Wie wär’s mit der Zusammenarbeit mit einem Neonazi-Verein?
Die Kollaboration des Bistums Fulda mit einem berüchtigten Kinderabtreibungs- Netzwerk wurde auch nach dem Bekanntwerden des Skandals nicht beendet. Nicht einmal ein Fehler wurde eingestanden. Von Walter Ramm.

Was heißt „Mensch von Anfang an“ in einer Zeit, in der sich jeder nach seinem Gutdünken den Lebensbeginn selber bastelt: „Für mich beginnt das menschliche Leben, wenn …“
Der traurige Beweis dafür, daß sich jedermann mit einem solchen Motto identifizieren kann, sind die Veranstaltungen der „Woche für das Leben“ im Bistum Fulda.

Bei dieser Initiative hat man in diesem Jahr ganz offiziell auch ‘Pro-Familia’ mit ins Boot genommen.
In Kirchen des Bistums liegen Programmhefte aus, in denen Veranstaltungen einer ‘Pro Familia’-Beratungstelle Kassel – noch weit über den offiziellen Zeitraum der ‘Woche für das Leben hinaus, nämlich bis zum 17. Oktober – ganz offiziell angeboten werden.
Die Angebote sind vielfältig: Die sexuelle Lust entdecken sollen nicht nur „Paare nach der Geburt von Kindern“ oder „Menschen mit geistiger Behinderung“, sondern auch Kinder in Kindergarten und Schule mit „Ausdrucksformen kindlicher Sexualität“, sowie Jugendliche im „Internet und Chat“.

Ist den Verantwortlichen im Fuldaer Ordinariat und bei den mitveranstaltenden sogenannt katholischen Organisationen von Caritas und ‘Sozialdienst katholischer Frauen’ entgangen, mit wem und auf was sie sich da eingelassen haben?
Man sollte glauben, daß nach Bekanntwerden dieses Skandals Konsequenzen unabdingbar geworden wären.
Fest steht, daß die Verantwortlichen – bis zum jetzigen Zeitpunkt, dem sechsten Tag der Initiative – sich öffentlich nicht distanziert, ihren Fehler nicht öffentlich eingestanden und das ganze traurige Spektakel nicht abgesagt haben.
Es ist auch öffentlich nicht einmal bekannt geworden, ob die Prospektauslagen in Katholischen Kirchen eingezogen worden sind.
Alles in allem ein Skandal.
Er macht deutlich, daß die kleinste Inkonsequenz, sowie seichte, unverbindliche und interpretierbare Aussagen nicht dazu beitragen, eine „Kultur des Lebens“ zu schaffen, sondern kontraproduktiv die „Unkultur des Todes“ fördern.
Walter Ramm ist der Vorsitzende der deutschen Lebensrechtsvereinigung ‘Aktion Leben’.

