Frauenordination
Nicht vom historischen Jesus eingesetzt
Die Linzer Kirchenzeitung brach kürzlich eine Lanze für die Ordination von Frauen: „Im Licht der theologischen Forschung ist das Amt als Ereignis der Kirche zu sehen und nicht als unmittelbar vom historischen Jesus eingesetzt.“
(kreuz.net, Linz) Die Kirche möge Frauen und Männer in gleicher Weise zu den kirchlichen Weiheämtern zulassen und damit bestätigen, was in der Praxis vielfach bereits gelebt werde.

Das forderte die sogenannte ‘Interessensgemeinschaft der LaientheologInnen’ in der Diözese Linz vergangene Woche bei ihrer Jubiläums-Vollversammlung zum 25jährigen Bestehen.

Der Interessensgemeinschaft gehören in der Diözese Linz nach eigenen Angaben 170 Diplomtheologen an.

Als Medium zur Verbreitung ihrer Forderung nach Frauenordination fand die Interessensgemeinschaft die jüngste Ausgabe der Linzer Kirchenzeitung.

Die Laien bezeichnen sich selber als „theologisch ausgebildet“. Gleichzeitig gestehen sie, das Argument für die den Männern vorbehaltene Priesterweihe – daß Christus und die von ihm berufenen Apostel männlich waren – nicht zu verstehen.

„Im Licht der theologischen Forschung ist das Amt als Ereignis der Kirche zu sehen und nicht als unmittelbar vom historischen Jesus eingesetzt“, schreiben die Laientheologen in direktem Widerspruch zum Konzil von Trient (1545-1563).

Die Repräsentanz Christi durch Amtsträger sei auf die Person selber bezogen und müsse vom Mannsein Jesu unterschieden werden – glauben die Diplomtheologen.

Man sei sich durchaus bewußt, daß die Frauenordination einen Bruch mit der katholischen Tradition darstellen würde.

Doch an der Deutung anderer theologischer Sachverhalte – etwa der Schöpfungstheologie – sei abzulesen, daß „neue Erkenntnisse“ das theologische Denken verändert hätten.

Die Diplomtheologen rechtfertigen ihre Forderung aus der Praxis. „Frauen und Männer haben heute Aufgaben in der Seelsorge übernommen, die früher ausschließlich von Priestern geleistet wurden.“

Als Beispiele werden Sakramentenvorbereitung, Predigt, die Feier von Begräbnissen und nicht zuletzt die Pfarrleitung aufgezählt.

Die Interessensgemeinschaft glaubt, daß viele Laientheologen für das Diakonats- und auch das Priesteramt geeignet wären.

Aus Solidarität mit den Frauen – denen die Katholische Kirche den Klerikerstand „nicht erlaubt“ – hätten seit dem Jubeljahr 1983 „viele Männer“ auf die Diakonatsweihe verzichtet.

Bei der Vollversammlung der Diplomtheologen betonte man darum die Notwendigkeit eines neuen Nachdenkens über das Profil des Diakonenamtes.

Die derzeitige Entwicklung, daß Diakone als Ersatz für die fehlenden Priester in den Gemeinden eingesetzt werden, entspreche nicht dem Charakter dieses Dienstamtes.

Die dringenden Probleme um die Personalbesetzungen in den Pfarreien verlangten möglichst schnell nach neuen Perspektiven.

Wenn der Kirche der Grundsatz „Gemeinden sollen leben“ wirklich wichtig sei, müsse sie dafür sorgen, daß genügend „ordinierte“ Frauen und Männer für die Seelsorge zur Verfügung stehen.

Auf den Personalüberschuß in den stark rückläufigen protestantischen Gemeinden gingen die Diplomtheologen nicht ein.
      
