Die Linzer Kirchenzeitung brach kürzlich eine Lanze für die Ordination von Frauen: „Im Licht der theologischen Forschung ist das Amt als Ereignis der Kirche zu sehen und nicht als unmittelbar vom historischen Jesus eingesetzt.“
(kreuz.net, Linz) Die Kirche möge Frauen und Männer in gleicher Weise zu den kirchlichen Weiheämtern
zulassen und damit bestätigen, was in der Praxis vielfach bereits gelebt werde.
Das forderte die sogenannte
‘Interessensgemeinschaft der LaientheologInnen’ in der Diözese Linz vergangene Woche bei ihrer Jubiläums-Vollversammlung
zum 25jährigen Bestehen.
Der Interessensgemeinschaft gehören in der Diözese Linz nach eigenen Angaben
170 Diplomtheologen an.
Als Medium zur Verbreitung ihrer Forderung nach Frauenordination fand die Interessensgemeinschaft
die jüngste Ausgabe der Linzer Kirchenzeitung.
Die Laien bezeichnen sich selber als „theologisch ausgebildet“.
Gleichzeitig gestehen sie, das Argument für die den Männern vorbehaltene Priesterweihe – daß Christus
und die von ihm berufenen Apostel männlich waren – nicht zu verstehen.
„Im Licht der theologischen Forschung
ist das Amt als Ereignis der Kirche zu sehen und nicht als unmittelbar vom historischen Jesus eingesetzt“,
schreiben die Laientheologen in direktem Widerspruch zum Konzil von Trient (1545-1563).
Die Repräsentanz
Christi durch Amtsträger sei auf die Person selber bezogen und müsse vom Mannsein Jesu unterschieden
werden – glauben die Diplomtheologen.
Man sei sich durchaus bewußt, daß die Frauenordination einen
Bruch mit der katholischen Tradition darstellen würde.
Doch an der Deutung anderer theologischer Sachverhalte –
etwa der Schöpfungstheologie – sei abzulesen, daß „neue Erkenntnisse“ das theologische Denken verändert
hätten.
Die Diplomtheologen rechtfertigen ihre Forderung aus der Praxis. „Frauen und Männer haben heute
Aufgaben in der Seelsorge übernommen, die früher ausschließlich von Priestern geleistet wurden.“
Als
Beispiele werden Sakramentenvorbereitung, Predigt, die Feier von Begräbnissen und nicht zuletzt die Pfarrleitung
aufgezählt.
Die Interessensgemeinschaft glaubt, daß viele Laientheologen für das Diakonats- und auch
das Priesteramt geeignet wären.
Aus Solidarität mit den Frauen – denen die Katholische Kirche den Klerikerstand
„nicht erlaubt“ – hätten seit dem Jubeljahr 1983 „viele Männer“ auf die Diakonatsweihe verzichtet.
Bei der Vollversammlung der Diplomtheologen betonte man darum die Notwendigkeit eines neuen Nachdenkens
über das Profil des Diakonenamtes.
Die derzeitige Entwicklung, daß Diakone als Ersatz für die fehlenden
Priester in den Gemeinden eingesetzt werden, entspreche nicht dem Charakter dieses Dienstamtes.
Die dringenden
Probleme um die Personalbesetzungen in den Pfarreien verlangten möglichst schnell nach neuen Perspektiven.
Wenn der Kirche der Grundsatz „Gemeinden sollen leben“ wirklich wichtig sei, müsse sie dafür sorgen,
daß genügend „ordinierte“ Frauen und Männer für die Seelsorge zur Verfügung stehen.
Auf den Personalüberschuß
in den stark rückläufigen protestantischen Gemeinden gingen die Diplomtheologen nicht ein.
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Was kommt noch? Wieder mal so ein jämmerlicher Versuch auf der Basis einer beschränkten Exegese, das
Frauenpriestertum zu rechtfertigen: „Der hist. Jesus hat kein Amt verliehen“ (dagegen steht die Forschungsmeinung
der allermeisten Exegeten) – im gleichen Atemzug: „Das Amt ist ein Ereignis der Kirche“ (als ob sich Jesus
Christus und Kirche trennen ließen) -oder: Geschlecht und Person seien zu trennen (wenn von zwölf Jüngern
des engeren Jüngerkreises zwölf davon Männer waren, kann das doch wohl kein Zufall sein) Das nächste
mal wird sicherlich ein apokryphes Evangelium aus dem Schlamm gezogen, um die Sache der „weibl. sakerdotalen
Machtergreifung“ voranzutreiben … Viel Glück dabei schon hier und jetzt!
Frauenordination Auch wenn ich mich wiederhole, im Apostolischen Schreiben „Ordinatio Sacerdotalis www.wienerzeitung.at/…DokumentPriester.pdf“
von Papst Johannes Paul II. über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe vom 22. Mai 1994, ist klar
ausgesagt dass es keine Frauenordination gibt. Es grüßt, EinChrist
Kardinal Scheffczyk sagte einmal (sinngemäß): Wir wissen letztlich nicht genau, warum Christus es so
bestimmt hat, wir wissen aber, dass er es so bestimmt hat. Ich versuche, diese Realität als mystisches
Faktum vorzustellen, so wie auch andere Gehemnisse des Glaubens zugleich Fakten sind. Es ist so und nicht
bloß „ausgedacht“ oder „dargestellt“.
stat crux Aber: – Wenn Christus der Handelnde ist und – wenn der Priester im Namen der Gemeinde Gott bittet,
dass er in das Opfer der Gemeinde durch seine Macht eingreift: Warum muss die bittende Person ein Mann
sein? Ich versth’s nicht.
