08:45:25 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Bitte weitergeben + Diskriminierender Hetzfilm in Deutschland ausgestrahlt + Hausverbot für den Dompropst + Bischöflich verordnete Selbstzensur + Zu viel Fortschrittlichkeit führt zur Lächerlichkeit
Bitte weitergebenVatikan. In der gestrigen Generalaudienz sprach Papst Benedikt XVI. erneut über die
apostolische Überlieferung: „Was Gott zum Heil aller Völker offenbart hat, will er auch zu allen Zeiten
an die Menschen weitergeben.“ Christus habe den Aposteln geboten – zitiert der Papst die Konstitution
‘Dei Verbum’ des Zweiten Vatikanischen Konzils – das Evangelium allen als Quelle jeglicher Heilswahrheit
und Sittenlehre zu predigen. Diese Verkündigung bleibe in der Kirche durch die Mittlerschaft der Apostel
und ihrer Nachfolger lebendig.
Diskriminierender Hetzfilm in Deutschland ausgestrahltDeutschland. Das
Landesgericht München hat den Antrag des Erzbistums München und Freising vom Dienstag, die Ausstrahlung
des umstrittenen Hetzfilms ‘Popetown’ zu untersagen, abgelehnt. Die Sendung bedrohe nicht den öffentlichen
Frieden, glaubten die Richter. Der antikatholische Hetzfilm wurde gestern Abend ausgestrahlt. Darin wurde
unter anderem das Kreuz als Springstock für einen infantilen Papst geschmäht, die Heilige Messe persifliert
und in menschenverachtender Weise über behinderte Kinder gesprochen.
Hausverbot für den Dompropst
Deutschland. Die Karmelitinnen des
von der Auflösung bedrohten Klosters Maria Königin in Zweifall bei
Aachen haben dem vom Bistum mit dem Fall betrauten Dompropst Herbert Hammans ein unbefristetes Hausverbot
erteilt. Damit haben die Nonnen die Gespräche mit dem Bistum abgebrochen: „Diese Maßnahme dient sowohl
dem Personen- als auch dem Objektschutz“, erklärte die Subpriorin vor dem Lokalblatt ‘Aachener Zeitung’.
Bischöflich verordnete SelbstzensurPolen. Die polnischen Bischöfe haben am Dienstag entschieden,
einen eigenen Programmrat einzusetzen, der den katholischen Radiosender ‘Radio Maryja’ überwachen soll.
Der Rat wird aus acht Priestern bestehen. Er soll dafür sorgen, daß der Sender keine politische Partei
oder Richtung einseitig begünstige. Grund für das Einschreiten der Bischöfe ist eine entsprechende
Anweisung aus dem Vatikan.
Zu viel Fortschrittlichkeit führt zur LächerlichkeitSpanien. „Zu viel
Fortschrittlichkeit führt zur Lächerlichkeit. Die Regierung will den Affen Rechte einräumen, die sie
ungeborenen Kindern versagt.“ Das beklagte der Erzbischof der nordspanischen Stadt Pamplona, Mons. Fernando
Sebastian, zum Versuch der sozialistischen spanischen Regierung, für sogenannte Menschenaffen
Menschenrechte
zu gewährleisten. Die spanische Tageszeitung ‘El Pais’ kommentierte den Vorstoß trocken: „Als nächstes
sollen die Menschenaffen noch Pensionsansprüche und das Recht auf Bäume mit 30 Quadratmetern Wohnfläche
erhalten.“
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
#13
Toby 17:43:24 | Freitag, 5. Mai 2006
#12
Benedikt 16:22:45 | Freitag, 5. Mai 2006
#11
methusalix † 00:29:26 | Freitag, 5. Mai 2006
#10
Jörg Guttenberger, Köln 00:22:25 | Freitag, 5. Mai 2006
#9
Rodolfo Panetta 21:36:44 | Donnerstag, 4. Mai 2006
#8
Bonaventura 13:51:50 | Donnerstag, 4. Mai 2006
#7
Gotthard 13:30:44 | Donnerstag, 4. Mai 2006
#6
stimme der vernunft † 13:18:43 | Donnerstag, 4. Mai 2006
#5
Bonaventura 12:50:37 | Donnerstag, 4. Mai 2006
#4
Sulpicius 11:28:08 | Donnerstag, 4. Mai 2006
#3
ottaviani 11:11:50 | Donnerstag, 4. Mai 2006
#2
zwobbel 09:13:17 | Donnerstag, 4. Mai 2006
#1
Dr. Otterbeck 09:06:32 | Donnerstag, 4. Mai 2006