56 Lesermeinungen
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#61   Christian Hüller   00:32:41 | Dienstag, 15. August 2006
Was kommt noch?
Wieder mal so ein jämmerlicher Versuch auf der Basis einer beschränkten Exegese, das Frauenpriestertum zu rechtfertigen:
„Der hist. Jesus hat kein Amt verliehen“
(dagegen steht die Forschungsmeinung der allermeisten Exegeten)
– im gleichen Atemzug:
„Das Amt ist ein Ereignis der Kirche“
(als ob sich Jesus Christus und Kirche trennen ließen)
-oder: Geschlecht und Person seien zu trennen
(wenn von zwölf Jüngern des engeren Jüngerkreises zwölf davon Männer waren, kann das doch wohl kein Zufall sein)
Das nächste mal wird sicherlich ein apokryphes Evangelium aus dem Schlamm gezogen, um die Sache der „weibl. sakerdotalen Machtergreifung“ voranzutreiben …
Viel Glück dabei schon hier und jetzt! :-@
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#60   EinChrist   17:29:27 | Dienstag, 9. Mai 2006
Frauenordination
Auch wenn ich mich wiederhole, im Apostolischen Schreiben „Ordinatio Sacerdotalis www.wienerzeitung.at/…DokumentPriester.pdf
von Papst Johannes Paul II. über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe vom 22. Mai 1994, ist klar ausgesagt dass es keine Frauenordination gibt.
Es grüßt,
EinChrist
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#59   stat crux   17:16:06 | Dienstag, 9. Mai 2006
Kardinal Scheffczyk
sagte einmal (sinngemäß): Wir wissen letztlich nicht genau, warum Christus es so bestimmt hat, wir wissen aber, dass er es so bestimmt hat. Ich versuche, diese Realität als mystisches Faktum vorzustellen, so wie auch andere Gehemnisse des Glaubens zugleich Fakten sind. Es ist so und nicht bloß „ausgedacht“ oder „dargestellt“.
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#58   Freinsberg   17:05:06 | Dienstag, 9. Mai 2006
stat crux
Aber:
– Wenn Christus der Handelnde ist und
– wenn der Priester im Namen der Gemeinde Gott bittet, dass er in das Opfer der Gemeinde durch seine Macht eingreift:
Warum muss die bittende Person ein Mann sein? Ich versth’s nicht.
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#57   stat crux   16:43:00 | Dienstag, 9. Mai 2006
Ja, Christus ist der Handelnde,
nicht Christa. Wie gesagt: Das ist nicht meine Meinung, sondern lehramtlich entschieden. Ich versuche doch nur, es begreiflicher zu machen, in einem neo-mythischen Zeitalter, das mystische Fakten in esoterische Selbstbespiegelung auflöst (von weit links bis weit rechts im theol. Spektrum). In diesem Punkt ist Rom mit Gewissheit zuverlässig. „Glauben Sie mir!“ So spricht der Herr.
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#56   Freinsberg   16:39:34 | Dienstag, 9. Mai 2006
stat crux
Es fragt sich, ob man „Christusrepräsentation“ einzig so deuten kann. Handeln „in persona Christi“ meint ursprünglich, dass Christus der Handelnde ist und der Priester sein Werkzeug. Erst später verschiebt sich die Sichtweise hin auf den Repräsentierenden (den Priester).
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#55   stat crux   16:30:53 | Dienstag, 9. Mai 2006
Das Opfer: Kein Mythos
Ginge es in der Liturgie um eine symbolische Wiedergabe eines Mythos (so heute von liberalen Bischöfinnen gefeiert), wäre die Frauenordination möglich. Wir treten aber ein in die Stunde Jesu. Daher ist eine strengere Repräsentanz Christi unabänderbar.
Es heißt nicht „Die Leibin Christae“.
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#54   Freinsberg   16:27:07 | Dienstag, 9. Mai 2006
Schöpfungsordnung?
>>Als Gott die Welt erschaffen hat, hat der Mann im Vorfeld ganz allein schon allen Dingen seinen Namen gegeben. Doch seine Freude daran war erst vollkommen, als die Frau da war und sich mit ihm zusammen darüber freute.<<
Die biblische Schöpfungserzählung ist keine Reportage. Also daraus würde ich nicht Schlüsse auf das Männer- oder Frauenpriestertum ziegen.
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#53   Mimi   14:06:25 | Dienstag, 9. Mai 2006
Unterschiede
Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern existieren allerdings, und sie sind ziemlich eindeutig. Es ist heutzutage nur leider eine Tendenz, dass Frauen keine Frauen und Männer keine Männer mehr sein wollen/können/dürfen.
Frauen sind die Empfangenden, Frauen ist das Dienen eigen, wobei dies nicht in dem Sinne gemeint ist, dass man sie ausbeuten darf.
Als Gott die Welt erschaffen hat, hat der Mann im Vorfeld ganz allein schon allen Dingen seinen Namen gegeben. Doch seine Freude daran war erst vollkommen, als die Frau da war und sich mit ihm zusammen darüber freute. Das war ihr erster Dienst am Menschen.
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#52   Dr. Otterbeck   13:01:29 | Dienstag, 9. Mai 2006
Dass weibliche Menschen
die Kinder bekommen ist nur der auffälligste Unterschied. Der Unterschied existiert. Ihn hinsichtlich der Ordination zu überspielen ist die Kirche nach „endgültiger“ päpstlicher Entscheidung nicht befugt.
Näher auszuleuchten wäre die Partizipation des Allg. Priestertumns aller Getauften / Gefirmten. Da aber das ministerium des Diakons eine ordnungsgemäße Vorbedingung für das Priestertum (und Bischofsweihe), wäre es irreführend, eine Pseudo-Gerechtigkeit durch Diakoninnen „einzuführen“. Man konzentriere sich darauf, was „außerhalb“ (am Ort des Subdiakonats) plausibel sein könnte.
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#51   Freinsberg   12:55:00 | Dienstag, 9. Mai 2006
Gleichmachung