Ja, Christus ist der Handelnde, nicht Christa. Wie gesagt: Das ist nicht meine Meinung, sondern lehramtlich
entschieden. Ich versuche doch nur, es begreiflicher zu machen, in einem neo-mythischen Zeitalter, das
mystische Fakten in esoterische Selbstbespiegelung auflöst (von weit links bis weit rechts im theol.
Spektrum). In diesem Punkt ist Rom mit Gewissheit zuverlässig. „Glauben Sie mir!“ So spricht der Herr.
stat crux Es fragt sich, ob man „Christusrepräsentation“ einzig so deuten kann. Handeln „in persona Christi“
meint ursprünglich, dass Christus der Handelnde ist und der Priester sein Werkzeug. Erst später verschiebt
sich die Sichtweise hin auf den Repräsentierenden (den Priester).
Das Opfer: Kein Mythos Ginge es in der Liturgie um eine symbolische Wiedergabe eines Mythos (so heute
von liberalen Bischöfinnen gefeiert), wäre die Frauenordination möglich. Wir treten aber ein in die
Stunde Jesu. Daher ist eine strengere Repräsentanz Christi unabänderbar. Es heißt nicht „Die Leibin
Christae“.
Schöpfungsordnung? >>Als Gott die Welt erschaffen hat, hat der Mann im Vorfeld ganz allein schon allen
Dingen seinen Namen gegeben. Doch seine Freude daran war erst vollkommen, als die Frau da war und sich
mit ihm zusammen darüber freute.<< Die biblische Schöpfungserzählung ist keine Reportage. Also daraus
würde ich nicht Schlüsse auf das Männer- oder Frauenpriestertum ziegen.
Unterschiede Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern existieren allerdings, und sie sind ziemlich
eindeutig. Es ist heutzutage nur leider eine Tendenz, dass Frauen keine Frauen und Männer keine Männer
mehr sein wollen/können/dürfen. Frauen sind die Empfangenden, Frauen ist das Dienen eigen, wobei dies
nicht in dem Sinne gemeint ist, dass man sie ausbeuten darf. Als Gott die Welt erschaffen hat, hat der
Mann im Vorfeld ganz allein schon allen Dingen seinen Namen gegeben. Doch seine Freude daran war erst
vollkommen, als die Frau da war und sich mit ihm zusammen darüber freute. Das war ihr erster Dienst am
Menschen.
Dass weibliche Menschen die Kinder bekommen ist nur der auffälligste Unterschied. Der Unterschied existiert.
Ihn hinsichtlich der Ordination zu überspielen ist die Kirche nach „endgültiger“ päpstlicher Entscheidung
nicht befugt. Näher auszuleuchten wäre die Partizipation des Allg. Priestertumns aller Getauften / Gefirmten.
Da aber das ministerium des Diakons eine ordnungsgemäße Vorbedingung für das Priestertum (und Bischofsweihe),
wäre es irreführend, eine Pseudo-Gerechtigkeit durch Diakoninnen „einzuführen“. Man konzentriere sich
darauf, was „außerhalb“ (am Ort des Subdiakonats) plausibel sein könnte.
Gleichmachung Ich finde es schon eine Unverschämtheit, daß ich als Mann keine Kinder bekommen darf.
Ich finde, wir sollten endlich mal in der Kirche abstimmen, daß auch Männer Kinder bekommen dürfen.
Ich will auch endlich gleichberechtigt sein!!!
Jeder Getaufte hat zu Christus eine Beziehung, auch jede Getaufte. Aber die Beziehungen sind unterschiedlich.
Dieser Unterschied ist naturgegeben und in der Ordnung der Gnade nicht „überspielbar“. Eine Frau betet
anders zu Christus als ein Mann. Die Ordination bedeutet eine Einordnung der „Gottesmänner“ in die Ordnung
Christi, eine Absage an die „Selbstherrlichkeit“. So ist es gemeint, auch wenn es so selten gelebt wird.
Solange der „kleine Unterschied“ beachtlich bleibt, kann es keine Frauenordination geben. Das ist nicht
meine Meinung, sondern Überzeugung der Kirche, der Braut Christi.
Ähnlichkeit und Repräsentanz Wenn der Priester der eigentlich Handelnde wäre und wenn allein die Einsetzungsworte
konsekratorischen Charakter hätten, könnte man diese Meinung akzeptieren. Die alten Eucharistiegebete
zeigen aber: Der Bischof bzw. Priester bittet im Namen der Gemeinde Gott (bzw. den Heiligen Geist), dass
ER handelt. Die Einsetzungsworte sind Teil der Anamnese (Gedächtnis von Gottes Heilswirken), die Epiklese
(Bitte um das Wirken des Hl. Geistes an der Gemeinde und an den Gaben) steht nach den Einsetzungsworten.
(Siehe etwa das Eucharistiegebet der Traditio Apostolica.) Warum sollte eine Frau Gott nicht um sein Eingreifen
bitten können? (Übrigens: es gab in der Alten Kirche Eucharistiegebete ohne Einsetzungsworte, aber nie
Einsetzungsworte ohne Eucharistiegebet!)
