Zukunftsmusik
Unsere Pfarrei ist gegenwärtig mit einem „Strategischen Plan“ beschäftigt. Man hat sich zum Ziel gesetzt, die Zukunft vorzubereiten. Ein Hausfrauenkommentar.
(kreuz.net) Um in unserer Pfarrei die neuen Zeiten – bis zum Jahr 2010 – hervorzubringen, wurde vor einigen
Wochen der Pfarreirat aufgelöst.Jetzt müssen wir Gläubige eine Reihe von Treffen hinter uns bringen. Sie werden von einer Klosterfrau in Zivil geleitet. Wir haben bereits ein Blatt voller Punkte erhalten. Gott wird im Text einmal erwähnt.
Es geht im wesentlichen um „globales Offensein“, „Gastfreundschaft in der Pfarrei“, Evangelisation, Mitbestimmung und ähnliches.
In einem Paragraph wird erklärt, daß „strategisches Planen ein Prozeß der Entwicklung von Zielen, Objektiven und Handlungsanweisungen ist, das unser Leben über eine Zeit von drei bis fünf Jahren organisiert, auf einigen inneren und äußeren Annahmen basiert und in der Mission vor Ort begründet ist.“
Von Zeit zu Zeit sei es für eine Pfarrei wichtig, auf den Zehenspitzen zu stehen und über den Horizont hinaus zu blicken, um jenseits der Gegenwart die kommenden drei bis fünf Jahre zu planen.
Wir müßten uns entscheiden, wohin wir als katholische Pfarrei des 21. Jahrhunderts gehen und was wir tun wollten – wird uns im ausgeteilten Informationsblatt kundgetan.
Klingen diese Formulierungen wie das Evangelium?
Etwas anderes. Am 26. Januar wurde in Australien der arbeitsfreie Staatsfeiertag – „Tag Australiens“ genannt – begangen. An der Messe in unserer Pfarrei nahmen 16 Personen teil. Außer meiner Tochter war niemand jünger als 50 Jahre.
Wir sangen das bekannte Lied „Ich bin, du bist, wir sind Australier“. Das hat zweifellos viele Gnaden über uns strömen lassen.
Kürzlich habe ich einen Artikel gelesen, der von einer frommen Seele aus einer Nachbardiözese verfaßt wurde.
Der Schreiber bezog sich auf ein Werk von Kardinal Joseph Ratzinger. Darin sagt der jetzige Papst, daß Leute heutzutage als aktive Christen betrachtet werden, je mehr sie sich in kirchlichen Gremien engagieren, während aber ein Gläubiger, der einfach nach den Sakramenten lebt und sich nicht in Kirchenpolitik einmischt, in Wahrheit viel christlicher sein könne.
Ich glaube, das gilt auch für unsere Pfarrei – nicht daß wir besonders aktiv wären und wenn, dann geht es meistens um das Streichen der Kirche oder um die Renovierung des Pfarreisaales.
Kürzlich wurde uns mitgeteilt, daß neben unserer Kirche – nach dem Vorbild der Kathedrale von Chartres – ein Labyrinth eingerichtet werden soll. Wir könnten an diesem Labyrinth dann entlangwandeln und darüber meditieren.
Persönlich bin ich der Meinung, daß ein schönes Glasfenster oder ein Kreuzweg nützlicher wären.
Meine Freundin Mary Macaulay hat mir kürzlich ein Büchlein mit sogenannten ‘Ignatianischen Kursen in Spiritualität’ gezeigt. Zwei der Kurse waren auf Labyrinthen aufgebaut.
Mir scheint, daß Mutter Kirche – oder der amtliche Teil davon – sich im Labyrinth der eigenen verrückten Ideen ziemlich verlaufen hat.
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Mittwoch, 10. Mai 2006 00:10
Mimi: @Bernardin
Der Satz auf Kath.net lautet: „Aber ich erinnere mich, dass er mir noch kurz vor seinem Tod im April 2005
sagte: ,Ich komme, aber wie, das bestimmt Gott.’“
VOR SEINEM TOD IM APRIL, Sie müssen das „im April“ grammatikalisch zu „vor seinem Tod“ setzen und NICHT zu „dass er mir … sagte“.