Dass Männer Kinder gebären, lässt sich durch die Kirche nicht ändern, die Zulassung zum Priesteramt sehr wohl.
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#50   Maledica   12:53:11 | Dienstag, 9. Mai 2006
Gleichmachung
Ich finde es schon eine Unverschämtheit, daß ich als Mann keine Kinder bekommen darf.
Ich finde, wir sollten endlich mal in der Kirche abstimmen, daß auch Männer Kinder bekommen dürfen.
Ich will auch endlich gleichberechtigt sein!!!
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#49   Andreas   10:19:45 | Dienstag, 9. Mai 2006
Dr. Otterbeck…
…auch wenn man nicht immer einer Meinung ist, aber Ihre Argumentation hier gefällt mir!
Gruß
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#48   Dr. Otterbeck   10:09:54 | Dienstag, 9. Mai 2006
Jeder Getaufte
hat zu Christus eine Beziehung, auch jede Getaufte. Aber die Beziehungen sind unterschiedlich. Dieser Unterschied ist naturgegeben und in der Ordnung der Gnade nicht „überspielbar“. Eine Frau betet anders zu Christus als ein Mann. Die Ordination bedeutet eine Einordnung der „Gottesmänner“ in die Ordnung Christi, eine Absage an die „Selbstherrlichkeit“. So ist es gemeint, auch wenn es so selten gelebt wird.
Solange der „kleine Unterschied“ beachtlich bleibt, kann es keine Frauenordination geben. Das ist nicht meine Meinung, sondern Überzeugung der Kirche, der Braut Christi.
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#47   Freinsberg   09:58:09 | Dienstag, 9. Mai 2006
Dr. Otterbeck
verstehe ich nicht.
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#46   Dr. Otterbeck   09:54:59 | Dienstag, 9. Mai 2006
Durch Christus unseren Herrn
Durch ihn und mit ihm und in ihm. (Nicht: „sie“.)
Unsere Liebe Frau ist eine andere.
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#45   Freinsberg   09:05:08 | Dienstag, 9. Mai 2006
Ähnlichkeit und Repräsentanz
Wenn der Priester der eigentlich Handelnde wäre und wenn allein die Einsetzungsworte konsekratorischen Charakter hätten, könnte man diese Meinung akzeptieren. Die alten Eucharistiegebete zeigen aber: Der Bischof bzw. Priester bittet im Namen der Gemeinde Gott (bzw. den Heiligen Geist), dass ER handelt. Die Einsetzungsworte sind Teil der Anamnese (Gedächtnis von Gottes Heilswirken), die Epiklese (Bitte um das Wirken des Hl. Geistes an der Gemeinde und an den Gaben) steht nach den Einsetzungsworten. (Siehe etwa das Eucharistiegebet der Traditio Apostolica.) Warum sollte eine Frau Gott nicht um sein Eingreifen bitten können? (Übrigens: es gab in der Alten Kirche Eucharistiegebete ohne Einsetzungsworte, aber nie Einsetzungsworte ohne Eucharistiegebet!)
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#44   Dr. Otterbeck   08:30:36 | Montag, 8. Mai 2006
Ähnlichkeit und Repräsentanz
Wer den Einsetzungsbericht ernstnimmt, kann sich eine Konsekration durch eine Frau nicht wirklich vorstellen: „Das ist mein Leib.“ Eben nicht. Eine Theologie, welche die Inkarnation ernstnimmt, muss so konkret „argumentieren“. Eine „Konsekration“ aus weiblicher Hand währe nur Analogie, Nachahmung, aber nicht Repräsentanz Christi. Wem das Schauspiel genügt, kann die Frauenordination wollen. Wem die apostolische Sukzession was wert ist, der muss sie ablehnen.
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#43   Sirilo   14:36:17 | Sonntag, 7. Mai 2006
@Ein Christ, @Höck
@EinChrist: Nympha war eindeutig eine Frau, da im griechischen Text das Femininum des Possesivpronomens (*autês*) verwendet wird.
@Höck: Warum soviel Spott? Man kann doch auch sachlich antworten!
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#42   Dr. Otterbeck   12:21:58 | Sonntag, 7. Mai 2006
Der Wortlaut
der päpstlichen Entscheidung ist so dicht als nur möglich an eine Definition mit Unfehlbarkeitscharakter herangerückt, dass wahrscheinlich auch kein Konzil mehr davon abrücken könnte. Da aber ex cathedra-Entscheidungen bewusst selten gesetzt werden (seit 1870 nur 1 Mal: 1950) wäre es im Vergleich zu den dogmatischen Definitionen von 1854 und 1950 albern gewesen, in dieser die gottgewollte KIRCHENORDNUNG betreffenden Frage (die wichtig, aber deutlich unwichtiger als Immakulata und Assumpta ist) zu feierlich aufzutreten. Diese Entscheidung ist eindeutig genug.
Roma locuta, causa finita. „Worauf Sie sich verlassen können…“
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#40   EinChrist   11:30:59 | Sonntag, 7. Mai 2006
EinChrist
Nymphas (unklar ist, ob es sich um einen Mann namens „Nymphas“ oder eine Frau namens „Nympha“ handelt!) aus Laodizea, in dessen Haus sich die Christen zum Gebet zusammenfanden, und seine Hausgemeinde läßt Paulus im Kolosserbrief grüßen.
Weiteres ist uns über diese Persönlichkeit nicht bekannt.
Das Thema Frauenordination in der Kath. Kirche kommt immer wieder ins Gespräch, führt aber zu nichts.
Ohne eine weitere Wertung zu geben biete ich diesen Link zur Information an:
Ordinatio Sacerdotalis www.stjosef.at/…tio_sacerdotalis.htm
Es grüßt,
EinChrist
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#38   Sirilo   11:16:31 | Sonntag, 7. Mai 2006
@Höck
Und was ist mit „Nympha und der Gemeinde in ihrem Haus“ (Kol 4,15)? Offensichtlich war sie die Vorsteherin dieser Gemeinde (da kein Mann als Vorsteher genannt wird).
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#36   Dr. Otterbeck   09:36:20 | Sonntag, 7. Mai 2006
Diakon, Priester, Bischof