Ähnlichkeit und Repräsentanz Wer den Einsetzungsbericht ernstnimmt, kann sich eine Konsekration durch
eine Frau nicht wirklich vorstellen: „Das ist mein Leib.“ Eben nicht. Eine Theologie, welche die Inkarnation
ernstnimmt, muss so konkret „argumentieren“. Eine „Konsekration“ aus weiblicher Hand währe nur Analogie,
Nachahmung, aber nicht Repräsentanz Christi. Wem das Schauspiel genügt, kann die Frauenordination wollen.
Wem die apostolische Sukzession was wert ist, der muss sie ablehnen.
@Ein Christ, @Höck @EinChrist: Nympha war eindeutig eine Frau, da im griechischen Text das Femininum
des Possesivpronomens (*autês*) verwendet wird. @Höck: Warum soviel Spott? Man kann doch auch sachlich
antworten!
Der Wortlaut der päpstlichen Entscheidung ist so dicht als nur möglich an eine Definition mit Unfehlbarkeitscharakter
herangerückt, dass wahrscheinlich auch kein Konzil mehr davon abrücken könnte. Da aber ex cathedra-Entscheidungen
bewusst selten gesetzt werden (seit 1870 nur 1 Mal: 1950) wäre es im Vergleich zu den dogmatischen Definitionen
von 1854 und 1950 albern gewesen, in dieser die gottgewollte KIRCHENORDNUNG betreffenden Frage (die wichtig,
aber deutlich unwichtiger als Immakulata und Assumpta ist) zu feierlich aufzutreten. Diese Entscheidung
ist eindeutig genug. Roma locuta, causa finita. „Worauf Sie sich verlassen können…“
EinChrist Nymphas (unklar ist, ob es sich um einen Mann namens „Nymphas“ oder eine Frau namens „Nympha“
handelt!) aus Laodizea, in dessen Haus sich die Christen zum Gebet zusammenfanden, und seine Hausgemeinde
läßt Paulus im Kolosserbrief grüßen. Weiteres ist uns über diese Persönlichkeit nicht bekannt. Das
Thema Frauenordination in der Kath. Kirche kommt immer wieder ins Gespräch, führt aber zu nichts. Ohne
eine weitere Wertung zu geben biete ich diesen Link zur Information an: Ordinatio Sacerdotalis www.stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm
Es grüßt, EinChrist
@Höck Und was ist mit „Nympha und der Gemeinde in ihrem Haus“ (Kol 4,15)? Offensichtlich war sie die
Vorsteherin dieser Gemeinde (da kein Mann als Vorsteher genannt wird).
Diakon, Priester, Bischof Die Weihe wird hier viel zu sehr als formale Bedingung zur Machtausübung interpretiert,
zu wenig aber als Absage Christi an die Selbstherrlichkeit. Das Sakrament regiere die Kirche! Gegen die
Selbstfraulichkeit hat Jesus nichts. Eine Frau braucht keine „Lizenz“, um ihr Glaubensleben zu leben.
Die Gottesmänner aber dürfen nicht aus eigenem Recht auftreten. Zur Repräsentation Christi in der Gemeinde,
sobald sie über die allgemeine Partizipation der Getauften hinausreicht, muss ein Mann eine Berufung
Christi vorweisen, welche die Kirche bestätigt haben muss. Wird hierzu auch „Zugang“ für Frauen verlangt,
so zeigt das an, wie sehr die Kirche sich heute noch in Ähnlichkeit zur Staatsverwaltung wahrnimmt und
wie wenig in der Imitatio Christi.
@Schnabeltierkönig Jesus hat aber auch nur 12 Juden als Apostel ausgewählt, keine Samariter, Griechen
oder Römer. Folglich dürften nur Juden das Apostelamt fortsetzen, oder?
Thema vom Tisch. Das Thema ist doch schon vom Tisch. Johannes Paul II. hat’s verboten, und alle Gläubigen
sollen sich daran halten, dass die Kirche keine Vollmacht hat Frauen die Priesterweihe zu spenden. AUS!
Jesus wählte 12, 12 Männer. Er hätte auch Frauen wählen können, hat Er aber nicht. Und das hat Er
nicht nur deswegen nicht getan, weil der Zeitgeist dagetan war, denn andere Dinge gegen die der Zeitgeist
war, hat Er ja auch gemacht. o^/
katholizismus und Frauen Die Abwertung der Frauen hat sehr viel gemeinsam mit dem Islam. Der Katholizismus
hat das Christentum zur Religion verkommen lassen. Religion ist der menschliche Versuch, sich selbst zu
erlösen. Dieses aber ist ein irrweg, denn JESUS CHRISTUS hat und bereits erlöst. Dieses ist ein Gnadengeschenk
des Dreieinigen GOTTes an die Menschen, vermittelt durch den Heiligen Geist, das wir in diesem Glauben
annehmen dürfen. Kein Papst, keine Tradition, keine vom Klerus ernannten Heiligen oder anderes schmückendes
Beiwerk! Wem der allvollkommene GOTT allein nicht genügt, wird sich auf der anderen Seite wiederfinden.
