Der Präfekt der Kleruskongregation und der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’ hat es gesagt: Der heutige Mensch sucht im Priester Christus.
(kreuz.net, Rom) Der Präfekt der Kleruskongregation, Dario Kardinal Castrillon Hoyos (75), sprach im
vergangenen November zu einer internationalen Priesterkonferenz, die in Malta stattfand.
Der Präfekt
der Kleruskongregation ist auch der Vorsitzende der Päpstlichen Kommission ‘Ecclesia Dei’, die für die
Aussöhnung mit der von Erzbischof Marcel Lefèbvre gegründete Priesterbruderschaft Pius X. gegründet
wurde.
Die Ansprache des Kardinals wurde über Videoschaltung in die ganze Welt übertragen. Etwa 1000
Priester haben den Kongreß mit dem Thema „Priester formen die Heiligen im dritten Jahrtausend“ im Internet
mitverfolgt.
Der Priester bezeuge durch sein Leben, daß die Heiligkeit ihr Ziel nicht in sich selbst,
sondern in Gott finde. Der Weg zur Heiligkeit führe zu Gott, der selbst die Heiligkeit ist. Er führe
zum Menschen, der nach Gott dürstet.
Die Menschheit von heute habe keine andere Zukunftsperspektive
als die Begegnung mit Christus, so Kardinal Castrillon, und der Mensch möchte im Priester das barmherzige
Antlitz Gottes betrachten können.
Der Priester, der von Gott geliebt und durch seine Berufung geheiligt
ist, habe die Macht das ‘Ich Christi’ zum Ausdruck zu bringen. In den priesterlichen Segensgesten und
bei der Darbringung des Eucharistischen Opfers, ströme das Leben und die Erlöserhandlung Christi selbst
hervor.
Der Kurienkardinal unterstrich, daß daraus Segen für die Menschheit fließe.
Beim Kongreß
sprachen zahlreiche weitere Würdenträger. Unter den Referenten fanden sich auch der Rektor des von den
Legionären Christi geführten Päpstlichen Athenäums „Regina Apostolorum“ sowie Mons. Antonio Miralles,
Professor an der Päpstlichen Universität des Opus Dei „Santa Croce“.
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