Die Weihe wird hier viel zu sehr als formale Bedingung zur Machtausübung interpretiert, zu wenig aber als Absage Christi an die Selbstherrlichkeit. Das Sakrament regiere die Kirche! Gegen die Selbstfraulichkeit hat Jesus nichts. Eine Frau braucht keine „Lizenz“, um ihr Glaubensleben zu leben. Die Gottesmänner aber dürfen nicht aus eigenem Recht auftreten. Zur Repräsentation Christi in der Gemeinde, sobald sie über die allgemeine Partizipation der Getauften hinausreicht, muss ein Mann eine Berufung Christi vorweisen, welche die Kirche bestätigt haben muss. Wird hierzu auch „Zugang“ für Frauen verlangt, so zeigt das an, wie sehr die Kirche sich heute noch in Ähnlichkeit zur Staatsverwaltung wahrnimmt und wie wenig in der Imitatio Christi.
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#35   Sirilo   23:55:47 | Samstag, 6. Mai 2006
@Schnabeltierkönig
Jesus hat aber auch nur 12 Juden als Apostel ausgewählt, keine Samariter, Griechen oder Römer. Folglich dürften nur Juden das Apostelamt fortsetzen, oder?
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#34   Schnabeltierkönig   21:59:46 | Samstag, 6. Mai 2006
Thema vom Tisch.
Das Thema ist doch schon vom Tisch. Johannes Paul II. hat’s verboten, und alle Gläubigen sollen sich daran halten, dass die Kirche keine Vollmacht hat Frauen die Priesterweihe zu spenden. AUS!
Jesus wählte 12, 12 Männer. Er hätte auch Frauen wählen können, hat Er aber nicht. Und das hat Er nicht nur deswegen nicht getan, weil der Zeitgeist dagetan war, denn andere Dinge gegen die der Zeitgeist war, hat Er ja auch gemacht. o^/
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#33   Sirilo   17:23:18 | Samstag, 6. Mai 2006
@mahner, mimi
Sind dann die Zitate klerikaler Autoren über die Frau in „Eunuchen für das Himmelreich“ etwa gefälscht?
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#32   BossCo139   14:33:40 | Samstag, 6. Mai 2006
katholizismus und Frauen
Die Abwertung der Frauen hat sehr viel gemeinsam mit dem Islam. Der Katholizismus hat das Christentum zur Religion verkommen lassen. Religion ist der menschliche Versuch, sich selbst zu erlösen. Dieses aber ist ein irrweg, denn JESUS CHRISTUS hat und bereits erlöst. Dieses ist ein Gnadengeschenk des Dreieinigen GOTTes an die Menschen, vermittelt durch den Heiligen Geist, das wir in diesem Glauben annehmen dürfen. Kein Papst, keine Tradition, keine vom Klerus ernannten Heiligen oder anderes schmückendes Beiwerk! Wem der allvollkommene GOTT allein nicht genügt, wird sich auf der anderen Seite wiederfinden.
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#31   Mimi   13:06:00 | Samstag, 6. Mai 2006
–----
„Eunuchen für das Himmelreich“…
Als ich darauf kurz nach meiner Konversion mal meinen nun nicht gerade konservativen NOM-Pfarrer ansprach, konnte selbst der nur müde darüber lächeln…
Aber auch mir war schnell klar, dass das wohl keine Lektüre ist, die mich im katholischen Glauben weiterbringt, es ist Schund, mehr nicht. Da kann man sich auch mit der BILD-Zeitung im Glauben weiterzubilden versuchen…
Im übrigen empfehle ich – ganz besonders auch Brigitte Bussmann, jaja, dass eine Pastoralreferentin die Frauenordination verlangt, passt geradezu wunderbar ins Bild und bestätigt alle Vorurteile, die ich vielleicht haben könnte… – „Vom Priestertum der Frau“ von Oda Schneider, ISBN 3930309009.
Es führt zu weit, daraus zu zitieren, aber dieses Buch sei wirklich allen Frauen, die wirklich FRAU sein wollen und ihre Rolle in Gottes Schöpfungsplan erkennen und annehmen wollen, mal ans Herz gelegt!
Und wie sagt sie auch so schön in bezug darauf, dass Frauen eben nicht Priester werden dürfen (und zwar weil das Gottes(!) Wille ist), „von einer „Benachteiligung“ kann hier ebensowenig die Rede sein wie etwa beim Vergleich von Vögeln und Fischen. Man kann nicht sagen, dass der Fisch benachteiligt wurde, weil das Wasser und nicht die Luft sein Element ist“.
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#30   mahner   12:40:38 | Samstag, 6. Mai 2006
@ sirilo
…Eunuchen für das Himmelreich…Warum zitieren Sie hier nicht gleich den „Pfaffenspiegel“, oder den „Stürmer“… wer sein Wissen und seine Informationen aus solchen Schriften bezieht, dem ist auch nicht zu helfen
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#29   Dr. Otterbeck   11:22:12 | Samstag, 6. Mai 2006
Can. 230 § 1
Auch der Lektor und der Akolyth „schweigt“ in der Gemeinde; nicht ganz so, wie die Paulusstelle es buchstäblich meint, aber der Aussagesinn ist noch zu retten. „Das Wort ergreift“ der Priester an Christi statt, wenn der der Eucharistie vorsteht. Dieses Handeln kann niemandem nur aufgrund der Taufe zugewiesen werden. Denn das würde die Gleichheit der Taufgnade verletzten. Gerade weil die Taufe allen eine „Teilhabe“ am Priestertum Christi zuwendet, darf es nicht bloßen Rechtsverfügungen der kirchl. Struktur überlassen bleiben, wer über dies „vor“ die Gemeinde treten darf. Dazu bedarf es eines besonderen Rufs, welchen die Kirche in der Weihe bestätigt. Die Erscheinungsformen liturgisch-diakonischer Partizipation außerhalb des Weihesakramentes können jedoch dem Pauluswort „weder Mann noch Frau“ (sondern Einer in Christus, „gleichberechtigt“) gemäß geöffnet werden. Deshalb formulierte bereits Paul VI. in Ministeria quadam (1972), VII., dass der Auftrag zum Lektor und Akolyth nach Tradition der Kirche (so auch can. 230; nicht göttlichen Rechts!) Männern vorzubehalten ist. Das aber ist änderbar.
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#27   Sirilo   10:28:02 | Samstag, 6. Mai 2006
„Da gibt es nicht mehr Mann und Weib“