–---- „Eunuchen für das Himmelreich“… Als ich darauf kurz nach meiner Konversion mal meinen nun nicht
gerade konservativen NOM-Pfarrer ansprach, konnte selbst der nur müde darüber lächeln… Aber auch
mir war schnell klar, dass das wohl keine Lektüre ist, die mich im katholischen Glauben weiterbringt,
es ist Schund, mehr nicht. Da kann man sich auch mit der BILD-Zeitung im Glauben weiterzubilden versuchen…
Im übrigen empfehle ich – ganz besonders auch Brigitte Bussmann, jaja, dass eine Pastoralreferentin die
Frauenordination verlangt, passt geradezu wunderbar ins Bild und bestätigt alle Vorurteile, die ich vielleicht
haben könnte… – „Vom Priestertum der Frau“ von Oda Schneider, ISBN 3930309009. Es führt zu weit, daraus
zu zitieren, aber dieses Buch sei wirklich allen Frauen, die wirklich FRAU sein wollen und ihre Rolle
in Gottes Schöpfungsplan erkennen und annehmen wollen, mal ans Herz gelegt! Und wie sagt sie auch so
schön in bezug darauf, dass Frauen eben nicht Priester werden dürfen (und zwar weil das Gottes(!) Wille
ist), „von einer „Benachteiligung“ kann hier ebensowenig die Rede sein wie etwa beim Vergleich von Vögeln
und Fischen. Man kann nicht sagen, dass der Fisch benachteiligt wurde, weil das Wasser und nicht die Luft
sein Element ist“.
@ sirilo …Eunuchen für das Himmelreich…Warum zitieren Sie hier nicht gleich den „Pfaffenspiegel“,
oder den „Stürmer“… wer sein Wissen und seine Informationen aus solchen Schriften bezieht, dem ist
auch nicht zu helfen
Can. 230 § 1 Auch der Lektor und der Akolyth „schweigt“ in der Gemeinde; nicht ganz so, wie die Paulusstelle
es buchstäblich meint, aber der Aussagesinn ist noch zu retten. „Das Wort ergreift“ der Priester an Christi
statt, wenn der der Eucharistie vorsteht. Dieses Handeln kann niemandem nur aufgrund der Taufe zugewiesen
werden. Denn das würde die Gleichheit der Taufgnade verletzten. Gerade weil die Taufe allen eine „Teilhabe“
am Priestertum Christi zuwendet, darf es nicht bloßen Rechtsverfügungen der kirchl. Struktur überlassen
bleiben, wer über dies „vor“ die Gemeinde treten darf. Dazu bedarf es eines besonderen Rufs, welchen
die Kirche in der Weihe bestätigt. Die Erscheinungsformen liturgisch-diakonischer Partizipation außerhalb
des Weihesakramentes können jedoch dem Pauluswort „weder Mann noch Frau“ (sondern Einer in Christus,
„gleichberechtigt“) gemäß geöffnet werden. Deshalb formulierte bereits Paul VI. in Ministeria quadam
(1972), VII., dass der Auftrag zum Lektor und Akolyth nach Tradition der Kirche (so auch can. 230; nicht
göttlichen Rechts!) Männern vorzubehalten ist. Das aber ist änderbar.
„Da gibt es nicht mehr Mann und Weib“ Wie verträgt sich eigentlich die Weigerung der Kirche, Frauen zum
Priestertum zuzulassen, mit Paulus’ Aussage im Galaterbrief (3, 27 ff.): „Denn ihr alle, die ihr auf Christus
getauft seid, habt Christus angezogen. Da gibt es nicht mehr Juden und Griechen, Sklaven und Freie, Mann
und Weib. Denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. Folglich: Wenn ihr Christus angehört. so seid ihr
Abrahams Nachkommenschaft, Erben der Verheißung.“ Gilt das nun oder nicht? (Wenn ich allerdings in „Eunuchen
für das Himmelreich“ nachlese, was die erlauchten Gottesgelehrten im Laufe der Jahrhunderte Gehässiges,
Hämisches und Verächtliches über die Frau geschrieben haben, dann wundere ich mich nicht, daß sie
ein so defektives Wesen vom Altar fernhalten wollen.)
Das Messopfer: Kein Mythos Nach der 2000-jährigen Überzeugung der Kirche „funktioniert“ das Messopfer
nicht, wenn eine Frau versucht, es darzubringen. Das gibt es einfach gar nicht und bislang behauptet auch
keine Konfession, dass dieser Akt in persona christi „geschlechtsneutral“ vollzogen werden kann. Kirchliche
Gemeinschaften, die Frauen ordiniert haben, haben „Subdiakone“ mit einer Vollmacht zur Gedächtnisfeier
ausgestattet. „Tut dies zu meinem GEDÄCHTNIS.“ Wer aber erkennt, dass es um „TUT DIES“ (zu meinem Gedächtnis)
geht, kann keine Frau ordinieren wollen. Die übrigen Probleme betreffen die Zuordnung zur Eucharistie
als Mitte des kirchlichen Lebens. Eine stärkere Partizipation von Laien ist möglich, aber m.E. ist auch
der Diakonat der Frau ausgeschlossen.
