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Bitte weitergeben + Diskriminierender Hetzfilm in Deutschland ausgestrahlt + Hausverbot für den Dompropst + Bischöflich verordnete Selbstzensur + Zu viel Fortschrittlichkeit führt zur Lächerlichkeit
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Vatikan. In der gestrigen Generalaudienz sprach Papst Benedikt XVI. erneut über die apostolische Überlieferung: „Was Gott zum Heil aller Völker offenbart hat, will er auch zu allen Zeiten an die Menschen weitergeben.“ Christus habe den Aposteln geboten – zitiert der Papst die Konstitution ‘Dei Verbum’ des Zweiten Vatikanischen Konzils – das Evangelium allen als Quelle jeglicher Heilswahrheit und Sittenlehre zu predigen. Diese Verkündigung bleibe in der Kirche durch die Mittlerschaft der Apostel und ihrer Nachfolger lebendig.

Diskriminierender Hetzfilm in Deutschland ausgestrahlt

Deutschland. Das Landesgericht München hat den Antrag des Erzbistums München und Freising vom Dienstag, die Ausstrahlung des umstrittenen Hetzfilms ‘Popetown’ zu untersagen, abgelehnt. Die Sendung bedrohe nicht den öffentlichen Frieden, glaubten die Richter. Der antikatholische Hetzfilm wurde gestern Abend ausgestrahlt. Darin wurde unter anderem das Kreuz als Springstock für einen infantilen Papst geschmäht, die Heilige Messe persifliert und in menschenverachtender Weise über behinderte Kinder gesprochen.

Hausverbot für den Dompropst

Deutschland. Die Karmelitinnen des von der Auflösung bedrohten Klosters Maria Königin in Zweifall bei Aachen haben dem vom Bistum mit dem Fall betrauten Dompropst Herbert Hammans ein unbefristetes Hausverbot erteilt. Damit haben die Nonnen die Gespräche mit dem Bistum abgebrochen: „Diese Maßnahme dient sowohl dem Personen- als auch dem Objektschutz“, erklärte die Subpriorin vor dem Lokalblatt ‘Aachener Zeitung’.

Bischöflich verordnete Selbstzensur

Polen. Die polnischen Bischöfe haben am Dienstag entschieden, einen eigenen Programmrat einzusetzen, der den katholischen Radiosender ‘Radio Maryja’ überwachen soll. Der Rat wird aus acht Priestern bestehen. Er soll dafür sorgen, daß der Sender keine politische Partei oder Richtung einseitig begünstige. Grund für das Einschreiten der Bischöfe ist eine entsprechende Anweisung aus dem Vatikan.

Zu viel Fortschrittlichkeit führt zur Lächerlichkeit

Spanien. „Zu viel Fortschrittlichkeit führt zur Lächerlichkeit. Die Regierung will den Affen Rechte einräumen, die sie ungeborenen Kindern versagt.“ Das beklagte der Erzbischof der nordspanischen Stadt Pamplona, Mons. Fernando Sebastian, zum Versuch der sozialistischen spanischen Regierung, für sogenannte Menschenaffen Menschenrechte zu gewährleisten. Die spanische Tageszeitung ‘El Pais’ kommentierte den Vorstoß trocken: „Als nächstes sollen die Menschenaffen noch Pensionsansprüche und das Recht auf Bäume mit 30 Quadratmetern Wohnfläche erhalten.“
      