Am 21.03.05 hatte die Chrisammesse im Kölner Dom stattgefunden, und ich meine, mich sehr genau daran zu erinnern, dass er dort gegen Ende erwähnte, dass der Papst ihm gesagt habe, er komme auf jeden Fall, notfalls auf allen Vieren… irgendwas in diese Richtung. Es war damals sehr bewegend, als er dies sagte.
Sie haben das jedenfalls missverstanden, mit Phantasie hat das wenig zu tun.
VOR SEINEM TOD IM APRIL, Sie müssen das „im April“ grammatikalisch zu „vor seinem Tod“ setzen und NICHT zu „dass er mir … sagte“.
Am 21.03.05 hatte die Chrisammesse im Kölner Dom stattgefunden, und ich meine, mich sehr genau daran zu erinnern, dass er dort gegen Ende erwähnte, dass der Papst ihm gesagt habe, er komme auf jeden Fall, notfalls auf allen Vieren… irgendwas in diese Richtung. Es war damals sehr bewegend, als er dies sagte.
Sie haben das jedenfalls missverstanden, mit Phantasie hat das wenig zu tun.
Dienstag, 9. Mai 2006 22:41
Bernardin †: An ihren Früchten…
…werdet ihr sie erkennen! Der Kommentar von Brandenb. spricht Bände!
Uebrigens, kath.net veröffentlicht heute die Rede von Kardinal Meisner vom letzten Samstag. Darin sagt er, dass Papst Johannes Paul II. ihm im April 2005 gesagt habe, dass er beim WJT dabei sein werde… wie auch immer! Interessant, der Papst bekam keinen Ton mehr heraus. Papst Johannes Paul II starb am 2. April 2005! Wie nett, was der Kardinal von Köln alles zu berichten weiss!!! Er liebt offenbar die Fantasie! Arme Erzdiözese!
Uebrigens, kath.net veröffentlicht heute die Rede von Kardinal Meisner vom letzten Samstag. Darin sagt er, dass Papst Johannes Paul II. ihm im April 2005 gesagt habe, dass er beim WJT dabei sein werde… wie auch immer! Interessant, der Papst bekam keinen Ton mehr heraus. Papst Johannes Paul II starb am 2. April 2005! Wie nett, was der Kardinal von Köln alles zu berichten weiss!!! Er liebt offenbar die Fantasie! Arme Erzdiözese!
Montag, 8. Mai 2006 19:43
thaumaturgos: ich hoffe,
dass eines tages die menschen, die hier besonders durch ANTI- und UNCHRISTLICHE lieblosigkeit und frechheit
sich hervortun, dieses selber erfahrebn müssen.
es kommt der tag des gerichtes, und hochmütige erwischt es spätestens dann!
es kommt der tag des gerichtes, und hochmütige erwischt es spätestens dann!
Montag, 8. Mai 2006 18:38
Brandenburgis: @Katja
Liebe Katja, hast Du das Heucheln und Schleimen in der Kinderstube bereits eingetrichtert bekommen, oder stammst Du gar von „lebensunwürdigen Untermenschen“ ab? Fiel mir nur beim Lesen Deines postings gerade so ein …
Montag, 8. Mai 2006 18:31
Katja Berben: Guter Kommentar
Siehe da, man kann auch Kritik üben, ohne dass man gleich das 2. Vatikanum verdammt, die Juden verunglimpft,
Kardinäle beleidigt, Homosexuelle ins Reich der lebensunwürdigen Untermenschen hineinschwadroniert oder
das in der Taufe empfangene Priestertum aller Gläubigen kleinredet.
Warum hat kreuz.net diesen Artikel hier eigentlich dann noch veröffentlicht?
Warum hat kreuz.net diesen Artikel hier eigentlich dann noch veröffentlicht?
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