Wie verträgt sich eigentlich die Weigerung der Kirche, Frauen zum Priestertum zuzulassen, mit Paulus’ Aussage im Galaterbrief (3, 27 ff.): „Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Da gibt es nicht mehr Juden und Griechen, Sklaven und Freie, Mann und Weib. Denn ihr alle seid einer in Christus Jesus. Folglich: Wenn ihr Christus angehört. so seid ihr Abrahams Nachkommenschaft, Erben der Verheißung.“
Gilt das nun oder nicht?
(Wenn ich allerdings in „Eunuchen für das Himmelreich“ nachlese, was die erlauchten Gottesgelehrten im Laufe der Jahrhunderte Gehässiges, Hämisches und Verächtliches über die Frau geschrieben haben, dann wundere ich mich nicht, daß sie ein so defektives Wesen vom Altar fernhalten wollen.)
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#26   Dr. Otterbeck   09:29:32 | Samstag, 6. Mai 2006
Das Messopfer: Kein Mythos
Nach der 2000-jährigen Überzeugung der Kirche „funktioniert“ das Messopfer nicht, wenn eine Frau versucht, es darzubringen. Das gibt es einfach gar nicht und bislang behauptet auch keine Konfession, dass dieser Akt in persona christi „geschlechtsneutral“ vollzogen werden kann.
Kirchliche Gemeinschaften, die Frauen ordiniert haben, haben „Subdiakone“ mit einer Vollmacht zur Gedächtnisfeier ausgestattet. „Tut dies zu meinem GEDÄCHTNIS.“ Wer aber erkennt, dass es um „TUT DIES“ (zu meinem Gedächtnis) geht, kann keine Frau ordinieren wollen. Die übrigen Probleme betreffen die Zuordnung zur Eucharistie als Mitte des kirchlichen Lebens.
Eine stärkere Partizipation von Laien ist möglich, aber m.E. ist auch der Diakonat der Frau ausgeschlossen.
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#25   Brigitte Bussmann   08:44:34 | Samstag, 6. Mai 2006
Frauenordination
Die Frauenordination ist schon längst überfällig, aber leider können die Männer der Kirche, die das Sagen haben, mehr oder weniger zölibatär leben und sich somit in der Regel von der Frau, die als sexuelle Verführerin des Mannes gesehen wird, nur schwer für eine Weihe der Frau als Diakonin oder gar als Priesterin entscheiden.
Kürzlich betonte der Bischof von Basel, das hierfür ein Konzil einberufen werden müsste. Er meinte dies sicherlich etwas ironisch.
Wenn die Männer der Kirche sich klar machen würden, dass es gar kein Christentum ohne die Frau geben würde, wäre schon viel gewonnen.
Nach seiner Auferstehung erschien Christus zuerst einer Frau, nämlich Maria Magdalena. Warum wohl, doch nicht nur weil Frauen ein größeres Sprachzentrum im Gehirn besitzen, sondern, ich will nicht femenistisch sein, weil Frauen rein psychologisch ihre Erfahrungen besser an den „mann an die frau“ bringen können.
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#24   Dr. Otterbeck   08:30:05 | Samstag, 6. Mai 2006
quod Deus avertat
Frauenordination klingt nach Herrenschwangerschaft. So brutal muss man das sagen. Man kläre doch bitte endlich Can. 230 § 1 (Streichung des ersten Wortes genügt). Partizipation von Frauen im kirchlichen Gefüge ist im Sinne des „Subdiakonats“ vorzugswürdig. Papst Paul VI. hat in Ministeria quaedam (VI.) gestattet, dass die Bischofskonferenz den zum Akolythen beauftragten Laien als Subdiakon bezeichnen darf. Da Pfarrerinnen auch nur „Subdiakone“ mit erweiterten Leitungsbefugnissen sind, wäre die Theologie des Allgemeinen Priestertums zu studieren, anstatt in die Falle zu laufen, die Ordination in ein der Gleichberechtigung zugängliches „Amt“ umzudeuten.
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#23   Ansgar   17:24:39 | Freitag, 5. Mai 2006
@ mahner
Opus Dei-Priester schreibt man groß und mit Bindestrich. Davon abgesehen: Auch hier in Köln, St. Pantaleon, wird von den Opus Dei-Leuten eine sehr feierliche und würdige NOM zelebriert. Mit vernünftig gekleideter, andächtiger Gemeinde und niveauvollen Predigten. Kann ich empfehlen. Opus Dei ist jedenfalls hier viel besser als sein Ruf.
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#22   Benedikt   16:41:50 | Freitag, 5. Mai 2006
@ mimi
Langsam und schleichend… oh, doch… genauso sehe ich das… Ausnahmen mögen allenfalls die Regel bestätigen… und wenn Sie nicht blind und taub sind, können Sie das auch beobachten… das ist am Verhalten der NOM-Messbesucher deutlich abzulesen…
Das sagt überhaupt nichts aus. Würde ich mir zehn Jugendliche ohne Einweisung von der Straße nehmen und mit ihnen zu stillen Messe gehen, dann würden die trotzdem rein gar nichts kapieren und auch nicht gläubiger werden. Dieses Problem ist nicht primär in der Liturgie (es sei denn, die Liturgie degeneriert zum Kasperletheater, aber gehen wir mal von einer korrekt zelebrierten Messe aus), sondern die hundsmiserable religiöse Bildung, die schon bei den Kindern beginnt. Sie als Konvertitin haben da ganz andere Voraussetzungen, Sie haben sich ernsthaft mit dem katholischen Glauben auseinandergesetzt. Das fehlt bei 80% der Leute, von denen Sie meinen, sie seien wegen der NO-Messe vom Glauben abgefallen.
Und würdest DU vielleicht im NOM heiraten wollen? Am besten vor Kardinal Lehmann, HAHAHA!!!
Der Ehebund wird vor Gott geschlossen, das Sakrament spenden sich die Eheleute gegenseitig. Der Assistent oder seine Auffassungen sind piepegal, wichtiger ist eher die Einstellung des Priesters, der das Vorbereitungsgespräch führt. Aber selbst das ist relativ, wenn man verstanden hat, worum es bei der Ehe geht.
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#21   mahner   16:24:33 | Freitag, 5. Mai 2006
@ mimi und Rest