Frauenordination Die Frauenordination ist schon längst überfällig, aber leider können die Männer
der Kirche, die das Sagen haben, mehr oder weniger zölibatär leben und sich somit in der Regel von der
Frau, die als sexuelle Verführerin des Mannes gesehen wird, nur schwer für eine Weihe der Frau als Diakonin
oder gar als Priesterin entscheiden. Kürzlich betonte der Bischof von Basel, das hierfür ein Konzil
einberufen werden müsste. Er meinte dies sicherlich etwas ironisch. Wenn die Männer der Kirche sich
klar machen würden, dass es gar kein Christentum ohne die Frau geben würde, wäre schon viel gewonnen.
Nach seiner Auferstehung erschien Christus zuerst einer Frau, nämlich Maria Magdalena. Warum wohl, doch
nicht nur weil Frauen ein größeres Sprachzentrum im Gehirn besitzen, sondern, ich will nicht femenistisch
sein, weil Frauen rein psychologisch ihre Erfahrungen besser an den „mann an die frau“ bringen können.
quod Deus avertat Frauenordination klingt nach Herrenschwangerschaft. So brutal muss man das sagen. Man
kläre doch bitte endlich Can. 230 § 1 (Streichung des ersten Wortes genügt). Partizipation von Frauen
im kirchlichen Gefüge ist im Sinne des „Subdiakonats“ vorzugswürdig. Papst Paul VI. hat in Ministeria
quaedam (VI.) gestattet, dass die Bischofskonferenz den zum Akolythen beauftragten Laien als Subdiakon
bezeichnen darf. Da Pfarrerinnen auch nur „Subdiakone“ mit erweiterten Leitungsbefugnissen sind, wäre
die Theologie des Allgemeinen Priestertums zu studieren, anstatt in die Falle zu laufen, die Ordination
in ein der Gleichberechtigung zugängliches „Amt“ umzudeuten.
@ mahner Opus Dei-Priester schreibt man groß und mit Bindestrich. Davon abgesehen: Auch hier in Köln,
St. Pantaleon, wird von den Opus Dei-Leuten eine sehr feierliche und würdige NOM zelebriert. Mit vernünftig
gekleideter, andächtiger Gemeinde und niveauvollen Predigten. Kann ich empfehlen. Opus Dei ist jedenfalls
hier viel besser als sein Ruf.
@ mimi Langsam und schleichend… oh, doch… genauso sehe ich das… Ausnahmen mögen allenfalls die
Regel bestätigen… und wenn Sie nicht blind und taub sind, können Sie das auch beobachten… das ist
am Verhalten der NOM-Messbesucher deutlich abzulesen… Das sagt überhaupt nichts aus. Würde ich mir
zehn Jugendliche ohne Einweisung von der Straße nehmen und mit ihnen zu stillen Messe gehen, dann würden
die trotzdem rein gar nichts kapieren und auch nicht gläubiger werden. Dieses Problem ist nicht primär
in der Liturgie (es sei denn, die Liturgie degeneriert zum Kasperletheater, aber gehen wir mal von einer
korrekt zelebrierten Messe aus), sondern die hundsmiserable religiöse Bildung, die schon bei den Kindern
beginnt. Sie als Konvertitin haben da ganz andere Voraussetzungen, Sie haben sich ernsthaft mit dem katholischen
Glauben auseinandergesetzt. Das fehlt bei 80% der Leute, von denen Sie meinen, sie seien wegen der NO-Messe
vom Glauben abgefallen. Und würdest DU vielleicht im NOM heiraten wollen? Am besten vor Kardinal Lehmann,
HAHAHA!!! Der Ehebund wird vor Gott geschlossen, das Sakrament spenden sich die Eheleute gegenseitig.
Der Assistent oder seine Auffassungen sind piepegal, wichtiger ist eher die Einstellung des Priesters,
der das Vorbereitungsgespräch führt. Aber selbst das ist relativ, wenn man verstanden hat, worum es
bei der Ehe geht.
@ mimi und Rest Ich habe Gott sei Dank einen opus dei Priester gefunden zum Beichten. Aber davor war ich
auch bei Pius X, nachdem mich ein NOM Priester („in der Einheit mit Rom“) ernsthaft fragte, warum ich
denn zu ihm käme – wegen „so Etwas“ … Da liegt meines Erachtens wirklich ein Notstand vor- Ich bin
als Gläubiger wirklich nicht verpflichtet die ganze Umgebung abzuklappern, auf der Suche nach einem katholischen
Beichtvater – die Kirche hat dafür zu sorgen, daß den Gläubigen ausreichend Gelegenheit geboten wird.
Eine gute Analyse gibt es von Prof.em. May
Purer Unfug? (…)Das ist purer Unfug. Langsam und schleichend… oh, doch… genauso sehe ich das…
Ausnahmen mögen allenfalls die Regel bestätigen… und wenn Sie nicht blind und taub sind, können Sie
das auch beobachten… das ist am Verhalten der NOM-Messbesucher deutlich abzulesen… Mir persönlich
ist bislang keine Pfarrei bekannt, wo ich wirklich hingehen könnte, wenn ich die FSSP nicht hätte. HK,
verbotene da nicht benötigte Laienkommunionspender, muntere Unterhaltungen im Kirchenraum, Kniebeugen
nicht zum Tabernakel (wenn überhaupt, lieber wird ja der Bekannte begrüßt als Jesus), 2. Hochgebet
ohne katholischen Inhalt und, und, und. Von den ganzen unkatholischen Predigten ganz zu schweigen. Ich
hab meine Odysseen wirklich satt. Beichte und Ehespendung jedoch nicht Das ist ein Problem, ja. Immer
wenn ich die Gläubigen in den Beichtstuhl hab gehen sehen, wurde mir ganz unwohl im Magen. Und doch:
ich wüsste nicht, wohin ich gehen sollte, hätte ich meinen FSSP-Beichtvater nicht. Ich kann – OHNE ZU
ÜBERTREIBEN – behaupten, dass mir in einem bestimmten Bereich bis heute nicht klar wäre, was schwere
Sünde ist… denn ein NOM-Priester wollte mir eine schwere (sic!) Sünde ausreden… Wir haben da einen
echten Notstand… Und würdest DU vielleicht im NOM heiraten wollen? Am besten vor Kardinal Lehmann,
HAHAHA!!! Wo sollen sie hin, die armen, die keine andere Möglichkeit haben?!?!?!
