 2006
#21
Mimi 11:09:49 | Dienstag, 9. Mai 2006
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Benedikt 13:19:32 | Montag, 8. Mai 2006
#17
Mimi 13:18:05 | Samstag, 6. Mai 2006
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Benedikt 16:13:54 | Freitag, 5. Mai 2006
#15
iustus 09:44:24 | Freitag, 5. Mai 2006
#14
Evelin 01:22:25 | Freitag, 5. Mai 2006
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Athanasius 17:23:11 | Donnerstag, 4. Mai 2006
#11
Mimi 16:12:28 | Donnerstag, 4. Mai 2006
#10
Toby 16:02:50 | Donnerstag, 4. Mai 2006
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wolfgang e. 15:32:11 | Donnerstag, 4. Mai 2006
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DieFidele 13:00:27 | Donnerstag, 4. Mai 2006
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daffi 12:04:23 | Donnerstag, 4. Mai 2006
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Athanasius 10:46:50 | Donnerstag, 4. Mai 2006
#4
DieFidele 10:34:05 | Donnerstag, 4. Mai 2006
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Karim 10:29:29 | Donnerstag, 4. Mai 2006
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Mimi 10:23:52 | Donnerstag, 4. Mai 2006
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credoinunumdeum 10:06:52 | Donnerstag, 4. Mai 2006