Ich habe Gott sei Dank einen opus dei Priester gefunden zum Beichten. Aber davor war ich auch bei Pius X, nachdem mich ein NOM Priester („in der Einheit mit Rom“) ernsthaft fragte, warum ich denn zu ihm käme – wegen „so Etwas“ … Da liegt meines Erachtens wirklich ein Notstand vor- Ich bin als Gläubiger wirklich nicht verpflichtet die ganze Umgebung abzuklappern, auf der Suche nach einem katholischen Beichtvater – die Kirche hat dafür zu sorgen, daß den Gläubigen ausreichend Gelegenheit geboten wird. Eine gute Analyse gibt es von Prof.em. May
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#20   Mimi   16:04:09 | Freitag, 5. Mai 2006
Purer Unfug?
(…)Das ist purer Unfug.
Langsam und schleichend… oh, doch… genauso sehe ich das… Ausnahmen mögen allenfalls die Regel bestätigen… und wenn Sie nicht blind und taub sind, können Sie das auch beobachten… das ist am Verhalten der NOM-Messbesucher deutlich abzulesen…
Mir persönlich ist bislang keine Pfarrei bekannt, wo ich wirklich hingehen könnte, wenn ich die FSSP nicht hätte.
HK, verbotene da nicht benötigte Laienkommunionspender, muntere Unterhaltungen im Kirchenraum, Kniebeugen nicht zum Tabernakel (wenn überhaupt, lieber wird ja der Bekannte begrüßt als Jesus), 2. Hochgebet ohne katholischen Inhalt und, und, und.
Von den ganzen unkatholischen Predigten ganz zu schweigen. Ich hab meine Odysseen wirklich satt.
Beichte und Ehespendung jedoch nicht
Das ist ein Problem, ja.
Immer wenn ich die Gläubigen in den Beichtstuhl hab gehen sehen, wurde mir ganz unwohl im Magen.
Und doch: ich wüsste nicht, wohin ich gehen sollte, hätte ich meinen FSSP-Beichtvater nicht.
Ich kann – OHNE ZU ÜBERTREIBEN – behaupten, dass mir in einem bestimmten Bereich bis heute nicht klar wäre, was schwere Sünde ist… denn ein NOM-Priester wollte mir eine schwere (sic!) Sünde ausreden…
Wir haben da einen echten Notstand…
Und würdest DU vielleicht im NOM heiraten wollen? Am besten vor Kardinal Lehmann, HAHAHA!!!
Wo sollen sie hin, die armen, die keine andere Möglichkeit haben?!?!?!
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#19   athanasius1957   16:01:29 | Freitag, 5. Mai 2006
NOM versus FSSPX versus FSSP …
um es ehrlich zu sagen, haben wir nichts besseres zu tun als uns gegenseitig in die fr… zu hauen. wer besser ist oder schlechter. hier geht’s aber ums eingemachte, wenn ihr noch nicht draufgekommen seid.
die sogenannten und auch selbsternannten obertheologInnen lachen sich ins faeustchen ueber unsere kleinkraemerei.
diskussion setzt aber voraus, dass die beiden diskutanten annaehernd das gleiche wissen aber verschiedene standpunkte haben. sonst endets wie hier im stammtischgebrabbel.
buendeln wir doch unsere energien aehnlich einem laser und heizen dorthin, wo’s notwendig ist.
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#18   Benedikt   15:42:58 | Freitag, 5. Mai 2006
@ Mimi
Aber verrate mir doch mal, wo all die armen anderen hingehen sollen, die diese Möglichkeiten nicht haben? Sollen denn alle Katholiken vom Glauben abfallen?
Sie stellen das so hin als würde jeder, der den NOM regelmäßig besucht vom Glauben abfallen. Das ist purer Unfug.
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#17   Maledica   15:42:46 | Freitag, 5. Mai 2006
@Mimi
Ich denke, dass jedes weitere Wort hier zwecklos ist.
Eher umgekehrt!
Ich kann nicht meine eigene fehlerhafte Stellung damit rechtfertigen, daß ich auf die Fehler anderer zeige,
die anderen aber machen das auch so, sind wir im Kindergarten?
Die Einheit muß auch de facto und de jure gegeben sein!
… denn Rom teilt Eure Auffassung offensichtlich nicht… es bleibt Euer Privatgekeife.
Wenn es nur gekeife wäre, wo ist die Einheit, wo untersteht die Piusbruderschaft dem Pontifex maximus, wo sieht Rom das anders???
bei einem SEHR angesehenen Priester zu feiern, der Deine Ansicht im übrigen wohl auch nicht teilt.
Ich wüßte nicht, daß gerade ein Kirchenrechtler behaupten würde, daß die Piusbruderschaft die volle Einheit mit Rom hat!
Wo soll er dies gesagt haben?
Aber verrate mir doch mal, wo all die armen anderen hingehen sollen, die diese Möglichkeiten nicht haben
Die Gläubigen können dort in die Messe gehen.
Das sagt auch Rom.
Beichte und Ehespendung jedoch nicht
Dich kann ich indes zu diesem Thema nun wirklich nicht mehr ernstnehmen.
Schade, dann nimmst Du die Kirche und die Jurisdiktion wohl auch nicht so ernst???
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#16   Mimi   15:07:05 | Freitag, 5. Mai 2006
@Maledica
Ich denke, dass jedes weitere Wort hier zwecklos ist.
Warum triffst Du Dich eigentlich nicht mal auf einen Kaffee mit Gandalf?! Ihr könntet prima gemeinsam über die ach so böse Piusbruderschaft herziehen…
Aber Ihr werdet Euch mit Sicherheit BEIDE irgendwann ziemlich wundern… denn Rom teilt Eure Auffassung offensichtlich nicht… es bleibt Euer Privatgekeife.
Wenn ich mich recht entsinne, hast Du die Möglichkeit, ganz bei Dir in der Nähe theoretisch täglich eine Hl. Messe bei einem SEHR angesehenen Priester zu feiern, der Deine Ansicht im übrigen wohl auch nicht teilt.
Ist Dir eigentlich klar, was ein Geschenk von Gottes großer Gnade das ist?!
Ich bin auch von Herzen dankbar, dass ich die FSSP hier relativ in der Nähe habe.
Aber verrate mir doch mal, wo all die armen anderen hingehen sollen, die diese Möglichkeiten nicht haben? Sollen denn alle Katholiken vom Glauben abfallen? Und in anderen Threads lässt Du doch am NOM selbst kein gutes Haar!!! Es gibt halt nicht überall Indulte! WO sollen die Leute denn hingehen, WO?!?! Da muss man es der FSSPX hoch anrechnen, dass sie sich immer mehr um Ausbreitung bemühen und ihren Dienst am Gläubigen so ernstnehmen.