NOM versus FSSPX versus FSSP … um es ehrlich zu sagen, haben wir nichts besseres zu tun als uns gegenseitig
in die fr… zu hauen. wer besser ist oder schlechter. hier geht’s aber ums eingemachte, wenn ihr noch
nicht draufgekommen seid. die sogenannten und auch selbsternannten obertheologInnen lachen sich ins faeustchen
ueber unsere kleinkraemerei. diskussion setzt aber voraus, dass die beiden diskutanten annaehernd das
gleiche wissen aber verschiedene standpunkte haben. sonst endets wie hier im stammtischgebrabbel. buendeln
wir doch unsere energien aehnlich einem laser und heizen dorthin, wo’s notwendig ist.
@ Mimi Aber verrate mir doch mal, wo all die armen anderen hingehen sollen, die diese Möglichkeiten nicht
haben? Sollen denn alle Katholiken vom Glauben abfallen? Sie stellen das so hin als würde jeder, der
den NOM regelmäßig besucht vom Glauben abfallen. Das ist purer Unfug.
@Mimi Ich denke, dass jedes weitere Wort hier zwecklos ist. Eher umgekehrt! Ich kann nicht meine eigene
fehlerhafte Stellung damit rechtfertigen, daß ich auf die Fehler anderer zeige, die anderen aber machen
das auch so, sind wir im Kindergarten? Die Einheit muß auch de facto und de jure gegeben sein! … denn
Rom teilt Eure Auffassung offensichtlich nicht… es bleibt Euer Privatgekeife. Wenn es nur gekeife wäre,
wo ist die Einheit, wo untersteht die Piusbruderschaft dem Pontifex maximus, wo sieht Rom das anders???
bei einem SEHR angesehenen Priester zu feiern, der Deine Ansicht im übrigen wohl auch nicht teilt. Ich
wüßte nicht, daß gerade ein Kirchenrechtler behaupten würde, daß die Piusbruderschaft die volle Einheit
mit Rom hat! Wo soll er dies gesagt haben? Aber verrate mir doch mal, wo all die armen anderen hingehen
sollen, die diese Möglichkeiten nicht haben Die Gläubigen können dort in die Messe gehen. Das sagt
auch Rom. Beichte und Ehespendung jedoch nicht Dich kann ich indes zu diesem Thema nun wirklich nicht
mehr ernstnehmen. Schade, dann nimmst Du die Kirche und die Jurisdiktion wohl auch nicht so ernst???
@Maledica Ich denke, dass jedes weitere Wort hier zwecklos ist. Warum triffst Du Dich eigentlich nicht
mal auf einen Kaffee mit Gandalf?! Ihr könntet prima gemeinsam über die ach so böse Piusbruderschaft
herziehen… Aber Ihr werdet Euch mit Sicherheit BEIDE irgendwann ziemlich wundern… denn Rom teilt Eure
Auffassung offensichtlich nicht… es bleibt Euer Privatgekeife. Wenn ich mich recht entsinne, hast Du
die Möglichkeit, ganz bei Dir in der Nähe theoretisch täglich eine Hl. Messe bei einem SEHR angesehenen
Priester zu feiern, der Deine Ansicht im übrigen wohl auch nicht teilt. Ist Dir eigentlich klar, was
ein Geschenk von Gottes großer Gnade das ist?! Ich bin auch von Herzen dankbar, dass ich die FSSP hier
relativ in der Nähe habe. Aber verrate mir doch mal, wo all die armen anderen hingehen sollen, die diese
Möglichkeiten nicht haben? Sollen denn alle Katholiken vom Glauben abfallen? Und in anderen Threads lässt
Du doch am NOM selbst kein gutes Haar!!! Es gibt halt nicht überall Indulte! WO sollen die Leute denn
hingehen, WO?!?! Da muss man es der FSSPX hoch anrechnen, dass sie sich immer mehr um Ausbreitung bemühen
und ihren Dienst am Gläubigen so ernstnehmen. Dich kann ich indes zu diesem Thema nun wirklich nicht
mehr ernstnehmen.