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Freitag, 5. Mai 2006 16:00
Toby: Noch einmal: Keine Distanzierung!
adlimina schrieb: Öffentlich brauchte keine Distanzierung zu erfolgen, weil es den Skandal „nur“ intern
gegeben hat: die Diözese hat diese skandalöse Broschüe in aller Form zurückgezogen und das Zusammenwirken
bzw. Zusammenerscheinen mit „Pro“ Familia definitiv unterbunden.
Wie kommt es dann, dass man über die offizielle Homepage der Diözese Fulda www.bistum-fulda.de immer noch zum Veranstaltungsprogramm einschließlich der Angebote von „Pro Familia“ gelangt?
Hier von nur einer internen Angelegenheit zu sprechen, halte ich für Hohn!
Wie kommt es dann, dass man über die offizielle Homepage der Diözese Fulda www.bistum-fulda.de immer noch zum Veranstaltungsprogramm einschließlich der Angebote von „Pro Familia“ gelangt?
Hier von nur einer internen Angelegenheit zu sprechen, halte ich für Hohn!
Freitag, 5. Mai 2006 14:07
Toby: Der Skandal hinter dem Skandal
Es wäre die Aufgabe und Pflicht des Bischofs von Fulda gewesen, alle Interessenten vor den Veranstaltungen
mit „Pro Familia“ zu warnen.
Statt dessen ist man in Fulda offenbar bemüht, den Skandal als „interne Angelegenheit“ herunterzuspielen und zu vertuschen. Wo bleibt da die Hirtensorge?
Und warum diese Scheu vor der Öffentlichkeit?
Statt dessen ist man in Fulda offenbar bemüht, den Skandal als „interne Angelegenheit“ herunterzuspielen und zu vertuschen. Wo bleibt da die Hirtensorge?
Und warum diese Scheu vor der Öffentlichkeit?
Freitag, 5. Mai 2006 10:09
Toby: @ adlimina
Öffentlich brauchte keine Distanzierung zu erfolgen, weil es den Skandal „nur“ intern gegeben hat: die
Diözese hat diese skandalöse Broschüe in aller Form zurückgezogen und das Zusammenwirken bzw. Zusammenerscheinen
mit „Pro“ Familia definitiv unterbunden.
Das verstehe ich jetzt nicht. Der Skandal ist doch öffentlich, allein schon durch die Berichterstattung in diversen Publikationen Medien (Kreuz.net, Kath.net, Rundbrief der Aktion Leben e. V.).
Außerdem ist es doch nicht damit getan, dass angeblich irgendwelche Broschüren zurückgezogen werden.
Nicht die Broschüren beinhalten den Skandal, sondern die entsprechenden Veranstaltungen, die keineswegs abgesagt wurden und von denen sich das Bistum Fulda eben nicht distanziert hat.
Woher wollen Sie im übrigen wissen, ob die Prospektauslagen in katholischen Kirchen tatsächlich eingezogen worden sind? Wer will das denn überprüfen?
Man kann einen Skandal nicht dadurch ungeschehen machen, indem man ihn verschweigen will.
Es ist doch wohl das Mindeste, dass sich Bischof Algermissen öffentlich entschuldigt.
Das verstehe ich jetzt nicht. Der Skandal ist doch öffentlich, allein schon durch die Berichterstattung in diversen Publikationen Medien (Kreuz.net, Kath.net, Rundbrief der Aktion Leben e. V.).
Außerdem ist es doch nicht damit getan, dass angeblich irgendwelche Broschüren zurückgezogen werden.
Nicht die Broschüren beinhalten den Skandal, sondern die entsprechenden Veranstaltungen, die keineswegs abgesagt wurden und von denen sich das Bistum Fulda eben nicht distanziert hat.
Woher wollen Sie im übrigen wissen, ob die Prospektauslagen in katholischen Kirchen tatsächlich eingezogen worden sind? Wer will das denn überprüfen?
Man kann einen Skandal nicht dadurch ungeschehen machen, indem man ihn verschweigen will.
Es ist doch wohl das Mindeste, dass sich Bischof Algermissen öffentlich entschuldigt.
Freitag, 5. Mai 2006 07:12
adlimina: Nicht die ganze Wahrheit
Öffentlich brauchte keine Distanzierung zu erfolgen, weil es den Skandal „nur“ intern gegeben hat: die Diözese hat diese skandalöse Broschüe in aller Form zurückgezogen und das Zusammenwirken bzw. Zusammenerscheinen mit „Pro“ Familia definitiv unterbunden.
Donnerstag, 4. Mai 2006 23:20
Beobachterin: nützliche Idioten
„Ausdrucksformen kindlicher Sexualität“ – das riecht nach einem erneuten Vorstoß der Pädophilen.
Lassen wir zehn, zwanzig Jahre vergehen (auch die Homosexuellen waren geduldig), und schauen wir dann, ob es gelungen ist, einem weiteren gesellschaftlichen Unsinn einen Riegel vorzuschieben oder ob der Trend des Laissez-faire weitergeht. Steter Tropfen hat schon manchen Stein gehöhlt.
Hier betätigen sich m.E. nützliche Idioten – wollen wir doch annehmen, daß ihnen hoffentlich nicht klar ist, was sie tun. Besser wird es allerdings dadurch auch nicht.
Lassen wir zehn, zwanzig Jahre vergehen (auch die Homosexuellen waren geduldig), und schauen wir dann, ob es gelungen ist, einem weiteren gesellschaftlichen Unsinn einen Riegel vorzuschieben oder ob der Trend des Laissez-faire weitergeht. Steter Tropfen hat schon manchen Stein gehöhlt.
Hier betätigen sich m.E. nützliche Idioten – wollen wir doch annehmen, daß ihnen hoffentlich nicht klar ist, was sie tun. Besser wird es allerdings dadurch auch nicht.
Donnerstag, 4. Mai 2006 22:57
Niedermünster: BESCHWERDEN SCHLEUNIGST NACH ROM!
Ich kann nur alle auffordern, Beschwerden an die Glaubenskongregation in Rom zu schicken. Kurze darstellung
der Fakten auf einer DINA4 Seite in sachlichem Ton.
Postanschrift: Emmo. Cardinale Prefetto,
Congregazione per la dottrina della Fede,
Piazza del S. Ufficio, 11
I-00193 ROMA
Postanschrift: Emmo. Cardinale Prefetto,
Congregazione per la dottrina della Fede,
Piazza del S. Ufficio, 11
I-00193 ROMA
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