Dich kann ich indes zu diesem Thema nun wirklich nicht mehr ernstnehmen.
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#15   athanasius1957   14:58:39 | Freitag, 5. Mai 2006
Frauenpriestertum
Schon im Artikel vom 5.Oktober 2005 in Kreuz.net Keine Diskussion ueber Frauenpriesterinnen www.kreuz.net/…ticle.1979-page.html erlaubte ich mir die folgende Katechese aus dem Familienleben zu posten:
meine Tochter, 11 Jahre, fragte mich vor kurzem: „Warum darf ich nicht Priesterin sein?“
Ich (aus dem Bauch heraus): „Du bist es schon!“
Sie entrüstet: „Papa, red keinen Blödsinn“
Ich: Nein, ich mein’s Ernst.
Sie unsicher: Und wieso?
Ich: Was hast Du als Frau mit dem Weihepriester gemeinsam, was ich als Mann und Familienvater nie erreichen kann?
Sie: Keine Ahnung.
Ich: Ihr beide könnt Leben schaffen, der Priester durch die Wandlung von Brot und Wein zu Fleisch und Blut Christi und Du durch die Empfaengnis.
Nebstbei, viele von uns erinnern sich sicherlich an die alte Sitzordung mit Blick zum Hochaltar in den röm.-kath. Kirchen, Frauen links und Männer rechts. Rechts die Epistelseite, links die Evangeliumseite, Zufall? Kaum.
Das Erschuetternde an diesen Publikationen ist immer, wie dies schon Robert Spaemann beschrieb, dass Derjenige, der ein Tabu bricht, zumindest argumentativen Vorsprung hat.
Die Provokationen mancher Redakteure bzw. der fehlende Mut des Ortsordinarius, hier durchzugreifen, scheinen aber durchaus System zu haben.
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#14   Maledica   14:53:21 | Freitag, 5. Mai 2006
@Mimi
Du haust immer nur auf die FSSPX drauf.
Ooooooooooooooooh, die arme Piusbruderschaft!
Die sichtbare Einheit in sichtbarer Einheit: Eingliederung in die Hierarchie! ist nicht nur eine Farce, welche man mal so nebenbei außer Acht lassen kann!
Alles andere ist ja gut katholisch.
Die sichtbare Einheit ist ein äußerst wichtiges Element!
Aber Rom muß ja umkehren, ich vergas…
…es werden also weiter blose Lippenbekenntnisse bleiben…
…Ehen werden weiterhin geschlossen werden, fraglich ob gültig…
…Absolutionen werden auch weiterhin gespendet werden, fraglich ob gültig…
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#13   Mimi   13:37:42 | Freitag, 5. Mai 2006
@Maledica
Und wieder einmal mehr auf die anderen gezeigt und von sich abgelenkt.
Bevor mir jetzt gleich wirklich die Geduldsschnur reißt, pack Dich bitte mal an die eigene Nase und bete still ein Ave Maria… also wirklich…
Du haust immer nur auf die FSSPX drauf.
Und dabei guckst Du weder nach links noch nach rechts.
Bonaventura, der noch weniger etwas mit der FSSPX zu tun hat, als ich es habe, haben Dir lediglich versucht klarzumachen, dass Du mit Deiner „sichtbaren Einheit“ nicht argumentieren kannst!
Und was machst Du? Erzählst was von „von sich abgelenkt“?!
Das ist im Fall von Bonaventura äußerst lustig und in meinem eigentlich ebenso.
Mit Provokationen kommt keine Seite weiter. Das gilt grundsätzlich und für alle Bereiche des Lebens.
Wenn ich es mir recht überlege, kann ich mich auch gar nicht erinnern, von Dir jemals etwas positives gelesen zu haben… warum ist Dein virtueller Nick eigentlich immer so negativ?!
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#12   Maledica   13:09:39 | Freitag, 5. Mai 2006
@Bonaventura et Mimi
Und wieder einmal mehr auf die anderen gezeigt und von sich abgelenkt.
Dann brauchen wir ja uns gar nicht weiter um eine wirkliche Einheit bemühen, denn die anderen machen immer etwas falsch.
Ach ja, ich vergas Rom muß sich ja bekehren!
Welch eine Anmaßung!
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#11   Mimi   11:51:18 | Freitag, 5. Mai 2006
Sichtbare Einheit
Sichtbare Einheit ist jedoch mehr, als blose Lippenbekenntnisse.
Lieber Maledica,
was ist denn die „sichtbare Einheit“ Deiner Meinung nach?
Es gab darüber auf Kath.net schon mal eine Diskussion… und meiner Meinung nach ist das einfach völliger Quatsch… denn wenn es hart auf hart kommt, gibt es – so denke ich – bei den NOM-Priestern und NOM-Katholiken viel, viel mehr, die tatsächlich diese Einheit ablehnen, die Einheit zu Papst und Bischof!
Wo mir auf mein damaliges „mein Favorit für den Papst war Kardinal Meisner“ entgegenschlug, „wäre er es mal geworden, dann wären wir ihn los“ usw. usw.
Jeder liturgische Missbrauch ist ein Verstoß gegen die Einheit, und nenn mir EINE Pfarrei ohne irgendeinen liturgischen Missbrauch, und sei er auch nur klein!!!
Nein, diese „sichtbare Einheit“ ist für mich eine Milchmädchenrechnung…
Bitte hör auf damit, ständig wieder über die FSSPX herzuziehen… ich mag die Negativkommentare von FSSPXlern gegenüber der FSSP nicht, aber ich mag es auch nicht andersrum. So führt das zu nichts. Wir wollen doch alle dasselbe!!!
(PS: Wir sehen uns übrigens Pfingsten… nur mal so als Hinweis…)
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#10   Bonaventura   11:50:46 | Freitag, 5. Mai 2006
@maledica
Und WO ist bitte bei weit über 80% der Diözesanpriester eine EINHEIT mit dem Papst zu sehen die Ihrem Anspruch gerecht wird ?
Auf Diözesaner Ebene finde ich noch weit aus weniger als Lippenbekenntnisse oder ein Bild des Heiligen Vaters!
Gehen Sie doch mal zu den Priestern, hören Sie sich die Predigten an, Besuchen Sie die Versammlungen.
Dort hört man nichts als Feindschaftsbekundungen dem Papst gegenüber, Gegenüber Rom und was am schlimmsten ist, FEINDSCHAFT GEGEN DEN WAHREN KATHOLISCHNE GLAUBEN