Frauenpriestertum Schon im Artikel vom 5.Oktober 2005 in Kreuz.net Keine Diskussion ueber Frauenpriesterinnen
www.kreuz.net/…ticle.1979-page.html erlaubte ich mir die folgende Katechese aus dem Familienleben zu
posten: meine Tochter, 11 Jahre, fragte mich vor kurzem: „Warum darf ich nicht Priesterin sein?“ Ich (aus
dem Bauch heraus): „Du bist es schon!“ Sie entrüstet: „Papa, red keinen Blödsinn“ Ich: Nein, ich mein’s
Ernst. Sie unsicher: Und wieso? Ich: Was hast Du als Frau mit dem Weihepriester gemeinsam, was ich als
Mann und Familienvater nie erreichen kann? Sie: Keine Ahnung. Ich: Ihr beide könnt Leben schaffen, der
Priester durch die Wandlung von Brot und Wein zu Fleisch und Blut Christi und Du durch die Empfaengnis.
Nebstbei, viele von uns erinnern sich sicherlich an die alte Sitzordung mit Blick zum Hochaltar in den
röm.-kath. Kirchen, Frauen links und Männer rechts. Rechts die Epistelseite, links die Evangeliumseite,
Zufall? Kaum. Das Erschuetternde an diesen Publikationen ist immer, wie dies schon Robert Spaemann beschrieb,
dass Derjenige, der ein Tabu bricht, zumindest argumentativen Vorsprung hat. Die Provokationen mancher
Redakteure bzw. der fehlende Mut des Ortsordinarius, hier durchzugreifen, scheinen aber durchaus System
zu haben.
@Mimi Du haust immer nur auf die FSSPX drauf. Ooooooooooooooooh, die arme Piusbruderschaft! Die sichtbare
Einheit in sichtbarer Einheit: Eingliederung in die Hierarchie! ist nicht nur eine Farce, welche man mal
so nebenbei außer Acht lassen kann! Alles andere ist ja gut katholisch. Die sichtbare Einheit ist ein
äußerst wichtiges Element! Aber Rom muß ja umkehren, ich vergas… …es werden also weiter blose Lippenbekenntnisse
bleiben… …Ehen werden weiterhin geschlossen werden, fraglich ob gültig… …Absolutionen werden
auch weiterhin gespendet werden, fraglich ob gültig…
@Maledica Und wieder einmal mehr auf die anderen gezeigt und von sich abgelenkt. Bevor mir jetzt gleich
wirklich die Geduldsschnur reißt, pack Dich bitte mal an die eigene Nase und bete still ein Ave Maria…
also wirklich… Du haust immer nur auf die FSSPX drauf. Und dabei guckst Du weder nach links noch nach
rechts. Bonaventura, der noch weniger etwas mit der FSSPX zu tun hat, als ich es habe, haben Dir lediglich
versucht klarzumachen, dass Du mit Deiner „sichtbaren Einheit“ nicht argumentieren kannst! Und was machst
Du? Erzählst was von „von sich abgelenkt“?! Das ist im Fall von Bonaventura äußerst lustig und in meinem
eigentlich ebenso. Mit Provokationen kommt keine Seite weiter. Das gilt grundsätzlich und für alle Bereiche
des Lebens. Wenn ich es mir recht überlege, kann ich mich auch gar nicht erinnern, von Dir jemals etwas
positives gelesen zu haben… warum ist Dein virtueller Nick eigentlich immer so negativ?!
@Bonaventura et Mimi Und wieder einmal mehr auf die anderen gezeigt und von sich abgelenkt. Dann brauchen
wir ja uns gar nicht weiter um eine wirkliche Einheit bemühen, denn die anderen machen immer etwas falsch.
Ach ja, ich vergas Rom muß sich ja bekehren! Welch eine Anmaßung!
Sichtbare Einheit Sichtbare Einheit ist jedoch mehr, als blose Lippenbekenntnisse. Lieber Maledica, was
ist denn die „sichtbare Einheit“ Deiner Meinung nach? Es gab darüber auf Kath.net schon mal eine Diskussion…
und meiner Meinung nach ist das einfach völliger Quatsch… denn wenn es hart auf hart kommt, gibt es –
so denke ich – bei den NOM-Priestern und NOM-Katholiken viel, viel mehr, die tatsächlich diese Einheit
ablehnen, die Einheit zu Papst und Bischof! Wo mir auf mein damaliges „mein Favorit für den Papst war
Kardinal Meisner“ entgegenschlug, „wäre er es mal geworden, dann wären wir ihn los“ usw. usw. Jeder
liturgische Missbrauch ist ein Verstoß gegen die Einheit, und nenn mir EINE Pfarrei ohne irgendeinen
liturgischen Missbrauch, und sei er auch nur klein!!! Nein, diese „sichtbare Einheit“ ist für mich eine
Milchmädchenrechnung… Bitte hör auf damit, ständig wieder über die FSSPX herzuziehen… ich mag
die Negativkommentare von FSSPXlern gegenüber der FSSP nicht, aber ich mag es auch nicht andersrum. So
führt das zu nichts. Wir wollen doch alle dasselbe!!! (PS: Wir sehen uns übrigens Pfingsten… nur mal
so als Hinweis…)
@maledica Und WO ist bitte bei weit über 80% der Diözesanpriester eine EINHEIT mit dem Papst zu sehen
die Ihrem Anspruch gerecht wird ? Auf Diözesaner Ebene finde ich noch weit aus weniger als Lippenbekenntnisse
oder ein Bild des Heiligen Vaters! Gehen Sie doch mal zu den Priestern, hören Sie sich die Predigten
an, Besuchen Sie die Versammlungen. Dort hört man nichts als Feindschaftsbekundungen dem Papst gegenüber,
Gegenüber Rom und was am schlimmsten ist, FEINDSCHAFT GEGEN DEN WAHREN KATHOLISCHNE GLAUBEN Verwerfen
Sie den Glauben das nur der, welcher in eine Diözese inkardiniert ist in Einheit mit dem Apostolischen
Stuhl steht. Die mag formal und de iure vielleicht gegeben sein. Aber die Einheit im wahren Glauben, im
unveränderlichen Glauben ist nicht da!