13 Lesermeinungen
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#13   Toby   17:43:24 | Freitag, 5. Mai 2006
@ Benedikt
Sender dieses Namens gibt es in vielen Ländern, so auch in Deutschland (gibts das noch?). P. Rydzyk wurde dort zum Rundfunkmachen inspiriert. Er war mal in Deutschland zur Ausbildung, jetzt lässt er per Rundfunk über sie hetzen. Entweder er ist ein Heuchler oder ein Demagoge.
Das stimmt. Radio Maria firmiert in Deutschland allerdings unter dem Namen „Radio Horeb“, gehört aber gleichwohl zur internationalen Radio-Maria-Familie. Früher gab es offenbar enge Kontakte zum polnischen „Brudersender“, so war P. Rydzyk sogar über lange Jahre Mitglied des Trägervereins von „Radio Horeb“. Offenbar wurde Anfang der 90er Jahre auch die Aufbauarbeit für „Radio Maryja“ von Deutschland aus betrieben. Heute will man davon natürlich nichts mehr wissen. Die endgültige Trennung von „Radio Maryja“ erfolgte allerdings erst 2002. Nachlesen kann man das alles unterwww.demleitner-bsm.com/…enerhj/de-Horeb.html.
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#12   Benedikt   16:22:45 | Freitag, 5. Mai 2006
Radio Maria
Wir brauchen ein deutsches Radio Maryja!
Sender dieses Namens gibt es in vielen Ländern, so auch in Deutschland (gibts das noch?). P. Rydzyk wurde dort zum Rundfunkmachen inspiriert. Er war mal in Deutschland zur Ausbildung, jetzt lässt er per Rundfunk über sie hetzen. Entweder er ist ein Heuchler oder ein Demagoge.
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#11   methusalix †   00:29:26 | Freitag, 5. Mai 2006
@panetta
RodolfoPanetta: Wir brauchen ein deutsches Radio Maryja!
Sie wollen doch wohl keinen „deutschen Märtyrer“? Ein Betreiber eines solchen Senders in Deutschland würde wohl von den Kommunisten ganz schnell umgebracht werden.
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#10   Jörg Guttenberger, Köln   00:22:25 | Freitag, 5. Mai 2006
Sulpicius: Aachener Karmel
Interessant ist, daß das Kloster wegen fehlenden Nachwuchses geschlossen werden soll, aber der Neueinritt von Interessentinnen verboten wird, damit das Kloster wegen Nachwuchsmangel geschlossen werden kann. Das Verhalten des Bistums Aachen hinterläßt einen oberfaulen Eindruck.
Kurz nach seiner Inthronisation ist Bischof Musinghoff bereits mit dem Ausdruck seiner Abneigung gegen Gewalt von Rechts ins Fettnäpfchen getreten, meint seine Äußerung im Umkehrschluß doch, daß er gegen Gewalt von Links nichts einwendet. Von seiner Abneigung gegen Gewalt ganz allgemein ist damals nichts bekannt geworden. So hat er damals von der Presse berechtigte verbale Prügel bezogen. Wer weiß, was dieser Bischof sonst noch für Unfug verzapft. Man sollte ihm verstärkt auf die Finger schauen.
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#9   Rodolfo Panetta   21:36:44 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Wir brauchen ein deutsches Radio Maryja!
Wenn wir einen Pater Tadeusz Rydzyk CSsR in Deutschland hätten und ein deutsches Radio Maryja, könnten wir unseren Glauben wirkungsvoll gegen Hetzer wie die Macher von Popetown verteidigen. Aber wir haben statt eines „Radio Maryja“ Bischöfe wie Algermissen und nur politisch korrekte kirchliche Medien!
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#8   Bonaventura   13:51:50 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@ Gotthard
na das hier jemand den Text nicht verstanden hat ist nur über deutlich. Jedoch merkt man das SIE es sind der hier nicht versteht.
JEGLICH meint, das es noch andere Wahrheiten gibt, weil das Wort jeglich die Pluralität, oder vielmehr die vermeintliche, irrige Pluralität beschreibt.
In der Priesterausbildung ihres Jahrgangs (Schätzungsweise zwischen 68 und 75) hat man aber ja nicht sonderlich viel wert auf stilistik gelegt.
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#7   Gotthard   13:30:44 | Donnerstag, 4. Mai 2006
@Bonaventura
Hier wird implizit die Aussage gemacht das es auch andere Heilswahrheiten ausserhalb der Katholischen (von Gott geoffenbarten und den Aposteln überlieferten) Heilswahrheit gibt.