Verwerfen Sie den Glauben das nur der, welcher in eine Diözese inkardiniert ist in Einheit mit dem Apostolischen Stuhl steht.
Die mag formal und de iure vielleicht gegeben sein. Aber die Einheit im wahren Glauben, im unveränderlichen Glauben ist nicht da!
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#9   Maledica   11:39:51 | Freitag, 5. Mai 2006
@Hr. Heger
Ach und weil es so viele Mißstände gibt, da braucht man sich nicht um die Einheit bemühen und darf weiter sein eigenes Süppchen kochen???
So kann man immer auf die Anderen deuten, die so böse sind und stets von sich selbst ablenken.
Dies kann man dann immer wieder aufs neue als Alibi anführen.
Ach ja und wir beten ja auch für den Papst und haben auch noch ein Bild von ihm aufgehängt.
Sichtbare Einheit ist jedoch mehr, als blose Lippenbekenntnisse.
Nicht immer auf den Splitter deuten, sondern den Balken im eigenen Auge sehen!
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#8   Sirilo   10:46:30 | Freitag, 5. Mai 2006
@Mimi
An welchen Bibelstellen wird von der Einsetzung des Priesteramtes durch Jesus berichtet?
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#7   Belisar   10:12:12 | Freitag, 5. Mai 2006
Irrige Theologie!
Was sind das für „Theologen“?
Man braucht doch nur 2-3 Semester Alte Kirchegeschichte (vielleicht sogar weniger) um dieses Thema abzuhacken, zu empfehlen wären da Werke von Prof. Johannes Hoffmann, bei dem ich selber die Vorlesung gehört habe, dessen Lieblingsgebiet ist besonders die Frauen in den ersten Jahrhunderten:
Die Quellen geben höchstens her, dass es Diakonissinen gab, nie Priesterrinnen das ist eine Behauptung aus der Luft gegriffen, die Diakonissinen würden auch nur zur Taufe eingesetzt da in einigen Gebieten eine Ganzkörpersalbung erfolgte und dieses, da die Katechumnenen nackt waren verständlicherweise nicht von einen Mann gemacht werden konnte. Dieses Amt verschwand vollkommen beim Konzil von Nizäa dort wurde festgelegt, es gibt keine Diakonissen und folglich auch keine Weihe die haben keinen Anteil am Sacerdotium.
Welche Prof. haben diese angeblichen Laientheologen gehört? So alte Dinos die keiner mehr ernst nimmt? Drewermann, Hans Küng und Konsorten :-)
Statt so einen Unsinn zu drucken, hätte die Zeitung lieber etwas über den Glauben gebracht, was aufbaut.
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#6   Mimi   10:11:28 | Freitag, 5. Mai 2006
Mich wundert gar nichts mehr…
… und wenn ich jedes Mal, wenn ich sowas lese, mit dem Kopf schütteln wöllte, müsste dieser sich ja den ganzen Tag drehen wie ein Ventilator… ;-)
Im übrigen kann ich mich wunderbar an ein Bibelteilen im kleinen Kreis mit unserer Pastoralreferentin erinnern, wo sie eben auch nicht verstehen konnte, warum sie (bzw. Frauen generell) nicht Priester werden kann.
Wir sprachen über die Bibelstelle, wo Jesus das Priestertum einsetzt.
Eine andere Mitdiskutantin warf mir vor, ich wolle das ja nur nicht anders sehen… aber was gibt es da anders zu sehen? Für mich war das immer schon völlig eindeutig, selbst als ich noch evangelisch war…
Aber es ist trotzdem schon unglaublich, dass diese Laientheologen als Medium, um ihren Müll zu verbreiten, ausgerechnet eine Kirchenzeitung bekommen haben…
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#5   Bonaventura   10:08:15 | Freitag, 5. Mai 2006
Warum diese Aufregung ?
Ich kann diese Große Aufregung um die „Weihen“ von „Priesterinnen“ und „Bischöfinnen“ überhaupt nicht verstehen.
Ich kann mit gutem Gewissen sagen das ich ein überzeugter,praktizierender, römischer Katholik bin.
Mit gleicher Überzeugung kann ich sagen:
Sollen Sie doch Frauen „weihen“ !
Das ist das selbe als würde man einer Katze die Hände auflegen!
Es handelt sich hier im weiteren Sinne um einen sog. defectus materiae
Also eine beschädigte bzw. falsche Materie für die Weihe.
Ebenso wie man in einer Heiligen Messe keinen Krug mit Bier konsekrieren könnte kann man keine Frau zu einer „Priesterin“ weihen.
Wenn sie Spaß dran haben sollen sie halt „Weihe spielen“
Meines Erachtens tut man solchen „Theologen“ nur einen Gefallen wenn man zulässt das sie sich selbst immer wieder thematisieren.
Also Schluß damit!
Schönes Wochenende =)
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#4   Römisch-Katholisch   09:57:26 | Freitag, 5. Mai 2006
Was kommt als Nächstes?
Warum wundert mich das alles noch? Jesus hat ja vor falschen Propheten gewarnt. Mich würde jetzt nur noch interessieren, was für ein Unsinn denn als Nächstes folgen wird? Heisst es dann vielleicht plötzlich, dass Jesus gar kein Mann gewesen wäre? Oder dass es Jesus gar nicht geben würde? Oder vielleicht kommt jemand auf die Idee, dass Jesus am Südpol gelebt hätte und ein Ausserirdischer vom Mars wäre?!
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#3   Dr. Christoph Heger   09:55:03 | Freitag, 5. Mai 2006
„volle Einheit“
Tja, solche interessanten Beiträge liest man heute eben nur in Presseorganen von Bistümern, die „in voller Einheit mit der Kirche“ stehen, aber keineswegs in Mitteilungsblättern der bösen Tradis, die erst noch zur „vollen Einheit“ geführt werden müssen.
MfG
Christoph Heger
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#1   VirFortis   08:40:26 | Freitag, 5. Mai 2006
zum Thema Medien und Kirche
hier ein lesenswerter link:
http:www.swg-hamburg.de/Deutschland_Journal/Der_Medienkampf_gegenReligion_Kirche_und_Wert…pdf
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