@Hr. Heger Ach und weil es so viele Mißstände gibt, da braucht man sich nicht um die Einheit bemühen
und darf weiter sein eigenes Süppchen kochen??? So kann man immer auf die Anderen deuten, die so böse
sind und stets von sich selbst ablenken. Dies kann man dann immer wieder aufs neue als Alibi anführen.
Ach ja und wir beten ja auch für den Papst und haben auch noch ein Bild von ihm aufgehängt. Sichtbare
Einheit ist jedoch mehr, als blose Lippenbekenntnisse. Nicht immer auf den Splitter deuten, sondern den
Balken im eigenen Auge sehen!
Irrige Theologie! Was sind das für „Theologen“? Man braucht doch nur 2-3 Semester Alte Kirchegeschichte
(vielleicht sogar weniger) um dieses Thema abzuhacken, zu empfehlen wären da Werke von Prof. Johannes
Hoffmann, bei dem ich selber die Vorlesung gehört habe, dessen Lieblingsgebiet ist besonders die Frauen
in den ersten Jahrhunderten: Die Quellen geben höchstens her, dass es Diakonissinen gab, nie Priesterrinnen
das ist eine Behauptung aus der Luft gegriffen, die Diakonissinen würden auch nur zur Taufe eingesetzt
da in einigen Gebieten eine Ganzkörpersalbung erfolgte und dieses, da die Katechumnenen nackt waren verständlicherweise
nicht von einen Mann gemacht werden konnte. Dieses Amt verschwand vollkommen beim Konzil von Nizäa dort
wurde festgelegt, es gibt keine Diakonissen und folglich auch keine Weihe die haben keinen Anteil am Sacerdotium.
Welche Prof. haben diese angeblichen Laientheologen gehört? So alte Dinos die keiner mehr ernst nimmt?
Drewermann, Hans Küng und Konsorten Statt so einen Unsinn zu drucken, hätte die Zeitung lieber etwas
über den Glauben gebracht, was aufbaut.
Mich wundert gar nichts mehr… … und wenn ich jedes Mal, wenn ich sowas lese, mit dem Kopf schütteln
wöllte, müsste dieser sich ja den ganzen Tag drehen wie ein Ventilator… Im übrigen kann ich mich
wunderbar an ein Bibelteilen im kleinen Kreis mit unserer Pastoralreferentin erinnern, wo sie eben auch
nicht verstehen konnte, warum sie (bzw. Frauen generell) nicht Priester werden kann. Wir sprachen über
die Bibelstelle, wo Jesus das Priestertum einsetzt. Eine andere Mitdiskutantin warf mir vor, ich wolle
das ja nur nicht anders sehen… aber was gibt es da anders zu sehen? Für mich war das immer schon völlig
eindeutig, selbst als ich noch evangelisch war… Aber es ist trotzdem schon unglaublich, dass diese Laientheologen
als Medium, um ihren Müll zu verbreiten, ausgerechnet eine Kirchenzeitung bekommen haben…
Warum diese Aufregung ? Ich kann diese Große Aufregung um die „Weihen“ von „Priesterinnen“ und „Bischöfinnen“
überhaupt nicht verstehen. Ich kann mit gutem Gewissen sagen das ich ein überzeugter,praktizierender,
römischer Katholik bin. Mit gleicher Überzeugung kann ich sagen: Sollen Sie doch Frauen „weihen“ ! Das
ist das selbe als würde man einer Katze die Hände auflegen! Es handelt sich hier im weiteren Sinne um
einen sog. defectus materiae Also eine beschädigte bzw. falsche Materie für die Weihe. Ebenso wie man
in einer Heiligen Messe keinen Krug mit Bier konsekrieren könnte kann man keine Frau zu einer „Priesterin“
weihen. Wenn sie Spaß dran haben sollen sie halt „Weihe spielen“ Meines Erachtens tut man solchen „Theologen“
nur einen Gefallen wenn man zulässt das sie sich selbst immer wieder thematisieren. Also Schluß damit!
Schönes Wochenende =)
Was kommt als Nächstes? Warum wundert mich das alles noch? Jesus hat ja vor falschen Propheten gewarnt.
Mich würde jetzt nur noch interessieren, was für ein Unsinn denn als Nächstes folgen wird? Heisst es
dann vielleicht plötzlich, dass Jesus gar kein Mann gewesen wäre? Oder dass es Jesus gar nicht geben
würde? Oder vielleicht kommt jemand auf die Idee, dass Jesus am Südpol gelebt hätte und ein Ausserirdischer
vom Mars wäre?!
„volle Einheit“ Tja, solche interessanten Beiträge liest man heute eben nur in Presseorganen von Bistümern,
die „in voller Einheit mit der Kirche“ stehen, aber keineswegs in Mitteilungsblättern der bösen Tradis,
die erst noch zur „vollen Einheit“ geführt werden müssen. MfG Christoph Heger