Das Verständnis von Texten ist nicht immer ganz einfach, dass will ich Dir konzedieren. Doch vielleicht solltest Du einem ausgewiesenen Theologen wie Benedikt xXVI. zutrauen, sie besser zu verstehen als Du.
„Quelle jeglicher Heilswahrheit“ heißt: es gibt außerhalb keine anderen Heilswahrheiten!
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#6   stimme der vernunft †   13:18:43 | Donnerstag, 4. Mai 2006
wo wird denn bitteschön
der öffentliche Frieden gestört? Ein paar pöbelnde Spinner wie hier im Forum sind nicht geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören.
Und von wegen Bombe zünden oder Leute erschiessen „um sein Recht zu bekommen“: Es ist niemandes Recht irgendetwas zu verbieten. Da sdürfen nur in ganz wenigen Ausnahmefällen die öffentlichen Gerichte, und das ist auch gut so.
Sonst kommt morgen noch jemand und fordert „sein Recht“ heilige Messen zu verbieten.
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#5   Bonaventura   12:50:37 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Quelle jeglicher Heilswahrheiten!?
Christus habe den Aposteln geboten – zitiert der Papst die Konstitution ‘Dei Verbum’ des Zweiten Vatikanischen Konzils – das Evangelium allen als Quellejeglicher Heilswahrheit und Sittenlehre zu predigen
Na wer da noch an eine unverfälschte römisch-katholische Heilswahrheit glauben kann hat meine volle Bewunderung!
Ganz im Ernst! Die hier von seiner Heiligkeit zitierte Stelle aus „Dei Verbum“ ist ein Paradebeispiel für die Doppeldeutigkeit der überwiegenden Konzilstexte.
Hier wird implizit die Aussage gemacht das es auch andere Heilswahrheiten ausserhalb der Katholischen (von Gott geoffenbarten und den Aposteln überlieferten) Heilswahrheit gibt.
Das steht im krassen Gegensatz zur Überleiferung der Heiligen Schrift wenn es dort heißt:
„ICH bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“
und:
„Niemand kommt zum Vater ausser durch mich“
um hier gleich einer Debatte um das „in“ und „durch“
(Heil in einer anderen Religion, jedoch durch die Heilsuniversalität Christi und der Katholischen Kirche) vorzubeugen, sei an die Stelle erinnert:
„Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.“
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#4   Sulpicius   11:28:08 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Der Rundfunk vermeldet heute sogar:
Die Ordensschwestern des Karmeliter-Ordens in Stolberg-Zweifall haben Bischof Heinrich Mussinghoff, seinem Vertreter und den Visitatoren des römischen Ordens Hausverbot erteilt. Das Bistum sucht zur Zeit Interessenten für das Gebäude. Das Kloster war Anfang des Jahres geschlossen worden, die Schwestern wollen aber nicht gehen.
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#3   ottaviani   11:11:50 | Donnerstag, 4. Mai 2006
die tapferen nonnen
haben meine volle sympatie
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#2   zwobbel   09:13:17 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Herr, mach endlich Schluß!
Da fehlen nur noch die Affenrechte für Menschen. Oder haben wir die schon?
Starke Nonnen sind das da.
Und das Gericht spricht indirekt eine Aufforderungen an Katholiken aus den öffentlichen Frieden zu stören. Die Richter sagen damit implizit (unbewußt?), daß Katholiken schon mal ne Bombe zünden sollten oder einen Programmdirektor erschießen, wenn sie Recht bekommen wollen. Wie kann man nur so blöd sein? Dieser Dreck von mtv stört natürlich den öffentlichen Frieden. Diese Typen nehmen es nur nicht wahr in ihrer Abgebrühtheit.
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#1   Dr. Otterbeck   09:06:32 | Donnerstag, 4. Mai 2006
Menschenrechte für Menschenaffen
So begegnen wir wieder zweierlei Begriffen von Menschenrecht. Wer ist der Mensch der Menschenrechte? Worin besteht seine Würde? Will die Überzeugung vom Menschenrecht mehr sein als ein pantheistischer Mythos, soll sie rechtliche Wirkung erzeugen, wird nur die christliche Deutung sie retten.
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